bookmark_borderKreuzifix ...!
Ist das Alles von der Kunstfreiheit¹ gedeckt?

Titel/Bild Schöp­fe­rin & Quel­le: Susan Plo­karz / soul-designs.com erstellt und unter der Lizenz „Crea­ti­ve Com­mons Namens­nen­nung-Wei­ter­ga­be unter glei­chen Bedin­gun­gen“ in Ver­si­on 4.0 (CC BY-SA 4.0)

Was beim lan­gen Gang durch die Instan­zen der Justiz end­los dau­ern kann wird hier durch einen Gei­stes­blitz zum Gegen­stand, zur reli­gi­ons­fer­nen und welt­an­schau­ungs­neu­tra­len Dar­stel­lung des *Mit­ein­an­der* inner­halb der Gesell­schaft .... nicht nur im Frei­staat Bay­ern.

¹ Alles von der Kunst­frei­heit gedeckt

bookmark_borderSind Sie auch ".. geheimnisvoll und unberechenbar .."?

Wenn Sie bis­her dach­ten ihr Schick­sal ste­he in den Ster­nen und wenn Sie des­we­gen ihr täg­li­ches Horo­skop im Radio nie ver­pas­sen .... dann müs­sen Sie jetzt ganz stark sein und sich von alten Gewohn­hei­ten trennen!
In Japan hat der Psy­cho­lo­ge und Jour­na­list Nomi Masa­hi­ko her­aus­ge­fun­den, dass es nicht auf die Ster­ne oder ihre Phy­sio­gno­mie u.a. nach Geheim­rat von Goe­the ankommt, son­dern auf ihre BLUTGRUPPE:

Natür­lich gibt es par­al­lel nun Nah­rungs­emp­feh­lun­gen, wie aus einem Zau­ber­hand­buch geschöpft:
Jeder Blut­grup­pen­typ hat unter­schied­li­che Nah­rungs­be­dürf­nis­se - und wenn Ihnen bis­wei­len nach dem Essen nicht wohl war liegt es wohl dar­an, dass Sie die zur ihrer Blut­grup­pe unpas­sen­de Diät ver­zehrt haben.
Gut zu wissen.
Es gibt ja auch nichts Wich­ti­ge­res um das man sich küm­mern müsste.

Wenn Sie jetzt (frei nach Aste­rix & Obe­lix) den­ken "Die Japa­ner - die spin­nen!" wol­len Sie bestimmt nicht glau­ben, dass es selbst hier bei uns Per­so­nal­be­ra­tun­gen gibt die das Aus­se­hen und das Stern­zei­chen, manch­mal noch dazu die Hand­schrift in die Bewer­ber­aus­wahl einbeziehen.
Das schafft doch gleich uner­schüt­ter­li­ches Ver­trau­en in die Befä­hi­gung die­ser Agentur.

[Ich war schon in Ver­su­chung ein paar Sub­ty­pen nach den jewei­li­gen Rhe­sus-Fak­to­ren zu 'erfin­den', da lie­ße sich sicher so man­cher Euro erwirt­schaf­ten .... noch reicht mir die Ren­te, doch der Grund­ge­dan­ke schwelt wei­ter. Könn­te mög­li­cher­wei­se irgend­wann aufflammen.]

Mehr zum Thema
https://www.japanwelt.de/blog/japanisches-blutgruppen-horoskop-was-ist-das/
https://www.elle.de/lifestyle-psycho-horoskop-japanische-blutgruppendeutung-charakter

bookmark_borderVon Leihmutterschaft

Der katho­li­schen Kir­che lau­fen die Gläu­bi­gen weg, das ist gut so. Denn die­ser Alt­her­ren­ver­ein, der sich zu Lasten der Armen und Ärm­sten rund um die Welt ali­men­tiert hat schon lan­ge sei­ne Glaub­wür­dig­keit verspielt.
Auch ohne die vie­len sexu­el­len Über­grif­fe einer gro­ßen Zahl sei­ner Repräsentanten.

Nun ist ein wei­te­res Tüp­fel­chen auf das "i" gesetzt wor­den, das gera­de­zu gro­tesk in einer Orga­ni­sa­ti­on anmu­tet, die davon lebt einem Mann zu hul­di­gen, der - vor­geb­lich! - aus einer Leih­mut­ter­schaft gebo­ren wur­de: Jesus!

Der Papst ver­dammt Leih­mut­ter­schaft und setzt sich für deren welt­wei­te Äch­tung ein.


Damit kei­ne Miss­ver­ständ­nis­se auf­kom­men:
Ich bin kei­nes­wegs ein Befür­wor­ter der Leih­mut­ter­schaft, hal­te sie aber in eini­gen Fäl­len für durch­aus ange­mes­sen, wenn auf natür­li­che Wei­se ein Kin­der­wunsch nicht erfüllt wer­den kann. Dies solan­ge sicher­ge­stellt ist, dass die Leih­mut­ter jeden Schutz und alle Mög­lich­kei­ten hat die eine medi­zi­nisch siche­re, gesun­de und finan­zi­ell sta­bi­le Schwan­ger­schaft zu durch­le­ben - und eine ange­mes­se­ne Bezah­lung für die­se sehr spe­zi­el­le Dienst­lei­stung bekommt.

Quel­le Titelbild

bookmark_borderIst Frau Uta Olthaus eine erfolgreiche Buchautorin?
Aber klar doch - dank KI (ChatGPT?)

Wie es der Zufall so will bin ich auf ein "Werk" von Frau Olt­haus gesto­ßen das sich mit dem The­ma Inklu­si­on von Behin­der­ten in der Arbeits­welt befasst. Neu­gie­rig gewor­den habe ich dann den ange­bo­te­nen Text­aus­zug / eine Lese­pro­be angesehen.

Und sie­he da: ChatGPT lässt grüßen!
Min­de­stens den Text der Lese­pro­be hat Frau Olt­haus von künst­li­cher Intel­li­genz schrei­ben las­sen. Das ist an bestimm­ten Text­pas­sa­gen genau erkenn­bar, denn KI vari­iert ledig­lich bestimm­te Kern­be­grif­fe, Satz­frag­men­te, Text­bau­stei­ne, und greift auf Bei­spie­le zurück die im Wesent­li­chen aus dem ame­ri­ka­ni­schen Sprach­raum stam­men - also von Unter­neh­men, die in USA ansäs­sig sind.

Ich stel­le ein­mal eini­ge Sei­ten aus dem Pro­be-Text als Bild hier dar.
Es ist ein Ori­gi­nal screen shot von gestern (02.12.2023) - glei­che Text­ele­men­te habe ich mit Far­ben unter­legt um die Red­un­danz zu beweisen.


ChatGPT vari­iert aus Text­bau­stei­nen - die sind dann im gesam­ten Text ver­teilt. So schreibt kein Mensch, dar­an erkennt man die wah­re Urhe­ber­schaft!
 

Schö­ne neue Bücher­welt?
Nun schmücken sich schon Halb­ge­bil­de­te, die neben der Erzie­hung und Ernäh­rung von sechs Kin­dern (!) wenig Zeit zum Sel­ber­schrei­ben haben mit frem­den KI-Tex­ten und nen­nen sich dann "Autor:In".
Ich mei­ne: Das ist an Drei­stig­keit kaum zu überbieten.

Stammt die Idee etwa von ihrem Mann? Der hat ihr - nach eige­ner Aus­sa­ge von Frau Olt­haus - gera­ten, doch 'mal ihre Gedan­ken auf­zu­schrei­ben und hat ihr mög­li­cher­wei­se gezeigt, wie man mit weni­gen Stich­wor­ten bei ChatGPT opu­len­te Tex­te ver­fas­sen kann die (fast) wie selbst geschrie­ben klin­gen .... wären da nicht die­se klein­li­chen Mie­se­pe­ter wie ich, die die schö­ne und beque­me Nut­zung frem­der Lei­stung, dekla­riert als *eige­nes Werk*, in Fra­ge stellen.

bookmark_borderWas das Mobiltelefon
mit Kindern und Jugendlichen macht ...


 
via → https://www.the74million.org/article/student-spotlight-how-an-arizona-teen-animated-social-media-addiction/

bookmark_borderVon Wahrscheinlichkeiten

Es gibt im Inter­net man­nig­fal­ti­gen Unfug - das dient der Beschäf­ti­gung von Men­schen, die nichts Bes­se­res mit ihrer Zeit anzu­fan­gen wis­sen als sie 'tot zu schlagen'.

Doch hin und wie­der fin­det man *Per­len*, die tat­säch­li­chen Nut­zen in Form von Erkennt­nis­ge­winn brin­gen. So eine Sei­te habe ich per Zufall gefun­den und stel­le hier das Ergeb­nis der Ein­ga­be von Daten in eine Mas­ke dar, die es ermög­licht zu bestim­men wel­che Blut­grup­pe Kin­der eines Paa­res mit wel­cher Wahr­schein­lich­keit haben werden.


Das ist bei­lei­be kei­ne *Spie­le­rei*, denn wenn Mut­ter und Kind ver­schie­de­ne Blut­grup­pen und Rhe­sus-Fak­to­ren haben kann das rund um die Geburt zu Kom­pli­ka­tio­nen führen.

bookmark_borderVom Ungleichgewicht
und warum es gar nicht so schlecht war unter dem Kaiser zu leben

Der Finanz­mi­ni­ster ist auf der Suche nach Quel­len der Ein­spa­rung und nach Quel­len der Erhö­hung des Haus­hal­tes auf Bundesebene. 

War­um?

Weil alle Res­sorts stän­dig Mehr­for­de­run­gen haben und weil mehr als die Hälf­te des Etats übli­cher­wei­se schon durch Geset­ze ver­teilt sind und des­we­gen dar­über nicht ver­fügt wer­den kann. Nimmt man dann noch die Zins­last und den Abbau der Ver­schul­dung dazu - immer unter der Vor­aus­set­zung es blei­be dabei den Etat nicht über die so-genann­te 'Schul­den­brem­se' hin­aus zu bela­sten - dann hilft selbst spa­ren nicht mehr dar­über hin­weg, dass schwe­re Ein­schnit­te in man­chen Berei­chen drin­gend erfor­der­lich sind.

Im rss-feed tauch­te die­ser Arti­kel auf → Neue Rekord­ge­win­ne in der Auto­mo­bil­bran­che – wer erwirt­schaf­tet und wer bekommt sie? [01.09.2023] den ich mit zuneh­men­dem Stau­nen las. Drei Mil­lio­nen am Tag ohne einen Fin­ger zu rüh­ren? Da stimmt doch etwas nicht, das kann nur eine Ente sein.

Nein, das ist tat­säch­lich wahr.
Zita­te:

  • Der Net­to­ge­winn [Mer­ce­des] aus fort­ge­führ­ten Akti­vi­tä­ten nach Steu­ern betrug 14,8 Mil­li­ar­den Euro, ein Plus von 34% Pro­zent gegen­über 2021.
    Von die­ser Wert­schöp­fung, die die arbei­ten­den Men­schen bei Mer­ce­des erbracht haben, beka­men die Beschäf­tig­ten 2022 etwa 53% ab, die Kapi­tal­sei­te unge­fähr 47%.
  • Dem­nach erhielt Ste­fan Quandt Mit­te Mai 2023 etwa 1,4 Mil­li­ar­den Euro auf sein Giro­kon­to über­wie­sen. Das ent­spricht etwa 3,85 Mil­lio­nen Euro pro Tag, ein Jahr lang. Susan­ne Klat­ten erhielt etwa 1,14 Mil­li­ar­den Euro oder, auf ein Jahr umge­rech­net, 3,1 Mil­lio­nen Euro pro Tag.
    Ein Mit­ar­bei­ter von BMW ver­dien­te 2022 durch­schnitt­lich 95.000 Euro. Ste­phan Quandt ver­dien­te also 14.700 Mal so viel. Anders aus­ge­drückt: Ste­fan Quandt ver­dient so viel wie 14.700 Mit­ar­bei­ter zusam­men. Susan­ne Klat­ten ver­dient so viel wie 12.000 Mit­ar­bei­ter.

Vor die­sem Hin­ter­grund ist die Dis­kus­si­on über die Gehäl­ter der Kon­zern­bos­se gera­de­zu eine Dis­kus­si­on über *pea­nuts*. Sie lenkt vom abso­lut unver­ständ­li­chen Gefäl­le der Ver­mö­gens­ver­tei­lung und der Ali­men­tie­rung durch Anla­ge von Geld zur Maxi­mie­rung des Ver­mö­gens ohne selbst arbei­ten zu müs­sen ab.

Da fällt mir noch etwas ande­res ein:
Es wur­de zu Zei­ten des Kai­ser­rei­ches die Éli­te ange­grif­fen weil sie ver­mö­gend war und Geld ein­nahm, das aus der Arbeit ande­rer Men­schen stamm­te. Obschon sie dar­aus viel für ihre Unter­ta­nen aus­ge­ge­ben haben, mehr jeden­falls als die­se heu­te Anteil am von ihnen erwirt­schaf­te­ten Gewinn haben.


Fazit:
Das so-genann­te 'Pro­le­ta­ri­at' bekommt in der Demo­kra­tie weni­ger als zu Zei­ten der Feu­dal­herr­schaft. Für mich sieht das wie ein schlech­ter Tausch aus. Eine hab­gie­ri­ge Min­der­heit hat die Poli­tik im Griff und die­se sorgt dafür, dass die Ver­tei­lung so bleibt wie gehabt. Wie sieht es mit dem Mit­spra­che­recht der so gebeu­tel­ten Mas­sen aus? Das mag ich nicht aus­füh­ren, weil die dafür not­wen­di­gen Begrif­fe den hier gepfleg­ten Sprach­rah­men spren­gen wür­den ...!
 

 
Mein Tip für den Finanz­mi­ni­ster: Zie­hen Sie doch ein­fach aus den Kon­zern­ge­win­nen nur drei Pro­zent mehr als "Sol­da­ri­täts­ab­ga­be aus Akti­en-Ren­di­te" her­aus. Den Aktio­nä­ren fal­len die­se drei Pro­zent kaum auf - dem Land und den Bedürf­nis­sen der Bür­ger hül­fe es enorm.

bookmark_borderVon Schlagzeilen ....

Eines muss man den Leu­ten bei BILD las­sen: Sie sind wort­ge­wandt und kreativ.

Das ist aber schon Alles, denn von 'Inhal­ten' kann man wohl kaum spre­chen. Eher von so-genann­ten "Mücken-Ele­fan­ten", was heißt: Aus einem Flie­gen­dreck macht man einen Rie­sen­mist­hau­fen. Womit wir sprach­lich etwa auf der Ebe­ne ange­kom­men sind die man bei BILD vor­fin­det. "Dem Volk" - ver­meint­lich - "aufs Maul geschaut" wie wei­land schon der Anti­se­mit Luther verkündete.

Ich habe zwei Bei­spie­le in Schrift­form und zwei als Abbil­dung. Die Ori­gi­nal­zei­tun­gen sind mir über die Jah­re abhan­den gekom­men oder so tief im Fun­dus ver­gra­ben, dass ich sie noch nicht wie­der gefun­den habe. Ich ver­si­che­re aller­dings unter allen mög­li­chen Eides­for­meln, dass die Titel­sei­ten­sprü­che so und nicht anders in BILD standen.

"Explo­si­on auf der Son­ne - Gefahr für die Erde!"
Da ging es um gehäuf­te Son­nen­flecken, völ­lig nor­mal, aber wenn anson­sten nix pas­siert kommt halt so etwas ....

"Wach­mann aß Hund Chap­pi weg - Entlassen!"
"Chap­pi" wer­den die jün­ge­ren Lesen­den hier nicht mehr ken­nen, es war eine Hundefuttermarke .... 

"Wir sind Papst!" [Eine der vie­len Quel­len]
Das war der unse­li­ge Miss­brauchs­ver­tu­scher Ratz­in­ger, mitt­ler­wei­le verstorben ....

Letz­tens lief ich im ört­li­chen Super­markt an der Bäcke­rei­t­he­ke vor­bei und las die Titel­zei­le. Man ver­kauft dort die BILD damit die Gäste län­ger sit­zen und mehr ver­zeh­ren .... das ist natür­lich nicht das, was ver­lau­tet wird, man nennt es euphe­mi­stisch ver­brämt "Lese­ser­vice" für die Kun­den. Kein beson­ders guter Ser­vice, möch­te ich anmer­ken, denn in Wie­ner Kaf­fee­häu­sern ist die Zei­tungs­lek­tü­re anspruchs­vol­ler und - ganz wesent­lich - stets gratis.
(Was auch wie­der nicht ganz kor­rekt ist, denn die Zei­tungs­abos stecken in den Gemein­ko­sten und die wie­der­um im 'Klei­nen Brau­nen' oder der 'Mélan­ge'.

Genug der Vor­re­de, hier die Abbil­dung: "Unser Fuß­ball in Trümmern"


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

bookmark_border*elektronik-zeit.de*: Bauernfängerei
Wie aus einem GRATIS-Angebot eine kostenpflichtige Bestellung wird

Quel­le aller Abbil­dun­gen ist die­ses → Vlog ".. Beste Solar­mo­dul (sic!) mit einer Flä­che unter 2 m²? Solar­mo­dul Ver­gleich ..", zu dem der Link unter dem die­ses, na sagen wir: 'nicht ganz wah­re Ange­bot' gemacht wird. 

Gegen den Wunsch Geld mit gelei­ste­tem Auf­wand zu ver­die­nen ist nichts einzuwenden.
Gegen Irre­füh­rung hin­sicht­lich der Kosten­pflicht eines zunächst als "Kosten­lo­ser Solar­mo­dul-Ver­gleich" gekenn­zeich­ne­ten Ange­bo­tes hin­ge­gen schon. Wenn sich her­aus­stellt, dass die Wahr­neh­mung immer­hin 34,99 € kosten soll.
Da hel­fen die schö­nen "Zer­ti­fi­kats-Bild­chen" wenig. Die sich sowie­so nicht auf die Art des Umgangs mit Nut­zern und die Qua­li­tät des Ange­bo­tes bezie­hen, son­dern ledig­lich bewei­sen kön­nen das zu bezah­len­de Ent­gelt wer­de tat­säch­lich beim Anbie­ter landen.

1. Hin­weis

2. Wei­ter­lei­tung → https://elektronik-zeit.de/solarmodul-vergleich-exceltabelle-kaufen/

3. Bestel­lung → https://www.digistore24.com/add/503647

Da läuft irgend­et­was schief. Der Betrei­ber soll­te sich über­le­gen, dass man nur einen guten Ruf zu ver­lie­ren hat, sei die Infor­ma­ti­on auch noch so begehrt, wert­voll oder bedienungsfreundlich ....

bookmark_borderMehrere Rätsel gelöst!

Haben Sie sich auch schon gefragt woher eigent­lich die Spa­ghet­ti kom­men?

Wer hat die Nudeln in New Jer­sey ent­lang eines Flus­ses entsorgt?

Ken­nen Sie schon die Pizza-Plantagen?

PS
Ange­fan­gen hat es mit die­sem *Fund­stück*:
Hundreds of pounds of pasta myste­rious­ly appeared in the N.J. woods. Cue the puns.
“I didn’t expect it to go viral at all,” said com­mu­ni­ty acti­vist Nina Joch­no­witz. “I had no idea the glo­bal reach of spaghetti.”

bookmark_borderDer schier endlose Kampf
gegen theologische Hirngespinste

Kürz­lich stieß ich auf den fol­gen­den Titel: "Testa­ment des Abbé Mes­lier" (1664−1729)" .. 1878 von Anne Knoop in ihrem New Yor­ker Ver­lag erschien(-en) und gra­tis unters Volk gebracht .. [Quel­le].

Aus die­sem Arti­kel stammt auch der fol­gen­de Textauszug:

"..Im zwei­ten Kapi­tel fin­det sich die erwähn­te Bespre­chung des Testa­ments, wel­cher der Prie­ster Mes­lier, aus nach­voll­zieh­ba­ren Grün­den, nicht zu Leb­zei­ten publi­zie­ren woll­te. Nach einer Ein­füh­rung in Leben und Den­ken des Abbé Mes­lier, der mit sei­nen Werk, in wel­chem er dezi­diert und unver­blümt die Reli­gi­on als Luft­schloss und die Theo­lo­gie als ein Gewe­be von Hirn­ge­spin­sten bezeich­ne­te ¹, einen Mei­len­stein in der abend­län­di­schen Reli­gi­ons­kri­tik geschaf­fen hat .."

Dazu gibt es einen Kom­men­tar der höchst tref­fend zusammenfasst:

".. Solan­ge wird schon gekämpft, gegen die Reli­gi­on als Luft­schloss und die Theo­lo­gie als ein Gewe­be von Hirn­ge­spinst und noch immer spukt sie, auch im 21sten Jahr­hun­dert noch, auf der Erde und in den Köp­fen der Gehirn­ge­wa­sche­nen Men­schen herum.
"Leben ver­geht, Dumm­heit besteht" .."

In 2022 hat­te ich schon auf ein ande­res, lang zurück­lie­gen­des Ereig­nis hin­ge­wie­sen, dem­zu­fol­ge es bereits 1674 einen "Ket­zer" gab, der die Wahr­heit über Reli­gi­on und Kir­chen ver­brei­te­te und des­sen man offen­bar nicht hab­haft wur­de - min­de­stens gibt es dar­über kei­ner­lei Berichte.


Man kann nicht oft genug dar­auf hin­wei­sen um den Spuk zu benden:
Es ist eine unvor­stell­ba­re Frech­heit der Glau­bens­ge­mein­schaf­ten, dass sie sich der natür­li­chen Gabe der Men­schen bezüg­lich Ethik, Moral und Recht bemäch­tigt haben und behaup­ten man müs­se sich zur Auf­recht­erhal­tung der­sel­ben ihrer Dien­ste bedie­nen.
 

¹ "..Nach Knut­zen gibt es kei­ner­lei tran­szen­den­te Grö­ßen wie z. B. Gott, unsterb­li­che See­len oder ein Jen­seits mit Lohn oder Stra­fe für das irdi­sche Leben. Die Bibel sei wegen ihrer Wider­sprü­che nicht glaub­haft. Maß­stab für das Han­deln der Men­schen soll­ten die Wis­sen­schaft, die Ver­nunft und das kol­lek­ti­ve Gewis­sen sein, das die Natur den Men­schen mit­ge­teilt habe .." [WIKIPEDIA]
Sie­he auch: "Der Athe­is­mus-Dis­kurs um 1700 am Bei­spiel der Flug­schrif­ten Mat­thi­as Knutzens"

Foto­aus­schnitt im Titel: © Detroit Publi­shing Co (public domain)