bookmark_borderBack to 1864 ...!

The (old) Ari­zo­na law threa­tens abor­ti­on pro­vi­ders with bet­ween two and five years in prison.
It ori­gi­na­ted from a 1864 law and has no excep­ti­on for vic­tims of rape or incest.

Reser­ve a slot for Pima Coun­ty Supe­ri­or Court Judge Kel­lie John­son in the "Hall of Shame"
in case this ruling stands.


 
[source: pic­tu­re and sto­ry]

bookmark_borderSchritte pro Tag und Anspannung - das hilft Alzheimer zu verzögern

Vor ein paar Wochen hat­te ich ange­fan­gen phy­sio­the­ra­peu­ti­sche Behand­lung zu erhal­ten. Über die Unfä­hig­keit von Men­schen zuzu­hö­ren gibt es vie­le Berich­te. Nur ist es natür­lich beson­ders unzu­läng­lich für einen Erfolg wenn es um die Kom­mu­ni­ka­ti­on dar­über geht, was man als Pati­ent von der Behand­lung erwartet. 

Der erste Mit­ar­bei­ter der Pra­xis woll­te mich - in einem den Fit­ness-Cen­tern ähn­li­chen Raum - an Maschi­nen trai­nie­ren las­sen. Nun darf ich seit einer Rücken­ope­ra­ti­on auf Anra­ten der Ärz­te nicht mehr als 20 Kg bewe­gen (heben und abset­zen). Da fiel schon fast die Hälf­te der Gerä­te aus. Dann soll­te ich auf das Fahr­ra­der­go­me­ter. Ein gro­ber Feh­ler, denn bei unsi­che­rer Aus­gangs­la­ge des Pati­en­ten hin­sicht­lich Herz- und Kreis­lauf­erkran­kun­gen darf das nur unter ärzt­li­cher Auf­sicht (!) erfol­gen. Da kein Arzt anwe­send war wei­ger­te ich mich. Erklär­te war­um und daß es unpro­fes­sio­nell sei mich dazu auf­zu­for­dern .... der Herr Phy­sio­the­ra­peut war 'not amu­sed' und die 20 Minu­ten Behand­lungs­zeit waren vorbei.

Ist es nötig mit­zu­tei­len, daß mich beim näch­sten Ter­min ein Kol­le­ge begrüßte?

Der ver­leg­te sich dar­auf mich erst mal auf die Lie­ge zu pla­zie­ren, Arme und Bei­ne yoga­ähn­lich zu ver­schrän­ken, und so zur Sei­te zu dre­hen, daß ich fast von der Lie­ge gestürzt wäre - was ich dadurch ver­hin­der­te, mich arm- und bein­wei­se zu ent­wir­ren und am Lie­gen­rand fest­zu­hal­ten. "Ich hät­te Sie schon gehal­ten" war die Anmer­kung des Behand­lers. Ich war mir da nicht so sicher .... jeden­falls setz­te sich die Behand­lung von da an ledig­lich durch Mas­sa­ge der Hals­mus­ku­la­tur fort. 10 Minu­ten, dann war die Behand­lungs­zeit um. 

Was hat das, so wer­den Sie sich fra­gen, nun mit Schrit­ten, Anstren­gung und Alz­hei­mer zu tun?

Da ich vor Beginn der bei­den Behand­lun­gen Muße hat­te weil ich zu früh war las ich in den aus­ge­leg­ten Fach­blät­tern und fand einen Hin­weis wie man sei­ne täg­li­chen Schrit­te dazu nut­zen kön­ne bes­ser fit zu wer­den ohne lang­wie­ri­ge Übun­gen machen zu müs­sen. Beson­ders eig­ne sich das für älte­re Men­schen (zu denen ich ja zwei­fels­oh­ne zäh­le, min­de­stens vom Lebens­al­ter her) und sei genau rich­tig weil oft der eige­ne Ein­druck trü­ge und man glau­be mehr zu lau­fen als es tat­säch­lich gewe­sen sei. 

Stimmt! Denn als ich die ersten paar Tage mit der App [über F-Droid → PASEO | ca.chancehorizon.paseo] gelau­fen bin waren mei­ne Schät­zun­gen immer zu hoch gegen­über dem, was ich tat­säch­lich an Schrit­ten gelau­fen war.

Fol­gen­de Änderung/pro Tag habe ich durchgeführt:
- Soll-Schritt­zahl von 7.000 auf (alter­ge­mäß emp­foh­le­ne) 6.000 neu eingestellt.

Es gibt eine her­un­ter­lad­ba­re Daten­bank, mit der Erwei­te­rung .db - wie ich die aller­dings dar­stel­len könn­te habe ich bis­her nicht her­aus­ge­fun­den. Da ich unter Linux arbei­te sind die Pro­gram­me, die für Win­dows anzu­wen­den wären lei­der bei mir nutzlos.

Zusam­men­fas­send kann ich fest­stel­len:
Regel­mä­ßi­ges Lau­fen und Schritt­zah­ler­fül­lung um 65% sind für den Anfang noch OK, soll­ten sich aller­dings nach zwei bis drei Mona­ten auf die Soll-Schritt­zahl erhö­hen. Schafft man das, so wer­den lt. der hier wei­ter unten ver­link­ten Über­sichts­ar­beit die Chan­cen Alz­hei­mer zu ver­mei­den ver­bes­sert, min­de­stens aber wer­den die anfäng­li­chen Sym­pto­me hin­aus­ge­scho­ben. Man gewinnt also Zeit, und die ist, je älter man wird, umso wertvoller.

Hier noch die Zusam­men­fas­sung seit Beginn der Nut­zung (pro Tag):
- Durch­schnitt­li­che Schrit­te 4.784
- Maxi­ma­le Schrit­te 12.489
- Mini­ma­le Schrit­te 837 [ein Tag im Auto, da fuhr ich knapp 800 km].
Wie heißt es so schön auf *Neu­deutsch*? "Es besteht noch Steigerungsmöglichkeit."

Dai­ly Step Count and Inten­si­ty

bookmark_borderÜberflüssig, überteuert, überbewertet: Salat

Wer 'aus­wärts' speist kennt die Situation: 

Nach den ersten Geträn­ken und der Auf­nah­me des Essens­wun­sches der Anwe­sen­den dau­ert es nicht lan­ge und ER kommt, der Salat! Grün, volu­mi­nös, benetzt von Dres­sings man­nig­fal­ti­ger Art, bil­det er die Grund­la­ge, das Volu­men, das Herz­stück des Salat­tel­lers, auf und in ihm sind ande­re Vege­ta­bi­li­en pla­ziert, gele­gent­lich ver­lie­ren sich in ihm ange­rö­ste­te Brot­klümp­chen, "Croû­tons" genannt, die in Fett getränkt und gewürzt dem Ensem­ble Geschmack und Viel­falt geben sol­len. Eine oft farb­lich abge­stimm­te Aus­wahl der beglei­ten­den Bestand­tei­le ist meist rein zufäl­lig und kei­nes­wegs wegen ihrer Nütz­lich­keit für den bes­se­ren Geschmack der Zusam­men­stel­lung oder die Gesund­heit der Essen­den gewählt. 

Selbst in der geho­be­nen Gastro­no­mie wird heu­te getan was noch vor Jah­ren eine Tod­sün­de gewe­sen wäre: 

Fer­tig geschnit­te­ne und gemisch­te Salat­s­or­ten, mit ein­falls­rei­chen Bezeich­nun­gen wie "Niz­za"-, "New Orleans"- oder "Sumatra"-Mischung wer­den en gros und natür­lich 'tau­frisch' beim 'con­ve­ni­ence food pro­vi­der' ein­ge­kauft und blätt­chen­wei­se oder 'bulk' dem wer­ten Publi­kum auf über­gro­ßen, platz­fül­len­den Tel­lern serviert. 

Gera­de in der euphe­mi­stisch schö­nen­den Spra­che der System­ga­stro­no­mie ist "Salat" jed­we­der Art kaum weg­zu­den­ken. Womit soll­te gewor­ben wer­den, wenn nicht mit Salat? Einem Muß, denn was wäre da zwi­schen den Buns, in den Wraps und im Döner noch übrig näh­me man ihnen den Salat ...! 

Die Pro­duk­ti­on von Salat, der zu mehr als 90% aus Was­ser besteht, und der damit das teu­er­ste Tafel­wäs­ser­chen in gebläu­ten oder gegrün­ten Desi­gner­fläsch­chen ser­viert, preis­lich leicht über­trifft, ist auf­wen­dig und ver­braucht viel Was­ser, Ener­gie und Dün­ger. Um dann Volu­men vor­zu­täu­schen. Selbst ohne Wert, denn Nähr­stof­fe gibt es kaum, Vit­ami­ne nur in Spu­ren und Mikro­ele­men­te an der Nach­weis­gren­ze - Salat lebt nur von der Mär alles Grü­ne sei gesund. 

Alles zusam­men genom­men han­delt es sich dem­nach bei Salat um eine auf­ge­bläh­te Täu­schungs­ma­sche, die kei­ne der Erwar­tun­gen tat­säch­lich erfül­len kann und deren Ruf sich hart­näckig hält, obwohl er doch mit ein wenig Über­le­gung vom Tisch zu wischen wäre. Theo­re­tisch, ver­steht sich. Seit Jah­ren schon schaue ich ver­zück­ten Sala­tes­sern zu, die sich der Illu­si­on hin­ge­ben etwas Gutes für ihre Gesund­heit zu tun. Dabei gra­ben sie sich durch den enor­men Res­sour­cen­ver­brauch den die Salat­pro­duk­ti­on nun ein­mal for­dert ihr eige­nes (Umwelt-) Grab, weil sie an ande­rer Stel­le zur Spar­sam­keit just jenen Ver­brau­ches auf­ge­for­dert sind.

Exo­ti­sche­rer Salat, bei­spiels­wei­se der in jüng­ster Zeit immer wie­der ange­prie­se­ne Löwen­zahn oder Giersch, sind mir per­sön­lich aus meh­re­ren Grün­den ein Gräu­el - schau­en Sie nur ein­mal WO die­se Pflan­ze wächst und wel­che Tie­re auf und in ihrer Nähe bestimm­te Geschäf­te ver­rich­ten .... aber die neu­en *Smoot­hies* wer­den bestimmt aus hoch gerei­nig­ten und aus­ge­such­ten Blätt­chen gefer­tigt. Bestimmt! 

Wiki­pe­dia ist weni­ger schwär­me­risch, denn dort steht zu lesen ".. Giersch gilt all­ge­mein als lästi­ges Unkraut; er wuchert und lässt sich wegen sei­ner unter­ir­di­schen Trie­be nur schwer bekämp­fen .. Der Tri­vi­al­na­me Podag­ra­kraut oder Zip­per­leins­kraut weist dar­auf hin, dass Giersch als ein Mit­tel gegen Gicht galt. Er soll auch gegen Rheu­ma und Arthri­tis, krampf­lö­send, ent­gif­tend und blut­rei­ni­gend wir­ken. Da kei­ne Bele­ge für die genann­ten Indi­ka­tio­nen gefun­den wur­den, wird der Giersch in neu­en Arz­nei­bü­chern nicht mehr aufgeführt .."

Wenig­stens läßt sich für Giersch und Löwen­zahn anmerken:
Sie wer­den nicht spe­zi­ell ange­baut und scho­nen die Res­sour­cen, wäh­rend der gewöhn­li­che Blatt­sa­lat, im Volks­mund "Grü­ner Salat" genannt, wenig Nut­zen bei hoher Umwelt­be­la­stung durch die Pro­duk­ti­on hat. Was bleibt ist also: Salat ist in Wahr­heit 'teu­res Was­ser mit ein paar Pflan­zen­stof­fen und viel - für den Men­schen unnüt­zem - Chlorophyll".

Wie es schon in der Über­schrift steht: Über­flüs­sig, über­teu­ert, überbewertet ...!

bookmark_borderMaskenpflicht etc. ....

Zitat [aus "Zusam­men gegen Coro­na"; Bun­des­mi­ni­ste­ri­um für Gesundheit]


".. Die Imp­fung bie­tet nicht nur einen sehr guten indi­vi­du­el­len Schutz vor der Erkran­kung, son­dern schützt auch ande­re: Das Robert Koch-Insti­tut (RKI) geht nach neue­sten Erkennt­nis­sen davon aus, dass das Risi­ko, das Coro­na­vi­rus zu über­tra­gen, bei voll­stän­dig Geimpf­ten ab dem 15. Tag nach der letz­ten Impf­do­sis gerin­ger ist als bei frisch nega­tiv Gete­ste­ten. Mehr dazu erfah­ren Sie hier.
Wie bei jeder Imp­fung kön­nen auch nach einer COVID-19-Imp­fung Impf­re­ak­tio­nen auf­tre­ten. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen dazu fin­den Sie hier und hier. Der Nut­zen einer Imp­fung über­wiegt jedoch bei wei­tem die Risi­ken .."
 

Da ist aus mei­nem Ver­ständ­nis kein Zwei­fel an der Tat­sa­che einer Schutz­wir­kung gegen das Virus plus, und das scheint mir beson­ders deut­lich dar­ge­stellt und her­vor­zu­he­ben, ein Schutz davor selbst als Über­trä­ger in Fra­ge zu kom­men. Min­de­stens aber sehr viel weni­ger wahr­schein­lich Covid 19 zu ver­brei­ten als ohne Impfung.

Den­noch spre­chen sich über­wie­gen­de Tei­le - beson­ders der älte­ren Bevöl­ke­rung - dafür aus bald­mög­lichst wie­der zu einem Mas­kenzwang über­zu­ge­hen. Haben die­se Men­schen nicht auf­ge­passt als es wie­der und wie­der in den Medi­en erklärt wur­de wie­so bei aus­rei­chen­der Impf­quo­te eine Mas­ken­pflicht nicht mehr zu noch bes­se­rem Schutz vor Infek­ti­on füh­ren kann?

Wäre es nicht die Auf­ga­be der ARD anstatt ledig­lich Erhe­bun­gen dar­zu­stel­len die­se Nutz­lo­sig­keit wei­te­ren Mas­ken­ge­bo­tes bes­ser zu erklä­ren, damit sie von jenen Bevöl­ke­rungs­tei­len ver­stan­den wird die nun immer noch Mas­ken als Ver­pflich­tung haben wollen?

Mehr Infor­ma­ti­on
Inter­ak­ti­ves Infor­ma­ti­ons­an­ge­bot für alle: Der Impf-O-Mat

bookmark_bordertwitter, eine kurze Stellungnahme

"..Nichts ist wie es scheint. Stel­le infra­ge, betrach­te die Zusam­men­hän­ge, fol­ge dei­nem gesun­den Men­schen­ver­stand.."

So liest sich die Selbst­vor­stel­lung eines twit­te­rers - und im Prin­zip bin ich ja genau die­ser Auf­fas­sung. Das war es aber fast schon mit der Über­ein­stim­mung, ein­mal abge­se­hen davon, dass ich sei­ne Umwelt­be­trach­tun­gen im wesent­li­chen ähn­lich sehe, weil sie auf einer soli­den Fak­ten­ba­sis beruhen.

An ande­rer Stel­le ver­rennt er sich in medi­zi­ni­sche Minen­fel­der: Immun­sy­stem von Mut­ter und Kind rund um die Geburt, mit einem unge­recht­fer­tig­ten Sei­ten­hieb gegen Sec­tio cae­sarea (ohne Dif­fe­ren­zie­rung spe­zi­fi­scher Fäl­le) und getoppt mit einer unhalt­ba­ren medi­zi­ni­schen Vol­te [5] - also völ­lig daneben.

Wie es tat­säch­lich um die Wech­sel­wir­kung zwi­schen müt­ter­li­chem und kind­li­chem Abwehr­sy­stem bestellt ist kön­nen Sie dort → TEXT nach­le­sen. Eine wis­sen­schaft­lich anspruchs­vol­le­re Dar­stel­lung fin­den Sie dort → Neo­na­ta­les Immun­sy­stem - Zwi­schen zwei Welten

Ohne jede Häme gegen­über dem Autor stel­le ich die­ses Bei­spiel vor - weil es sehr gut dar­stellt, dass Kom­pe­tenz auf dem einen Wis­sens­ge­biet, die Herr (Igor) Pla­hu­ta für Kli­ma & Umwelt sicher hat - nicht auf wei­te­re Wis­sens­ge­bie­te 1:1 über­tra­gen wer­den kann. Wie ich übri­gens schon häu­fi­ger anmerk­te (s. Links unten). 

Es ist also gut die ein­gangs zitier­te Auf­for­de­rung von Herrn Pla­hu­ta zur Vor­sicht [Stel­le infra­ge, betrach­te die Zusam­men­hän­ge, fol­ge dei­nem gesun­den Men­schen­ver­stand] wal­ten zu las­sen. Der 'gesun­de Men­schen­ver­stand' ist näm­lich sehr oft in Wahr­heit ein fest­ge­fah­re­nes Vor­ur­teil - und Vor­ur­tei­le sind beque­mer zu über­neh­men als sich Wis­sen zu erarbeiten.

Zur Fra­ge von Fachkompetenz
Exper­ten­wis­sen
... eine wis­sen­schaft­li­che Grundeinstellung ...
Mit Wis­sen­schaft tun sich selbst Wis­sen­schaft­ler schwer
Wis­sen­schaft

bookmark_borderImpfen - eine persönlich gefärbte Betrachtung
*update* [13.07.2021; 12:00h]

Erwar­ten Sie bit­te kei­ne Elegien.
Ich wer­de mich kurz fassen.

Was mir posi­tiv auf­fiel:
Die Orga­ni­sa­ti­on des Impf­zen­trums ist kom­plex, gleich­wohl durch­dacht, und gewähr­lei­stet einen rei­bungs­lo­sen Ablauf.
Mit­ar­bei­ten­de sind farb­lich unter­schie­den nach Funk­ti­on / Auf­ga­ben­be­reich, das erleich­tert die Orientierung.
Es herrscht gespann­te Ruhe, nie­mand, weder Per­so­nal noch zu imp­fen­de Per­so­nen fal­len aus der Rolle.
Die­se Beob­ach­tung hat sich beim heu­ti­gen zwei­ten Impf­ter­min bestätigt.

Mir wur­de - gemäß der ver­öf­fent­lich­ten wis­sen­schaft­li­chen Ergeb­nis­se - als Zweit­impf­stoff ein mRNA Impf­stoff ange­bo­ten. Was ich auch annahm. Da ich beim ersten Impf­stoff (von Astra) kei­ne Neben­wir­kun­gen ver­zeich­ne­te, erwar­te­te ich nun eben­falls kei­ne nega­ti­ven Fol­gen. Außer einem dies­mal stär­ke­ren Schwel­lungs- und Druck­ge­fühl an der Ein­stich­stel­le hat sich das bis­her bestätigt.

Was mir nega­tiv auf­fiel:
Bei der Anspra­che durch die Ärz­te trat eine gewis­se Abge­setzt­heit auf, was frag­los das Vor­ge­hen erleich­tert, indes­sen die Ver­schie­den­heit des Wis­sens­stan­des der Impf­lin­ge vernachlässigt.

Die Doku­men­ta­ti­on der erfolg­ten Imp­fun­gen ins­be­son­de­re in digi­ta­ler Form ist aus mei­ner Sicht daten­schutz­recht­lich sehr bedenk­lich gere­gelt. Alle emp­foh­le­nen Apps erfor­dern wei­test­ge­hen­de Berech­ti­gun­gen und wie stets hängt Goog­le mit­ten­drin und sam­melt von allen Sei­ten so vie­le Daten wie mög­lich. Auf der einen Sei­te wer­den die Daten­samm­ler zu Recht ver­teu­felt - auf der ande­ren Sei­te spielt man ihnen gedan­ken­los in die Hände.


Letz­te­res ist gleich­wohl nicht dem Impf­zen­trum anzu­la­sten, son­dern offen­bart und unter­streicht ledig­lich wie­der ein­mal die Unfä­hig­keit der Regie­rung in Sachen Digi­ta­li­sie­rung. Es wird viel Geld für unzu­rei­chen­de Soft­ware ver­schleu­dert, weil Fach­leu­te in den Ent­schei­dungs­gre­mi­en feh­len - genau dar­in besteht die Hybris der Poli­ti­ker: Sie hal­ten sich für all­um­fas­send ori­en­tiert und sind doch auf den mei­sten Fel­dern Dilettanten!

 

Bilan­zie­rend stel­le ich fest, dass es bes­ser lief als ich zunächst erwar­tet hat­te. Wenn die­ses Impf­zen­trum bei­spiel­haft für ande­re steht ist der größ­te Man­gel die unzu­rei­chen­de Bereit­stel­lung von Impf­stof­fen, die durch die Unfä­hig­keit der Frau von der Ley­en an der Spit­ze der EU ent­stan­den ist. Ein wei­te­rer Mosa­ik­stein der das Bild einer völ­lig wirk­lich­keits­frem­den, über­for­der­ten, und hoff­nungs­los über­schätz­ten Frau deut­li­cher wer­den lässt. Hier ist ein leuch­ten­des Bei­spiel für das Peter-Prin­zip vor­han­den: Immer wie­der 'beför­dert', trotz immensen Scha­dens und ver­brann­ter Erde auf jedem ihrer inne­ge­hab­ten Posten.

*update* [13.07.2021; 12:00h]
Es gibt hier eine klei­ne Ände­rung anzu­mer­ken - was mein Befin­den angeht:
Mit­ten in der Nacht haben sich Fie­ber, gene­ra­li­sier­ter Ver­lust an Mus­kel­span­nung, und die Erkäl­tungs­sysmp­to­me ver­stopf­te Nase und Kopf­schmerz ein­ge­stellt .... so etwas hat­te ich seit Jah­ren nicht mehr. Eine Ibu­profen-Schmerz­ta­blet­te hat indes­sen unmit­tel­ba­re Wir­kung gehabt.

bookmark_borderAußer Spesen nichts gewesen ....
Oder: Wie ich einmal - nach vielen Jahren wieder - zu einer Untersuchung ging

- "Augen auf!" heißt es in gefähr­li­chen Lebenssituationen;
Scherz­haft warnt man "Holz­au­ge sei wachsam!"
- "Da fiel es mir wie Schup­pen von den Augen!" sagt der Volksmund;
- "Mir wur­den die Augen geöff­net!" sagen vie­le Men­schen, wenn sie plötz­lich eine Erkennt­nis gewon­nen haben. Weil Ihnen zuvor nicht so deut­lich die Fol­gen von Hand­lun­gen klar waren. 

In der ver­gan­ge­nen Woche hat­te ich einen Arzttermin.
Beim Augenarzt.
"Aha!" wer­den Sie jetzt den­ken, "des­we­gen die ein­lei­ten­den Weis­hei­ten zu 'Augen'!"
Stimmt, dar­auf woll­te ich einstimmen.

Bei die­sem Besuch in einem "Medi­zi­ni­schen Ver­sor­gungs­zen­trum" gin­gen mir - im wah­ren Wort­sinn - die Augen auf. Dar­über, zu wes­sen Nut­zen die Zen­tren arbei­ten und was der Grund dafür ist, dass sie an Kran­ken­häu­ser und Kli­ni­ken ange­glie­dert werden.

Vor­der­grün­dig mag es so aus­se­hen, als ob da durch die Nähe und Ver­bin­dung zu den ope­rie­ren­den Kol­le­gen im Sin­ne der Pati­en­ten gehan­delt wird. Nach mei­ner Beob­ach­tung aus vie­len Jah­ren Berufs­tä­tig­keit und in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren zuneh­mend aus beglei­ten­den Besu­chen in den Ambu­lan­zen an ver­schie­de­nen Orten des Lan­des, kom­me ich aller­dings zu der Über­zeu­gung, dass hier eine Art "För­der­band" auf­ge­baut wur­de, mit des­sen Hil­fe Pati­en­ten aus den Ambu­lan­zen in die Ope­ra­ti­ons­sä­le beför­dert wer­den (Abb. unten).
Die Zahl der Ope­ra­tio­nen wächst stän­dig - die Zahl der Men­schen, die zu bestimm­ten Alters­grup­pen gehö­ren bleibt annä­hernd gleich. Auf­fäl­lig ist, dass ins­be­son­de­re sol­che Ope­ra­tio­nen zuneh­men, die mit einer gewis­sen "Vor­lauf­zeit" geplant aus­ge­führt wer­den können.

Bei­spie­le dafür sind Darm­ope­ra­tio­nen - nach eben­falls in der Häu­fig­keit wach­sen­den Darm­spie­ge­lun­gen. oder Hüft-, Knie-, und Fuß­ope­ra­tio­nen. Ein­grif­fe am Auge, sei es mit Laser zur Ver­än­de­rung einer Kurz- oder Weit­sich­tig­keit, oder zu unglei­chem Visus bei­der Augen, und vor allem Lin­sen­aus­tausch bei so-genann­ten "Star-Ope­ra­tio­nen".

Mir hat der unter­su­chen­de Arzt bei einer (alters­be­ding­ten) Ein­schrän­kung der Seh­fä­hig­keit wegen Lin­sen­trü­bung [Grau­er Star] von ca. 20% - was bedeu­tet, dass mei­ne Seh­fä­hig­keit ca. 80% des­sen beträgt, was als 'nor­mal' ange­se­hen wer­den kann, gera­ten mir künst­li­che Lin­sen ein­set­zen zu lassen. 

Auf mei­ne Fra­ge, ob ich dann wie­der 100% sehen wer­den kann kam die Ant­wort "Nein, das wer­den wir nicht erreichen!"


Beur­tei­len Sie selbst, lie­be Lesen­de, ob Sie unter die­sen Umstän­den, also dem Gewinn von Seh­fä­hig­keit irgend­wo bei 10%, eine Ope­ra­ti­on durch­füh­ren las­sen wür­den, deren Ergeb­nis im schlimm­sten Fall Erblin­dung auf dem ope­rier­ten Auge bedeu­ten könnte.
Für ca. 10% mehr, aus­ge­hend von immer­hin noch 80% im Alter von 75 Jah­ren! Die zudem ledig­lich Bril­len als Aus­gleich erfordern.

 

 
Sicher, das ist zuwei­len etwas 'umständ­lich', immer­hin braucht man drei Bril­len:
 
Fer­ne (Auto), Nähe (Lesen) und so mit­ten­drin (Bild­schirm­ar­beit).
Aber was ist das schon, wenn man die Ein­schrän­kung genau so behe­ben kann?
Ohne Operation.

Zur Unter­su­chung hat­te ich mich ange­mel­det, weil ich für die Nähe eine etwas stär­ke­re Ver­grö­ße­rung brau­che und dafür eine Ver­ord­nung haben woll­te. Gab es nicht, obwohl eine fast halb­stün­di­ge Unter­su­chung an ver­schie­de­nen Gerä­ten durch­ge­führt wor­den ist. Es gab auch kei­ne zusam­men­fas­sen­de Bewer­tung die­ser erho­be­nen Befun­de. Wenig­stens nicht 'auto­ma­tisch', son­dern erst als ich dar­auf bestand. Die Wer­te für die gemes­se­nen neu­en Para­me­ter zur Bril­len­fer­ti­gung bekam ich nicht. Die wer­de, so wur­de ich belehrt, der Opti­ker fest­stel­len und mir dann neue Bril­len herstellen.

Bleibt fest­zu­hal­ten was die­ser Besuch in der Augen­am­bu­lanz als Ergeb­nis hat:

- Lang­wie­ri­ge Ein­gangs­prü­fung und Regi­strie­rung (Covid!)
- mei­ne Seh­fä­hig­keit beträgt 80% des­sen was als 'nor­mal' gilt;
- trotz­dem rät man mir zu einer Lin­sen­er­satz-OP;
- die gefun­de­nen Wer­te für neue Bril­len blei­ben unveröffentlicht;
- den son­sti­gen Befund bekam ich sehr zöger­lich erst als ich dar­auf bestand.

So vie­le Spruch­weis­hei­ten wie hier zutref­fend wären kann ich gar nicht auf­schrei­ben. Daher ein Spruch für Alles:

"Nep­per, Schlep­per, Bauernfänger
- jetzt auch in den (Kran­ken­häu­sern
ange­glie­der­ten) Ambulanzen!"

 
Sie­he auch:
Gesund­heits­aus­ga­ben im Jahr 2019 auf über 400 Mil­li­ar­den Euro gestiegen
Gra­fi­ken
Clop­pen­burg geht's an die Man­deln, Augs­burg an den Blinddarm

 

bookmark_borderEntscheidungsbefugnis & Kräfte bündeln
- Vorschlag zur effektiven Krisenbewältigung ....

Aus dem Kom­men­tar einer Lese­rin zitiert:
" .. Wenn es da mög­li­cher­wei­se kein Rich­tig oder Falsch gibt, wer­den wir uns noch sehr lan­ge um irgend­wel­che Coro­na- Maß­nah­men strei­ten müs­sen .. "

Die Lösung ist:
Man muss sich an Fak­ten hal­ten, dann gäbe es kei­ne Zwei­fel, die ent­ste­hen, wenn Par­ti­ku­lar­in­ter­es­sen die poli­ti­sche Hand­lung steu­ern. Wis­sen­schaft ist nicht zu dis­ku­tie­ren, das ver­ste­hen Poli­ti­ker nicht, weil deren gan­zes Stre­ben stets auf Kom­pro­miß oder Durch­set­zung mit Mehr­hei­ten aus­ge­rich­tet ist.

Bei einer Pan­de­mie ver­sa­gen die­se Hand­lungs­ge­wohn­hei­ten kläglich!

  Wer nicht der wis­sen­schaft­li­chen Aus­sa­ge fol­gen will muss mit den Kon­se­quen­zen leben - die hier­zu­lan­de geüb­te Unbe­stimmt­heit, in der orts- und ideo­lo­gie­be­dingt Unter­schie­de ent­ste­hen, sind dabei das größ­te Übel:

Hier wäre das ange­bracht was für den Kata­stro­phen- und Kriegs­fall vor­ge­se­hen ist:
Zen­tra­li­sie­rung aller Ent­schei­dun­gen in einer zivil-mili­tä­ri­schen Leit­grup­pe (= Kata­stro­phen­schutz), deren Ent­schei­dun­gen die Län­der ledig­lich zur Kennt­nis neh­men kön­nen und die sie ver­pflich­ten, alles bereit­zu­stel­len, was zur Aus­rol­lung der Maß­nah­men not­wen­dig ist.

  In einer Pan­de­mie ist Föde­ra­lis­mus unge­eig­net Pro­ble­me effi­zi­ent zu lösen. Da hilft nur kla­re Linie, an die sich alle zu hal­ten haben. Ein Virus macht kei­nen Unter­schied zwi­schen ver­schie­de­nen Auf­fas­sun­gen. Es schlägt zu wo es dazu Gele­gen­heit hat. Genau­so gebün­delt und zeit­nah müs­sen die Gegen­maß­nah­men erfol­gen - Zögern und Strei­te­rei­en trei­ben zwangs­läu­fig die Todes­ra­te hoch.

bookmark_borderFalsche Zuordnungen, mangelhafte Logik, wissenschaftsfeindliche Rhetorik ....

Die neu­en Restrik­tio­nen im Lan­de, teil­wei­se noch lokal unter­schied­lich ver­schärft, je nach Lage der Infek­ti­ons­zah­len, sind wie­der Grund für hef­ti­ge Pro­test­ak­tio­nen und eine Myria­de von unaus­ge­go­re­nen Theo­rien, die jeg­li­chen Sinn ver­mis­sen lassen.


Um es noch­mal ganz klar zu formulieren:
Es ist nicht die Schuld der Poli­tik wenn wirt­schaft­li­che Pro­ble­me durch die Restrik­tio­nen ent­ste­hen - es ist das Wir­ken eines töd­li­chen Virus, das sol­che Maß­nah­men erzwingt um nicht noch mehr Leben zu ver­lie­ren als unver­meid­bar erscheint.
Das erwünsch­te Ergeb­nis, eine fla­che­re Kur­ve, ist gleich­be­deu­tend mit schnel­le­rer Wie­der­eröff­nung allen gesell­schaft­li­chen und sozia­len Lebens.
 

 

Da der Mensch ein sozia­les Wesen ist - der der­zei­ti­ge 'noch'-Präsident der USA aus­ge­nom­men - sind die Beschrän­kun­gen der Kon­tak­te zu den Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen in gera­der Linie beson­ders schmerz­haft. Wer aber gegen die Beschrän­kun­gen agiert kämpft mit der fal­schen Prä­mis­se, man kön­ne das Infek­ti­ons­ge­sche­hen irgend­wie für sich über­li­sten .... in Wahr­heit ist das die Unfä­hig­keit oder der Unwil­le sich mit der Rea­li­tät aus­ein­an­der zu setzen.

'Männ­lich­keit' und 'männ­li­che Wer­te' wie Tap­fer­keit vor dem Feind, Über­win­dungs­phan­ta­sien und Stand­haf­tig­keit sind bei einer Pan­de­mie völ­lig unge­eig­net - und doch sieht man gera­de bei Män­nern die­se Grund­hal­tung, die nur ins Ver­der­ben füh­ren kann.
Bei Frau­en hin­ge­gen ist es oft der Wunsch Nähe zu gege­ben und zu haben - und dahin­ter jeg­li­che Vor­sicht außer Acht zu lassen.

Es gibt, soviel steht fest, kei­ne ein­fa­chen und schmerz­lo­sen Lösun­gen zur Über­win­dung der Gefah­ren der Pan­de­mie. Die Hoff­nung auf Impf­stoff ist ver­früht und die Wahl ẃer als "Erstversorgte:r" damit geimpft wird ist aus mei­ner Sicht falsch. Pro­phy­lak­ti­sches Imp­fen erfor­dert eine sta­bi­le Gesund­heit - und gera­de bei den dis­ku­tier­ten Grup­pen der zuerst zu Ver­sor­gen­den ist das min­de­stens zweifelhaft.

Zwei­fel­haft ist auch die Reak­ti­on der Impf­geg­ner, die hier wie­der ein­mal hoch­kocht und bar jeder medi­zi­ni­schen Erkennt­nis und lang­jäh­ri­ger Erfah­rung die Wirk­lich­keit und vor­teil­haf­ten Ergeb­nis­se von Imp­fun­gen leug­net. Radi­ka­li­sier­te For­men anti-wis­sen­schaft­li­chen Den­kens, bar jeder Grund­la­ge und völ­lig ohne Bewei­se, zieht sich durch all die Ver­öf­fent­li­chun­gen, die von den Impf­geg­nern kommen.

Ist die Ableh­nung aller Vor­sicht und von Imp­fun­gen durch Ein­zel­ne noch aus Ein­falt gebo­ren oder ist es schon ein mora­lisch ver­werf­li­cher Ver­such sich wich­tig zu machen indem wis­sent­lich Unwahr­hei­ten ver­brei­tet wer­den? Emo­tio­nen, Selbst­be­weih­räu­che­rung und fal­sches Füh­rer­ver­ständ­nis als ver­meint­lich Wissende:r sind in die­ser Situa­ti­on fehl am Plat­ze. Gegen eine Pan­de­mie jeden­falls hel­fen sie nicht.

bookmark_borderWissen statt Vermutungen ....

 Wenn es dar­um geht mit Mas­ken­geg­nern zu dis­ku­tie­ren braucht man Hin­ter­grund­wis­sen über die Art und Wei­se, in der Viren ver­brei­tet wer­den bzw. wel­che Über­tra­gungs­art die häu­fig­ste ist. Das wird in den bei­den ver­link­ten Arti­keln aus der füh­ren­den spa­ni­schen Zei­tung "El Pais" sehr klar und über­zeu­gend dar­ge­stellt.
 

 
Für mich war die wich­tig­ste Erkennt­nis:
Tröpf­chen­in­fek­tio­nen sind erheb­lich weni­ger gefähr­lich als jene, die durch fei­ne (Atem-) Stäu­be, Aero­so­le, ver­brei­tet wer­den.
 
The K fac­tor: why it mat­ters whe­re we are infec­ted with the coronavirus

A room, a bar and a class­room: how the coro­na­vi­rus is spread through the air

Einen sehr guten Bei­trag dar­über, war­um es in Deutsch­land eine ver­gleichs­wei­se gerin­ge­re Todes­ra­te als andern­orts gibt, fin­det man in der Zeitung 

"The New York Times".
 
Die Bun­des­re­gie­rung infor­miert hierzu

Was gegen Aero­so­le in Innen­räu­men hilft

 

bookmark_borderEmpfehlung

Wie sich Coro­na aus­brei­tet - Animationen.

Klicken Sie auf die nach­fol­gen­den Linkadressen
um sich die­se wirk­lich tol­len Ani­ma­tio­nen anzusehen

https://english.elpais.com/society/2020-10-28/a-room-a-bar-and-a-class-how-the-coronavirus-is-spread-through-the-air.html

https://english.elpais.com/society/2020-10-30/the-k-factor-why-it-matters-where-we-are-infected-with-the-coronavirus.html?rel=listapoyo

bookmark_border"Entgiften" und so ....

Wenn es auch immer und immer wie­der in zahl­lo­sen Arti­keln und in der Wer­bung behaup­tet wird:
 
Es gibt kei­ne medi­zi­ni­schen Stu­di­en, die Bewei­se oder Vor­tei­le für eine „Ent­gif­tung“ erbracht hät­ten. Per­so­nen, die "ent­gif­ten" möch­ten, haben oft kei­ne Vor­stel­lung oder nur eine schwam­mi­ge Ahnung, von wel­chen "Toxi­nen" "Schlacken" und "Abfall­stof­fen" sie über­haupt spre­chen.
 

Fast jeder Mensch glaubt, dass das moder­ne Leben uns mit viel Schlech­tem kon­ta­mi­niert - wir sind doch, so lau­tet die The­se, anders als frü­her von viel mehr Sub­stan­zen umge­ben, über deren Wir­kung auf den Kör­per wir nichts (oder fast nichts) wis­sen. Da muss doch irgend­et­was zurück­blei­ben und uns krank machen!
 

Stof­fe also, die wir los­wer­den soll­ten. Ritu­el­le Waschun­gen, Rauch zur Rei­ni­gung, Auf­brin­gung von Pflan­zen­säf­ten und Pflan­zen­tei­len auf den Kör­per soll­ten nach Ansicht der ver­gan­ge­nen Genera­tio­nen vor vie­len Tau­send Jah­ren für Rei­ni­gung sor­gen. Zahl­rei­che Reli­gio­nen haben Fasten­pe­ri­oden in das Jahr 'gestreut', in denen die Nah­rungs­auf­nah­me redu­ziert wird und das soll den Kör­per 'rei­ni­gen'. Hei­li­ge Zere­mo­nien mit aller­lei Fir­le­fanz wer­den ver­an­stal­tet, Es wer­den Duft­stof­fe ver­brannt .... all das ist Mystik, kei­ne Wis­sen­schaft.
 

Unser Kör­per kommt mit sei­nen Orga­nen, Haut, Leber, Nie­ren, Magen, Darm, und den vie­len Drü­sen­pro­duk­ten, sowie einer Fül­le von mit­ein­an­der ver­zahn­ten Stoff­wech­sel­pro­zes­sen, ohne frem­de Hil­fe sehr effi­zi­ent mit Fremd­stof­fen zurecht, die uns gefähr­lich wer­den könn­ten.
 

Stel­len Sie sich ein­fach ein­mal vor, wie vor ein paar Hun­dert Genera­tio­nen das Leben aus­sah - so ganz ohne irgend­wel­che "Ent­schlackun­gen" oder "Ent­gif­tun­gen". Die Men­schen haben lustig und in Freu­den gelebt - und erst wenn Scha­ma­nen und Wei­se Frau­en ihr 'Werk' began­nen, dann wur­de die Har­mo­nie gestört und die Sor­ge um die Gesund­heit begann ....
 

Wir soll­ten heu­te doch so weit sein, dass wir Ver­nunft wal­ten las­sen und uns stets vor Augen hal­ten: Wo viel gere­det und behaup­tet wird, ohne dass Bewei­se vor­ge­legt wer­den kön­nen, da ist meist nur der­je­ni­ge im Vor­teil, der eine Lösung anpreist - und wir wis­sen dank moder­ner For­schung sehr gut, dass es kein Pro­blem gibt, das gelöst wer­den müss­te.
 

 

Sie­he hier­zu auch
"Stoff­wech­sel­schlacken"
"Detox" ist die neue "Ent­schlackung"
Die Detox-Lüge