bookmark_borderNeulich bei "twitter" ....

Es gibt Situa­tio­nen da bedau­ert man den über­schie­ssen­den Élan jun­ger Men­schen. Sie wol­len das Rich­ti­ge - aber die Wahl der Mit­tel ist ent­we­der unge­schickt, abschreckend, sehr emo­tio­nal, oder zu eif­rig, über das Ziel hin­aus .... und so wei­ter, also stets wenig ziel­füh­rend und ohne die Adres­sa­ten vor Augen zu haben, an die sich das Gan­ze richtet.

Bei mei­nen eher sel­te­nen Besu­chen bei twit­ter - nach denen ich fast immer bedaue­re so viel Zeit mit umständ­li­cher Suche­rei wo der 'thread' nun wei­ter geht und wo die Ant­wor­ten ste­hen - ver­geu­det zu haben, sto­ße ich auf Argu­men­te und Aus­sa­gen die jeder­zeit zu unter­schrei­ben sind, weil sie drin­gen­de Pro­ble­me anspre­chen und nach Lösun­gen rufen.

Was bei Kom­men­ta­ren zu den tweets bei deren Urhe­bern oft nicht klappt ist zwi­schen Per­son und Argu­ment zu unterscheiden:
Bist du nicht mei­ner Mei­nung dann bist du nicht mein Freund, manch­mal sogar der Feind, und in sel­te­nen Fäl­len noch Schlim­me­res. Sehr scha­de, denn dann habe ich kei­ne Lust mehr wei­ter zur Sache zu schrei­ben. Und bin weg.

Ich zei­ge nach­fol­gend ein­mal einen Ver­lauf einer Dis­kus­si­on. In der Sache sehe ich kaum einen Unter­schied der Auf­fas­sun­gen, wohl aber in der Argumentation.
Urtei­len Sie selbst was Sie davon halten:




 
_________ Ein Klick auf die Bil­der führt zu einer neu­en Sei­te mit höhe­rer Auf­lö­sung! _________ 

 

bookmark_borderDie Notwendigkeits-Lüge

Vie­le Dis­kus­sio­nen über fos­si­le Sub­stan­zen wie Erd­öl und Erd­gas sowie alle beglei­ten­den Stof­fe die bei der Lager­stät­ten­aus­beu­tung vor­kom­men sind in Wahr­heit völ­lig nutz­los, da sie am Kern der Sache vor­bei gehen.

Es wird behaup­tet, wir brauch­ten die Erschlie­ßung und Auf­ar­bei­tung fos­si­ler Stof­fe um die Wirt­schaft am Lau­fen zu hal­ten. Sol­che Argu­men­te sind nicht haltbar.
Frei­lich ist es ein Unter­schied WAS aus die­sen Roh­stof­fen gemacht wird!

Sofern es sich um Gebrauchs- und Ver­brauchs­gü­ter han­delt, etwa Mobi­li­ar, Haus­halts­ge­gen­stän­de, Bau- und Aus­bau­stof­fe, Ver­sie­ge­lun­gen und all die Pro­duk­te für die Beklei­dungs- und Heim-Aus­stat­tungs­in­du­strie, den Innen­aus­bau von Fahr­zeu­gen und ande­ren Trans­port­mit­teln, so lie­ßen sich die­se bis­her benutz­ten Grund­stof­fe aus fos­si­ler Pro­duk­ti­on durch Ersatz­stof­fe aus ande­ren Quel­len durch­aus her­stel­len - es ist bereits ange­fan­gen wor­den die­se Her­aus­for­de­rung zu bewältigen.

Ohne­hin bedarf es nur etwa 15% der För­de­rung um dar­aus die vor­ge­nann­ten Pro­duk­te zu fer­ti­gen - der weit­aus grö­ße­re Anteil von 85% wird schlicht­weg in die Luft gebla­sen, nach­dem die dar­in befind­li­che Ener­gie genutzt wur­de. Koh­len­was­ser­stof­fe zu erset­zen ist nicht für alle Anwen­dungs­fäl­le denk­bar oder tech­nisch zu rea­li­sie­ren. Zwei­fel­los aber fin­den sich für sol­che Aus­nah­men Ersatz­mög­lich­kei­ten. Wenn man nur will.

Bleibt die Fra­ge nach dem öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck die­ser Pro­zes­se im Ver­gleich zu den auf fos­si­len Pro­duk­ten basie­ren­der Her­stel­lung. Dies genau zu bezif­fern ist schon des­we­gen schwie­rig, da vie­le Maß­nah­men erst ein­mal als Ver­su­che lau­fen und aus denen die Kosten für groß­tech­ni­sche Anwen­dung schlecht zu kal­ku­lie­ren ist. Hier müß­ten einst­wei­len Schät­zun­gen reichen. 

Was aller­dings ohne Fra­ge schon vor­ab zu sagen ist:
Sehr viel mehr wird es nicht kosten, ins­be­son­de­re wenn man es lei­sten kann durch die­se Alter­na­ti­ven die glo­ba­le Erwär­mung zu ver­min­dern. Wes­we­gen sonst soll­te man sich dar­auf einlassen?

bookmark_border".. Eine Seefahrt die ist lustig,
eine Seefahrt die ist schön .... "

Letz­tes Zaun­teil war am Mon­tag die­ser Woche fer­tig und abholbereit!
Es wur­de nötig wegen ver­schie­de­ner Pro­ble­me, die vor der phy­si­schen Pha­se nicht zu erken­nen gewe­sen waren.

Unten sehen Sie zwei Abbil­dun­gen, links die Strecke, die ich zur Rück­fahrt gewählt habe, rechts die Strecke, die über Ham­burg führt und ein wenig län­ger ist. Beto­nung auf "ein wenig", denn der Unter­schied zwi­schen 382 km und 340 km ist ja wahr­haf­tig nicht sehr groß.
Aller­dings, das ist der Clou, bedeu­tet die kür­ze­re Fahrt­strecke daß man in den Genuß einer See­fahrt quer über die Elbe kommt. Glück­stadt - Wisch­ha­fen. Der Fahr­preis für PKW und Fah­rer war 11,50€. Der Hund koste­te nichts. Doch der Kas­sie­rer frag­te mehr­mals wo denn mei­ne Frau wäre - beim drit­ten Mal schließ­lich glaub­te er mir, daß ich allei­ne auf der Fäh­re war.

Dem gemein­hin ver­brei­te­ten Vor­ur­teil man spa­re auf dem Weg mit der Fäh­re Zeit und Geld kann ich nun getrost wider­spre­chen. Die Fahrt ver­läuft abseits der Auto­bahn auf Land­stra­ßen und aus den Stun­den die das Navi aus­wirft wur­den am Ende fast 6,5h -das im Gegen­satz zu 4,5 h über die Auto­bahn (wenn für den Elb­tun­nel nicht Stau gemel­det wur­de), zudem addie­ren sich noch die Fähr­prei­se dazu und selbst bei hohen Sprit­ko­sten sind die 40 km Dif­fe­renz nicht in der Lage die Kosten zu senken.

Da ich noch nie die Elb­fäh­re genutzt habe war das der erste Grund für mei­ne Wahl die­ses Mal quer durch zu fah­ren. Mit 77 ist schließ­lich nicht sicher ob das spä­ter noch gelin­gen wür­de ;c) - nun kann ich mit­re­den wenn davon gespro­chen wird. Obwohl mei­ne ledig­lich eine und wohl auch letz­te Fahrt mit der Fäh­re nur anek­do­ti­schen Beweis lie­fern kann wage ich die Feststellung:
Wer gern ein­mal eine kur­ze Schiffs­rei­se machen will soll­te das gern auf die­ser Fahrt tun, hin­ge­gen sind dabei weder Zeit- noch Geld­erspar­nis zu erwar­ten. Im Gegenteil.

Das wird anders sein wenn erst die geplan­te neue (Unter-) Que­rung fer­tig ist - was wegen der viel­fa­chen juri­sti­schen Fall­stricke und Kla­gen noch etwas dau­ern kann .... wir sind schließ­lich in Deutsch­land, dem Land der Par­ti­ku­lar­in­ter­es­sen. Da haben Soli­da­ri­tät und Prag­ma­tis­mus kei­ne Chance 

Lied­text

bookmark_border... für alles Andere gibt es die YZ-Card!
oder: Wollt ihr die totale Überwachung?

Was schon ver­mu­tet und stets als "Ver­schwö­rungs­theo­rie" abge­tan wur­de wird nun offenbar:
Lang­fri­stig soll das Bar­geld abge­schafft werden.

Kommt es soweit, dann ist auf 'kal­tem Wege' eine wei­te­re Kon­troll­mög­lich­keit zur Über­wa­chung der Bevöl­ke­rung instal­liert. Wer wo was und in wel­cher Men­ge kauft - Meta-Daten, die mehr sagen als zunächst zu erken­nen ist. Ins­be­son­de­re wenn sie mit ande­ren Daten abge­gli­chen und inter­pre­tiert werden.

Dage­gen sind die Plä­ne der EU zur Chat-Kon­trol­le und all dem, was damit zusam­men­hängt, noch harmlos:
Wenn man einem Men­schen die Mög­lich­keit nimmt zu bezah­len - und das ist bei rein elek­tro­ni­scher Zah­lung mit einem 'klick!' zu erle­di­gen - sitzt er in der Fal­le und ist auf Gedeih und Ver­derb jenen aus­ge­lie­fert, die am Schal­ter sitzen.

Zitat aus der Dis­kus­si­on bei netzpolitik:
".. die VDS (Vor­rats­da­ten­spei­che­rung) woll­te vor allem die Meta-Daten (unter ande­rem auch um Inter­net-Anschlüs­se/­Per­so­nen zu iden­ti­fi­zie­ren); die Chat-Kon­trol­le zielt auf die Inhalts­da­ten. Bei­des stellt eine maxi­ma­le Bedro­hung für Frei­heits­rech­te dar, da bei­des Metho­den der Straf-VER­FOL­GUNG sind die ohne jeg­li­che Ein­schrän­kun­gen gegen sämt­li­che Men­schen gerich­tet sein soll .."

Wol­len wir das wirk­lich haben?

bookmark_borderREVISITED:
Plädoyer für die Abschaffung aller Gartenkleingeräte die mit (Benzin-) Motoren betrieben werden

07:30h

  Motorenlärm

Zwei Klein­ge­rä­te in Betrieb:
Ver­ti­ku­tie­rer & Laubsauger

Scha­den: Lärm¹ & CO2²
Scha­den: Insekt­en­tod direkt³ und indi­rekt

Vom Lärm der Klein­ge­rä­te auf­ge­weckt fing mein Tag nicht beson­ders erbau­lich an. Dazu muss man wis­sen, der *Rasen* wur­de gera­de in der ver­gan­ge­nen Woche, genau­er vor fünf Tagen, fast bis auf die Wur­zeln ange­schnit­ten. Drei Durch­gän­ge mit dem Rasen­mä­her - das dau­er­te (mit Pau­sen) den gesam­ten Vormittag.

Und heu­te nun gleich zwei die­ser klein­mo­tor­be­trie­be­nen Geräte.
Es reicht!

Vor dem Hin­ter­grund des­sen, was gera­de die UNO ver­laut­bart hat ist der Fre­vel noch gigan­ti­scher, der - unter ande­rem - durch die­se stin­ken­den und lär­men­den Werk­zeu­ge her­vor­ge­ru­fen wird.

Schau­en wir doch ein­mal dar­auf, was für ein Bio­top die Wie­se nach dem Mähen ist:
Eine ver­dich­te­te Grün­flä­che, in der besten­falls Gras wächst, weil alle ande­ren Pflan­zen immer wie­der am Aus­trieb gehin­dert wer­den oder, wenn sie aus­ge­trie­ben sind, abge­schnit­ten wur­den. Kei­ne Pflan­ze hält das auf Dau­er aus, und so stel­len die der­art mal­trä­tier­ten Arten nach zwei oder drei Ver­su­chen den Aus­trieb ein. Scha­den: Es fehlt an Insek­ten­nah­rung, denn nur wenn Blü­ten vor­han­den sind kön­nen sich die­se Arten aus­rei­chend ernäh­ren und fort­pflan­zen. In der Fol­ge gibt es also weni­ger Insek­ten, was für die Sing­vö­gel bedeu­tet: Weni­ger Nah­rung - und das führt dazu, dass sie erst nichts mehr zu fres­sen fin­den das sie ihren Jun­gen füt­tern kön­nen, dann selbst ver­hun­gern weil sie mehr Kalo­rien für die Suche brau­chen als sie fin­den und die­se Nega­tiv­bi­lanz tötet sie schließlich!

Der blan­ke gemäh­te Rasen mag für man­che Men­schen "Ord­nung" und "Sau­ber­keit" sug­ge­rie­ren - ich sehe nur eine tote Vege­ta­ti­ons­flä­che, die kei­nem Tier mehr genü­gend Nah­rung bereit­stel­len kann. Und damit ist es noch nicht getan. Denn in der Nah­rungs­ket­te ste­hen dar­über ande­re Arten, die mit ins Ver­der­ben geris­sen wer­den, weil ihnen natür­lich eben­falls das Fut­ter aus­geht.

Jetzt habe ich noch nicht ein­mal damit ange­fan­gen den Strauch- und Baum­be­stand zu erwäh­nen. Dort sieht es ähn­lich aus: Zier­ge­höl­ze aus frem­den Bio­to­pen (Län­dern) tau­gen nicht als Nah­rung für unse­re hei­mi­schen Tie­re - sie sehen zwar schön aus, aber nur für Men­schen, für Tie­re sind sie nutz­lo­ses Grün­werk. Wenn sie dann noch Blatt­läu­se und ähn­li­che Sau­ger anlocken geht man die­sen von Sei­ten der Men­schen mit Insek­ten­ver­nich­tungs­mit­teln ans Zeug - und tötet die noch ver­blie­be­nen Nutz­in­sek­ten gleich mit .... und nicht nur die, denn die­se Stof­fe rei­chern sich in der Nah­rungs­ket­te an und füh­ren dazu, dass die Eischa­len dün­ner wer­den und die dar­in wach­sen­den Embryo­nen durch Was­ser­man­gel absterben.

Hier setzt nun mei­ne Über­le­gung an. 

Zuerst ist es nötig alle motor­ge­trie­be­nen Klein­ge­rä­te zu ver­bie­ten. Wenn man alle Rasen­mä­her, Laub­blä­ser, Laub­sauger, Kan­ten­schnei­der, Ast­sä­gen, Ver­ti­ku­tie­rer, Motor­sen­sen und Auf­sitz­mä­her ver­bannt wer­den gleich meh­re­re Zwecke erfüllt:

  • 1. Redu­zie­rung der Pro­duk­ti­on sol­cher Gerät­schaf­ten
    → Resour­cen­scho­nung;
  • 2. Reduk­ti­on der Abga­se
    CO2 wird reduziert;
  • 3. Reduk­ti­on der Nut­zung von sel­te­nen Che­mi­ka­li­en (bspw. Lithi­um)
    → weni­ger Bergbauschaden;
  • 4. Scho­nen­de Land­schafts­ge­stal­tung mit Hand­ge­rä­ten
    → kaum Ver­dich­tung des Bodens;
  • 5. Fre­quenz der Gar­ten­ar­bei­ten sinkt
    → mehr Zeit für Pflan­zen zu wach­sen und zu blü­hen, mehr Insek­ten­nah­rung und damit Vogelnahrung.

So ganz neben­bei wer­den Men­schen gesün­der, weil sie sich selbst bewe­gen und nicht Maschi­nen die Arbeit ver­rich­ten lassen.

Außer­dem wer­den Blät­ter und abge­mäh­tes Gras (per Sen­se & Sichel!) natür­lich kom­po­stiert (Redu­zie­rung des Dün­ger­ver­brau­ches) und sie ver­rot­ten dort wo sie fal­len: Das ist des­we­gen sinn­voll, weil sie dann der neu­en Genera­ti­on im näch­sten Jahr als Nähr­stof­fe dienen.

Wenn Rasen­kan­ten nicht schnur­ge­ra­de abge­schnit­ten sind ist das ein Zei­chen dafür, dass auch sonst die Gar­ten­be­sit­zer weni­ger in die Vege­ta­ti­on ein­grei­fen - es ist sinn­voll und nütz­lich sich zurück zu hal­ten und der Natur ihren Lauf zu las­sen. Über­trie­be­ner Ord­nungs­sinn ist - nicht nur hier - eher schäd­lich als nützlich. 

Natur ist stets mehr Cha­os als Ordnung.
Des­we­gen ist Ord­nung in der Natur schädlich!

¹ das trifft weni­ger auf Elek­tro­mo­to­ren zu, deren Ener­gie­ver­bauch ist aller­dings höher;
² der Anstieg fin­det andern­orts statt: Im Kraftwerk!;
³ beim Mähen/Blasen/Saugen wer­den durch die ent­ste­hen­den mecha­ni­schen Kräf­te Insek­ten getötet;
durch Ein­satz von Chemikalien;
neben CO2 wer­den noch mehr Schad­stof­fe erzeugt: Stick­stoff- und Schwefelverbindungen.

Erst­ver­öf­fent­li­chung → 7. Mai. 2019 um 13:30 Uhr

bookmark_borderBLIND SPOT ....

Sci­ence doesn't care how peop­le vote

Wir über­se­hen ganz offen­sicht­li­che Gegebenheiten.
Manch­mal habe ich den Ein­druck wir wol­len die Wahr­heit / Wirk­lich­keit nicht erken­nen .... was schon 2008 in wis­sen­schaft­li­chen Krei­sen dis­ku­tiert wur­de hat­te gegen die Inter­es­sen der Gesell­schaf­ten und ihre Des­in­for­ma­ti­ons­kam­pa­gnen kei­ne Chan­ce. Der Fil­me­ma­cher Adol­fo Doring war kaum ver­stor­ben, da ver­schwand sofort die­ser Film.

Nun ist der Film dort → Sli­jepa tač­ka - Blind­s­pot - 2008 - Srp­ski jez­ik zu fin­den, in eng­li­scher Spra­che. Eine wei­te­re Sei­te hier → Blind­s­pot¹; Soll­te er auch dort ver­schwin­den habe ich noch eine Kopie, die ich dann ggf. hier­her ver­lin­ken werde.

Unter der alten Adres­se (neben­ste­hen­de Links) fin­det man die­se Doku­men­ta­ti­on nicht mehr. Der Autor ist 2016 ver­stor­ben und wer auch immer die Mög­lich­keit hat­te nutz­te sie, um die­sen bri­san­ten Film zu löschen und auf der Sei­te wird nun unter → https://blindspotdoc.com/# eine Sei­te geführt, die eupho­ri­sie­rend über die Zukunft durch tech­no­lo­gi­schen Fort­schritt spricht - kein Wort von den Nach­tei­len die die Ver­schwen­dung von Resour­cen für den gesam­ten Pla­ne­ten bedeutet.   - Links sind 'tot' .... irgend­wem haben die Inhal­te des Films nicht gefal­len, sie waren zu deut­lich in ihrem Fazit: Wir sind dabei uns selbst und den Pla­ne­ten zu ver­nich­ten, Schuld dar­an haben die Groß­kon­zer­ne, die ihren 'pro­fit' aus Kosten der Umwelt meh­ren. Und hin­ter all dem steckt das US Bestre­ben noch Domi­nanz der Welt.
Aus­zü­ge aus dem Doku­men­tar­film "BLIND SPOT" von Adol­fo Doring Blind Spot
  1. Teil 1
  2. Teil 2
  3. Teil 3

Blind Spot
Doring wro­te and direc­ted the docu­men­ta­ry film Blind Spot, about the cur­rent [→ 2008 (!)] oil and ener­gy cri­sis². It explo­res the sub­ject of peak oil and its impli­ca­ti­ons for the future of civi­liz­a­ti­on. It inclu­des inter­views with socio­lo­gist Wil­liam R Cat­ton, evo­lu­tio­na­ry bio­lo­gist Jason Brad­ford, envi­ron­men­tal ana­lyst Lester Brown, NASA's James E. Han­sen, aut­hor Bill McKib­ben, phy­si­cist Albert Allen Bart­lett, and others.[3]

The film was shown in 2008 at the Wood­stock Film Festi­val, Lon­don Inde­pen­dent Film Festi­val, and Euro­pean Film Festi­val Moscow. 

Der 'blin­de Fleck', eine Stel­le auf der Netz­haut des Auges, die kei­ne Seh­zel­len ent­hält, wes­we­gen man an die­ser Stel­le kei­ne Sin­nes­ein­drücke haben kann.
Beim Auto­fah­ren als 'toter Win­kel' (zwi­schen Außen- und Rück­spie­gel) bezeichnet.

¹ Zitat aus der Beschrei­bung:
" .. Blind Spot is a docu­men­ta­ry film that illu­stra­tes the cur­rent oil and ener­gy cri­sis that our world is facing. Wha­te­ver mea­su­res of igno­ran­ce, greed, wish­ful thin­king, we have put our­sel­ves at a cross­roads, which offer two paths with dire con­se­quen­ces. If we con­ti­nue to burn fos­sil fuels we will cho­ke the life out of the pla­net and if we don't our way of life will collapse.

² Die­se War­nun­gen wur­den bereits vie­le Jah­re vor­her vom 'Club of Rome' im Jah­re 1972 vor­ge­tra­gen [Die Gren­zen des Wachs­tums] - aller­dings schon zu die­ser Zeit abge­tan als unnö­ti­ger Alar­mis­mus.; und wie­der wur­den seit 2008 13 Jah­re ver­tan um gegen die Kli­ma­kri­se vorzugehen.
Zitat der Schluss­fol­ge­rung der '72er Veröffentlichung:
" .. Unse­re gegen­wär­ti­ge Situa­ti­on ist so ver­wickelt und so sehr Ergeb­nis viel­fäl­ti­ger mensch­li­cher Bestre­bun­gen, daß kei­ne Kom­bi­na­ti­on rein tech­ni­scher, wirt­schaft­li­cher oder gesetz­li­cher Maß­nah­men eine wesent­li­che Bes­se­rung bewir­ken kann. Ganz neue Vor­ge­hens­wei­sen sind erfor­der­lich, um die Mensch­heit auf Zie­le aus­zu­rich­ten, die anstel­le wei­te­ren Wachs­tums auf Gleich­ge­wichts­zu­stän­de füh­ren. Sie erfor­dern ein außer­ge­wöhn­li­ches Maß von Ver­ständ­nis, Vor­stel­lungs­kraft und poli­ti­schem und mora­li­schem Mut. Wir glau­ben aber, daß die­se Anstren­gun­gen gelei­stet wer­den kön­nen, und hof­fen, daß die­se Ver­öf­fent­li­chung dazu bei­trägt, die hier­für not­wen­di­gen Kräf­te zu mobilisieren .. "

The­re is no panic in this film ....just an abso­lu­te and stark rea­li­ty that we eit­her choo­se to face or not.

But you will not see this film on net­work TV or just about nowhe­re else. It chal­len­ges too direct­ly fun­da­men­tal assump­ti­ons on which the con­ti­nu­an­ce of our cor­po­ra­te eco­no­my and our con­su­mer cul­tu­re is based - in par­ti­cu­lar, the unque­stio­ned assump­ti­on that growth is good, that "expan­si­on is tan­ta­mount to pro­gress" .. "

Erst­ver­öf­fent­li­chung: 03.01.2009 um 19:33h; Links geprüft und teil­wei­se gekenn­zeich­net, tote Links stillgelegt,

bookmark_borderWie eine Ameise unter Vielen
Like one ant among many

Son­nen­un­ter­gän­ge oder Son­nen­auf­gän­ge habe ich in mei­nen 70+ Jah­ren schon öfter gese­hen - sie sind, wie alle Bewe­gun­gen im Uni­ver­sum eine von phy­si­ka­li­schen Kräf­ten und che­mi­schen Pro­zes­sen abhän­gi­ge Erschei­nung von Him­mels­kör­pern, hier unse­rer Son­ne, die, wie die Phy­sio­lo­gie unse­res Kör­pers, in stets nach­voll­zieh- und erklär­ba­rer Wei­se wie­der­keh­ren .... die Mathe­ma­tik ermög­licht es die­se Ereig­nis­se sekun­den­ge­nau vor­her­zu­sa­gen .... das konn­ten schon Völ­ker 6.000 Jah­re vor unse­rer Zeit­rech­nung, und zwar mit sehr viel pri­mi­ti­ve­ren Mög­lich­kei­ten als wir sie heu­te haben.

Die Natur und das Welt­all sind nicht von uns abhän­gig, son­dern wir von ihnen. Wir sind ein Sand­korn im gro­ßen Gefü­ge, unser Leben hat die glei­che Bedeu­tung wie das Leben einer Amei­se unter den vie­len Aber­tau­sen­den von ande­ren Amei­sen - wir sind ein (zuge­ge­ben beson­de­res) Tier unter den vie­len Arten auf unse­rem Planeten.

Und dass der Pla­net Erde mitt­ler­wei­le zer­stört wird ist nicht zuletzt Schuld der Kir­chen, die sug­ge­riert haben Men­schen sei­en *etwas Beson­de­res, nach dem Bil­de Got­tes* und dürf­ten sich des­we­gen alle ande­ren Lebe­we­sen auf die­sem Pla­ne­ten *unter­tan* machen, sie aus­beu­ten, quä­len, zer­stö­ren - weil wir etwas *Bes­se­res* seien.

So ein Unfug.
Und nun haben wir das Dilemma!

__________________________________________________ 

Trans­la­ti­on
In my 70+ years I have seen qui­te a few sun­sets / sun­ri­ses. They are, like all move­ments in the uni­ver­se, phe­no­me­na of cele­sti­al bodies depen­dent on for­ces of phy­sics and che­mi­cal pro­ces­ses. Our sun's move­ment is, like the phy­sio­lo­gy of our body, hap­pe­ning in a regu­lar, perio­di­cal, inter­con­nec­ted and com­pre­hen­si­ble way .... sci­ence and math enab­les us to pre­dict the­se events to the mil­li­se­cond and down to the mole­cu­les that form our body .... the anci­ents were able to do some of this alrea­dy 6,000 years befo­re our era. And they did it with much more pri­mi­ti­ve tools than tho­se we have at hand today.

Natu­re and the uni­ver­se do not depend on us. We depend on them. We are like a grain of sand con­si­de­ring the lar­ge sca­le of the uni­ver­se. Our life has the same value as the life of any ant among the many thousands upon thousands of other ants. We are just one ani­mal among the many spe­ci­es on our pla­net (admit­ted­ly qui­te dif­fe­rent from most others).

And the fact that pla­net earth is now being destroy­ed can be attri­buted to faith, church­es, Chri­stia­ni­ty and the like: They sug­gest men & women are some­thing spe­cial, crea­ted *in God's image* and are the­re­fo­re allo­wed to *sub­due*, explo­it, tor­tu­re, and destroy all other living bein­gs on this pla­net - becau­se we are sup­po­sed­ly somehow *bet­ter* than them.

Bull­shit.
And now we have to deal with the consequences!


 
Added the trans­la­ti­on; Published first 01.06.2019;01:00h.

bookmark_borderIm frühen vorigen Jahrhundert ....

Schon im frü­hen vori­gen Jahr­hun­dert gab es Men­schen wie den US Prä­si­den­ten Roo­se­velt und vie­le ande­re, die erkann­ten, dass dem Gewinn­stre­ben die Natur zum Opfer fal­len könn­te und daher von Staats wegen der Zer­stö­rung ein Rie­gel vor­ge­scho­ben wer­den musste.

 

Die­se For­mu­lie­rung aus dem Text­aus­schnitt im obi­gen Bild stammt von Prä­si­dent Roo­se­velt, der ein eif­ri­ger Errich­ter von Natio­nal­parks wur­de. Vor die­sem Hin­ter­grund fällt der momen­ta­ne Amts­in­ha­ber¹ ledig­lich als unge­ho­bel­ter und unge­bil­de­ter, skru­pel­lo­ser Lüg­ner und Lüm­mel aus jedem halb­wegs zivi­li­sier­ten Rahmen.

.. In a word², we have thought­less­ly, and to a lar­ge degree unnec­cessa­ri­ly, dimi­nis­hed the resour­ces upon which not only our pro­spe­ri­ty but the pro­spe­ri­ty of our child­ren and our children's child­ren must always depend. We have beco­me gre­at in a mate­ri­al sen­se becau­se of the lavish use of our resour­ces, and we have just rea­son to be proud of our growth. But the time has come to inqui­re serious­ly what will hap­pen when our forests are gone,when the coal, the iron, the oil, and the gas are exhau­sted, when the soils shall have been still fur­ther­im­po­ve­ris­hed and was­hed into the streams, pol­lu­ting the rivers, den­i­ding the fiel­ds, and obst­ruc­ting navi­ga­ti­on. The­se que­sti­ons do not rela­te only to the next cen­tu­ry or to the next generations .. 

Las­sen wir uns nicht ein­re­den, es sei zu spät zum Han­deln. Obwohl seit dem obi­gen Appell schon wie­der ein­hun­dert Jah­re³ ver­gan­gen sind. Wenn alle mit­ma­chen kann das Umwelt Desa­ster mög­li­cher­wei­se noch auf­ge­hal­ten werden.

 

¹
 
(Donald J. TRUMP, 45. Präsident)

 

²

  Über­set­zung:
" .. Mit einem Wort, wir haben gedan­ken­los und weit­ge­hend unnö­tig die Res­sour­cen ver­rin­gert, von denen nicht nur unser Wohl­stand, son­dern auch der Wohl­stand unse­rer Kin­der und der Kin­der unse­rer Kin­der immer abhän­gen muss. Wir sind in mate­ri­el­ler Hin­sicht groß­ar­tig gewor­den, weil wir unse­re Res­sour­cen ver­schwen­de­risch ein­ge­setzt haben, und wir haben allen Grund, stolz auf unser Wachs­tum zu sein.
Aber es ist an der Zeit, ernst­haft zu fra­gen, was pas­sie­ren wird, wenn unse­re Wäl­der ver­schwun­den sind, wenn die Koh­le, das Eisen, das Öl und das Gas erschöpft sind, wenn die Böden noch wei­ter ver­armt und in die Bäche gespült wor­den sind, wodurch die Flüs­se ver­schmutzt wer­den, die Fel­der ver­armt sein wer­den und die Schiffahrt behin­dert sein wird.
Die­se Fra­gen bezie­hen sich nicht nur auf das näch­ste Jahr­hun­dert oder die näch­sten Generationen .. "


 

³
  Eine wei­ter­ge­hen­de Ein­schät­zung­des Roosevelt'schen Einflusses:
"By lin­king con­ser­va­ti­on to the­mes of civi­liz­a­ti­on, Ame­ri­can patrio­tism and mora­li­ty," she wri­tes, "Roo­se­velt tur­ned the con­ser­va­ti­on issue from one of pri­va­te use of resour­ces into a public con­cern about the future of the United Sta­tes." It was a the­me he built on in his final Sta­te of the Uni­on address later that year. [Quel­le]


 
[("click!" ver­grö­ßert); Bild-Quel­le: https://laughsandcries.com/trump-the-king-jesus-christ-thor/]

  Sie­he hier­zu auch:
"THEODORE ROOSEVELT: “CONSERVATION AS A NATIONAL DUTY” (13 MAY 1908)""


 

bookmark_borderStellen Sie sich ....

Stel­len Sie sich ein­mal unter einen blü­hen­den Lin­den­baum und hören Sie auf das viel­tau­send­fa­che Sum­men der Bie­nen und Hum­meln, die ihrer Nah­rungs­su­che nach­ge­hen und dabei für die Bestäu­bung der Blü­ten sor­gen - um die näch­ste Genera­ti­on des Bau­mes zu gewährleisten.

Dann stel­len Sie sich vor die­ser Baum wird gefällt, weil man einen Park­platz für ein Auto ein­rich­ten will.

Mit einem Schlag ist die Nah­rungs­grund­la­ge der Insek­ten weg.
Das wäre so, als ob man in ihrem Wohn­ort alle Ein­kaufs­lä­den für Lebens­mit­tel sofort und ohne Ersatz schlie­ßen würde.

Nicht nur das:
Auch den Vögeln, die in die­sem Baum nisten näh­me man ihre Unterkunft.
Wo sol­len sie nun wohnen?
Das wäre so, als ob man gan­ze Vier­tel an ihrem Wohn­ort abrei­ßen wür­de und damit vie­le Men­schen obdach­los machen würde.

Jetzt stel­len Sie sich vor, das pas­siert jeden Tag auf einer Flä­che, die meh­re­ren Fuß­ball­fel­dern entspricht.

Kei­ne Bedeu­tung hier wenn das in Süd­ost­asi­en oder Süd­ame­ri­ka passiert?
Falsch!
Die Luft­hül­le umgibt den kom­plet­ten Pla­ne­ten - und was irgend­wo auf der Welt pas­siert hat über­all eine Aus­wir­kung.

Die­se Bäu­me pro­du­zie­ren den für uns lebens­wich­ti­gen Sauerstoff.
Nur Bäu­me und ande­re grü­ne Pflanzen.
Wenn Sie sich das vor­stel­len wer­den Sie Angst bekom­men eines Tages zu ersticken wenn die Bäu­me weg sind, die nie­de­ren Grün­pflan­zen mit Gly­pho­s­at gekillt wur­den und die Algen in den erwärm­ten Mee­ren abge­stor­ben sind.

Wenn kei­ne Bäu­me mehr da sind:
Zu Recht!

 

 

Quel­le (Bild): CC BY-SA 3.0; File:Tilia x vulgaris11.JPEG; Erstellt: 11. Juli 2005

bookmark_borderDie Kurven deuten auf das Ende hin ....

Zitat:
» .. Der selbst­er­nann­te „Edel­pri­mat“ auf der Höhe sei­ner „Schaf­fens­kraft“...
→ ver­mehrt sich im Übermaß,
→ plün­dert die Welt­mee­re und gibt ihnen als Dan­ke­schön Pla­stik-Müll­stru­del von kon­ti­nen­ta­len Aus­ma­ßen zurück, die, als Mikro- und Nano­pla­stik zer­ma­len(sic!), Ein­gang in die Nah­rungs­ket­te — nicht nur der Mee­res­be­woh­ner — finden,
→ plün­dert und ver­gif­tet Seen, Flüs­se und Süßwasserreservoire,
→ ver­pe­stet die land­wirt­schaft­li­chen Flä­chen und ist für deren Ero­si­on verantwortlich,
→ „pro­du­ziert“ in Tier-KZs Fol­ter-Fleisch und ver­braucht gigan­ti­sche Anbau­flä­chen zur Pro­duk­ti­on des erfor­der­li­chen pflanz­li­chen Futtermaterials,
→ ver­nich­tet Regen­wäl­der im Rekordtempo,
→ beraubt die Mit­welt rück­sichts­los ihrer Lebens­räu­me und dezi­miert die Arten­viel­falt in atem­be­rau­ben­der Schnel­lig­keit ..
«

[QUELLE: Ull­rich Mies: Pla­ne­ta­rer Super­gau; Der Homo sapi­ens sapi­ens erweist sich als evo­lu­tio­nä­re Fehl­ent­wick­lung.Sams­tag, 19. Okto­ber 2019, 13:00 Uhr].

[QUELLE Abbil­dun­gen: Charts ].

Fast alle Kur­ven die hier gezeigt wer­den sind Expo­nen­ti­al­kur­ven - ich habe schon zuvor stets dar­auf hin­ge­wie­sen, dass man die Aus­wir­kung der gemes­se­nen Para­me­ter erst ganz zum Schluß erkennt, dann, wenn es zu spät ist Gegen­maß­nah­men einzuleiten.


Offen­bar wird, dass Poli­ti­ker in allen Län­dern nicht ver­stan­den haben, wie nah wir am (sprich­wört­li­chen) Abgrund ste­hen, und dass es nicht mehr "Fünf-vor-Zwölf", son­dern "Eine-Minu­te-vor-Mit­ter­nacht" ist. Zu spät.

 

In meh­re­ren Arti­keln habe ich zum The­ma "Selbst­ver­nich­tung des Homo sapi­ens durch sich selbst - eine Fehl­ent­wick­lung der Evo­lu­ti­on erweist sich als Todes­ur­teil für den Pla­ne­ten" Stel­lung genom­men und es von ver­schie­de­ner Sei­te beleuch­tet. Nun las ich den oben zitierten/verlinkten Arti­kel bei "rubi­kon" und fand dort eini­ge Abbil­dun­gen zu der Ent­wick­lung in den letz­ten ca. 70 Jah­ren. Erschreckend, wie alle Para­me­ter genau die­se Ein­schät­zung der Selbst­zer­stö­rung untermauern. 

Aber viel­leicht ist es tat­säch­lich so, dass unse­re Bestim­mung auf die­sem Pla­ne­ten ist den Unter­gang der Lebe­we­sen zu beschleu­ni­gen - um danach aus den Resten der Erb­infor­ma­ti­on, die den Unter­gang über­le­ben wird, eine neue Flo­ra und Fau­na ent­ste­hen zu las­sen, die es bes­ser ver­steht mit den Res­sour­cen umzugehen.

Wei­te­re Arti­kel zum Thema:

- Erkennt­nis­se las­sen sich nicht 'dis­ku­tie­ren': Expo­nen­ti­ell - sag' ich doch schon länger ....

- Palm­öl­spe­ku­la­ti­on - doch der Umwelt­scha­den kann nicht rück­gän­gig gemacht wer­den: Revi­si­ted: Die 'GIER' tri­um­phiert .... *update* (04−01−2017)

- Was zum 'Ver­ste­hen' fehlt: Erkenn­ba­re Mängel

- Die Expo­nen­ti­al­funk­ti­on, bild­lich dar­ge­stellt: Halb voll, ganz voll ....

- Auch die Welt­be­völ­ke­rung wächst expo­nen­ti­ell: Die Welt­be­völ­ke­rung steigt und die vor­han­de­nen Resour­cen schwin­den .... *ÜBERSETZUNG*

- Gren­zen des Ver­ständ­nis­ses der Welt: Unge­eig­net!

- Fest­hal­ten an der Fik­ti­on es kön­ne ewi­ges Wachs­tum geben: Vom "Wachs­tum"

- Wie wir die Grund­la­gen unse­res Daseins auf dem Pla­ne­ten selbst zer­stö­ren: Im Nebel her­um stochern ....

- Bis 2050 end­gül­tig "CO2-neu­tral" ist 25 Jah­re zu spät: Noch uto­pi­scher ....

- Zurück zu manu­el­ler Arbeits­kraft: Plä­doy­er für die Abschaf­fung aller Gar­ten­klein­ge­rä­te die mit Moto­ren betrie­ben werden

bookmark_borderHeute:
Klimarettung ist unabdingbare Notwendigkeit
- 'stetiges' Wachstum führt ins Verderben

"Wir müs­sen so tun als ob unser Haus brennt - da darf es kein Zögern geben!"
Stimmt.
Sag' ich schon seit Jahren!


bookmark_borderWas passiert während wir nicht so genau hinsehen .... (II)

Man kann es kaum glau­ben, was da in US Gazet­ten berich­tet wird:

Das Par­la­ment in den USA ist dabei ein "Ener­gie­si­cher­stel­lungs­ge­setz" zu ver­ab­schie­den, das über vie­le Jahr­zehn­te die Ver­sor­gung mit Gas aus den USA für Euro­pa fest­zur­ren soll - unum­kehr­bar, genau­so wie es bei TTIP mit dem Han­del und Son­der­ge­rich­ten pas­sie­ren sollte.

Welch ein Unfug, und wir hören davon nichts in den öffent­li­chen Medi­en! Unfug schon des­we­gen, weil wir trotz allen Säbel­ras­selns von Sei­ten der NATO seit Jahr­zehn­ten *sta­bil* (!) von den Rus­sen mit dem hier benö­tig­ten Gas ver­sorgt werden.

Wel­chen Grund soll­ten wir haben, das schmut­zi­ge, mit­tels 'Fracking' geför­der­te US Gas abzu­neh­men? Wo doch die Ver­sor­gung bei uns gesi­chert ist?



Bild­text:
A new bill — pas­sed by the Hou­se and being con­si­de­red by the Sena­te — would pro­vi­de bil­li­ons of dol­lars in sup­port for fos­sil fuel pro­jects inclu­ding fracking in Euro­pe. (Pho­to: Wen­dy Shattil/Bob Rozinksi/Creative Commons) 

Arti­kel­über­schrift:
**If Ever­yo­ne Lived Like Euro­peans, We'd Be Out of ​Earth's Resour­ces Today **

Im Text steht dann:
If the EU as a who­le were a coun­try, it would have the third lar­gest eco­lo­gi­cal foot­print in the world, behind only the U.S. and China. 


Wenn das so ist, dann fra­ge ich mich war­um aus­ge­rech­net die­ser *think tank* - in USA ansäs­sig (!) - in der Über­schrift die Euro­pä­er schmäht, wo doch die Ame­ri­ka­ner (und Chi­ne­sen) schlim­me­re Ver­schmut­zer sind! 

 

Sie­he hier­zu auch: U.S. Has the Most Cli­ma­te-Chan­ge Deni­ers of Any Rich Coun­try: Sur­vey

Über­set­zung des Bildtextes:
Wäh­rend die Finan­zie­rung von Pro­jek­ten mit fos­si­len Brenn­stof­fen in Euro­pa durch die USA vor­erst den rus­si­schen Ein­fluss ver­rin­gern könn­te, wür­den Was­ser­knapp­heit, Nah­rungs­mit­tel­knapp­heit und stei­gen­de Mee­res­spie­gel ver­schärft - alles "geo­po­li­ti­sche Bedro­hun­gen" für sich.
Im Gegen­satz zu sei­nem Namen wür­de das Euro­päi­sche Gesetz zur Ener­gie­ver­sor­gungs­si­cher­heit und -diver­si­fi­zie­rung wenig zur För­de­rung der Sicher­heit der Ver­ei­nig­ten Staa­ten beitragen.
"Die die­ser Gesetz­ge­bung zugrun­de lie­gen­de Logik ist zutiefst feh­ler­haft", heißt es in dem Brief. "Weit davon ent­fernt, eine sta­bi­le­re Welt zu sichern, wird die Aus­wei­tung des Exports von Flüs­sig­erd­gas nach Euro­pa zu einer insta­bi­le­ren Welt führen."
"Unab­hän­gig von der Geo­po­li­tik ist es nicht die Ant­wort, mehr töd­li­che fos­si­le Brenn­stof­fe nach Euro­pa oder in einen ande­ren Teil der Welt zu sen­den", sag­te Bill Snape vom Cen­ter for Bio­lo­gi­cal Diver­si­ty. "Erd­gas ist Nar­ren­gold und wird unwei­ger­lich zu einer wei­te­ren Desta­bi­li­sie­rung jeder Regi­on füh­ren, die dar­auf ange­wie­sen ist."
Die Gesetz­ge­bung wird vor­an­ge­trie­ben, so wie Kin­der und Erwach­se­ne auf der gan­zen Welt Mona­te in einer glo­ba­len Kli­ma­schutz­kam­pa­gne sind, die in der Euro­päi­schen Uni­on und in Groß­bri­tan­ni­en erste Fort­schrit­te gemacht hat. Acht euro­päi­sche Län­der haben in die­ser Woche einen Vor­schlag vor­ge­stellt, ein Vier­tel des EU-Haus­halts für die Bekämp­fung des Kli­ma­wan­dels aus­zu­ge­ben, um eine Zusa­ge zu erfül­len, die EU-Kom­mis­si­ons­prä­si­dent Jean-Clau­de Juncker Anfang die­ses Jah­res gegen­über der Kli­ma­schutz­po­li­ti­ke­rin Gre­ta Thun­berg abge­ge­ben hat­te Kli­ma­not­fall letz­te Woche unter dem Druck der inter­na­tio­na­len Bewe­gung Extinc­tion Rebellion.
"Die Kli­ma­wis­sen­schaft ist klar: Wir müs­sen jetzt einen aggres­si­ven glo­ba­len Über­gang zu sau­be­rer, erneu­er­ba­rer Ener­gie begin­nen", sag­te Hauter. "Wenn der Senat das Gegen­teil befür­wor­ten wür­de, wäre dies ein kla­rer Ver­zicht auf die mora­li­sche Ver­pflich­tung gegen­über gegen­wär­ti­gen und zukünf­ti­gen Genera­tio­nen in die­sem Land und in jedem Land."