bookmark_borderVon Schokolade & Kinderarbeit

Obwohl es sich bei den nach­fol­gend beschrie­be­nen Ver­hält­nis­sen um einen Bericht aus USA han­delt geht es genau so um die Kon­zer­ne die hier in Euro­pa und welt­weit tätig sind. Ver­spre­chen tau­gen nichts, es müs­sen immer Geset­ze und Maß­nah­men von Regie­run­gen erfol­gen um der­glei­chen Miss­stän­de zu been­den. Jeg­li­che Form von "Selbst­be­schrän­kung" durch Groß­kon­zer­ne kann als geschei­tert ange­se­hen werden.

Über­set­zung:
".. Die Scho­ko­la­den­in­du­strie, die von gro­ßen Unter­neh­men wie Hershey’s, Nest­lé und Mars domi­niert wird, steht wei­ter­hin unter Beob­ach­tung, da sie bei der Kakao­ern­te, ins­be­son­de­re in West­afri­ka, wei­ter­hin auf Kin­der­ar­beit ange­wie­sen ist. Trotz der vor zwei Jahr­zehn­ten gemach­ten Ver­spre­chen, sol­che Prak­ti­ken abzu­schaf­fen, sind die­se Unter­neh­men ihren Ver­pflich­tun­gen immer wie­der nicht nachgekommen.

Unge­fähr zwei Drit­tel des welt­wei­ten Kakao­an­ge­bots stam­men aus Afri­ka, wo über zwei Mil­lio­nen Kin­der, eini­ge davon erst zehn Jah­re alt, bei der Kakao­ern­te gefähr­li­che Arbeit lei­sten müs­sen. Die­se Kin­der wer­den oft zu extrem nied­ri­gen Löh­nen beschäf­tigt oder erhal­ten in vie­len Fäl­len kei­nen Lohn.

Kin­der sind gefähr­li­chen Arbeits­be­din­gun­gen aus­ge­setzt, etwa dem Umgang mit schar­fen Werk­zeu­gen, dem Tra­gen schwe­rer Lasten und dem Ein­satz von Pesti­zi­den. Nach inter­na­tio­na­lem Recht gel­ten sie als die schwer­sten For­men der Kin­der­ar­beit. Gro­ße Scho­ko­la­den­her­stel­ler stimm­ten 2001 der Ver­pflich­tung zu, bis 2005 kei­ne Kin­der­ar­beit mehr zu betrei­ben – sie kamen die­ser Ver­pflich­tung jedoch nicht nach .."

Quel­len:
- RWA, 1612 Box­wood, Fair­fax, VA 22031, United States
- Cocoa’s child laborers
- Your favo­ri­te cho­co­la­te is pro­ba­b­ly pro­du­ced by West Afri­can child labor and the govern­ment doesn’t care, advo­ca­tes argue in lawsuit

bookmark_borderSagte ich doch schon früher ....

Vor ein paar Tagen schrieb ich einen Arti­kel mit dem Titel "Über die dro­hen­de Gefahr des Faschis­mus in USA".

Nun hat "TRUTHDIG", ein online-Maga­zin, einen Arti­kel ver­öf­fent­licht des­sen Fazit lautet: 


»» The Washing­ton Post has repor­ted that Trump is now con­side­ring invo­king the Insur­rec­tion Act on his first day back in office. One thing is cer­tain: should he somehow, despi­te four cri­mi­nal indict­ments and mul­ti­ple tri­als, return to the White Hou­se on Janu­ary 20, 2025, we can’t say we weren’t warned ««
[Über­set­zung: Die Washing­ton Post hat berich­tet, dass Trump nun erwägt, sich an sei­nem ersten Tag im Amt auf den Insur­rec­tion Act zu beru­fen. Eines ist sicher: Soll­te er trotz vier Straf­an­zei­gen und meh­re­ren Gerichts­ver­fah­ren am 20. Janu­ar 2025 irgend­wie ins Wei­ße Haus zurück­keh­ren, kön­nen wir nicht sagen, dass wir nicht gewarnt wor­den wären.]
 
Mei­ne Emp­feh­lung: Klicken Sie auf den Link zu "truth­dig" und lesen Sie dort die Ein­schät­zung einer mode­ra­ten, leicht links­la­sti­gen, und doch quel­len­be­leg­ten Zustandsbeschreibung.

Manch­mal wünsch­te ich mir eines Bes­se­ren belehrt zu wer­den - so wie in die­sem Fall. Es berei­tet mir Unbe­ha­gen mir vor­zu­stel­len wie die Welt aus­se­hen wür­de käme die­ser gestör­te Mensch, TRUMP, noch­mal an die Macht.
Des­we­gen schrieb ich einem Freund in USA:
"I have never been afraid, been inti­mi­da­ted or dis­cou­ra­ged throug­hout my life span­ning 78 years - but this pos­si­bi­li­ty of chan­ge of the direc­tion in the USA sends chills down my spi­ne! Becau­se the reper­cus­sions will be shaking the who­le world ...."
[Über­set­zung: Ich hat­te in mei­nem 78-jäh­ri­gen Leben nie Angst, wur­de nie ein­ge­schüch­tert oder ent­mu­tigt – aber die­se Mög­lich­keit einer Rich­tungs­än­de­rung in den USA jagt mir Gän­se­haut über den Rücken! Denn die Aus­wir­kun­gen wer­den die gan­ze Welt erschüttern ...]

bookmark_borderVon 'alten', richtig alten Bäumen ....

Über all den Schreckens­nach­rich­ten die­ses und ver­gan­ge­ner Tage wird völ­lig ver­ges­sen, was im Klei­nen, im Ver­bor­ge­nen, oder Unbe­ob­ach­tet tag­täg­lich pas­siert. Es gibt Gebie­te der Erde die noch nicht völ­lig erkun­det sind. Dort gibt es Öko­sy­ste­me die noch unbe­rührt - aber unter stän­di­ger Bedro­hung von geld­gie­ri­gen Gesell­schaf­ten sind. Die­se war­ten nur auf eine Gele­gen­heit 'zuzu­schla­gen', und zwar im wört­li­chen Sin­ne und Bäu­me zu fäl­len die an die­sem Ort mehr als tau­send (!) Jah­re gestan­den haben. Zeu­gen einer ver­gan­ge­nen Zeit. Einer Zeit, die zwar weni­ger 'modern' aber sehr viel über­leg­ter im Umgang mit der Natur war.
vorher-nachher-Abholzung
In der Washing­ton Post war jüngst ein Bericht über einen sol­chen alten Baum zu lesen. Beglei­tet von einem Vor­her-Nach­her-Foto des glei­chen Foto­gra­fen, der 2022 einen wohl noch älte­ren Baum fand und des­sen Stand­ort geheim gehal­ten hat um das dor­ti­ge gefähr­de­te und emp­find­li­che Öko­sy­stem nicht durch­ein­an­der zu bringen.

Das hier ver­klei­nert gezeig­te Bild der schänd­li­chen Abhol­zung eines sehr alten Bau­mes - vom glei­chen Foto­gra­fen auf­ge­nom­men - als War­nung, wie gna­den­los die Holz­ver­wer­tungs­ge­sell­schaf­ten vorgehen:
Kei­nen Sinn für den Fre­vel den sie durch ihr Trei­ben begehen.

PS:
Es ist mir klar, dass es Schlim­me­res auf der Welt gibt.
Doch das darf kein Grund sein eine sol­che Mis­se­tat zu ignorieren.

bookmark_borderWas das Mobiltelefon
mit Kindern und Jugendlichen macht ...


 
via → https://www.the74million.org/article/student-spotlight-how-an-arizona-teen-animated-social-media-addiction/

bookmark_borderAusdruck höchster Abscheu, *not amused*!

Vie­le Bri­ten sind Ras­si­sten, min­de­stens unter­schwel­lig, weil sie wis­sen, dass eine öffent­li­che Dar­le­gung ihnen zum Nach­teil gerei­chen könn­te. Nicht nur gegen Men­schen mit ande­rer Haut­far­be, gleich­sin­nig eben­so gegen Men­schen ande­rer Natio­na­li­tät. Sie lie­ben es aller­dings eben­so bestimm­te Vor­ur­tei­le als ver­deck­te Äuße­rung glatt her­aus zu sagen, wobei sie Umschrei­bun­gen nut­zen, die auf den ersten Blick völ­lig harm­los klin­gen. Der Umgang mit Nicht-Bri­ten hin­ge­gen ent­larvt das, was tat­säch­lich in tief­ster Volks­see­le der Bri­ten brodelt. 

Vor Jah­ren hat­ten wir ein Feri­en­haus in St. Ives ange­mie­tet und der Schlüs­sel dazu soll­te im Nach­bar­haus abge­holt wer­den. Die Nach­ba­rin war eine älte­re Dame, ein wenig erin­ner­te sie an an *Madame MIM* aus dem Dis­ney Stu­dio, die auf mei­ne Fra­ge wo denn die Dusche im Haus zu fin­den sei antwortete 

"I'm ter­ri­bly sor­ry to dis­ap­point you, Sir,
but we don't have a show­er in your cottage.
We Brits are all litt­le pig­gies, aren't we?"

Es stell­te sich her­aus, dass das nicht die gan­ze Wahr­heit war, denn es gab sehr wohl ein Bad - aller­dings nur mit einer Wan­ne und Wand­aus­lauf. Wir haben es geschafft wäh­rend unse­res Auf­ent­hal­tes trotz­dem nach der lan­gen Fahrt sau­ber zu wer­den und sau­ber zu bleiben.

An die­se Geschich­te, Stich­wort "Schmutz", wur­de ich erin­nert als ich las ein bekann­ter Kolum­nist der "SUN" [TV per­so­na­li­ty Jere­my Clark­son] habe eine von ekli­ger Phan­ta­sie gepräg­te Glos­se geschrie­ben, in der er sich Meg­han Mark­le nackt durch die Stra­ßen getrie­ben vor­stell­te, öffent­lich gede­mü­tigt von höh­ni­schen Mas­sen von Bri­ten. Eine Geschmacks­ver­ir­rung, sehr abwe­gig und absto­ßend, selbst für einen Jour­na­li­sten der für die "SUN" arbei­tet, die nicht gera­de als seriö­ses Blatt bekannt ist.

Das Gan­ze hat sich mitt­ler­wei­le zum hand­fe­sten Skan­dal ent­wickelt und bestä­tigt die Auf­fas­sung von Har­ry und sei­ner Frau es gäbe Auf­sta­che­lung zu Hass und Ras­sis­mus gegen das Paar wie in der sechs­tei­li­gen Net­flix-Doku­men­tar­se­rie „Har­ry & Meg­han“ zu erken­nen war.

Bei allem Ver­ständ­nis für dif­fe­ren­zier­te Sicht auf das bri­ti­sche Königs­haus scheint mir eine sol­che Ent­glei­sung nicht mehr durch bri­ti­sche Skur­ri­li­tät ent­schul­digt zu sein. Blan­ker, dazu noch sexua­li­sier­ter Hass gegen die­se jun­ge Frau ist schlicht unan­ge­mes­sen und in der Art des Vor­trags ver­werf­lich. Hier wur­de eine Gren­ze über­schrit­ten, die durch eine Ent­schul­di­gung des Täters nicht wie­der aus der Welt zu schaf­fen ist.

Auf der Meta-Ebene:
Sol­che Ent­glei­sun­gen sind nicht Zufall. Sie sind Ver­suchs­bal­lo­ne die aus­lo­ten wie weit man in sol­chen Skan­dal­blät­tern unge­straft und ohne Kon­se­quen­zen gehen kann. Pars pro toto, auch unse­rer Medi­en­land­schaft durch­aus nicht fremd. 

bookmark_borderWahlen USA '22 / Midterm Elections '22
*update* [12.11.2022; 17:00h]

*update*
Das Han­dels­blatt berich­tet den aktu­el­len Stand der Wahlen


".. The sta­kes of tomorrow’s¹ elec­tion could not be higher. 

If the Repu­bli­cans take back eit­her the Hou­se or Sena­te tomor­ro­w¹, the stage will be set for Donald Trump’s return in 2024. If that hap­pens, the­re will be few, if any, guar­drails left to pre­ser­ve what is left of our dama­ged and fray­ing democracy.

Sin­ce 2016, the MAGA move­ment Trump leads has mor­phed from a retro­gra­de white natio­na­list crusa­de to a full-blown neo-fascist force. This fact will beco­me all-too appa­rent in a MAGA Con­gress led by Mar­jo­rie Tay­lor Gree­ne, Lau­ren Boe­bert and Paul Gos­ar on the Hou­se side, and Ron John­son, Josh Haw­ley and Ted Cruz in the upper cham­ber. Think of a media land­scape domi­na­ted by an ascen­dant Ste­ve Ban­non and Breit­bart as the MAGA move­ment drowns out what few dis­si­dent voices remain within the GOP. .."
[Quo­te / Bezug]

Übersetzung:
Der Ein­satz bei der heu­ti­gen¹ Wahl könn­te nicht höher sein.

Wenn die Repu­bli­ka­ner heu­te¹ ent­we­der das Reprä­sen­tan­ten­haus oder den Senat zurück­er­obern, wer­den die Wei­chen für die Rück­kehr von Donald Trump im Jahr 2024 gestellt. Wenn dies geschieht, wird es nur noch weni­ge, wenn über­haupt, Leit­plan­ken geben, um die Über­re­ste unse­rer beschä­dig­ten und zer­fran­sen­den Demo­kra­tie zu bewahren.

Seit 2016 hat sich die von Trump geführ­te MAGA-Bewe­gung von einem rück­läu­fi­gen wei­ßen natio­na­li­sti­schen Kreuz­zug zu einer aus­ge­wach­se­nen neo­fa­schi­sti­schen Kraft gewan­delt. Die­se Tat­sa­che wird in einem MAGA-Kon­gress unter der Lei­tung von Mar­jo­rie Tay­lor Gree­ne, Lau­ren Boe­bert und Paul Gos­ar auf der Sei­te des Reprä­sen­tan­ten­hau­ses und Ron John­son, Josh Haw­ley und Ted Cruz in der obe­ren Kam­mer [dem Senat] nur all­zu deut­lich wer­den. Stel­len Sie sich eine Medi­en­land­schaft vor, die von einem auf­stei­gen­den Ste­ve Ban­non und Breit­bart domi­niert wird, wäh­rend die MAGA-Bewe­gung die weni­gen ver­blei­ben­den Dis­si­den­ten inner­halb der GOP übertönt.

Ver­fol­gen was läuft:
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/us-midterm-elections-die-ersten-ergebnisse,TMdRQ8c
https://www.merkur.de/politik/midterms-usa-wahlen-live-tv-stream-uebertragung-fernsehen-phoenix-pbs-cbs-91894497.html
https://www.handelsblatt.com/politik/international/-midterms-2022-rennen-um-nevada-und-arizona-weiter-eng-kampf-um-senatssitz-in-georgia-geht-in-die-stichwahl/28789688.html

con­ti­n­ue rea­ding; wei­ter­le­sen lohnt sich!
¹ 11-08-2022 / 08.11.2022

bookmark_borderTiefgründig?!

So man­che Lebens­weis­heit ent­steht nicht allei­ne durch per­sön­li­che Erfah­rung. Man kann 'am Bei­spiel' erken­nen, ler­nen, über­le­gen, und was ange­bracht und nütz­lich ist über­neh­men. Der Weg zum bes­se­ren Ver­ständ­nis der Welt ist nicht ein­spu­rig und ohne Ver­zwei­gun­gen. Ganz im Gegen­teil, je varia­bler die Ein­drücke sind desto mehr lernt man dar­aus. Bekann­ter­ma­ßen blei­ben ins­be­son­de­re aus Feh­lern die stärk­sten Ein­drücke zurück und hel­fen beim näch­sten Mal - direkt oder indi­rekt - bes­se­re Ent­schei­dun­gen zu treffen. 

Wie­der ein­mal bin ich beim Streif­zug durch das Inter­net auf eine Samm­lung von mehr oder weni­ger klu­gen und/oder wit­zi­gen Sprü­chen gesto­ßen. Ein Bei­spiel zei­ge ich hier, anson­sten sei den geneig­ten Lesen­den emp­foh­len sich selbst dort­hin zu bege­ben und zu stö­bern .... las­sen Sie gern in einem Kom­men­tar wis­sen wel­ches Bei­spiel Ihnen zuge­sagt hat - und was Sie emp­feh­len möch­ten. Danke.

Hier mein Favo­rit nach (viel zu) lan­gem blättern:


 

bookmark_border".. Eine Seefahrt die ist lustig,
eine Seefahrt die ist schön .... "

Letz­tes Zaun­teil war am Mon­tag die­ser Woche fer­tig und abholbereit!
Es wur­de nötig wegen ver­schie­de­ner Pro­ble­me, die vor der phy­si­schen Pha­se nicht zu erken­nen gewe­sen waren.

Unten sehen Sie zwei Abbil­dun­gen, links die Strecke, die ich zur Rück­fahrt gewählt habe, rechts die Strecke, die über Ham­burg führt und ein wenig län­ger ist. Beto­nung auf "ein wenig", denn der Unter­schied zwi­schen 382 km und 340 km ist ja wahr­haf­tig nicht sehr groß.
Aller­dings, das ist der Clou, bedeu­tet die kür­ze­re Fahrt­strecke daß man in den Genuß einer See­fahrt quer über die Elbe kommt. Glück­stadt - Wisch­ha­fen. Der Fahr­preis für PKW und Fah­rer war 11,50€. Der Hund koste­te nichts. Doch der Kas­sie­rer frag­te mehr­mals wo denn mei­ne Frau wäre - beim drit­ten Mal schließ­lich glaub­te er mir, daß ich allei­ne auf der Fäh­re war.

Dem gemein­hin ver­brei­te­ten Vor­ur­teil man spa­re auf dem Weg mit der Fäh­re Zeit und Geld kann ich nun getrost wider­spre­chen. Die Fahrt ver­läuft abseits der Auto­bahn auf Land­stra­ßen und aus den Stun­den die das Navi aus­wirft wur­den am Ende fast 6,5h -das im Gegen­satz zu 4,5 h über die Auto­bahn (wenn für den Elb­tun­nel nicht Stau gemel­det wur­de), zudem addie­ren sich noch die Fähr­prei­se dazu und selbst bei hohen Sprit­ko­sten sind die 40 km Dif­fe­renz nicht in der Lage die Kosten zu senken.

Da ich noch nie die Elb­fäh­re genutzt habe war das der erste Grund für mei­ne Wahl die­ses Mal quer durch zu fah­ren. Mit 77 ist schließ­lich nicht sicher ob das spä­ter noch gelin­gen wür­de ;c) - nun kann ich mit­re­den wenn davon gespro­chen wird. Obwohl mei­ne ledig­lich eine und wohl auch letz­te Fahrt mit der Fäh­re nur anek­do­ti­schen Beweis lie­fern kann wage ich die Feststellung:
Wer gern ein­mal eine kur­ze Schiffs­rei­se machen will soll­te das gern auf die­ser Fahrt tun, hin­ge­gen sind dabei weder Zeit- noch Geld­erspar­nis zu erwar­ten. Im Gegenteil.

Das wird anders sein wenn erst die geplan­te neue (Unter-) Que­rung fer­tig ist - was wegen der viel­fa­chen juri­sti­schen Fall­stricke und Kla­gen noch etwas dau­ern kann .... wir sind schließ­lich in Deutsch­land, dem Land der Par­ti­ku­lar­in­ter­es­sen. Da haben Soli­da­ri­tät und Prag­ma­tis­mus kei­ne Chance 

Lied­text

bookmark_borderWhat Denmark gets right while we don't ....

Den­mark gets some­thing right that's ter­ri­bly wrong in Ger­ma­ny - that's why poten­ti­al bene­fi­ci­a­ries choo­se Ger­ma­ny befo­re any of the other EU nations.

- Immi­grants who are not Danish citi­zens are banis­hed from Den­mark if they com­mit vio­lent cri­mes.

- The sta­te does not sup­port fami­lies eco­no­mic­al­ly for having more than the country’s avera­ge amount of child­ren. This pre­vents for­eig­ners from coming to Den­mark who have .. a lot of child­ren and live off the state’s child sup­port system. 

- The coun­try also denies resi­dent per­mits to for­eig­ners who are mar­ry­ing their cou­sin¹ in Den­mark .. "

- To coun­ter "ghet­toizati­on" mea­su­res are taken to (if nee­ded: forceful­ly) inte­gra­te for­eig­ners → https://www.youtube.com/watch?v=qjtgch82ub0

On the con­tra­ry to the needs of immi­grants the EU citi­zens moving into other EU count­ries (rese­arch is spe­ci­fic for Den­mark) con­tri­bu­te to the wel­fa­re costs grea­ter than par­ti­ci­pa­ting from it.

¹ OH, and by the way:
If you want to know how an *offi­ci­al­ly endor­sed site* views & explains mar­ria­ge among rela­ti­ves (i.e. first cou­sins) you need to read this artic­le

bookmark_border" ... wird ein religiöses Motiv
hinter dem Attentat wahrscheinlicher ... "

Der frü­he­re japa­ni­sche Poli­ti­ker und umstrit­te­ne Ex-Regie­rungs­chef Abe war gera­de zwei Tage tot, da wähl­te Japan ein neu­es Par­la­ment, und das Atten­tat hat­te nicht mehr die Auf­merk­sam­keit wie sie unter ande­ren, grund­sätz­li­chen Bedin­gun­gen, ange­mes­sen gewe­sen wäre. Die Grün­de sind wohl - wie schon so oft und genau­so oft weg­ge­leug­net - reli­giö­ser Natur.

Es scheint als ob die Moon-Sek­te [auch "Mun"], eine mili­tan­te und radi­ka­le Orga­ni­sa­ti­on mit mehr Dreck, als am - sprich­wört­li­chen - Stecken kle­ben kann, der über Jahr­zehn­te ange­sam­melt wur­de, dar­in ver­wickelt ist. Das ZDF titelt "Abe-Atten­tat: Motiv angeb­lich Hass auf reli­giö­se Gruppe".

Eine genaue­re Betrach­tung stellt es so dar: Die Mut­ter des Atten­tä­ters hat Unsum­men an die­se Sek­te¹ 'gespen­det' und sich dabei ver­armt, so sehr, daß sie sich nicht mehr selbst unter­hal­ten konn­te - und da hat sie jeg­li­che Bin­dung zur Sek­te ver­lo­ren, wur­de raus­ge­wor­fen. Vie­le Beob­ach­ter des Sek­ten­we­sens wun­dert das nicht, denn nur solan­ge bei den 'Aus­er­wähl­ten' etwas zu holen ist sind sie für die Füh­rer und Obe­ren inter­es­sant - leben sie doch davon die­se Unbe­darf­ten aus­zu­neh­men wie Weihnachtsgänse ....

Der Atten­tä­ter hat­te wohl zunächst vor eine Per­son aus der Sek­te zu erschie­ßen - und hat dann statt­des­sen den ehe­ma­li­gen Regie­rungs­chef ins Visier genom­men, da dem Ver­bin­dun­gen zu Mun nach­ge­sagt wurden.

 

_________ Ein Klick auf die Bil­der führt zu einer höhe­ren Auf­lö­sung! _________ 

 


 


Ein wei­te­res Bei­spiel für die The­se die ich seit Jah­ren hier ver­tre­te: Ohne Reli­gio­nen und ähn­li­che Grup­pie­run­gen wäre die Welt sehr viel fried­li­cher, denn Glau­be, ein abstrak­tes Kon­strukt, das sei­ne Anhän­ger indok­tri­niert und unmün­dig hält, ihnen das Den­ken aberzieht und durch Dog­ma­tik ersetzt, steckt hin­ter vie­len gewalt­sa­men Aus­ein­an­der­set­zun­gen rund um den Glo­bus.
 

 

¹[Zitat]
".. Die von Japans Medi­en trans­por­tier­te vage Bezeich­nung „bestimm­te“ reli­giö­se Orga­ni­sa­ti­on schür­te im Inter­net Spe­ku­la­tio­nen: Es könn­te sich dabei even­tu­ell um die umstrit­te­ne Ver­ei­ni­gungs­kir­che des ver­stor­be­nen korea­ni­schen Sek­ten­grün­ders San Myung Mun han­deln. Die auch als Mun-Sek­te bekann­te Ver­ei­ni­gungs­kir­che hat Mit­glie­der in vie­len Län­dern, dar­un­ter auch in Japan, und unter­stützt kon­ser­va­ti­ve poli­ti­sche Anlie­gen. Poli­ti­ker wie der frü­he­re US-Prä­si­dent Donald Trump und Abe gel­ten als ihr freund­lich gegen­über ein­ge­stellt. Mun, der stark anti-kom­mu­ni­stisch gesinnt war, hat­te sie 1954 gegründet. .."

bookmark_borderSkandalös! Wäre das hier möglich?
Das etwas andere “Wort zum Sonntag”

".. it is, as Gary Huck (car­toon 1) points out, a faith-based decision.

It is not enti­re­ly fair to point to the dis­pro­por­tio­na­te num­ber of Roman Catho­lics on the bench, though it is remar­kab­le that, in a coun­try in which Catho­lics are 22 per­cent of the popu­la­ti­on, they make up two-thirds of the Supre­me Court, plus Neil Gor­such, a “crad­le Catho­lic” tur­ned Episcopalian.

Still, four Catho­lics plus Gor­such voted to over­turn, one (Roberts) agreed with sti­pu­la­ti­ons, and only one Catho­lic, Soto­ma­yor, defen­ded Roe, along­side her Jewish associates.

And nobo­dy felt that their reli­gious beliefs should cau­se them to recu­se them­sel­ves from the case .."

[Quel­le Text und 2 Abbil­dun­gen]

Über­set­zung (frei nach Google)

".. es ist, wie Gary Huck (Car­toon 1) betont, eine auf Glau­ben basie­ren­de Entscheidung.
Es ist nicht ganz fair, auf die unver­hält­nis­mä­ßig hohe Anzahl der Katho­li­ken auf der Rich­ter­bank hin­zu­wei­sen, obwohl es bemer­kens­wert ist; Gor­such, ein „Geburts­ka­tho­lik“, kon­ver­tie­te zum Episcopalismus.
Trotz­dem stimm­ten vier Katho­li­ken plus Gor­such für die Auf­he­bung, einer (Roberts) stimm­te mit Ein­schrän­kun­gen zu, und nur Katho­li­kin Soto­ma­yor ver­tei­dig­te Roe neben ihren jüdi­schen Mit­ar­strei­tern des Gerichtshofes.
Nie­mand hat­te das Gefühl, dass ihre reli­giö­sen Über­zeu­gun­gen sie dazu ver­an­las­sen soll­ten, sich aus dem Fall zurückzuziehen .. "

Wenn wir auf die aktu­el­le Situa­ti­on schau­en gibt es Hoff­nung, die neue Regie­rung wer­de - wenn sie lan­ge genug im Amt bleibt (!) - die erz­kon­ser­va­ti­ven Rege­lun­gen aus den ver­gan­ge­nen 16 Jah­ren, was sage ich, den ver­gan­ge­nen 40 Jah­ren, end­lich dahin beför­dern wohin sie gehö­ren: Auf den Müll­platz der Geschich­te als lästi­ges Ver­mächt­nis einer Zeit, in der die Kir­chen das öffent­li­che Leben durch ihre rück­wärts­ge­wand­te Indok­tri­na­ti­on ver­gif­tet haben.

Doch wol­len wir uns nicht zu früh freu­en. Was in USA pas­sier­te kann hier immer noch blühen: 

Wenn die Kon­ser­va­ti­ven mit dem "C" und die Rech­ten, zusam­men mit den auf­wach­sen­den Evan­ge­li­ka­len, die in Deutsch­land einen *Angel­punkt* für ihre Vor­ha­ben sehen und Geld her­ein pum­pen um dafür zu wer­ben / anzu­wer­ben das Ruder in Sachen "Repro­duk­ti­ve Selbst­be­stim­mung der Frau­en" her­um­zu­wer­fen, mit ihren Bemü­hun­gen Erfolg haben soll­ten. Dann sind die Mit­glie­der­zah­len bei den Groß­kir­chen nich­tig, denn ein rüh­ri­ger reli­giö­ser Akti­vist gleich mit Leich­tig­keit 100 trä­ge, sat­te Bun­des­bür­ger aus, die ihre Frei­hei­ten für fest­ge­mau­ert hal­ten und nicht mit der Listig­keit der Gegen­sei­te rechnen.

Hof­fent­lich sind wir weit genug 'selb­stän­dig' gewor­den um nicht auch in die­ser Sache die USA nachzuäffen.