Viele Jahrmillionen hat es gedauert bis aus den Waldkronen-Bewohnern Steppenbewohner wurden. Wiederum mehrere Jahrmillionen vergingen bis aus den zaghaften Anfängen dauerhafte Strukturen wuchsen, die sich durch Übertragung von Wissen über mehrere Generationen schließlich festigten und zu der Zivilisation wurden die wir heute weltweit beobachten können.
Genau in den besonderen Fähigkeiten der zivilisatorisch-emanzipierten Gesellschaften liegt indes der Keim ihres Unterganges. Die Menschen haben sich weg von der Natur entwickelt, sie *vergessen*, im steten Bemühen immer komplexere Strukturen zu schaffen:
Nicht nur in Bau, Kunst, Mobilität etc. - nein, ebenso in komplexerer Gesellschaftsstruktur, die nun in wesentlichen Zügen die evolutionären, biologischen Grundlagen aushebeln, ignorieren, wegzuleugnen versuchen.
So wie die amerikanische Gesellschaft dabei ist an ihrer selbst geschaffenen Hybris, dem *Exceptionalism* zugrunde zu gehen, sieht es in der Gesamtschau auf dem Planeten noch grausiger aus - und das ohne die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, die ein solcher Super-Gau realistisch betrachtet hervorrufen müßte!
Die Naturzerstörung hat schon lange jedes Maß der Vernunft verlassen:
Die Einen ignorieren die drastischer werdenden Zeichen, andere fallen in Endzeitstimmung 'Wozu sich mäßigen - es ist ja sowieso zu spät!'. Sie raffen was zu bekommen ist auf und wähnen sich so in trügerischer Sicherheit, manche lenken sich vom drohenden Ende ab und Verleugnen durch ihre Taten jegliche gesellschaftliche Norm.
Standardisiertes, geordnetes, akzeptiertes Wissen ist im Begriff zu verschwinden, es geht in einen endlosen *pool* der Gedächtnisse intelligenter Datenmaschinen ein. Die machen Einheitsbrei aus dem was bisher noch trennbar war und als gesichertes Wissen galt. Wer will denn von sich behaupten die Datenflut noch zu begreifen, geschweige denn Fehlentwicklungen entgegen zu steuern?
Die Bedürfnisse der Menschen werden nach und nach weniger bedeutsam sein als der Erhalt der Großpositronik [21.] .... und wenn Reste der Menschheit sich noch zurück in die Baumwipfel retten können ist der Zirkel geschlossen. Nur sind jetzt die Herausforderungen dadurch gewachsen, daß sie denkenden Maschinen entgegen treten müssen und nun das erdulden was Orang-Utans derzeit schon durchleben:
Verlust des Habitats, Schrumpfung des physischen Raumes, und Gedankenlosigkeit seitens der Widersacher, die ja sessil ganz andere Bedürfnisse haben und den Widrigkeiten des Wetters durch klimatisierte Umgebung nicht ausgeliefert sind.
Weitere Jahrmillionen später werden alle Spuren verschwunden sein.
Kommen dann *Aliens*, so werden sie sich wundern warum sich auf so einem außergewöhnlichen Planeten kein intelligentes Leben, keine Zivilisation entwickelt hat ....
Eine wirkliche Abhilfe gegenüber dem Problem des Suchtpotentials *(a-)sozialer Medien* ist nicht nur "politisch unattraktiv", sondern weit über den Sachverstand derer hinaus die letztendlich ihre Stimme für eine Änderung der bisherigen Regeln abgeben müssen. Das wäre ja noch innerhalb der Normen die seit Jahren traurigerweise für Politiker gelten, die oft nur "Abnicken" was der Fraktionszwang ihnen abverlangt.

Diese beiden hier gezeigten Laien sind vor die Weltöffentlichkeit getreten und haben - in ihrer bodenlosen Dummheit - jahrzehntelanger Praxiserfahrung und Tausenden von ernstzunehmenden wissenschaftlichen Studien zum Trotz, den Rat erteilt Paracetamol, eines der mildesten und schonendsten Schmerzmittel, nicht mehr einzunehmen.

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