Was bleibt unterm Strich ...?

Vom Gast­ar­bei­ter zum Mit­bür­ger - ein Traum, der nur ver­ein­zelt wahr wur­de!
Dem Herrn blo­ed­bab­bler gewid­met ....


 
Ras­sis­mus / Anti-Ras­sis­mus
".. inkon­se­quen­te Anti­ras­si­sten, die fest­ge­fah­re­ne Grup­pen­iden­ti­tä­ten in den Vor­der­grund stel­len statt den ein­zel­nen Men­schen. Ein sol­cher Anti­ras­sis­mus habe näm­lich "das Poten­zi­al, die Gesell­schaft auf ähn­li­che Wei­se zu spal­ten wie der Ras­sis­mus selbst. Weil es eben nicht um die Men­schen geht, son­dern um die Attri­bu­te, die man ihnen zuschreibt." Den Ras­sis­mus, erklärt Abdel-Samad, bekämp­fe man daher am besten durch das Lösen star­rer Loya­li­tä­ten und .. über­kom­me­nen Iden­ti­täts­scha­blo­nen, die wir alle mit uns her­um­schlep­pen. An deren Stel­le sol­le eine welt­of­fe­ne Kul­tur des Plu­ra­lis­mus tre­ten, "die sich natür­lich ent­wickelt, nicht aber durch ideo­lo­gi­sches Social Engi­nee­ring einer Iden­ti­täts­po­li­tik, die nur zu noch mehr Spal­tung führt". Die Öff­nung von kol­lek­ti­ven Iden­ti­tä­ten sieht Abdel-Samad nicht zuletzt auch als Vor­aus­set­zung für eine gelun­ge­ne Inte­gra­ti­ons­po­li­tik .."

    [aus: "Hamed Abdel-Samad: Wege aus der Iden­ti­täts­fal­le"]

 

 
Nicht alles, was sich wie Ras­sis­mus anhört ist auch Ras­sis­mus. Das vor­weg geschickt will ich hier kei­ne Vor­ur­tei­le fort­füh­ren oder Men­schen, egal woher sie kom­men, irgend­wie wer­ten oder in Schub­la­den stecken.

Zu einer gründ­li­chen Betrach­tung der Bilanz nach mehr als 60 Jah­ren Ein­wan­de­rung, die von den Par­tei­en der bestehen­den Koali­ti­on und eini­gen ande­ren, die nur noch außer­par­la­men­ta­risch ver­tre­ten sind, stets abwei­chend beti­telt wur­de, gehört aller­dings Din­ge beim Namen zu nen­nen und bit­te­re Wahr­hei­ten aus­zu­spre­chen.

Vie­le Län­der der heu­ti­gen EU began­nen mit einer Ein­wan­de­rungs­po­li­tik ohne die lang­fri­sti­gen Fol­gen zu über­den­ken, und schon gar nicht zu über­wa­chen. Ein­wan­de­rung wur­de als unver­zicht­ba­re Reak­ti­on auf den Arbeits­kräf­te­man­gel ange­se­hen. War das zunächst noch von der Bevöl­ke­rung akzep­tiert, da die "Gast­ar­bei­ter" aus Län­dern kamen, die eine zu Deutsch­land ver­gleich­ba­re Geschich­te und Lebens­art hat­ten, wenig­stens aus christ­lich struk­tu­rier­ten Gesell­schaf­ten stamm­ten, sodass sie sich nur in Klei­nig­kei­ten, wie etwa den Zuta­ten ihrer Haupt­ge­rich­te unter­schie­den. Es dau­er­te aller­dings nicht lan­ge, bis die Stim­mung sich wan­del­te.

Das änder­te sich grund­le­gend und ohne ent­spre­chen­de Inte­gra­ti­ons­maß­nah­men durch den Staat als tür­ki­sche Gast­ar­bei­ter in Deutsch­land ein­wan­der­ten, von denen ange­nom­men wur­de, sie wür­den wahr­schein­lich wegen der gesell­schaft­lich und reli­gi­ös so sehr ver­schie­de­nen Auf­fas­sun­gen und fami­liä­rer Lebens­ent­wür­fe, irgend­wann mit ihrem erar­bei­te­ten Ren­ten­an­spruch im Ruhe­stand nach Hau­se zurück­keh­ren wol­len. Die Ent­wick­lung seit­dem stellt sich dem­ge­gen­über kom­plett anders als in die­sen Vor­her­sa­gen ange­nom­men dar.


Das rosi­ge Bild, was ins­be­son­de­re die Lin­ken manch­mal schwär­me­risch ver­brei­ten, ist dabei genau­so falsch, wie der Gegen­ent­wurf der Rech­ten, die ihre Iden­ti­tät aus der Abwer­tung von Ein­wan­de­rern bezie­hen, die sie für 'min­der­wer­tig' hal­ten um sich selbst auf­zu­wer­ten.

 

Die Ver­klä­rung und Fehl­in­ter­pre­ta­ti­on des­sen, was mit Ein­wan­de­rungs­po­li­tik bzw. Inte­gra­ti­ons­po­li­tik zu errei­chen ist und wie Ein­wan­de­rung die Gesell­schaft des Gast­lan­des berei­chern soll, ist hin­ge­gen ein 'Wohl­fühl­ele­ment' der Lin­ken, die sich dadurch zu bes­se­ren, weil aus­ge­spro­chen altru­isti­schen Men­schen erklä­ren kön­nen.

Was fehlt ist eine nüch­ter­ne Fest­stel­lung von Tat­sa­chen, die nicht ver­schweigt, dass aus frem­dem sozio­lo­gi­schen Gefü­ge kom­men­de Men­schen anders geprägt sind und daher einen lan­gen Pro­zess der Ände­rung von Grund­auf­fas­sun­gen vor sich haben, den Vie­le schaf­fen. Vie­le ande­re nie schaf­fen wer­den, weil sie es im Extrem ein­fach nicht wol­len. Da liegt zwar der Wunsch vor im Gast­land zu leben und des­sen Annehm­lich­kei­ten, vor allem die sicher ver­füg­ba­ren sozia­len Lei­stun­gen (im Ver­gleich zum Her­kunfts­land), für die die ein­hei­mi­sche Bevöl­ke­rung mit ihren Steu­ern zahlt in Anspruch¹ zu neh­men, anson­sten aber so wei­ter zu leben, zu den­ken und sich zu ver­hal­ten wie sie es zuvor gewohnt waren. Ja sogar häu­fig die Lebens­wei­se im 'Gast­land' ver­ächt­lich zu machen, sich damit zu brü­sten wie leicht man den Deut­schen Geld aus der Tasche zie­hen kann.

Wie sich am Bei­spiel der tür­ki­schen Ein­wan­de­rer gezeigt hat ver­lau­fen die Ent­wick­lun­gen völ­lig ver­schie­den zum 'gewünsch­ten' Inte­gra­ti­ons­ge­sche­hen, je nach­dem wel­che sozio­lo­gi­sche Grup­pe die­ser Natio­na­li­tät man betrach­tet. Aus jah­re­lan­ger Beob­ach­tung sind vier Grup­pen grob zu unter­schei­den. Tür­ken mit und ohne Bin­dung an den Islam, Kur­den mit oder ohne reli­giö­se Bin­dung. Es scheint, als ob es zwi­schen die­sen Grup­pen ein Gefäl­le gibt, das die Wahr­schein­lich­keit einer Ein­glie­de­rung in die hie­si­ge Gesell­schaft mehr oder weni­ger wahr­schein­lich macht, und zwar von "wenig wahr­schein­lich" zu "sehr wahr­schein­lich":
Streng reli­giö­se Tür­ken, mili­tan­te Kur­den², wenig bis über­haupt nicht reli­giö­se Tür­ken, wenig bis über­haupt nicht reli­giö­se Kur­den.

Das Bild wird durch die letz­te Ein­wan­de­rungs­wel­le der Jah­re 2015 (mitt­ler­wei­le zah­len­mä­ßig stark abge­schwächt) bis heu­te noch ver­kom­pli­ziert, denn trotz grund­le­gend glei­cher Reli­gi­ons­ba­sis im Islam ist doch die prak­ti­sche Lebens­füh­rung und damit zusam­men­hän­gen­de Kul­tur der ver­schie­de­nen Eth­ni­en breit gestreut. Die "typi­schen" Ein­wan­de­rer gibt es nicht, wes­we­gen der Ver­such Alle mit den glei­chen Regeln und Maß­nah­men ein­zu­glie­dern schon im Ansatz zum Schei­tern ver­ur­teilt ist. Das ist zugleich ein wesent­li­cher Gesichts­punkt der die Fra­ge auf­wirft, ob wir denn in den nord­west­eu­ro­päi­schen Län­dern über­haupt ein Kon­zept für eine sol­che Inte­gra­ti­on ent­wickeln kön­nen, das die­ser Sach­la­ge gerecht wer­den könn­te.

Wovon das Wohl­erge­hen Ein­ge­wan­der­ter abhängt ist an der Art ihrer Beschäf­ti­gung, ihrer reli­giö­sen Bin­dung und ihrer Bereit­wil­lig­keit, sich dem neu­en gesell­schaft­li­chen Gefü­ge anzu­pas­sen fest zu machen. Wesent­lich­stes Ele­ment ist die Fähig­keit sich in der Lan­des­spra­che zu unter­hal­ten, und zwar nicht nur eines Fami­li­en­mit­glie­des, son­dern aller Fami­li­en­mit­glie­der glei­cher­ma­ßen. Ohne Sprach­kennt­nis­se ist jeder Ver­such einer Inte­gra­ti­on zum Schei­tern ver­ur­teilt.

Die The­se, es wer­de durch die Arbeit der Zuge­wan­der­ten in die Sozi­al­sy­ste­me ein­ge­zahlt ist zwar kor­rekt, doch hält man dage­gen die Kosten, die eine sol­che Fami­lie ver­ur­sacht, so wird die Bilanz schnell nega­tiv. Dies ins­be­son­de­re, wenn Arbei­ten ver­rich­tet wer­den, die im unte­ren Bereich der Lohn­ska­la ange­sie­delt sind:

- Hier wer­den Antei­le am sozia­len Gefü­ge nur bedingt ein- aber oft in gro­ßem Umfang aus­ge­zahlt. Etwa Kin­der­geld, Wohn­geld, Kran­ken­ver­si­che­rungs­lei­stun­gen und Betreu­ung in Kin­der­gar­ten und Schu­len. In den Schu­len müs­sen für ein­ge­wan­der­te Kin­der erheb­lich höhe­rer Auf­wand und eine schwer auf­zu­ho­len­de Distanz zu alters­glei­chen Kin­dern aus hei­mi­scher Bevöl­ke­rung ange­nom­men wer­den, wofür es zahl­rei­che Bele­ge aus den Schul­ver­wal­tun­gen gibt.

- Die sprach­li­chen und kul­tu­rel­len Unter­schie­de füh­ren schnell zu einer Über­for­de­rung der übli­chen Struk­tu­ren - und obwohl die Schul­ver­wal­tun­gen das erkannt haben und abzu­stel­len ver­su­chen bleibt stets der Satz "Gut gewollt ist nicht gleich gut gemacht!" aktu­ell, weil sich das Bild vom Ver­wal­tungs­schreib­tisch aus oft in wirk­lich­keits­frem­de Akti­on ergiesst, die am Man­gel nichts ändert, son­dern sogar wei­te­re Stö­run­gen her­vor­ru­fen kann.

Was bis­her erör­tert wur­de gilt für die erste Genera­ti­on. Die Bilanz für die zwei­te und wei­te­re Genera­tio­nen derer, die sich aus ver­schie­den­sten Grün­den nicht ein­glie­dern wol­len oder es man­gels intel­lek­tu­el­ler Fähig­kei­ten schlicht­weg nicht kön­nen, sieht beson­ders schlimm aus:

Die Kin­der ler­nen ein Rol­len­ver­ständ­nis, das von dem unse­ren extrem abwei­chen kann. Etwa, was die Rol­le der Frau angeht. Wenn Jun­gen unge­bremst die Macho­al­lü­ren aus­le­ben dür­fen, wäh­rend Mäd­chen in die­nen­de, unter­wür­fi­ge Rol­len gedrängt wer­den, kann das nicht gut gehen. Die so zu klei­nen männ­li­chen Tyran­nen erzo­ge­nen Kna­ben, durch den Islam bestärkt alle Anders­gläu­bi­gen und Ungläu­bi­gen sei­en min­der­wer­ti­ge Krea­tu­ren, beneh­men sich auch Per­so­nen außer­halb ihres Kul­tur­krei­ses, gegen­über so, wie sie es gelernt haben:

Über­heb­lich, auf­müp­fig, frech, ver­ächt­lich - oder eine Kom­bi­na­ti­on davon.


Die Über­be­to­nung männ­li­cher Pri­vi­le­gi­en schafft eine Schicht von Her­an­wach­sen­den, die kei­ne Gren­zen mehr akzep­tiert und sich schon dadurch von der Kern­be­völ­ke­rung ganz wesent­lich unter­schei­det, sich auch bewusst abhebt und schließ­lich nicht mehr ein­glie­dern und anpas­sen will.

 

Dem ste­hen dia­me­tral ande­re Grup­pen gegen­über, die sich 'ein­glie­dern', indem sie als 'deut­sche Tugen­den' beschrie­be­ne Ver­hal­tens­wei­sen über­neh­men, ja manch­mal sogar über­kom­pen­sie­ren, indem sie die­se Ver­hal­tens­mu­ster aus­ge­präg­ter zei­gen als Geburts­deut­sche. Men­schen aus die­ser Grup­pe, nicht nur Kin­der und Jugend­li­che, son­dern ins­be­son­de­re ihre Eltern, dür­fen gleich­wohl als die "Erfolg­rei­chen" ange­se­hen wer­den, denen eine naht­lo­se Inte­gra­ti­on in weni­gen Jah­ren gelingt und wei­ter­hin, in Fol­ge­ge­nera­tio­nen, gelin­gen wird. Es zeich­net sich deut­lich ab, dass zwi­schen den Extre­men die Unter­schie­de zwei wesent­li­che Ursa­chen haben:

Reli­gi­on und Intel­lekt.

"Alle Deut­schen sind Über­flie­ger und kön­nen alles errei­chen" - das ist ein immer noch vor­han­de­ner Trug­schluss der zum Wohl der Gesell­schaft ins­ge­samt ein­mal demon­tiert und offen kom­mu­ni­ziert wer­den soll­te - und das gilt ver­gleichs­wei­se natür­lich für Men­schen aus ande­ren Kul­tur­krei­sen und Lebens­ver­hält­nis­sen. Wenn aber (bei­spiels­wei­se) tür­ki­sche Frau­en so an das Haus gebun­den sind, dass sie trotz Jahr­zehn­te lan­ger Anwe­sen­heit in Deutsch­land immer noch nicht die Spra­che beherr­schen, so deu­tet das auf Absicht oder Gleich­gül­tig­keit hin, die nicht akzep­tiert wer­den kann, wenn man die Errun­gen­schaf­ten der moder­nen Gesell­schaft nicht ad absur­dum füh­ren will.
[Die vor­ge­nann­ten tür­ki­schen Frau­en könn­ten sicher bes­ser leben und mehr tun als in dem engen Gefü­ge in das sie der reli­giö­se Wahn ein­bin­det, nur damit die obi­ge Anmer­kung nicht miss­ver­stan­den wird.]

Um auf eine posi­ti­ve Note zu enden will ich noch von einer syri­schen Fami­lie berich­ten, die aus mei­ner Sicht ein Para­de­bei­spiel für gelun­ge­ne Inte­gra­ti­on ist:
Vater, Mut­ter und drei Söh­ne sind geflo­hen. Alle haben inner­halb von zwei Jah­ren Deutsch gelernt. Die drei Kna­ben besu­chen alle das Gym­na­si­um mit gro­ßem Erfolg. Die Mut­ter, von Beruf Apo­the­ke­rin, hat nicht gewar­tet bis sie in ihrem Beruf etwas fand und hat statt­des­sen in einer Schu­le in der 'Über­mit­tags­be­treu­ung' Arbeit gefun­den. Der Vater, Elek­tro­in­ge­nieur von Beruf, hat eine Fort­bil­dung zu moder­nen CAD-Syste­men & Pro­gram­men gemacht, war ein­ein­halb Jah­re als 'Prak­ti­kant' bei einem Unter­neh­men um die Arbeits­welt ken­nen zu ler­nen, und wur­de dann in ein Fest­an­stel­lungs­ver­hält­nis über­nom­men.
Nach fünf Jah­ren ist die­se Fami­lie voll inte­griert, sie trägt ihre Kosten selbst und die Söh­ne wer­den alle­samt in höhe­ren Beru­fen wesent­lich zu den Staats­fi­nan­zen bei­tra­gen - wodurch sie mehr ein­zah­len als sie frü­her an Kosten ver­ur­sacht haben.

¹
".. Die Zuwan­de­rung aus nicht-west­li­chen Regio­nen ist in der Regel ungün­stig für die öffent­li­chen Finan­zen. Dies gilt ins­be­son­de­re für die Her­kunfts­ge­bie­te Kari­bik, West­asi­en, Tür­kei und Nord-, Zen­tral- und West­afri­ka mit Net­to­ko­sten von 200.000 € bis 400.000 € pro Ein­wan­de­rer sowie Marok­ko, Horn von Afri­ka und Sudan mit Net­to­ko­sten von 550.000 € auf 600.000 € pro Ein­wan­de­rer. Zum Ver­gleich: Ein durch­schnitt­li­cher Nie­der­län­der ist in sei­nem Leben unge­fähr „bud­get­neu­tral“.
Aus allen Migra­ti­ons­mo­ti­ven schei­nen west­li­che Ein­wan­de­rer „bes­ser abzu­schnei­den“ als nicht-west­li­che Ein­wan­de­rer. Die Dif­fe­renz beträgt ca. 125.000 € für Arbeits- und Stu­di­en­mi­gran­ten und 250.000 € für Asyl- und Fami­li­en­mi­gran­ten.
Für sich genom­men schei­nen nur zwei Kate­go­rien für die öffent­li­chen Finan­zen der Nie­der­lan­de gün­stig zu sein; Arbeits­mi­gra­ti­on aus west­li­chen Län­dern (außer mit­tel- und ost­eu­ro­päi­schen Län­dern), Asi­en (außer Mitt­le­rer Osten) und Latein­ame­ri­ka sowie Stu­di­en­mi­gra­ti­on aus der EU. Alle ande­ren For­men der Zuwan­de­rung sind besten­falls haus­halts­neu­tral oder haben erheb­li­che nega­ti­ve fis­ka­li­sche Aus­wir­kun­gen .. "
['..As regards the net con­tri­bu­ti­on of immi­grants to public finan­ces, the­re are sub­stan­ti­al dif­fe­ren­ces be-
tween groups with dif­fe­rent migra­ti­on moti­ves as regi­stered by the Dut­ch Immi­gra­ti­on and Natu­ra­li-
sati­on Ser­vice (IND). Only labour migra­ti­on gene­ra­tes a posi­ti­ve net con­tri­bu­ti­on of, on average,
€125,000 per immi­grant. Stu­dy migra­ti­on shows, on average, a nega­ti­ve net con­tri­bu­ti­on of
€75,000. Fami­ly migra­ti­on shows, on average, a nega­ti­ve net con­tri­bu­ti­on of about €275,000 per im-
migrant. Asyl­um migra­ti­on shows a nega­ti­ve figu­re as well, amoun­ting to an average of €475,000 per
immi­grant.
The­re are also con­si­derable dif­fe­ren­ces by regi­on of ori­gin. On average, Western immi­grants make a
posi­ti­ve con­tri­bu­ti­on of €25,000, while non-western immi­grants cost near­ly €275,000. Wit­hin the cat-
ego­ries Western and non-Western the­re is, howe­ver, much varia­ti­on..'
ebda.]
„Der gren­zen­lo­se Wohl­fahrts­staat“ Jan van de Beek, Hans Roo­den­burg, Joop Har­tog und Ger­rit Kref­fer, 2021, Amster­dam School of Eco­no­mics. [Link: Gren­zel­o­ze Verz­or­gings­staat]

²
".. Die Kur­di­sche Arbei­ter­par­tei PKK tritt heu­te bei ihrem Kampf für die Rech­te der Kur­den am mili­tan­te­sten auf, auch wenn sie mili­tä­risch kaum Chan­cen gegen die tür­ki­sche Armee hat. Spek­ta­ku­lä­re Aktio­nen bis hin zu Selbst­ver­bren­nun­gen und ter­ro­ri­sti­schen Anschlä­gen mar­kie­ren über Jahr­zehn­te die Poli­tik der PKK .." - so eine 'offi­zi­el­le' Dar­stel­lung im ZDF, die ich mir nicht zu eigen mache.

Hätten Sie's gedacht?
*update* [21.06.2021; 00:11h]

" .. Bei über 80 war’s evtl. auch Marsch­mu­sik vom Blas­or­che­ster „Alte Kame­ra­den“.. " so for­mu­lier­te ein mit­tel­al­ter Herr kürz­lich in einem Kom­men­tar. Die 80 bezog sich auf das Lebens­al­ter des Men­schen, der stö­rend lau­te Musik lau­fen hat­te und sei­ne Nach­ba­rin damit beein­träch­tig­te.

Immer wie­der stellt man fest, dass Men­schen mitt­le­ren Alters schwer­ste Vor­ur­tei­le gegen­über der Vor­ge­nera­ti­on haben. Das liegt oft dran, dass die­se Leu­te nicht erken­nen, dass es ein Leben vor ihrem gege­ben hat, und zwar von denen, die sie nun mit ihren Vor­ur­tei­len belei­di­gen .... was für die nun 50-jäh­ri­gen als 'Musik' gilt, also Musik aus der Mit­te der 80-ziger Jah­re, ist nur ein Abklatsch des­sen, was es vor ihrer Zeit gege­ben hat. Als Musik noch eine har­mo­ni­sche Abfol­ge von Tönen war. Ein­mal ganz zu schwei­gen von klas­si­scher Musik, die dem Kom­men­ta­tor offen­bar völ­lig unbe­kannt ist und die er des­we­gen nicht als Geräusch­ur­sa­che annimmt.

Und "Nein!" damit sind bestimmt kei­ne Mär­sche gemeint. Die wären wohl eher bei den 90-Jah­re-und-älte­ren Zeit­ge­nos­sen zu suchen, die noch in ihrer Jugend damit groß wur­den.

*update*

Hal­lo Herr Neon Hesel­m­nann,

gera­de habe ich gese­hen, dass Sie mich nun end­gül­tig bei 'two­day' raus­ge­wor­fen haben. Anstatt sich mit der Berech­ti­gung für kri­ti­sche Anmer­kun­gen aus­ein­an­der­zu­set­zen den Kri­ti­ker raus­wer­fen - das ist die moder­ne Vari­an­te, die mit Gum­mi-Nut­zungs­be­din­gun­gen erreich­bar ist.

Wo Sie doch selbst immer so über­legt und über­le­gen for­mu­lie­ren:
It's sim­ply not your f*ing busi­ness!

Ich stel­le mir amü­siert vor wie Sie Tag für Tag dar­auf gewar­tet haben
nun end­lich den Anlass zu bekom­men, mir zu zei­gen wer bestimmt
was ange­mes­se­nes und unan­ge­mes­se­nes Ver­hal­ten beim Blog­gen und kom­men­tie­ren ist:

Ha!
Da!
End­lich!
Jetzt kann ich 'wvs' end­gül­tig til­gen ....

[Pas­sen­der Zeit­punkt, da wird mir mein heu­ti­ger 76. Geburts­tag lan­ge in Erin­ne­rung blei­ben.]

Fach­lich mögen Sie gut sein, Herr Hesel­mann, als Mensch fal­len Sie durch.
Mög­li­cher­wei­se ist ihr auto­ri­tä­res Ver­hal­ten genau dar­aus zu erklä­ren.
Inso­weit pas­sen Sie zu dem Pseu­do­po­li­ti­ker von 'ant­vil­le',
der nicht ein­mal mehr mit sei­nem eige­nen Namen auf­tritt ....

Herr Lo steht schon bereit zu applau­die­ren.

Wenn "Sicherheit" zu weit geht ....

Die ver­gan­ge­nen Tage war ich von mei­nem eige­nen Blog 'aus­ge­sperrt'!

Eine auto­masti­sier­te Funk­ti­on von fire­fox hat nicht das neue son­dern das vor­he­ri­ge Pass­wort in das ent­spre­chen­de Feld ein­ge­fügt, obwohl ich es gelöscht hat­te .... das Ergeb­nis war eine 165 Stun­den Sper­re. Wer mich kennt weiß, dass ich mit so etwas sehr, sehr schlecht umge­hen kann - ich has­se die­se Unmün­dig­keit, die man­che soft­ware-Pro­gram­me dem Nut­zer über­stül­pen, so als hät­ten sie es nur mit Idio­ten zu tun.

Das 'work-around' war schließ­lich nach eini­gen Schimpf­an­fäl­len und schlimm­sten Ver­wün­schun­gen für all die, die sol­che Pro­gram­me schrei­ben, die selbst den Nut­zer aus­schlie­ßen:

In den Ser­ver gehen und dort die ent­spre­chen­den plug-ins für wor­d­press deak­ti­vie­ren.

Geschafft, wie man an die­sem Bei­trag sieht .... ;c)
Nun bin ich trotz der hohen Tem­pe­ra­tu­ren wie­der to-tal fröh­lich.

Kind fragt Papa

Ein Kind fragt sei­nen Papa, das kommt viel­tau­send­fach täg­lich vor. Eben­so oft gibt jeder Papa bereit­wil­lig Ant­wort. Die Ant­wort kann mehr oder weni­ger über­zeu­gend sein. Der im car­toon dar­ge­stell­te Dia­log stellt aus mei­ner Sicht eine wenig hilf­rei­che Ant­wort des Vaters dar:

  • 1. Es ist ungün­stig ein Kind dazu anzu­hal­ten etwas zu 'glau­ben' - man soll­te ihm emp­feh­len nur das zu akzep­tie­ren, was als Tat­sa­che bewie­sen ist;
  • 2. Man soll­te auf 'Hören­sa­gen' nichts geben, son­dern sich selbst ver­ge­wis­sern;
  • 3. Der Vater ist ein schlech­tes Vor­bild wenn er sich als gut­gläu­big dar­stellt anstatt dem Kind auf­zu­zei­gen, dass man sich nicht unge­prüft auf die Mei­nung ande­rer Men­schen ver­lässt.
  • Ori­gi­nalOriginal

     

     

     

    Um es ganz deut­lich zu sagen:
    Miss­brauch fin­det nicht nur in Kir­chen oder kirch­li­chen Ein­rich­tun­gen statt, eine Bin­sen­weis­heit! Es scheint aller­dings eine höhe­re Quo­te sol­cher Fäl­le gera­de in den Kir­chen zu geben, weil dort die Auto­ri­tät Macht bedeu­tet, gegen die sich die Gläu­bi­gen nicht weh­ren .... das spielt den Täter/-innen in die Hän­de.

    How The Catho­lic Church Hid The Bodies Of 800 Child­ren - Child­ren Of Shame - Crime Docu­men­ta­ry

    Kom­men­tar 1:
    The only thing my shocking than what they did to tho­se poor mother's and their child­ren is that they r still covering it up. How can anyo­ne inclu­ding the coun­try as a who­le move on from the­se atro­ci­ties?
    [Das ein­zi­ge, was mich mehr schockiert, als das, was sie die­sen armen Müt­tern und ihren Kin­dern ange­tan haben, ist, dass sie es immer noch ver­tu­schen. Wie kann jemand, ein­schließ­lich des Lan­des als Gan­zes, über die­se Gräu­el­ta­ten weg­kom­men und wei­ter­le­ben?]

    Kom­men­tar 2:
    I fell pregnant at the age of 16 in Cana­da. My par­ents were Irish and for­med by the Irish catho­lic way of thin­king. I was immedia­te­ly, secret­ly ,con­fi­ned to a catho­lic home for unwed mothers. I lost my school, my friends, my neigh­bours, my church com­mu­ni­ty, the young man I loved, and at the end of the pregnan­cy, my son. I bare­ly sur­vi­ved the shame. I did not lose my faith but even­tual­ly I lost the church I loved as I rea­li­zed the dama­ge done in so many ways through the dis­tor­ted thin­king about sexua­li­ty.
    [Ich wur­de mit 16 Jah­ren in Kana­da schwan­ger. Mei­ne Eltern waren Iren und von der irisch-katho­li­schen Denk­wei­se geprägt. Ich wur­de sofort heim­lich in ein katho­li­sches Heim für unver­hei­ra­te­te Müt­ter ein­ge­sperrt. Ich ver­lor mei­ne Schu­le, mei­ne Freun­de, mei­ne Nach­barn, mei­ne Kir­chen­ge­mein­de, den jun­gen Mann, den ich lieb­te, und am Ende der Schwan­ger­schaft mei­nen Sohn. Ich habe die Schan­de kaum über­lebt. Ich habe mei­nen Glau­ben nicht ver­lo­ren, aber schließ­lich ver­lor ich die Kir­che, die ich lieb­te, als ich den Scha­den erkann­te, der auf so vie­le Arten durch das ver­zerr­te Den­ken über Sexua­li­tät ange­rich­tet wur­de.]

    Aus den Schrei­ben an die mit der Auf­klä­rung befass­ten Stel­len - "unfor­tu­n­a­te­ly" kommt ver­däch­tig gehäuft vor!

     

    Die 'from­men' Schwe­stern, Augen­zeu­g­in­nen und Mit­tä­te­rin­nen,
    kön­nen ü b e r h a u p t nichts zur Auf­klä­rung bei­tra­gen ....

     

    [Quel­le: screen­shot]

     

    Die Abscheu­lich­kei­ten und Ver­bre­chen in den katho­li­schen (und evan­ge­li­schen!) Sozi­al­ein­rich­tun­gen, Klö­stern und Inter­na­ten schei­nen schier end­los - und wenn jetzt noch irgend­wer Zwei­fel dar­an hat, das es sich dabei um kri­mi­nel­le Orga­ni­sa­tio­nen han­delt, die sich mit dem Deck­män­tel­chen der Näch­sten­lie­be und als demü­ti­ge Die­ner/-innen Got­tes ver­stecken, der muss blind und taub oder bei­des sein!


    Die Hand­ha­bung der Skan­da­le in den letz­ten Jahr­zehn­ten beweist, dass die­se katho­li­sche Kir­che, durch und durch ver­rot­tet ist - wäh­rend sie sich als Sit­ten­wäch­ter, Moral­pre­di­ger und welt­wei­ter Wohl­tä­ter auf­spielt. Wer jetzt noch nicht aus­ge­tre­ten ist soll­te es schleu­nigst tun!

     

    Als ich noch dabei war die­sen Arti­kel zu ver­fas­sen erschien beim hpd ein wei­te­rer 'Mosa­ik­stein' zum schänd­li­chen Ver­hal­ten der katho­li­schen Amts­trä­ger:  

     

    [Quel­le: im screen­shot]

     

    Wie steht in der Bibel?
    So:
    " .. Um die­ses bekann­ten Sach­ver­halts wil­len gebie­tet das Gesetz Moses: „Du sollst der Men­ge nicht fol­gen, um Böses zu tun“ (2. Mo 23,2). Man­che mei­nen, dass eine Schuld dann weni­ger schwer­wie­gend sei, wenn sie sich auf eine grö­ße­re Anzahl von Betei­lig­ten ver­teilt, und haben sich zur Mit­tä­ter­schaft ver­lei­ten las­sen. Sie glaub­ten, sich hin­ter ande­ren, beson­ders im Schat­ten der Anfüh­rer, ver­stecken zu kön­nen .."

    Oder die­se Zusam­men­fas­sung:
    " .. Mit Gott, der das Ver­bor­ge­ne längst kennt, haben die Übel­tä­ter nicht gerech­net (Vers 8; Jes 29,15). „Denn Gott wird jedes Werk... in das Gericht über alles Ver­bor­ge­ne brin­gen“ (Pred 12,14; Ps 7,12 – 14; 2.im 4,14). Die Bösen mögen sich in der Vor­stel­lung wie­gen, ihr Ziel schon erreicht zu haben. Aber sie ahnen nicht, dass ihr eige­nes Ver­der­ben naht, „und sie wer­den zu Fall gebracht“ (Vers 9; Ps 63,10f). Das gött­li­che Straf­ge­richt wird plötz­lich über sie selbst her­ein­bre­chen, nur nicht im Ver­bor­ge­nen, wie es ihre Art ist, son­dern zum Erschrecken aller am Licht der Son­ne .. "

    Moder­ner gefasst:
    " .. Die Sor­ge um den eige­nen Ein­fluss, Angst vor der Kri­tik ande­rer Gläu­bi­ger, Gleich­gül­tig­keit und Bequem­lich­keit haben immer wie­der einen viel höhe­ren Stel­len­wert als die Freu­de, einen Mit­chri­sten vor der Psych­ia­trie bewahrt zu haben.
    Des­halb ist als erste dring­li­che Maß­nah­me ist(sic!) die Ver­pflich­tung zur Trans­pa­renz gebo­ten.
    Trans­pa­renz kann jede Gemein­de unver­züg­lich her­stel­len, näm­lich durch Ände­rung der Gemein­de­ord­nung und durch Anpas­sung der Arbeits­sver­trä­ge der leh­ren­den Gemein­de­mit­ar­bei­ter .. "

    Ande­re "christ­li­chen Gemein­den" sind auch nicht bes­ser
    The Kingdom's Dir­ty Secrets (Jehovah's wit­nesses)

    Miss­brauch in der evan­ge­li­schen Kir­che

    *update* [17.06.2021; 20:00h]
    Neue Abgrün­de im Miss­brauchs­skan­dal der katho­li­schen Kir­che:
    Die Rol­le von Non­nen | report Mün­chen