bookmark_borderParallel

Zugleich:
(Haus­bau XXX, letz­te Fol­ge. Wei­te­re Bau- und Umbau­maß­nah­men wer­den unter neu­er Rubrik "Rund ums Haus" geschrieben.)

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Eine Super­markt­ket­te hier im Nord­we­sten heißt "COMBI", mit dem Slo­gan "Moin, Frisch, Neben­an".

Bei COMBI war vor eini­ger Zeit Umbau. Man woll­te wohl der Kon­kur­renz nicht klag­los das Feld über­las­sen, denn EDEKA Märk­te gibt es schon vier und dem­nächst kommt noch ein MARKTKAUF dazu. Das macht dann fünf Märk­te - und ich fra­ge mich ernst­haft wer das Ange­bot noch kau­fen soll, denn die Ein­woh­ner­zahl ist nicht sprung­haft gewach­sen. Eben­so­we­nig schlei­chend. Ein Mysterium.

Der Umbau brach­te mich auf eine nicht all­täg­li­che Idee, denn der Betrieb des Super­mark­tes lief neben den Umbau­ten par­al­lel. Eine Zumu­tung für die Kun­den - und zunächst ver­such­te man mit einem "Umbau­bo­nus" auf die gekauf­ten Waren den Unmut vie­ler Kau­fen­den zu besänf­ti­gen. Das ging eine Woche, und schlief dann sang- und klang­los ein. Kei­ne Ansa­ge oder Mit­tei­lung, ein­fach so.

Was ich dar­aus gelernt habe und was nun gestern in die Tat umge­setzt wurde:
Es ist mög­lich bei lau­fen­dem Betrieb Umbau­ten vor­zu­neh­men, man muß nur die klei­nen Stö­run­gen hin­neh­men und ent­we­der die eine oder die ande­re Sache ein wenig ver­zö­gern oder beschleu­ni­gen um nicht plötz­lich zwei Din­ge gleich­zei­tig tun zu müssen.

Mit dem Umbau der Gara­ge habe ich gezö­gert weil dort erstens Vor­rä­te lagern, und zwei­tens ein wei­te­rer Kühl­schrank steht, weil der in der Küche vor­han­de­ne selbst für einen Zwei-Per­so­nen-Haus­halt zu klein gera­ten ist.
[Da fra­ge ich mich manch­mal was die­se Küchen­pla­ner sich dabei den­ken - völ­lig weltfremd!]

Dem Bei­spiel von COMBI fol­gen - das war nun das gro­ße Ziel und ich bin mit dem Fort­schritt der Arbei­ten sehr zufrie­den. Für den Boden hat­te ich (gebrauch­te) Pla­stik­pa­let­ten 80 x 100 cm gekauft, ihnen die Stand­fü­ße (9 pro Palet­te) abge­schnit­ten und ihre Höhe so von 13 cm auf 4,5 cm redu­ziert. Dar­auf kam nun eine Lage Par­ti­kel­board­plat­ten" [OSB; auch 'Grob­span­plat­te'] mit Nut und Feder. So ist der Boden jetzt noch­mal gedämmt, was hof­fent­lich dem Raum­kli­ma zugu­te kommt.
Das Tor bekommt eine Sty­ro­por-Däm­mung, im rück­wär­ti­gen Bereich, gegen­über des Tores, folgt ein Schwer­last­re­gal mit 18 Fach­bö­den 50 x 100 cm, dann ist end­lich das Pro­blem gelöst wohin all der Klein­kram gepackt wer­den soll, den man zwar sel­ten braucht - den­noch gern griff­be­reit zur Hand hat.

In der näch­sten Woche kommt dann die Elek­tri­zi­täts­ge­sell­schaft und moder­ni­siert den Haus­an­schluß, wonach der Elek­tro­be­trieb einen neu­en Zäh­ler­ka­sten set­zen wird - und wir sind damit auf dem neue­sten Stand der Tech­nik. Ist bei Strom bestimmt eine gute Wahl, beson­ders wenn man an die Alter­na­ti­ven denkt. Die Gara­ge wird zukünf­tig in LED Licht getaucht sein - die alten Neon­röh­ren sind schon abge­klemmt, zwi­schen­zeit­lich schal­te ich einen LED Bau­strah­ler ein wenn das Tages­licht weni­ger wird.

[Eini­ge weni­ge Bil­der habe ich gemacht, sie fol­gen später.]

bookmark_borderDer Zaun ist fertig ....
(Hausbau XXIX)


 
_________ Ein Klick auf das Bild führt zu einer neu­en Sei­te mit höhe­rer Auf­lö­sung! _________ 

 

Wegen der Not­wen­dig­keit die abge­stor­be­ne Thu­ja-Hecke [8,5 m lang; 3,2m hoch!] zu roden und deren Wur­zeln zu ent­fer­nen muß­te statt­des­sen danach ein Zaun gebaut wer­den - der Holz­zaun links im Bild [Link: Video 3MB]. Die Kosten für die­sen Zaun und die vor­her zu erle­di­gen­de Rodung der Wur­zeln waren in kei­nem Bud­get ein­ge­plant. Sol­che 'Über­ra­schun­gen' gibt es noch mehr, dar­über berich­te ich dem­nächst. Jeden­falls sind Rück­la­gen durch­aus eine Notwendigkeit.

Der wei­ße Zaun von "ebbe + flut Zaun­sy­ste­me" aus Schles­wig-Hol­stein* ist letz­te Woche fer­tig gewor­den. Das Zaun­stück ganz links (Unter­schwung) ist - wie das erste Stück neben der Zufahrt (Ober­schwung) - 110 cm breit, die rest­li­chen Fel­der sind jeweils 180 cm. Die Pfo­sten sind ins­ge­samt 160 cm lang, 9 x 9 cm, und aus Alu­mi­ni­um mit einer eben­sol­chen Kappe.

 

Die Firma
* ebbe + flut zaun­sy­ste­me GmbH & Co. KG • Oster­en­de 4 - 25821 Sön­ne­büll • HRA7837 Flensburg
kann ich guten Gewis­sens als her­vor­ra­gen­den Dienst­lei­ster emp­feh­len. Alle Mit­ar­bei­ter sind - wie der Chef, Herr Chri­sti­an­sen - wäh­rend der gesam­ten Abwick­lung bei allen not­wen­di­gen Abstim­mun­gen (hin­sicht­lich Kon­struk­ti­on, Kosten und Lie­fe­rung) kom­pe­tent, freund­lich und behilf­lich gewe­sen. Im Ver­gleich via Inter­net­re­cher­che ist das Unter­neh­men in der Qua­li­tät füh­rend und bei den Prei­sen trotz­dem moderat.
[Pri­va­ter Hin­weis; kei­ne Ver­gü­tung irgend­ei­ner Art]

bookmark_borderEin Servicemitarbeiter schreibt mir ....

Es geht um ein Fen­ster, das mit Fen­stergriff abge­bil­det war - aber ohne die­sen Griff hier ange­kom­men ist. Da ich froh bin, daß es heil - also ohne Glas­bruch - hier ankam wer­de ich es trotz die­ser Ver­brau­cher­täu­schung behal­ten ... und eben einen Griff dafür zusätz­lich kaufen.

Was die Sache aber­wit­zig macht ist:
Ohne den Griff kann man das Fen­ster nicht ein­bau­en. Denn die Löcher für die Befe­sti­gungs­schrau­ben im Rah­men kann man nur erreichen/benutzen wenn das Fen­ster geöff­net ist.

bookmark_borderHausbau (Haus, XXVII)
Ein Revisions-Schacht macht Ärger…!

Seit Anfang Juni lager­te der Zaun in der Gara­ge. Eine böse Über­ra­schung gab es, als am 01. August die Lage der Pfo­sten fest­ge­legt wur­den. Der 2. Pfo­sten neben der Ein­fahrt links hät­te genau da hin gemußt, wo der Revi­si­ons­schacht in Rich­tung Stra­ße läuft!
Was tun? Ein Pfo­sten, 80 cm tief in der Erde, konn­te da nicht hin.

Glück­li­cher­wei­se war mit­ten im Zaun ein schma­les Ele­ment von nur 110 cm Brei­te (gegen­über der Nor­mal­brei­te von 180 cm) mit dem 'richi­gen' Ober­schwung geplant gewe­sen, das rück­te nun an die erste Stel­le. Dadurch fehl­te nun aller­dings am Ende des Zau­nes ein Stück von ca. 70 cm.
Die Lösung war folgendermaßen:
- Auf der rech­ten Sei­te der Ein­fahrt kam ein Feld mit Ober­schwung von 180 cm anstatt eines klei­nen Ele­men­tes von 110 cm hin.
- Links steht nun zuerst das klei­ne Feld mit Ober­schwung von 110 cm;
- dane­ben folgen:
- 1 Feld Unter­schwung 180
- 1 Feld Ober­schwung 180
- 1 Feld Unter­schwung 180 und
- 1 Feld Ober­schwung 180
- jetzt wur­de hier­für als letz­tes Ele­ment 1 Feld 110 cm mit Unter­schwung nachbestellt. 

Dadurch ist wie­der die Sym­me­trie und die Rei­hung Ober­schwung / Unter­schwung erreicht. Da links eine alte Eibe steht konn­ten die letz­ten feh­len­den 40 cm durch Kür­zung der Sei­ten­äste gewon­nen werden. 

 
   
 
 
Lin­kes Bild: Erster Abschnitt; 01.08.2022
Rech­tes Bild: Zwei­ter Abschnitt; 03.08.2022

Das feh­len­de Stück Zaun (ganz links, 110cm) kommt in 4 bis 6 Wochen. Es wird das teu­er­ste Stück wer­den, denn die Spe­di­ti­ons­ko­sten sind fast so hoch wie das, was das Zaun­stück selbst kostet. 

bookmark_borderFertig ...!

Hand­werk; Sei­ten­tür Garage:
Wie aus einem Fen­ster eine Tür wird ....

Wie ver­spro­chen hier die fer­ti­ge Tür. Die Boden­plat­te ist aus Edel­stahl, beid­seits 90° gekan­tet und mit vier Edel­stahl-Schrau­ben befe­stigt. Was noch fehlt ist die Sili­kon­ab­dich­tung seit­lich und oben - abschlie­ssend bekom­men Tür und Rah­men noch einen Anstrich mit wei­ßem PU Lack hochglänzend.

Bodenplatte 

Tür geöffnet 

Ansicht der Außen­sei­te der Tür 

Gegen­über dem ursprüng­li­chen Ange­bot für Öff­nung und Ein­bau der Tür von 2.800 € hat das Pro­jekt nun fol­gen­de Kosten verursacht:
- Mau­rer­ar­bei­ten (wie zuvor beschrie­ben) 960 €,
- sta­bi­le, mas­si­ve Maha­go­ni-Außen-Tür (gebraucht, geschenkt) 0 €,
- Edel­stahl­plat­te 2x gekan­tet und mit vier Befe­sti­gungs­lö­chern ver­se­hen 100 €,
- div. Ver­brauchs- und Befe­sti­gungs­ma­te­ri­al (Schrau­ben, Kei­le, etc.) 40 €. 

Mit­hin Gesamt­preis 1.100 € ....
Erspar­nis 1.700 €

Ein herz­li­ches "Dan­ke!" an Bernd T., der wesent­li­che - und dazu 'geschenk­te' Arbeit lei­ste­te, die das Pro­jekt erst in die­ser Form mög­lich machte.

bookmark_borderEs grünt so grün .... hoffentlich!?
*update* [05.06.2022; 11:05h]


... Neben der Zuwe­gung zum Haus­ein­gang war es öd und leer ...
... der Haus­herr schick­te sich an das zu ändern und erstand fünf Palet­ten zu je acht Lavendelpflanzen ...
... von denen im ersten Anlauf 13 ein­ge­pflanzt wurden ...
... was von mor­gens um 09:00h bis nach­mit­tags um 15:00h dauerte ...
... der Rest (und die zuge­hö­ri­gen Abbil­dun­gen) wird/werden nach­ge­reicht ... sie­he unten
... die 27 ver­blie­be­nen Laven­del­pflan­zen wur­den schnel­ler ein­ge­setzt: Von 10:00h bis 19:30h.

vorher 

nachher 

*update* [05.06.2022; 11:05h]

bei Tag 

in der Nacht 

bookmark_borderDa kommt der Schaufellader gerade recht ....

Nach­dem der Gar­ten hin­ter dem Haus zu 75% dem Erd­bo­den gleich gemacht wur­de - und nun wie­der, stel­len­wei­se gefräst, von Gras befreit und neu mit "Blu­men­wie­sen­saat" ver­se­hen wur­de, konn­ten die Arbei­ten an der Zuwe­gung, der Ein­fahrt und dem Haus­ein­gang (alles vor dem Haus) begon­nen werden.

Los ging es mit dem Ein­gangs­be­reich (drei Bil­der) und dann kam der Schau­fel­lader und schon mit einem Hub gute drei Meter Stei­ne Gras und Kies­bett weg .... 

   

 

Wenn der Wind sich hier gelegt hat kommt noch ein Droh­nen-Video von der jetzt vor­han­de­nen Situation. 

bookmark_borderViele, viele Steine ....

Oder:
Haben Sie schon ein­mal 1566 Stei­ne an einem Tag bewegt?



 
Hat­te ich bis­her noch nie in mei­nem Leben .... und obwohl ich noch die War­nung mei­nes Vaters im Ohr habe "Jun­ge, wenn du nichts lernst wirst du als Stei­ne­klop­per enden!" und dar­auf­hin alle Anstren­gung auf einen aka­de­mi­schen Beruf rich­te­te .... ende­te ich heu­te genau da wo ich eigent­lich nie hin woll­te. Na ja, nicht so ganz, denn 'Stei­ne bewe­gen' ist ja nur ein Teil der Tätig­keit 'Stei­ne ver­le­gen', die Vor­ar­beit dazu.

Sie erken­nen, wor­auf das hinausläuft:
Arbeit! Reich­lich Bewe­gung an fri­scher Luft - genau das, was mir kürz­lich mein Arzt mit blu­mi­gen Umschrei­bun­gen nahe leg­te, wenn ich nicht unter Qua­len an Herz- oder Hirn-Infarkt ver­ster­ben wolle.
Lei­se Zwei­fel habe ich schon, ob er an sol­che 'Bewe­gung an fri­scher Luft' dachte.
Um ganz ehr­lich zu sein war ich nicht allein. Wir haben zu zweit gear­bei­tet. Immer­hin waren es bei mir acht Stun­den, bei mei­nem Hel­fer vier Stun­den (er schafft pro Stun­de sehr viel mehr als ich, denn er ist nur halb so alt.

Grö­ße­re Ereig­nis­se wer­fen ihre lan­gen Schat­ten voraus:
Ab Monats­en­de wird eine völ­li­ge Umge­stal­tung des Ein­gangs-, Ein­fahrts-, und Vor­gar­ten­be­rei­ches begin­nen, die seit Mona­ten geplant und vor­be­rei­tet wur­de. Die Stei­ne muss­ten einer­seits neu geschich­tet wer­den weil sie sehr ungün­stig (mit­ten in der ver­mut­li­chen Bewe­gungs­flä­che des Klein­bag­gers) lagen. Ande­rer­seits weil sie noch als Pfla­ster­flä­che einen Teil des Gar­tens bedeck­ten .... und wer mei­ne Ein­stel­lung kennt weiß, dass ich eher 'Blu­men­wie­se' als 'ordent­li­chen Zier­gar­ten' schät­ze. So wer­den vie­le Qua­drat­me­ter wie­der der Natur die­nen wo vor­her bür­ger­li­che Tot­flä­chen geschaf­fen wor­den waren.

Wenn das Wet­ter mit­spielt wer­de ich den Fort­gang der Arbei­ten mit der Droh­ne begleiten.

Was bewegt wurde
14 x 21 cm große,
14 x 10 cm klei­ne Beton-Pflastersteine

2 x 14 Rei­hen x 36 gr. Steine
1 x 15 Rei­hen x 36 gr. Steine
1 x 10 Rei­hen x 36 gr. Steine
[1 Rei­he = (0,14 x 0,21 =) 0,0294 x 36 = 1,0584 m²]
39 Rei­hen → 41,28 m²

1 x 05 Rei­hen x 54 kl. Steine
[1 Rei­he = (0,14 x 0,10 =) 0,014 x 54 = 0,756 m²]
5 Rei­hen → 3,78 m²

Ernst:

Quatsch:

bookmark_borderGeht das irgendwie schneller ...?

Droht Deutsch­land eine Ener­gie­knapp­heit? - so lau­te­te die Über­schrift zu einer Sen­dung bei Lanz. Die Ant­wort ist klar:
Ja, und unmit­tel­bar wenn bei­spiels­wei­se der Ener­gie­zu­fluss aus Russ­land ein­ge­stellt würde.

Als neu­er Haus­be­sit­zer war ich mit der Fra­ge der Erneue­rung ver­schie­de­ner Ele­men­te kon­fron­tiert - dazu gehört ganz weit vorn die Fra­ge wie geheizt und war­mes Was­ser bereit­ge­stellt wird. Ohne ihnen hier die tage­lan­gen Suchen nach ernst­zu­neh­men­der Lite­ra­tur und Stel­lung­nah­men von Fach­leu­ten akri­bisch dar­zu­stel­len bit­te ich Sie mir ein­fach zu glau­ben, dass ich alle mög­li­chen Quel­len durch­for­stet habe und am Ende zu dem Schluss kam:

Die ein­zig sta­bi­le Ver­sor­gung mit Elek­tri­zi­tät erreicht man mit einer Gene­rie­rung von Strom aus Pho­to­vol­ta­ik als Insel­lö­sung (bat­te­rie­ge­spei­chert, netz­un­ab­hän­gig, red­un­dant gesichert!).

Dem ste­hen aller­dings extre­me Hür­den büro­kra­ti­scher und geneh­mi­gungs­tech­ni­scher Art ent­ge­gen. Die Ener­gie­ver­sor­ger haben es über die Jah­re ver­stan­den sich ste­ti­ge Ein­künf­te selbst aus den pri­va­ten Inve­sti­tio­nen derer zu ver­schaf­fen, die in Eigen­re­gie die Sicher­heit der Ver­sor­gung mit­ge­hol­fen haben auf den Weg zu brin­gen. Dabei sind die Rege­lun­gen oft so gefasst, dass sie nur unter gro­ßem finan­zi­el­len Auf­wand erfüllt wer­den kön­nen - was die Pri­vat­in­itia­ti­ve in klei­ne­rem Maß­stab, die sinn­voll und regio­nal viel ergie­bi­ger wäre, in gro­ßen Tei­len des­sen was benö­tigt wür­de verhindert.

Die Tech­nik ist weit fort­ge­schrit­ten, selbst klei­ne und mitt­le­re Anla­gen sind von den Gerä­ten her erschwing­lich und von der Amor­ti­sa­ti­on her inter­es­sant, da rasch rea­li­sier­bar geworden.

Was den Aus­bau behin­dert sind die Bedin­gun­gen, die für die­se Anla­gen gestellt wer­den, meist bau­tech­ni­scher Art, oft jedoch gera­de die Mit-Geneh­mi­gungs-Vor­aus­set­zun­gen der ört­li­chen / über­re­gio­na­len Ener­gie­ver­sor­ger. Dass die sich nicht vie­le klei­ne aut­ar­ke Selbst­ver­sor­ger-Flö­he in den Pelz set­zen las­sen wol­len liegt in der Natur der Sache - und ist damit Hin­der­nis No. 1 für einen raschen pri­va­ten Auf­bau von Ener­gie­ver­sor­gung auf indi­vi­du­el­ler Ebene.


Es sind daher - zusam­men­fas­send - drei ein­fa­che, aber wesent­li­che Vor­aus­set­zun­gen die erfüllt wer­den müss­ten um eine Abhän­gig­keit von aus­län­di­scher Ener­gie zu verringern:
1. Ver­ein­fa­chung des Geneh­mi­gungs­ver­fah­rens [*.pdf] dahin­ge­hend, dass kei­ne geson­der­ten tech­ni­schen Prü­fun­gen und Geneh­mi­gun­gen bei­gebracht wer­den müs­sen, wenn der Nach­weis erbracht wird, dass die geplan­ten Anla­gen von einem zer­ti­fi­zier­ten Betrieb der Bran­che aus­ge­führt werden.
2. Been­di­gung der Betei­li­gung von Ener­gie-Groß-Ver­sor­gungs­be­trie­ben an Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren für pri­va­te Häu­ser und Wohn­an­la­gen, sofern die Anla­gen ohne Netz­an­bin­dung gebaut und unter­hal­ten werden.
3. Ver­zicht des Staa­tes / der Län­der auf jeg­li­che Besteue­rung der selbst erzeug­ten Energie.

 

Es wird viel gere­det und wenig getan.

Die­ser Vor­schlag könn­te sehr schnell und unter den Bedin­gun­gen einer scho­nen­den Ver­fah­rens­wei­se hin­sicht­lich der Umwelt­schä­den in Gang gesetzt wer­den. Gro­ße Über­land­lei­tun­gen könn­ten sich auf Indu­strie und Han­del kon­zen­trie­ren und brauch­ten sich nicht an klein­tei­li­ger Ver­sor­gung pri­va­ter Haus­hal­te zu ori­en­tie­ren, die schon wegen ihrer gro­ßen Zahl ein logi­sti­sches und orga­ni­sa­to­ri­sches Pro­blem dar­stel­len - sie­he die heu­ti­ge Situa­ti­on! Man gewön­ne Unab­hän­gig­keit und so neben­bei als durch­aus posi­ti­ven Aspekt Erspar­nis für die Pri­vat­haus­hal­te, mehr Eigen­ver­ant­wor­tung und letzt­lich ein Bewusst­sein für die Not­wen­dig­keit nur das zu pro­du­zie­ren was man tat­säch­lich zum Leben braucht. 

Hemm­nis­se [Markt­hemm­nis­se für den beschleu­nig­ten Aus­bau von Pho­to­vol­ta­ik; Aus­zug aus *.pdf]

bookmark_borderVon Erlebnissen als neugebackener Hausbesitzer

Es gibt Tage .... so fan­gen meist Geschich­ten an die irgend­wel­che abson­der­li­chen, ver­stö­ren­den, uner­war­te­ten oder schlicht­weg fast unglaub­li­chen Hin­ter­grün­de, nein, Abgrün­de auftun.

Doch der Rei­he nach.
Die abge­lau­fe­ne Woche begann noch entspannt.
Ab Diens­tag wur­de es turbulent.

Da kam zunächst ein Brief von mei­ner der­zei­ti­gen Ver­si­che­rung die mir freund­lich mit­teil­te, der ADAC, bes­ser: die KfZ-Ver­si­che­rung mit dem ADAC im Namen, habe ihnen geschrie­ben und fest­ge­stellt, dass ich beim ADAC ver­si­chert sei, eine Kün­di­gung sei nie erfolgt.
Falsch! Denn an dem Tag, als ich eine Bei­trags­er­hö­hung von 740 € auf nun­mehr 980 € in der Post fand, immer­hin fast 25%, hat­te ich schon 'gei­stig' gekün­digt. Ein Vier­tel teu­rer als im Vor­jahr - bei Unfall­frei­heit und kei­nem son­sti­gen Scha­den - da habe ich sofort von dem außer­or­dent­li­chen Kün­di­gungs­recht Gebrauch gemacht und über 'Check24' eine Alter­na­ti­ve gefun­den. Erheb­lich preis­wer­ter als der ADAC bei noch etwas bes­se­rer Leistung. 

Wenn ich Ihnen, lie­be Lesen­de, noch erzäh­le, dass die­ser Pos­se ein mehr­ma­li­ger Aus­tausch von E-Mails und Bele­gen, dar­un­ter eine Kopie des Ori­gi­nals der Kün­di­gung (!), die zudem noch über den neu­en Ver­si­che­rer ver­sandt wor­den war, vor­aus­ging, dann wer­den Sie mein Stau­nen ob die­ser völ­lig uner­war­te­ten Wen­dung ver­ste­hen. Was offen­bar die anfra­gen­de Stel­le des ADAC auch nicht wuss­te war, dass ich eine unrecht­mä­ßi­ge Abbu­chung für den bereits gekün­dig­ten Ver­trag sofort rekla­miert und zurück geholt habe. Trotz­dem war ich reni­ten­ter Alter in den Augen min­de­stens einer Per­son beim ADAC eben­dort noch versichert.

Die Sache ist bestimmt noch für ein oder zwei zusätz­li­che Akte der Komö­die gut - ich wer­de berichten!

Ein län­ger ver­ab­re­de­ter Ter­min ver­streicht - der erwar­te­te Gesprächs­part­ner taucht zu der Orts­be­sich­ti­gung nicht auf. Die wäre jedoch für die Fest­le­gung des Gesamt­vor­ha­bens wich­tig .... mei­ne E-Mail lau­tet deshalb
" .. scha­de, dass Sie kei­ne Zeit hat­ten - es war bestimmt etwas sehr Wich­ti­ges, das sie abge­hal­ten hat. Kommt vor .. "
Spät abends bekom­me ich einen Anruf von der Frau des ver­ge­bens Erwar­te­ten. Er sei, so berich­tet sie, am Vor­mit­tag wegen star­ker Unter­bauch­schmer­zen zur Not­auf­nah­me gefah­ren - und gleich dort behal­ten wor­den. Dia­gno­se 'Aku­te Appen­di­zi­tis', im Volks­mund "Blind­darm­ent­zün­dung".
In wie vie­len Fäl­len von Ver­ab­re­dun­gen ist so etwas das Hin­der­nis für das Zustan­de­kom­men eines Handwerkerauftrages?

In Rechts­sa­chen bereits - trotz all­ge­mei­ner Vor­sicht und Skep­sis bei blu­mi­gen Ver­spre­chun­gen gebrann­tes Kind - bin ich sehr vor­sich­tig. Ein Unter­neh­mer ver­spricht umge­hen­de Lei­stung und zehn Jah­re Garan­tie. Da ich bereits meh­re­re Ange­bo­te habe ver­glei­che ich und kom­me zu dem Ergebnis:
Das ist nicht nur gün­stig, son­dern auch schnell, weil bereits in zwei Tagen erle­digt wäh­rend anson­sten Fri­sten bis anno tobak genannt wer­den. Ich neh­me also das Ange­bot per Hand­schlag zum Fest­preis an.

Am Abend des Tages ein Anruf: Ob es wohl mög­lich sei anstatt über­mor­gen gleich mor­gen früh um 07:30h anzu­fan­gen. Im Prin­zip ja, obwohl das nicht mei­ne Zeit des Tages­be­ginns ist. Die Arbeit beginnt und bald glänzt das Dach wie neu. Kosten 2.200 €uro, bar, weil Klein­un­ter­neh­mer ohne Mehrwertsteuer.

Bei den Arbei­ten wird ein Scha­den an der Schie­fer­ab­deckung der Dop­pel­gau­be auf einer Sei­te fest­ge­stellt: Die Schie­fer­plat­ten sind teils lose, das dar­un­ter lie­gen­de Holz ange­rot­tet und die Bal­ken dar­un­ter .... könn­ten erst begut­ach­tet wer­den wenn man ganz auf­macht und nach­sieht. Der gute Teil der Nach­richt ist, dass die rech­te Sei­te der Gau­be in Ord­nung ist.

Zum 'beson­ders gün­sti­gen Preis' und sofort, um wei­te­ren Scha­den zu ver­hin­dern kann das erle­digt wer­den - für schlaf­fe 1.000 €uro. Ich sehe vor mei­nem gei­sti­gen Auge die zusam­men­stür­zen­de Gau­be an der Stel­le, unter der mein Schreib­tisch steht und schla­ge ein:
Her­rich­tung der lin­ken Sei­te wie rechts. Arbeits­be­ginn gleich, denn es war erst kurz vor 13:00 h.

Gegen 16:00 h wird mir mit­ge­teilt es sei Alles fer­tig. Ich gehe hin um zu sehen was gemacht wur­de. Zwei­fel­los sind die zuvor schad­haf­ten Stel­len abge­deckt, der Bal­ken war OK, konn­te so blei­ben weil er nicht ange­grif­fen war.
Jedoch - ich traue mei­nen Augen kaum - geschah die Repa­ra­tur mit Bitu­men­pap­pe. Unschwer zu erken­nen, und von Schie­fer gut zu unter­schei­den. Das wer­de, bedeu­tet man mir, dem­nächst noch aus­ge­tauscht, weil Schie­fer nur in grö­ße­ren Plat­ten zu bekom­men sei und daher viel Abfall des teu­ren Werk­stof­fes anfal­le und es sich so nicht loh­ne .... aber der Chef wol­le schon 'mal 500 €uro haben.

Ha,ha! Wenn ich die bezahlt hät­te sähe ich die­se Fir­ma nicht wie­der, denn die­se Zah­lung wäre bereits erheb­lich mehr gewe­sen als nötig war die ent­stan­de­nen Kosten sei­tens das Unter­neh­mens abzu­decken. Die Her­ren sind unter Mur­ren abge­zo­gen. Ohne einen Cent. Jetzt war­te ich auf einen Ter­min zur Ein­deckung mit Schie­fer. Den will ich sehen bevor irgend­je­mand das Dach betritt.

Es ist Don­ners­tag und ich rufe den Was­ser­ver­band an, weil ich noch kei­ne Rech­nung von dort bekom­men habe, Daher nicht weiß, wie­viel monat­li­cher Abschlag zu zah­len sein wird. Ein sehr freund­li­ches und auf­schluss­rei­ches Gespräch. An des­sen Ende ich noch mit­tei­le, dass auf der Ein­gangs­sei­te des Was­ser­roh­res, also vor der Was­ser­uhr ein Leck vor­han­den sei und ich dar­um bit­te doch 'mal jeman­den vor­bei zu schicken, da der Klemp­ner mir bedeu­tet hat­te, da dür­fe kei­ne Pri­vat­fir­ma etwas dar­an machen, das sei Sache des Was­ser­ver­ban­des. Ein lei­ten­der Mit­ar­bei­ter wer­de kom­men und sich das anse­hen war die Antwort.

Es ist gera­de mal 15:00 h vor­bei. Da klin­gelt es und der ange­kün­dig­te Herr Inge­nieur steht vor der Tür, begehrt den Was­ser­an­schluss zu sehen.
Als er ihn sieht ver­fällt er bei­na­he in Panik oder Ohn­macht oder Bei­des und sagt in gedämpf­ter, ja fast schon gebro­che­ner Stim­me "So etwas habe ich in 26 Jah­ren mei­ner Tätig­keit hier im Betrieb noch nie gese­hen - da muss SOFORT etwas pas­sie­ren .... sonst pas­siert was und der Kel­ler steht unter Wasser!"

Ich - neu­ge­backe­ner Besit­zer, arm wie eine Kir­chen­maus weil das mei­ste Geld bereits aus­ge­ge­ben oder ver­plant ist - blei­be ruhig und stel­le nur eine Fra­ge. Die aber wesent­lich ist "Wie­viel kostet mich das?"
Stel­len Sie sich mei­ne Erleich­te­rung vor als ich zur Ant­wort bekom­me "Nichts, das ist Sache des Wasserverbandes."

Am näch­sten Mor­gen um 07:18 h - schon wie­der zu einer für mich nur schwer zu mei­stern­der Auf­steh­zeit - fährt ein gro­ßer Trans­por­ter mit Anhän­ger und dar­auf ste­hen­dem Mini­bag­ger vor .... und bis Mit­tag ist vor dem Haus­ein­gang eine Bau­gru­be von ca. 2,5 m Tie­fe und einer Öff­nung von 3 m x 1,5 m entstanden.
Ich beglück­wün­sche mich dafür, dass ich den Auf­trag für den Umbau des Vor­gar­tens, der Zuwe­gung und der Pkw-Ein­fahrt noch nicht erteilt habe - genau da wird näm­lich gebaggert..

Im Haus wird ein laaan­ger, zylin­der­för­mi­ger Boh­rer (was­ser­ge­kühlt, das läuft & spritzt nicht ganz so weit im Kel­ler her­um, da es dar­an durch einen der zwei Arbei­ten­den mit dicken Tüchern gehin­dert wird). Gleich­wohl ver­blei­ben Spu­ren rings um die Arbeitsstelle ....
Am Spät­nach­mit­tag sind die Her­ren fer­tig, das Loch ist wie­der zu. Wir haben nur die schreck­li­che Visi­on in der Lei­tung wer­de sich nun Abbruch (Plaque aus Kalk- und Eisen­oxidab­la­ge­run­gen) von den Lei­tungs­wän­den lösen, alles ver­stop­fen, und wir wer­den wochen­lang kein Was­ser haben, weil alle Instal­la­teu­re aus­ge­bucht sind .... usw. ....
Doch das erwies sich bis­her als unnö­ti­ge Sor­ge. Es läuft wie zuvor, nur durch eine neue Lei­tung am neu­en Ort im Kel­ler und durch die alte Was­ser­uhr, die lt. Vor­be­sit­zer weni­ge Mona­te zuvor erst getauscht wor­den war .... und wenn die Roh­re wei­ter­hin den *Plaque* nicht von den Innen­wän­den ver­lie­ren dann duschen wir noch heu­te bis an unser Lebensende .... 


Näch­stens geht es dann wei­ter mit:
Wirk­lich­keits­ver­wei­ge­rern, (Sperr-) Müll-She­riffs und Biotonnen-Kontrolleuren

bookmark_borderWir alten Wanderratten ....

Wir alten Wan­der­rat­ten haben nun end­lich die letz­te Sta­ti­on erreicht .... und vor eini­gen Tagen den Notar­ver­trag für unser neu­es Haus unter­schrie­ben (ursprüng­li­ches Bau­jahr 1964, da war ich gera­de im Schü­ler­aus­tausch in USA).

 

Die Zeich­nung oben gibt die end­gül­ti­ge Lage von Haus und Gara­ge nicht kor­rekt an - zwi­schen der hin­te­ren rech­ten Ecke des Hau­ses und der vor­de­ren lin­ken Ecke der Gara­ge wur­de noch ein etwas brei­te­rer als ange­ge­be­ner Durch­gang mit Tür ein­ge­fügt, sodaß die Gara­ge wei­te­re ca. 0,5 m nach rechts 'wan­der­te'.