bookmark_borderWer mehr als einmal lügt und ständig nur Sprüche macht ohne Erfolge zu erzielen, ....
na, raten Sie mal WER?

Es ist völ­lig unver­ständ­lich wie die­se Frau auf allen Sta­tio­nen die sie poli­tisch zu ver­ant­wor­ten hat­te sich einen Namen ledig­lich dafür mach­te zu ver­sa­gen, zu lügen, zu blocken: 

[Sie­he zudem bei WIKIPEDIA (1) (2) (3) (4)]

Ganz zu schwei­gen von der Tat­sa­che, dass sie - wenn es oppor­tun erscheint, die Wahr­heit durch *alter­na­ti­ve Fak­ten* ersetzt. Dies war schon lan­ge vor dem Erschei­nen von Trump auf der Polit­büh­ne ihr Mar­ken­zei­chen .... nur lügt sie nicht so offen­sicht­lich, son­dern viel geschick­ter als der *Prä­si­den­ten­dar­stel­ler aus USA.

Das Erstaun­li­che an die­ser "Kar­rie­re" ist aller­dings die Tat­sa­che, dass Frau v d Ley­en immer wie­der auf die Füße fällt, d.h. für ein nächst­hö­he­res Amt vor­ge­schla­gen - und, noch erstaun­li­cher - gewählt wurde.
EUROPA wäre hin­ge­gen bes­ser gedient, wenn sie nicht wie­der gewählt und sich in den Ruhe­stand bege­ben würde.

bookmark_borderFür "Wehret den Anfängen!" ist es schon zu spät.
Wenn die Saat aufgeht werden die Schuldigen nicht mehr leben ....

Wie heißt es doch so tref­fend im deut­schen Sprichworteschatz?
»» .. Den Teu­fel mit dem Beel­ze­bub austreiben! ..««
[Der "Redens­ar­ten Index" sagt dazu ....]

ZITAT:
".. Damit wird ein Phä­no­men euro­päi­scher Ein­wan­de­rungs­ge­sell­schaf­ten gestärkt: reli­giö­se mus­li­mi­sche Schü­ler hal­ten ihre Reli­gi­on für über­le­gen und stel­len sich unter Beru­fung auf ihre kul­tu­rel­le und reli­giö­se Iden­ti­tät über ande­re, gren­zen sich ab und leh­nen die Offe­ne Gesell­schaft ab. Der wah­re Grund für die Eta­blie­rung des isla­mi­schen Reli­gi­ons­un­ter­richts scheint eher zu sein, dass man dar­in eine Mög­lich­keit sieht, den christ­li­chen Reli­gi­ons­un­ter­richt, der in die Defen­si­ve gera­ten ist, zu stär­ken (sie­he: "Christ­li­chen Reli­gi­ons­un­ter­richt ret­ten – mit Hil­fe des Islam?"). Bemer­kens­wert ist auch, dass beim isla­mi­schen Reli­gi­ons­un­ter­richt die Kosten kei­ne Rol­le spie­len, wäh­rend beim Ethik­un­ter­richt die Kosten in den Vor­der­grund gestellt werden .."
[Her­vor­he­bun­gen: wvs]]

bookmark_borderNachtrag zu: INTERSEXUALITÄT

Mein Arti­kel zur Inter­se­xua­li­tät kann miss­ver­stan­den wer­den, wes­we­gen ich hier noch­mals dar­auf ein­ge­hen will. Eini­ge ergän­zen­de Zita­te aus einem sehr guten Arti­kel der bei "RUHRBARONE" zu lesen ist sind ein­ge­fügt um Wis­sen zu ergän­zen und mehr Klar­heit zu verschaffen.

Es geht dar­um zu ver­deut­li­chen, dass die Fest­stel­lung der Geschlech­ter in den Natur­wis­sen­schaf­ten stets und aus­schließ­lich aus den Chro­mo­so­men X und Y erfolgt. X Chro­mo­so­men sind weib­lich, Y Chro­mo­so­men sind männ­lich, und durch die Befruch­tung einer Eizel­le X mit einem Sper­mi­um Y oder X ent­steht ein neu­es Indi­vi­du­um, das ent­we­der das Merk­mal XX (weib­lich) oder XY (männ­lich) trägt.

Nun sind die Vor­gän­ge rund um Bil­dung der Eizel­len und Sper­mi­en sowie deren wei­te­re Ver­bin­dung zu einem neu­en Lebe­we­sen außer­or­dent­lich kom­plex - was dazu führt, dass es Fehl­ent­wick­lun­gen geben kann, die die­se Ein­deu­tig­keit ver­mis­sen las­sen. Eine sol­che Mög­lich­keit hat­te ich in dem Arti­kel mit Titel "Inter­se­xua­li­tät" vorgestellt.
XY Per­so­nen kön­nen bei einer Hor­mon­stö­rung [genau­er: Rezep­tor­sen­si­bi­li­täts­man­gel] eine weib­li­che, unvoll­stän­di­ge Ent­wick­lung durch­ma­chen, bei der eine Aus­bil­dung von Vagi­na und Ute­rus unter­blei­ben, kei­ne Eier­stöcke gebil­det wer­den, son­dern Hoden-Rudi­men­te im Abdo­men ver­blei­ben. Was die Aus­bil­dung sekun­dä­rer Geschlechts­merk­ma­le angeht gibt es sehr unter­schied­li­che Vari­an­ten die hier zu bespre­chen den Rah­men spren­gen wür­den. Allen For­men gemein­sam ist ledig­lich die Tat­sa­che, dass die­se Per­so­nen zwar wie Frau­en aus­s­hen, aber unfrucht­bar sind.

Hier nun ein Zitat aus der Abhand­lung von Frau Dr. Ant­je Jeli­nek in der sie die Absicht erläu­tert, mit der ihr Arti­kel ver­fasst wurde:

Die Ideo­lo­gi­sie­rung und der Dis­kurs über *Gen­der* sind natur­wis­sen­schaft­lich obso­let, es geht nicht um Fak­ten son­dern um Wunsch­den­ken, also Fik­ti­on.

Auch dazu ein Zitat:

Die ver­schie­de­nen Aus­prä­gun­gen der äuße­ren Erschei­nungs­form im Ver­hält­nis zu den gene­ti­schen Rea­li­tä­ten fin­det man im ver­link­ten Arti­kel sehr aus­führ­lich dar­ge­stellt. Ich möch­te nur noch aus mei­ner Sicht hinzufügen:
Wenn in die­sem Land weni­ger "geglaubt und her­um gespon­nen", aber mehr "Fak­ten erforscht und bewie­sen" wür­den, spar­te das sehr viel Auf­wand und unnüt­ze Diskussion.
Zitat:

Sagt eine Natur­wis­sen­schaft­le­rin, hingegen:
Was soll man von den Men­schen in der Poli­tik erwar­ten, die noch nicht ein­mal ein Gym­na­si­um, geschwei­ge denn eine höhe­re Lehr­an­stalt von innen gese­hen haben? Die den­noch über alles & immer selbst­ge­recht, ja total selbst­ge­fäl­lig, bar jeden Selbst­zwei­fels entscheiden?

Sie­he hier­zu ins­be­son­de­re einen Artik­le beim hpd zu einem Gesetz, das es nicht hät­te geben dür­fen:
"Selbst­be­stim­mungs­ge­setz: Der Spa­gat zwi­schen Befürch­tun­gen und indi­vi­du­el­ler Verwirklichung"

bookmark_borderKreuzifix ...!
Ist das Alles von der Kunstfreiheit¹ gedeckt?

Titel/Bild Schöp­fe­rin & Quel­le: Susan Plo­karz / soul-designs.com erstellt und unter der Lizenz „Crea­ti­ve Com­mons Namens­nen­nung-Wei­ter­ga­be unter glei­chen Bedin­gun­gen“ in Ver­si­on 4.0 (CC BY-SA 4.0)

Was beim lan­gen Gang durch die Instan­zen der Justiz end­los dau­ern kann wird hier durch einen Gei­stes­blitz zum Gegen­stand, zur reli­gi­ons­fer­nen und welt­an­schau­ungs­neu­tra­len Dar­stel­lung des *Mit­ein­an­der* inner­halb der Gesell­schaft .... nicht nur im Frei­staat Bay­ern.

¹ Alles von der Kunst­frei­heit gedeckt

bookmark_borderNachlese zur RAMADAN Beleuchtung, und:
Warum die AfD so attraktiv ist

Am Bei­spiel des letz­ten RAMADAN und den Bemü­hun­gen vie­ler lokal und über­re­gio­nal ange­sie­del­ter Poli­ti­ker mit und ohne der­zei­ti­ge Amts­ver­ant­wor­tung wur­de deut­lich, dass einer Inte­gra­ti­on - ent­ge­gen aller Beteue­run­gen für die Öffent­lich­keit - nicht nur von Sei­ten der Zuge­rei­sten und Asyl­su­chen­den, son­dern haupt­säch­lich von den deut­schen Ver­ant­wor­tungs­trä­gern durch ihr Han­deln ein Bären­dienst erwie­sen wurde.

Dies ist nicht erst ein Pro­blem aus die­sem Jahr, es ist das Grund­pro­blem war­um Inte­gra­ti­on SO nicht gelin­gen kann. Anstatt Regeln auf­zu­stel­len und auf der Ein­hal­tung zu bestehen wird Nach­sicht gezeigt. Über den Grund kann nur spe­ku­liert werden:
Ich wage die Behaup­tung, man wol­le die Über­tre­tun­gen ledig­lich als Klei­nig­kei­ten abtun und sei doch im gro­ßen Gan­zen auf dem besten Wege die Inte­gra­ti­on zu schaf­fen. Die 'Schuld' an Män­geln wird daher nicht denen ange­la­stet die die Ver­ein­ba­run­gen nicht ein­hal­ten und sich noch dar­über lustig machen wie leicht man die gut­gläu­bi­gen Deut­schen über­töl­peln kön­ne, son­dern man macht fik­ti­ve Kräf­te angeb­li­cher Islam­fein­de und Ras­si­sten aus, deren angeb­li­ches Trei­ben das wah­re Hin­der­nis sei.

Fol­ge­rich­tig in die­sem Denk­sche­ma ist es sodann, sich dar­über Gedan­ken zu machen wie man Kri­tik an behörd­li­chem Vor­ge­hen und den Aus­sa­gen der Poli­ti­ker - meist aus Alt-Par­tei­en - die dafür feder­füh­rend ver­ant­wort­lich sind , als über­zo­gen, nicht ziel­füh­rend und vor­ur­teils­be­haf­tet dar­stellt. Was fehlt ist eine Aus­ein­an­der­set­zung in der Sache, also mit der Fra­ge "Wie muss gehan­delt wer­den wenn Ver­ein­ba­run­gen die der Inte­gra­ti­on die­nen sol­len von denen die sie betref­fen nicht ein­ge­hal­ten wer­den, wenn die­se also ver­su­chen aus­zu­wei­chen und eine Par­al­lel­ge­sell­schaft auf­recht­erhal­ten, teil­wei­se sogar eine Ände­rung der Rechts­nor­men anstre­ben". Direkt, durch pas­si­ven Wider­stand, indi­rekt durch Par­tei­en­grün­dung mit dem Ziel die Rechts­si­cher­heit im Gast­land Deutsch­land so zu ver­än­dern, dass sie aus­ge­he­belt wer­den und dem eige­nen Stre­ben Vor­rang geben sollen.

Dass durch all die­se Machen­schaf­ten Gefahr im Ver­zu­ge ist wird von Vie­len Ver­ant­wort­li­chen glatt­weg geleug­net, min­de­stens aber igno­riert .... und genau dar­in liegt der Erfolg der rechts-natio­nal Geson­ne­nen, die man nun mit dem untaug­li­chen Mit­tel des Par­tei­en­ver­bo­tes mund­tot machen will. Es ist leicht abzu­se­hen, dass das nicht zum erwünsch­ten Erfolg füh­ren wird - wenn­gleich es sicher ein­zel­ne Bestre­bun­gen und Per­so­nen in den Rei­hen der ein­schlä­gi­gen Par­tei­en gibt, die selbst­re­dend nicht mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar sind.

Ist es wirk­lich kor­rekt anzu­neh­men Islam und Demo­kra­tie, Islam und Rechts­staat, Islam und Plu­ra­lis­mus sei­en kein Wider­spruch? Gläu­bi­ge Mus­li­me müs­sen - wie übri­gens auch Gläu­bi­ge Katho­li­ken! - zuerst den Gebo­ten und Rechts­nor­men ihrer Reli­gi­on gehor­chen, jede natio­na­le Rechts­norm hat sich dahin­ter ein­zu­rei­hen. Des­we­gen ist es ver­mes­sen die Situa­ti­on so zu beschrei­ben wie der ehe­ma­li­ge Prä­si­dent Wulff. In der wei­ter unten ange­häng­ten Liste von Arti­keln ist einer der eine Stu­die bespricht. Dort wur­de fest­ge­stellt: ".. 47 Pro­zent hal­ten die Befol­gung der Islam-Gebo­te für wich­ti­ger als die deut­schen Geset­ze. Ein Drit­tel meint, Mus­li­me soll­ten zur Gesell­schafts­ord­nung aus Moham­meds Zei­ten zurück­keh­ren. 36 Pro­zent sind über­zeugt, nur der Islam kön­ne die Pro­ble­me der Zeit lösen .."
Wie der Islam der­zeit in den von ihm domi­nier­ten Län­dern '.. die Pro­ble­me der Zeit ..' löst ist schnell erklärt: Aus­peit­schun­gen, Stei­ni­gun­gen, Her­ab­wer­fen von hohen Gebäu­den, und Hin­rich­tung, "Köp­fen" mit Schwert!
Die Zah­len an gemä­ßig­ten Mus­li­men, die es mit den Gebo­ten der Reli­gi­on nicht ganz so ernst neh­men, ist nicht aus­schlag­ge­bend: Es sind die reli­giö­sen Eife­rer, die Fun­da­men­ta­li­sten, die macht­lü­ster­nen Poli­ti­ker denen die Reli­gi­on als Vor­wand dient Anders­den­ken­de zu iso­lie­ren, zu deklas­sie­ren und letzt­lich zu eliminieren. 

Der Ein­fluß von Regi­men außer­halb Euro­pas, die den Mus­li­men die sich hier­her geret­tet haben oder aus Grün­den der bes­se­ren Chan­cen gekom­men sind, ist nicht ver­kenn­bar. Paki­stans Poli­ti­ker for­dern nur noch mit Deutsch­land Geschäf­te zu machen wenn wir die *Got­tes­lä­ste­rung* so bestra­fen wie es das Scha­ria Recht vor­gibt. Dort wer­den wegen vor­geb­li­cher Blas­phe­mie Men­schen von Mobs gelyncht - oft ohne das die Behör­den und Ord­nungs­kräf­te eingreifen.
Erdo­gan erpreßt die NATO um der ins Aus­land geflo­he­nen Regime­geg­ner hab­haft zu wer­den - Ent­füh­run­gen aus Staa­ten der EU sind mehr­fach nach­ge­wie­sen. Da ist der im obi­gen Aus­zug genann­te Ein­fluß auf die Moschee­ge­sell­schaf­ten durch DITIB noch 'zivi­li­siert' zu nen­nen. Nicht umsonst bekommt Erdo­gan den über­wie­gen­den Teil sei­ner Stim­men von in Deutsch­land leben­den Türken.

Nur um der Deut­lich­keit und Abgren­zung willen:
Jeder Ein­fluss von Reli­gi­on auf die Poli­tik hier­zu­lan­de ist abzu­leh­nen! Wir haben eine Tren­nung von Kir­che und Staat laut Grund­ge­setz - auch wenn es manch­mal anders aus­sieht betrach­tet man bei­spiels­wei­se die öffent­li­chen Gre­mi­en, die bedau­er­li­cher­wei­se immer noch über­pro­por­tio­nal mit Reli­gi­ons­ver­tre­tern oder reli­gi­ons­ab­hän­gig Beschäf­tig­ten besetzt sind, die dort ihre dog­ma­ti­sche Grund­hal­tung zu Ungun­sten der Gesamt­ge­sell­schaft ein­brin­gen und durch­set­zen .... ein wesent­li­cher Grund für das Schei­tern vie­ler Pro­jek­te, die der All­ge­mein­heit Nut­zen zu brin­gen in der Lage wären.


[Quel­le der Text­aus­zü­ge]


Erwei­tern­de Infor­ma­tio­nen und Quel­len für den Artikel:

1. In einer frei­en Gesell­schaft darf man Reli­gio­nen ver­spot­ten – für den Islam gibt es kei­ne Ausnahme
2. Rama­dan-Beleuch­tung in Frank­furt: Was die Inte­gra­ti­on der Mus­li­me för­dern soll, wird das Gegen­teil bewirken
3. Zwi­schen Islam und Grundgesetz
4. „Hälf­te der Tür­kei­stäm­mi­gen fühlt sich nicht anerkannt“
5. Zuwan­de­rer trei­ben in Deutsch­land die Kri­mi­na­li­tät – und end­lich spricht die Poli­tik darüber

bookmark_borderDie Rente ist sicher ...!

Den Satz in dem Titel sprach eins Nor­bert Blüm, ein lin­ker CDU Poli­ti­ker. Ja, lie­be Lesen­de, sowas gab es "Frue*er"™ ein­mal in unse­rem Land. Er war auch nicht der Ein­zi­ge. In CDU und SPD gab es immer ein­zel­ne Poli­ti­ker die von der jewei­li­gen Par­tei­li­nie abwi­chen wenn es um Rech­te für und Lei­stun­gen an jene Men­schen im Land ging die sich von "Erwerbs­ar­beit" ernährten. 

Seit die­ser Zeit ist das poli­tisch Spek­trum klamm­heim­lich immer wei­ter nach rechts abge­wan­dert. Freie Wäh­ler in Bay­ern und AfD anson­sten sind jetzt die ultra-rech­ten Par­tei­en, CDU ist klar rechts, unter­neh­mer­freund­lich ein­ge­glie­dert und was ein­mal die Sozi­al­de­mo­kra­ten unter Wil­ly Brandt waren sind nun die von der "Lin­ken". Ein armes Häuf­lein, das mitt­ler­wei­le sei­ne sozia­li­sti­schen Wur­zeln ver­leug­net und ohne Not vor den Kir­chen* ein­ge­knickt ist, gehol­fen hat es den Genos­sen nicht. Spä­te­stens mit Wagen­knechts Par­tei ist das Schick­sal der "Lin­ken" als Par­tei besiegelt.

In all den Höhen und Tie­fen des Lan­des war es tat­säch­lich die Ren­te, die von allen Regie­run­gen mit allen Mit­teln erhal­ten wur­de. Zwar gab es Kür­zun­gen um die Rela­ti­on Bei­trags­zah­ler zu Ren­ten­be­zie­hern abzu­mil­dern als sich abzeich­ne­te, dass bald anstatt sechs Arbei­ten­den die einen Rent­ner unter­hiel­ten die Quo­te über vier Zah­ler zu nun­mehr zwei Zah­lern pro Rent­ner fal­len würde.

Nun ist es die Ampel­ko­ali­ti­on, die die Ren­te end­gül­tig rui­nie­ren will. Fest ent­schlos­sen die FDP, die seit Jah­ren schon für eine Kapi­tal­deckung (gleich wel­cher Art) trom­melt - kein Wun­der, steht sie doch für jene Wäh­ler, die bei einem sol­chen Modell den höch­sten Pro­fit haben würden.

Es geht um die wei­ter­hin zu sichern­de Finan­zie­rung. Wenig­stens die­sen Pfei­ler will die aktu­el­le Regie­rung nicht schlei­fen. Die Finan­zie­rung jedoch soll im wei­te­sten Sin­ne über Geld­an­la­ge in Akti­en erfol­gen. Dabei gibt es zwei wesent­li­che Fehler:
1. das Grund­ka­pi­tal für den Ein­stieg muss 'geborgt' wer­den - zukünf­ti­ge Gene­ra­tio­nen wer­den die Zin­sen dafür auf­brin­gen müssen;
2. eine sol­che Geld­an­la­ge ist nicht unbe­dingt nur von Vor­teil durch Divi­den­den und Wert­stei­ge­rung - es gibt die Mög­lich­keit von har­schen Ver­lu­sten, die wie­der­um nie vor­her zu sagen sind - aber nach all­ge­mei­ner Beob­ach­tung seĺbst bei Inve­sti­tio­nen in ver­meint­lich 'bom­ben­si­che­re' Anla­ge­ob­jek­te von Fall zu Fall auftreten.

Wie­der ein­mal fal­len den Poli­ti­kern ledig­lich Model­le ein die von den Arbeit­neh­mern getra­gen wer­den sol­len. Dabei wäre doch ein Modell in das alle Bür­ger zah­len - egal wel­chen Beruf sie aus­üben - so wie es in der Schweiz und Öster­reich zu fin­den ist, sehr viel gerech­ter und vor allem sozi­al aus­ge­gli­chen. Die Bei­spie­le zei­gen, dass so - bei glei­cher Bela­stung der Zah­len­den! - die spä­te­ren Ren­ten das zwei- bis mehr­fa­che des­sen betra­gen was unser Modell der­zeit bereitstellt.
Zugleich könn­ten bis zur Errei­chung der kom­plet­ten Umstel­lung erhöh­te Bela­stun­gen des Ertrags aus Kapi­tal­an­la­gen und Gewin­nen von Unter­neh­men fest­ge­legt wer­den, denn schließ­lich sind die von Arbei­ten­den gene­riert worden.



Wie so oft fal­len Ent­schei­dun­gen die die höch­ste Kom­ple­xi­täts­stu­fe haben - dabei gilt doch nicht nur für das Kriegs­hand­werk der Satz "Nur das Ein­fa­che hat Erfolg".

 

 


* Da reibt sich der Alt-Lin­ke die Augen und sucht wo denn der Slo­gan "Reli­gi­on ist Opi­um für das Volk" geblie­ben ist.

bookmark_borderVon Rückzugsgefechten in Sachen Homöopathie

Wer sich in der Poli­tik unse­res Lan­des aus­kennt und sie seit Jah­ren beob­ach­tet hat weiß, wel­che Kri­te­ri­en erfüllt sein müs­sen um ein Vor­ha­ben in die Tat umzu­set­zen. Meist ver­ge­hen Jah­re, sel­te­ner Mona­te, bis ein Gesetz ange­nom­men wird, ver­ab­schie­det ist, und schließ­lich sei­ne Wir­kung entfaltet.

Seit Jah­ren wird ver­sucht die durch kei­ner­lei Bewei­se pro­pa­gier­te Homöo­pa­thie als gleich­be­rech­tigt neben der klas­si­schen Medi­zin zu eta­blie­ren. Doch, "O Wun­der!", da rei­be ich mir die Augen wenn ich an ver­schie­de­nen Stel­len lese:


Das war am Don­ners­tag, 11 Janu­ar 2024.

oder dies:

Danach kam sofort als Reaktion:
Vehe­men­te Gegen­re­ak­tio­nen der ein­schlä­gig inter­es­sier­ten Quack­sal­ber, der Her­stel­ler von teu­ren Pla­ce­bo-Zucker­kü­gel­chen und sogar einem Teil der Ärz­te­schaft mit der Zusatz­be­zeich­nung "Arzt für Homöo­pa­thie".

Oder das Kostenargument:

Da gibt es nur eine Antwort:


Für "Null" Wir­kung sind 6,6 Mil­lio­nen Euro ein Skandal!

Alt­be­kann­te Argu­men­ta­ti­on zwi­schen "Wer heilt hat recht" und "Aber mir hat es doch gehol­fen" - nur gibt es nach wie vor kei­ne Bewei­se für die Wir­kung, alle Ver­laut­ba­run­gen sind anek­do­tisch oder ver­fälscht, kei­ne nach den Regeln der Wis­sen­schaft durch­ge­führ­ten Stu­di­en die einer kri­ti­schen Prü­fung stand halten .... 

[Quel­le]


"Ideen" gibt es genug - was fehlt sind hand­fe­ste Beweise!

Schon gibt es Ver­laut­ba­run­gen Ein­schrän­kun­gen zu machen, das strik­te "NEIN" in ein zögern­des "JEIN" zu wan­deln - eine Kon­zes­si­on an die Wun­der­gläu­bi­gen, die es nicht ver­ste­hen kön­nen, dass Wis­sen­schaft nicht zu dis­ku­tie­ren son­dern 'ohne wenn und aber' zu akzep­tie­ren ist. Unumstößlich.

bookmark_borderVon 'Situationen'

Stel­len Sie sich vor Sie wären eine Frau aus einem süd-ost-euro­päi­schen Land in mitt­le­rem Lebens­al­ter und hät­ten ein Kind aus einer geschei­ter­ten Bezie­hung. Da ler­nen Sie einen net­ten, alters­glei­chen Mann ken­nen. Er ist freund­lich, beson­nen, arbeit­sam und gut aus­se­hend. Es wer­den Ver­ab­re­dun­gen gemacht, man lernt sich bes­ser ken­nen und aus Sym­pa­thie wird Lie­be. Das Paar beschließt zusam­men das wei­te­re Leben zu gestalten. 

Der Mann bekommt ein lukra­ti­ves Ange­bot in einem boo­men­den Wirt­schafts­sek­tor zu arbei­ten. Der größ­te Nach­teil dabei ist: Er muss für jeweils sechs Mona­te 'auf Mon­ta­ge', das heißt in ent­le­ge­ne Ecken der Welt, um dort an Groß­pro­jek­ten mit­zu­ar­bei­ten. Groß­zü­gi­ge Bezah­lung, Flü­ge und Unter­kunft frei, die ein­zi­gen Kosten die ent­ste­hen sind die für Essen und Trinken.

Sie (die oben­ge­nann­te Frau) stim­men schwe­ren Her­zens zu, denn die Aus­sicht des Freun­des ein mehr­fa­ches des­sen zu ver­die­nen, was er im Hei­mat­land bekom­men wür­de. Was man von dem Aus­lands­job anspa­ren könn­te um sich etwas zu lei­sten ist ver­lockend. Die bes­se­re Zukunft erscheint wich­ti­ger als der kurz­fri­sti­ge Ver­lust an Nähe und Gemeinsamkeit.

Aus einer Aus­lands­tour wer­den zwei. Das was gespart wer­den konn­te erscheint nicht genug zu sein. Er kom­men zwei wei­te­re Ein­sät­ze dazu. Zwi­schen den drit­ten und vier­ten Mon­ta­ge­ein­satz kommt es zu einer Schwangerschaft.
Sie bestehen dar­auf, dass es jetzt genug Geld ist und Sie bestehen dar­auf, dass mit der vier­ten Abwe­sen­heit, vor der Geburt, end­gül­tig die­se Arbeit auf­ge­ge­ben wird.

Da Sie sich in der EU frei bewe­gen kön­nen sehen Sie für sich, ihr erstes und das erwar­te­te zwei­te Kind, den Part­ner, ein bes­se­res Leben in Deutsch­land als erstre­bens­wer­tes Ziel. Sie set­zen sich durch, das zwei­te Kind kommt in Deutsch­land zur Welt.

Sie kön­nen die Spra­che nicht, noch kann es ihr Part­ner. Der spricht rudi­men­tär Eng­lisch, Beto­nung auf 'rudi­men­tär'. Vie­le Bewer­bun­gen - kein Erfolg. Es schei­tert immer an man­geln­der Sprach­kennt­nis (Deutsch). Ein Sprach­kurs 'kom­pakt', ist über­for­dernd, wird abge­bro­chen. Der Mann will zurück zu der Fir­ma die ihn ins Aus­land geschickt hat. Geld ver­die­nen. Das Ange­spar­te ist mitt­ler­wei­le man­gels Arbeits­stel­le zusam­men­ge­schmol­zen. Zu wenig um noch län­ger in Deutsch­land das Leben zu bezahlen.

Das älte­re Kind ist alt genug um es zu den Groß­el­tern in die Hei­mat zu schicken - es kam sowie­so nicht gut zurecht - kei­ne Aus­bil­dungs­mög­lich­keit. Wegen man­geln­der Deutschkenntnisse.
Trotz aller Ein­schrän­kung und schlecht bezahl­ten 'Neben­jobs' bei­der Part­ner reicht das Geld hin­ten und vor­ne nicht. Der Mann will nun end­gül­tig auf Mon­ta­ge gehen. Die Frau ist dage­gen. Man strei­tet, der Streit eska­liert. Er läßt Frau und Kind mit­tel­los zurück um in das Hei­mat­land zu rei­sen und sich dort wie­der für den Aus­lands­auf­ent­halt zu verdingen.

Die mitt­ler­wei­le ver­zwei­fel­te Frau steht vor dem Ruin:
Kein Geld außer dem, was sie mit den paar Stun­den Aus­hilfs­job schwarz ver­die­nen kann, immer in Sor­ge wie sie ihr Klein­kind ver­sor­gen soll - kein Part­ner der mit hilft und sei­nen Teil der Last trägt. Gebro­che­nes Herz, kein Geld, kein Auto, kei­ne Perspektive.
Sie will zurück in ihre Hei­mat, zu dem ersten Kind und zunächst bei ihren Eltern unterkommen.

Der Flug kostet ca. 200 €.
Die hat Sie nicht

Ich habe die­se Frau noch nie gese­hen, ken­ne nur die Geschich­te, den Mann und das erste Kind,
bin Athe­ist und glau­be nicht dar­an, dass 'gute Taten' mir einen Platz im Para­dies sichern.
Aber dar­an, dass man Men­schen in Not nach Kräf­ten hel­fen soll.

Ich fah­re Mut­ter und Kind zum wei­ter ent­fern­ten Flugplatz.
Den Flug in ihre Hei­mat habe ich auf den Namen der Frau gebucht und bezahlt.

Wenn Sie nun den­ken "Was soll das?" sage ich darauf
"Tue Gutes und sprich davon, es könn­te Ande­re dazu brin­gen sich ähn­lich zu verhalten."

[Ergän­zend ver­wei­se ich auf die­sen → Arti­kel]

bookmark_border"Den Letzen beißen die Hunde!"

Glück­li­cher­wei­se nur auf der Gegen­fahr­bahn konn­te ich heu­te haut­nah erle­ben was so eine Trecker­pro­zes­si­on an Cha­os auslöst:
Der übli­che Ver­kehr rund um die land­wirt­schaft­li­chen Fahr­zeu­ge wird fast zum Still­stand gebracht - man bewegt sein Fahr­zeug im Schnecken­tem­po, Die­sel­dämp­fe mül­men die Gegend zu und wüten­de Leid­tra­gen­de grei­fen zu unse­riö­sen, gar unge­setz­li­chen Mit­teln um ihrem Unmut Raum zu schaffen.

Jede *SUBVENTION* befrie­digt Weni­ge und bela­stet die Mehr­heit, die Steuerzahler.

Kun­den, End­ver­brau­cher, wir alle sind auf jeden Fall immer 'die Dum­men'. Denn wenn Sub­ven­tio­nen gezahlt wer­den geht das über die Steu­er­last auf alle Steu­er­zah­ler über. Gibt es hin­ge­gen kei­ne Sub­ven­tio­nen für Land­wirt­schaft, so legen die Betrie­be ihre Kosten auf die Pro­duk­te um und auch die­se Mehr­ko­sten betref­fen dann die Steu­er­zah­ler, nur auf indi­rek­tem Weg. Sogar noch dra­sti­scher als bei den staat­li­chen Lei­stun­gen durch Steu­er­ver­zicht oder Ermä­ßi­gung, denn Prei­se für Waren wer­den ja noch zusätz­lich mit der Umsatz­steu­er belegt.
So gese­hen sind die Land­wirt­schafts-Son­der-Sub­ven­tio­nen, kurz Steu­er­ermä­ßi­gun­gen, in Wahr­heit für die Men­schen im Land gün­sti­ger, d.h. sie bela­sten uns geringer.
[Das ist nicht ganz kor­rekt, denn nur die Abneh­mer der nicht-sub­ven­tio­nier­ten Pro­duk­te zah­len den Auf­preis der durch Mehr­wert-Steu­er anfällt, wer die­se Pro­duk­te nicht kauft hat dem­ge­gen­über kei­ne Mehr­ko­sten. Ist in die­sem Zusam­men­hang hier zu vernachlässigen.]

Letzt­lich läuft es auf die Fra­ge hin­aus "Wie viel Land­wirt­schaft wol­len wir als Grund­ver­sor­gung (ins­be­son­de­re in Not­fäl­len!) im Lan­de bewah­ren, auf wel­che Pro­duk­te könn­ten wir ohne Not ver­zich­ten wenn sie nicht mehr im Inland pro­du­ziert würden?"

Bevor nun also über die Land­wir­te der Stab gebro­chen wird soll­te die­se letz­te Über­le­gung ein­flie­ßen. Wenn wir eine Basis an Land­wirt­schafts­be­trie­ben hal­ten wol­len um in Not­si­tua­tio­nen nicht Hun­ger zu lei­den, müs­sen wir ande­rer­seits bereit sein etwas dafür zu bezah­len, also Sub­ven­tio­nen zu ver­tei­len / ver­tei­len zu las­sen. Das aber hof­fent­lich gerecht und nicht mit der Gieß­kan­ne. Da soll­ten wir Abstand zu EU wah­ren, und hier­zu­lan­de die Ver­tei­lung von der Betriebs­grö­ße abhän­gig machen. Land­wirt­schafts­kon­zer­ne die von Gesell­schaf­ten finan­ziert sind, also durch Anteils­eig­ner / Betei­li­gun­gen unter­hal­te­ne Betrie­be, brau­chen kei­ne Sub­ven­tio­nen aus Deutsch­land. Sie soll­ten im Gegen­teil höher besteu­ert wer­den als Betrie­be in bäu­er­li­cher Pri­vat­hand um einen Teil der Sub­ven­tio­nen aus die­sem Auf­kom­men zu bezah­len und die All­ge­mein­heit zu entlasten.


Die klüg­ste Poli­tik ist immer mit Betrof­fe­nen zu reden - eine Wahr­heit, die von die­ser Regie­rung sträf­lich ver­nach­läs­sigt wird. Per *Dekret* zu regie­ren war ein­mal und soll­te seit 1918 vor­bei sein. Es durch Mehr­heits­be­schlüs­se von Ahnungs­lo­sen bei den Grü­nen zu erset­zen kann nur in viel schlim­me­res Cha­os füh­ren. Betrof­fe­ne ein­zu­be­zie­hen ist hin­ge­gen das Mit­tel der Wahl, weil die­se das Gefü­ge ihres Markt­seg­men­tes viel bes­ser ken­nen als Poli­ti­ker und am ehe­sten geneigt sind gegen Ungleich­ge­wich­te in den eige­nen Rei­hen vor­zu­ge­hen.
 

Aber wer bin ich schon,
hier den ver­ant­wort­li­chen Poli­ti­kern Vor­schlä­ge zu machen,
die ihnen offen­bar bis­her nicht selbst ein­ge­fal­len sind ....

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Titel­zei­len-Quel­le

bookmark_borderBayerisches Wunschdenken:
Besser als andere Deutsche?
Die Bilanz vieler Jahre sagt das Gegenteil!

Die Gei­er krei­sen schon über der schwä­cheln­den Ampel-Koalition ....

Iiih! Bewah­re!
Es haben doch sei­ne Par­tei­ge­nos­sen in den Jah­ren der Merkel'schen Koali­tio­nen genug Schä­den ange­rich­tet die nun auf­zu­ar­bei­ten sind. Schon wird 'das wirt­schaft­li­che Über­le­ben Deutsch­lands' wie­der aus der Mot­ten­ki­ste geholt, und bald kommt bestimmt noch wer mit der 'schwä­bi­schen Haus­frau', die seit Schäub­le eine Berühmt­heit ist. 

Seit die CSU Mini­ster in Sachen 'Ver­kehr' und 'Inne­res' tätig wur­den sieht die Bilanz trau­rig aus:

  • Mil­li­ar­den­schwe­re Kon­ven­tio­nal­stra­fe wegen Ver­trags­bruchs beim geplan­ten Maut­sy­stem → kei­ner wills gewe­sen sein!
  • Kon­zen­tra­ti­on auf Auto­bahn und Aus­bau von Bun­des­stra­ßen (haupt­säch­lich in Bay­ern und Baden-Würt­tem­berg) unter Ver­nach­läs­si­gung von Mit­te und Nor­den Deutsch­lands und vor allem der Erhal­tung der Bahninfrastruktur.
  • Rei­hen­wei­se ver­fas­sungs­wid­ri­ge Gesetz­ge­bung die vom höch­sten Gericht geschasst wurden.
  • Da nen­nen wir doch mal die Namen der Verantwortlichen: 

    Alex­an­der Dob­rindt, Bun­des­mi­ni­ster für Ver­kehr und digi­ta­le Infra­struk­tur - die digi­ta­le Infra­struk­tur hat sich unter ihm zurückentwickelt;

    Peter Ram­sau­er, Bun­des­mi­ni­ster für Ver­kehr, Bau und Stadt­ent­wick­lung, hat auch eine Mül­ler-Leh­re absol­viert. Der Mini­ster konn­te weder den Ver­kehr ver­bes­sern, noch prä­gend in der Stadt­ent­wick­lung agieren.

    Andre­as Scheu­er, Bun­des­ver­kehrs­mi­ni­ster die von ihm geplan­te Pkw-Maut in Deutsch­land schei­ter­te am Veto des Euro­päi­schen Gerichts­hofs, auch die neue Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung muss­te wegen eines Form­feh­lers wie­der außer Kraft gesetzt werden. 

    Hans-Peter Fried­rich, Bun­des­in­nen­mi­ni­ster, danach Mini­ster für Ernäh­rung und Land­wirt­schaft; in der Zeit als Innen­mi­ni­ster schaff­te er es mehr­fach Geset­ze zu initi­ie­ren die kurz danach vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt als gesetz­wid­rig gekippt wurden;

    Micha­el Glos war mit einer Leh­re zum Mül­ler Chef der CSU-Lan­des­grup­pe und vier Jah­re lang Bundeswirtschaftsminister; 

    Karl-Theo­dor zu Gut­ten­berg, Pla­gia­tor, Bun­des­mi­ni­ster für Wirt­schaft und Tech­no­lo­gie, zwei Jah­re spä­ter der Wech­sel ins Ver­tei­di­gungs­mi­ni­ste­ri­um, er hat die Wehr­pflicht abge­schafft und nun haben wir den Salat; 

    Horst See­ho­fer zuerst Gesund­heits­mi­ni­ster, dann Land­wirt­schafts­mi­ni­ster. Dann nach 10 Jah­ren Bay­ern noch Bun­des­in­nen­mi­ni­ster. In die­ser Funk­ti­on leg­te er - ähn­lich wie sein Par­tei­kol­le­ge Fried­rich - meh­re­re Geset­ze vor, die spä­ter vom Bun­des­ge­richts­hof als ver­fas­sungs­wid­rig beur­teilt wurden. 

    bookmark_borderVon Schlagzeilen ....

    Eines muss man den Leu­ten bei BILD las­sen: Sie sind wort­ge­wandt und kreativ.

    Das ist aber schon Alles, denn von 'Inhal­ten' kann man wohl kaum spre­chen. Eher von so-genann­ten "Mücken-Ele­fan­ten", was heißt: Aus einem Flie­gen­dreck macht man einen Rie­sen­mist­hau­fen. Womit wir sprach­lich etwa auf der Ebe­ne ange­kom­men sind die man bei BILD vor­fin­det. "Dem Volk" - ver­meint­lich - "aufs Maul geschaut" wie wei­land schon der Anti­se­mit Luther verkündete.

    Ich habe zwei Bei­spie­le in Schrift­form und zwei als Abbil­dung. Die Ori­gi­nal­zei­tun­gen sind mir über die Jah­re abhan­den gekom­men oder so tief im Fun­dus ver­gra­ben, dass ich sie noch nicht wie­der gefun­den habe. Ich ver­si­che­re aller­dings unter allen mög­li­chen Eides­for­meln, dass die Titel­sei­ten­sprü­che so und nicht anders in BILD standen.

    "Explo­si­on auf der Son­ne - Gefahr für die Erde!"
    Da ging es um gehäuf­te Son­nen­flecken, völ­lig nor­mal, aber wenn anson­sten nix pas­siert kommt halt so etwas ....

    "Wach­mann aß Hund Chap­pi weg - Entlassen!"
    "Chap­pi" wer­den die jün­ge­ren Lesen­den hier nicht mehr ken­nen, es war eine Hundefuttermarke .... 

    "Wir sind Papst!" [Eine der vie­len Quel­len]
    Das war der unse­li­ge Miss­brauchs­ver­tu­scher Ratz­in­ger, mitt­ler­wei­le verstorben ....

    Letz­tens lief ich im ört­li­chen Super­markt an der Bäcke­rei­t­he­ke vor­bei und las die Titel­zei­le. Man ver­kauft dort die BILD damit die Gäste län­ger sit­zen und mehr ver­zeh­ren .... das ist natür­lich nicht das, was ver­lau­tet wird, man nennt es euphe­mi­stisch ver­brämt "Lese­ser­vice" für die Kun­den. Kein beson­ders guter Ser­vice, möch­te ich anmer­ken, denn in Wie­ner Kaf­fee­häu­sern ist die Zei­tungs­lek­tü­re anspruchs­vol­ler und - ganz wesent­lich - stets gratis.
    (Was auch wie­der nicht ganz kor­rekt ist, denn die Zei­tungs­abos stecken in den Gemein­ko­sten und die wie­der­um im 'Klei­nen Brau­nen' oder der 'Mélan­ge'.

    Genug der Vor­re­de, hier die Abbil­dung: "Unser Fuß­ball in Trümmern"


     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     

    bookmark_border"Al­lianz der Arschlöcher"
    Verfall von Bildung und Benehmen

    Die taz for­mu­liert es so: ".. In kol­lek­ti­ver Rea­li­täts­ver­wei­ge­rung for­miert sich gera­de eine gesell­schaft­li­che Al­lianz der Arsch­lö­cher, die die Kli­ma­be­we­gung vor neue Her­aus­for­de­run­gen stellt .."
    [Anmer­kung: Übli­cher­wei­se ist die­se Art von Bezeich­nung nicht so mein Ding,
    aller­dings woll­te ich das Zitat nicht ver­än­dern und hat­te des­we­gen kei­ne Beden­ken es so im Titel zu benutzen]

    Das ist nicht der ein­zi­ge Hin­weis dar­auf, dass sich ein wesent­li­cher Wan­del der Stim­mung brei­ter Bevöl­ke­rungs­tei­le abspielt, der bis in intel­lek­tu­el­le Krei­se geht, von denen zumin­dest man eine völ­lig ratio­na­le Betrach­tung erwar­ten wür­de. Nicht nur beim The­ma 'Kli­ma­ka­ta­stro­phe', son­dern auch mit Blick auf Wis­sen­schaft, die sich gegen den Ver­such weh­ren muss als 'belie­big' betrach­tet und auf die Stu­fe von 'alter­na­ti­ven Fak­ten' gestellt zu werden. 


    Wesent­li­che Tei­le des aka­de­mi­schen Gebie­tes 'Gei­stes­wis­sen­schaf­ten' sind dabei die Fun­da­men­te zu zer­stö­ren, auf denen Wis­sen­schaft steht - in dem von Vorn­her­ein obso­le­ten Ver­such etwas nicht-exi­sten­tes als exi­stent zu dekla­rie­ren und zum Gegen­stand ihrer Betrach­tung zu machen:
    Wenn erst eine (vor­geb­li­che) Pro­ble­ma­tik erdacht (!) wer­den muss, deren Ursa­chen man nach­her erfor­schen und wider­le­gen will, und dabei völ­lig igno­riert, dass es sich um einen selbst geschaf­fe­nen Popanz han­delt, ist das nach kei­nem tat­säch­li­chen Kri­te­ri­um noch Wis­sen­schaft, son­dern Dilet­tan­tis­mus, Wunsch­den­ken oder Hokus­po­kus, der sich mit Sprach­schöp­fun­gen und abstru­sen Gedan­ken­ge­bäu­den wich­tig machen will.
     

     
    Erstaun­lich ist dar­an nur Eines:
    Es gibt immer weni­ger Wider­stand sich gegen der­glei­chen Wis­sen­schafts­zer­stö­rung auf Klipp­schul­ni­veau zur Wehr zu set­zen. Die Angst brei­ter Krei­se sich damit Ärger, gar einen 'shit storm' ein­zu­han­deln, erstickt alle aka­de­mi­sche Auf­rich­tig­keit die ver­lan­gen wür­de sol­chen Hirn­ge­spin­sten die Stirn zu bieten.
    Die man­gel­haf­te Ver­tei­di­gung des all­ge­mein gül­ti­gen wis­sen­schaft­li­chen Ansat­zes führt zu einer Wahr­neh­mung der Gesell­schaft die­se Wer­te sei­en ver­han­del­bar und nicht uni­ver­sal. Kein Wun­der also, wenn sich Men­schen die nie an einer höhe­ren Lehr­an­stalt stu­diert haben, ori­en­tie­rungs­los ob die­ser Ver­wir­run­gen, in die Arme von Schar­la­ta­nen wer­fen und deren 'woke' Argu­men­ta­ti­on für bare Mün­ze halten.

    Mei­nes Erach­tens ist die­se Ent­wick­lung auf die brei­te Umschich­tung der Aus­bil­dungs­stät­ten für aka­de­mi­sche Inhal­te zurück zu füh­ren, die ihre Pfor­ten zuneh­mend für unge­eig­ne­te, aber bla­sier­te Absol­ven­ten von Schul­kar­rie­ren öff­nen muss­ten, die mit man­gel­haf­ter Vor­be­rei­tung daher­kom­men, weil sie in Scha­ren anspruchs­vol­le Fächer abwähl­ten und ihre Abitur­zeug­nis­se auf der Basis von belie­bi­gen Laber­fä­chern und sport­lich-krea­tiv-musi­schen, jedoch völ­lig anspruchs­lo­sen Son­der­we­gen erhal­ten haben. Es ist heu­te tat­säch­lich mög­lich Abitur zu machen ohne Deutsch, Mathe­ma­tik und min­de­stens eine Spra­che als Abitur­fach gewählt zu haben. Des­sen unge­ach­tet wer­den die­se 'Absol­ven­ten light' genau­so behan­delt wie jene, die sich mit wirk­lich anspruchs­vol­len Fächern qua­li­fi­ziert haben.

    Der Man­gel an (gedank­li­cher) Trans­fer­fä­hig­keit und die zugleich vor­herr­schen­de Ahnungs­lo­sig­keit selbst in tri­via­len All­tags­kennt­nis­sen oder gar dem, was "Frue*er"™ unter All­ge­mein­bil­dung ver­stan­den wird, sind das gefähr­li­che Gemisch, auf des­sen Basis ein Anspruch auf Aner­ken­nung als 'gebil­det' zu gel­ten sich auf­baut - in dia­me­tra­lem Gegen­satz zu dem, was tat­säch­lich vor­han­den oder ziel­füh­rend vor­han­den ist. Frag­men­ta­ri­sches Wis­sen, ledig­lich von Such­ma­schi­nen auf­ge­nom­men und nie rich­tig stu­diert, wird bunt zusam­men­ge­wür­felt und die­se Halb­bil­dung als aus­rei­chen­de Grund­la­ge für höhe­re Ansprü­che angesehen. 

    Es ist selbst­re­dend zu begrü­ßen wenn sich höhe­re Lehr­an­stal­ten nicht aus jenen Per­so­nen­krei­sen rekru­tie­ren, deren Eltern bereits dort anwe­send waren und ver­meint­lich ernst­haft und aus­schließ­lich stu­diert haben, son­dern allen Schich­ten gegen­über geöff­net wur­den. Der Feh­ler liegt aller­dings in der Art der Aus­wahl davor:
    Die Absen­kung des all­ge­mei­nen Kennt­nis­stan­des, getrof­fen um die Zahl derer zu erhö­hen die stu­die­ren kön­nen soll­ten war auf jeden Fall der fal­sche Weg - wie das nun­mehr offen zu sehen­de Absacken wesentlcher Vor­aus­set­zun­gen für ein erfolg­rei­ches Stu­di­um erweist.

    Ins­ge­samt füh­ren die­se Fak­to­ren dazu das Land im inter­na­tio­na­len Ver­gleich zu schwä­chen. Was als aus­glei­chen­de Gerech­tig­keit gegen­über den Aus­wahl­kri­te­ri­en der Ver­gan­gen­heit gedacht war ist durch dilet­tan­ti­sche Hand­ha­bung, den *Wan­del um jeden Preis*, zum Schwach­punkt für die Exi­stenz des Staa­tes gewor­den. Dazu noch eine völ­lig deso­la­te Ein­wan­de­rungs­po­li­tik ohne defi­nier­te Kri­te­ri­en über meh­re­re Jahr­zehn­te, die zu einem wei­te­ren Ver­fall der all­ge­mei­nen Bil­dung und Auf­recht­erhal­tung des­sen geführt haben, was als "Volks­cha­rak­ter" ange­se­hen wird. Men­schen, die in ihrer Hei­mat allen­falls rudi­men­tä­re Bil­dung erfah­ren haben und durch stren­ge reli­giö­se Geset­ze gebun­den waren haben durch die­se frü­he Prä­gung ein völ­lig ande­res Welt- und Men­schen­bild. Sieht man die­ses man­geln­de Demo­kra­tie­ver­ständ­nis von zuge­wan­der­ten Men­schen aus tota­li­tä­ren und Reli­gi­ons-abhän­gi­gen Gesell­schaf­ten ohne Scheu­klap­pen und beschö­ni­gen­de Euphe­mis­men, so ist die Gift­mi­schung perfekt.


    Mein ein­fa­ches Bei­spiel was da ver­lo­ren gegan­gen ist:
    Wer vor der Zuwan­de­rung bar­fuß oder in Flip-Flops gelebt hat wird die aus Pla­stik- und Gum­mi­gemisch maschi­nell gefer­tig­ten Schu­he zu Mond­prei­sen, "Frue*er"™ bekannt als "Turn­schu­he", als einen Segen emp­fin­den - denn die­sen Men­schen ist die Qua­li­tät und Dau­er­haf­tig­keit eines hand­werk­li­che gefer­tig­ten Leder­schu­hes unbe­kannt. Sie kön­nen nichts dafür, dass auf sol­chem Wege das Wis­sen um Qua­li­tät, Hand­werks­kunst und Wert von Gegen­stän­den aus dem kol­lek­ti­ven Bewußt­sein ver­schwin­den.
     

     
    Zurück bleibt aller­dings nach und nach der Anspruch inter­na­tio­nal zu den Füh­rungs­na­tio­nen zu gehö­ren. Wenn *Wut­bür­ger* vor lau­ter Ärger über ein paar ver­lo­re­ne Minu­ten das viel wich­ti­ge­re Pro­blem der Erd­er­wär­mung hint­an stel­len ist das durch­aus gerechtfertigt.