bookmark_borderEin Mangel, ich weiß ....

Übli­cher­wei­se stre­be ich nach bester Qua­li­tät des­sen, was ich hier ver­öf­fent­li­che. Das gelingt mei­stens, aller­dings in letz­ter Zeit - sehr bedau­er­lich - nicht mehr so gut bei den Bil­dern, die mit dem Mobil­te­le­fon 'geschos­sen' wer­den. Könn­te es sein, daß mit den Jah­ren, das Tele­fon ist nun fast sie­ben Jah­re alt, die Eigen­schaf­ten der für die Auf­nah­men benutz­ten Tei­le nach­läßt, sie 'altern' läßt?

Wie dem auch sei, einen unge­fäh­ren Ein­druck bekommt man auch von den weni­ger hoch auf­ge­lö­sten Bil­dern. Sie sind an ver­schie­de­nen Stel­len im Gar­ten auf­ge­nom­men und zei­gen wel­che Band­brei­te an Pflan­zen in der "Blu­men­wie­sen-Mischung" ent­hal­ten waren. Tag für Tag kom­men neue Blü­ten dazu und die alten, bestäub­ten, gehen in den Samen­bil­dungs­mo­dus und ihre Far­ben­pracht ver­liert sich .... steht man mit­ten zwi­schen den Pflan­zen so hört man das inten­si­ve Sum­men und Brum­men einer Viel­zahl an ver­schie­de­nen Insek­ten. Seit ein paar Tagen mischen sich sogar Schmet­ter­lin­ge zwi­schen Hum­meln, Bie­nen, Schweb­flie­gen und ver­schie­den­ste Käferarten.

Wo "Frue*er"™ tri­ste Gras­flä­chen waren blüht es nun schon seit Wochen. Eine älte­re Nach­ba­rin konn­te sich - man glaubt es kaum - zu einem ".. das sieht ganz anspre­chend aus .." durch­rin­gen um dann aller­dings nach dem Weg durch den Dschun­gel zu fragen ⍢ ....

bookmark_borderSeh-Empfehlung (-en): Naturnah gestaltete Umwelt

Infor­ma­tio­nen gibt es genug - was beson­ders wich­tig ist, damit nicht der Wunsch etwas Posi­ti­ves zu schaf­fen ins Gegen­teil ver­kehrt wird oder viel Auf­wand durch Feh­ler wie­der ver­pufft .... hier ein Anfang durch eini­ge lehr­rei­che Vide­os .... und dann fol­gen Sie ein­fach den Emp­feh­lun­gen die ihnen 'goog­le' im Anschluß an die Vide­os anzeigt. Viel Spaß dabei ein­mal etwas ande­res als das abend­li­che Kri­mi-Pro­gramm oder lang­wei­li­ge *talk shows* anzu­se­hen .... und, bit­te, tra­gen Sie den Gedan­ken wei­ter und ver­brei­ten Sie die Idee, daß selbst auf klein­stem Raum und schma­len Strei­fen Land anstatt zu mähen­dem Gras ansehn­li­che­re Wie­sen gestal­tet wer­den kön­nen - und der Auf­wand für deren Unter­hal­tung ist sogar noch spar­sa­mer als das, was zuvor ein­ge­setzt wer­den mußte.

Wil­de Wiesen

12 Feh­ler beim Anle­gen von Insek­ten­wie­sen und Blumenwiesen

Aus­ge­flat­tert? Schmet­ter­lin­ge und ande­re Insek­ten mit ein­fa­chen Mit­teln unterstützen

Natur­na­he & insek­ten­freund­li­che Gestal­tung - Ein Zukunfts­kon­zept für Gär­ten, Unter­neh­men, KiTas uvw.

bookmark_borderWissenschaftliche Fortentwicklung am Beispiel der Ausscheidungsfunktion bei Insekten

Heu­te, lie­be Lesen­de, möch­te ich Sie ein­mal an die Gren­zen des­sen füh­ren, was man als "Letz­ten Stand der wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis" bezeich­nen kann. Die­ses (bebil­der­te und daher recht über­sicht­li­che) Bei­spiel [Quel­le / aus: Tra­cing the evo­lu­tio­na­ry ori­gins of insect renal func­tion (PDF)] stellt meh­re­re Insek­ten­ar­ten gegen­über, bei denen mit einer neu ent­wickel­ten Metho­de spe­zi­fi­sche Neu­ro­trans­mit­ter unter­sucht wur­den. Neu­ro­trans­mit­ter sind che­mi­sche Sub­stan­zen, die eine Infor­ma­ti­on zwi­schen Zel­len über­tra­gen und zwar spe­zi­fisch, was bedeu­tet: Sie sind nur bei die­sem defi­nier­ten Pro­zess wirksam.

In der Arbeit die­ser Grup­pe von Wis­sen­schaft­lern wird her­aus­ge­stellt, wie sich die Aus­schei­dungs­funk­ti­on der ver­schie­de­nen Insek­ten­ar­ten unter­schei­det, wie sie im Lau­fe der Evo­lu­ti­on gewan­delt wur­de und von eini­gen Arten wie­der auf­ge­ge­ben ist. Es soll nicht auf Ein­zel­hei­ten näher ein­ge­gan­gen wer­den, son­dern ledig­lich gezeigt wer­den, wel­che Tie­fe in eini­gen Wis­sen­schafts­zwei­gen erreicht wur­de - die schie­re Fül­le der in den letz­ten Jahr­zehn­ten erforsch­ten Mecha­nis­men der beleb­ten Umwelt ist überwältigend.

Die­ses Bei­spiel bie­tet zugleich die Gele­gen­heit Ihnen zu erklä­ren wie sehr sich das Wis­sen in die­ser Zeit­span­ne ver­än­dert hat. Als ich 1970 mit dem Bio­lo­gie­stu­di­um begann gab es das Fach "Bio­che­mie" nur als Teil­ge­biet der Pflan­zen- und Tier­phy­sio­lo­gie. Erste Ansät­ze die Struk­tur der Erb­infor­ma­ti­on, und der von ihr gesteu­er­ten Stoff­wech­sel­pro­zes­se, ver­tieft zu beschrei­ben war zu die­ser Zeit ein Spe­zi­al­ge­biet, auf dem sich nur weni­ge Wis­sen­schaft­ler aus­kann­ten und eine noch klei­ne Zahl von ihnen aktiv For­schung betrieben. 

Wat­son und Crick hat­ten den Anstoß zu einer völ­lig neu­en For­schungs­rich­tung gege­ben, als sie 1953 die Struk­tur der Dop­pel­he­lix beschrie­ben, die alle nöti­gen Infor­ma­tio­nen für den Auf­bau von leben­den Wesen auf unse­rem Pla­ne­ten beinhaltet.
Das war aller­dings zu mei­ner Stu­di­en­zeit (1970 -'77) noch nicht Gegen­stand der Aus­bil­dung von Biologen.

Um den Rie­sen­sprung vor­wärts bes­ser zu beschrei­ben möch­te ich eine Ana­lo­gie aus dem täg­li­chen Leben wäh­len und zu ver­deut­li­chen, wel­chen enor­men Fort­schritt die hier vor­ge­stell­te Unter­su­chung bedeutet:

Stel­len Sie sich die Signal­ge­bung der India­ner mit Rauch­zei­chen als Beginn der Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie vor - und dann stel­len Sie dem die Tech­nik eines Mobil­te­le­fo­nes der neue­ren Genera­ti­on gegen­über! Von einer Decke, die den Rauch in ein­zel­ne Wol­ken teil­te, zu Minia­tur­schalt­krei­sen, die aus so klei­nen Bau­ele­men­ten bestehen, dass man sie ohne tech­ni­sche Unter­stüt­zung nicht mehr erken­nen kann. 


Soll­ten Sie nun nach dem Nut­zen sol­cher Erkennt­nis­se fra­gen - eine oft gestell­te Fra­ge, weil For­schung natür­lich Geld kostet, und das muss irgend­wo­her kom­men - nur soviel:
Wenn man an nie­de­ren Tie­ren Erkennt­nis­se gewon­nen hat ver­fei­ner­te man so die Metho­den sol­che Ergeb­nis­se zu errei­chen. Das "Werk­zeug" um die­se For­schung zu betrei­ben wird also erprobt, und steht dann für Unter­su­chun­gen auch an höhe­ren Orga­nis­men zur Verfügung.

[Wobei ich noch anmer­ken will, dass es bei der For­schung stets zuerst um einen Erkennt­nis­ge­winn geht - die Fra­ge nach dem Nut­zen stel­len Men­schen, denen die Freu­de an rei­ner "Erkennt­nis", also letzt­lich dem Gewinn an Wis­sen, durch das kapi­ta­li­sti­sche System 'aberzo­gen' wor­den ist.]
 

 

 

Bild­text:[Phy­lo­ge­ne­tic dis­tri­bu­ti­on of the two-cell-type model for insect renal func­tion. Con­sen­sus insect phy­lo­ge­ny of the insect spe­ci­es used in our stu­dy with super­im­po­sed cha­rac­ter matrix. A full green cir­cle deno­tes apo­si­ti­ve, while a full red cir­cle indi­ca­tes a nega­ti­ve, for each cate­go­ry for each spe­ci­es. By con­trast, a half green or red cir­cle indi­ca­tes that, for at least one mem­ber of that insect group, a posi­ti­ve or nega­ti­ve has been expe­ri­ment­al­ly con­fir­med. A grey cir­cle implies that data is not avail­ab­le. A colou­red tri­ang­le indi­ca­tes a key event in the evo­lu­ti­on of insect renal func­tion and control:
Green tri­ang­le, SCs aro­se; blue tri­ang­le, SCs adop­ted kinin signal­ling; pur­p­le tri­ang­le, kinin-signal­ling secon­da­ry lost. The phy­lo­ge­ne­tic rela­ti­ons­hips and error bars reflec­ting 95% con­fi­dence inter­vals of the esti­ma­ted diver­gence times for the bran­ching nodes were adop­ted from refs 32,46,63,64.]

Über­set­zung des *abstracts*:
Ver­fol­gung der evo­lu­tio­nä­ren Ursprün­ge der Nie­ren­funk­ti­on bei Insekten

Ken­neth A. Hal­berg 1,2, Selim Terhzaz 1, Pablo Cabre­ro 1, Shireen A. Davies 1 und Juli­an A.T. Dow 1

Das Wis­sen über Neuro­pep­tid­re­zep­tor­sy­ste­me ist ein wesent­li­cher Bestand­teil des Ver­ständ­nis­ses der Tierphysiologie.

Es ist jedoch pro­ble­ma­tisch, einen all­ge­mei­nen Ein­blick in die Neuro­pep­tid­si­gna­li­sie­rung in einer Grup­pe zu erhal­ten, die so bio­lo­gisch viel­fäl­tig ist wie die der Insek­ten. Hier wen­den wir fluo­res­zie­ren­de Ana­loga von drei wich­ti­gen Insek­ten-Neuro­pep­tiden an, um die Archi­tek­tur des Nie­ren­ge­we­bes über syste­ma­tisch aus­ge­wähl­te Ver­tre­ter der wich­tig­sten Insek­ten­ord­nun­gen hin­weg abzu­bil­den und einen bei­spiel­lo­sen Über­blick über die Nie­ren­funk­ti­on und -kon­trol­le von Insek­ten zu erhalten.

Bei endop­te­ry­go­ten Insek­ten wie Dro­so­phi­la emp­fan­gen zwei unter­schied­li­che trans­por­tie­ren­de Zell­ty­pen sepa­ra­te Neuro­pep­tid­si­gna­le, wäh­rend bei den ange­stamm­ten Exop­te­ry­go­ten ein ein­zel­ner all­ge­mei­ner Zell­typ alle Signa­le vermittelt.

Inter­es­san­ter­wei­se haben die Coleop­te­ra (Käfer) der größ­ten Insek­ten­ord­nung einen ein­zig­ar­ti­gen Ansatz ent­wickelt, bei dem nur ein klei­ner Teil der Zel­len Zie­le für die Neuro­pep­tid­wir­kung sind. Unse­re Ergeb­nis­se zei­gen nicht nur einen uni­ver­sel­len Nut­zen die­ser Tech­no­lo­gie, son­dern zei­gen auch eine all­ge­mei­ne Signal­über­tra­gung durch die evo­lu­tio­när alten Neuro­pep­tid­fa­mi­li­en, sowie eine kla­re funk­tio­nel­le Tren­nung der Zell­ty­pen, die das Signal vermitteln.

Ori­gi­nal­text:
Tra­cing the evo­lu­tio­na­ry ori­gins of insect renal function

Ken­neth A. Hal­berg 1,2 , Selim Terhzaz 1 , Pablo Cabre­ro 1 , Shireen A. Davies 1 & Juli­an A.T. Dow 1

Know­ledge on neuro­pep­ti­de recep­tor systems is inte­gral to under­stan­ding ani­mal physiology.

Yet, obtai­ning gene­ral insight into neuro­pep­ti­de signal­ling in a cla­de as bio­di­ver­se as the insects is pro­ble­ma­tic. Here we app­ly fluo­re­scent ana­lo­gues of three key insect neuro­pep­ti­des to map renal tissue archi­tec­tu­re across syste­ma­ti­cal­ly cho­sen repre­sen­ta­ti­ves of the major insect Orders, to pro­vi­de an unpre­ce­den­ted over­view of insect renal func­tion and control.

In endop­te­ry­go­te insects, such as Dro­so­phi­la, two distinct trans­porting cell types recei­ve sepa­ra­te neuro­pep­ti­de signals, whe­re­as in the ance­stral exop­te­ry­go­tes, a sin­gle, gene­ral cell type media­tes all signals. 

Intri­guin­gly, the lar­gest insect Order Coleop­te­ra (beet­les) has evol­ved a uni­que approach, in which only a small frac­tion of cells are tar­gets for neuro­pep­ti­de action. In addi­ti­on to demon­stra­ting a uni­ver­sal uti­li­ty of this tech­no­lo­gy, our results reve­al not only a gene­ra­li­ty of signal­ling by the evo­lu­tio­na­ri­ly anci­ent neuro­pep­ti­de fami­lies but also a clear func­tio­n­al sepa­ra­ti­on of the types of cells that media­te the signal.


 

 

bookmark_borderStellen Sie sich ....

Stel­len Sie sich ein­mal unter einen blü­hen­den Lin­den­baum und hören Sie auf das viel­tau­send­fa­che Sum­men der Bie­nen und Hum­meln, die ihrer Nah­rungs­su­che nach­ge­hen und dabei für die Bestäu­bung der Blü­ten sor­gen - um die näch­ste Genera­ti­on des Bau­mes zu gewährleisten.

Dann stel­len Sie sich vor die­ser Baum wird gefällt, weil man einen Park­platz für ein Auto ein­rich­ten will.

Mit einem Schlag ist die Nah­rungs­grund­la­ge der Insek­ten weg.
Das wäre so, als ob man in ihrem Wohn­ort alle Ein­kaufs­lä­den für Lebens­mit­tel sofort und ohne Ersatz schlie­ßen würde.

Nicht nur das:
Auch den Vögeln, die in die­sem Baum nisten näh­me man ihre Unterkunft.
Wo sol­len sie nun wohnen?
Das wäre so, als ob man gan­ze Vier­tel an ihrem Wohn­ort abrei­ßen wür­de und damit vie­le Men­schen obdach­los machen würde.

Jetzt stel­len Sie sich vor, das pas­siert jeden Tag auf einer Flä­che, die meh­re­ren Fuß­ball­fel­dern entspricht.

Kei­ne Bedeu­tung hier wenn das in Süd­ost­asi­en oder Süd­ame­ri­ka passiert?
Falsch!
Die Luft­hül­le umgibt den kom­plet­ten Pla­ne­ten - und was irgend­wo auf der Welt pas­siert hat über­all eine Aus­wir­kung.

Die­se Bäu­me pro­du­zie­ren den für uns lebens­wich­ti­gen Sauerstoff.
Nur Bäu­me und ande­re grü­ne Pflanzen.
Wenn Sie sich das vor­stel­len wer­den Sie Angst bekom­men eines Tages zu ersticken wenn die Bäu­me weg sind, die nie­de­ren Grün­pflan­zen mit Gly­pho­s­at gekillt wur­den und die Algen in den erwärm­ten Mee­ren abge­stor­ben sind.

Wenn kei­ne Bäu­me mehr da sind:
Zu Recht!

 

 

Quel­le (Bild): CC BY-SA 3.0; File:Tilia x vulgaris11.JPEG; Erstellt: 11. Juli 2005

bookmark_borderEingebildet.

.
Ken­nen Sie das Gefühl sich ein­zu­bil­den irgend­wo auf ihrem Kör­per krab­beln klei­ne Tier­chen rum? So ging es mir heute.

Nein, ich habe nicht getrunken.

Ich habe heu­te zwei Nist­kä­sten gerei­nigt, weil in die­ser Jah­res­zeit kei­ne gefie­der­ten Bewoh­ner dort leben ....
Im Früh­jahr niste­ten noch in bei­den Kästen (nach­ein­an­der) Meisen.

Gut, heu­te also öff­ne­te ich die Kästen um das Nist­ma­te­ri­al her­aus­zu­ho­len und sie zu säu­bern. Ganz unten waren klei­ne Äst­chen geschich­tet, dar­über ver­wo­be­nes Moos ver­schie­de­ner Art und in der ober­sten Schicht bestand die Mul­de im wesent­li­chen aus Tierhaaren. 

Die­se Nest­kon­struk­ti­on ließ sich in einem Stück herausheben.
Was dar­un­ter zum Vor­schein kam war weni­ger erbaulich:
Es hüpf­te, wim­mel­te und wusel­te, klein­ste und klei­ne Tier­chen ver­such­ten - ver­schreckt vom plötz­li­chen Licht - irgend­wie 'unsicht­bar' zu wer­den. Alle wild durcheinander ....

Ich habe natür­lich Alles her­aus­ge­holt & geputzt bis sich kei­nes der Tier­chen mehr dort aufhielt.

Na ja, und seit­dem habe ich die­ses krib­bel-krab­be­li­ge Gefühl.
Wenn ich genau hin­se­he kann ich aber nichts finden.
Ein­ge­bil­det eben.

*edit*
(26.04.2016)
Wie ich beim NABU gele­sen habe soll­te man Ende Sep­tem­ber die Nist­kä­sten rei­ni­gen. Weil dann auch eine "zwei­te Brut" bestimmt geschlüpft & aus­ge­flo­gen ist.

bookmark_borderWas wir so essen ....

Die mei­sten Men­schen glau­ben an "rei­ne" Pro­duk­te aus dem Super­markt - aber stimmt das so pauschal?
In der nach­fol­gen­den Tabel­le sind eini­ge Nah­rungs­mit­tel auf­ge­führt - und dazu eine Anga­be wie­vie­le Tie­re, Tei­le von Tie­ren, Eier von Tie­ren und, ja, auch Haa­re von Tie­ren in die­sen Nah­rungs­mit­teln ent­hal­ten sein kön­nen .... und hier­bei han­delt es sich nur um eine stich­pro­ben­ar­ti­ge Untersuchung.

Scha­det es uns die­se Nah­rungs­mit­tel zu essen?
Ich fra­ge anders:
Haben wir bis dato einen Scha­den genommen?
Wäh­rend wir nichts davon wußten?
Wohl kaum, also bitte:
Wei­ter wie bis­her, nur etwas infor­mier­ter ....

 

Pro­duct Action Level
Apple but­ter
Apfel­mus
5 insects per 100g
5 Insek­ten pro 100g
 ∙ ▪  ▪ ∙ 
Ber­ries
Bee­ren
4 lar­vae per 500g OR 10 who­le insects per 500g
4 Lar­ven oder 10 gan­ze Insek­ten auf 500g 
 ∙ ▪  ▪ ∙ 
Ground papri­ka
Papri­ka­pul­ver
75 insect frag­ments per 25g
75 Insekt­en­tei­le pro 25g
 ∙ ▪  ▪ ∙ 
Cho­co­la­te
Scho­ko­la­de
80 micro­scopic insect frag­ments per 100g
80 mikro­sko­pisch klei­ne Tei­le von Insek­ten auf 100g
 ∙ ▪  ▪ ∙ 
Can­ned sweet corn
Mais in Dosen
2 3mm-length lar­vae, cast skins or frag­ments
ca. 2 3mm-lan­ge Lar­ven, abge­schupp­te Häu­te oder Tei­le davon
 ∙ ▪  ▪ ∙ 
Corn­me­al
Mais­mehl
1 insect per 50g
1 Insekt pro 50g
 ∙ ▪  ▪ ∙ 
Can­ned mushrooms
Pil­ze in Dosen
20 mag­gots per 100g
20 Maden pro 100g
 ∙ ▪  ▪ ∙ 
Pea­nut but­ter
Erd­nuß­but­ter
60 frag­ments per 100g (136 per lb)
60 Insekt­en­tei­le pro 100g / 136 pro 460g
 ∙ ▪  ▪ ∙ 
Tomato paste, piz­za, and other sau­ces
Toma­ten­mark, Piz­za, ähn­li­che Saucen
30 eggs per 100g OR 2 mag­gots per 100g
30 (Insek­ten-) Eier oder 2 Maden pro 100g
 ∙ ▪  ▪ ∙ 
Wheat flour
Wei­zen­mehl
75 insect frag­ments per 50g
75 Insekt­en­tei­le pro 50 g
 ∙ ▪  ▪ ∙ 
[Quel­le der Tabel­le]

Source: The Food Defect Action Levels:
Cur­rent Levels for Natu­ral or Unavo­ida­ble Defects for Human Use that
Pre­sent No Health Hazard. Depart­ment of Health & Human Services
1989.

Die­se Tabel­le stellt nur eine Aus­wahl von Pro­duk­ten dar - das heißt aber nicht, daß in ande­ren Nah­rungs­mit­teln weni­ger gefun­den wür­de! Es ist - das sieht man durch die­se Auf­stel­lung - nahe­zu unmög­lich "100% rein" zu ver­ar­bei­ten, immer­hin machen die Insek­ten gut 90% aller Lebe­we­sen aus. Sie sind also - wört­lich zu neh­men - über­all ....