bookmark_border*Lügenbaron*

Vor ein paar Tagen weil­te ich auf einer Abend­ver­an­stal­tung und mein Sitz­nach­bar, den ich bis dahin noch nie getrof­fen hat­te, frag­te mich, was ich denn so als Hob­by oder Zeit­ver­treib zu tun pflege.

"Ich schrei­be kur­ze Geschich­ten zum Tages­ge­sche­hen und zur Poli­tik, manch­mal auch zum The­ma Reli­gi­on - oder bes­ser: War­um es end­lich einer Tren­nung von Kir­chen und Staat bedarf."

"Ach!", ent­geg­ne­te der Fra­ger, "dann sind sie so ein moder­ner Baron Münchhausen?"

Vor Ver­blüf­fung ob die­ses Ver­glei­ches fand ich nicht sofort eine pas­sen­de Ant­wort, daher ließ ich ihn wissen
"Ich erzäh­le Ihnen wohl am Besten 'mal eine von die­sen Geschich­ten - am Bei­spiel ist es stets ein­fa­cher zu ver­ste­hen was gemeint war." 


"Kürz­lich", hub ich an, "war ich zu einem Abend­essen gela­den und der Abend nahm - nach einem klei­nen Emp­fang mit Apé­ri­tif im Foy­er des Hau­ses - her­nach im Rit­ter­saal sei­nen Fort­gang. Die Räum­lich­kei­ten waren exqui­sit deko­riert, wobei in der gro­ßen Hal­le Tische für das Abend­essen gedeckt wor­den waren. An den Wän­den hing aller­lei Kriegs­werk­zeug, das den Betrach­ter erschau­ern las­sen muß­te, wenn er an die Effek­te von des­sen Ein­satz dachte ....

Kaum war der Haupt­gang ser­viert, da beschwer­te sich die Gast­ge­be­rin ihr sum­me stän­dig eine Flie­ge um den Kopf und man möge nach einem Bedien­ste­ten schicken um das Tier zu entfernen.


'Nicht not­wen­dig!' rief ich für Alle ver­nehm­lich in den Saal, griff nach einem der Schwer­ter aus der Deko­ra­ti­on, sprang zur Dame des Hau­ses hin­über - und hieb die Flie­ge in zwei gleich­mä­ßig gro­ße Stücke, die sanft zu Boden tru­del­ten .... zögernd erscholl nach einem 'Bra­vo!'-Ruf des Gast­ge­bers anschwel­len­der Bei­fall der Gesell­schaft, der durch den Haus­her­ren - mit erho­be­nem Glas und einem 'À vot­re san­té!' in mei­ne Rich­tung - been­det wur­de."
 

Mein Gegen­über schau­te mich mit vor gro­ßem Stau­nen gewei­te­ten Augen an:
"Und ich dach­te wirk­lich Sie erzäh­len mir ein Lügen­mär­chen!"

bookmark_borderSammelsurium XXXVI
Lesestoff

1

Sehr umfas­sen­der und auf­schluß­rei­cher Arti­kel zu den zwei größ­ten Schur­ken im US Präsidentenamt
Wood­ward and Bern­stein thought Nixon defi­ned cor­rup­ti­on. Then came Trump; Per­spec­ti­ve by Bob Wood­ward and Carl Bern­stein; June 5, 2022 at 12:00 a.m. EDT

2

Heim­lich, still und lei­se - ohne (bemer­kens­wer­te) öffent­li­che Wahr­neh­mung wird eine der größ­ten Tele­fon­ge­sell­schaf­ten 'auf­ge­kauft', na ja, fast. Aber der Anteil und die damit ver­bun­de­nen Mög­lich­kei­ten der Ein­fluß­nah­me sind schon beäng­sti­gend .... und das ist kein Ein­zel­fall: Wie leicht bewie­sen wer­den kann wenn man sich die Mühe macht ein­mal die Namen der Auf­sichts­rä­te und Vor­stän­de der größ­ten Gesell­schaf­ten hier­zu­lan­de anzu­se­hen - ara­bi­sche Namen zuhauf! Natür­lich alle mit den besten Absichten.

3

Was uns die neue deut­sche Recht­schrei­bung beschert hat ....

4

Die Tür­kei wird isla­mi­scher, sie nähert sich den Brü­dern wei­ter süd­öst­lich an.
Des­we­gen schlägt ein Rechts­ver­tre­ter vor:

"Den Bock zum Gärt­ner machen" - hier haben wir wie­der ein Para­de­bei­spiel.

5

Asi­mov war einer der ein­fluß­reich­sten Schrift­stel­ler im Sci­ence­fic­tion Genre.

Was er kon­sta­tiert gilt zuneh­mend gleich­sin­nig hierzulande:
Die Dumm­köp­fe sind auch noch stolz dar­auf dumm zu sein - und den Poli­ti­kern kann das nur Recht sein, dann wird nach Aus­se­hen und nicht nach Inhal­ten gewählt ... die Fol­gen kann man leicht vor­her­sa­gen - man braucht nur nach­zu­le­sen wie ein Mensch namens "Trump" Prä­si­dent wur­de und zu blei­ben ver­such­te bzw. es jetzt noch­mal ange­hen will. Sie­he Zif­fer 1 !

bookmark_borderSeh-Empfehlung; Das etwas andere “Wort zum Sonntag”


Wie bekannt ste­he ich als Athe­ist den Machen­schaf­ten und Pri­vi­le­gi­en der Kir­che nicht beson­ders freund­lich gegen­über - aus mei­ner Sicht sind sie Schma­rot­zer, die ande­re Men­schen für sich arbei­ten und sich davon erhal­ten las­sen. Sie erzäh­len ein fik­ti­ve Geschich­te - natür­lich hat jede Reli­gi­on ihre eige­ne Ver­si­on und braucht dafür hoch­be­zahl­te Wür­den­trä­ger - ver­spre­chen den Gläu­bi­gen etwas wofür sie kei­nen Beweis anfüh­ren kön­nen .... und wer­den dafür aus Steu­er­geld (!) aller Bür­ger bezahlt.

Letz­te­ren Umstand ver­su­chen sie seit vie­len Jahr­zehn­ten zu ver­schlei­ern und zu ver­schwei­gen, vor der Öffent­lich­keit zu ver­ber­gen .... doch in den letz­ten Jah­ren sind zuneh­mend Berich­te ver­öf­fent­licht wor­den die das zum The­ma machen und in alle Ein­zel­hei­ten zer­legt ver­ständ­lich und knapp darlegen.
So wie im nach­fol­gend ver­link­ten Video, das ich des­we­gen sehr gern emp­feh­le. 15 Minu­ten gut ange­leg­te Zeit! Die Abbil­dun­gen in die­sem Posting sind screen­shots aus dem Video, damit Sie einen ersten Ein­druck bekommen. 

VIDEOWie JEDER (trotz Aus­tritt) die Kir­che finanziert

bookmark_borderLasziver Lucifer lächelt lüstern ....


"Viel glau­ben und wenig den­ken
muss nicht jeder­manns Ide­al sein."

Der Glau­be an einen erfun­de­nen, men­schen-ähn­li­chen, per­so­nen­haft-kör­per­li­chen Gott mit Sohn und Hei­li­gem Geist ist nicht glaub­wür­dig und leert im auf­ge­klär­ten Euro­pa des 21. Jahr­hun­ders die Kirchen.

 
 

Was hat die­ses Zitat mit der Über­schrift zu tun?

Nun, es zeigt, dass das "Hei­li­ge" nicht mehr so hei­lig ist, dass man mit Ent­set­zen tat­säch­lich Scherz trei­ben darf .... und die Bibel zu mehr taugt als nur als Basis und sonn­täg­li­cher Zita­te­ge­ber für lang­wei­li­ge Lite­ra­tur­in­ter­pre­ta­tio­nen zu dienen.

Luci­fer ist in einer Serie von *ama­zon prime* samt eini­gen Geschwi­ster-Engeln, der Frau Mama und aller­hand Dienst­per­so­nal wie Dämo­nen aus der Höl­le auf­ge­stie­gen und 'weilt' fort­an in Los Ange­les, der Stadt der Engel.

Da ich sel­ten fern­se­he schaue ich ab und zu Seri­en wie StarT­rek und ähn­li­che Fil­me aus dem Sci-Fi-Gen­re über strea­ming Dien­ste. Rezen­sio­nen fin­det man en masse.
Ich will hier nur sagen, dass es sich lohnt die Zeit ein­zu­set­zen die­se Serie, LUCIFER, anzu­se­hen. Die (christ­li­che) Reli­gi­on wird kennt­nis­reich per­si­fliert, ver­ball­hor­ni­siert und vor­ge­führt in all ihrer ver­wir­ren­den Fami­li­en- und Sip­pen­struk­tur in der jeder mit jedem irgend­wie über x-Ecken ver­wandt zu sein scheint, kei­ner dem ande­ren grün ist, und alle wild durch­ein­an­der bum­sen. Das pas­siert vor einem Kri­mi-Hin­ter­grund der tat­säch­lich span­nend ist, und mit einem sub­ti­len Humor, der von 'wir-neh­men-uns-nicht-zu-ernst' bis 'alles-erlaubt-haupt­sa­che-das-publi­kum-ist-amü­siert' abläuft.

Was mir beson­ders gefal­len hat:
Wie beim "Glau­ben" wird stel­len­wei­se der Zuse­her gefor­dert genau das zu tun.
Eine will­kom­me­ne Abwechs­lung zu den bie­der-klein­bür­ger­li­chen Plots deut­scher Pro­duk­tio­nen aus denen baden-würt­tem­ber­gi­sche, muf­fi­ge Mit­tel­mä­ßig­keit tropft ....
Es darf selbst gedacht & gelacht werden!


Und noch ein Detail, das wie­der ein­mal die Ver­lo­gen­heit und Nie­der­tracht der katho­li­schen Kir­che aufs Korn nimmt. In der zwei­ten Fol­ge der vier­ten Staf­fel wer­den die Exor­zi­sten ein­ge­führt, die den Ver­such unter­neh­men den Teu­fel mit ver­ur­tei­lens­wer­ten Schand­ta­ten in Ver­bin­dung zu brin­gen um sein Umfeld von ihm zu distan­zie­ren. Sie gehen vor wie alle Dem­ago­gen seit Jahrhunderten:
Sie ver­dre­hen die Tat­sa­chen, stel­len Ver­bin­dun­gen zwi­schen nicht zusam­men gehö­ren­den Ereig­nis­sen dar und sie scheu­en sich nicht zu lügen, zu ver­leum­den und zu täuschen!
So wol­len sie errei­chen, dass Sgt. Decker, die in Luci­fers Nah­be­reich ein­tre­ten darf, stell­ver­tre­tend ihr "Werk" voll­bringt und so den Teu­fel zurück in die Höl­le ver­frach­ten soll. Bewun­derns­wert der Mut der Skript­ver­fas­ser der Serie sich mit einer der­ar­ti­gen Ten­denz gegen die Kir­chen­ma­chen­schaf­ten zu positionieren.

 

Das ist es, was in unse­rem Fern­se­hen fehlt: Der Mut die Kir­chen und ihre Dog­men anzu­grei­fen und auf­zu­zei­gen, dass Alles Schall & Rauch ist, ablenkt von der Tat­sa­che, dass sich die Amts­trä­ger ein beque­mes Leben auf Kosten der Gläu­bi­gen und (!) der All­ge­mein­heit der Steu­er­zah­ler machen.

bookmark_borderDie 'aktuelle Logik' lautet: ....


 
      Kriegs­trei­ber kom­men stets
      in der Mas­ke von 'Bie­der­män­nern'

 
 
 

'Alter­na­ti­ve Fak­ten' sind dann nicht mehr Lüge
wenn sie eine Mehr­heit ver­in­ner­licht und niemand
sich mehr wagt die Wahr­heit darzustellen.

 
 
 
 

bookmark_borderWas man so über Europa in US Evangelikalen Christenkreisen erfährt:
Wir sind von Muslimen überrannt, Christen werden verfolgt und Impfung ist ein Teufels-Mal


Um nicht alle Lügen ein­zeln zu unter­su­chen die in den vor­ste­hen­den Abschnit­ten auf­ge­tischt wer­den um ein völ­lig ver­zerr­tes Bild des­sen zu erzeu­gen, was tat­säch­lich als 'Unter­drückung' oder 'Ver­fol­gung' von Chri­sten bezeich­net wer­den kann beschrän­ke ich mich im Wesent­li­chen auf → ❷, und neh­me aus den ande­ren Absät­zen nur je ein Argu­ment her­aus um die Vor­ge­hens­wei­se zu beleuchten.

 

Vie­le der Migran­ten leben bereits von der Groß­zü­gig­keit der euro­päi­schen Für­sor­ge, auch wenn Poli­zei, Sozi­al­ar­bei­ter und Kran­ken­wa­gen die­se Gebie­te nicht betre­ten oder geschützt wer­den müs­sen, wenn sie dies tun. Gangs und orga­ni­sier­te Kri­mi­na­li­tät domi­nie­ren das Stra­ßen­bild, hohe Gebur­ten­ra­ten sor­gen für Bevöl­ke­rungs­wachs­tum und die isla­mi­sche Scha­ria wird von den Ein­woh­nern de fac­to respek­tiert; Metz­ger sind nur halal, "gemisch­te" Fri­seu­re ver­schwin­den, isla­mi­sche Buch­hand­lun­gen ver­meh­ren sich, Juden gehen weg, Kir­chen wer­den oft in Moscheen umge­wan­delt und Frau­en wer­den unter Druck gesetzt, sich an die Scha­ria zu halten.

Wir im Westen sind dar­an gewöhnt, über­all um uns her­um Frau­en zu sehen“, schreibt Aya­an Hirsi Ali in ihrem neu­en Buch „Prey“, bevor sie beschreibt, dass man in bestimm­ten Tei­len von Brüs­sel, Lon­don, Paris und Stock­holm „plötz­lich merkt, dass nur Män­ner sicht­bar sind," wäh­rend Frau­en sich aus dem öffent­li­chen Raum "löschen".

Frau Hirsi hat erkannt, dass sie mit der­glei­chen stei­len The­sen zur Isla­mi­sie­rung Euro­pas leicht Geld ver­die­nen kann, denn die­se Behaup­tun­gen spie­len den ultra­or­tho­do­xen Evan­ge­li­ka­len in die Hän­de und die­nen ihnen als Bewei­se - obschon sie nie ein­mal ver­sucht haben die gegen­tei­li­gen Ver­öf­fent­li­chun­gen zum Ver­gleich her­an­zu­zie­hen und zu ver­ste­hen suchen, wer die bes­se­ren Argu­men­te hat.
Dazu ein Zitat aus dem Deutsch­land­funk "Düste­re Spe­ku­la­tio­nen": " .. Die Islam­kri­ti­ke­rin Aya­an Hirsi Ali behan­delt in ihrem neu­en Buch durch­aus rea­li­stisch die Schwie­rig­kei­ten von jun­gen männ­li­chen Geflüch­te­ten, schließt dar­aus aber auf eine Ein­schrän­kung von west­li­chen Frau­en­rech­ten, die sie nicht bele­gen kann .. "

Haben Sie, lie­be Lesen­de, den Ein­druck, dass wir bereits 'über­rannt' sind und der isla­mi­sche Staat in Euro­pa bevor­steht? Frau Hirsi über­treibt um ihre The­se zu festi­gen. das ist nicht mehr Jour­na­lis­mus, das ist Demagogie!


Inmit­ten des Lärms von Pan­de­mie­be­rich­ten, Beschrän­kun­gen und hek­ti­schen Nach­rich­ten­zy­klen gehen meh­re­re besorg­nis­er­re­gen­de The­men häu­fig im Lärm ver­lo­ren. Die Ver­fol­gung von Chri­sten auf der gan­zen Welt ist eine davon. Ich habe vor kur­zem einen Auf­satz für The Euro­pean Con­ser­va­ti­ve über die bru­ta­len Mas­sa­ker in Nige­ria geschrie­ben, wo erge­be­ne Chri­sten ange­sichts fast stän­di­ger Gewalt und der stil­len Kom­pli­zen­schaft ihrer eige­nen Regie­rung zu leben haben.

Falsch­in­for­ma­ti­on - es wer­den die Ereig­nis­se ver­schie­de­ner Regio­nen so behan­delt, als sei­en sie ein Ter­ri­to­ri­um: Chri­sten in Euro­pa wer­den angeb­lich ver­folgt, als Beweis wird Ver­fol­gung in Nige­ria (Afri­ka!) her­an­ge­zo­gen. So etwas kann dem geo­gra­fisch unge­bil­de­ten US-Bür­ger erzählt wer­den, der Kon­ti­nen­te nicht von­ein­an­der zu unter­schei­den weiß.

Im Novem­ber ver­öf­fent­lich­te die Beob­ach­tungs­stel­le für Into­le­ranz und Dis­kri­mi­nie­rung von Chri­sten in Euro­pa einen alar­mie­ren­den Bericht, der einen 70-pro­zen­ti­gen Anstieg von Hass­ver­bre­chen gegen Chri­sten auf­zeigt. Hast du das in den Nach­rich­ten gele­sen? Oder in den Main­stream-Medi­en davon gehört? Natür­lich nicht. Chri­sten sind wie immer die akzep­ta­blen Opfer und beque­men Sün­den­böcke für die Eli­ten, und daher wird Gewalt gegen ihre Per­so­nen oder ihr Eigen­tum igno­riert.

Falsch­in­for­ma­ti­on - So jeden­falls wird es von einer Orga­ni­sa­ti­on wie "Open Doors" behaup­tet. Und die wie­der­um ver­sor­gen Zei­tun­gen wie den katho­li­schen Tages­spie­gel mit selbst­ge­strick­ten 'alter­na­ti­ven Fakten'.

Der 70-pro­zen­ti­ge Anstieg wird nicht mit tat­säch­li­chen Zah­len belegt. Als 'Hass­ver­bre­chen' wer­den Van­da­lis­mus gegen Sachen, Gra­fit­ti und ein­ge­wor­fe­ne Fen­ster gezählt. 

Außer­dem ist es in Frank­reich üblich, sei­nen Glau­ben aus histo­ri­schen und poli­ti­schen Grün­den die mei­ste Zeit pri­vat zu hal­ten. Trotz natio­na­lem Kon­text spielt Angst eine gro­ße Rol­le, wenn es um Selbst­zen­sur geht, und die Rea­li­tät zeigt lei­der, dass die­se Angst nicht völ­lig unbe­grün­det ist.

Falsch­in­for­ma­ti­on - Einer­seits wird dar­ge­stellt, dass es in Frank­reich nicht üblich ist über Reli­gi­on zu spre­chen, um dar­aus dann 'Selbst­zen­sur der Chri­sten' und 'Angst' her­zu­lei­ten. Wovor Angst herr­schen soll bleibt aller­dings unbe­stimmt.

In Groß­bri­tan­ni­en wer­den zahl­rei­che Chri­sten wegen öffent­li­cher Äuße­run­gen in Über­ein­stim­mung mit ihrem Glau­ben vor Gericht gestellt. Man­che ver­lo­ren ihre Jobs, ande­ren wur­de die Platt­form ent­zo­gen oder eine aka­de­mi­sche Aus­bil­dung verweigert.

Falsch­in­for­ma­ti­on - wie zuvor blei­ben auch die­se Behaup­tun­gen ohne Bewei­se. Wer wur­de wann wegen sines Glau­bens vor Gericht gestellt? Wer wur­de gekün­digt? Wem wur­de eine akde­mi­sche Aus­bil­dung wegen sei­nes Glau­bens ver­wehrt? Kei­ne Ant­wor­ten, nur Behauptungen.

Gera­de Stu­den­ten wis­sen sehr genau, was sie sagen dür­fen oder nicht, um kei­ne schlech­ten Noten zu bekom­men oder von ihren Kom­mi­li­to­nen oder gar Pro­fes­so­ren aus­ge­grenzt zu werden.

Falsch­in­for­ma­ti­on - die Uni­ver­si­tä­ten in Euro­pa sind offe­ne Orte für den wis­sen­schaft­li­chen Dis­kurs. Wer­den aller­dings fal­sche The­sen oder unbe­grün­de­te Behaup­tun­gen auf­ge­stellt, so ist es nicht ver­wun­der­lich, wenn das schlecht beno­tet oder abge­lehnt wird. An Orten aka­de­mi­scher Bil­dung haben Fak­ten - zu Recht - Vor­rang vor rei­nen Behaup­tun­gen ohne Bewei­se.

Meh­re­ren christ­li­chen Pro-Life-Grup­pen wur­de der Anschluss an die Stu­den­ten­selbst­ver­wal­tung ver­wei­gert, und eini­ge erhiel­ten Mord­dro­hun­gen, und ihr Eigen­tum wur­de beschädigt.

Falsch­in­for­ma­ti­on - es ist im Gegen­teil so, dass die Pro-Life-Grup­pen Men­schen bedro­hen und schi­ka­nie­ren, die von ihren grund­ge­setz­lich ver­brief­ten Rech­ten Gebrauch machen und sich gegen reli­giö­sen Deu­tungs­an­spruch und Ein­mi­schung in ihr Leben weh­ren.

Ja, Selbst­zen­sur als sol­che ist nichts Schlech­tes. Es hat sogar eine gesun­de Funk­ti­on in einem sozia­len Umfeld, kann aber schnell zu einer läh­men­den Dyna­mik wer­den, die einen wirk­lich viel­fäl­ti­gen öffent­li­chen Dis­kurs verhindert.


Kommt Ihnen irgend­et­was davon unheim­lich bekannt vor? Es soll­te. Das Buch der Offen­ba­rung beschreibt ein ähn­li­ches System, bei dem die Men­schen der Welt gezwun­gen wer­den, ein Zei­chen auf ihrer rech­ten Hand oder Stirn zu erhal­ten. Wer sich wei­gert, kann weder kau­fen noch ver­kau­fen. Sie wer­den effek­tiv von der Gesell­schaft abgeschnitten.

Sind COVID-Impf­stof­fe das Mal­zei­chen des Tie­res, über das im Buch der Offen­ba­rung geschrie­ben steht? Nein. Das Mal­zei­chen des Tie­res beinhal­tet eine bewuss­te Ent­schei­dung, dem Anti­chri­sten die Treue zu hal­ten. Nie­mand wird es aus Ver­se­hen oder allein aus gesund­heit­li­chen Grün­den akzeptieren.

Den­noch schaf­fen Impf­vor­schrif­ten und Päs­se ein sozia­les System, das das Mal­zei­chen des Tie­res ermög­licht. Wenn sie ste­hen dür­fen, wer­den sie ein Zei­chen des Besti­en­sy­stems erschaf­fen, das in sei­ner Wir­kung nicht vom wah­ren Mal des Tie­res zu unter­schei­den ist.

Hier wird klar:
Wer an die Apo­ka­lyp­se und die Heer­scha­ren des Teu­fels glaubt ist auch geneigt die Lügen über die Imp­fung damit zu ver­knüp­fen - lie­ber ster­ben die gut­gläu­bi­gen Dumm­köp­fe als der Wis­sen­schaft zu glauben .... 

Ori­gi­nal­text


Many of the migrants alrea­dy live on the gene­ro­si­ty of Euro­pean wel­fa­re, even as the poli­ce, social workers and ambu­lan­ces do not enter the­se are­as or must be pro­tec­ted when they do. Gangs and orga­ni­zed crime domi­na­te the street, high birth rates gua­ran­tee demo­gra­phic expan­si­on and Isla­mic sharia law is de fac­to respec­ted by the inha­bi­tants; but­chers are only halal, "mixed" hair­dressers disap­pe­ar, Isla­mic book­shops pro­li­fe­ra­te, Jews lea­ve, church­es are often con­ver­ted to mos­ques and women are pres­su­red to com­ply with sharia law.

"We in the West are used to see­ing women ever­y­whe­re around us," Aya­an Hirsi Ali wri­tes in her new book, Prey, befo­re describ­ing that in cer­tain parts of Brus­sels, Lon­don, Paris and Stock­holm, "you sud­den­ly noti­ce that only men are visi­ble," as women "era­se them­sel­ves" from public spaces.


Amid the din of pan­de­mic reports, restric­tions, and fre­ne­tic news cycles, several topics of con­cern fre­quent­ly get lost in the noi­se. The per­se­cu­ti­on of Chri­sti­ans around the world is one of the­se. I recent­ly wro­te an essay for The Euro­pean Con­ser­va­ti­ve on the bru­tal ongo­ing mas­sa­c­res in Nige­ria, whe­re Chri­sti­ans live faith­ful­ly in the face of near­ly con­stant vio­lence and the silent com­pli­ci­ty of their own government.

In Novem­ber, the Obser­va­to­ry on Into­le­ran­ce and Discri­mi­na­ti­on Against Chri­sti­ans in Euro­pe released an alar­ming report detail­ing a 70% incre­a­se in hate cri­mes against Chri­sti­ans. Did you read that on the news? Or hear about it in the main­stream media? Of cour­se not. Chri­sti­ans, as always, are the accep­ta­ble vic­tims and con­ve­ni­ent sca­pe­goats for the eli­tes, and thus vio­lence against their per­sons or pro­per­ties are ignored.

Also, in Fran­ce it is com­mon to keep your faith most of the time pri­va­te due to histo­ri­cal and poli­ti­cal rea­sons. Despi­te the natio­nal con­text, fear plays a major role when it comes to self-cen­sor­ship, and rea­li­ty sad­ly shows that this fear is not com­ple­te­ly unre­a­son­ab­le. In the U.K. nume­rous Chri­sti­ans are facing court tri­als becau­se of what they said publicly in accordance with their faith. Some lost their jobs, others were de-plat­for­med or denied of an aca­de­mic education. 

Espe­cial­ly, uni­ver­si­ty stu­dents know very well what they are allo­wed to say or not, in order to not get bad gra­des or to be mar­gi­na­li­zed by their peers or even pro­fes­sors. Several Chri­sti­an pro-life groups have been denied asso­cia­ti­on at their uni­ver­si­ty uni­ons and some have recei­ved death thre­ats and their pro­per­ty was dama­ged. Yes, self-cen­sor­ship as such is not a bad thing. It even has a healt­hy func­tion in a social set­ting, but it can quick­ly turn into a cripp­ling dyna­mic that neglects a true diver­se public discourse.


Does any of this sound eeri­ly fami­li­ar? It should. The Book of Reve­la­ti­on descri­bes a simi­lar system wher­eby the peop­le of the world are for­ced to recei­ve a mark on their right hand or forehead. Tho­se who refu­se to com­ply will be unab­le to buy or sell. They'll effec­tively be cut off from society. 

Are COVID vac­ci­nes the mark of the beast writ­ten about in the Book of Reve­la­ti­on? No. The mark of the beast will invol­ve a con­scious deci­si­on to give one's allegi­an­ce to the Anti­christ. No one will accept it by mista­ke or for pure­ly health rea­sons alone. 

Nevertheless, vac­ci­ne man­da­tes and pass­ports crea­te a social system enab­ling the mark of the beast. If they are allo­wed to stand, they will crea­te a mark of the beast system indi­stin­guis­ha­ble in impact from the true mark of the beast. 

bookmark_borderGanz schön sauer ....



[Urhe­ber: Kal­da­ri; Eige­nes Werk, Gemein­frei, Link]

 
Wie so oft ist es der Zufall, der dazu führt, dass man sein Wis­sen erweitert. 

Das Video bei DW [DW - Deut­sche Wel­le Live TV (Deutsch)] mit dem Titel "Frank­reich: Das Zitro­nen­wun­der" weck­te mein Inter­es­se und in der Tat: 

Es ist ein sehens­wer­tes Stück Natur­ge­schich­te aus dem oft ver­nach­läs­sig­ten Bereich Pflan­zen mit einem Gut­teil kuli­na­ri­scher Ver­bin­dung, ja sogar ins Mysti­sche und des­sen Ursprungs­ge­biet Fern­ost. Für Jeden etwas dabei, könn­te man sagen. Es ist nur ein kur­zes Video, 4 Minu­ten. Mög­li­cher­wei­se wäre 'mehr' in die­sem Fall ungün­stig - alles Wich­ti­ge wird dar­ge­stellt, wer ver­tie­fen will fin­det hin­rei­chend Linkadressen. 

Viel Spaß!
[Wenn Sie mir dazu ihre Ein­drücke in einem Kom­men­tar schil­dern wäre ich sehr erfreut]

Sie­he auch → dw.com und
Buddha's hand lemon (Citrus medi­ca)

bookmark_borderchinesisch. eingedeutscht. pelfekt!

Vor eini­gen Tagen hat­te ich ein Möbel­stück, eine Réca­miè­re¹, über das Inter­net bestellt. Eine Vor­ge­hens­wei­se von der ich - nun, da das Möbel wie­der zurück­ge­schickt und der Kauf rück­gän­gig gemacht ist - nur hef­tigst abra­ten kann. 

Eini­ge O-Ton-Bei­spiel­sät­ze mit was man da umgeht:

Zuerst dach­te ich an eine auto­ma­ti­sier­te Übersetzung

Dar­auf­hin habe ich in einem Anflug von Sar­kas­mus zu einem klas­si­schen Zitat gegriffen ....

.... - und sie­he da, die Rück­ab­wick­lung wur­de nun tat­säch­lich erledigt!


Mei­ne Rezension:
".. Auf den ersten Blick sieht die­ser Arti­kel gut aus - aber wenn man ihn von unten betrach­tet, erkennt man:
Dies wird nicht lan­ge genug hal­ten um ein Erb­stück zu werden!
Schwa­che Holz­stücke, das mei­ste Holz ist ein Zoll Sperr­holz, kein Win­kel von 45° oder 90° ist tat­säch­lich rich­tig. Drei Tei­le, die anein­an­der befe­stigt wer­den müs­sen und neun Schrau­ben, von denen kei­ne genau auf ihre Kon­ter­mut­tern abge­stimmt ist, Unter­schie­de bis zu 1 cm - hier wur­de es schwierig!
Stel­len Sie sicher, dass Sie die fol­gen­den Werk­zeu­ge zur Hand haben:
- lan­ge Schraub­zwin­gen > 1ft
- Holz­mei­ßel (Stech­bei­tel)
- Gummihammer
- Rat­schen­ka­sten mit Sechs­kant-Bits (der mit­ge­lie­fer­te Schlüs­sel ist ein Witz bei den benö­tig­ten Kräften)
und viel Geduld und behut­sa­mer Umgang, damit die win­zi­gen Holz­säu­len nicht brechen.
Das Befe­sti­gen der Bei­ne begann leicht, aber am Ende hat sich beim Dre­hen ein Teil des Abdeck­tuchs gelöst.
Der Zusam­men­bau hat vier Stun­den gedauert.
Ein Stern nur, weil man 'Null' nicht ver­ge­ben kann.
Das Pro­dukt habe ich zurückgegeben.
Der Vor­gang hat meh­re­re Tage und end­lo­se Schrei­ben hin-und- her erfor­dert (s.o.).

 

- "Lie­ber Kun­de, schreck­lich leid. Wir haben uns nach Ihrem Paket erkun­digt und eines der ver­blei­ben­den Pake­te ist noch unterwegs."

- "Das Pro­dukt ist mit Ihnen nicht zufrie­den, und wir sind auch sehr schuldig."

- "Wir wer­den uns jetzt mit dem Nach­fol­ger in Ver­bin­dung set­zen, um ein Rück­sen­de­eti­kett zu vereinbaren."

- "Unse­re Finan­zie­rung hat Sie zurück­er­stat­tet .. Als näch­stes ach­ten Sie dar­auf, Ihr Porte­mon­naie zu überprüfen."


Mein Rat: Las­sen Sie die Fin­ger davon!

 

Defi­ni­tio­nen, schlicht¹ und 'mar­ke­ting­ge­färbt'²
¹ ".. Mit die­sem Begriff wer­den Sitz­mö­bel bezeich­net, die kei­ne voll­stän­di­ge Rücken­leh­ne oder voll­stän­di­gen Sei­ten­leh­nen haben .." 
² ".. Heu­te bezeich­nen wir ein Sitz- und Lie­ge­mö­bel als Réca­mie­re, des­sen Rücken­leh­ne nicht voll­stän­dig eine Sei­te der Sitz­flä­che umrahmt. Mit einer Réca­mie­re bringst du die per­fek­te Kom­bi­na­ti­on klas­si­scher Ele­ganz und moder­nem Lie­ge­kom­fort in dein Wohnzimmer .." 

PS
Was wir nun haben:
Gebraucht gekauft für die Hälf­te dessen
was das chi­ne­si­sche Pro­dukt geko­stet hatte,
sta­bil, sau­ber, geruchsfrei:

bookmark_borderVon Autoritäten

Not­zei­ten und Aus­nah­me­be­din­gun­gen im öffent­li­chen Leben sind genau die Zei­ten, in denen an sich unbe­deu­ten­de Arbeit­neh­mer zu "Tor­wäch­tern", "Para­gra­phen­rei­tern" oder gar "Kapos" wer­den. Düm­pel­te ihr Leben anson­sten gleich­mä­ßig vor sich hin kommt nun ihre Zeit:

- Es wer­den Bestim­mun­gen zitiert;
- es wer­den Regeln hergebetet;
- es wer­den 'höhe­re Stel­len' als Anord­nungs­ver­ur­sa­cher benannt.

Was die­se Leu­te nie erken­nen - weil sie dar­in nicht geübt sind, ver­langt doch ihr Job übli­cher­wei­se nur Anwe­sen­heit als Per­son und kei­nes­wegs Mit­den­ken oder gar Ent­schei­dun­gen zu tref­fen - ist die Tat­sa­che, dass jede Bestim­mung eine Aus­le­gungs­fra­ge ist und dass sie einen Ermes­sens­spiel­raum haben.

Wir befin­den uns auf einem gefähr­li­chen Weg hin zu Akzep­tanz selbst unsin­ni­ger Maß­nah­men - nur weil sie 'behörd­lich ange­ord­net' wur­den - und der näch­ste Schritt wäre dann über­haupt kei­ne Fra­gen nach dem Sinn von "Staats­hand­lung" mehr zu stel­len und Alles hinzunehmen.

Die Bequem­lich­keit, Schläf­rig­keit und Kri­tik­lo­sig­keit der Mas­sen, wenn sie nur durch die übli­che Bereit­stel­lung von Sex, Enter­tain­ment und ver­meint­li­cher Bedeut­sam­keit beein­flusst wur­den, ist erschreckend. 

1. Wer stellt bei­spiels­wei­se noch die Wei­ter­ga­be von Daten ohne Kon­trol­le an wen und wohin durch Ord­nungs­äm­ter in Frage? 

2. Wer weiß eigent­lich, dass die Mel­de­da­ten ohne Ein­schrän­kun­gen an Inter­es­sen­ten ver­scheu­ert wer­den wenn sie genug dafür zah­len? Und schließlich: 

3. Wer wehrt sich über­haupt noch gegen die­sen Aus­ver­kauf, der genau das Gegen­teil des­sen ist was uns durch eine Augen­wi­sche­rei wie die "Daten­schutz­ver­ord­nung" sug­ge­riert wird? 

bookmark_borderWas Sie schon immer
über Meerjungfrauen wissen wollten ....

Kürz­lich wur­de ich wie­der auf einen alten Arti­kel von mir auf­merk­sam, weil ver­mehrt danach gesucht wur­de, der Titel lautet:

"Darf man eine Meer­jung­frau essen?"

Dar­auf gekom­men bin ich, als ich bei einem US-Blog zufäl­lig auf einen Bericht über einen Streit zwi­schen Islam-Gelehr­ten stieß, die die Fra­ge erör­ter­ten ob die­se 'beson­de­re' Spei­se halal oder haram sei.
Ich will hier nicht alle Argu­men­te wie­der­ho­len, des­we­gen nur ein Aus­zug aus dem 'Ent­scheid' - wie Sie leicht erken­nen sind sich die gelehr­ten Her­ren nicht ganz einig ...

Recht inter­es­sant hin­ge­gen ist für mich, dass es offen­bar kei­nen Zwei­fel bei den isla­mi­schen Vor­den­kern gibt, dass Meer­jung­frau­en existieren.

bookmark_bordercryptocurrency
oder:
Des Kaisers neue Kleider

*update* [17.07.2021; 13:00h]
*update* [06.02.2022; 21:00h]

Nen­nen Sie mich blö­de, unbe­weg­lich, rück­stän­dig oder einen ver­grei­sten Fortschrittsfeind:

Ich hal­te nichts von "cryp­to­cur­ren­cy".
Man kann die­se Wäh­rung nicht sehen,
man kann die­se Wäh­rung nicht riechen,
man kann die­se Wäh­rung nicht anfassen.
Was man weder sehen, noch rie­chen, noch anfas­sen kann ist eine Illusion.

Sie besteht nur, weil *JEMAND* ver­si­chert sie sei existent.
Bis jetzt habe ich noch kei­ne Erklä­rung gefun­den, die mir, finanz­tech­ni­schem Lai­en, plau­si­bel erklärt hät­te WAS "cryp­to­cur­ren­cy" ist und wie der Wert 'geschöpft' wird. Ist das so etwas, was frü­her nur Ban­ken machen konn­ten, näm­lich durch Ver­ga­be von Kre­di­ten "Geld zu schöp­fen" - und nun kann es jeder mit einem schnel­len Com­pu­ter und einer Gra­fik­kar­te die einen Bat­zen Geld kostet? 

Dann wäre das nur eine ande­re Masche Sach­wer­te für Weni­ge zu reser­vie­ren und fik­ti­ve Wer­te auf den Rest der Men­schen zu ver­tei­len. Nur Sach­wer­te haben Bestand und einen von jed­we­der Wäh­rung unab­hän­gi­gen Wert. Rei­che Men­schen inve­stie­ren nicht in fik­ti­ve Wer­te, sie inve­stie­ren in Sachwerte.

Wenn ich dann eine sol­che Ein­schät­zung lese,
".. Sup­por­ters of Bit­coin and other cryp­to­cur­ren­ci­es claim that the­se finan­cial plat­forms are inher­ent­ly trust­less systems - that is, they’re not direct­ly tied to any nati­on-sta­te, government, or body. They would argue that cryp­to­cur­ren­cy is supe­ri­or to tra­di­tio­nal phy­si­cal cur­ren­ci­es becau­se it is not depen­dent on, for instance, the U.S. federal government. .. Grund­fest notes that regard­less of whe­ther you think that’s a good or bad thing, it’s not enti­re­ly accu­ra­te. Cryp­to­cur­ren­cy aren’t real­ly trust­less at all. They are still reli­ant on the under­ly­ing infra­st­ruc­tu­re powering cryp­to­cur­ren­ci­es like Bit­coin, much of which is loca­ted in Chi­na. The Chi­ne­se government could theo­re­ti­cal­ly make chan­ges to cryp­to­cur­ren­ci­es at a fun­da­men­tal level by impo­sing its will on the data miners who keep them running .."
[Quel­le]

kom­me ich zu dem Ergebnis:
Das ist mir eine zu win­di­ge Ange­le­gen­heit um mich dar­auf einzulassen.

Und ich ver­ra­te ihnen noch ein Geheimnis:
Das mei­ste Geld auf die­sem Pla­ne­ten, näm­lich das, was nicht in Mün­zen und Schei­nen exi­stiert, hat genau die Eigen­schaf­ten, die "cryp­to­cur­ren­cy" zuge­schrie­ben werden.

Für mich bedeu­tet es, dass auch die­ses Geld 'nicht exi­stent' ist.
Wenn der Wert auf einem 'Ver­spre­chen' basiert, es sei etwas wert, was pas­siert dann wenn plötz­lich die­ses Ver­spre­chen wider­ru­fen wird und wegfällt?

Irgend­wer muss drin­gend dem klei­nen Jun­gen aus dem Mär­chen Bescheid sagen
- er wird wie­der ein­mal gebraucht ...!

¹ Über­set­zung:
Befür­wor­ter von Bit­coin und ande­ren Kryp­to­wäh­run­gen behaup­ten, dass die­se Finanz­platt­for­men von Natur aus ver­trau­ens­wür­di­ge Syste­me sind – das heißt, sie sind nicht direkt an einen Natio­nal­staat, eine Regie­rung oder eine Kör­per­schaft gebun­den. Sie wür­den argu­men­tie­ren, dass Kryp­to­wäh­rung tra­di­tio­nel­len phy­si­schen Wäh­run­gen über­le­gen ist, weil sie bei­spiels­wei­se nicht von der US-Bun­des­re­gie­rung abhän­gig ist.
Grund­fest stellt fest, dass es nicht ganz kor­rekt ist, unab­hän­gig davon, ob Sie das für gut oder schlecht hal­ten. Kryp­to­wäh­run­gen sind nicht wirk­lich ver­trau­ens­wür­dig. Sie sind immer noch auf die zugrun­de lie­gen­de Infra­struk­tur ange­wie­sen, die Kryp­to­wäh­run­gen wie Bit­coin antreibt, von denen sich ein Groß­teil in Chi­na befin­det. Die chi­ne­si­sche Regie­rung könn­te theo­re­tisch Ände­run­gen an Kryp­to­wäh­run­gen auf grund­le­gen­der Ebe­ne vor­neh­men, indem sie den Data Minern, die sie am Lau­fen hal­ten, ihren Wil­len aufzwingt.

*update* [17.07.2021; 13:00h]
Sie­he hier­zu fol­gen­de Artikel:
Deep in rural Chi­na, bit­coin miners are packing up; A government clamp­down has for­ced most of them offline
Der Bit­coin-Crash ist pro­gram­miert; Der per­ma­nent stei­gen­de Strom­ver­brauch zwingt die markt­stärk­ste Kryp­to­wäh­rung in ein Pon­zi-System. Ver­eb­ben die Geld­zu­flüs­se, kommt der Absturz 

*update* [06.02.2022; 21:00h]
Sieh hier­zu → Die Bit­coin-Fal­le | Doku über die Abzocke mit Kryp­to-Wäh­run­gen; das ARD radio­fea­ture · 06.02.2022 · 52 Min.

bookmark_borderGoldgräberstimmung

Wenn irgend­wo auf der Welt Gold gefun­den wird, und die Chan­ce besteht danach schür­fen zu dür­fen, bewe­gen sich Mas­sen an die­se Orte, sichern sich Schürf­rech­te, und fan­gen an reich zu werden ....

Eine ähn­li­che Situa­ti­on gibt es der­zeit am Markt der Gebraucht­im­mo­bi­li­en.
Da sehen Vie­le plötz­lich die Chan­ce erheb­lich rei­cher zu wer­den und ihre Häu­ser zu einem viel höhe­ren Preis zu ver­kau­fen, als dem tat­säch­li­chen Markt­wert entspricht. 

"Ange­bot und Nach­fra­ge bestim­men den Preis einer Ware"
Da ist es doch völ­lig legal und ver­ständ­lich, wenn die Ver­käu­fer neue Wege fin­den, um ihre Häu­ser gut zu ver­kau­fen. Wäh­rend es frü­her ledig­lich ein 'Auf­schlag' auf den Preis war, den die Besit­zer selbst bezahl­ten als sie kauf­ten, ist es nun die Zeit ver­schie­de­ner alter­na­ti­ver Modelle.

Das erste Modell ist den frü­he­ren DM-Preis in einen zah­len­mä­ßig glei­chen €-Preis umzu­wan­deln, und das oft ohne dass irgend­wel­che wert­erhal­ten­den Maß­nah­men bau­li­cher Art statt­ge­fun­den hät­ten. Es sind eigent­lich 'Sanie­rungs­fäl­le', die einen Reno­vie­rungs­stau von meh­re­ren Jahr­zehn­ten haben. Wenn Bade­zim­mer aus den 80-ziger Jah­ren in ocker­gelb und k*ckbraun, geflammt und mit Bor­dü­ren neben einer 30 Jah­re alten Ölhei­zung mit kel­ler­ge­schweiß­tem Tank vor­han­den sind und trotz­dem Mond­prei­se ver­langt wer­den heißt es für Käu­fer "Ach­tung! Kosten­fal­le!" Denn eine Bade­zim­mer­re­no­vie­rung schlägt im Mit­tel mit ca. 12. bis 18.000 € zu Buche, die Ent­sor­gung der (bald nicht mehr betriebs­fä­hi­gen) Ölhei­zung samt Tank kostet unge­fähr 22. bis 24.000 €.
Das ist etwas, was noch durch Ver­hand­lung gemil­dert wer­den kann. Ein wich­ti­ges Hin­der­nis ist jedoch, dass ein ver­kau­fen­der Besit­zer stets den Wert sei­ner Immo­bi­lie über­schätzt, das 'Gefühl' ist hier der Schlüs­sel, denn es ver­stellt die Sicht auf den wah­ren Wert.

Ein ande­res Modell ist im Inter­net ver­füg­ba­re Stan­dard­wer­te für den Qua­drat­me­ter­preis von Häu­sern zu ver­lan­gen, eine typi­sche "Äpfel-mit-Bir­nen-ver­glei­chen­de Vor­ge­hens­wei­se". Dabei blei­ben häu­fig wich­ti­ge preis­be­stim­men­de Kri­te­ri­en außer Acht: Lage, Nach­bar­schaft, Erreich­bar­keit, Infra­struk­tur, Pfle­ge und Modernisierungsaufwand.
War ein Wohn­ge­biet frü­her ein­mal begeh­rens­wert, so kann es bei­spiels­wei­se durch Verlagerung/Schließung eines Ein­kaufs­zen­trums einen Wert­ver­lust geben, oder schon dadurch, dass eine frü­her vor­han­de­ne Kin­der­ta­ges­stät­te man­gels noch im Umfeld woh­nen­der Kin­der geschlos­sen und in eine Alten­be­geg­nungs­stät­te umge­wan­delt wurde.


Die aller­neue­ste Ver­si­on ist diese:
Man legt einen Preis für das Haus fest und lässt es von Inter­es­sen­ten besich­ti­gen. Dann müs­sen die­se Per­so­nen ihr wei­te­res Inter­es­se schrift­lich bekun­den und ein GEBOT abge­ben für das sie das Objekt erwer­ben wollen.
Die Höchst­bie­ten­den sind dann die neu­en Besit­zer - so min­de­stens die Theorie!

 

Bei die­sem Modell gibt es ver­schie­de­ne Pro­ble­me, die offen­bar man­chen Ver­käu­fern nicht klar sind, denn sie brau­chen sich ja nicht um eine Finan­zie­rung des gebo­te­nen Prei­ses Gedan­ken machen - das ist die sehr oft ins Cha­os und Ver­der­ben füh­ren­de Auf­ga­be der bie­ten­den Käufer!

Wel­che Fall­stricke gibt es bei einem sol­chen Modell?
  1. Belei­hungs­gren­zen der Hypothekenbanken
  2. Man­geln­des Eigenkapital
  3. Man­geln­des Einkommen
  4. Extre­me Ver­lu­ste im Fal­le eines Wiederverkaufs.

Das sind bestimmt nicht alle Grün­de war­um man Vor­sicht wal­ten las­sen soll­te. Gleich­wohl sind damit die gröb­sten Unstim­mig­kei­ten angesprochen.
Nun zu den Punk­ten im Einzelnen.

  1. Belei­hungs­gren­zen
Die Hypo­the­ken­ban­ken ver­fü­gen über eine umfas­sen­de Markt­über­sicht und lang­jäh­ri­ge Erfah­rung zu den Wer­ten ver­schie­den­ster Haus­mo­del­le in den Regio­nen des Lan­des. Sie kön­nen aus den Daten der Ver­gan­gen­heit Wahr­schein­lich­kei­ten her­lei­ten, wer wel­che Sum­men erfolg­reich oder nicht finan­zie­ren kann und wel­che Beträ­ge im Fal­le der Zah­lungs­un­fä­hig­keit der Schuld­ner aus einer Ver­stei­ge­rung von Objek­ten zu erlö­sen sind.
Dar­aus erge­ben sich für jedes Objekt Gren­zen der Finan­zie­rung - und wenn ein Bie­ter für ein nach dem vor­ge­nann­ten Modell einen unmög­li­chen Preis gebo­ten hat, nicht über gro­ße Finanz­re­ser­ven ver­fügt, dann wird es nichts mit dem Kauf und den Scha­den haben dann Käu­fer und Ver­käu­fer. Zwar nicht unbe­dingt finan­zi­el­ler Art, so doch ideel­ler Art, weil sich ihre Hoff­nun­gen nicht erfüllt haben. 

  2. Man­geln­des Eigenkapital
ist ein Miss­ver­hält­nis zwi­schen Gesamt­wert eines Hau­ses und dem Geld, was der Käu­fer flüs­sig machen kann. Eine Faust­re­gel ist bei­spiels­wei­se: Je älter die Käu­fer desto höher muss ihr Eigen­ka­pi­tal sein, min­de­stens ver­lan­gen die mei­sten Finan­zie­rer 20% des Wer­tes plus aller Kauf­ne­ben­ko­sten¹, die in kei­nem Fall in die Finan­zie­rung ein­ge­hen kön­nen. Vie­le poten­ti­el­le Käu­fer haben zwar etwas Geld gespart, indes­sen bei wei­tem nicht genug um zu kau­fen. Wenn der Preis eines mitt­le­ren Hau­ses von 120m² bei 275.000 € ange­nom­men wird, dann benö­ti­gen die Käu­fer ca. 50.000 € Eigen­ka­pi­tal aus der Kauf­sum­me. Zusätz­lich für Mak­ler, Grund­er­werbs­steu­er, Nota­ri­ats­ge­büh­ren noch (je nach Bun­des­land gleich­wohl ver­schie­den) min­de­stens wei­te­re 36.000 €. Dem­ge­gen­über ste­hen die blu­mi­gen Mak­ler­sprü­che zu den der­zeit gefor­der­ten Zin­sen, die Preis­gün­stig­keit vor­täu­schen, wo es doch für die mei­sten Kauf­wil­li­gen äußerst knapp wer­den wird. Nicht jeder Kun­de bekommt eine Finan­zie­rung mit Zin­sen unter 1% - da wer­den die Kon­ten abge­fragt und wer öfter ein­mal den Dis­po über län­ge­re Zeit genutzt hat und monat­lich nicht wenig­stens einen klei­ne­ren Betrag anspa­ren konn­te hat ganz schlech­te Kar­ten. Wer glaubt ledig­lich das Geld auf­brin­gen zu müs­sen was aktu­ell an Mie­te gezahlt wird irrt! Wie im obi­gen Bei­spiel gezeigt wer­den für ein Haus um 300.000 € wahr­schein­lich 85. bis 90.000 € an flüs­si­gem Kapi­tal gebraucht. Die Zei­ten einer Voll­fi­nan­zie­rung sind vorbei.

  3. Man­geln­des Einkommen
steht zu den bei­den ande­ren Punk­ten in Ver­bin­dung, denn wer schon Schwie­rig­kei­ten hat monat­lich ohne Pro­ble­me 'über die Run­den' zu kom­men hat meist weder das Eigen­ka­pi­tal noch das Geld die Hypo­the­ken zu bedie­nen. Selbst wenn eine Erb­schaft das benö­tig­te Kapi­tal bereit­stellt kann es für die Finan­zie­rung nicht genü­gend monat­li­ches Ein­kom­men sein, denn auch hier haben die Ban­ken Erfah­rungs­wer­te zu den Kosten die ein x-Per­so­nen­haus­halt in der Y-Regi­on des Lan­des hat - und ob genü­gend 'frei­es Geld' bleibt, um die Zah­lun­gen an die Bank lei­sten zu kön­nen. Es wer­den übli­cher­wei­se Min­dest­be­trä­ge fest­ge­legt die ein Haus­halt einer bestimm­ten Grö­ße und Per­so­nen­zahl braucht, und in die Beur­tei­lung der Kre­dit­wür­dig­keit ein­be­zo­gen. Das ist das erste KO-Kri­te­ri­um, weil viel zu knapp gerech­net wird. Gera­de bei jün­ge­ren Fami­li­en wird dazu noch der Fak­tor Fami­li­en­pla­nung zu beden­ken sein. Wenn näm­lich ein Ein­kom­men kom­plett weg­fällt kommt man­che Haus­halts­kas­se ins Minus, und auf Dau­er ist das nicht durch­zu­hal­ten und die Immo­bi­lie ist weg ....

  4. Wie­der­ver­kauf
Die Ver­lu­ste beim even­tu­ell nöti­gen Ver­kauf wer­den vor allem durch über­höh­te Prei­se beim Kauf her­vor­ge­ru­fen. Dabei ist es völ­lig gleich­gül­tig, ob das ein Neu­bau oder eine Gebraucht­im­mo­bi­lie war. Wer beim Kauf zu hoch bezahlt hat wird beim Ver­kauf ver­lie­ren. Ein Traum­haus ist mög­li­cher­wei­se nur für den Besit­zer als Betrach­ter vor­han­den, alle ande­ren Leu­te sehen ein Stan­dard­haus das viel zu teu­er ange­bo­ten wird.


Wie auf­ge­zeigt ist es also mit dem 'neu­en' Bie­ter­mo­dell für den Haus­ver­kauf, auf das sich beson­ders cle­ve­re Haus­ver­käu­fer wegen der hohen Nach­fra­ge kapri­ziert haben, nicht ganz unge­fähr­lich. Für bei­de Seiten! 
Denn was nützt es dem Ver­käu­fer, wenn rei­hen­wei­se nach und nach die Höchst­bie­ten­den weg­bre­chen, weil sie es nicht schaf­fen eine Finan­zie­rung für den über­höh­ten, nicht dem tat­säch­li­chen Objekt­wert ent­spre­chen­den Ange­bots­preis zu bekommen?
Was nützt es den Höchst­bie­ten­den, wenn sie bis an die 'Schmerz­gren­ze' gebo­ten haben und nach­her weder für eine Küche, Maler­ar­bei­ten oder eine drin­gen­de Gerä­te­an­schaf­fung Geld übrig ist?

 

PS
Was hier für die Betrach­tung zugrun­de lag waren die Über­le­gun­gen zu gebrauch­ten Immo­bi­li­en. Eine völ­lig ande­re Situa­ti­on fin­det man beim Neu­bau vor. Eine Aus­sa­ge, die wir bei meh­re­ren Fer­tig­haus­an­bie­tern gehört haben war "Also unter 350.000 € fan­gen wir gar nicht erst an über Ein­zel­hei­ten zu reden, das ergibt sich aus den Anfor­de­run­gen die durch die Ener­gie­ver­ord­nun­gen für Neu­bau­ten gel­ten!" Wenn der­glei­chen Ansa­ge nicht kam wur­de spä­te­stens im Gespräch recht schnell deut­lich: Was als "Muster­haus" unter 300.000 € dekla­riert war wur­de durch not­wen­di­ge "Son­der­wün­sche" oder "Kom­fort­stu­fen" oder ähn­lich euphe­mi­sti­sche Umschrei­bun­gen doch wie­der auf die 350.000er-Marke hochgeschoben.
"Catch 22"²,³ oder die Unmög­lich­keit fik­ti­ven Min­dest­aus­ga­ben zu entkommen. 

¹ Kauf­ne­ben­ko­sten: Mak­ler, Grund­er­werb­steu­er, Grund­steu­er, Gerichts­ko­sten, Notariatskosten.
Plus alle son­sti­gen Aus­ga­ben, die nicht unmit­tel­bar den Wert des Objek­tes stei­gern (und nie in die Finan­zie­rung ein­ge­hen!), wie Küchen, Außen­an­la­gen, Fuß­bö­den, Malerarbeiten .... 

² ³