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bookmark_borderVon "Rechtsanwälten" & "Lästigkeit"

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Glück­li­cher­wei­se haben vie­le Men­schen eher sel­ten in ihrem Leben die Not­wen­dig­keit mit Rechts­an­wäl­ten ihre berech­tig­ten For­de­run­gen durch­zu­set­zen - bzw. es wenig­stens zu versuchen. 

Kürz­lich hat­te ich - nach vie­len Jah­ren wie­der ein­mal - eine Sache, in der ich mich mit einem Anwalt unter­hal­ten muß­te. Mit dem, den die Gegen­sei­te ein­ge­schal­tet hat­te. Man­che Leu­te sind zwar in der Lage ihr täg­li­ches Leben zu mei­stern, aber nicht kom­ple­xe Sach­ver­hal­te selbst zu erör­tern und ihre Auf­fas­sung ver­ständ­lich in Schrift­form darzulegen:

In die­sem Fall bie­tet sich offen­bar an einen Anwalt mit dem Schrift­ver­kehr zu betrau­en, denn es ist das Wesen die­ses Beru­fes for­mell und inhalt­lich aus­ge­wo­ge­ne Schrei­ben zu verfassen.

So hat­te ich, nach Lek­tü­re eines Schrift­sat­zes der mir zuge­gan­gen war, ein äußerst kurz­wei­li­ges Gespräch mit dem Anwalt des Geg­ners (den ich aus for­ma­lem Grund so bezeich­ne, denn ich will nicht unter­stel­len, dass die­ser net­te älte­re Herr aus nie­de­ren Moti­ven han­del­te. Es steck­te wohl eher sei­ne Frau dahin­ter - die mach­te mir den Ein­druck über das Geld zu herr­schen). Wie erwar­tet waren natür­lich alle vor­ge­brach­ten Argu­men­te in der Ein­schät­zung des Anwal­tes null und nich­tig, ich nicht nur 'hin­ter dem Mond' und 'völ­lig ohne jeden sach­li­chen Anspruch', nein, ich habe selbst dazu bei­getra­gen, dass mei­ne viel­leicht mög­li­chen For­de­run­gen sich in Luft auf­ge­löst hätten.

Es war tat­säch­lich in etwa das, was ich mir schon gedacht hat­te bevor ich den Hörer auf­nahm - schließ­lich muß der Anwalt den Ver­such unter­neh­men sei­nen Man­dan­ten als den wei­ße­sten aller wei­ßen Engel daste­hen zu las­sen, der natür­lich die wei­ße­ste aller wei­ßen Westen hat und zu kei­ner Mis­se­tat fähig ist.

Das Ergeb­nis die­ses - von herz­haf­tem Lachen beglei­te­ten - Exkur­ses über die Fall­stricke des deut­schen Kauf­ver­trags­rechts ist nun­mehr die Zah­lung einer "Lästig­keits­prä­mie", ja, sie lesen rich­tig, sowas gibt es im Umgang von Par­tei­en in Rechtssachen.

Eine sol­che Prä­mie wur­de schließ­lich ver­ein­bart - damit ich nicht wei­ter insi­stie­re und dadurch 'lästig' bin. Sie deckt zwar nicht den Scha­den bzw. den Min­der­wert der erwor­be­nen Sache, been­det aber die Ange­le­gen­heit ohne wei­te­ren Rechts­streit. Das war es mir wert auf ein paar €uro zu verzichten.

Bedeut­sa­mer ist dabei das, was ich aus mei­nem Ver­trau­en in einen - ver­meint­lich ehr­li­chen - Ver­käu­fer gelernt habe:

Lie­ber drei­mal prü­fen als ein­mal zu Unrecht vertrauen!

Glau­ben sie also kei­nem Ver­käu­fer, son­dern las­sen sie einen Fach­mann nach­se­hen, ob die Aus­sa­gen tat­säch­lich zutref­fen. Und las­sen sie sich wei­te­re zuge­si­cher­te Eigen­schaf­ten schrift­lich bestätigen. 

PS
Bei der Gele­gen­heit war ich erstaunt wie vie­le Anwäl­te es so in einem klei­nen Teil­be­reich unse­res Land­krei­ses gibt. Rund um Rhei­ne (Radi­us 30 km) wer­den allei­ne mehr als 40 Kanz­lei­en bei einer Suche ange­zeigt. Bei der Kon­kur­renz ist es nicht ver­wun­der­lich, wenn nicht immer mit 'lau­te­ren' Mit­teln um Man­dan­ten gekämpft und gehan­delt wird.

bookmark_borderKanalisierung des Zorns

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Solan­ge sich der Volks­zorn - bei­spiels­wei­se bei "PEGIDA" - gegen Aus­län­der rich­tet, und von der Grö­ßen­ord­nung her in etwa so bleibt wie zur Zeit, kann die Regie­rung sich durch­aus zufrie­den zurück­leh­nen und dem Trei­ben zusehen.

Wer gegen Aus­län­der auf­ge­hetzt und damit beschäf­tigt ist gegen die­se zu demon­strie­ren wird nicht fra­gen wer im Inland für die sozia­le Schief­la­ge Ver­ant­wor­tung trägt!

Men­schen brau­chen offen­bar einen "Popanz", ein "Opfer­lamm", ein "Hass­ob­jekt" an dem sie sich abar­bei­ten kön­nen wenn sie die Welt um sich her­um als bedroh­lich und nicht mehr fass­bar emp­fin­den, wenn ihnen die Anfor­de­run­gen aus ihrer Umwelt schlicht­weg 'über den Kopf wachsen'.

Es ist bekannt, dass über­for­der­te Men­schen ein Ven­til suchen um ihre Unsi­cher­heit los zu wer­den - eine der mög­li­chen Vari­an­ten ist Aggres­si­on gegen die ver­meint­li­che Quel­le ihres Zustandes.

Seit jeher hat sich die soge­nann­te Obrig­keit genau sol­che Zie­le aus­ge­dacht & benannt - und hat so von sich und den eige­nen Machen­schaf­ten abge­lenkt. Gro­ße Tei­le unse­rer Infor­ma­ti­ons­quel­len, ob 'print', 'funk' oder 'medi­en' unter­lie­gen - direkt oder indi­rekt - der Kon­trol­le derer, deren Kon­trol­leu­re sie eigent­lich sein sollten.

Schaut man sich an gegen wen sich der Volks­zorn rich­tet - sofern man bei den rech­ten Demon­stra­tio­nen davon spre­chen kann - so wird deutlich:

Hier wer­den die Fal­schen beschimpft und geächtet.

Der Volks­zorn soll­te sich eher gegen Jene rich­ten, die für die miß­li­che Lage ver­ant­wort­lich sind, gegen die Kon­zer­ne, die mit dem Geschäft in die Kri­sen­ge­bie­te ohne jeg­li­che Skru­pel Geld ver­die­nen und davon nie genug ....

Also, lie­be Pegi­da & son­sti­ge Demonstranten:
Rich­tet euch, rich­tet eure Wut, lie­ber gegen die Ver­ur­sa­cher der 'Völ­ker­wan­de­rung' aus den süd­li­chen Gefil­den anstatt die Opfer für ihre Situa­ti­on zu schelten.

bookmark_borderKalkulation

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Es ist teurer
Asyl­su­chen­de abzuwehren
als sie zu integrieren.

Dar­über soll­te die Poli­tik mal nachdenken.
Ganz abge­se­hen davon, dass Men­schen auf Zuwen­dung viel bes­ser reagie­ren als auf Abwei­sung. ALLE wer­den glücklicher.

Die preis­wer­te­re Vari­an­te ist es auch.
Lang­fri­stig ver­bes­sert es sogar die Sicht der Welt auf das eige­ne Land.
Mög­li­cher­wei­se auch mit posi­ti­ven Fol­gen für die Wirt­schaft, so nach dem Motto:

Ein klein wenig Umdenken
und able­gen der Vorurteile
- ein gro­ßer Gewinn für Alle.

bookmark_borderAlles ganz einfach ..!?
*update* [04.02.2020]

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Asyl­an­trag­stel­lung 'prak­tisch' - das habe ich in den letz­ten Tagen gelernt - ist weit­aus schwie­ri­ger als es in den Medi­en dar­ge­stellt und in der Bevöl­ke­rung dis­ku­tiert wird.

Was schon für mich als Deut­schen kom­pli­ziert war, z.B. die tat­säch­lich zustän­di­gen staat­li­chen Behör­den aus­fin­dig zu machen, kann sich für einen Geflüch­te­ten als tage­lan­ge Odys­see und kaf­ka­es­ken Kampf mit dem Unge­wis­sen entwickeln.

Ich fan­ge mal mit der REGISTRIERUNG an. Nor­ma­ler­wei­se geschieht sie im Moment der Ankunft, als der Ein­rei­se in die Bundesrepublik.
Da nun aber wegen der wir­ren Ver­hält­nis­se und völ­lig unge­ord­ne­ten Bedin­gun­gen vie­le Flücht­lin­ge auf ver­schlun­ge­nen Wegen (und nicht immer 'offi­zi­ell') unser Lan­de errei­chen, ist deren Sta­tus solan­ge unbe­stimmt, bis sie die­se erste Hür­de gemei­stert haben.

Zugleich wirft ihnen - anders als stets von Asyl­geg­nern behaup­tet - bis zu die­sem Zeit­punkt nie­mand Geld nach, sie sind noch völ­lig auf sich selbst gestellt.
Sofern sie aus ihrer Hei­mat Freun­de, Nach­barn oder Ver­wand­te haben die bereits in Deutsch­land woh­nen ist es ver­ständ­lich, wenn sie sich dort zuerst hin wen­den und um Hil­fe bit­ten. Das wirft meh­re­re Pro­ble­me auf. Erstens ist der Sta­tus unge­klärt, zwei­tens wer­den die sowie­so nicht mate­ri­ell best­aus­ge­stat­te­ten Freun­de oder Ver­wand­ten bela­stet, und drit­tens wird die Ein­glie­de­rung verzögert.
Es ist also in all­sei­ti­gem Inter­es­se den Sta­tus mög­lichst schnell und pro­blem­los zu klä­ren bzw. den Auf­ent­halt zu legalisieren.

Nun muß man wis­sen, dass zwar das "Bun­des­amt für Migra­ti­on und Flücht­lin­ge" für die Unter­brin­gung und Ver­sor­gung, spä­ter Ver­tei­lung auf die Län­der und Gemein­den und die best­mög­li­che Ein­glie­de­rung ver­ant­wort­lich ist, die Regi­strie­rung aller­dings nicht dort vor­ge­nom­men wird. Das geschieht in den soge­nann­ten "REGISTRIERUNGSSTELLEN", die über die gesam­te Repu­blik ver­teilt sind. Immer noch sind für die­se Per­so­nen kei­ne Kosten ange­fal­len, sie haben von unse­rem Staat nicht einen Cent erhalten.

Wenn die Flücht­lin­ge in eine ERSTAUFNAMEEINRICHTUNG gekom­men sind ent­ste­hen Auf­wen­dun­gen unse­res Staa­tes aus Steuermitteln.

Ich habe einen Vor­mit­tag gebraucht um die ver­schie­de­nen Behör­den und Insti­tu­tio­nen anzu­ru­fen um den Ablauf zu klä­ren, dabei mit meh­re­ren Sozi­al­äm­tern, der Poli­zei, der Stadt­ver­wal­tung, Erst­auf­nah­me­ein­rich­tun­gen, Not­auf­nah­me­un­ter­künf­ten und dem Bun­des­amt tele­fo­niert. Erfreu­lich war, dass es über­wie­gend freund­li­che, immer hilf­rei­che und bemüh­te Men­schen waren mit denen ich gespro­chen habe - die durch­aus Ver­ständ­nis zeig­ten und hel­fen wollten.

Für man­che der Rege­lun­gen habe ich Ver­ständ­nis. Eini­ge Abläu­fe erschei­nen mir noch ver­bes­se­rungs­be­dürf­tig, z.B. die Mög­lich­kei­ten der Regi­strie­rung und Antragstellung.

Jeden­falls steht fest, dass Flücht­lin­ge kei­nes­wegs " .. mit Geld über­schüt­tet .." wer­den - sie müs­sen ver­wir­ren­de und umständ­li­che Pro­ze­du­ren erken­nen und durch­ma­chen, bevor sie schließ­lich (fremd­be­stimmt!) "ver­teilt" wer­den, und das nicht immer dort­hin, wo sie Bekann­te, Freun­de oder Fami­lie haben. Wenn sie sich nicht dar­an hal­ten müs­sen sie mit Nach­tei­len und Aus­blei­ben der Unter­stüt­zung zurecht kommen.
Mein Fazit:
Eine har­te Zeit, gepfla­stert mit (teil­wei­se sicher not­wen­di­ger) Büro­kra­tie und es wer­den kei­ne 'Reich­tü­mer' über den Antrag­stel­lern ausgeschüttet.

bookmark_borderMeinung vs. Fakten

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John Oli­ver ist ein bekann­ter Fern­seh­un­ter­hal­ter der Unwis­sen­heit zu behe­ben ver­sucht indem er Fak­ten liefert.
Das ist vie­len Men­schen des­we­gen unan­ge­nehm, weil sie dann ihre "Mei­nung" zu etwas viel­leicht ändern müß­ten. Weil die "Fak­ten" das Gegen­teil aus­sa­gen oder min­de­stens eine Modi­fi­ka­ti­on erfordern. 

To quo­te John Oli­ver, who on his show Last Week Tonight refe­ren­ced a Gallup poll show­ing one in four Ame­ri­cans belie­ve cli­ma­te chan­ge isn’t real:

Who gives a shit?
You don’t need people’s opi­ni­on on a fact.
You might as well have a poll asking:
“Which num­ber is big­ger, 15 or 5?” or
“Do owls exist?” or
“Are the­re hats?” 


Übersetzung:
" .. Um John Oli­ver zu zitie­ren der in sei­ner Sen­dung "Last Week Tonight" eine Umfra­ge vor­stell­te, nach der jeder Vier­te Ame­ri­ka­ner glaubt Kli­ma­wan­del sei eine Illu­si­on und nicht vorhanden:

Wer macht sich da etwas daraus?
Man braucht kei­ne "Mei­nung" von Leu­ten zu einer Tatsache.
Genau­so­gut könn­te man eine Umfra­ge zu fol­gen­den The­men machen:
"Wel­che Zahl ist grö­ßer, 15 oder 5"?
oder
"Gibt es Eulen"?
oder
"Gibt es Hüte"?

Bedau­er­lich ist, dass so vie­le Men­schen trotz sol­cher Bei­spie­le nicht erken­nen selbst genau Jene zu sein, die Fak­ten und Mei­nung durch­ein­an­der bringen.

bookmark_borderSo ca. alle 10 Jahre ....

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.... rollt eine "Auf­klä­rungs­wel­le" durch die Medien.

  • Oswald Kol­le - "Auf­klä­rer der Nation"
  • BRAVO - Dr.-Sommer-Redaktion
  • Eri­ka Ber­ger, RTL (>1987); "Eine Chan­ce für die Liebe"
  • Ernie Rein­hardt als Lilo Wan­ders mit „Wa(h)re Liebe“
  • Jour­na­li­stin Pau­la Lam­bert bei sixx: "pau­la kommt"
  • "Make Love" – mit Sexu­al­the­ra­peu­tin Ann-Mar­len Henning
  • Hat es etwas bewirkt, ist das Geschlechts­le­ben (!) der Deut­schen bes­ser gewor­den? Frei­er gewor­den? Ent­spann­ter geworden? 

    Bei den jun­gen Leu­ten ein wenig, sagt eine Stu­die [*.pdf] der Bun­des­zen­tra­le für gesund­heit­li­che Auf­klä­rung - auf­schluß­rei­che Lek­tü­re, fürwahr.

    Aller­dings bezweif­le ich, dass es bei den jetzt 'Älte­ren' (40+) eine Abkehr von frü­he­ren Tra­di­tio­nen & Ver­hal­tens­wei­sen gibt, und bei den noch Älte­ren wird zwar viel gere­det .. aber ... wenig gehandelt.
    Von weni­gen Aus­nah­men abge­se­hen, die dann auch in ein­schlä­gi­gen Sen­dun­gen als Para­de­bei­spiel für mehr Offen­heit und Ver­än­de­rung her­ge­zeigt werden.

    Sie­he hier­zu auch:
    _______________________
    Jung, ahnungs­los, schwanger
    _______________________
    Sex-Sen­dun­gen erle­ben Revival
    _______________________
    WIKIPEDIA "Sexu­el­le Aufklärung"

    bookmark_borderBayerische Asylpolitik ....

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    .. Das Wort Jesu: "Was ihr für einen mei­ner gering­sten Brü­der getan habt, das habt ihr mir getan."(Mt 25,40) hat die Chri­sten von Anfang an dazu bewegt, sich der Armen und Kran­ken, der Not­lei­den­den aller Art anzu­neh­men. Die Sor­ge für die Hilfs­be­dürf­ti­gen bean­spruch­te die Apo­stel so sehr, dass die Ver­kün­di­gung der fro­hen Bot­schaft zu kurz kam .. 

    [Zitat/Quel­le]

    Baye­ri­sche Asyl­po­li­tik, ver­tre­ten von der CSU [Christ­lich-Sozia­le Uni­on in Bay­ern e.V.], ist nicht auf die­sem Fun­da­ment gebaut. Die "Annah­me" besteht dar­in, mög­lichst vie­le der 'gering­sten Brü­der' wie­der schnell­stens aus Bay­ern zu entfernen.

    Aber mög­li­cher­wei­se machen es die Bay­ern nur des­we­gen anders weil die Bibel in Hoch­deutsch geschrie­ben ist?
    Dem kann abge­hol­fen wer­den, hier der - leicht geän­der­te - Text aus "De Bibl auf Bai­risch":
    " .. Drauf daat ien dyr Küni ant­wortn: 'Dös Aine sag i enk: Wasß ainn von mei­ne minstn Brüeder taan hab­tß, däß hab­tß mir sel­ber taan .. "

    Oder, lie­be 'Brü­der und Schwe­stern' von der CSU, trifft etwa zu was in die­sem 'tweet' ange­deu­tet wird?

    bookmark_border"Christliche Nächstenliebe"
    - Wertegemeinschaft Europa

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    " .. Wir sind hun­dert­pro­zen­tig über­zeugt, dass durch die tota­le Über­wa­chung des Mit­tel­mee­res von Satel­li­ten aus man jedes klei­ne Boot sehen kann .. Wir haben zum Bei­spiel vom 11. Okto­ber 2013 den Beweis, dass über ein Han­dy in Mal­ta und in Rom die See­not­ret­tung Bescheid bekom­men hat, dass da ein Boot unter­geht. Und die haben sich bei­de – man will es nicht glau­ben - vier Stun­den lang gestrit­ten, wer nun los­fah­ren soll. Und als sie dann los­ge­fah­ren sind, da war das Boot schon unter­ge­gan­gen und es waren 200 Tote .. "

    [Quel­le]

    .... und hier bei uns wird dar­über diskutiert
    ob zen­tra­le oder dezen­tra­le Auf­nah­me­la­ger bes­ser sind! 

    bookmark_borderMich geht das Alles nichts mehr an ..!?

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    Tag­täg­lich sehen wir um uns her­um Anzei­chen von Ver­fall der Moral, der Grund­sät­ze wirt­schaft­li­chen Han­delns, des Mit­ge­fühls und der gerech­ten Behand­lung von Arbei­ten­den. Wir hören von ertrin­ken­den Flücht­lin­gen, zusam­men­bre­chen­den Fabri­ken in armen Pro­duk­ti­ons­län­dern. Über die Ent­las­sung von Mit­ar­bei­tern gro­ßer Kauf­häu­ser oder Ket­ten­be­trie­ben wird eben­so berich­tet - obwohl die Beschäf­tig­ten Kom­pro­mis­sen zuge­stimmt hat­ten und ihnen dafür Sicher­heit ver­spro­chen wor­den war. Wer noch Arbeit hat schaut auf die her­ab die kei­ne haben - und wir ler­nen aus den Medi­en, dass die Arbeits­lo­sen Schma­rot­zer sind, auf unse­re Kosten, die wahr­schein­lich doch irgend­wie mit­schul­dig für ihre Lage sind.

    Der naï­ve Glau­be mit tech­ni­schem Fort­schritt gehe stets auch mora­li­scher Fort­schritt ein­her ist ungebrochen:
    Dabei wer­den die Zei­chen aus der Gesell­schaft schlicht­weg über­se­hen, geleug­net oder wegdiskutiert. 

    Wir wis­sen davon und glau­ben, es wer­de an uns vorübergehen.
    Wir unter­neh­men nichts, weil es uns nicht unmit­tel­bar betrifft.
    Wir sehen die Fol­gen und hof­fen es gehe vor­über ohne uns zu beeinträchtigen.

    Unse­re Fähig­keit die Rea­li­tät zu beur­tei­len ist gestört, es wer­den von "offi­zi­el­ler Sei­te", den Medi­en und den Poli­ti­kern, aber vor allem von gro­ßen Kon­zer­nen, mehr Maß­nah­men unter­nom­men uns ein­zu­lul­len als sol­che uns auf­zu­klä­ren. Der Fort­schritts­glau­be wird ver­stärkt, Skep­ti­ker wer­den als "rück­wärts­ge­wandt" verteufelt.

    Dabei zeigt doch die Geschich­te unum­stöß­lich das Gegen­teil von dem was man uns glau­ben machen will. Die Mensch­heit wird von Macht zusam­men­ge­hal­ten, die­se Macht wird in Kas­ka­den heruntergebrochen:
    Von poli­ti­scher und wirt­schaft­li­cher Macht an der Spit­ze, über meh­re­re Stu­fen, bis hin zum Klein­gärt­ner- und Schüt­zen­ver­ein, deren "Vor­sit­zen­de" Gewicht haben - weil es ihnen von den Mit­glie­dern zuge­bil­ligt wird.

    Gier, Gewalt, Aus­schwei­fung, sport­li­che Groß­ereig­nis­se und Ver­dum­mung, Trick­se­rei und Betrug - das sind die Bau­stei­ne des Macht­er­halts mit dem Gesell­schaft gekit­tet wird. Das treibt uns dem Ver­fall entgegen.

     ・  ⚫  ・ 

    Aber zum Glück kann ich mich zurück­leh­nen und mein Leben genie­ßen ohne mich um der­lei Pro­ble­me zu kümmern.
    Ich bin Rentner.
    Mich geht das Alles nichts mehr an.

    bookmark_border»Wann tref­fen wir drei wie­der zusamm'?«
    *update* (29-05-2015)

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    The Tra­ge­dy of M a c b e t h
    ACT I | SCENE I. | A desert place.
    Thun­der and lightning.
    Enter three Witches
     
    First Witch

    When shall we three meet again?
    In thun­der, light­ning, or in rain?

    Second Witch

    When the hurlyburly's done,
    When the battle's lost and won.

    Third Witch

    That will be ere the set of sun. 


    »Wann tref­fen wir drei wie­der zusamm'?«
    »Um die sie­ben­te Stund', am Brückendamm.«
    »Am Mittelpfeiler.«
    »Ich lösch die Flamm'.«
    »Ich mit.«
    »Ich kom­me vom Nor­den her.«
    »Und ich vom Süden.«
    »Und ich vom Meer.«
    »Hei, das gibt ein Ringelreihn,
    und die Brücke muß in den Grund hinein.«
    »Und der Zug, der in die Brücke tritt
    um die sie­ben­te Stund'?«
    »Ei, der muß mit.«
    »Muß mit.«

    »Tand, Tand
    ist das Gebild von Menschenhand.« 

    ..
    »Wann tref­fen wir drei wie­der zusamm'?«
    »Um Mit­ter­nacht, am Bergeskamm.«
    »Auf dem hohen Moor, am Erlenstamm.« 


     
    [Zitat: Th. Fon­ta­ne; WIKIPEDIA]

    ____________________________________

     

    Seit Frank Schät­zings Roman "Der Schwarm" war das The­ma "Schwarm­in­tel­li­genz" - vor­her nur in Bio­lo­gen­krei­sen dis­ku­tiert - in aller Mun­de und im öffent­li­chen Bewußtsein.

    Wenn sich drei sozi­al gestör­te Ein­zel­gän­ger, die ihre Puber­tät und Pfad­fin­der­strei­che nicht aus­le­ben konn­ten, zusam­men tun, heißt das nicht, dass die­se Zusam­men­ar­beit tat­säch­lich ein her­aus­ra­gen­des WERK her­vor bringt. Anders als bei den drei Hexen in Shake­speares Mac­beth, da gab es wenig­stens Don­ner, Blit­ze und Gewitter ....

    In einem gräß­li­chen Kau­der­welsch aus hoch­tra­bend-nichts­sa­gen­den Flos­keln in deut­scher Spra­che, und ein­ge­streu­ten eng­li­schen Brocken, offen­ba­ren sich die Gesin­nungs­kon­trol­leu­re als das was sie sind:
    Mit­tel­mä­ßi­ge Möch­te­ger­ne.

    Drei mal "Null" ergibt, das wis­sen selbst Kin­der, nicht mehr als "Null".

    War­um denn noch "sozi­al gestört"?
    Es gibt unge­schrie­be­ne Geset­ze des Zusam­men­le­bens. Dazu gehört z.B. sich nicht frem­der Tex­te zu bedie­nen. Vor allem nicht dann, wenn man nicht ein­ge­la­den wird sich damit zu befas­sen. Wer sowas den­noch tut ist min­de­stens ein unge­ho­bel­ter Klotz.

    Für mich bestärkt es zudem eine frü­he­re Erkenntnis:

    Wer unfä­hig ist selbst inter­es­san­te Inhal­te zu bie­ten bedient sich unter dem Deck­män­tel­chen einer vor­geb­lich guten Absicht - bei sol­chen Blogs, die mehr Sub­stanz lie­fern als er/sie selbst je zustan­de brin­gen wer­den. Ich sag' nur "Klo­pa­pier!"

    "Mün­di­ge Leser" - lie­be NON­SEN­SE-Blog-Award* Betrei­ber - brau­chen zu aller­letzt die 'Füh­rung' durch drei selbst­er­nann­te Inter­net­qua­li­täts­be­auf­trag­te. "Mün­di­ge Leser" suchen sich ihren Lese­stoff ohne sol­che Hil­fe schon ganz alleine ....

    * non­sen­se = Unsin­ni­ges Geschwätz, Unfug, gro­ber Unsinn; inso­weit stimmt die Benen­nung die­ser Ver­schwen­dung von Elektronen.

    _________ 

    Sie­he hier­zu die­sen => LINK

    bookmark_borderHindernisse

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    .. The flower-power-days are over, histo­ry. Not­hing achie­ved, war whe­re­ver you look, the world is a mess, impe­ria­lism stron­ger than ever: "The Preven­tive Strike" sub­sti­tu­tes decent poli­tics and rea­son .. Do we have an obli­ga­tion to try and chan­ge things, to push har­der to get the obst­a­cles out of our way? .. But what about the obst­a­cles in this world? Did they get less on the way? May­be to a cer­tain degree, but not much at all. Do I feel bad about not "stop­ping it all"? No, there´s a gene­ra­tion after mine, wait­ing to use up their bat­te­ries! .. Get at it, start doing it, but ask your­self — wha­te­ver you want to do — is it worth the energy? .. 

    [Aus­zug aus "Bemer­kun­gen zu Hin­der­nis­sen / Remarks on Obs­ta­cles." vom Febru­ar 2004]

    Wer nicht bereit ist ein Risi­ko ein­zu­ge­hen kann nichts vor­an trei­ben. Wer nicht zu sei­nen Ideen steht und für sie kämpft wird nichts errei­chen. Wer von sei­nem Stand­punkt abweicht - was manch­mal beque­mer ist als 'hart' zu blei­ben - ver­liert nicht nur die­se eine Aus­ein­an­der­set­zung. Die Schwel­le sinkt mit jedem Nachgeben.

    Die lei­di­gen Har­mo­nie­ap­pel­le sind es, die das gesam­te Leben in unse­rem Lan­de vergiften:
    Nicht der klein­ste gemein­sa­me Nen­ner bringt uns wei­ter, son­dern das, was gegen die bis­he­ri­ge Vor­ge­hens­wei­se absticht, was in die Zukunft weist. Das größ­te gemein­sa­me Viel­fa­che, auch wenn es mathe­ma­tisch so nicht existiert.

    Sie­he dazu ergän­zend den fol­gen­den Bei­trag [Mai 2009]:
    "Was unter­schei­det uns (Euro­pä­er) von den Amerikanern?"

    bookmark_borderDas glaub' ich nicht ...!

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    Alle Welt behaup­tet es sei unmög­lich irgend­et­was gegen Frau Mer­kel durch­zu­set­zen bzw. sie in einer Wahl zu schlagen.

    Das glau­be ich nicht.

    Wenn ich ein paar Jah­re zurück gehe und an mei­ne Stu­di­en­zeit den­ke fällt mir ein Bei­spiel ein. Da gab es eine ähn­lich aus­sichts­lo­se - oder soll­te ich schrei­ben "alter­na­tiv­lo­se"? - Situa­ti­on in der Alle glaub­ten es sei aus­sicht­los etwas zu unternehmen.

    Es ging um die Wahl zum Fach­schafts­rat, einer stu­den­ti­schen Insti­tu­ti­on des Mit­spra­che­rechts in Ver­wal­tungs­an­ge­le­gen­hei­ten, zu denen auch Prü­fungs­mo­da­li­tä­ten gehörten.

    Eine Grup­pe von Kom­mi­li­to­nen war ange­tre­ten die For­de­rung durch­zu­set­zen alle Prü­fun­gen "abzu­schaf­fen", auch die Abschluß­prü­fung. Sowas war natür­lich gro­ber Unfug, denn ohne Nach­weis eines Abschlus­ses wären die Aus­sich­ten auf dem Arbeits­markt gleich Null.

    Eini­ge weni­ge Stu­den­ten haben des­we­gen ange­fan­gen die soge­nann­te "schwei­gen­de Mehr­heit" zu mobi­li­sie­ren. Kurz zusammengefaßt:
    Es gelang die Mehr­heit gegen die Prü­fungs­ab­schaf­fer zu gewin­nen und damit war auf die näch­sten Jah­re die Kuh vom Eis.

    Man soll­te sich nicht ver­blüf­fen las­sen & wenig­stens ver­su­chen Din­ge zu ändern die man für ände­rungs­wür­dig hält.