bookmark_borderNicht immer nur an's Essen denken ....

.... aber immer mal wieder.
Immer erst nach­se­hen, ob es die 'Vor­rats­kam­mer' noch hergibt:

Schnel­le, vege­ta­ri­sche Quiche

ZUTATEN

6 gro­ße Möh­ren, gewürfelt
1 Des­sert­schäl­chen Oliven
1 Des­sert­schäl­chen Pilze
2 Gemüsezwiebeln
4 Zehen Knoblauch
Basi­li­kum, Mus­kat (gerie­ben)
------------------------
5 gehäuf­te Ess­löf­fel 10% Yoghurt
2 - 3 Eier (2x XL oder 3x M)
------------------------

ZUBEREITUNG
- Möh­ren mit etwas Mus­kat bestreu­en und 10 Minu­ten auf mitt­le­rer Stu­fe in der Mikro­wel­le garen, kalt wer­den lassen;
- Zwie­beln 10 Minu­ten dto. (nicht zusam­men, weil die Zwie­beln abge­gos­sen wer­den müs­sen, sie ver­lie­ren Flüs­sig­keit beim Erhit­zen. Kalt wer­den lassen;
- der­wei­len Oli­ven und Pil­ze kleinschneiden;
------------------------
- Die Eier mit dem Mixer schau­mig rüh­ren, Yoghurt zuge­ben, gut durch­mi­schen, damit die Mas­se flüs­sig wird, ggf. ein bis zwei Eßlöf­fel Milch zugeben;
------------------------
- Zwie­beln in ein Sieb schüt­ten, um die Flüs­sig­keit zu entfernen.
- Klein­ge­hack­ten Knob­lauch, Pil­ze, Oli­ven, Möh­ren und die Zwie­beln mit zwei gestri­che­nen Tee­löf­feln Salz in eine Schüs­sel geben, reich­lich Basi­li­kum dar­über streu­en, und alles gut ver­mi­schen. Wer's mag: etwas Kar­da­mom dar­über streuen.
------------------------
Fer­tig­teig­bo­den [z.B. "Tan­te Fan­ny" fri­scher Quiche- & Tarte-Teig]¹ aus­rol­len und 15 Minu­ten ruhen las­sen bevor der Belag dar­auf gege­ben wird. Alter­na­tiv einen Piz­zabo­denteig bereiten.
Über den gleich­mä­ßig ver­teil­ten Belag nun vom Rand her zur Mit­te das Yoghurt-Ei-Gemisch gießen.

Back­ofen mit 200°C vor­hei­zen, dann das run­de Piz­za­blech ein­schie­ben, und bei 170°C (Umluft) für ca. 30 Minu­ten backen. Die Ober­flä­che muss geschlos­sen und leicht ange­bräunt sein.

VARIANTE
Vor Auf­brin­gen des Bela­ges drei Schei­ben jun­gen Gou­da erst in Strei­fen, dann in Qua­dra­te schnei­den und den Boden damit bele­gen, son­sti­gen Belag dar­über aufschichten. 

Guten Appe­tit!

¹ kei­ne bezahl­te Wer­bung, ledig­lich 'gute Erfahrung'.

bookmark_borderRe-visited: Unwissenheit (III)

.
Im zwei­ten Teil ging es dar­um wie natur­wis­sen­schaft­li­che Grund­kennt­nis­se in die Bewäl­ti­gung von Pri­vat- und Arbeits­le­ben ein­ge­wo­ben sind - und war­um sol­che Kennt­nis­se hel­fen das eige­ne Han­deln sinn­voll zu gestalten. 

Wenig­stens Basis­kennt­nis­se mit­zu­brin­gen - und dann noch zu wis­sen wo man suchen muß um ergän­zen­de Infor­ma­tio­nen zu erhal­ten - ist nötig, damit man sich ein kor­rek­tes Bild der Sach­ver­hal­te machen kann.

Im fol­gen­den Text wer­de ich auf fünf Berei­che näher ein­ge­hen. Wo schon frü­her Infor­ma­tio­nen fest­ge­hal­ten wur­den sind Ver­wei­se (Links) vor­han­den. Bei Inter­es­se emp­feh­le ich die ver­link­ten Inhal­te zur Ergän­zung zu Rate zu zie­hen. Da es eine Viel­zahl von Mög­lich­kei­ten gibt habe ich zur Ein­gren­zung der jewei­li­gen The­men eine Aus­wahl getrof­fen. Die­se ist als "Unter­the­ma" näher bezeichnet.

Nahrung:
"Gesunde Ernäh­rung"

An der Fra­ge wel­che Art der Ernäh­rung sinn­voll und gesund ist haben sich vie­le Fach­leu­te und noch mehr selbst­er­nann­te Heils­brin­ger ver­sucht - die Lite­ra­tur dazu ist unüber­schau­bar und des­we­gen fällt es nicht leicht dar­aus sinn­voll zu wäh­len was rele­vant ist und was nicht.

Ich ver­su­che daher einen ande­ren Ansatz:
Stel­len sie sich vor wie die Urmen­schen gelebt haben - und was sie geges­sen haben. Wir sind von die­sem Beginn der 'Mensch­wer­dung' noch nicht weit entfernt:
Das erste Auf­tre­ten von Homi­ni­den wird auf eine Zeit vor ca. 4 [4,2 – 3,9] bis 1,5 Mio Jah­re geschätzt. Damit sind wir Men­schen, deren erstes Auf­tre­ten in der heu­ti­gen Gestalt ca. 600.000 bis 200.000 Jah­re - als archai­sche For­men von Homo sapi­ens, auch Homo hei­del­ber­gen­sis bezeich­net - her ist eine ziem­lich "jun­ge" Art auf die­sem Planeten. 

Men­schen sind - etwa im Ver­gleich zu Ele­phan­ten [vor ca. 6. Mio Jah­ren] - eine spä­te und jeweils räum­lich begrenz­te Ent­wick­lung. Eini­ge Lini­en waren erfolg­reich und haben sich fort­ent­wickelt, ande­re sind untergegangen.

Man kann sich also erst­mal nur anse­hen von was sich die Urmen­schen ernähr­ten - und schon wird klar WIE unse­re heu­ti­ge Nah­rung aus­se­hen sollte.

Die Urmen­schen waren ALLES(-fr-)esser - was bedeu­tet, sie nah­men tie­ri­sche und pflanz­li­che Nah­rung zu sich. Die fleisch­ver­zeh­ren­den Urmen­schen waren damals wohl die erfolg­rei­che­ren, ihre sich haupt­säch­lich pflanz­lich ernäh­ren­den Genos­sen blie­ben klei­ner und ent­wickel­ten sich langsamer.

Dies fest­ge­stellt bleibt nur ein Fazit:
Rein pflanz­li­che Ernäh­rung für Men­schen ist nicht artgerecht.

Noch eine wei­te­re Über­le­gung dazu. Die Zusam­men­set­zung des Eiwei­ßes von Pflan­zen unter­schei­det sich von der tie­ri­schen Eiwei­ßes. WIKIPEDIA sagt dazu "Es kommt bei Pro­te­in als Nah­rung allein auf den Anteil an deren Bau­stei­nen, den Ami­no­säu­ren, an."

Das zu ver­deut­li­chen hilft der Begriff der "Bio­lo­gi­schen Wer­tig­keit"- den WIKIPEDIA so for­mu­liert: "Die bio­lo­gi­sche Wer­tig­keit eines Pro­te­ins in einem Lebens­mit­tel ist ein Maß dafür, mit wel­cher Effi­zi­enz die­ses Nah­rungs­pro­te­in in kör­per­ei­ge­nes Pro­te­in umge­setzt wer­den kann."

Das kommt daher, dass zwi­schen der Zahl der ver­schie­de­nen Ami­no­säu­ren (Bau­stei­ne der Pro­te­ine) bei Plan­zen und Tie­ren Unter­schie­de bestehen - man kann einen Pro­zent­satz die­ser "Über­ein­stim­mung" berechnen.

Als Basis wird das Eiweiß eines Hüh­ner­ei­es her­an­ge­zo­gen. Gro­ße Zah­len bedeu­ten gute Über­ein­stim­mung mit dem Eiweiß des Men­schen, klei­ne Zah­len sind ungün­stig. Hilfs­wei­se kann auch noch der Ami­no­säu­re­in­dex bestimmt wer­den. Es hilft also nicht mehr pflanz­li­che Kost zu essen - wenn bestimm­te Ami­no­säu­ren feh­len kommt es zu Stö­run­gen der Kör­per­funk­tio­nen (sie­he hier­zu auch "Mini­mum­ge­setz" (Liebig'sches Faß), dem­nach " .. kann ein Orga­nis­mus sich nur so weit ent­wickeln, wie es die knapp­ste Res­sour­ce erlaubt .."

Zusam­men­fas­send läßt sich daher feststellen:

Eine rein vege­ta­ri­sche Ernäh­rung ist unty­pisch für Men­schen. Es besteht die Gefahr ein Defi­zit an Ami­no­säu­ren zu ent­wickeln - das aller­dings geschieht schlei­chend über vie­le Jah­re, bevor die Man­gel­er­schei­nun­gen sicht­bar wer­den. Beson­ders eine Umstel­lung der Nah­rung in höhe­rem Lebens­al­ter ist dabei gefähr­lich, denn der altern­de Orga­nis­mus kann sol­che Man­gel­zu­stän­de nur schwer oder über­haupt nicht mehr kompensieren 



 ∙ ▪  ▪ ∙ 

Lite­ra­tur


- http://www.scheffel.og.bw.schule.de/faecher/science/biologie/humanevolution/2fossil/humanfos.htm
- http://www.histokomp.de/kompendium/stammesgeschichte/die-ersten-hominiden-australopithecus/
- http://home.arcor.de/tr-siebe/urmen.html (Über­sichts­ta­fel)

- http://www.zum.de/Faecher/Materialien/beck/13/bs13-38.htm
- http://geschichte-der-menschheit.de/hominiden/die-ersten-europaeer.html

- http://www.blinde-kuh.de/tiere/mammut/

- http://science.orf.at/stories/1702955/

- http://www.welt.de/wissenschaft/article109692025/Fruehe-Menschen-assen-vermutlich-regelmaessig-Fleisch.html

Zusatz­in­fo:
[Bild­zi­ta­te aus "Zen­trum der Gesund­heit"]
Nur um ein­mal auf­zu­zei­gen wie gelo­gen wird um "Nah­rungs­er­gän­zung" zu ver­kau­fen zwei Kopien von Text von einer sol­chen Sei­te. Das in der ersten Abbil­dung behaup­te­te Ver­hält­nis von "ver­wert­ba­ren Sub­stan­zen" ist genau umge­kehrt - 90% Fleisch wer­den 'ver­ar­bei­tet', gegen­über nur 50% aus Pflanzen.
Die in der zwei­ten Abbil­dung behaup­te­te "Über­säue­rung" ist eine glat­te Lüge / Erfin­dung - denn bereits im Magen wer­den Eiwei­ße zer­legt und die dar­aus ent­ste­hen­den Pep­tid­ver­bin­dun­gen sind ampho­ter, d.h. sie wir­ken nach außen "neu­tral", nicht "sau­er". Ganz unver­blümt wird dann auch fol­ge­rich­tig auf Pro­duk­te ver­wie­sen - es geht dar­um Angst zu schü­ren und dann die (schein­bar rich­ti­ge) Lösung anzubieten.
Das ist kei­ne "kor­rek­te Gesund­heits­auf­klä­rung" son­dern bewuß­te Irre­füh­rung in eigen­nüt­zi­ger Absicht.


1

2

Wenn die Ursa­che von Krebs bekannt wäre gäbe es mitt­ler­wei­le auch eine Behand­lung dafür - das allei­ne ist schon Erklä­rung genug war­um die behaup­te­te "Krebs­aus­lö­sung" eine glat­te Lüge darstellt.

________________________________________________________________________ 

Erst­ver­öf­fent­li­chung: 15. Mrz 2014 um 22:50