bookmark_borderWie fanden Sie, liebe Lesende,
ihren Biologie-Unterricht?

Die­ser Bei­trag ent­stand als Kom­men­tar zu einem Arti­kel des hpd über einen Vor­trag zur Evo­lu­ti­on des Auges - einer Ent­my­sti­fi­zie­rung, die dar­stellt, war­um es zur Ent­ste­hung kom­pli­zier­ter Augen (wie denen der Säu­ge­tie­re) kei­nes "Schöp­fers" bedurf­te, son­dern wie eine schritt­wei­se Ver­än­de­rung schließ­lich zu den heu­te beob­ach­te­ten For­men führte. 

Beden­ken Sie bit­te dabei¹, daß es in den letz­ten Jahr­zehn­ten auf vie­len Gebie­ten der Bio­lo­gie (und ande­rer Natur­wis­sen­schaf­ten) eine rasan­te Ent­wick­lung gab!
Als ich 1970 anfing zu stu­die­ren gab es noch kei­ne Bio­che­mie als eigen­stän­di­ge Fach­rich­tung, sie war in die Phy­sio­lo­gie *ein­ge­glie­dert*. Eben­so gab es nur Ansät­ze an man­chen Hoch­schu­len die Gene­tik als eigen­stän­di­ges Fach zu sehen/lehren. Heu­te, nur 50 Jah­re spä­ter, ist das kaum noch glaub­haft zu machen.

Die Sicht­wei­se die Schul-Bio­lo­gie als eine Art abge­speck­te Ver­si­on des Faches zu leh­ren und auf weni­ge Grund­la­gen zu redu­zie­ren ist der erste gro­ße Man­gel in der Vorgehensweise:

Ein Ansatz der viel bes­ser gewe­sen wäre (und sich bedau­er­li­cher­wei­se heu­te immer noch nicht durch­ge­setzt hat!) ist es über­grei­fen­de Prín­zi­pi­en zu leh­ren und ver­ein­fach­te Merk­ma­le als Hil­fe zur Unter­schei­dung zu unter­rich­ten um eine Brei­te der Erkennt­nis­se wach­sen zu lassen.

Etwa so:
Wie unter­schei­den sich die Glie­der­tie­re von­ein­an­der? Durch die Zahl ihrer Bei­ne, Kreb­se 10, Spin­nen 8, Insek­ten 6 ... um nur ein Bei­spiel auf­zu­zei­gen. Die Ver­schie­den­heit der auf­bau­en­den Struk­tu­ren kön­nen dann fol­gen, sie wer­den aller­dings viel bes­ser ein­zu­ord­nen sein als wenn man nur ihre Form ver­glei­chend ein­stu­die­ren läßt.
Es kommt nicht immer auf ver­tief­tes Fach- oder Spe­zi­al­wis­sen hin­sicht­lich Mole­kül­auf­bau und Reak­ti­ons-Ein­zel­hei­ten im Zitrat-Zyklus an - viel wich­ti­ger wäre des­sen zen­tra­le Posi­ti­on für man­nig­fal­ti­gen Mole­kül-Umbau exem­pla­risch dar­zu­stel­len. Wer da *ange­fixt* ist lernt von allei­ne ver­tie­fend weiter.

Wenn dann noch die Beden­ken­trä­ger schwei­gen, die Exkur­sio­nen von Schü­lern in die freie Natur (mit festem Unter­su­chungs­ziel!) für zu gefähr­lich, zu auf­wen­dig und zu umständ­lich hal­ten, dann wird die Begei­ste­rung für das *Erfor­schen*, das alle Kin­der (und meist noch Jugend­li­che) haben wenn man sie nicht durch Fron­tal­un­ter­richt mit unnüt­zem Abfra­ge­wis­sen voll­ge­stopft und abge­stumpft hat, dann steht der Brei­te des Ver­ständ­nis­ses und damit des Wis­sens nichts im Wege.

So, da habe ich mich ein wenig *aus­ge­las­sen* und fas­se noch­mal zusammen:
Weni­ger drö­ger Lern­stoff - selbst erfor­schen las­sen - mehr prak­ti­sche Bio­lo­gie in der Natur als im Klas­sen­zim­mer ... und wenn schon dort, dann mit Pflan­zen & Tie­ren *zum anfas­sen* anstatt auf Bildschirmen.

Der Bio­lo­gie­un­ter­richt den ich erlebt habe war so wie der, den Sie beschrei­ben². Ich hat­te nur wenig Spaß dar­an und habe außer­halb der Schu­le 'stu­diert' - bin schließ­lich Bio­lo­ge gewor­den. Ein­ein­halb Jah­re habe ich Begei­ste­rung für das Fach als "Aus­hilfs­leh­rer" in einem Gym­na­si­um vor­ge­lebt. Wur­de nur des­we­gen kein Leh­rer, weil mir das Lehr­plan-Kon­zept & -Kor­sett zu eng erschien. Des­we­gen habe ich das Diplom-Stu­di­um been­det. In die­ser kur­zen Zeit in der Schu­le ist es mir immer­hin gelun­gen zwei Schü­ler so zu moti­vie­ren, daß sie selbst Bio­lo­gie stu­diert haben ....

Kom­men­tar beim hpd am 20. Janu­ar 2026 - 0:22 Per­ma­nen­ter Link

¹ Sie­he die­sen Kommentar
² Sie­he → dort

bookmark_borderZu wichtig um es zurück zu halten ...!

Bit­te sehen Sie sich das nach­fol­gen­de Video an.
Das ist der Grund dafür war­um Fun­da­men­ta­li­sten Frau­en fürchten:
Sie sind über­wie­gend sehr viel klü­ger als die Beton­köp­fe
die nichts kön­nen als Dog­men herunterzuspulen.
Es stellt einen Ver­gleich an den man nicht ein­fach so weg­wi­schen kann.

Jede Form von reli­giö­ser Bevor­mun­dung der Gesell­schaft ist ein Übel!

Die "Gefahr" droht nicht von einer im Fokus befind­li­chen Reli­gi­on - sie droht durch Ein­sickern der christ­li­chen Dog­men in die deut­sche Poli­tik unter dem Deck­man­tel der "Erhal­tung fun­da­men­ta­ler deut­scher Werte"!

bookmark_borderWer bestimmt wohin die Gesellschaft sich bewegt?
Zum Blog "Digitale Notizen ツ"; Dirk von Gehlen [anstatt eines dort nicht möglichen Kommentares]

Dem *Direc­tor Think Tank* am Süd­deut­sche Zei­tung-Insti­tut, befaßt mit der digi­ta­len Trans­for­ma­ti­on von Kul­tur, Gesell­schaft und Unter­neh­men, zu wider­spre­chen ist eine gewag­te Sache. Klar. Ich habe kei­ne Bücher geschrie­ben, ken­ne mich nicht in der Jugend­kul­tur aus, und es fehlt mir ein jour­na­li­sti­scher Hin­ter­grund. Lau­fen kann ich aller­dings, in mei­ner Jugend kur­ze und mitt­le­re Strecken, aber mit 80 nur noch jen­seits von Wett­kämp­fen ein paar Tau­send Schrit­te, wie emp­foh­len. Zwan­zig Jah­re Feld-, Wald-, und Wie­sen-Blog betrie­ben zu haben, und auf Basis aka­de­mi­scher Abschlüs­se ein erfolg­rei­ches Berufs­le­ben gestal­tet zu haben zählt ja wohl nicht gegen so viel geball­te Kom­pe­tenz aus Mit­ar­beit und Prak­ti­ka in jun­gen Jah­ren als Grund­la­ge für ein Jour­na­lis­mus-Stu­di­um. "Lobe dich selbst - ande­re wer­den es nicht tun!" ist nahe genug an der Wahr­heit und Selbst­ver­trau­en kann nie schaden!? 

Trotz­dem:

Was mich sofort stut­zig wer­den läßt, dann umtreibt, ist, wenn ein Blog mit einem Betrei­ber, der alle sei­ne beruf­li­che Posi­tio­nen, sei­ne Wer­ke und Schrif­ten, und vor allem sei­ne umfas­sen­den Kom­pe­ten­zen in vie­ler­lei Sach- und Fach­ge­bie­ten auf­zählt, in sei­nem Blog kei­ne Kom­men­ta­re zuläßt.

Traut er sich nicht gegen­tei­li­ge Mei­nun­gen oder Fak­ten zu kontern?
Hält er jene, die sei­ne Gedan­ken auf­neh­men und ver­ar­bei­ten für so viel weni­ger gebil­det, so daß sie ihm kei­ne ange­mes­se­nen Dis­kus­si­ons­part­ner sein können?
Hat er schlicht­weg kei­ne Zeit sich mit Alter­na­ti­ven zu befas­sen weil er schon alle über­legt, geprüft, und bis auf weni­ge ver­wor­fen hat?
Ist ihm nicht klar, daß ein Blog davon lebt / leben soll­te mit den Lesen­den ins Gespräch zu kommen?

Wenn dann noch ein smi­ley am Blog­ti­tel ange­hängt ist, der sug­ge­riert: Nicht so Ernst neh­men - ist doch alles cool, easy, chill .... dann ist das der per­fek­te Weg sich bei Miß­ver­ständ­nis­sen ele­gant her­aus zu reden, flockig, mit einem Lächeln, war doch nicht so, son­dern ganz anders gemeint. So las­sen sich bequem und ohne Fol­gen Unver­schämt­hei­ten ein­fü­gen die im Nach­hin­ein pro­blem­los zu rela­ti­vie­ren sind.

Prei­se wer­den ver­lie­hen weil irgend­wann irgend jemand damit ange­fan­gen hat Prei­se zu ver­ge­ben. Sind sie erst ein­mal da erwar­tet die Gesell­schaft eine Fort­set­zung, neue Preis­trä­ger. Wenn die Wahl eng wird und kei­ne Top-Kan­di­da­ten in Sicht sind - dann wird schon mal auf die zwei­te oder drit­te Wahl zurück gegrif­fen aller­dings ohne das bekannt zu machen. Man geht mit der zu ver­lei­hen­den Wür­de stets gleich um. Schwamm drü­ber, es geht wei­ter, die näch­ste Ver­lei­hung kommt ja schon bald.
Zurück bleibt die Fra­ge ob denn eine Preis­ver­lei­hung gleich­be­deu­tend ist mit der Erkennt­nis die Basis dafür sei eine abso­lu­te Annah­me, ein Fak­tum, eine unum­stöß­li­che Gewiß­heit - das übri­gens sehr viel zwin­gen­der in den Gei­stes­wis­sen­schaf­ten, wäh­rend es das Wesen der Natur­wis­sen­schaf­ten ist stets zu zwei­feln und Wider­le­gung des Bekann­ten zu versuchen.

Da haben es die Gei­stes­wis­sen­schaft­ler - die Jour­na­li­sten rech­nen sich denen doch zu? - natür­lich leich­ter ihre Mei­nung als durch brei­ten Kon­sens getra­ge­ne Erkennt­nis zu eta­blie­ren. Wer woll­te wider­spre­chen, wo es doch nicht um Fak­ten geht die man so ein­fach mit ande­ren Fak­ten wider­le­gen kann? Wird also eine The­se auf­ge­stellt und bekannt gemacht, wir­ken nicht nur die beinhal­te­ten Dar­le­gun­gen, son­dern gleich­sin­nig die Repu­ta­ti­on des­sen, der die­se The­sen dar­ge­stellt und ver­öf­fent­licht hat. 

Unser Land lei­det an Selbst­über­hö­hung wo Selbst­kri­tik ange­mes­sen wäre. Es wird mit Gefühl beur­teilt wo Fak­ten als Kri­te­ri­um ange­mes­se­ner wären. Viel wich­ti­ger als etwas zu wis­sen ist die rich­ti­gen Leu­te zu ken­nen .... Sie wis­sen schon, *net­wor­king und so*, eine Hand wäscht die ande­re, tust-du-mir-nichts-tu-ich-dir-nichts .... über Allem schwebt das Regel­werk für Fort­kom­men: Wenn über­haupt Kri­tik, dann nur in Meta­phern verkleidet.

Nun zum Anlaß für all das, was wei­ter oben steht:
"Deutsch­lands bekann­te­ster Teen­ager: Fünf Grün­de war­um die­ses Land mehr Zahi­de braucht"
Was Deutsch­land zuerst braucht ist der Erhalt der Spra­che, die als umfas­sen­de Gemein­sam­keit die Ver­gan­gen­heit, Gegen­wart und Zukunft des Den­kens und Han­delns bestimmt.

Es ist völ­lig unver­ständ­lich, wenn Män­gel in der Aus­drucks­wei­se, der Sinn­erfas­sung, und dem Regle­ment der Spra­che zu einer "Jugend­ver­si­on der Zukunft" hoch­sti­li­siert wer­den anstatt sie als unzu­rei­chen­de Fähig­keit sich kor­rekt aus­zu­drücken anzu­pran­gern, Herr von Gehlen!

RAP ist Aus­druck von Roh­heit, der Unfä­hig­keit erlit­te­ne oder gefühl­te Ernied­ri­gung ange­mes­sen zu ver­ar­bei­ten weil aus der eige­nen Sozia­li­sa­ti­on kei­ne Mecha­nis­men dafür zur Ver­fü­gung sind - archai­sche Struk­tu­ren eben. Ver­ach­tung von Wer­ten die eine Gesell­schaft zusam­men hal­ten, ein Instru­ment Unver­schämt­hei­ten unge­straft los­zu­wer­den, ja sogar geset­zes­wid­ri­ge Nei­gun­gen als *Kunst* ver­klei­det im *main­stream* unter­zu­brin­gen, sie so zu baga­tel­li­sie­ren und schlei­chend das Koor­di­na­ten­kreuz des Selbst­ver­ständ­nis­ses der Gesell­schaft ins Nega­ti­ve zu verschieben.

14 Jah­re, Sän­ge­rin Sing-Sang-Spre­che­rin und Tän­ze­rin - das reicht?

Da fällt mir doch sofort die Fabel von Amei­se und Gril­le ein:
Wenn der her­an­wach­sen­den Jugend kri­tik­los sol­che Bei­spie­le, Wer­te (?) als Grund­la­ge für eine erstre­bens­wer­te per­sön­lich Zukunft vor­ge­gau­kelt wer­den - wie soll dann jemals die Kul­tur von Arbeit und Frei­zeit her­ge­stellt wer­den die vor­mals den Erfolg des Lan­des als Grund­la­ge ermöglichte?
Irgend­wie anein­an­der gereih­te Tex­te ohne viel Sinn und Her­um­ge­hüp­fe solo oder als Grup­pe, das als *Tanz* benannt wird, als Ersatz für Anstren­gung zu ler­nen, sich zu bewäh­ren und die Zukunft ver­ant­wor­tungs­voll zu gestal­ten? Reicht es denn tat­säch­lich ein Idol zu wer­den wenn man lan­ge Haa­re und Reste von Baby­speck hat .... oh, wie nied­lich, und noch ein Plüsch­tier dabei!?

Vor ein paar Jah­ren hät­te ich noch behaup­tet das wäre wohl eine vor­über­ge­hen­de Erschei­nung, Puber­tät und so, aber nach­dem ich die­se unan­ge­mes­se­nen Lob­prei­sun­gen vom *Direc­tor Think Tank* am Süd­deut­sche Zei­tung-Insti­tut lesen muß­te kom­men mir da hef­ti­ge Zweifel .... 

Bit­te, Herr von Geh­len, erklä­ren Sie mir wie auf die­ser schma­len Basis eine gesell­schaft­li­che Sta­bi­li­tät erreicht und auf­recht erhal­ten wer­den kann, aus was wer­den Wer­te geschöpft, die die Gesell­schaft mit allem ver­sor­gen was zum Über­le­ben gebraucht wird. Hal­ten Sie die Rap­per für die prä­de­sti­nier­ten Gestal­ter der Zukunft?

bookmark_borderEs ist *vollbracht* ....

Vor kur­zer Zeit hat­te ich schon erwähnt wie hier bei uns in der 30-Zone stän­dig die erlaub­te Geschwin­dig­keit über­schrit­ten wird. 

Nun ist das beid­sei­tig les­ba­re Ban­ner ange­bracht und steht im Vorgarten.
Zwei Bil­der zei­gen die Per­spek­ti­ve aus den Fahrt­rich­tun­gen, das drit­te Bild die Konstruktion.

Von ChatGPT habe ich eine kom­plet­te Anlei­tung vor­lie­gen wie ein Meß­in­stru­ment auf­ge­baut sein könn­te das die Geschwin­dig­keit in 10 km/h-Schrit­ten anzeigt. Eine preis­wer­te Vari­an­te, aller­dings fehlt mir der nöti­ge Sach­ver­stand die Bau­tei­le so zu ver­bau­en, daß es zum Schluß ein funk­ti­ons­fä­hi­ges Gerät wird .... wer das könn­te und Lau­ne hät­te es zu bau­en: Ich zah­le die Tei­le lt. Stück­li­ste, Por­to & Ener­gie. Na, wie wär's?

         

["click!" auf die Bil­der vergrößert]

bookmark_borderVon "DOKTRINEN" ....

 

Mit der Wort­schöp­fung „Don­roe-Dok­trin“
wird bewußt Bezug auf die Mon­roe-Dok­trin genommen.

[Zitat]

Trump maßt sich Rech­te eines Allein­herr­schers an. Rech­te, die nie­mand ihm ver­lie­hen hat und die - mit Sicher­heit - zu umfang­reich für ihn sind. Weder als Per­son, noch als Poli­ti­ker, noch jemals als Geschäfts­mann hat er je bewie­sen einer sol­chen Auf­ga­be wie der US Prä­si­dent­schaft gewach­sen zu sein. Er ist die Mario­net­te, der Rat­ten­fän­ger, für die im Hin­ter­grund agie­ren­den christ­lich-natio­nal Ver­blen­de­ten, den Eife­rern *im Namen des Herrn* nach Dreh­buch der Agen­da 2025, denen eine Gesell­schaft vor­schwebt in der sich Alle nach einer christ­lich-ver­bräm­ten Dok­trin rich­ten und eini­ge weni­ge Vor­den­ker den Ton angeben.

Es ist müßig hier noch­mals alle Grün­de dafür, her­ge­lei­tet von der Per­son Trump, auf­zu­füh­ren - sie sind täg­lich in der Pres­se nach­zu­le­sen. Und sie zeich­nen ein ver­hee­ren­des Bild eines Men­schen der nur an sich selbst denkt, und nur zum eige­nen Vor­teil han­delt. Wenn es ein muß, und das scheint durch­gän­gig in allen Din­gen so zuzu­tref­fen, schreckt er selbst vor Hin­ter­list, Lug und Trug, und letzt­lich Kapi­tal­ver­bre­chen nicht zurück. Für der­glei­chen Taten hat er ja nun einen Per­sil­schein des höchst frag­wür­di­gen Ober­sten Gerichts­hofs der USA.

Aller­dings:
Die offi­zi­el­len Begrün­dun­gen für alle Gescheh­nis­se der Süd­ame­ri­ka­ni­schen Sphä­re sind - wie zu Zei­ten vor und nach dem II.Weltkrieg - vor­ge­scho­ben, um dem wah­ren Zweck der Aus­beu­tung und des Régime-Umstur­zes zugun­sten will­fäh­ri­ger Mario­net­ten­re­gie­run­gen zu verschleiern.

Dumm nur, daß es mitt­ler­wei­le so vie­le nicht von der TRUMP Regie­rung beherrsch­te Orga­ne außer­halb der USA gibt die nicht 50 oder 80 Jah­re war­ten müs­sen bis die Archi­ve geöff­net wer­den .... 15.000 Mann Trup­pen­stär­ke, der größ­te Flug­zeug­trä­ger des Lan­des, und meh­re­re Kreu­zer und Fre­gat­ten wegen ein paar Dro­gen­kar­tel­len in Marsch gesetzt? 

Sie hier­zu auch →
- Weil "ler­nen" Ver­hal­tens­än­de­rung bedeu­tet hätte:Nichts dazu­ge­lernt! {➀}Afghanistan, neue Del­le im Ame­r­ka­ni­schen Ego.
- Nichts dazu­ge­lernt! {➁}Vom Wüten der Spa­ni­er in ame­ri­ka­ni­schen Kolo­nien bis zu dem der United Fruit Company
- "In Sachen Demo­kra­tie und Menschenrechte"

bookmark_borderVon Aufwand und Nutzen ....



Da beginnt sie wie­der, die Weihnachtsdekorationszeit ....

gefühlt etwas umfang­rei­cher als frü­her. Bei uns in der Stra­ße ste­hen jetzt schon drei auf­blas­ba­re Schneemänner!
Ver­mut­lich gab es da ein Son­der­an­ge­bot. Zuvor sah ich Nach­barn auf hohen Lei­tern ihr Leben ris­kie­ren um Deko-Eis­zap­fen-Ket­ten an der Trau­fe anzubringen.

Der Auf­wand ist erstaun­lich, ich fra­ge mich dabei stets ob sich denn die glei­chen *Deko­künst­ler* ähn­lich ins Zeug wer­fen wenn es um Kli­ma­schutz, Nach­hal­tig­keit, und poli­ti­sche Sta­bi­li­tät geht.
Bei dem Haus, bei dem ich die umfang­reich­ste Beschmückung sehe, wur­de gera­de Anfang Novem­ber an einen Sonn­abend ein etwa 20m hoher Laub­baum von mehr als 40cm Durch­mes­ser mit gro­ßem Auf­wand abge­sägt. Ob die Bewoh­ner wohl wis­sen, daß sie dadurch die Men­ge an pro­du­zier­tem Sau­er­stoff die sie selbst und ihre Nach­barn zum Leben brau­chen, emp­find­lich redu­ziert haben? Da habe ich hef­ti­ge Zwei­fel, denn der Baum muß­te offen­bar wei­chen um einem Wohn­mo­bil und einem Wohn­wa­gen Platz zu machen .... 

Da sage ich mit unse­rem aus Chi­na stam­men­den, spre­chen­den Advents­kranz "Flöli­che Weihnachten!"

[Auf das The­ma auf­merk­sam gewor­den durch die­se Arti­kel → Alt? LED Lich­ter­ket­ten repa­rie­ren]

bookmark_borderDas Faß ist voll - meine Geduld am Ende ....

Als wir uns in 2021 schwe­ren Her­zens von einem Haus­bau in Bad Hers­feld ver­ab­schie­de­ten, weil die Prei­se für Holz [Kon­struk­ti­ons­voll­holz] und Stahl inner­halb weni­ger Wochen um 100 bis 200% in die Höhe schos­sen, stell­te sich die Fra­ge wie es wei­ter gehen sollte.

Die Ant­wort dar­auf war der Kauf eines fer­ti­gen Hau­ses aus dem Bestand, eine *Gebraucht-Immo­bi­lie*. Die­ses Haus fan­den wir nach mona­te­lan­ger Suche und vie­len gefah­re­nen Kilo­me­tern schließ­lich in Papen­burg im Ems­land. Ein Haus mit Cha­rak­ter und Stil­merk­ma­len die man anson­sten nicht mehr bekommt, weil es kei­ne Hand­wer­ker mehr gibt die das zu bezahl­ba­ren Prei­sen her­stel­len, oder schlicht­weg ableh­nen, statt­des­sen Lager­wa­re als Alter­na­ti­ve anbie­ten, weil sie nicht das Per­so­nal haben, das sich dar­auf ver­steht die­se älte­re Gestal­tung fach­ge­recht einzubauen.

Das Haus befin­det sich an einer Anlie­ger­stra­ße, einer "Tem­po 30 Zone", die sich zwi­schen zwei Nord-Süd-Ver­bin­dungs­stra­ßen erstreckt.

Wie sich im Ver­lauf der Jah­re her­aus­stell­te ist genau die­ser Umstand die Ursa­che für vie­le Fah­rer die par­al­lel ver­lau­fen­de Land­stra­ße mit meh­re­ren Ampeln zu mei­den und unse­re Stra­ße als "Schleich­weg" zu nut­zen - aller­dings nicht im Sin­ne von "schlei­chend", son­dern im Sin­ne von "rasend":


Es wer­den Geschwin­dig­kei­ten von 80 und mehr km/h erreicht (wie mit­tels der auf­ge­stell­ten Radar­an­zei­gen ["Sie fah­ren XX km/h"; mit rotem Empö­rungs­smi­ley] abzu­le­sen) - völ­lig ohne jedes Unrechts­be­wußt­sein der Fah­rer, die sich offen­bar nicht bewußt sind, daß ihr Ver­hal­ten zum sofor­ti­gen Füh­rer­schein­ent­zug (!) füh­ren wür­de .... wenn denn irgend­wann die mehr­fa­chen Ver­su­che die Behör­den, Stadt­ver­wal­tung, Kreis­ver­wal­tung, Kreis­po­li­zei­di­rek­ti­on, zum Han­deln zu bewe­gen Erfolg gehabt hät­ten.
 

Nun habe ich zwei Trans­pa­ren­te [130 x 200 cm] in Auf­trag gege­ben die der­zeit in Fer­ti­gung sind. Die­se wer­de ich auf unse­rem Grund­stück (Rücken an Rücken) so auf­stel­len, daß sie im Vor­bei­fah­ren gut zu lesen sind. Ich hof­fe auf soviel Rest-Anstand der die Raser dazu bewe­gen möge ihre Geschwin­dig­keit den Vor­ga­ben anzupassen.

Zwei tote Igel habe ich schon von der Stra­ße gekratzt. Das waren zwei zuviel.
Die Radar­an­zei­gen allein konn­ten sie nicht ret­ten, viel­leicht geht es mit dem visu­el­len Appell zu Mäßi­gung, bevor letzt­lich ein Kind, eine behin­der­te Per­son, oder ein Seni­or als Opfer zu bekla­gen sind.

Ich will nicht ver­schwei­gen, was ich hin­ge­gen für den wahr­schein­li­che­ren Aus­gang halte:
Es wer­den freund­li­che Mit­ar­bei­ten­de der Stadt hier auf­tau­chen die mich dar­über beleh­ren wer­den eine sol­che Auf­stel­lung von Trans­pa­ren­ten sei rechts­wid­rig und daher zu entfernen ...!

bookmark_borderEin Abbild des Durchschnitts  
A reflection of the average

Wenn das nicht eine per­fek­te Alle­go­rie von Potemkin’schen Dör­fern oder Pot­jom­kin­schen Dör­fern ist:
Anstatt natür­li­chen Stei­nen für den Sockel des Gebäu­des eine gestückel­te Kunst­stoff-Nach­bil­dung, ange­prie­sen als der Welt beste Lösung für die­se Anwendung! 

Arti­fi­zi­ell wie die gesam­te Lebens­äu­ße­rung, auf Wir­kung anstatt auf Wahr­haf­tig­keit getrimmt. Wir sind die Größ­ten, Besten und Erfolg­reich­sten auf die­sem Planeten.
Das paßt zur der­zei­ti­gen Füh­rung des Landes:
Wis­sen­schafts­feind­lich, immer im Recht, igno­rant und von sich selbst eingenommen.

Trump ist kein Zufall. Er ist das Ergeb­nis von jahr­zehn­te­lan­ger Selbst­über­schät­zung der Ame­ri­ka­ner. QED.

If this video isn't a per­fect alle­go­ry of Potem­kin vil­la­ges:
Instead of natu­ral stone for the building's foun­da­ti­on, a pie­ced-tog­e­ther pla­stic repli­ca, tou­ted as the world's best solu­ti­on for this application!

Arti­fi­ci­al, like most expres­si­ons of life, geared towards effect rather than authen­ti­ci­ty. We are the grea­test, the best, and the most suc­cessful on this planet.

This fits with the cur­rent lea­der­ship of the coun­try: anti-sci­ence, always right, igno­rant, and self-absorbed.

Trump is no acci­dent. He is the result of deca­des of Ame­ri­can over­con­fi­dence. QED.

bookmark_borderEs kann nicht oft genug gesagt & verbreitet werden!


".. Die über­wäl­ti­gen­de Mehr­heit der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger spricht sich für einen "welt­an­schau­lich neu­tra­len Staat" aus, in dem kei­ne Reli­gi­ons- oder Welt­an­schau­ungs­ge­mein­schaft pri­vi­le­giert oder dis­kri­mi­niert wird. So ver­tre­ten 84 Pro­zent der Befrag­ten die Auf­fas­sung, Poli­ti­ke­rin­nen und Poli­ti­ker soll­ten "ihre Ent­schei­dun­gen nicht auf ihre per­sön­li­chen reli­giö­sen Über­zeu­gun­gen stüt­zen", son­dern sich "welt­an­schau­lich neu­tral ent­schei­den". 82 Pro­zent votie­ren dafür, dass "staat­li­che Ein­rich­tun­gen wie Gerich­te, Schu­len oder Poli­zei grund­sätz­lich welt­an­schau­lich und reli­gi­ös neu­tral" sein soll­ten. 75 Pro­zent mei­nen, dass Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten bei der Beset­zung von Rund­funk­rä­ten "kei­ne bevor­zug­te Stel­lung erhal­ten" soll­ten. 65 Pro­zent spre­chen sich gegen das isla­mi­sche Kopf­tuch von Leh­re­rin­nen in öffent­li­chen Schu­len aus und 61 Pro­zent leh­nen es ab, dass die katho­li­sche Kir­che wei­ter­hin medi­zi­nisch indi­zier­te Schwan­ger­schafts­ab­brü­che in ihren Kli­ni­ken ver­bie­ten darf .."

  [Quel­le des Zita­tes]

Es steht außer Zwei­fel, daß es eine Grund­la­ge unse­rer Rechts- und Gerech­tig­keits­auf­fas­sung auf Basis (auch) der Ideen der Glau­bens­ge­mein­schaf­ten gibt. Doch wie der Islam nur als Glau­bens­ge­mein­schaft hier­zu­lan­de aner­kannt wer­den kann wenn er sich dem Grund­ge­setz unter­wirft, so soll­te das für die ande­ren Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten gleich­sin­nig gelten.
Die Auf­klä­rung (1720 - 1800) hat Wis­sen­schaft und Ratio­na­li­tät gebracht, die Frei­heit des Indi­vi­du­ums, Men­schen­rech­te und Gleich­heits­ge­bot - kämp­fen wir dar­um dies nicht von Dog­ma­ti­kern, Wun­der­gläu­bi­gen und Men­schen, die an Engel und Teu­fel glau­ben (!) zunich­te machen zu lassen.

Weg mit den Reli­gi­ons­un­ter­rich­ten aus den Schu­len, her mit Unter­richt zu den Grund­la­gen der beleb­ten und unbe­leb­ten Welt und des Uni­ver­sums .... Reli­gi­on ent­lar­ven als eine wesent­li­che Trieb­kraft für Leid und Dis­kri­mi­nie­rung von Frau­en, für Erhalt patri­ar­cha­li­scher Struk­tu­ren, und Recht­fer­ti­gung von 'hei­li­gen' Krie­gen, die doch nur der mensch­li­chen Gier den Weg bereiten.

bookmark_borderJedes Kind kann Professor:in werden ..!?


Betrach­tet man die nüch­ter­nen Zah­len der stu­di­en­be­rech­tig­ten Schul­ab­gän­ger so fällt auf:

Es gibt von Jahr­zehnt zu Jahr­zehnt ein ste­ti­ges Wachstum.

Da stellt sich die Frage:
Wer­den alle Kin­der der auf­stei­gen­den Jahr­gän­ge immer intel­li­gen­ter oder gibt es mög­li­cher­wei­se ande­re Grün­de für die­sen erstaun­li­chen Anstieg - der sich gleich­wohl in den letz­ten Jah­ren sicht­bar abge­schwächt hat.

Beson­de­re Krei­se im Lan­de wer­den auf *Chem­trails* ver­wei­sen, die nach deren Auf­fas­sun­gen ja dazu die­nen uns Alle nach und nach in hirn­lo­se Zom­bies zu verwandeln.

Wei­ter gibt es wohl­mei­nen­de Zeit­ge­nos­sen die behaup­ten es wer­de immer noch nicht genug dafür getan bis­her noch ver­steck­te Genies end­lich ans Licht zu zer­ren indem man noch frü­her und all­um­fas­send mit der För­de­rung der intel­lek­tu­el­len Lei­stung anfängt. Dazu tei­le ich die Mei­nung von Wil­liam Wahl, die er musi­ka­lisch zum Aus­druck bringt.

Fak­ten zu inter­pre­tie­ren ist nicht Jeder­fraus & ~manns Sache, wes­we­gen ich eine grund­sätz­li­che Ver­wir­rung kon­sta­tie­ren will:
Zwi­schen den ganz Schlau­en und den ganz Min­der­be­mit­tel­ten gibt es eine gewis­se Span­ne, die wir mit­tels der so-genann­ten Gauß'schen Ver­tei­lung [M. W. Toews; CC BY 2.5; manch­mal als "Nor­mal­ver­tei­lung" bezeich­net] dar­stel­len kön­nen. Man kann Vie­les damit bild­lich zei­gen, bei­spiels­wei­se Ver­tei­lung von Kör­per­grö­ße oder eben intel­lek­tu­el­le Leistungsfähigkeit.

Mit noch so gro­ßer Anstren­gung und immer neu­en For­de­run­gen nach "Früh­för­de­rung" wird man aus dum­men Kin­dern kei­ne Genies machen, höch­stens ver­stopft man mit sol­chen Maß­nah­men für die wirk­lich lei­stungs­fä­hi­gen den Weg zum Erfolg!

Frü­her war nicht Alles bes­ser - es war nur intel­lek­tu­ell for­dern­der und die Per­sön­lich­keit war mit bestim­mend um die Zulas­sung zum Gym­na­si­um und dadurch das Ziel eines Stu­di­ums zu erreichen.
In den 60ger & 70ger Jah­ren wur­den schritt­wei­se Prü­fun­gen für den Gym­na­si­al-Zugang abge­schafft und schon gin­gen die Zah­len sprung­haft nach oben.
Nicht die Lei­stun­gen und Abschlüs­se, mich wun­dert das nicht. Pro­fes­so­ren klag­ten zu neh­mend über *nicht stu­di­en­fä­hi­ge Abitu­ri­en­ten* denen man erst ein­mal Grund­kennt­nis­se (!) bei­brin­gen müß­te damit sie über­haupt etwas verstünden.
Dann wur­den die Fach­hoch­schu­len zu Hoch­schu­len erklärt, ein wei­te­rer Sprung in den Zah­len - vie­le Absol­ven­ten mit zwei­fel­haf­ten Kennt­nis­sen in wenig nach­ge­frag­ten Fächern - bei enor­men Mehr­ko­sten für die Volks­wirt­schaft. Denn wie wir seit Pare­to wis­sen erfor­dern die letz­ten 20% einen Auf­wand von 80% der Gesamtkosten ....

Nun höre ich den Auf­schrei "Klas­sen­den­ken" und "Eli­tä­re Über­heb­lich­keit" und mög­li­cher­wei­se noch schlim­me­re Vor­wür­fe wenn ich behaup­te, ein Teil der Mise­re in unse­rem Land sei der Tat­sa­che geschul­det, daß man mit Musik und Sport das Abitur machen kann und dann *Gen­der-Stu­dies* stu­diert .... wel­chen Bei­trag bringt ein sol­ches ꜝStu­di­umꜝ für das All­ge­mein­wohl und/oder den Wohl­stand in unse­rem Land?
Die Absol­ven­ten sind dann "Aka­de­mi­ker", oft mit über­stei­ger­ten Ansprü­chen. Das pin­selt das Ego - doch das war's dann schon. Ins­ge­samt ist das Ergeb­nis eine Abwer­tung von Wis­sen­schaft und Auf­wer­tung von Meinung.

Eine ein­fa­che Bewer­tung wie ein Gegen­über *tickt* lei­te ich aus fol­gen­der Beob­ach­tung her:
Wenn zwar ein teu­rer Anzug mit noch teu­re­ren Acces­soires getra­gen wird, dabei Kau­gum­mi gekaut wird, die Füße in Turn-Schu­hen aus Pla­stik anstatt in Leder­schu­hen stecken 

(Quel­le der aus­zugs­wei­se dar­ge­stell­ten Daten)

bookmark_borderMein neuer Bildschirmhintergrund:
"Dance With The Devil"

dance with the devil
Ben­nett trifft es wie­der ein­mal auf den Punkt:
Der Ball­saal als Aus­druck der Ver­ach­tung für jeg­li­che demo­kra­ti­sche Legitimation.
Wer glaubt denn nun, Trump gäbe nach der zwei­ten Amts­zeit auf?
Eine sol­che Mon­stro­si­tät schreit doch förm­lich nach "King Trump forever!"

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