In die­ser Abbil­dung sind zwei Kar­ten über­ein­an­der gelegt:
- die Kar­te der Haupt­strecken der Auto­bahn, und
- die aktu­el­le Kar­te der Inzi­denz­wer­te (nach RKI) von heu­te.

Sofern ich das beur­tei­len kann sind die höch­sten Wer­te dort vor­han­den, wo Waren und Ver­sor­gungs­gü­ter des täg­li­chen Bedar­fes aus dem Aus­land nach Deutsch­land, bzw. durch Deutsch­land trans­por­tiert wer­den.
Eine Unter­bin­dung die­ses Tran­sit- und Ver­sor­gungs­ver­keh­res scheint mir daher das Mit­tel der Wahl um die Inzi­denz­ra­ten zu sen­ken.

So eine Maß­nah­me darf nicht nur für weni­ge Tage ergrif­fen wer­den. Es müs­sen wenig­stens Inku­ba­ti­ons­zeit plus eini­ge Tage 'Sicher­heit' bedacht und ange­ord­net wer­den. Lie­ber ein­mal hart durch­grei­fen und Alles (!) schlie­ßen als mona­te­lang her­um­kas­pern und die Wirt­schaft tat­säch­lich zugrun­de rich­ten.

  ["click!" ver­grö­ßert]

 

 

Es ist soweit ....

Die Zeit des War­tens ist vor­bei.
Nun wer­den Fak­ten geschaf­fen.
Unab­än­der­lich und amt­lich bestä­tigt.
Nun heißt es For­mu­la­re
- drucken,
- aus­fül­len,
- bereit­hal­ten.
Zudem einen Iden­ti­fi­ka­ti­ons­nach­weis.
Habe ich einen Impf­pass?
Die Suche geht los.
Ent­span­nung.
Er lag im Rei­se­pass.
Wo auch sonst.

Näch­ste Woche wird "Tap­fer­keit vor der Sprit­ze" erwar­tet.
"Jungs wei­nen nicht!"
"Zäh­ne zusam­men­bei­ßen und durch!"
"Is' doch nur ein 'Pieks'!"

Nach­dem ich vor vie­len Jah­ren eine Pocken­schutz­imp­fung erst als Jugend­li­cher¹ bekom­men habe, drei Sit­zun­gen im Ham­bur­ger Tro­pen­in­sti­tut, in 14-tägi­gem Abstand, mit danach jeweils über 40°C Fie­ber, Schüt­tel­frost und soviel Schweiß­aus­brü­chen wie ich sie nie wie­der im spä­te­ren Leben hat­te, bin ich sicher, auch die Coro­na-Schutz­imp­fung unbe­scha­det zu über­ste­hen.

Bericht folgt.
(Wenn nicht wis­sen Sie wenig­stens wor­an ich ver­stor­ben bin)

¹


Übli­cher­wei­se wur­de in Deutsch­land im frü­hen Kin­des­al­ter gegen Pocken geimpft. Da ich kurz nach Kriegs­en­de gebo­ren wur­de und zu die­ser Zeit die Impf­stoff­ver­sor­gung schwie­rig war, zudem ver­mehrt Impf­schä­den auf­ge­tre­ten waren, hat­ten mich mei­ne Eltern nicht als Klein­kind imp­fen las­sen. Für mein Aus­tausch­jahr in USA (1963-'64) muss­te ich aller­dings für die Ein­rei­se eine Imp­fung nach­wei­sen - die wur­de 1963 im Früh­jahr durch­ge­führt.

 

 

„Bundesnotbremse“. Ach, ach was !?

" .. Kabi­nett bringt „Bun­des­not­brem­se“ auf den Weg .. "

"Na end­lich sind sie auf­ge­wacht!", möch­te ich laut in die Land­schaft schrei­en .... denn die ewi­ge Her­um­eie­rei, mal auf, mal zu, mal halb auf, mit oder ohne Ein­schrän­kun­gen .... usw. hat­te doch schon vor einem Jahr kei­nen Erfolg gebracht. So wie in den Fol­ge­mo­na­ten, und die Poli­tik hat sich so was von lächer­lich gemacht mit dem ewi­gen hin und her, ein Trau­er­spiel ohne glei­chen.

Nun also zen­tra­le Steue­rung - eine For­de­rung die ich schon zuvor als ein­zig ziel­füh­ren­de Maß­nah­me dar­ge­stellt hat­te.

Dabei bin ich weder Kanz­ler noch Gesund­heits­mi­ni­ster.
Nur ein 'vor­aus­schau­lich mit­den­ken­der Durch­schnitts­bür­ger'.

Wei­te­re Arti­kel zum The­ma
- [23.03.2020] Zah­len zu Coro­na welt­weit auf einer Web­sei­te
- [24.03.2020] Coro­na-Enwick­lung im Ver­gleich der Län­der (Aus­wahl)
- [30.09.2020] Emp­feh­lung
- [10.11.2020] Wis­sen statt Ver­mu­tun­gen ....
- [26.01.2021] Ver­gleichs­wei­se (№ 04)
- [11.02.2021] .... und dann kam plötz­lich Coro­na!
- [05.03.2021] Ent­schei­dungs­be­fug­nis & Kräf­te bün­deln - dann kon­zen­triert zuschla­gen ....

- "Augen auf!" heißt es in gefähr­li­chen Lebens­si­tua­tio­nen;
Scherz­haft warnt man "Holz­au­ge sei wach­sam!"
- "Da fiel es mir wie Schup­pen von den Augen!" sagt der Volks­mund;
- "Mir wur­den die Augen geöff­net!" sagen vie­le Men­schen, wenn sie plötz­lich eine Erkennt­nis gewon­nen haben. Weil Ihnen zuvor nicht so deut­lich die Fol­gen von Hand­lun­gen klar waren.

In der ver­gan­ge­nen Woche hat­te ich einen Arzt­ter­min.
Beim Augen­arzt.
"Aha!" wer­den Sie jetzt den­ken, "des­we­gen die ein­lei­ten­den Weis­hei­ten zu 'Augen'!"
Stimmt, dar­auf woll­te ich ein­stim­men.

Bei die­sem Besuch in einem "Medi­zi­ni­schen Ver­sor­gungs­zen­trum" gin­gen mir - im wah­ren Wort­sinn - die Augen auf. Dar­über, zu wes­sen Nut­zen die Zen­tren arbei­ten und was der Grund dafür ist, dass sie an Kran­ken­häu­ser und Kli­ni­ken ange­glie­dert wer­den.

Vor­der­grün­dig mag es so aus­se­hen, als ob da durch die Nähe und Ver­bin­dung zu den ope­rie­ren­den Kol­le­gen im Sin­ne der Pati­en­ten gehan­delt wird. Nach mei­ner Beob­ach­tung aus vie­len Jah­ren Berufs­tä­tig­keit und in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren zuneh­mend aus beglei­ten­den Besu­chen in den Ambu­lan­zen an ver­schie­de­nen Orten des Lan­des, kom­me ich aller­dings zu der Über­zeu­gung, dass hier eine Art "För­der­band" auf­ge­baut wur­de, mit des­sen Hil­fe Pati­en­ten aus den Ambu­lan­zen in die Ope­ra­ti­ons­sä­le beför­dert wer­den (Abb. unten).
Die Zahl der Ope­ra­tio­nen wächst stän­dig - die Zahl der Men­schen, die zu bestimm­ten Alters­grup­pen gehö­ren bleibt annä­hernd gleich. Auf­fäl­lig ist, dass ins­be­son­de­re sol­che Ope­ra­tio­nen zuneh­men, die mit einer gewis­sen "Vor­lauf­zeit" geplant aus­ge­führt wer­den kön­nen.

Bei­spie­le dafür sind Darm­ope­ra­tio­nen - nach eben­falls in der Häu­fig­keit wach­sen­den Darm­spie­ge­lun­gen. oder Hüft-, Knie-, und Fuß­ope­ra­tio­nen. Ein­grif­fe am Auge, sei es mit Laser zur Ver­än­de­rung einer Kurz- oder Weit­sich­tig­keit, oder zu unglei­chem Visus bei­der Augen, und vor allem Lin­sen­aus­tausch bei so-genann­ten "Star-Ope­ra­tio­nen".

Mir hat der unter­su­chen­de Arzt bei einer (alters­be­ding­ten) Ein­schrän­kung der Seh­fä­hig­keit wegen Lin­sen­trü­bung [Grau­er Star] von ca. 20% - was bedeu­tet, dass mei­ne Seh­fä­hig­keit ca. 80% des­sen beträgt, was als 'nor­mal' ange­se­hen wer­den kann, gera­ten mir künst­li­che Lin­sen ein­set­zen zu las­sen.

Auf mei­ne Fra­ge, ob ich dann wie­der 100% sehen wer­den kann kam die Ant­wort "Nein, das wer­den wir nicht errei­chen!"



Beur­tei­len Sie selbst, lie­be Lesen­de, ob Sie unter die­sen Umstän­den, also dem Gewinn von Seh­fä­hig­keit irgend­wo bei 10%, eine Ope­ra­ti­on durch­füh­ren las­sen wür­den, deren Ergeb­nis im schlimm­sten Fall Erblin­dung auf dem ope­rier­ten Auge bedeu­ten könn­te. Für ca. 10% mehr, aus­ge­hend von immer­hin noch 80% im Alter von 75 Jah­ren! Die zudem ledig­lich Bril­len als Aus­gleich erfor­dern.

 
Sicher, das ist zuwei­len etwas 'umständ­lich', immer­hin braucht man drei Bril­len:

 
Fer­ne (Auto), Nähe (Lesen) und so mit­ten­drin (Bild­schirm­ar­beit).
Aber was ist das schon, wenn man die Ein­schrän­kung genau so behe­ben kann?
Ohne Ope­ra­ti­on.

Zur Unter­su­chung hat­te ich mich ange­mel­det, weil ich für die Nähe eine etwas stär­ke­re Ver­grö­ße­rung brau­che und dafür eine Ver­ord­nung haben woll­te. Gab es nicht, obwohl eine fast halb­stün­di­ge Unter­su­chung an ver­schie­de­nen Gerä­ten durch­ge­führt wor­den ist. Es gab auch kei­ne zusam­men­fas­sen­de Bewer­tung die­ser erho­be­nen Befun­de. Wenig­stens nicht 'auto­ma­tisch', son­dern erst als ich dar­auf bestand. Die Wer­te für die gemes­se­nen neu­en Para­me­ter zur Bril­len­fer­ti­gung bekam ich nicht. Die wer­de, so wur­de ich belehrt, der Opti­ker fest­stel­len und mir dann neue Bril­len her­stel­len.

Bleibt fest­zu­hal­ten was die­ser Besuch in der Augen­am­bu­lanz als Ergeb­nis hat:

- Lang­wie­ri­ge Ein­gangs­prü­fung und Regi­strie­rung (Covid!)
- mei­ne Seh­fä­hig­keit beträgt 80% des­sen was als 'nor­mal' gilt;
- trotz­dem rät man mir zu einer Lin­sen­er­satz-OP;
- die gefun­de­nen Wer­te für neue Bril­len blei­ben unver­öf­fent­licht;
- den son­sti­gen Befund bekam ich sehr zöger­lich erst als ich dar­auf bestand.

So vie­le Spruch­weis­hei­ten wie hier zutref­fend wären kann ich gar nicht auf­schrei­ben. Daher ein Spruch für Alles:

"Nep­per, Schlep­per, Bau­ern­fän­ger
- jetzt auch in den (Kran­ken­häu­sern
ange­glie­der­ten) Ambu­lan­zen!"

 
Sie­he auch:
Gesund­heits­aus­ga­ben im Jahr 2019 auf über 400 Mil­li­ar­den Euro gestie­gen
Gra­fi­ken
Clop­pen­burg geht's an die Man­deln, Augs­burg an den Blind­darm

 

(XVI) Amtlich genehmigt ...!

In Rekord­zeit zwi­schen Antrag und Geneh­mi­gung wur­de Anfang der Woche (Diens­tag nach Ostern) die Bau­ge­neh­mi­gung erteilt. So schnell, dass wir davon über­rascht wur­den, denn noch ist die Finan­zie­rung nicht end­gül­tig und unter­schrie­ben. Jeden­falls war die Freu­de groß, es wird nun bald tat­säch­lich auf dem (nun­mehr) *Bau­platz* gewer­kelt wer­den, das Bau­stel­len­schild wird auf­ge­stellt, die Bau­her­ren­ver­si­che­rung bestellt, und die Droh­ne kommt end­lich zum Ein­satz um das Gesche­hen zu beglei­ten.

Das 'bald' ist noch nicht punkt­ge­nau fest zu machen, denn es fehlt eine klit­ze­klei­ne Klei­nig­keit, die aller­dings vor allen ande­ren Arbei­ten fer­tig sein muss:

Die Abwas­ser­pla­nung.

Bei einem Gefäl­le von ca. 12 m ab Stra­ßen­ni­veau und ca. 40 m Län­ge bis zum städ­ti­schen Kanal kein leich­tes Unter­fan­gen! Denn die Bau­ord­nung für der­glei­chen 'Bau­werk' - und "Ja", es wird tat­säch­lich so bezeich­net, wo es doch spä­ter im Unter­grund ver­schwun­den sein wird - ist auf den "Nor­mal­fall" aus­ge­rich­tet. Des­we­gen wird es hier noch­mal Dis­kus­sio­nen zur Fra­ge "Absicht der Ver­ord­nung abge­wo­gen gegen Kosten­auf­wand" geben. Letzt­lich geht es natür­lich dar­um, eine sau­be­re und ver­läss­li­che Ent­sor­gung zu gewähr­lei­sten, die in den kom­men­den Jah­ren pro­blem­los ihren Dienst lei­stet.

Wir sind dem Archi­tek­ten außer­or­dent­lich dank­bar für sein Enga­ge­ment und stän­di­ge Gesprächs­be­reit­schaft. Jede unse­rer Fra­gen wur­de beant­wor­tet, alle unse­re Vor­schlä­ge und Ideen wur­den abge­wo­gen, von der Kosten­sei­te her betrach­tet und ein­ge­ord­net. Kein Wort der Unge­duld über unse­re lai­en­haf­ten Fra­gen und Vor­stel­lun­gen. Welch ein Rie­sen­un­ter­schied zu den anfangs ins Auge gefass­ten Her­ren, die mimo­sen­haft und aus­wei­chend selbst auf grund­sätz­li­che Fra­gen reagier­ten und nach meh­re­ren Mona­ten ledig­lich zu ein paar unver­bind­li­che Skiz­zen vor­zu­wei­sen hat­ten.

Für die­je­ni­gen, die es gern etwas genau­er hät­ten was da an Gebäu­de ent­ste­hen soll hier eine Über­sicht zur Glie­de­rung ("click!" auf den Plan ver­grö­ßert):