bookmark_border"Reisen bildet!" stimmt ....

In den USA gilt es als 'unschick­lich' direkt zu sein, alle kri­ti­schen Anmer­kun­gen wer­den nicht als sol­che geäu­ßert, son­dern man ver­brämt sie und drückt posi­tiv aus. 

Etwa so:
"You real­ly did a per­fect job deco­ra­ting the cake - I bet nobo­dy would be able to match it!"
Das heißt in Wirklichkeit:
"Eine selt­sa­me Art den Kuchen zu deko­rie­ren - so eine absur­de Idee haben nur Wenige!" 

Gleich­sin­nig ver­hält es sich mit der Kri­tik an Staat und Gesell­schaft, daher sind die nach­fol­gend gezeig­ten Zei­len eher unge­wöhn­lich scharf for­mu­liert und gar nicht sehr 'ame­ri­ka­nisch' ausgedrückt.

Nicht nur inter­es­sie­ren sich vier Fünf­tel der Ame­ri­ka­ner nicht was um sie her­um auf der Welt vor­geht, der über­wie­gend Teil die­ser Men­schen will von dem was anson­sten pas­siert nur etwas wis­sen wenn es eine Lob­prei­sung der US Gege­ben­hei­ten ist .... die Eli­ten ken­nen das und nut­zen es zum eige­nen Vor­teil. Sie haben kein Inter­es­se das zu ändern. 

All­mäh­lich aller­dings mer­ken immer mehr Leu­te, daß es andern­orts nicht etwa schlech­ter, so wie es ihnen Jahr­zehn­te lang ein­ge­bläut wur­de, son­dern bes­ser als im Hei­mat­land (!) ist. Eine Drift nach Euro­pa hat eingesetzt.
Ein Bekann­ter aus USA nann­te das kürz­lich im Gespräch "rever­se immi­gra­ti­on", Migrationsumkehr.

¹ Zitat aus dem obe­ren Absatz:
".. only 20 per­cent of whom speak a second lan­guage .." - das sind im wesent­li­chen Mexi­ka­ner die Eng­lisch spre­chen; eine sehr dün­ne Ober­schicht von Ame­ri­ka­nern, geschätzt wer­den 2 - 5 %, stecken in den 20%.

bookmark_borderUkraine - eine vom 'mainstream' abweichende Sicht

Bezug → Why is Ukrai­ne the West's Fault? 
Fea­turing John Mear­shei­mer; 25.09.2015.

Hier folgt ein Aus­schnitt von ca. 2 Minu­ten aus dem Video - mit einem Fazit der Auf­fas­sung von Prof. Mear­shei­mer, der ich zustim­me. Schon öfter habe ich auf die Schief­la­ge der Beur­tei­lung der Situa­ti­on in der Ukrai­ne hin­ge­wie­sen (sie­he Auf­zäh­lung unten), die in wesent­li­chen Tei­len Ursa­chen und Fol­gen ver­tauscht und fehl­in­ter­pre­tiert um die US-Sicht­wei­se zu unter­mau­ern und zu verklären.
Zum bes­se­ren Ver­ständ­nis und Ein­zel­hei­ten zu den Argu­men­ten, die zu die­ser abwei­chen­den Beur­tei­lung füh­ren, emp­feh­le ich das gesam­te Ori­gi­nal anzu­se­hen - es dau­ert etwa 45 Minu­ten plus Diskussion.

→ In "Sam­mel­su­ri­um": Ein biß­chen Frie­den Krieg .... ".. Krieg zur Not in Kauf neh­men .." [30.08.2014]
Washing­ton pre­pa­ring to wage war on Rus­sia [20.02.2015]
- Noch ein Lüg­ner .... [09.03.2015]
Ruß­land zu unter­schät­zen war schon immer ein Feh­ler [15.01.2016]
→ In "Las­sen Sie uns über *Agi­ta­to­ren*, *Krieg* und *Kon­ser­va­ti­ve* spre­chen": "Das gro­ße Kar­tha­go führ­te drei Krie­ge. Es war noch mäch­tig nach dem ersten, noch bewohn­bar nach dem zwei­ten. Es war nicht mehr auf­find­bar nach dem drit­ten. (Bert­hold Brecht; Deut­scher Schrift­stel­ler, 1898 - 1956)" [15.03.2019]

bookmark_borderWeil "lernen" Verhaltensänderung bedeutet hätte:
Nichts dazugelernt! {➀}
Afghanistan, neue Delle im Amerkanischen Ego.

Wie hin­läng­lich bekannt gab es seit Bestehen der USA man­nig­fal­ti­ge "loka­le Kon­flik­te"ff. ("Mili­tär­ope­ra­tio­nen"), die immer nach dem glei­chen Muster ange­zet­telt und genutzt wurden: 


Wäh­rend mei­ner Lebens­zeit haben die Ame­ri­ka­ner eini­ge Krie­ge aus­ge­foch­ten, die welt­weit unter der Bezeich­nung "Krieg" - im Gegen­satz zu den oben ange­führ­ten loka­len Desta­bi­li­sie­rungs­ak­tio­nen - geführt wurden: 

1. Korea (1950)
2. Viet­nam (1964)
3. Irak (1991 / '92)
4. Afgha­ni­stan (2001)

Trotz über­ra­gen­der mili­tä­ri­scher Aus­rü­stung und weit­rei­chen­der Unter­stüt­zung durch jeweils wech­seln­de Alli­ier­te ist es den Ame­ri­ka­nern nach dem II. Welt­krieg nicht gelun­gen aus einem die­ser Krie­ge sieg­reich her­vor­zu­ge­hen. Unzäh­li­ge Zivi­li­sten und Sol­da­ten sind gestor­ben, Unmen­gen an Mate­ri­al wur­de ver­nich­tet, Res­sour­cen wie Treib­stof­fe, Metal­le und Gase wur­den unnütz ver­geu­det, und gan­ze Regio­nen wur­den durch den Ein­satz von Che­mi­ka­li­en gegen Men­schen und Natur auf Jah­re verseucht. 


[Die ver­tief­te Betrach­tung der ein­zel­nen mili­tä­ri­schen und ver­deck­ten Ope­ra­tio­nen wird in den näch­sten Tagen in meh­re­ren Tei­len fol­gen; Nichts dazu­ge­lernt! {➁} blickt auf die "United Fruit Com­pa­ny" und die fata­len, bis heu­te anhal­ten­den Fol­gen des­sen, was bei­spiels­wei­se die­ses US Unter­neh­men mit Regie­rungs­un­ter­stüt­zung in Mit­tel- und Süd­ame­ri­ka ange­rich­tet hat.]

bookmark_borderEtwas ganz anderes ....

Manch­mal, wenn es so aus­sieht als ob es nie­mals zu einer Lösung kom­men könn­te sobald ein schwie­ri­ges Pro­blem auf­ge­taucht ist, lohnt es sich (gei­stig) ein paar Schrit­te Abstand zu neh­men und mit neu­er Per­spek­ti­ve auf das Pro­blem zu schauen.

Wir sind es gewohnt, dass uns bestimm­te Kür­zel, Bewer­tun­gen ent­hal­tend, zu Eigen­na­men gelie­fert wer­den. Meist sol­len die­se Adjek­ti­ve ein bestimm­tes Bild erzeu­gen, uns also dar­an hin­dern die Ein­ord­nung, die als 'offi­zi­el­le' Les­art bezeich­net wer­den kann, zu hin­ter­fra­gen. Wenn man das tut, wird man manch­mal auf ganz ande­re Gedan­ken und Ein­schät­zun­gen kom­men. Das ist für Poli­ti­ker und ihre Absich­ten höchst unbe­quem, und doch muss es statt­fin­den, denn eine gering­fü­gi­ge Ände­rung der Per­spek­ti­ve ist in vie­len Fäl­len schon geeig­net der Lösung von Pro­ble­men näher zu kommen.


Mer­ke:
Wer stets nur in gewohn­ten Bah­nen denkt
wird neue Zie­le nicht errei­chen.
 

 

Die Welt hat seit Jah­ren ein Pro­blem mit Nord­ko­rea - das aller­dings basiert nicht dar­auf, dass die Schul­di­gen allei­ne dort zu fin­den wären! Einen gro­ßen Teil an Ver­ant­wor­tung für die Schwie­rig­kei­ten in die­ser Regi­on basiert auf der Hal­tung der Ver­ei­nig­ten Staa­ten, die es nie ver­wun­den haben, dort knapp an einem ähn­li­chen Deba­kel wie in Viet­nam vor­bei­ge­schlit­tert zu sein. Sie konn­ten bis­her, weil ja kein Frie­dens­ver­trag geschlos­sen wur­de, dar­auf ver­wei­sen, dass die Situa­ti­on noch Klä­rungs­be­darf habe und man wer­de sehen .... so wur­de stets die wah­re Absicht unaus­ge­spro­chen gelas­sen: Ein Fuß in der Tür zu haben, um die Prä­senz und die Mili­tär­ba­sen zu rechtfertigen.

So, wie die Inter­es­sen der Bank nicht die Inter­es­sen von Lina Braa­ke sind, ist es nicht ¹im Inter­es­se der USA einen Frie­den mit Nord­ko­rea zu schlie­ßen - weil sie dann abzie­hen müss­ten. Das in einer Zeit, in der Chi­na schon in den Start­lö­chern steht jede der Lücken zu fül­len, die ein schwa­ches Ame­ri­ka irgend­wo auf der Welt öffnet.

Die Alter­na­ti­ve:
¹  
[Bild­quel­le]
Die Schwä­che der USA könn­te nun - betrach­tet man die Ent­wick­lung als neue Chan­ce für die EU und die deut­sche Außen­po­li­tik - aus­ge­nutzt wer­den um von die­ser Sei­te aus den Frie­dens­pro­zess erneut zu bele­ben zu ver­su­chen. Die Aus­sicht wäre aus meh­rer­lei Grün­den nicht schlecht, und die Welt könn­te ins­ge­samt davon pro­fi­tie­ren eine nuklea­re Gefahr weni­ger zu haben.

Ins­be­son­de­re, wenn sich etwa ent­ge­gen der Pro­gno­sen, der Prä­si­den­ten­dar­stel­ler Trump erneut gewählt sähe, käme eine sol­che Initia­ti­ve genau rich­tig um ihm zu zei­gen, dass sowohl die EU wie auch Ber­lin auf sei­ne Mei­nung, Eitel­kei­ten und Pro­vo­ka­tio­nen einen Dreck geben.


Nord- und Süd­ko­rea wol­len Frie­den und ato­ma­re Abrüstung
Korea: Des­in­ter­es­se an der Wiedervereinigung?
Wie die USA ver­su­chen, die Wie­der­ver­ei­ni­gung Koreas zu verhindern
70 Jah­re Korea­krieg: Kein Frie­dens­ver­trag in Sicht


The EU can beco­me a play­er in North Korea [Feb 12, 2020]
It’s Time for the Euro­pean Uni­on to Talk to North Korea [March 02, 2020]¹
What’s wrong with the EU poli­cy towards North Korea and how to fix it [Mar 06, 2020]

¹Über­set­zung des Bildtextes:
Drit­tens, soll­te Brüs­sel - zusam­men mit Ber­lin - einen unab­hän­gi­gen Ent­wurf für die korea­ni­sche Halb­in­sel vor­le­gen, der von Pjöng­jang als neu­tral und objek­tiv ange­se­hen wird, besteht kein Zwei­fel dar­an, dass die Ver­hand­lungs­füh­rer der DVRK begei­stert sein wür­den. Sie mögen es vor­zie­hen, direkt mit Washing­ton zu spre­chen, aber wenn die Ame­ri­ka­ner nicht bereit sind zuzu­hö­ren, ist es sinn­los, an einen Ver­hand­lungs­tisch zurück­zu­keh­ren. Wenn die­ser Tisch nach Brüs­sel ver­legt wird, wären die nord­ko­rea­ni­schen Diplo­ma­ten sicher­lich bereit, hin zu fliegen.

bookmark_borderDie 'hardliner' der CDU und die üblichen rechtslastigen Medien ....

Die 'hard­li­ner' der CDU und die übli­chen rechts­la­sti­gen Medi­en stim­men in den Chor Ame­ri­kas ein, die Trans­at­lan­tik­brücke, treu­es Hünd­chen der USA, eben­so: 'Chi­na müs­se in sei­ne Schran­ken gewie­sen wer­den'. Die­se Traumtänzer! 
 
Eine sehr auf­schluss­rei­che Zusam­men­stel­lung der Explo­si­vi­tät eines sol­chen rhe­to­ri­schen und publi­zi­sti­schen Tuns ist bei Dr. von Pales­ke zu lesen. 
 
Die ver­meint­li­che *Über­le­gen­heit* der Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka schmilzt schnell dahin, wenn man sich das fol­gen­de Video anschaut: 
 
Rekru­tie­rungs­film der chi­ne­si­schen Mari­ne (aus 2018) 
 
Es zeigt wie schnell und über­le­gen in der Prä­zi­si­on Chi­na sei­ne Trup­pen (hier die Mari­ne) aus­ge­baut und auf­ge­rü­stet hat. Natür­lich stim­men die US Patrio­ten sofort einen Ankla­ge­ge­sang an: 
 
" .. To anyo­ne who does not under­stand how much tech­no­lo­gy the Chi­ne­se have sto­len from the US Mili­ta­ry and US Indu­stry, or are not awa­re of the mili­ta­ry capa­bi­li­ties of the Chi­ne­se .. " - wie immer eine rei­ne Behaup­tung ohne jeden Beweis, aber wie eben­so stets prak­ti­ziert, mit dem dümm­sten Wäh­ler aus dem evan­ge­li­ka­len Süd­osten im Auge, dem Bewei­se eher ver­däch­tig als wich­tig sind, und der sol­cher­lei Säbel­ras­se­lei liebt. 
 
Las­sen Sie uns zusam­men hof­fen, dass der Trot­tel im Wei­ßen Haus nicht in sei­ner Ver­zweif­lung sei­ne Wie­der­wahl doch noch zu errei­chen einen Kon­flikt mit Chi­na anzet­telt. Wenn das kommt brau­chen wir um "Kli­ma­schutz" und "Glo­ba­le Erwär­mung" kei­ne Sor­gen mehr zu machen ....
 
 

bookmark_borderA letter received & my answer to it

A let­ter I recent­ly got:


The main vice of capi­ta­lism is the uneven dis­tri­bu­ti­on of prosperity.
The main vice of socia­lism is the even dis­tri­bu­ti­on of misery. 

Win­s­ton Churchill

Isn’t it inte­re­sting that vir­tual­ly ever­ything Trump does is in the inte­rest of Ame­ri­cans and the deve­lo­p­ment of a grea­ter, more suc­cess­ful, more secu­re Ame­ri­ca? But in con­trast, ever­ything the Dems do is to destroy Trump and regain power and con­trol for their own self-agg­ran­di­ze­ment and the return to the path to serfdom.


My ans­wer:

I guess that's why the world is laug­hing about Trump
and why most world lea­ders - espe­cial­ly tho­se who were
good allies of the USA befo­re he took office - are
trea­ting him like a bad man­ne­red child?

Self-agg­ran­di­ze­ment is all Trump mana­ges to achieve.
A typi­cal case of mir­ro­ring one's weak­nes­ses and
bla­ming others for the decay he & the Repu­bli­cans are
respon­si­ble for.

Sor­ry, but a per­son like Trump, unab­le to admit
a mista­ke and using his lackeys to back up his sharpie
drawings on a map, is laug­ha­ble at best.

Do you rea­li­ze that offi­cial tra­vel around the world
has to stop at Trump-owned Hotels to fill his pockets?
That his daugh­ter is sent on diplo­ma­tic mis­si­ons instead
of care­er diplo­mats - mis­si­ons she doesn't have any
edu­ca­ti­on for? His son-in-law wan­ted to sell manufacturing
secrets for ato­mic wea­pons to Sau­di Arabia?
The Trump admi­ni­stra­ti­on is pushing for a war against Iran
with fake evi­dence as Bol­ton used for attacking Iraq?

To just sta­te it once more:
We ¹ are a coun­try with social secu­ri­ty & health care for all,
tui­ti­on-free col­le­ges and a social safe­ty-net sup­porting people
for lon­ger than two years if nee­ded .... and we still are
thri­ving among the top of the top ten of coun­tries in the world.

"Socia­lism"
Socia­lism is what good Chri­sti­ans - other than those
in the United Sta­tes appar­ent­ly - refer to as
hel­pful­ness, cha­ri­ty and care in times of need.
I think it is a good thing that I pay a litt­le more taxes for
a pur­po­se like this ins­tead for the upkeep of 800 (!)
mili­ta­ry bases around the world with all the pol­lu­ting logistics
this needs.

But what do I know .... I didn't inherit bil­li­ons and didn't go bankrupt several times. 

¹ Ger­mans

 

 

bookmark_borderEin Faschist

"Sind Sie ein Kommunist?"
"Nein, ich bin ein Anti-Faschist."
"Wie lan­ge schon?"
"Seit ich ver­stan­den habe was Faschis­mus ist."

[Ernest Heming­way, For Whom the Bell Tolls | "Wem die Stun­de schlägt"]

But it's clear what we saw this week. You could feel the echo. Some­thing pro­found­ly ugly stir­red in Ame­ri­ca. And like always, we wat­ched, dis­con­cer­ted, hoping it wouldn't con­ta­mi­na­te us over here. The anti-immi­grant chants fil­led the space at Donald Trump's ral­ly this week, direc­ted against Ilhan Omar, a Mus­lim Demo­cra­tic con­gress­wo­man and Ame­ri­can citi­zen. The pre­si­dent pau­sed to let them grow. 'Lock her up' has mor­phed into 'send her back'. And just like that, the US took ano­t­her small but noti­ce­ab­le step down­wards towards moral disintegration. 

* Der Anti-Intel­lek­tua­lis­mus der Faschi­sten ist das erste Merk­mal. Für jede ande­re Ideo­lo­gie braucht man Grips, für Faschis­mus nur den Wil­len zu Gewalt. Wie ein mili­tan­ter Faschist schon 1920 sagte
"Die Faust ist die Syn­the­se unse­rer Theorie!"

* Eine Defi­ni­ti­on für Faschis­mus ist schwer dar­zu­stel­len. Es ist wenig an Grund­sätz­li­chem vorhanden.
Zunächst wird 'natio­na­ler Nie­der­gang' beklagt, die 'Geburts­bür­ger' wer­den in dem Gedan­ken bestärkt, dass sie benach­tei­ligt sei­en. Es wer­den Min­der­hei­ten für die­ses Ungleich­ge­wicht ver­ant­wort­lich gemacht. Man beraubt die­se Men­schen ihrer demo­kra­ti­schen Stan­dard­rech­te und begrün­det es damit, es stün­de nur den 'patrio­ti­schen' und 'ras­se­r­ei­nen' Bür­gern zu.
Die Éli­te, tra­di­tio­nell im Besitz von Geld und damit Macht, schaut die­sem Trei­ben wohl­wol­lend zu. So lan­ge sich der Pöbel strei­tet kön­nen sie unbe­hel­ligt verdienen.

Trump hat den Pro­gram­men der Demo­kra­ten nichts ent­ge­gen­zu­set­zen - des­we­gen ist sei­ne Stra­te­gie Emo­tio­nen zu schü­ren und die unge­bil­de­ten Mas­sen, die kei­nen Zugang zu aus­län­di­schen Medi­en und deren Ein­schät­zung haben, und 247 von FOX indok­tri­niert wer­den, so auf­zu­het­zen, dass sie am Ende glau­ben nur er kön­ne für ihr Wohl­erge­hen sorgen. 

Wir hat­ten das schon ein­mal in Euro­pa, in Deutschland.
Die Ame­ri­ka­ner ler­nen jetzt ken­nen wie Faschis­mus, lang­sam krie­chend und ohne nen­nens­wer­ten Wider­stand, eine Bevöl­ke­rung ergreift und sich so aus­brei­tet, dass es bis zum Zusam­men­bruch kei­ne Umkehr mehr gibt.

KZ-ähn­li­che Lager gibt es schon an den Gren­zen, Kin­der, Säug­lin­ge (!) wer­den von ihren Eltern getrennt, Men­schen sind zusam­men­ge­pfercht, unter­ernährt, ster­ben ... und von da ist es nicht mehr weit sich die­ser 'Unter­men­schen' end­gül­tig zu ent­le­di­gen! Der ein­zi­ge Unter­schied zu den deut­schen KZs ist, dass zum ersten Mal die Welt­öf­fent­lich­keit zusieht, die US-Lager pri­va­ti­siert sind und dar­an auch noch Geld ver­dient wird. Mil­lio­nen! Der Kapi­ta­lis­mus geht naht­los in Faschis­mus über.

→ Absät­ze mit * {Freie Über­set­zung nach einem Arti­kel von Ian Dunt; Fri­day, 19 July 2019 1:37 PM [Week in Review: Some­thing grim rises from Trump's ral­ly]}