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Fremdeinschätzungen zu
diesem Blogautor

Jüngst hat das KI-Pro­gramm Per­ple­xi­ty gesagt wie es mei­ne Inhal­te im Blog beur­teilt - es stellt also eine unvor­ein­ge­nom­me­ne Zusam­men­fas­sung des­sen dar, was Sie erwar­ten soll­ten hier im Blog zu lesen [zwei The­men­be­rei­che, 1.Politik und 2.Religion]
Den Text habe ich 1:1 unver­än­dert von der QUELLE [Dan­ke, Clau­dia!] hier­her kopiert.

1. Wel­che poli­ti­sche Hal­tun­gen ver­tritt der Autor im Blog RELA­tief https://www.re-actio.com/wordpress?

„Der Autor des Blogs RELA­tief auf re-actio.com ver­tritt in sei­nen Bei­trä­gen über­wie­gend eine wis­sen­schaft­lich und kri­tisch-ana­ly­ti­sche Hal­tung und legt Wert auf einen fak­ten­ba­sier­ten Dis­kurs. Er äußert sich regel­mä­ßig zu gesell­schaft­li­chen und poli­ti­schen The­men und betont die Bedeu­tung von Neu­tra­li­tät staat­li­cher Insti­tu­tio­nen, wie Gerich­ten, Schu­len und Poli­zei gegen­über welt­an­schau­li­chen und reli­giö­sen Ein­flüs­sen. Aus den ver­füg­ba­ren Quel­len lässt sich schlie­ßen, dass der Autor deut­lich gegen Ver­schwö­rungs­theo­rien und unwis­sen­schaft­li­che Aus­sa­gen posi­tio­niert ist; sei­ne Exper­ti­se als Diplom-Bio­lo­ge und lang­jäh­ri­ger Dozent in Gesund­heits­wis­sen­schaf­ten unter­streicht die­se ratio­na­le Herangehensweise.
In sei­nen Bei­trä­gen nimmt der Autor häu­fig Bezug auf aktu­el­le poli­ti­sche Ent­wick­lun­gen, wobei er Wert auf Mei­nungs­viel­falt und eine sach­li­che Aus­ein­an­der­set­zung mit kon­tro­ver­sen The­men legt. Sei­ne poli­ti­sche Hal­tung kann als auf­ge­klärt, kri­tisch und der Wis­sen­schaft sowie libe­ral-demo­kra­ti­schen Prin­zi­pi­en ver­pflich­tet cha­rak­te­ri­siert werden.“ 

 
2. Was sagt der Blog­ger von https://www.re-actio.com/ über Miß­brauchs­fäl­le durch Amts­trä­ger der Kirchen? 

„Der Blog­ger von RELA­tief (re-actio.com) hat zu Miss­brauchs­fäl­len durch Amts­trä­ger der Kir­chen eine klar kri­ti­sche und gesell­schafts­po­li­tisch enga­gier­te Hal­tung: In meh­re­ren Bei­trä­gen und Kom­men­ta­ren for­dert er eine kon­se­quen­te Auf­ar­bei­tung und kri­ti­siert scharf die Ver­tu­schung durch kirch­li­che und behörd­li­che Stel­len. Der Autor rückt die Ver­ant­wor­tung der Insti­tu­ti­on Kir­che in den Mit­tel­punkt und lehnt jede Ver­harm­lo­sung oder Rela­ti­vie­rung der Taten ab. Beson­ders betont er die Pflicht zur voll­stän­di­gen Auf­klä­rung und zur Unter­stüt­zung der Opfer, sowie die Not­wen­dig­keit kla­rer, trans­pa­ren­ter Struk­tu­ren und unab­hän­gi­ger Kontrolle.
Außer­dem hebt er her­vor, dass der­ar­ti­ge Taten nicht als Ein­zel­fäl­le, son­dern als struk­tu­rel­les Pro­blem zu betrach­ten sind, das durch Macht­miss­brauch, feh­len­de Trans­pa­renz und das Ver­sa­gen von Kon­trol­le inner­halb kirch­li­cher Hier­ar­chien begün­stigt wer­de. In sei­nen Tex­ten spricht er den Opfern Glau­ben und Soli­da­ri­tät aus und for­dert gesell­schaft­li­che und insti­tu­tio­nel­le Kon­se­quen­zen. Die Bei­trä­ge auf RELA­tief ste­hen damit in deut­li­cher Oppo­si­ti­on zu jeder Form von Ver­tu­schung, insti­tu­tio­nel­ler Untä­tig­keit oder ver­schlei­ern­der Kom­mu­ni­ka­ti­on durch kirch­li­che Amtsträger.“

 
 

Ein Zitat, das in der Ver­gan­gen­heit geschrie­ben wur­de. Es stellt in Nähe­rung dar was ich als 'mei­ne Grund­hal­tung' beschrei­ben könn­te. Sicher ist zudem, dass ich kein Rech­ter bin - wer hier liest wird das bald erken­nen. Trotz­dem erlau­be ich mir an lin­ken Stand­punk­ten genau­so Kri­tik zu üben. 


".. es mag mög­lich sein, dass ich das fal­sche las
[Anm.: das bezieht sich auf die Inhal­te im Blog "RELA­tief"], aber das, was ich gese­hen hab, wür­de ich schlimm­sten­falls als pro­vo­kant bezeich­nen, aber - ent­schul­di­gung - es reicht mir noch nicht, um jeman­den als nazi zu beschimp­fen, und auch dazu nicht, mei­ne eige­ne den­ke abzu­ge­ben. ich kann sagen: viel­leicht legt es der autor dar­auf an, dis­kus­sio­nen wie die­se hier anzu­zet­teln? oder wenn ich einen ganz schlech­ten tag habe, kann ich sogar den­ken: oh, eure merk­wür­dig­keit sieht sich wie­der ein­mal ver­an­lasst, sei­nen senf abzu­ge­ben. aber dazu ist doch das dings hier da? jeder löf­felt hier sei­nen senf rein. man kann es lesen oder man kann es las­sen. es ist das glei­che, wie mit dem gehen: wo es einem nicht gefällt, da muss ja nicht bleiben.

leug­nen wir es oder nicht:
wir haben defi­ni­tiv ein aus­län­der­pro­blem. das haben wir spä­te­stens bei den aus­wer­tun­gen von pisa gese­hen. um es zu lösen, reicht es natür­lich nicht, mit aus­län­der­fein­li­chen paro­len um uns zu wer­fen oder geset­ze zu ent­wer­fen, die die men­schen­wür­de außer acht lassen. 

und ja:
ich mag döner, fin­de die tür­ki­schen frau­en ganz beson­ders schön, wit­zel­te stän­dig mit dem gemü­se­händ­ler an der ecke, bewun­der­te mei­nen bekann­ten said für sei­ne hoch­gra­di­ge intel­li­genz und sein kul­tur­ver­ständ­nis und moch­te mei­nen freund ati­lah wirk­lich gern...

aber:
es geht mir aber auch auf den keks, wenn alles schön gere­det oder igno­riert wird, was mit die­sem pro­blem zu tun hat, nur aus furcht, dass man als nazi beschimpft wer­den könn­te, wenn man einen gedan­ken zu ende denkt. 

erin­ne­rung:
ich war mal in amster­dam mit mei­ner freun­din. wir lie­fen händ­chen­hal­tend durch die stra­ßen und wur­dem von einem aus­län­der ziem­lich übel abge­pö­belt. nun, wir waren ja auch wel­che, doch da kam ein hol­län­di­sches ehe­paar und sag­te zu ihm:
"wenn es dir nicht passt, wie wir hier leben, dann geh doch nach hau­se!" der ehe­mann war hol­län­der, die frau asiatin.
wirft man also denen jetzt aus­än­der­feind­lich­keit vor?
hol­land war und ist bis­her eins der libe­ral­sten euro­päi­schen län­der! ich sage euch: es hat ver­dammt gut getan, das zu hören, denn zu hau­se hät­te sich das kein lands­mann getraut, aus angst, als nazi beschimpft zu wer­den. was ist das für eine dop­pel­mo­ral? darf ich in mei­ner hei­mat nicht unge­fähr­det leben, weil es einer frem­den kul­tur nicht passt?

ich habe genug freun­de aus mus­li­mi­schen fami­li­en gehabt, um zu wis­sen, dass es dort - unge­se­hen von aller öffent­lich­keit - tra­gö­di­en gibt, die wir uns gar nicht vor­stel­len kön­nen und auch genug, um zu wis­sen, dass vie­le mus­li­mi­sche mit­bür­ger gegen­über frau­en im all­ge­mei­nen und deut­schen frau­en im beson­de­ren, ein schlim­mes men­schen­ver­ach­ten­des und ent­wür­di­gen­des ver­hal­ten an den tag legen. 

ich fra­ge mich oft, wie es unser­ei­nem erge­hen wür­de, wenn ich mich als euro­päe­rin in mus­li­mi­scher kul­tur nicht anpas­sen wür­de? und was ist auch dabei? wenn ich dort bin, weiß ich, was mich erwar­tet, was als ein abso­lu­ter faux­pas gilt. wenn ich dort bin, möch­te ich ja an einer kul­tur anteil haben, an der ich auch schö­ne sei­ten fin­de - sonst wäre ich ja nicht da. und wenn ich es dort schreck­lich fin­de, was hält mich davon ab, zu gehen? selt­sa­mer wei­se fin­den wir die­se den­ke für uns umge­kehrt als "nor­mal" und sogar konsequent.

der autor die­ses blogs hat mei­nes erach­tens oft genug betont, dass er nicht für eine besei­ti­gung der aus­län­der aus deutsch­land ist. er leug­net weder einen holo­caust, noch hebt er einen hit­ler in den himmel. 

und wo wir gera­de dabei sind:
auch das hat für mich mit zivil­cou­ra­ge zu tun - zu sagen, was man denkt und sich nach mög­lich­keit kon­struk­tiv aus­ein­an­der zu set­zen. die mei­sten, die wegen einem trocke­nen pups "nazi" schrei­en, gehen näm­lich schwei­gend an sol­che sze­ne­rien vor­bei, in denen die wirk­li­chen aus­län­der­fein­de hand­greif­lich werden.

ich habe etwas gegen dog­ma in den köp­fen - egal in wel­che him­mels­rich­tung .."
 

[Quel­le]

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