bookmark_borderWas ich Ihnen noch erzählen muß ....

Mög­li­cher­wei­se brau­chen Sie die fol­gen­den Infor­ma­tio­nen nicht.

Falls Sie irgend­wann damit kon­fron­tiert sind einen Zäh­ler­tausch oder einen neu­en Haus­an­schluß "Elek­tro" zu bekommen:
Zie­hen Sie vor der Abschal­tung alle Stecker her­aus, tren­nen Sie alle Elek­tro­ge­rä­te von Mehr­fach­steck­do­sen und schal­ten Sie die Siche­run­gen für fest instal­lier­te Groß­ge­rä­te aus.

Tun Sie das nicht könn­te es sein, daß

  • ihr Kaf­fee­au­to­mat sei­nen wei­te­ren Dienst verweigert,
  • ihre Haus­klin­gel sich in den Ruhe­stand begibt,
  • der Trock­ner beschließt, Sie sol­len zukünf­tig bes­ser zwei Trocken­ge­stel­le nut­zen und
  • meh­re­re Steck­do­sen­lei­sten zu schmo­ren anfan­gen und
  • wenn Sie Glück haben bemer­ken Sie es noch bevor ein offe­nes Feu­er dar­aus wird .... 

Da freut man sich schon über Klei­nig­kei­ten, wie z.B. noch eine her­kömm­li­che Kaf­fee­ma­schi­ne 'alter Art' mit Fil­ter­tü­te, Was­ser­be­häl­ter und Kaf­fee­kan­ne zu besit­zen und eine Packung vaku­um­ier­ten Kaf­fee besorgt zu haben, um einen Kaf­fee auf­zu­brü­hen - und wäh­rend man den genießt dar­über nach­zu­den­ken, ob es nicht "Frue*er"™ bes­ser war, als die Elek­tro­ge­rä­te noch nicht digi­tal gesteu­ert wur­den, son­dern ledig­lich mit Ein- und Aus­schal­ter bestückt waren.

Mer­ke:
Der Gestank von ver­schmor­ten Lei­tun­gen einer Mehr­fach­steck­do­se ist pene­trant und hält über Tage an.
E K E L H A F T !

bookmark_borderGrenzwertig

.... war der Preis für einen Haar­schnitt den ich in der letz­ten Woche zah­len muss­te: 27 €! Her­ren­schnitt wohl­ge­merkt, kein Mes­ser­schnitt, Strähn­chen oder ähn­li­cher Firlefanz.

Dafür wur­de mir in Hes­sen noch vor ca. 4 Mona­ten 2x eine neue Fri­sur ver­passt, und davor ca. vor 14 Mona­ten koste­te es in Süd­hes­sen pro Haar­schnitt 9 €. Ich hät­te also drei Haar­schnit­te bekom­men wo ich hier nun einen bekam .... 

Wenn es wenig­stens ein 'ordent­li­cher' Haar­schnitt gewor­den wäre hät­te ich wohl weni­ger Ärger ver­spürt. Aber so, ohne das Haar zu schnei­den wie ich es haben woll­te, muss ich wohl schon nach zwei Wochen wie­der zum Fri­sör, denn dann wach­sen mir die Haa­re über die Ohren und über den Kra­gen. Ob das sogar die Absicht dahin­ter ist?
[Fri­sier­sa­lon R. Laux; Papen­burg; kei­ne Webseite] 

.... ist das Geschäfts­ge­ba­ren des Ver­sand­ge­schäfts Mano-Mano, vor dem ich drin­gend war­ne! Das Unter­neh­men ahmt 'ama­zon' nach - aber ohne jede Chan­ce des­sen Stan­dard je zu erreichen. 

Mir wur­de eine Rech­nung für ein Pro­dukt mit sei­ten­wei­se Klein­ge­druck­tem in fran­zö­si­scher Spra­che zuge­sandt - und als ich die Ser­vice hot­line dar­um bat mir das in Deutsch zu schicken hieß es, das sei lt. Geschäfts­be­din­gun­gen so, dass die Fir­ma, die über Mano-Mano ver­kauft das tun kön­nen, solan­ge sie die Form einer deut­schen Rech­nung einhielte.
Ich habe die Geschäfts­be­din­gun­gen gele­sen und fand genau das Gegenteil:
Es sei ein akzep­tier­ter Rück­tritts­grund wenn das ver­kau­fen­de Unter­neh­men kei­ne deut­sche Rech­nung ausstellt.
Wor­auf­hin ich schon wegen die­ser Lüge­rei vom Kauf zurück trat.

Man bekommt übri­gens nie das Geld zurück was man gezahlt hat. Denn das Rück­por­to selbst bei gerecht­fer­tig­ter Rekla­ma­ti­on zahlt man selbst (!) und noch einen Abschlag für 'hand­ling' obendrauf.

Das Pro­dukt soll­te nach vier Tagen gelie­fert wer­den. Tat­säch­lich kam es - obwohl die Lie­fe­rung schrift­lich stor­niert wor­den war - nach 14 Tagen an und ich ver­wei­ger­te die Annah­me. Dar­auf­hin schrieb mir der Kun­den­dienst " die Sen­dung konn­te lei­der nicht zuge­stellt wer­den, ein erneu­ter Zustell­ver­such wird in den näch­sten Tagen erfolgen .."
[Ver­sand­platt­form Mano­Ma­no; bie­tet Ware von ver­schie­de­nen Händ­lern durch Bereit­stel­lung einer Ver­kaufs­web­sei­te an]

.... in genau umge­kehr­ter Rich­tung ist dage­gen die "Hei­ße The­ke" beim COMBI Markt in Papen­burg (gleich 2 Min. nörd­lich der Zen­tra­le der Spar­kas­se gele­gen), bei der ich ein Fleisch­kä­se­bröt­chen und eine Haxe um 4 € kauf­te. Das ist der nor­ma­le Preis und ich fand das sehr gün­stig, denn die Schei­be Fleisch­kä­se hat­te Über­for­mat und die Haxe war kaum zu schaf­fen, selbst für einen Haxen­fan wie mich. Zudem war die Bedie­nung flott und freund­lich - das hat man so auch nicht alle Tage ....

Allen eine ruhi­ge Woche trotz allent­hal­ben auf­flam­men­der Weihnachtshektik.
Und den­ken Sie dar­an, dass nach Weih­nach­ten Vie­les um den hal­ben Preis zu haben sein wird.

bookmark_borderREVISITED:
Plädoyer für die Abschaffung aller Gartenkleingeräte die mit (Benzin-) Motoren betrieben werden

07:30h

  Motorenlärm

Zwei Klein­ge­rä­te in Betrieb:
Ver­ti­ku­tie­rer & Laubsauger

Scha­den: Lärm¹ & CO2²
Scha­den: Insekt­en­tod direkt³ und indi­rekt

Vom Lärm der Klein­ge­rä­te auf­ge­weckt fing mein Tag nicht beson­ders erbau­lich an. Dazu muss man wis­sen, der *Rasen* wur­de gera­de in der ver­gan­ge­nen Woche, genau­er vor fünf Tagen, fast bis auf die Wur­zeln ange­schnit­ten. Drei Durch­gän­ge mit dem Rasen­mä­her - das dau­er­te (mit Pau­sen) den gesam­ten Vormittag.

Und heu­te nun gleich zwei die­ser klein­mo­tor­be­trie­be­nen Geräte.
Es reicht!

Vor dem Hin­ter­grund des­sen, was gera­de die UNO ver­laut­bart hat ist der Fre­vel noch gigan­ti­scher, der - unter ande­rem - durch die­se stin­ken­den und lär­men­den Werk­zeu­ge her­vor­ge­ru­fen wird.

Schau­en wir doch ein­mal dar­auf, was für ein Bio­top die Wie­se nach dem Mähen ist:
Eine ver­dich­te­te Grün­flä­che, in der besten­falls Gras wächst, weil alle ande­ren Pflan­zen immer wie­der am Aus­trieb gehin­dert wer­den oder, wenn sie aus­ge­trie­ben sind, abge­schnit­ten wur­den. Kei­ne Pflan­ze hält das auf Dau­er aus, und so stel­len die der­art mal­trä­tier­ten Arten nach zwei oder drei Ver­su­chen den Aus­trieb ein. Scha­den: Es fehlt an Insek­ten­nah­rung, denn nur wenn Blü­ten vor­han­den sind kön­nen sich die­se Arten aus­rei­chend ernäh­ren und fort­pflan­zen. In der Fol­ge gibt es also weni­ger Insek­ten, was für die Sing­vö­gel bedeu­tet: Weni­ger Nah­rung - und das führt dazu, dass sie erst nichts mehr zu fres­sen fin­den das sie ihren Jun­gen füt­tern kön­nen, dann selbst ver­hun­gern weil sie mehr Kalo­rien für die Suche brau­chen als sie fin­den und die­se Nega­tiv­bi­lanz tötet sie schließlich!

Der blan­ke gemäh­te Rasen mag für man­che Men­schen "Ord­nung" und "Sau­ber­keit" sug­ge­rie­ren - ich sehe nur eine tote Vege­ta­ti­ons­flä­che, die kei­nem Tier mehr genü­gend Nah­rung bereit­stel­len kann. Und damit ist es noch nicht getan. Denn in der Nah­rungs­ket­te ste­hen dar­über ande­re Arten, die mit ins Ver­der­ben geris­sen wer­den, weil ihnen natür­lich eben­falls das Fut­ter aus­geht.

Jetzt habe ich noch nicht ein­mal damit ange­fan­gen den Strauch- und Baum­be­stand zu erwäh­nen. Dort sieht es ähn­lich aus: Zier­ge­höl­ze aus frem­den Bio­to­pen (Län­dern) tau­gen nicht als Nah­rung für unse­re hei­mi­schen Tie­re - sie sehen zwar schön aus, aber nur für Men­schen, für Tie­re sind sie nutz­lo­ses Grün­werk. Wenn sie dann noch Blatt­läu­se und ähn­li­che Sau­ger anlocken geht man die­sen von Sei­ten der Men­schen mit Insek­ten­ver­nich­tungs­mit­teln ans Zeug - und tötet die noch ver­blie­be­nen Nutz­in­sek­ten gleich mit .... und nicht nur die, denn die­se Stof­fe rei­chern sich in der Nah­rungs­ket­te an und füh­ren dazu, dass die Eischa­len dün­ner wer­den und die dar­in wach­sen­den Embryo­nen durch Was­ser­man­gel absterben.

Hier setzt nun mei­ne Über­le­gung an. 

Zuerst ist es nötig alle motor­ge­trie­be­nen Klein­ge­rä­te zu ver­bie­ten. Wenn man alle Rasen­mä­her, Laub­blä­ser, Laub­sauger, Kan­ten­schnei­der, Ast­sä­gen, Ver­ti­ku­tie­rer, Motor­sen­sen und Auf­sitz­mä­her ver­bannt wer­den gleich meh­re­re Zwecke erfüllt:

  • 1. Redu­zie­rung der Pro­duk­ti­on sol­cher Gerät­schaf­ten
    → Resour­cen­scho­nung;
  • 2. Reduk­ti­on der Abga­se
    CO2 wird reduziert;
  • 3. Reduk­ti­on der Nut­zung von sel­te­nen Che­mi­ka­li­en (bspw. Lithi­um)
    → weni­ger Bergbauschaden;
  • 4. Scho­nen­de Land­schafts­ge­stal­tung mit Hand­ge­rä­ten
    → kaum Ver­dich­tung des Bodens;
  • 5. Fre­quenz der Gar­ten­ar­bei­ten sinkt
    → mehr Zeit für Pflan­zen zu wach­sen und zu blü­hen, mehr Insek­ten­nah­rung und damit Vogelnahrung.

So ganz neben­bei wer­den Men­schen gesün­der, weil sie sich selbst bewe­gen und nicht Maschi­nen die Arbeit ver­rich­ten lassen.

Außer­dem wer­den Blät­ter und abge­mäh­tes Gras (per Sen­se & Sichel!) natür­lich kom­po­stiert (Redu­zie­rung des Dün­ger­ver­brau­ches) und sie ver­rot­ten dort wo sie fal­len: Das ist des­we­gen sinn­voll, weil sie dann der neu­en Genera­ti­on im näch­sten Jahr als Nähr­stof­fe dienen.

Wenn Rasen­kan­ten nicht schnur­ge­ra­de abge­schnit­ten sind ist das ein Zei­chen dafür, dass auch sonst die Gar­ten­be­sit­zer weni­ger in die Vege­ta­ti­on ein­grei­fen - es ist sinn­voll und nütz­lich sich zurück zu hal­ten und der Natur ihren Lauf zu las­sen. Über­trie­be­ner Ord­nungs­sinn ist - nicht nur hier - eher schäd­lich als nützlich. 

Natur ist stets mehr Cha­os als Ordnung.
Des­we­gen ist Ord­nung in der Natur schädlich!

¹ das trifft weni­ger auf Elek­tro­mo­to­ren zu, deren Ener­gie­ver­bauch ist aller­dings höher;
² der Anstieg fin­det andern­orts statt: Im Kraftwerk!;
³ beim Mähen/Blasen/Saugen wer­den durch die ent­ste­hen­den mecha­ni­schen Kräf­te Insek­ten getötet;
durch Ein­satz von Chemikalien;
neben CO2 wer­den noch mehr Schad­stof­fe erzeugt: Stick­stoff- und Schwefelverbindungen.

Erst­ver­öf­fent­li­chung → 7. Mai. 2019 um 13:30 Uhr

bookmark_borderWie der 'Mangel' an Visionen und
Mittelmäßigkeit zum Untergang führen ....

".. Final­ly, all the key pro­jects to make Ger­ma­ny fit for the 21st cen­tu­ry requi­re lar­ge-sca­le public invest­ment, as well as harn­essing the pri­va­te sec­tor. But public invest­ment is severely cons­trai­ned by a con­sti­tu­tio­nal debt bra­ke adop­ted at the out­set of the glo­bal finan­cial cri­sis in 2008.

Both Laschet and Social Demo­cra­tic can­di­da­te Olaf Scholz, the cur­rent finan­ce mini­ster, have vowed to reimpo­se the tem­pora­ri­ly sus­pen­ded bor­ro­wing cor­set as soon as the pan­de­mic is over, pro­bab­ly star­ting from 2023.
This makes abso­lute­ly no sen­se at a time when glo­bal inve­stors are wil­ling to pay the Ger­man sta­te to bor­row their money. Yet main­stream poli­ti­ci­ans obses­sed with fis­cal pru­dence can’t wait to tie their own hands again.

From cli­ma­te and clean ener­gy to crea­king public infra­st­ruc­tu­re, Germany’s com­plex, decen­tra­li­zed gover­nan­ce system faces a slew of under­ly­ing pro­blems that ought to be get­ting serious debate .."
[Zitat]
{Über­set­zung:
'..Schließ­lich erfor­dern alle Schlüs­sel­pro­jek­te, um Deutsch­land fit für das 21. Jahr­hun­dert zu machen, gro­ße öffent­li­che Inve­sti­tio­nen sowie die Nut­zung der Pri­vat­wirt­schaft. Öffent­li­che Inve­sti­tio­nen wer­den jedoch durch eine ver­fas­sungs­mä­ßi­ge Schul­den­brem­se, die zu Beginn der glo­ba­len Finanz­kri­se im Jahr 2008 ver­ab­schie­det wur­de, stark eingeschränkt.

Sowohl Laschet als auch der sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Kan­di­dat Olaf Scholz, der der­zei­ti­ge Finanz­mi­ni­ster, haben geschwo­ren, das vor­über­ge­hend aus­ge­setz­te Kre­dit­kor­sett wie­der ein­zu­füh­ren, sobald die Pan­de­mie vor­bei ist, wahr­schein­lich ab 2023.
Dies macht in einer Zeit, in der glo­ba­le Inve­sto­ren bereit sind dem deut­schen Staat ihr Geld zu lei­hen, abso­lut kei­nen Sinn. Doch Main­stream-Poli­ti­ker, die von fis­ka­li­scher Vor­sicht beses­sen sind, kön­nen es kaum erwar­ten, sich wie­der die Hän­de zu binden.

Von Kli­ma und sau­be­rer Ener­gie bis hin zu ver­fal­len­der öffent­li­cher Infra­struk­tur steht Deutsch­lands kom­ple­xes, dezen­tra­les System der Föde­ra­li­tät vor einer Rei­he von grund­le­gen­den Pro­ble­men, die ernst­haft dis­ku­tiert wer­den sollten.."}

 
Schon Tage vor der Wahl gab es bei 'poli­ti­co' eine klu­ge Bilanz des­sen was hier­zu­lan­de schief gelau­fen ist - und, wie es aus­sieht wei­ter schief lau­fen wird, wenn eine Regie­rung kommt, in der die CDU/CSU mit­be­tei­ligt ist.

Mit 76 Jah­ren sehe ich mit Schrecken wie gro­ße Tei­le mei­ner Genera­ti­on (± 10 Jah­re) nicht ver­stan­den haben WER im Lan­de für all die Scheuß­lich­kei­ten ver­ant­wort­lich ist.
Noch ist nichts ver­lo­ren, denn nun kommt es dar­auf an wel­che Ergeb­nis­se die Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen ergeben.


Die größ­te Drei­stig­keit lei­ste­te sich aller­dings der Herr Laschet als er in der 'Ele­fan­ten­run­de' den Schrö­der* gab und so tat als ob es völ­lig klar sei, dass die CDU/CSU den Wäh­ler­auf­trag habe die Regie­rung zu bil­den und nun die öko­lo­gi­sche Erneue­rung in Gang zu setzen.
In wel­cher Phan­ta­sie­welt lebt der Mann?

 

* Zitat 'faz': ".. 2005: Die Ära Mer­kel beginnt. Am Wahl­abend sah sich Ger­hard Schrö­der in der Ele­fan­ten­run­de noch hoch­mü­tig als Sieger .."

Bit­te beach­ten Sie den am Mon­tag ver­öf­fent­lich­ten Art­kel bei "golem" zum The­ma. Er spricht mir aus der Seele

Bit­te nicht in Jamai­ka landen!

bookmark_borderAusgerechnet die ..!?

Die Sau­dis mit Sitz in der Men­schen­rechts­kom­mis­si­on wären schon schlimm genug gewe­sen. Doch man wähl­te statt­des­sen Paki­stan! Wenn man die jüng­sten Äuße­run­gen des Staats­prä­si­den­ten gele­sen hat fällt spon­tan nur der Spruch "vom Regen in die Trau­fe" ein ....

So ver­wun­dert es nicht, von einem wei­te­ren Skan­dal zu lesen:

[Hal­lo Frau Ara­xe, ich habe Sie als Autorin ste­hen las­sen .... kann aber geän­dert werden]

bookmark_borderVorne "Hui!", hinten "Pfui!"
*update* [05.03.2021]

Das ist in Hes­sen ein Tadel für sol­che Men­schen oder Unter­neh­men, die ein glanz­vol­les Image fast unfehl­ba­rer 'per­for­mance' in die Öffent­lich­keit posau­nen - und die in Wahr­heit nicht ein Fünk­chen Ehr­geiz haben die­se plum­pen Über­trei­bun­gen auch nur teil­wei­se zu erfüllen.

Die­ses Bild (leicht ver­kürzt, aber authen­tisch) fand ich heu­te im Maileingang

War­um es mich beson­ders ver­är­gert stel­len Sie leicht fest, denn mein Inter­net­an­schluss bei der Tele­kom Magen­ta Zuhau­se L soll fol­gen­de Eigen­schaf­ten haben:

down­load → 100 MBit/s max.
upload → 40 Mbit/s max.
mit Inter­net flat und Fest­netz flat.

Beim Abschluss wur­de ich gefragt, ob ich einen Mobil­funk­ver­trag hät­te, weil dann für das Fest­netz der soge­nann­te "Magen­ta­vor­teil" zuträ­fe - das bedeu­tet: Flat­rate auch vom Fest­netz in alle Mobilfunknetze.

Als mir dann für Anru­fe in Mobil­funk­net­ze Zusatz­ge­büh­ren abver­langt und abge­bucht wur­den habe ich rekla­miert. Da hieß es dann "Ihr Mobil­funk­ver­trag ist vor dem ein­ge­schlos­se­nen Ver­trags­zeit­raum und mit einem ermä­ßig­ten Preis gebucht - da trifft der "Magen­ta­vor­teil" bei Ihnen nicht zu."

Das hät­te ich noch hin­ge­nom­men, da es nicht sehr häu­fig vor­kommt - aber wenn Sie sehen wel­che Geschwin­dig­kei­ten mein Inter­net­an­schluss tat­säch­lich erreicht wer­den Sie ver­ste­hen, war­um ich nach mitt­ler­wei­le vier Ver­su­chen das über Beschwer­de, Tech­nik, 'hot­line' und Ser­vice­cen­ter zu ver­än­dern nun wirk­lich stin­kig bin. Stel­le ich mir vor ich hät­te noch das Ange­bot "smart home" ange­nom­men, dann spuck­te die Hei­zung bei 80°C Dampf und der Kühl­schrank samt Gefrier­teil wäre auf­ge­taut, die Woh­nungs­tür stün­de seit Stun­den sperr­an­gel­weit offen und die Beleuch­tung schal­te­te sich in Inter­val­len aus und ein ....

Hier die Über­sicht einer Aus­wahl von gemes­se­nen Werten
(mit dem von der Regie­rung über eine Dritt­fir­ma bereit­ge­stell­ten tool A).

Nicht bei einem der vie­len Tests
war die upload-Geschwin­dig­keit über 50 MBit/s!
Ich bezah­le den dritt­teu­er­sten Tarif und bekom­me eine Lei­stung, die noch unter dem liegt, was für den bil­lig­sten Tarif ausgwie­sen ist.


 
 
 

 
 
 

&➁ erfolg­rei­che Mes­sun­gen; ➂ abge­bro­che­ne Mes­sung, kein upload mög­lich; ➃ Was ich gebucht habe - und noch nie (seit Novem­ber 2020) zur Ver­fü­gung hatte.

Bei völ­lig unter­ir­di­scher tat­säch­li­cher Lei­stung in der Wirk­lich­keit wer­den mir online sol­che Ange­bo­te gemacht:

 

Es ist unmög­lich von der Tele­kom eine schrift­li­che Ant­wort zu bekom­men. Jeg­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on läuft per Tele­fon, vor­zugs­wei­se auch die zu den Män­geln im Fest­netz und Inter­net über den Mobil­funk­an­schluss. Ver­su­che ich es über das Inter­net so fin­det die Tele­kom­soft­ware mei­nen Wohn­ort nicht

 

Prü­fen Sie ein­mal selbst, ob Sie unter der ange­ge­be­nen PLZ den Ort Bad Hers­feld fin­den .... die Tele­kom behaup­tet PLZ oder Wohn­ort sei­en ungül­tig. So viel Unzu­läng­lich­keit kann sich nur ein Mono­po­list lei­sten der durch die Legis­la­ti­ve und deren nach­ge­schal­te­te Behör­den nicht mehr kon­trol­liert wer­den kann, weil dort nur Dilet­tan­ten am Werk sind, die von den smar­ten Mana­gern der Tele­kom über den Tisch gezo­gen wer­den. Anders kann man sich die­se unsäg­li­chen Ver­sa­gens­fäl­le schon nicht mehr erklären.

Ich bin über­zeugt, das hat Methode!
Wenn ich nichts schrift­lich in Hän­den habe kann ich nichts bewei­sen, und wenn ich nichts bewei­sen kann, kann ich auch kei­ne Kla­ge wegen Nicht-Erfül­lung des Ver­tra­ges erheben. 

Eines ist sicher:
Den 700 € teu­ren Haus­an­schluss bei unse­rem neu­en Haus wer­de ich nicht legen las­sen. Abge­se­hen davon, dass für knapp 7 m Kabel vom Haus aus zur näch­sten erreich­ba­ren Tele­kom­lei­tung die­ser Preis (eine Pau­scha­le!) eine Unver­schämt­heit ist.

Als ich nach meh­re­ren Ver­su­chen per Tele­fon kürz­lich einen Tech­ni­ker am Tele­fon hat­te erklär­te er mir, das sei ein Feh­ler der am Rou­ter läge und des­we­gen brauch­te ich einen - kosten­pflich­ti­gen! - Tech­ni­ker­ter­min. Was ich dan­kend ablehn­te und des­we­gen an einen ande­ren Tech­ni­ker ver­wie­sen wur­de, der mir ohne die­sen Ter­min hel­fen soll­te. Die­ser Mann erklär­te mir dann der Feh­ler sei nicht beim Rou­ter zu suchen, son­dern es sei­en Bau­ar­bei­ten an den Lei­tun­gen für das hie­si­ge Wohn­vier­tel Schuld an den 'Stö­run­gen', und die wür­den am 18.02. been­det sein. Auf mei­nen Hin­weis, dass Aus­fäl­le des Inter­nets und des Tele­fons auch nachts auf­tre­ten, zu Zei­ten, an denen bestimmt nie­mand arbei­tet, hat er ein­fach auf­ge­legt. Der 18. 02. ist vor­bei - die man­gel­haf­te Inter­net­ver­bin­dung ist nach wie vor da.

Der Gip­fel der Unver­schämt­heit war dann, dass ich wenig spä­ter am Tag eine Auf­for­de­rung bekam doch die Umstän­de bei der Lösung (!) mei­ner "Stö­rungs­be­schwer­de" zu bewerten.

Wie sind denn Ihre Erfah­run­gen, lie­be Lesende?

*update* [05.03.2021]

Mitt­ler­wei­le wur­de mir - ohne wei­te­ren Hin­weis oder Kom­men­tar - der soge­nann­te "Magen­ta-Vor­teil" im Monat Febru­ar mit 0,00€ berech­net. Nun bin ich nicht sicher, ob das bedeu­tet, dass ich ihn nun habe und er nichts kostet, oder ob es bedeu­tet, dass ich ihn nicht bekom­me und dafür freund­li­cher­wei­se von der Tele­kom nichts berech­net wird .... 

Der drit­te Tech­ni­ker, den ich am Tele­fon hat­te als mit­ten in der Nacht, so etwa um 01:12h das Inter­net aus­fiel erklär­te mir, die Stö­rung sei dar­auf zurück zu füh­ren, dass 'groß­räu­mi­ge War­tungs- und update-Arbei­ten an den Ser­vern der Tele­kom getä­tigt wür­den die bis min­de­stens 05:30 anhal­ten wür­den - danach sei aber alles wie­der OK

Die­ser Mann erklär­te mir, dass der *speed test* der Bun­des­netz­agen­tur untaug­lich sei die Geschwin­dig­keit kor­rekt zu mes­sen, die das eige­ne Inter­net habe. Als ich da Zwei­fel äußer­te wur­de ich belehrt 'Ich habe 80% Kun­den­zu­frie­den­heit, und Sie spre­chen mir Kom­pe­tenz ab?' Hat­te ich gar nicht, son­dern nur den Teil der sich auf die Bun­des­netz­agen­tur bezog.

Um noch­mal mei­ne Lei­tung - die er wegen der Arbei­ten nun nicht bis zum Rou­ter prü­fen kön­ne, die aber, soweit er kom­me, kei­ne Stö­run­gen habe - rich­tig und umfas­send zu prü­fen, wür­de er mich Frei­tag­abend so unge­fähr um 21:30h anru­fen .... dar­auf war­te ich aller­dings immer noch.

A Dazu heißt es auf der Webseite:
" .. Die Breit­band­mes­sung wur­de von der zafa­co GmbH im Auf­trag der Bun­des­netz­agen­tur ent­wickelt und erfüllt die Vor­ga­ben des Gre­mi­ums Euro­päi­scher Regu­lie­rungs­stel­len für elek­tro­ni­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on (BEREC) .."

bookmark_borderMenschen, die ....

.... ohne uni­ver­si­tä­re Aus­bil­dung behaup­ten "Medi­zin­kun­di­ge" zu sein und "Heil­kun­de" zu betrei­ben lei­den an einem Grad der Selbst­über­schät­zung der schon als 'patho­lo­gisch' bezeich­net wer­den muss.

 
Siehe →
Bildzitat

.... Behaup­tun­gen zu The­men von denen sie nichts ver­ste­hen abge­ben - und das als Minister*in - sind Opfer ihrer eige­nen Unfä­hig­keit für das Amt und ihrer offen­sicht­lich nur durch­schnitt­li­chen Bil­dung, dar­un­ter als höch­ste Stu­fe ein Fern­stu­di­um (!). Der Dun­ning-Kru­ger-Effekt lässt grüssen!
Die Qua­li­fi­ka­ti­on der Ministerin:
" .. Neben der Lokal­po­li­tik enga­gier­te sich Kar­li­c­zek in der bis 2005 selbst­stän­di­gen katho­li­schen Broch­ter­becker Pfarr­ge­mein­de St. Peter und Paul unter ande­rem in der Firm­ka­te­che­se sowie am Ibben­bü­re­ner Goe­the-Gym­na­si­um als Klassenpflegschaftsvorsitzende .. "
Aber:
" .. Kar­li­c­zek äußer­te, jeder tech­no­lo­gi­sche Fort­schritt habe sich hin­ter dem christ­li­chen Men­schen­bild ein­zu­rei­hen .. " - da wis­sen wir doch gleich, war­um die­se Frau vom net­ten Herrn Laschet emp­foh­len wurde ....
#nie­mehr­cdu

 
Siehe →
Bildzitat

.... als Minister*in - mit gro­ßen Sum­men Geld um sich wer­fen ohne zu wis­sen, dass das alles hät­te gespart wer­den kön­nen bzw. für bes­se­re Zwecke, wie bei­spiels­wei­se Anschaf­fun­gen von Hard­ware für Schu­len, hät­te aus­ge­ge­ben wer­den kön­nen, gehö­ren aus dem Amt ent­fernt. Ins­be­son­de­re des­we­gen, weil wenn tota­le Unfä­hig­keit aus­fie­le nur noch der Ver­dacht auf Vet­tern­wirt­schaft bliebe ....
Die Qua­li­fi­ka­ti­on der Ministerin:
" .. Sie ist die Toch­ter von Wolf­gang Lei­rich, der von 1975 bis 1987 Schul­de­zer­nent der Stadt Köln gewe­sen war .. " und dann noch dies: " .. Yvonne Gebau­er ist die erste Schul­mi­ni­ste­rin seit Grün­dung des Lan­des NRW ohne Hoch­schul­ab­schluss .. "
#nie­mehrfdp

 
Siehe →
Bildzitat

.... in einem Land leben, das sich für ein Vor­bild von Demo­kra­tie, Fort­schritt und Spit­zen­lei­stun­gen hält, von dem sie glau­ben bes­ser zu sein als der Rest der Welt, man­gelt es an Bil­dung und Selbstkritik.
Die Tat­sa­chen sehen anders aus:

 
Siehe →
Bildzitat

.... sich so ablich­ten (las­sen?) wie die US Abge­ord­ne­te Lau­ren Boebert, mit Waf­fen im Hin­ter­grund und kei­nen Argu­men­ten, son­dern ledig­lich flot­ten Sprü­chen, fällt es nicht schwer ande­re Nicht-Den­ker für sich zu gewinnen ....

 
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bookmark_borderBewahre mich vor Sturm & Wind
- und Menschen die katholisch sind ...!
Das etwas andere "Wort zum Sonntag"
*update* [23.01.2021; 12:00h]

CDU - so geht Niedergang!

 
Der Herr Laschet bringt eine Schar von ande­ren Katho­li­ken mit, die all das sagen und för­dern wer­den, was er in expo­nier­ter Stel­lung nicht sagen oder för­dern darf, was aller­dings nach katho­li­sche Leh­re sei­ne Auf­ga­be ist, da ein Katho­lik zuerst der Kir­che und dem Papst, und erst zweit­ran­gig dem Gesetz gegen­über ver­ant­wort­lich ist.

So, wie ein Bein sel­ten allein kommt, kommt ein Katho­lik sel­ten allein .... 

Soll­te Armin Laschet Kanz­ler wer­den, hie­ße sein Kanz­ler­amts­mi­ni­ster Natha­na­el Limin­ski. Limin­ski war '.. bis zu sei­ner Beru­fung zum Chef der Staats­kanz­lei NRW im Juni 2017 .. Frak­ti­ons­ge­schäfts­füh­rer und Büro­lei­ter Armin Lasche­ts wäh­rend des­sen Amts­zeit als Vor­sit­zen­der der CDU-Frak­ti­on im nord­rhein-west­fä­li­schen Land­tag ..' Bis dahin arbei­te­te der 35-Jäh­ri­ge im Hin­ter­grund. Im Okto­ber 2017 ent­sand­te die Lan­des­re­gie­rung Limin­ski in den ZDF-Fern­seh­rat. So wird an meh­re­ren Fron­ten für die katho­li­sche Kir­che agiert, weit­ge­hend unbe­merkt von der Öffentlichkeit.

 
Anni­ka Brock­schmidt [@ardenthistorian] weist auf *twit­ter* auf das Umfeld, die Umstän­de und die Unver­schämt­hei­ten hin, die aus die­ser Ecke kommen.

 
So ist auch andern­orts die Freu­de groß [Evan­ge­li­sche Nach­rich­ten­agen­tur IDEA]:
".. Denn das Sprach­rohr der Evan­ge­li­ka­len der Evan­ge­li­schen Alli­anz Deutsch­land (EAD) freut sich über den Muster-Katho­li­ken, der als Vor­sit­zen­der der CDU gewählt wurde .."
Kein Wun­der, denn der Chef bei IDEA ist zugleich (frei­ge­stell­ter) evan­ge­li­scher Pfar­rer und Mit­glied der rechts­kon­ser­va­ti­ven "Evan­ge­li­schen Notgemeinschaft".

Sie sehen, lie­be Lesen­de, da fügt sich das Puz­zle zusam­men, von dem wir immer nur ein paar Tei­le zu sehen bekommen:
Die bei­den Groß­kir­chen regie­ren über­all im Lan­de mit! Nicht uner­war­tet also, wenn wir immer noch die kon­ser­va­ti­ven und men­schen­feind­li­chen Strö­mun­gen in der Poli­tik und in den Medi­en haben, die uns Alle in eine Rich­tung zwin­gen wol­len, die SIE für rich­tig hal­ten, und die seit Jahr­zehn­ten schon obso­let, da nicht mehr zukunfts­fä­hig ist.

#Nie­Mehr­CDU (gilt auch für die CSU)!
Ach, und wo wir gera­de ein­mal dabei sind → #Nie­Mehr­SPD

.... und immer an Arti­kel 13 (inzwi­schen Arti­kel 17) denken ....

Immer wie­der wer­den neue Gräu­el­ta­ten im Namen und mit Wis­sen der katho­li­schen Kir­che bekannt
Katho­li­sche „Mother and Baby Homes“: Irlands Schande
Textauszug:
".. Es ist bereits der sech­ste Unter­su­chungs­be­richt, der sich mit dem Miss­brauch und der Miss­hand­lung in katho­li­schen Insti­tu­tio­nen beschäf­tigt. In drei die­ser Berich­te ging es um den sexu­el­len Kin­des­miss­brauch durch Geist­li­che, einer han­del­te von den Quä­le­rei­en, denen Kin­der in Bes­se­rungs­an­stal­ten und Wai­sen­häu­sern aus­ge­setzt waren, und ein Bericht beschrieb die Ver­bre­chen an jun­gen Frau­en, die unver­hei­ra­tet schwan­ger gewor­den oder dem Kle­rus zu selbst­stän­dig waren. Sie wur­den in Klö­stern weg­ge­sperrt und muss­ten für die Non­nen arbei­ten .." [Link]

bookmark_borderBRIGITTE:
Den Dummköpfen eine Chance ....

Zitat:

.. Ganz ehr­lich: Wir soll­ten uns sowie­so lang­sam mal abge­wöh­nen, "Intel­li­genz" im Sin­ne eines mess­ba­ren IQ als eine so aus­ge­spro­chen groß­ar­ti­ge Eigen­schaft ein­zu­stu­fen. Ohne Selbst­ver­trau­en ist ein hoher IQ näm­lich nicht beson­ders hilf­reich. Und eine Zah­len­rei­he kor­rekt ver­voll­stän­di­gen zu kön­nen, ist im wah­ren Leben weit­aus weni­ger wert als ein gutes Gespür für Men­schen. Kin­der soll­ten wir am besten gar nicht erst auf die Idee brin­gen, dass der Intel­lekt etwas wäre, auf den sich ein Mensch etwas ein­bil­den kann .. 

Was die/der Autor/in völ­lig über­sieht ist, dass es nicht dar­um geht wer Zah­len­rei­hen rich­tig ergän­zen kann, son­dern dar­um, die Fähig­keit zu prü­fen, die 'rich­ti­gen' Zah­len der Rei­he zu ergän­zen. Es geht um die Eigen­schaft kom­ple­xe Vor­gän­ge zu erken­nen und eine Lösung zu fin­den. Die Zah­len­rei­hen sind - und da fehlt es eben am Intel­lekt der/des Schreiber/in/s abstrakt zu den­ken und den Sinn sol­cher Prü­fun­gen zu erfas­sen - ledig­lich eine Stan­dar­di­sie­rung um Ver­glei­che zu ermöglichen.

Wenn ich mir vor­stel­le wer so etwas schreibt dann schwebt mir eine Per­son vor, die selbst unfä­hig war der­glei­chen Tests sicher zu lösen und daher völ­lig kom­plex­be­la­den dage­gen Vor­ur­tei­le auf­ge­baut hat. Eige­ne Unfä­hig­keit wird hier zum Anlass genom­men auf intel­li­gen­te­re Men­schen ein­zu­dre­schen. Beschä­mend, wenn so etwas durch die Redak­ti­on läuft ohne bean­stan­det zu werden.

Mei­ne Abnei­gung gegen so genann­te "Frau­en­zeit­schrif­ten" ist seit Jah­ren gewach­sen, weil ich - zu Stu­di­en­zwecken - ab und zu eines der 'füh­ren­den' Blät­ter aus die­ser Kate­go­rie lese um zu wis­sen, wel­cher Quatsch da unbe­darf­ten, unkri­ti­schen 'Heim­chen am hei­mi­schen Herd' so ein­ge­bla­sen wird.
Beson­ders Kolum­nen wie die, aus der das obi­ge Zitat stammt [Bri­git­te Baby], sind geeig­net eine völ­lig ver­schro­be­ne Genera­ti­on zu pro­du­zie­ren, wenn deren Müt­ter (und Väter?) sol­che "Weis­hei­ten" unter­ge­ju­belt bekommen ....

Es wird beklagt, dass es zuneh­men­de Wis­sen­schafts­feind­lich­keit gibt, dass immer mehr Men­schen Mei­nungs­äu­ße­run­gen anstatt Fak­ten Glau­ben schen­ken. Ja, wie denn sol­len sie ler­nen der Wis­sen­schaft und den Wis­sen­den zu ver­trau­en, wenn ihnen gera­ten wird nicht " .. Intelligenz..als eine so aus­ge­spro­chen groß­ar­ti­ge Eigen­schaft ein­zu­stu­fen .. "? Seit wann bestim­men denn Journalist/inn/en von Frau­en­zeit­schrif­ten dar­über was gesell­schaft­li­che Aner­ken­nung haben soll­te und was nicht?

Vor die­sem Hin­ter­grund bekommt die Dis­kus­si­on um Zita­te und Zitier­recht eine völ­lig neue Bedeu­tung: Wenn man sol­che unver­ant­wort­li­chen, wis­sens­feind­li­chen Aus­sa­gen von offen­bar wenig gebil­de­ten Jour­na­li­sten nicht mehr zitie­ren darf wird auch nicht klar, woher gan­ze Genera­tio­nen ihre Vor­ur­tei­le neh­men und spä­ter natür­lich aus­le­ben. Ein wei­te­rer Bau­stein, der zur Volks­ver­dum­mung bei­trägt. Der dazu führt, dass sich Men­schen nicht an Ergeb­nis­se der Wis­sen­schaft, son­dern an Paro­len von Wort­füh­rern hal­ten, die ihnen unbe­wie­se­ne Mei­nun­gen ein­häm­mern um so Vor­tei­le für sich selbst zu errei­chen. *brain­wa­sh* auf die sanf­te Tour.

Ich könn­te k**zen vor Ärger über sol­che halb­ge­bil­de­ten Schreiber/innen, die glau­ben (!) die Weis­heit zu besit­zen. Wahr­schein­lich haben sie nicht in ihrer eige­nen Publi­ka­ti­on geblät­tert, sonst wären sie auf die­sen Arti­kel → Dun­ning-Kru­ger-Effekt: 5 Din­ge, die wir von unfä­hi­gen Men­schen ler­nen kön­nen gesto­ßen und wären ins Grü­beln ver­fal­len, ob die­ses Phä­no­men mög­li­cher­wei­se exakt auf sie selbst zutrifft ....

bookmark_borderWo waren denn all die Schreihälse ....


Wo waren denn all die Schrei­häl­se, die wie­der in Ber­lin demon­striert haben, als es um wirk­lich wich­ti­ge The­men wie Inter­net­si­cher­heit, Schnüf­fe­lei durch die CIA, Ein­schrän­kung der Bür­ger­rech­te durch immer neue Geset­ze des Innen­mi­ni­ste­ri­ums, Poli­zei­ge­set­ze, die dem Grund­ge­setz wider­spre­chen, Ret­tung der Ban­ken durch die Regie­rung Mer­kel ging?
Und damals, noch davor, unter der Regie­rung Schrö­der, als es um die Hartz I-IV Gesetz­ge­bung in der bun­des­deut­schen Poli­tik ging? Als die Ren­ten um fast 15% gesenkt wurden?


Wegen eines Fet­zens Stoff vor Mund und Nase regen sie sich auf.
Wegen der Daten­flu­ten, die von *face­book* nach Ame­ri­ka ver­frach­tet wer­den rüh­ren sie sich nicht - dabei wäre das eine Sache, die sie direkt betrifft, die ihre Bewe­gung und all ihre Akti­vi­tä­ten im Inter­net ausspioniert!


Hier braucht man nach einer "Ver­schwö­rung" nicht lan­ge zu suchen. Der Daten­klau ist für Jeder­mann sicht­bar, Herr Zucker­mann hat es öffent­lich bestä­tigt und ver­spro­chen Abhil­fe zu schaffen.
Pas­siert ist fast nichts.
Des­we­gen wäre es genau jetzt rich­tig zu demon­strie­ren, dafür, dass *face­book* abge­schafft wird.
Aber das wol­len sie nicht, die Schreihälse.
Dann kön­nen sie ja nicht mehr ihre abstru­sen Ideen und Theo­rien ver­brei­ten, die oft jeder Ver­nunft wider­spre­chen und trotz­dem unter ihnen kursieren.

 

 

Sie­he hier­zu auch fol­gen­den Artikel
"Offe­ner Brief an eine Coro­na-Leug­ne­rin"
 


 

bookmark_borderLeiharbeit ....
eine Schandtat der Schröder'schen Regierungszeit

Wie so oft im Leben bekom­men jene Men­schen, denen es schon schlecht geht, immer noch wei­te­re 'Nacken­schlä­ge' und müs­sen sich mit schlech­ten Arbeits- und Ver­dienst­be­din­gun­gen herumschlagen. 

Wäh­rend die Leih­ar­beits­fir­men Geld von der Arbeits­agen­tur für die Ein­glie­de­rung erhal­ten war­ten sie offen­bar nur dar­auf bis die Fri­sten für der­glei­chen För­de­rung ein­ge­hal­ten sind und ent­las­sen dann die Leu­te wie­der um das Spiel­chen von vor­ne zu beginnen. 

Die Schan­de ist, dass die Zuschüs­se wegen der läp­pi­schen Bezah­lung meist 30% des Ent­gelts betra­gen - das zah­len die Steu­er­zah­ler, wäh­rend der Leih­ar­beits­agen­tur­chef im dicken BMW her­um­fährt, sich eine prot­zi­ge Vil­la lei­stet, und sich ein Fäust­chen lacht ob der Ein­fäl­tig­keit derer, die sol­che Struk­tu­ren erst ein­ge­führt haben und nun auch noch durch Zuschüs­se reich­lich belohnen .... 

Selbst beob­ach­tet, und zwar als ich noch in einem Vor­ort von Mün­ster in West­fa­len wohn­te, dazu war das einer der schmie­rig­sten Ker­le die ich je ken­nen gelernt habe. Durch­trie­ben und skru­pel­los - und das war für mich von da an der Pro­to­typ eines Leiharbeitsunternehmers.

In dem ver­link­ten Arti­kel wird aller­dings auch Posi­ti­ves berich­tet: Die Zahl der Leih­ar­beits­ver­hält­nis­se ist seit Jah­ren rück­läu­fig. Gut so! Ich hof­fe, das bleibt selbst unter den Ver­wer­fun­gen durch CORONA die Tendenz.

[Quelle/Weiterlesen]

bookmark_borderNa endlich ...!

»» .. Die Bun­des­netz­agen­tur hat dafür gesorgt, dass die bis­he­ri­gen hohen Gebüh­ren für eine Mit­nah­me einer Mobil­funk­ruf­num­mer nicht mehr erho­ben wer­den dür­fen. Seit dem 20. April 2020 dür­fen Anbie­ter nur noch maxi­mal 6,82 Euro für eine Ruf­num­mern­por­tie­rung ver­lan­gen. .. Zuletzt hat­ten sich Tele­fó­ni­ca (O2), 1&1 Dril­lisch, 1&1 Tele­com sowie Free­n­et erfolg­los dage­gen gewehrt, die­se Preis­ober­gren­ze ein­hal­ten zu müs­sen .. Noch bis vor kur­zem haben die genann­ten Anbie­ter für die Por­tie­rung einer Mobil­funk­ruf­num­mer Gebüh­ren von bis zu 30 Euro ver­langt. Sie waren auf­ge­for­dert, der Bun­des­netz­agen­tur zu erläu­tern, wie die­se Kosten zustan­de kom­men. Die betrof­fe­nen Unter­neh­men konn­ten in den Über­prü­fungs­ver­fah­ren laut Bun­des­netz­agen­tur kei­ne höhe­ren Kosten als die fest­ge­leg­ten 6,82 Euro nach­wei­sen .. ««
[Quel­le]

Was so man­chen Kun­den davon abge­hal­ten haben wird sich einen neu­en Pro­vi­der zu suchen ist nun Ver­gan­gen­heit - und ein wei­te­re Bonus für die Bun­des­netz­agen­tur, die ja schon wesent­lich zur Abschaf­fung der eben­so unbe­gründ­ba­ren 'roa­ming' Gebüh­ren bei­getra­gen hat. Wenn ich reka­pi­tu­lie­re was mich das zwi­schen 2009 und der Abschaf­fung geko­stet hat kommt mir heu­te noch die Gal­le hoch.

Was nach wie vor eine Auf­ga­be für die Bun­des­netz­agen­tur wäre ist der all­ge­mei­ne Preis pro GB für einen WLan Zugang. Da ist die Span­ne in Euro­pa recht weit aus­ein­an­der - und wenn man unter­stellt, dass Gesell­schaf­ten in ande­ren Län­dern der EU bestimmt kein Minus mit ihren Dien­sten machen, dann weiß man auch, wie dreist und unge­niert wir hier in Deutsch­land für lah­mes Inter­net abge­zockt werden ....

Ein paar Abbil­dun­gen zur Ansicht, die daten sind nicht brand­ak­tu­ell - aber 'bes­se­re' und 'aktu­el­le­re' sind nicht zu fin­den (und wenn jemand doch wel­che hat - nur her damit!)

Ein Aus­schnitt her­aus­ver­grö­ßert aus der vori­gen Abbildung

Sie­he auch → Inter­net-Geschwin­dig­keit: Deutsch­land auf Rang 31 [2019]