bookmark_borderVon "Kannibalismus" und "Vegetarismus"

.
oder:
Alles mit "..ismus" ist mit Vor­sicht zu genießen!

" .. If I eat tur­key tomor­row on Thanks­gi­ving would that be can­ni­ba­lism? .. " frag­te heu­te in einem E-Mail ein Freund* aus U.S.A. wohl eher rhe­to­risch, denn die Ant­wort lau­tet natür­lich "NEIN!" - weil nur der Ver­zehr der eige­nen Art als Kan­ni­ba­lis­mus ver­stan­den wird.
Alles ande­re nennt man "Ernäh­rung", auch wenn es man­che Men­schen anders sehen wol­len und am lieb­sten dem Rest der Welt ver­bie­ten möchten ....

Außer­dem:
Die heu­te (28.11.; Thanks­gi­ving) ver­zehr­ten Trut­häh­ne sind schon vor ein paar Tagen nicht mehr am Leben gewe­sen, daher soll man sie nicht ver­kom­men las­sen und lie­ber essen.
Obwohl - wenn ich die Wahl habe esse ich lie­ber Gans oder Lamm, das Fleisch ist saf­ti­ger und wenn man es rich­tig zube­rei­tet auch nicht 'fet­ti­ger' als Truthahn.

Soll­ten Sie jetzt Lust auf etwas Vege­ta­ri­sches bekom­men haben sehen Sie doch 'mal => HIER nach, da fin­den Sie bestimmt ein pas­sen­des Gericht.

 ・  ⚫  ・ 

[Machen Sie jetzt den Mund wie­der zu
- falls Ihnen die Kinn­la­de her­un­ter­fiel,
weil Sie hier nie einen Hin­weis auf ein vege­ta­ri­sches Blog erwar­tet hätten.
Ich sag' nur:
Man muß sei­ne Kon­tra­hen­ten stu­die­ren um ihnen zur Not 'begeg­nen' zu können.]

 ・  ⚫  ・ 

* Nur noch so am Ran­de erwähnt:
Besag­ter Freund aus U.S.A. schrieb jüngst fol­gen­den Satz in einem 'Bericht' zum Umbau sei­ner Küche:
" .. When I have a design pro­blem I ask myself:
how would a Ger­man do this .. "

Da haben wir den Salat - wir sind soli­de in eine Schub­la­de verpackt.

bookmark_border"Alaska Seelachs"
*update* (28-01-2017)

.
.... ist inso­weit irre­füh­rend, als die­se Tier­art nicht zu den Lachs­fi­schen (Sal­mo­ni­den), son­dern zu den dorsch­ar­ti­gen Fischen gehört [Zitat Wikipedia].



Na ja, "Alas­ka See­lachs" hört sich für den durch­schnitt­li­chen Ver­brau­cher bes­ser an als der gebräuch­li­che Art­na­me "Pazi­fi­scher Pol­lack" (Thera­gra chal­co­gram­ma). Seit meh­re­ren Jah­ren schon ist Alas­ka-See­lachs in Deutsch­land der meist ver­spei­ste Fisch [Zitat WWF]. In Form von "Alas­ka See­lachs­fi­let" und als Fischstäbchen. 

Ich fra­ge mich ob der Absatz von Fisch­stäb­chen & Co. wei­ter so unge­bro­chen wäre wenn die Ver­brau­cher von die­ser wei­te­ren Lügen­ge­schich­te ein­schlä­gi­ger Mar­ke­ting­ab­tei­lun­gen wüßten.

Oder wüß­ten, daß die­se Fische in Mee­res­strö­mun­gen gefan­gen wer­den, die an der Kata­stro­phen­zo­ne vor FUKUSHIMA vor­bei­flie­ßen und sämt­li­che Orga­nis­men der Nah­rungs­ket­te radio­ak­tiv ver­seu­chen.

Cap­tain Igl* grüßt der­weil lachend aus dem Werbefernsehen .... 


Wiki­pe­dia


 ∙ ▪ _ ▪ ∙ 


*update* (28−01−2017)

Für Alles gibt es eine Lösung:
Die Regie­rung TRUMP hat als eine der ersten Amts­hand­lun­gen mit einem Feder­strich die höchst­zu­läs­si­ge Men­ge radio­ak­ti­ver Ver­strah­lung um den Fak­tor 1.000 (!) erhöht - und schon ist nichts mehr ver­strahlt, pri­ma .... :c(

bookmark_borderReinhardtius hippoglossoides
*update* (05-12-2013)

 


 
Heu­te mal wie­der - nach lan­ger Pau­se - zur Abwechs­lung gebra­te­nen Fisch:

Schwar­zer Heil­butt, ein Fisch der in den Nord­mee­ren gefan­gen wird und die Käl­te liebt. Weil er in grö­ße­rer Tie­fe lebt ist der Auf­wand enorm - dem­entspre­chend teu­er wird er ver­kauft. Frisch bekommt man sei­nen Heil­butt nur sel­ten, aber Schol­le gibt es schon - die Schol­len wer­den immer klei­ner, man hät­te die­se Grö­ßen frü­her wie­der ins Was­ser gewor­fen. Eini­ge davon haben die Tor­tur sogar über­lebt. Aber im Zeit­al­ter der Über­fi­schung müs­sen sie eben schon als Jung­fi­sche zur Nah­rung für Men­schen dienen.

Wenn ich so dar­über nach­den­ke scheint es mir bald wider­sin­nig, daß über­haupt noch gefischt wird. Wo doch das Ende vie­ler Arten abzu­se­hen ist und man durch recht­zei­ti­gen Fang­stopp mög­li­cher­wei­se ein Wie­der­auf­wach­sen der Popu­la­tio­nen errei­chen könnte.

 ∙ ▪  ▪ ∙ 

*update*
Einen Tag nach mei­nem Arti­kel erschien bei 'tele­po­lis' ein Arti­kel zu dem glei­chen The­ma - dort wird u.a. auch auf das 'fau­le' Argu­ment mit den Arbeits­plät­zen verwiesen.

Zum Wider­sinn der Tief­see­fi­sche­rei gibt es ein auf­schluß­rei­ches 'comic' (Eng­lisch)

HIER kann man eine Peti­ti­on unter­schrei­ben
um den Wahn­sinn zu stoppen ....

Fast erreicht ....

bookmark_borderErdbevölkerung

So vie­le Men­schen wie noch nie leben auf die­sem Planeten.
Wäh­rend die Res­sour­cen schwin­den wächst die Zahl der Men­schen ste­tig wei­ter. Nicht line­ar, son­dern expo­nen­ti­ell. Das Pro­blem ist nicht die schie­re Zahl, son­dern die Tat­sa­che, daß alle die­se Men­schen Ener­gie ver­brau­chen. Direkt, durch die täg­li­chen Bedürf­nis­se Nah­rung zuzu­be­rei­ten - und indi­rekt, weil die Erzeu­gung des Bedarfs in allen Lebens­be­rei­chen Ener­gie verbraucht.

Da ist es erfreu­lich fest­zu­stel­len, daß es Hoff­nung wenig­stens in Teil­be­rei­chen der Ver­sor­gung gibt. Durch die Erfin­dung und mitt­ler­wei­le fort­ge­schrit­te­ne Tech­no­lo­gie des 3-D-Druckens wer­den min­de­stens sol­che Pro­duk­te nicht mehr weit trans­por­tiert wer­den müs­sen die dem täg­li­chen Bedarf die­nen und sich auf die­sem Wege her­stel­len lassen.

Wer weiß, viel­leicht wird irgend­wann auf die­sem Wege der "Repli­ka­tor" aus der Star Trek-Serie Wirklichkeit:
Er ver­mag nicht nur Gegen­stän­de, son­dern auch Nah­rung ver­schie­den­ster Art herzustellen.

bookmark_borderAuf dem Weg zu
»SOYLENT green«

»SOYLENT green«
- das Syn­onym für aus Ver­stor­be­nen gewon­ne­ne Nah­rung für die Leben­den - das war der Plot eines Films aus 1973, der in New York im Jahr 2022 spielt. Der Titel hier­zu­lan­de lau­te­te ent­spre­chend "Jahr 2022… die über­le­ben wol­len". Weit sind wir von 2022 nicht mehr ent­fernt. So holt die Wirk­lich­keit wie­der ein­mal die schrift­stel­le­ri­sche Fik­ti­on ein.

Wie ich dar­auf komme?
Nun, gera­de ist es gelun­gen den ersten künst­li­chen Bur­ger aus Grund­stof­fen zu fer­ti­gen die nur bedingt von natür­lich gewach­se­nem Fleisch abhän­gig sind. Ledig­lich für den Start der "Kul­tur" (in einer Petri-Scha­le, die man im Labor bis­her dazu nutzt Bak­te­ri­en auf Nähr­bö­den wach­sen zu las­sen) wer­den noch Zel­len aus Kühen benö­tigt - der Rest ist fol­gen­der­ma­ßen beschrie­ben:

" .. Zur Erzeu­gung wer­den Stamm­zel­len auf (sic! - soll wohl "aus" hei­ßen) der Schul­ter von Kühen ent­nom­men. Die­se wer­den mit Nähr­stof­fen und Wachs­tums-för­dern­den Che­mi­ka­li­en behan­delt. Nach drei Wochen sind es mehr als eine Mil­li­on Stamm­zel­len, die in klei­ne­re Scha­len auf­ge­teilt wer­den, wo sie zu ca. 1 cm lan­gen und weni­gen Mil­li­me­tern dicken Strei­fen verschmelzen .. "

Die­se "Nähr­stof­fe" sind zwar nicht näher beschrie­ben, müs­sen aber Vor­stu­fen von Ami­no­säu­ren oder Ami­no­säu­ren selbst sein, denn aus denen setzt sich Eiweiß¹ zusam­men .... so, wie der mensch­li­che Kör­per auch zu ca. 24%² aus Eiweiß³ besteht: Haut, Haa­re, Mus­keln, Gefä­ße, Herz, Darm usw. - alles, jeg­li­che Struk­tur, wird aus Eiweiß⁴ auf­ge­baut. Sogar die Kno­chen haben noch einen Eiweiß­an­teil von ca. 18%. 

Aus all die­sem Eiweiß was aus Men­schen gewon­nen wer­den könn­te lie­ßen sich aber auch die Grund­stof­fe her­stel­len, die man für den "künst­li­chen Bur­ger" braucht. Die zwei Ver­suchs­per­so­nen wuß­ten woher die Aus­gangs­stof­fe der von ihnen ver­zehr­ten Bur­ger stammten. 

In ein paar Jah­ren wer­den wir da nicht mehr so sicher sein kön­nen ....
"Soy­lent green" läßt grüßen!

*edit*
Völ­lig uner­wähnt blei­ben wei­te­re Aspek­te die­ses Expe­ri­men­tes. Da wäre zunächst die Ener­gie­bi­lanz zu betrach­ten - wie­viel Ener­gie ver­braucht die Her­stel­lung des Kunst­flei­sches im Ver­gleich zu dem, was heu­te ein­zu­set­zen ist. Sinn­voll wäre doch nur eine erheb­li­che Redu­zie­rung der auf­zu­wen­den­den Ener­gie­men­ge, da Ener­gie nicht mehr, son­dern weni­ger zur Ver­fü­gung ste­hen wird und zudem die Kosten explo­die­ren. Die Betrach­tung muß dabei die gesam­te Ket­te von Tier­fut­ter­er­zeu­gung über des­sen Trans­port bis hin zum ein­zel­nen Zucht­be­trieb umfas­sen. In die­ser Betrach­tung stecken Chan­cen und Risi­ken zugleich. Des­we­gen ist es wich­tig tat­säch­lich unab­hän­gi­ge Gut­ach­ten und Gut­ach­ter zu haben. Denn die Ver­su­chung wird groß sein, da zu der Erfül­lung eige­ner Inter­es­sen ein wenig an Zah­len und Ergeb­nis­sen 'zu dre­hen' - dafür gibt es bei ähn­lich gela­ger­ten Groß­um­stel­lun­gen aus­rei­chend Negativbeispiele. 

Wei­ter­hin ist die Fra­ge der benö­tig­ten Arbeits­kräf­te zu unter­su­chen. Sind genü­gend spe­zia­li­sier­te Arbeits­kräf­te ver­füg­bar oder läßt sich der Pro­zeß wei­test­ge­hend auto­ma­ti­sie­ren? In letz­te­rem Fall müß­te min­de­stens über­legt wer­den was mit all den frei­ge­setz­ten Arbeits­kräf­ten aus dem Tier­zucht­be­reich gesche­hen soll, die dann ihre Arbeit ver­lie­ren wer­den. Nur ein Teil von ihnen wird - soviel läßt sich aus ver­gan­ge­nen tech­no­lo­gi­schen Umstel­lun­gen ent­leh­nen - in die neue Pro­duk­ti­ons­wei­se über­nom­men wer­den. Vie­le blei­ben also auf der Strecke - und dann?

Die ethisch-mora­li­schen Impli­ka­tio­nen stel­len aus mei­ner Sicht die größ­te Her­aus­for­de­rung dar. Eine 'Umer­zie­hung' der Ver­brau­cher dau­ert Gene­ra­tio­nen - und eine zwangs­wei­se Umstel­lung schließt sich ja wohl aus. Bleibt der Weg Über­zeu­gungs­ar­beit zu lei­sten. Das wird eines der größ­ten Hin­der­nis­se sein. Ver­ge­licht man hier z.B. die Ein­füh­rung von "Bio"-Produkten in den Markt kann man abschät­zen, was sich erst bei "Kunst­fleisch" abspie­len wird. Noch dazu, wenn es sich um "böse" Che­mie & gene­ti­sche Mani­pu­la­ti­on han­delt, die hier eine wesent­li­che Rol­le spielen.

Der brei­ten Nut­zung ste­hen sehr vie­le Hin­der­nis­se im Weg. Des­we­gen habe ich zwar die Befürch­tung, daß irgend­wann irgend­wer auf die Idee kom­men könn­te Men­schen zu recy­celn, bin mir aber sicher das für der­lei Über­le­gun­gen die Zeit bestimmt noch nicht 'reif' ist.

Glück­li­cher­wei­se.
Dann lie­ber Insekten.
Da weiß man was man hat.

∙ ▪  ▪ ∙
 
¹ Pro­te­ine oder Eiwei­ße (sel­te­ner: Eiweiß­stof­fe) sind aus Ami­no­säu­ren auf­ge­bau­te bio­lo­gi­sche Makromoleküle.

² Quel­le: For­bes GB. Human body com­po­si­ti­on. Growth, aging, nut­ri­ti­on, and acti­vi­ty. Hei­del­berg (Ger­ma­ny) & New York Sprin­ger Ver­lag, 1987.

³ Tages­be­arf: 0,8 g Eiweiß pro Kilo­gramm Körpergewicht. 

Täg­lich brau­chen wir 15 % Eiweiß in unse­rer Nah­rung. Als Bau­stei­ne für den Auf­bau kör­per­ei­ge­ner Pro­te­ine sind sie lebens­not­wen­dig, ohne sie stirbt der Mensch.

bookmark_borderÖkofaschisten .... (1)

eine - von vie­len - Beschrei­bun­gen für die Par­tei "Die Grünen". 

Sie hat sich den Namen red­lich ver­dient, es sei an Fla­schen- und Dosen­pfand erin­nert, oder an die The­se Ben­zin sol­le irgend­wann 5,- DM kosten - weit sind wir davon nicht mehr entfernt. 

[06082013]"Die Grü­nen" geben sich recht­zei­tig vor der Wahl wie­der ein­mal durch eige­ne Ver­laut­ba­rung als Öko­fa­schi­sten zu erken­nen. Die ver­kün­de­te Idee ist ein erneu­tes Bei­spiel was "Ideo­lo­gie" bedeutet:

Aus­schal­tung jeg­li­cher Ver­nunft und Logik zugun­sten einer Idee.

Zitat:
 

[06082013]

FAZ via Legal Tri­bu­ne

Dabei moch­te ich die Par­tei anfangs, denn sie waren die Ein­zi­gen, die schon früh auf die öko­lo­gi­schen Gefah­ren des end­lo­sen Wachs­tums­ge­dan­kens für Natur und Umwelt hin­ge­wie­sen haben. Aber immer als "Gesamt­pa­ket". Wer "A" sag­te soll­te auch "B" und "C" sagen - und wer das nicht woll­te konn­te nicht "grün" sein ....

[06082013]Dann noch die­ses Neu­sprech: "veggie day" - klingt irgend­wie 'nied­li­cher' als "Roh­kost­tag" oder "Vege­ta­rier­tag" oder "Fleisch­frei­er Tag" .... 

Es gibt gute Grün­de dafür nicht jeden Tag Fleisch zu essen - was aber über­haupt nicht geht ist eine "Anord­nung" von poli­ti­scher Sei­te. Die­se Über­heb­lich­keit bestim­men zu wol­len was für Ande­re gut ist steckt so tief in den Köp­fen der Grü­nen, daß sie jedes Maß und Ziel ver­lie­ren. Beson­ders frech ist der Gedan­ke, das in 'öffent­li­chen Kan­ti­nen' ein­zu­füh­ren - die dort Essen­den wer­den sich hof­fent­lich bei der kom­men­den Wahl dar­auf besin­nen wer ihnen die­se "Sup­pe" ein­ge­brockt hat.

Waren die Grü­nen wegen ihrer Steig­bü­gel­hal­ter­funk­ti­on für aller­lei Gemein­hei­ten gegen­über dem Wahl­volk bis­her schon nicht wähl­bar so kommt nun noch das Tüp­fel­chen auf das "i" dazu.

Wie­der ein­mal wird das Pro­blem nicht an der Wur­zel ange­packt:
Anstatt die Mas­sen­tier­hal­tung gezielt zu zer­schla­gen - indem die gesetz­li­chen Auf­la­gen auch ergeb­nis­ori­en­tiert geprüft und durch­ge­setzt wer­den - greift die grü­ne Par­tei da an, wo es ihr nicht weh tut, beim Ver­brau­cher. Hof­fent­lich sind die klug genug sich bei der Bun­des­tags­wahl für die­se - und ähn­li­che - "Wohl­ta­ten" der Grü­nen für das Volk durch Stimm­ver­ga­be für eine ande­re Par­tei zu bedanken.

* zum Bei­trag dort → "Öko­fa­schi­sten .... (2)"
oder
dort → "Öko­fa­schi­sten .... (2); Heu­te: Grü­ne Phi­lo­so­phie statt “Wort zum Sonntag”"

 

Sie­he auch → Geschich­te - krea­tiv ins Gegen­teil verändert
 

bookmark_borderVitamine ....

.... sind lebens­wich­tig - das weiss mitt­ler­wei­le schon jedes Kind. 

Man nimmt sie gün­sti­ger­wei­se mit natür­li­chen Nah­rungs­mit­teln zu sich. Da bekommt man dann zusätz­lich soge­nann­te 'Begleit­stof­fe', das sind 'sekun­dä­re Pflan­zen­stof­fe', meist aus Scha­le oder Blättern. 

Die Puri­sten schwö­ren natür­lich auf "BIO", aber wenn man es nicht so ver­bis­sen nimmt rei­chen fri­sche Super­m­akt­ge­mü­se und ~obst selbst­ver­ständ­lich auch. Auf Obst oder Gemü­se zu ver­zich­ten weil man kein "BIO" bekom­men hat ist schlimmer.

Noch viel hef­ti­ger ver­pönt ist es bei den Nah­rung­s­pu­ri­sten etwa Vit­ami­ne als Pil­le zu sich zu neh­men. Dabei gibt es - ver­nünf­tig betrach­tet - durch­aus gute Grün­de war­um das mal " .. bes­ser als gar­nichts .." sein kann.

Wenn der Mensch altert ver­liert der Darm einen Teil der Trans­port­ka­pa­zi­tät für Vit­ami­ne, Mine­ral­stof­fe und Spu­ren­ele­men­te. Daher kann es bei Älte­ren leich­ter zu Man­gel­er­schei­nun­gen kom­men. In glei­chem Sin­ne wir­ken z.B. zu lan­ge gekoch­te und/oder wie­der auf­ge­wärm­te Nah­rung, Ver­zicht auf (min­de­stens!) eine war­me Mahl­zeit am Tag, Ver­zicht auf Obst & Gemü­se wegen Kau­be­schwer­den (mit Pro­the­sen), etc. ....

Die ange­bo­te­nen "Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel" - also im wesent­li­chen Vit­ami­ne - kosten unter­schied­lich viel Geld, müs­sen auch in Apo­the­ken nicht teu­rer sein als im Super­markt (aber nur, wenn man danacht fragt, wer nicht nach gün­sti­gen Pro­duk­ten fragt bekommt immer das teu­er­ste Pro­dukt verkauft).

Ich habe mal die Inhalts­stof­fe zwei­er Pro­duk­te eines gro­ßen Dis­coun­ters - exem­pla­risch - auf­ge­schrie­ben (Stand: 08/2013). Das sind die Men­gen, die sinn­voll sind und von den Kosten her auch Rent­ner nicht überfordern.
 

["click!" ver­grö­ßert ....]

[31072013]
 

 
PS:
Auf "Lut­ein" & "Q10" könn­te man ver­zich­ten. Ihr Nut­zen ist umstrit­ten und die Men­gen sind sowie­so jen­seits von Gut und Böse. Die Dosie­rung wird auf der Packung mit 1.000µg ange­ge­ben, das ent­spricht 1 mg, aber "1" sieht natür­lich 'wer­be­tech­nisch' schlech­ter aus als "1.000" ....

* edit * (01.08.2013; 16:00h)
Eine umfang­rei­che Dis­kus­si­on zu die­sem The­ma gibt es bei
=> RELA­tief (ant­ville)

bookmark_borderDas Wa-ha-sser ....

Bei "F!XMBR" fand ich ein sehr auf­schluß­rei­ches Video.
Dort wird dar­ge­stellt, wie eine Nach­fra­ge nach bestimm­ten Gütern - hier am Bei­spiel "Was­ser" künst­lich erzeugt und 'am Lau­fen gehal­ten' wird ....

Man gau­kelt den Ver­brau­chern zunächst vor ihr Was­ser aus der Lei­tung sei bela­stet, schlecht im Geschmack und keim­ver­seucht [sca­ring, sedu­cing, mis­lea­ding] - um ihnen dann Was­ser in Fla­schen zu ver­kau­fen, das genau in die­sen Para­me­tern schlech­ter abschnei­det als Lei­tungs­was­ser .... von der lau­si­gen Umwelt­bi­lanz ein­mal ganz zu schweigen ....

Da wir hier ja jeden Unfug aus den U.S.A. nach­ma­chen, bes­ser: nach­äf­fen müs­sen rollt seit gerau­mer Zeit auch hier die "Was­ser-Wel­le" - die Fabri­kan­ten lachen sich ins Fäust­chen, der 'Rubel' rollt ....

" .. say "NO" to bot­t­led water .. " heißt es dann fol­ge­rich­tig in dem genann­ten Video - und " .. water bot­t­le boy­cott .. " - dem kann ich nur beipflichten:

Ich neh­me gern die For­de­rung aus dem 'clip' auf und sage:

" .. clean, safe water for all .. "

- nicht nur in U.S.A., nein, auch in Euro­pa soll­te man aber gleich­zei­tig die Spe­ku­lan­ten (!) aus dem Wasser'geschäft' fern­hal­ten, weil Was­ser zwar als Spe­ku­la­ti­ons­ob­jekt taugt - aber kein Spe­ku­la­ti­ons­ob­jekt sein darf ....

bookmark_borderThailandunique / Lieferung v. 06.05.09

Die Lie­fe­rung
umfaß­te meh­re­re Insek­ten­ar­ten die auf thai­län­di­sche Art für den mensch­li­chen Ver­zehr zube­rei­tet wur­den und in einer tro­pen­si­che­ren Ver­packung aus­ge­lie­fert wer­den. Unten sind die Packun­gen abge­bil­det, der jewei­li­ge Inhalt ist kurz beschrie­ben (auf den Packun­gen noch­mals nach­zu­le­sen). Wie der Inhalt aus­sah ist eben­falls fotografiert.

In 'heroi­schem Selbst­ver­such' habe ich alle Spe­zi­es geges­sen - und überlebt!

In der ersten Spal­te sind die Vor­der­an­sich­ten, zwei­te Spal­te Text-Label der Rück­sei­te, drit­te Spal­te ein Bild des Inhal­tes (und die Sau­er­stoff-Fän­ger-Pads bzw. Trocken­pads aus der Packung) .... Der Inhalt schwankt was die Zahl der Tie­re angeht, Gewicht ist ca. 9g. - ein 'cheat', wenn ich es beur­tei­len soll­te .... weil die Tüten nach "mehr" aus­se­hen, als sie dann letzt­lich enthalten.

 
"click!" auf das Bild zur Ver­grö­ße­rung, dann mit der Lupe noch­mal vergrößern ...!

 

 1

 6

 11

 2

 7

 12

 3

 8

 13

 4

 9

 14

 5

 10

 15


Mein abschlie­ßen­des Urteil:
Selbst als "Snack" ist die jeweils in einer Packung vor­han­de­ne Men­ge zu klein - das ist höch­stens ein "Gag" zur Berei­che­rung von Par­ties, zum 'sat­tessen' - wie im Her­kunfts­land - sind viel grö­ße­re Men­gen nötig.

bookmark_borderEndlich 'mal ....

ein Bei­trag in den Wis­sen­schafts­blogs nach mei­nem Geschmack ...!

Kur­zes Zitat:

.. das ist vor allem eine gute Nach­richt für die Gesund­heit, obwohl jetzt man­che sich ver­wun­dert die Augen rei­ben. Regel­mä­ßi­ges Kaf­fee­trin­ken redu­ziert zum Bespiel das Risi­ko für Typ-2-Diabetes .. "

Und HIER fin­det man den Rest die­ses ergötz­li­chen Wer­kes - beson­ders gut hat mir der 'Sei­ten­hieb' auf die Was­ser-Trin­ker gefallen ....

bookmark_borderWas wir so essen ....

Die mei­sten Men­schen glau­ben an "rei­ne" Pro­duk­te aus dem Super­markt - aber stimmt das so pauschal?
In der nach­fol­gen­den Tabel­le sind eini­ge Nah­rungs­mit­tel auf­ge­führt - und dazu eine Anga­be wie­vie­le Tie­re, Tei­le von Tie­ren, Eier von Tie­ren und, ja, auch Haa­re von Tie­ren in die­sen Nah­rungs­mit­teln ent­hal­ten sein kön­nen .... und hier­bei han­delt es sich nur um eine stich­pro­ben­ar­ti­ge Untersuchung.

Scha­det es uns die­se Nah­rungs­mit­tel zu essen?
Ich fra­ge anders:
Haben wir bis dato einen Scha­den genommen?
Wäh­rend wir nichts davon wußten?
Wohl kaum, also bitte:
Wei­ter wie bis­her, nur etwas infor­mier­ter ....

 

Pro­duct Action Level
Apple but­ter
Apfel­mus
5 insects per 100g
5 Insek­ten pro 100g
 ∙ ▪  ▪ ∙ 
Ber­ries
Bee­ren
4 lar­vae per 500g OR 10 who­le insects per 500g
4 Lar­ven oder 10 gan­ze Insek­ten auf 500g 
 ∙ ▪  ▪ ∙ 
Ground papri­ka
Papri­ka­pul­ver
75 insect frag­ments per 25g
75 Insek­ten­tei­le pro 25g
 ∙ ▪  ▪ ∙ 
Cho­co­la­te
Scho­ko­la­de
80 micro­sco­pic insect frag­ments per 100g
80 mikro­sko­pisch klei­ne Tei­le von Insek­ten auf 100g
 ∙ ▪  ▪ ∙ 
Can­ned sweet corn
Mais in Dosen
2 3mm-length lar­vae, cast skins or frag­ments
ca. 2 3mm-lan­ge Lar­ven, abge­schupp­te Häu­te oder Tei­le davon
 ∙ ▪  ▪ ∙ 
Corn­me­al
Mais­mehl
1 insect per 50g
1 Insekt pro 50g
 ∙ ▪  ▪ ∙ 
Can­ned mush­rooms
Pil­ze in Dosen
20 mag­gots per 100g
20 Maden pro 100g
 ∙ ▪  ▪ ∙ 
Pea­nut but­ter
Erd­nuß­but­ter
60 frag­ments per 100g (136 per lb)
60 Insek­ten­tei­le pro 100g / 136 pro 460g
 ∙ ▪  ▪ ∙ 
Toma­to paste, piz­za, and other sau­ces
Toma­ten­mark, Piz­za, ähn­li­che Saucen
30 eggs per 100g OR 2 mag­gots per 100g
30 (Insek­ten-) Eier oder 2 Maden pro 100g
 ∙ ▪  ▪ ∙ 
Wheat flour
Wei­zen­mehl
75 insect frag­ments per 50g
75 Insek­ten­tei­le pro 50 g
 ∙ ▪  ▪ ∙ 
[Quel­le der Tabel­le]

Source: The Food Defect Action Levels:
Cur­rent Levels for Natu­ral or Unavo­ida­ble Defects for Human Use that
Pre­sent No Health Hazard. Depart­ment of Health & Human Services
1989.

Die­se Tabel­le stellt nur eine Aus­wahl von Pro­duk­ten dar - das heißt aber nicht, daß in ande­ren Nah­rungs­mit­teln weni­ger gefun­den wür­de! Es ist - das sieht man durch die­se Auf­stel­lung - nahe­zu unmög­lich "100% rein" zu ver­ar­bei­ten, immer­hin machen die Insek­ten gut 90% aller Lebe­we­sen aus. Sie sind also - wört­lich zu neh­men - über­all ....