bookmark_borderDer 'Durchbruch' ist erreicht ....

Hier der Link zur Titel­ab­bil­dung, die Ori­gi­nal­grö­ße ist da bes­ser zu erkennen.

Seit der elek­tri­schen Anbin­dung an das Grund­netz / das ört­li­che Ver­sor­gungs­netz düm­pel­te die erreich­te Lei­stung der drei Solar­fel­der bei weni­ger als 10% der theo­re­tisch erreich­ba­ren Kapa­zi­tät. Das konn­te so nicht bleiben.

Wesent­li­che Erkennt­nis der neu­er­li­chen Prü­fung der Ein­stel­lun­gen der Wech­sel­rich­ter [Drei­pha­sen-Hybrid-Wech­sel­rich­ter-SUN-10K-SG04L­P3-EU-Deye] hat erge­ben, daß ohne ange­schlos­se­ne Bat­te­rie eine Zuord­nung von "Master" bzw. "Slave" Attri­bu­ten für die bei­den Wech­sel­rich­ter ("Inver­ter") NICHT mög­lich ist. Das ist nötig um die bei­den Gerä­te so mit­ein­an­der zu ver­bin­den, daß alle Ein­stel­lun­gen am 'Master' Gerät sogleich auf das 'Slave' Gerät über­tra­gen wer­den. Der Her­stel­ler hat die­se Bedin­gung ele­gant zwi­schen aller­lei unwich­ti­gen Details im Benut­zer­hand­buch versteckt.

Das Hand­buch könn­te dadurch wesent­lich ver­bes­sert wer­den, wenn es eine Stich­wort­su­che ent­hiel­te, denn so wäre viel Zeit erspart wor­den um zu den wirk­lich wich­ti­gen Erklä­run­gen zu gelan­gen .... na ja, mög­li­cher­wei­se fin­det sich ein *ERKLÄR-BÄR*, der DEYE den Ver­bes­se­rungs­vor­schlag macht.

Heu­te wur­de also neu ein­ge­stellt - zunächst noch ohne Bat­te­rien - und der Ertrag ent­spricht nun den Aus­le­gun­gen der drei Arrays: Je ca. 5 kWpeak Lei­stung, wovon übli­cher­wei­se im Mit­tel 60% gewon­nen wer­den. Mit­hin 3 kW, das wur­de trotz zeit­wei­ser Abschal­tung des Systems (zur siche­ren Hand­ha­bung für die Prü­fung der Ein­stel­lun­gen) zum ersten Mal erreicht.

Nach Erwerb der nun­mehr nach Durch­mes­ser und Län­ge bestimm­ten Grö­ßen der Bat­te­rie­ka­bel (50mm², 2,4m Län­ge) folgt eine abschlie­ßen­de Betrach­tung zur Gesamt­an­la­ge, ins­be­son­de­re den Punk­ten an denen es 'hak­te' und nach Lösun­gen / Abhil­fe­mög­lich­kei­ten gesucht wer­den mußte. 

Wenn die­se Zusam­men­fas­sung heu­te einen posi­ti­ven *vibe* ver­mit­telt, dann ist das rich­tig & war beabsichtigt:
Die Zit­ter­par­tie ob ich als Laie die not­wen­di­ge und pas­sen­de Kon­fi­gu­ra­ti­on aus­ge­sucht habe ist vor­bei - der Ertrag wird uns all­mäh­lich vom Gas unab­hän­gig machen und die Ein­spei­sung wird nur in sehr engen Gren­zen erfolgen.

Ein beson­de­rer Dank geht an Herrn J. Weber für die erfolg­rei­che Neueinstellung.

bookmark_borderExponentielles Wachstum (hier: Computertechnik)

Wie in ande­ren Lebens­be­rei­chen und mit­tels vie­ler mathe­ma­ti­scher Model­le wur­den und wer­den die Fort­schrit­te für die Zukunft vor­her­ge­sagt - oft mit wenig Sach­ver­stand und unter­ir­di­scher Feh­ler­quo­te. Anders im Fal­le der Vor­her­sa­ge der Dich­te von Schalt­krei­sen (genau­er: Tran­si­sto­ren) von Mikro­pro­zes­so­ren. Dort hat­te schon 1965 Gor­don E. Moo­re, der Mit­be­grün­der von Intel, eine sehr prä­zi­se Nähe­rungs­for­mel geschaffen.
Die­se besagt, dass sich die Zahl der Tran­si­sto­ren pro Mikro­pro­zes­sor alle zwei Jah­re verdoppelt.

Wie in der nach­fol­gen­den Dar­stel­lung zu sehen ist, trifft die­se Vor­her­sa­ge erstaun­lich genau zu. In der Abbil­dung ist die Y-Ach­se log­arith­misch, was bei expo­nen­ti­el­lem Wachs­tum eine dia­go­nal ver­lau­fen­de Line erge­ben muss. Sehen Sie selbst:

"click!" auf die Abbil­dung führt zum Ori­gi­nal­ar­ti­kel - sehr lesenswert!

Quel­le: "OUR WORLD IN DATA"

bookmark_borderFreiland-Solaranlage (DIY): Fertig ..!

Mit Abschluss der Elek­tro­ar­bei­ten ist die Solar­an­la­ge seit 01.03.2024 kom­plett und arbeitsbereit.
Die Bat­te­rie­ka­bel sind 'Son­der­an­fer­ti­gung', 3550 mm², der­zeit noch nicht angeschlossen.

Kei­ne von den ange­frag­ten Solar­fir­men woll­te die Anla­ge lie­fern, wes­we­gen ich selbst pla­nen, bestel­len, auf­bau­en muss­te. Die Bat­te­rien habe ich als DIY [do-it-yours­elf] Satz mit Gehäu­se gekauft.
Zu den Kosten für den elek­tri­schen Anschluss folgt spä­ter noch eine Ergän­zung [in der Kosten­auf­stel­lung wur­de dafür ein geschätz­ter Betrag eingesetzt].

Abbil­dung Zentrale →

Beginn der Pla­nung und Geneh­mi­gungs­an­trag Mai 2023
Erste Bestel­lun­gen Juli 2023
36 Solar­pa­nel zu je 415 W auf Palet­te¹
32 Bat­te­rien & 2 Gehäu­se DIY, Lie­fer­zeit 3,5 Mona­te²
(Land­weg aus Chi­na über Russ­land und Polen)
Erd­ar­bei­ten 18 Fun­da­ment­boh­run­gen (100cm tief x 40cm) ³
Unter­kon­struk­ti­on RECA Sep­tem­ber 2023
2x Hybrid-Wech­sel­rich­ter 10 kW DEYE SUN-10K-SG04LP3-EU
Kern­boh­run­gen, Ver­le­gung der Kabel­roh­re & Kabel Novem­ber 2023
Elek­tro-Anschluss DC & AC & Netz Febru­ar 2024


KOSTEN 

pro KW (Anla­ge) 1.570,99 €
pro kW ohne Spei­cher* 1.279,05 €
pro m² (Panel­flä­che) 366,11 €
pro Panel 736,40 €
pro kW (Bat­te­rie) 152,05 €

* 32 x 3,65V/280Ah Batterie
mit 28,8 kW (max. 29,43 kW) 


Lie­fe­ran­ten / Aus­füh­ren­de Unternehmen
Auf­bau und Schal­tun­gen Elektro/Elektronik:
→ Touch­screen Wech­sel­rich­ter rechts 
¹ Panel:


Solar­pa­nel "JW-HD108N" Joly­wood 410-425W [PDF]
- ² Batterien/Gehäuse:
- ³ Erd­ar­bei­ten / Bag­ger:
Tra­ge­ge­rüst Solar­pa­nel:
Abwicklung

Lieferung
- Wech­sel­rich­ter (Inver­ter):
Dura-Sat GmbH & Co.KG; Unte­rer Damm­weg 61; 78050 Villingen-Schwenningen
Tel: +49(0)7721 94648-0; Email: info@durasat.de; Web: www.durasat.de
- Kern­boh­run­gen
KG Roh­re, Kabel Arrays zur WR-Zen­tra­le diver­se Lie­fe­ran­ten (auf Anfrage)

Dem­nächst wer­de ich noch eine Zusam­men­stel­lung von Erfah­run­gen hier ver­öf­fent­li­chen die sich ein­mal (1) auf die so-genann­ten "Fach­leu­te" in den unzäh­li­gen Vlogs (Video-Blogs) bei you­tube bezie­hen .... dann auf die Schwie­rig­kei­ten abge­stellt, die es durch die fast aus­schließ­li­che (2) Kon­zen­tra­ti­on der För­de­rung auf DACH-Anla­gen für Leu­te wie mich gibt, die das wirt­schaft­lich nicht ver­wirk­li­chen kön­nen .... und zuletzt noch dar­auf, wie sich (3) die Netz­be­trei­ber, die Grund­si­che­rungs­un­ter­neh­men, als 'gate­kee­per' auf­spie­len, wo doch der Kern der pri­va­ten Solar­an­la­gen HINTER dem Strom­zäh­ler liegt - in einem Bereich, der die­se Unter­neh­men nichts angeht, denn sie bestim­men ja auch nicht über mei­ne Wasch­ma­schi­ne oder den Kühlschrank!

V” (Volt; Span­nung); “A” (Ampere; Stromstärke);“Ah”(Ampere-Stunden); “Wh”(Watt-Stunden); "kW"(Kilowatt; Lei­stung); "Hz"(Hertz) Hertz; Gleich­strom Bei Par­al­lel­schal­tung bleibt die Span­nung gleich, die Strom­stär­ke addiert sich; Bei Rei­hen­schal­tung ('seri­ell'): Die Span­nung addiert sich, die Strom­stär­ke bleibt gleich. 

bookmark_border"The Apprentice" & 'Gesellenprüfung'

Nein, nein, nicht die­se Soap Oper von Trump. Dies­mal bin ich der Lehr­ling. Oder so 'was ähnliches.
Vie­le haben gewarnt, sahen schon die Gara­ge in die Luft flie­gen, das Haus explo­die­ren, und mich ein kläg­li­ches Ende nehmen ....


Nach­dem ich nun zwei Bat­te­rien aus Ein­zel­tei­len zusam­men­ge­setzt habe kann ich sagen:
Völ­lig unnö­ti­ge Auf­re­gung, aller­dings muss man höl­lisch auf­pas­sen nicht zufäl­lig Plus an Minus gera­ten zu las­sen. Denn dann ent­lädt sich was man da ver­se­hent­lich aus­ge­löst hat unter meh­re­ren Tau­send Grad und hel­lem Blit­zen - ein Licht­bo­gen (scrol­len bis zum 2. Absatz "Pho­to­vol­ta­ik") ent­steht, und der ist bei Gleich­strom so lan­ge sta­bil bis die Ladung auf­ge­braucht ist.
{Anders bei Wechselstrom:
Da ist eine Unter­bre­chung mög­lich weil bei 50 bis 60 Pha­sen jeweils Null­durch­gän­ge auf­tre­ten in denen man den Strom­fluß unter­bre­chen kann.}

Wie man erken­nen kann wird die Wahr­schein­lich­keit mit der Zahl der Zel­len [LF280 (3,2V 280 Ah)] einer Bat­te­rie grö­ßer. Je mehr mit­ein­an­der ver­bun­den sind, desto höher wer­den - je nach­dem ob seri­ell oder par­al­lel geschal­tet - Strom (A) und/oder Span­nung (V).
Hier sind es 16 Zel­len, zusam­men etwas über 50 V bei 320 Ah. 280 Ah mul­ti­pli­ziert mit 16 ergibt 4800 Ah. Berech­nungs­mo­del­le und ver­ständ­li­che Erklä­run­gen [Watt, Volt und Ampere, Lei­stung, Span­nung und Strom­stär­ke] sind mitt­ler­wei­le im Inter­net zu finden. 

Für den hie­si­gen Fall gilt:
Watt = 3,2 Volt * 280 Ampere
Gesamt­ka­pa­zi­tät bei 16 Zel­len dem­nach ca. 14.000 Watt. Bei zwei Bat­te­rien kön­nen wir also 28.000 Watt Lei­stung speichern.


Da die Solar­zel­len theo­re­tisch 425 Watt gene­rie­ren sind das bei 36 Paneln 15.300 Watt, es könn­ten also unter opti­ma­len Bedin­gun­gen die Bat­te­rien in zwei Stun­den voll gela­den wer­den. Sol­che Berech­nun­gen sind ledig­lich Anhalts­wer­te. Die Pra­xis wird bewei­sen, dass mit hoher Wahr­schein­lich­keit maxi­mal 80% erreicht wer­den kön­nen. Im Win­ter, so wie jetzt, sinkt das auf 30% der Gesamt­ka­pa­zi­tät wegen des nied­ri­gen Son­nen­stan­des und der kür­ze­ren Tages­lich­dau­er.
 

 
Ein­zel­hei­ten zu den Zel­len der Batterien:

Noch eine kur­ze Anmer­kung zum Video und zu den schrift­li­chen Unter­la­gen:
Bei­des ist unvoll­stän­dig für jeman­den der das zum ersten Mal macht. Es feh­len teil­wei­se die Anmer­kun­gen wel­che Schrau­ben benutzt wer­den sol­len, die­se sind nicht genau­er beschrie­ben [ledig­lich: M3 x 5mm] - aber wer kann schon 4,5, 5, oder 6mm optisch aus­ein­an­der hal­ten? Anstatt die Schrau­ben in Unter­tei­lun­gen eines Käst­chens zu ver­sen­den wäre es bes­ser die pas­sen­den Schrau­ben in einem klei­nen Pla­stik­beu­tel und mit Num­mern ver­se­hen an der Stel­le auf­zu­zei­gen wo sie für den Zusam­men­bau gebraucht werden.
Im Video wären Einblendungen/Vergrößerungen der jeweils gebrauch­ten Schrau­ben an den Stel­len hilf­reich wo sie ein­ge­schraubt wer­den müs­sen bevor es zum näch­sten Teil­schritt weitergeht. 

Übri­gens:
Mei­ne größ­te Sor­ge waren nicht die elek­tri­schen Gefah­ren - viel­mehr hat­te ich höl­li­sche Angst eine von den Mini-Schrau­ben könn­te zwi­schen die Ste­ge / Bat­te­rien / in vor­han­de­ne Hohl­räu­me fal­len. Glück­li­cher­wei­se ist mir das erspart geblieben.

bookmark_borderFortschritte ....

Zu Solar­an­la­gen und der beson­de­ren Aus­stat­tung bei uns hat­te ich sch ver­schie­dent­lich etwas geschrieben. 

Da die Wech­sel­rich­ter in der Gara­ge instal­liert sein wer­den und dort ein Ver­tei­ler­ka­sten ein- und aus­ge­hen­de Strom­lei­tun­gen kon­zen­triert, war es nötig zwi­schen Gara­ge und Haus eine unter­ir­di­sche Ver­bin­dung her­zu­stel­len, durch die jed­we­de benö­tig­te Form von Kabeln geführt wer­den kann.

Es bot sich an den Durch­mes­ser groß genug zu wäh­len, damit spä­te­re Ände­run­gen nicht mit erneu­tem Auf­wand ver­bun­den sein wür­den. Daher wur­den zwei Kern­boh­run­gen mit Durch­mes­ser von 13,5 cm aus­ge­führt, eine aus der Gara­ge her­aus unter die Pfla­ster­ebe­ne, also in einem Abwärts­win­kel von 45°, und eine wei­te­re, waa­ge­rech­te Boh­rung unter der Pfla­ster­ebe­ne in den Kel­ler neben dem Strom­ver­tei­ler­ka­sten mit Smart-Meter des ört­li­chen Grundversorgers.

Weil sich Kabel schlecht durch zu enge oder zu scharf gebo­ge­ne Roh­re schie­ben las­sen habe ich anstatt der übli­chen 45° und 90° Bögen sol­che mit 15° gewählt, was den Bogen wei­ter macht und - so hof­fe ich - die Kabel­durch­füh­rung ele­gan­ter und unkom­pli­ziert. Drei Bögen zu 15° erset­zen dabei einen 45°-Bogen, sechs wei­te­re Bögen erge­ben den gewünsch­ten 90° Radi­us hin zu der Boh­rung die in den Kel­ler führt.
Die Tie­fe des Schach­tes zur Ver­le­gung beträgt ca. 50 cm, die Roh­re selbst sind 110-er KG (oran­ge-rot) und HT (grau) Bögen, da im ört­li­chen Han­del die KG Win­kel­stücke in 15° nicht vor­rä­tig waren.

Links ist die Gara­ge, rechts das Haus.



Nur um ein­mal die 'ver­steck­ten', weil unter der Erde lie­gen­den Kosten zu beleuchten:

- 2 Kern­boh­run­gen 135mm zu je 150 €
- 9 Bögen HT 15° je 1,79 €
- 1 gro­ße Dose Mon­ta­ge­schaum 9,99 €
- 1 Kar­tu­sche Bitu­men­kle­ber 'power dicht' 6,99 €

Macht zusam­men 333,09 € - und wenn das Pfla­ster wie­der liegt sieht man nichts mehr davon.
Was aller­dings dabei deut­lich wird ist, dass man bei dem Auf­bau einer sol­chen PV-Anla­ge ganz vie­le neue Din­ge ler­nen muss. Wie bei­spiels­wei­se die Ver­le­gung sol­cher Roh­re und Bögen. Bit­te stel­len Sie sich NICHT vor, wie ich halb im Gra­ben und halb auf dem Pfla­ster lie­ge und mit aller Kraft ver­su­che die Roh­re und Bögen dazu zu brin­gen sich zu ver­bin­den .... einen Trick kann ich ver­ra­ten: Spa­ren Sie in sol­chen Fäl­len nicht an Rohr­fett, je mehr desto bes­ser *flut­schen* die Verbindungen.
Zeit­rah­men: Von 10:00h bis 16:30h, mit einer Unter­bre­chung für den Kauf von Mon­ta­ge­schaum - die Dose die ich noch hat­te war am Ven­til der­art ver­klebt, dass nichts mehr her­aus­kam und ein Neu­kauf nötig wurde.

Der Volks­mund sagt "Man wird so alt wie eine Kuh - und lernt immer noch dazu!"
Stimmt.

bookmark_borderWas das Mobiltelefon
mit Kindern und Jugendlichen macht ...


 
via → https://www.the74million.org/article/student-spotlight-how-an-arizona-teen-animated-social-media-addiction/

bookmark_borderWas bisher "GEHEIM" war
- jetzt exklusiv bei "RELAtief" enthüllt!

Wenn Sie schon ein­mal in Papen­burg waren und die Rie­sen­hal­len der MEYER WERFT gese­hen haben wer­den Sie sich fra­gen was denn wohl in die­sen Hal­len gebaut wird. Gemein­hin glaubt die Bevöl­ke­rung - und wird von der Pres­se dahin­ge­hend unter­rich­tet - es sei­en die­se gro­ßen Kreuz­fahrt­schif­fe, wie sie manch­mal vor den Hal­len lie­gen, oder die Ems hin­ab in die Nord­see gefah­ren werden.

Die Wahr­heit jedoch wird seit Jah­ren in den rasch errich­te­ten Hal­len ver­bor­gen. Die Bau­zeit ist enorm lang, denn es sind Rie­sen­ob­jek­te, die eine aus­ge­feil­te Tech­no­lo­gie und sehr vie­le gehei­me Bau­ele­men­te benö­ti­gen. Damit deren Zweck nicht sofort deut­lich wird fin­det der Zusam­men­bau funk­ti­ons­fä­hi­ger Ele­men­te erst in Papen­burg statt.


 


Die Enter­pri­se NCC-1701 läuft ver­mut­lich 2045 vom Dock, immer vor­aus­ge­setzt, die erfor­der­li­chen Geneh­mi­gun­gen für den dafür nöti­gen wei­te­ren Ener­gie­ver­brauch wer­den von der Welt-Ener­gie-Komis­si­on [WEC; World Ener­gy Commis­si­on] gestat­tet.
 

 

[Bild Werft­ge­bäu­de von Frank Vin­c­entz: Eige­nes Werk; CC BY-SA 3.0, Link ; im lin­ken Teil wer­den Schif­fe gebaut, im rech­ten Teil wird die ENTERPRISE gefer­tigt (links neben den Schif­fen der Antriebs­teil, rechts im fla­che­ren Hal­len­teil die Untertasseneinheit)]
[Bild Raum­schiff: Über­nah­me aus ".. Schiff­bau geht neue Wege .."]

bookmark_borderSchritte pro Tag und Anspannung - das hilft Alzheimer zu verzögern

Vor ein paar Wochen hat­te ich ange­fan­gen phy­sio­the­ra­peu­ti­sche Behand­lung zu erhal­ten. Über die Unfä­hig­keit von Men­schen zuzu­hö­ren gibt es vie­le Berich­te. Nur ist es natür­lich beson­ders unzu­läng­lich für einen Erfolg wenn es um die Kom­mu­ni­ka­ti­on dar­über geht, was man als Pati­ent von der Behand­lung erwartet. 

Der erste Mit­ar­bei­ter der Pra­xis woll­te mich - in einem den Fit­ness-Cen­tern ähn­li­chen Raum - an Maschi­nen trai­nie­ren las­sen. Nun darf ich seit einer Rücken­ope­ra­ti­on auf Anra­ten der Ärz­te nicht mehr als 20 Kg bewe­gen (heben und abset­zen). Da fiel schon fast die Hälf­te der Gerä­te aus. Dann soll­te ich auf das Fahr­ra­d­er­go­me­ter. Ein gro­ber Feh­ler, denn bei unsi­che­rer Aus­gangs­la­ge des Pati­en­ten hin­sicht­lich Herz- und Kreis­lauf­erkran­kun­gen darf das nur unter ärzt­li­cher Auf­sicht (!) erfol­gen. Da kein Arzt anwe­send war wei­ger­te ich mich. Erklär­te war­um und daß es unpro­fes­sio­nell sei mich dazu auf­zu­for­dern .... der Herr Phy­sio­the­ra­peut war 'not amu­sed' und die 20 Minu­ten Behand­lungs­zeit waren vorbei.

Ist es nötig mit­zu­tei­len, daß mich beim näch­sten Ter­min ein Kol­le­ge begrüßte?

Der ver­leg­te sich dar­auf mich erst mal auf die Lie­ge zu pla­zie­ren, Arme und Bei­ne yoga­ähn­lich zu ver­schrän­ken, und so zur Sei­te zu dre­hen, daß ich fast von der Lie­ge gestürzt wäre - was ich dadurch ver­hin­der­te, mich arm- und bein­wei­se zu ent­wir­ren und am Lie­gen­rand fest­zu­hal­ten. "Ich hät­te Sie schon gehal­ten" war die Anmer­kung des Behand­lers. Ich war mir da nicht so sicher .... jeden­falls setz­te sich die Behand­lung von da an ledig­lich durch Mas­sa­ge der Hals­mus­ku­la­tur fort. 10 Minu­ten, dann war die Behand­lungs­zeit um. 

Was hat das, so wer­den Sie sich fra­gen, nun mit Schrit­ten, Anstren­gung und Alz­hei­mer zu tun?

Da ich vor Beginn der bei­den Behand­lun­gen Muße hat­te weil ich zu früh war las ich in den aus­ge­leg­ten Fach­blät­tern und fand einen Hin­weis wie man sei­ne täg­li­chen Schrit­te dazu nut­zen kön­ne bes­ser fit zu wer­den ohne lang­wie­ri­ge Übun­gen machen zu müs­sen. Beson­ders eig­ne sich das für älte­re Men­schen (zu denen ich ja zwei­fels­oh­ne zäh­le, min­de­stens vom Lebens­al­ter her) und sei genau rich­tig weil oft der eige­ne Ein­druck trü­ge und man glau­be mehr zu lau­fen als es tat­säch­lich gewe­sen sei. 

Stimmt! Denn als ich die ersten paar Tage mit der App [über F-Droid → PASEO | ca.chancehorizon.paseo] gelau­fen bin waren mei­ne Schät­zun­gen immer zu hoch gegen­über dem, was ich tat­säch­lich an Schrit­ten gelau­fen war.

Fol­gen­de Änderung/pro Tag habe ich durchgeführt:
- Soll-Schritt­zahl von 7.000 auf (alter­ge­mäß emp­foh­le­ne) 6.000 neu eingestellt.

Es gibt eine her­un­ter­lad­ba­re Daten­bank, mit der Erwei­te­rung .db - wie ich die aller­dings dar­stel­len könn­te habe ich bis­her nicht her­aus­ge­fun­den. Da ich unter Linux arbei­te sind die Pro­gram­me, die für Win­dows anzu­wen­den wären lei­der bei mir nutzlos.

Zusam­men­fas­send kann ich fest­stel­len:
Regel­mä­ßi­ges Lau­fen und Schritt­zah­l­er­fül­lung um 65% sind für den Anfang noch OK, soll­ten sich aller­dings nach zwei bis drei Mona­ten auf die Soll-Schritt­zahl erhö­hen. Schafft man das, so wer­den lt. der hier wei­ter unten ver­link­ten Über­sichts­ar­beit die Chan­cen Alz­hei­mer zu ver­mei­den ver­bes­sert, min­de­stens aber wer­den die anfäng­li­chen Sym­pto­me hin­aus­ge­scho­ben. Man gewinnt also Zeit, und die ist, je älter man wird, umso wertvoller.

Hier noch die Zusam­men­fas­sung seit Beginn der Nut­zung (pro Tag):
- Durch­schnitt­li­che Schrit­te 4.784
- Maxi­ma­le Schrit­te 12.489
- Mini­ma­le Schrit­te 837 [ein Tag im Auto, da fuhr ich knapp 800 km].
Wie heißt es so schön auf *Neu­deutsch*? "Es besteht noch Steigerungsmöglichkeit."

Dai­ly Step Count and Inten­si­ty

bookmark_borderreference: early adopters

Den Tech­no­lo­gie­gi­gan­ten sind sie die lieb­sten Kun­den, die "ear­ly adop­ters"!

Egal ob etwas tau­sen­de $$ kostet - was einen wah­ren Mate­ri­al­wert von weni­gen $$ hat - sie müs­sen es um buch­stäb­lich 'jeden' Preis besitzen.
Mein smart pho­ne 1+ (sprich: eins plus eins oder Eng­lisch "one­plus") aus 2014 tut immer noch sei­nen Dienst - aller­dings seit ein paar Jah­ren mit einem völ­lig neu­en Betriebs­sy­stem, das ver­hin­dert, daß Goog­le einen Zugriff auf mei­ne Daten hat. Ohne die­se Neue­rung (die mich natür­lich etwas geko­stet hat) wäre das Tele­fon schon seit zwei Jah­ren nur noch Elek­tro­schrott, denn der Her­stel­ler hat dafür kei­ne Soft­ware-updates mehr veröffentlicht.

Dank des neu­en Systems namens "Cya­no­gen Mod" konn­te ich es wei­ter nut­zen. Da Cya­no­gen Inc. dicht gemacht hat, wur­de Cya­no­gen­Mod zu "Lineage". Das Line­ageOP, Name des neu­en Betriebs­sy­stems, ist eine Alter­na­ti­ve für Andro­id­te­le­fo­ne, ins­ge­samt mehr als zwei Dut­zend Modelle. 

Anstatt also ein funk­tio­nie­ren­des, betriebs­be­rei­tes und für den Durch­schnitts­ver­brau­cher völ­lig aus­rei­chen­des Tele­fon auf den Schrott zu wer­fen nut­ze ich es seit acht Jah­ren (!) - der ein­zi­ge Unter­schied ist, daß ich nichts aus dem Goog­le Play­sto­re lade / laden kann, weil sonst Goog­le doch wie­der Zugriff hät­te und schnüf­feln könnte.
Das ist aber kein Pro­blem, denn es gibt eine Quel­le für Apps (open source, Quell­code zugäng­lich und auf Schad­code geprüft) die sich F-Droid nennt und Apps für vie­le Anwen­dun­gen bereit­stellt. Kosten­frei, man kann dem Pro­gram­mie­rer natür­lich eine Spen­de zukom­men lassen.

Der EFF kämpft seit Jah­ren dafür, freie Soft­ware auf allen neu­en Tele­fo­nen ver­füg­bar zu machen, wo jetzt noch die Her­stel­ler bloat­wa­re auf­spie­len und Goog­le (oder Apple) ihre Kun­den glä­sern machen und aus­spä­hen - und als Dank dafür dür­fen die alle zwei Jah­re ein neu­es Tele­fon mit noch mehr Kame­ras und noch mehr Schnick-Schnack für einen wie­der­um höhe­ren Preis kau­fen - was Mate­ri­al und Res­sour­cen ver­braucht, wo doch noch nichts kaputt ist!

(29−11−2013) Alles "smart" - und was haben wir davon ...?
(20−06−2014) "Fort­schritt"?
(04−09−2016) Nur Bild & Ton; Vom schlei­chend sich erwei­tern­den Analphabetismus
(22−07−2019) Wenn ich das frü­her gewusst hätte ....

bookmark_border".. Eine Seefahrt die ist lustig,
eine Seefahrt die ist schön .... "

Letz­tes Zaun­teil war am Mon­tag die­ser Woche fer­tig und abholbereit!
Es wur­de nötig wegen ver­schie­de­ner Pro­ble­me, die vor der phy­si­schen Pha­se nicht zu erken­nen gewe­sen waren.

Unten sehen Sie zwei Abbil­dun­gen, links die Strecke, die ich zur Rück­fahrt gewählt habe, rechts die Strecke, die über Ham­burg führt und ein wenig län­ger ist. Beto­nung auf "ein wenig", denn der Unter­schied zwi­schen 382 km und 340 km ist ja wahr­haf­tig nicht sehr groß.
Aller­dings, das ist der Clou, bedeu­tet die kür­ze­re Fahrt­strecke daß man in den Genuß einer See­fahrt quer über die Elbe kommt. Glück­stadt - Wisch­ha­fen. Der Fahr­preis für PKW und Fah­rer war 11,50€. Der Hund koste­te nichts. Doch der Kas­sie­rer frag­te mehr­mals wo denn mei­ne Frau wäre - beim drit­ten Mal schließ­lich glaub­te er mir, daß ich allei­ne auf der Fäh­re war.

Dem gemein­hin ver­brei­te­ten Vor­ur­teil man spa­re auf dem Weg mit der Fäh­re Zeit und Geld kann ich nun getrost wider­spre­chen. Die Fahrt ver­läuft abseits der Auto­bahn auf Land­stra­ßen und aus den Stun­den die das Navi aus­wirft wur­den am Ende fast 6,5h -das im Gegen­satz zu 4,5 h über die Auto­bahn (wenn für den Elb­tun­nel nicht Stau gemel­det wur­de), zudem addie­ren sich noch die Fähr­prei­se dazu und selbst bei hohen Sprit­ko­sten sind die 40 km Dif­fe­renz nicht in der Lage die Kosten zu senken.

Da ich noch nie die Elb­fäh­re genutzt habe war das der erste Grund für mei­ne Wahl die­ses Mal quer durch zu fah­ren. Mit 77 ist schließ­lich nicht sicher ob das spä­ter noch gelin­gen wür­de ;c) - nun kann ich mit­re­den wenn davon gespro­chen wird. Obwohl mei­ne ledig­lich eine und wohl auch letz­te Fahrt mit der Fäh­re nur anek­do­ti­schen Beweis lie­fern kann wage ich die Feststellung:
Wer gern ein­mal eine kur­ze Schiffs­rei­se machen will soll­te das gern auf die­ser Fahrt tun, hin­ge­gen sind dabei weder Zeit- noch Geld­erspar­nis zu erwar­ten. Im Gegenteil.

Das wird anders sein wenn erst die geplan­te neue (Unter-) Que­rung fer­tig ist - was wegen der viel­fa­chen juri­sti­schen Fall­stricke und Kla­gen noch etwas dau­ern kann .... wir sind schließ­lich in Deutsch­land, dem Land der Par­ti­ku­lar­in­ter­es­sen. Da haben Soli­da­ri­tät und Prag­ma­tis­mus kei­ne Chance 

Lied­text

bookmark_borderNun ist die Katze der Fuchs aus dem Sack

Am 03. August hat­te ich hier den Arti­kel "fire­fox ver­liert 20% Nut­zer" geschrie­ben. Nun gibt es Hin­wei­se WARUM es das Unter­neh­men nicht gern haben will, dass die Nut­zer ein update ver­hin­dern, das ihnen also ZWANGSWEISE auf den Com­pu­ter gespielt wird:

Wer­bung .... lesen Sie selbst, wie sich Mozil­la dar­stellt - das hat nichts mehr mit dem zu tun, was sei­ne Ein­zel­ge­sell­schaf­ten jetzt 'lie­fern'. Denn das ist Kom­merz¹, zu Lasten der Nut­zer. Die wer­den immer mehr gezwun­gen² ohne Wahl­mög­lich­kei­ten das hin­zu­neh­men, was ihnen auf­ge­stülpt wird.

Mehr zum Hintergrund:
¹Kom­men­tar: Mozil­la und sei­ne Zukunft
Zitat ".. aber man darf nicht ver­ges­sen, dass die ver­schie­de­nen Töch­ter der Mozil­la Foun­da­ti­on alle­samt kom­mer­zi­el­le Open­So­ur­ce-Unter­neh­men sind, .."
²Fire­fox auf die neue­ste Ver­si­on aktualisieren
Zitat ".. Stan­dard­mä­ßig aktua­li­siert sich Fire­fox auto­ma­tisch selbst. Sie kön­nen aber jeder­zeit selbst nach einer Aktua­li­sie­rung suchen, wobei in die­sem Fall ein gefun­de­nes Update zwar her­un­ter­ge­la­den, aber erst instal­liert wird, wenn Sie Fire­fox neu starten. .."

bookmark_borderfirefox verliert 20% Nutzer

Unter dem Titel "Fire­fox ver­liert 20 Pro­zent Nut­zer in zwei­ein­halb Jah­ren" gibt es einen Arti­kel bei GOLEM zu lesen, des­sen Inhalt mich nicht wun­dert. Nur was die Grün­de angeht wird da ein viel zu hohes Ross bestie­gen. Es sind aus mei­ner Sicht nicht tech­ni­sche Fein­hei­ten und kom­ple­xe Struk­tu­ren im Hin­ter­grund - es sind eher die immer wie­der stö­ren­den Klei­nig­kei­ten die bei jeder Ände­rung dem Nut­zer auf die Ner­ven gehen .... und so habe ich einen Kom­men­tar geschrie­ben, den ich hier als Kopie einstelle


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