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bookmark_border#SchMerzBrief (update 31-05-2026)
Etwas tun anstatt nur zu meckern

Wie zuvor bereits ange­spro­chen geschieht nichts wenn man nichts tut
- Sprich­wort "Es geschieht nichts Gutes außer man tut es!"

In die­sem Sin­ne zei­ge ich hier ein paar Absät­ze vom Anfang mei­nes ersten Brie­fes an den Herrn Bun­des­kanz­ler der ins­ge­samt drei Sei­ten A4 lang wur­de. Kür­zer ging's eben nicht. Am Ende des Brie­fes habe ich noch ein paar Quel­len als Link ange­hängt (da der Brief auf Papier gedruckt ist müß­ten die­se hän­disch ein­ge­ge­ben wer­den sofern es der Emp­fän­ger prü­fen will).

Wenn ich eine Ant­wort erhal­te wer­de ich sie hier veröffentlichen.

bookmark_borderUnerwartete E-Post

Vor Tagen hat­te ich einen Arti­kel* zu dem etwas selt­sa­men Geschäfts­ge­ba­ren und der Unwis­sen­heit des zustän­di­gen Regio­nal­lei­ters geschrie­ben - und hat­te dar­auf ver­traut, daß er Deutsch ver­steht und Inhal­te von Tex­ten sinn­erfas­send lesen kann. Das war ganz offen­sicht­lich falsch, denn heu­te kam fol­gen­des E-Mail:

Am 19.05.26 um 11:35 schrieb Andre­as Weber von Enpal:
> Enpal
> Guten Tag Herr Sulecki,
> ich habe Ihnen letz­tens wegen Ihres neu­en Wär­me­pum­pen-Kom­plett­an­ge­bots geschrie­ben – und woll­te mich noch ein­mal per­sön­lich bei Ihnen melden.
> Auch wenn Ihr PV-Pro­jekt lei­der nicht umsetz­bar war, kön­nen Sie mit einer Wär­me­pum­pe Ihre Ener­gie­ko­sten deut­lich senken:
> Die Kom­po­nen­ten sind exakt auf Ihren Heiz­be­darf abge­stimmt, wir sichern Ihnen die für Sie maxi­ma­le KfW-För­de­rung – und der Enpal Ser­vice sorgt dau­er­haft für einen rei­bungs­lo­sen Betrieb.
> Wir haben viel Zeit und Mühe inve­stiert, um die beste Lösung für Ihr Zuhau­se in Papen­burg zu fin­den. Ich bin über­zeugt, dass unser aktu­el­les Ange­bot Ihnen signi­fi­kan­te Ein­spa­run­gen ermög­li­chen wird.
> Ent­decken Sie jetzt Ihr per­sön­li­ches Wär­me­pum­pen-Ange­bot – ich bin sicher, es wird Sie überzeugen:
> Zu Ihrem Wärmepumpen-Angebot >>
> Wärm­ste Grüße
> Andre­as Weber
> Regio­nal­lei­ter für Papenburg
> Enpal
>
> Enpal B.V. | Bödi­ker­stra­ße 25 | 10245 Berlin
> Regi­ster­ge­richt: Nie­der­län­di­sche Han­dels­kam­mer I Regi­ster­num­mer: 89067363
> Geschäfts­füh­rer: Mario Koh­le, Ste­phan Rink, Johan­nes Röh­ren, Vik­tor Wingert
>
Möch­ten Sie die­se E-Mails nicht mehr erhal­ten? Abmelden

Ach­ten Sie bit­te, lie­be Lesen­de, auf die beson­de­re Iro­nie des letz­ten Sat­zes (s.o.) von Herrn Eber, genannt Weber, mit "W" als erstem Buchstaben.

Mei­ne Ant­wort an Herrn Weber von ENPAL:
================
Sehr geehr­ter Herr Eber*,

mein PV-Pro­jekt läuft bestens und ich stau­ne über die Imper­ti­nenz mit der Sie mei­nen Wunsch mich nun end­lich in Ruhe zu las­sen ignorieren.
Mei­nen Arti­kel mit dem Titel "Offe­ner Brief an Herrn Andre­as Weber, Regio­nal­lei­ter in Papen­burg von ENPAL" haben Sie offen­sicht­lich nicht gele­sen sonst wüß­ten Sie ja, daß ich davon abra­te mit ihrem Unter­neh­men Geschäf­te zu machen.

* Mein Name ist Wolf­gang von Sulecki, abge­kürzt W. v. Sulecki. Lt. Gesetz­ge­bung der Wei­ma­rer Repu­blik wur­den alle Adels­ti­tel abge­schafft und als Namens­be­stand­teil gesetzt. Das bedeu­tet: das "von" gehört zum Nach­na­men wie das "W" zu Weber. Ich habe das in der Anre­de ein­mal an ihrem Namen demon­striert und hof­fe Sie haben etwas dar­aus gelernt. Ihre Anre­de für mich wäre kor­rekt dem­nach → Guten Tag Herr von Sulecki,

Höf­lich­keit und kor­rek­ter Namens­ge­brauch soll­ten bei Unter­neh­men die einen gewis­sen Anspruch erwar­ten selbst­ver­ständ­lich sein.

Grü­ße aus Papenburg,
vS

Sie fin­den eine Erläu­te­rung zum Namens­recht hier­un­ter ange­hef­tet [Chat GPT]:
>
Fra­ge
> Wel­che Rege­lung besteht seit der Wei­ma­rer Repu­blik in Hin­blick auf Adels­ti­tel und deren Gebrauch im all­ge­mei­nen Sprach- und Schriftverkehr?
Ant­wort
> Seit der Novem­ber­re­vo­lu­ti­on und der anschlie­ßen­den Wei­ma­rer Reichs­ver­fas­sung gilt in Deutsch­land grundsätzlich:
> Der Adel wur­de recht­lich abgeschafft.
> Adels­ti­tel gel­ten seit­dem nicht mehr als Titel oder Stan­des­be­zeich­nun­gen, son­dern nur noch als Bestand­teil des Familiennamens.
> Die maß­geb­li­che Rege­lung stand in Arti­kel 109 Absatz 3 der Wei­ma­rer Reichs­ver­fas­sung von 1919:
> „Öffent­lich-recht­li­che Vor­rech­te oder Nach­tei­le der Geburt oder des Stan­des sind aufzuheben.
> Adels­be­zeich­nun­gen gel­ten nur als Teil des Namens und dür­fen nicht mehr ver­lie­hen werden.“
> Die­se Rege­lung gilt bis heu­te wei­ter, weil sie über Arti­kel 123 des Grund­ge­setz für die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land fortwirkt.
> Prak­ti­sche Fol­gen im all­ge­mei­nen Sprach- und Schriftverkehr:
> Frü­he­rer Adel wie „Graf“, „Frei­herr“, „Prinz“ usw. ist heu­te recht­lich Teil des Nachnamens.
> Bei­spiel: „Karl Frei­herr von X“ → „Frei­herr“ ist Namensbestandteil.
> Es gibt kei­ne beson­de­ren recht­li­chen Pri­vi­le­gi­en mehr.
> Die Anre­de­for­men wer­den gesell­schaft­lich teil­wei­se wei­ter ver­wen­det, haben aber kei­ne amt­li­che Sonderstellung.
> Das Adels­prä­di­kat „von“ oder „zu“ ist eben­falls nur noch Teil des bür­ger­li­chen Namens.
> Besonderheit:
>
> In amt­li­chen Doku­men­ten müs­sen die­se Bestand­tei­le genau­so geführt wer­den wie ande­re Nachnamenbestandteile.
> Neue Adels­ti­tel dür­fen in Deutsch­land nicht ver­lie­hen werden.
================
*
Offe­ner Brief an Herrn Andre­as Weber, Regio­nal­lei­ter in Papen­burg von ENPAL

bookmark_borderKampf mit der KI ..?!

Nicht immer will die KI so wie ich will.
Ich muß­te an das Mär­chen "Vom Fischer und sei­ner Frau" den­ken, da woll­te die Fischers­frau Ils­e­bill auch nicht so wie der Fischer - trotz­dem frag­te er wei­ter nach:
„.. Mannt­je, Mannt­je, Tim­pe Te,
Butt­je, Butt­je inne See,
myne Fru de Ilsebill
will nich so, as ik wol will ..“

Bis es dem Butt zuviel wurde ....

Die Auf­ga­be war aus dem Bild alle Ban­jos zu entfernen
Es geht um fol­gen­de Bil­der in der ersten Rei­he [Bild­quel­le → dort; "K and Rob play­ing salt creek" ;
ChatGPT links; Le Chat /mistral rechts]; die fol­gen­den Rei­hen zei­gen jeweils das Ergeb­nis des näch­sten Schrittes:

Wie unschwer zu erken­nen ist sind trotz glei­cher Anwei­sung unter­schied­li­che Ergeb­nis­se aus­ge­ge­ben wor­den. Bei bei­den Pro­gram­men waren dop­pel­te Schrit­te nötig um die KI dazu zu bewe­gen das zu tun was von ihr ver­langt wur­de. Nach vier Schrit­ten war schließ­lich ein pas­sa­bles Ergeb­nis da.
Bei ande­ren Ver­su­chen wur­de die Ände­rung ver­wei­gert, Begrün­dung: Die Anfor­de­rung habe gegen die Regeln ver­sto­ßen. Kaum nach­voll­zieh­bar - und kei­ne Anga­be WELCHE REGELN da betrof­fen sein soll­ten. Das wäre schon des­we­gen nötig, um nicht spä­ter wie­der an Gren­zen zu stoßen.

PS
Mir gefällt die lin­ke (ChatGPT) Lösung bes­ser, weil sie die Pose des Mäd­chens *wahr­schein­li­cher* darstellt.

bookmark_borderKürzungen, leere Versprechen und sinkende Kaufkraft
[schon 2023/24; neu via IW 12.04.26, 09:05]

Jüng­ster Gip­fel der Unverschämtheit:
Eine Ren­ten­re­form die eher zum *Reförm­chen* wur­de und sehr an alte, nutz­lo­se und über­teu­er­te Model­le (Rie­ster!) erin­nert, weil sich die Regie­rung nicht traut wirk­li­che Schrit­te zu unter­neh­men. Wie bei­spiels­wei­se in unse­ren Nach­bar­län­dern Öster­reich & Schweiz, in denen alle Bür­ger in die glei­che Ren­ten­ver­si­che­rung ein­zah­len - völ­lig unab­hän­gig vom tat­säch­lich aus­ge­üb­ten Beruf, ledig­lich ori­en­tiert am Einkommen!
Dazu eine Decke­lung, die bei sehr hohen Ein­künf­ten zwar nach deren Höhe bela­stet - aller­dings nur einen Höchst­be­trag aus­zahlt, weil davon aus­ge­gan­gen wird, ein *Gut­ver­die­ner* sei in der Lage sei­nen höhe­ren Bedarf durch ander­wei­ti­ge Vor­sor­ge abzusichern. 

Das wäre zeit­ge­mäß und sozi­al angemessen. 

Das Her­um­dok­tern an Pfle­ge- und Kran­ken­ver­si­che­rung könn­te schnell erüb­rigt sein - nur müß­te sich dazu die Regie­rung an die Pfrün­de der Phar­ma­in­du­strie her­an­wa­gen: Eine Kap­pung der Prei­se bei den teu­er­sten Aus­ga­ben­po­sten durch kon­ser­va­ti­ve Hand­ha­bung der Ver­ord­nun­gen. Bei­spiels­wei­se nicht immer das neue­ste und teu­er­ste Medi­ka­ment als Stan­dard zu wäh­len, son­dern eine bereits seit Jahr­zehn­ten erprob­te und bewähr­te Medi­ka­ti­on - die meist sehr viel preis­wer­ter ist - als Stan­dard set­zen und wer mehr(neuer) haben will soll zuzah­len. Homöo­pa­thie kom­plett strei­chen - da unwirk­sam. Wer das haben will soll für den Hokus­po­kus selbst zah­len, dann wird sich bald her­aus­stel­len was noch im Markt verbleibt ....

Die Sprit­prei­se mit bereits bekannt unwirk­sa­men Metho­den zu sen­ken zu ver­su­chen hat schon zuvor nicht geklappt und - was bewie­sen ist - klappt auch bei Wie­der­ho­lung nicht: Ach, ach was?
Man könn­te ja mal die Bür­ger fra­gen wie sie sich das vor­stel­len ehe man Mil­li­ar­den nutz­los ver­pufft und außer der Mög­lich­keit sich damit zu brü­sten "ETWAS" getan zu haben, und ganz lei­se zuzu­ge­ben, daß es wie­der nicht erfolg­reich war.

Zur Erhö­hung der Wochen- und Lebens­ar­beits­zeit usw. will ich hier gar nicht Stel­lung neh­men. Sol­che Ideen kom­men nur von Men­schen die nie einen Job im nor­ma­len Arbeits­le­ben beklei­det haben, wie die Jung-Berufs-Poli­ti­ker, die Stu­di­en­ab­bre­cher, die Pla­gia­to­ren, die Quer­ein­stei­ger aus Lob­by­or­ga­ni­sa­tio­nen, denen sie als nütz­li­che Laut­spre­cher ohne son­sti­gen Wert die­nen - und natür­lich vie­le wei­te­re Volks­ver­tre­ter, die durch Erb­schaft und/oder Fami­li­en­be­sitz ein Leben zu füh­ren imstan­de sind, das kei­ne wirt­schaft­li­chen Eng­päs­se kennt - es sei denn sie wirt­schaf­ten es selbst her­un­ter und bekla­gen dann *DIE UMSTÄNDE* ....

Nach­ste­hend fin­den sie eine inter­ak­ti­ve Kar­te aus der Sie ent­neh­men kön­nen wohin sie umzie­hen müs­sen um bei SCHUFA einen bes­se­ren Score-Wert zu bekom­men, denn dort heißt es immer noch "Loca­ti­on-Loca­ti­on-Loca­ti­on!"
[Der Volks­mund sagt: "Wo Tau­ben sind flie­gen Tau­ben hin"]

bookmark_border„Richte deine Aufmerksamkeit auf das,
von dem du willst, dass es wächst.“

Die­se Über­schrift las ich in einem Blog­bei­trag und ohne den Inhalt zu ken­nen kam mir spon­tan der Gedanke:
Was, wenn ich dabei an *Potenz* däch­te .... und mir die Fol­gen ausmalte?

Der Satz ist eine Absur­di­tät die Ratio­na­li­tät vor­täuscht, die eine Denk­rich­tung gegen­über ande­ren Vari­an­ten fest­legt und in Wahr­heit Rigi­di­tät anstatt Fle­xi­bi­li­tät fest­schreibt. Sie gibt vor WAS zu den­ken ist, unab­hän­gig von Not­wen­dig­keit, Berech­ti­gung oder Zweck­mä­ßig­keit. Das wird ver­deut­licht wenn es im Ver­lauf der Betrach­tung heißt:
„.. Zugleich stimmt es auch, dass ich bestimm­te Grund­sät­ze ver­tre­te, die ich tat­säch­lich in kei­nem Fall wider­legt haben will.“ War­um also unter die­ser Vor­be­din­gung über­haupt in einen Dia­log eintreten?

Wenn es sich um eine Flos­kel gehan­delt hät­te die zu Offen­heit gegen­über dem Den­ken ande­rer Per­so­nen auf­for­dern soll­te hät­te es bes­ser fol­gen­der­ma­ßen for­mu­liert wer­den sollen:
„Rich­te dei­ne Auf­merk­sam­keit auf Gemein­sam­kei­ten, nicht auf mög­li­che Kom­pro­mis­se die für DICH wich­tig erscheinen.“

Die grund­sätz­li­che Bedeu­tung der beschrie­be­nen Situa­ti­on und Dis­kus­si­on hin­ge­gen scheint mir fol­gen­des - ein wenig unglück­lich for­mu­lier­tes - Zitat zu sein:


Alle zitier­ten Text­aus­zü­ge wie angegeben/verlangt* genutzt - jedoch ohne Aner­ken­nung einer beson­de­ren Schöp­fungs­tie­fe, die durch die­se sal­va­to­ri­sche For­mu­lie­rung erweckt wer­den soll.
* [Die­ser Bei­trag steht unter der Lizenz CC BY 4.0 {Nele Hirsch (eBil­dungs­la­bor)} und kann somit ger­ne offen wei­ter­ge­nutzt und geteilt wer­den.]  

 

bookmark_borderAndere Zeit - gleiche Staffage¹ ..?!

Wenn ich die­se gestell­ten Auf­nah­men sehe in denen der Herr Prä­si­den­ten­dar­stel­ler - von wech­seln­den Per­so­nen umringt - sei­ne Lügen und Pla­ti­tü­den² ver­brei­tet, fra­ge ich mich immer was die­se Per­so­nen wohl den­ken wenn sie da so als Kulis­se her­um­ste­hen. Man­che ver­su­chen inter­es­siert aus­zu­se­hen, ande­re blicken ins Lee­re, wei­te­re nesteln an ihrer Mon­tur³ .... was mich aller­dings neu­lich stut­zig mach­te war ein Bild aus den Epstein-Akten (lin­ker Bild­teil) mit klei­nen Mäd­chen .... und ein Pen­dan­t⁴ aus jüng­ster Zeit in dem wie­der­um Mäd­chen abge­lich­tet waren.

War­um, so fra­ge ich mich, sind bei offi­zi­el­len Anläs­sen - wie dem der abge­bil­det ist (rech­ter Teil des Bil­des) - Kin­der in die­sem Alter anwe­send sind. Ins­ge­samt fin­de ich die­se Zere­mo­nien aus ver­schie­de­nen Anläs­sen mit Men­schen die zuschau­en was der Herr Prä­si­den­ten­dar­stel­ler tut affig, kom­plett über­flüs­sig, und für die (wahr­schein­lich) Hin­be­or­der­ten eine Zumutung.

Wie sehen Sie das?

=====
¹ Staf­fa­ge; ² Pla­ti­tü­den; ³ Mon­tur; ⁴ Pen­dant.

bookmark_borderKennen Sie das ...?

Bei Radio­mu­sik, die so im Hin­ter­grund häu­fig ein­ge­schal­tet ist, hört man ja nicht beson­ders kon­zen­triert zu. Es plät­schert gän­gi­ge Aus­wahl je nach Sen­der so vor sich hin. Abfäl­lig wird manch­mal als "Fahr­stuhl­mu­sik" bezeich­net was zu Gehör kommt. Böse, böse!

Als ich gestern so in der Küche wer­kel­te hör­te ich für ein paar Minu­ten dann aller­dings doch kon­zen­triert zu und es fiel mir wie Schup­pen von den Augen: Was ich seit Jah­ren über­hört hat­te war der Text die­ses Schla­gers, der als ein Mani­fest, die Grund­la­ge ame­ri­ka­ni­scher High School Erzie­hung gel­ten kann.

Ich nen­ne es ver­ein­facht ein­mal "Das Igno­ran­ten-Lied", der Text lau­tet so

"Won­derful World" lyrics
Sam Coo­ke Lyrics
"Won­derful World"

Don't know much about history
Don't know much biology
Don't know much about a sci­ence book
Don't know much about the French I took

But I do know that I love you
And I know that if you love me, too
What a won­derful world this would be

Don't know much about geography
Don't know much trigonometry
Don't know much about algebra
Don't know what a slide rule is for

But I do know one and one is two
And if this one could be with you
What a won­derful world this would be

Now, I don't cla­im to be an A student
But I'm try­ing to be
For may­be by being an A stu­dent, baby
I can win your love for me 

Don't know much about history
Don't know much biology
Don't know much about a sci­ence book
Don't know much about the French I took

But I do know that I love you
And I know that if you love me, too
What a won­derful world this would be

La ta ta ta ta ta ta (Histo­ry)
Hmm-mm-mm (Bio­lo­gy)
La ta ta ta ta ta ta (Sci­ence book)
Hmm-mm-mm (French I took)

Yeah, but I do know that I love you
And I know that if you love me, too
What a won­derful world this would be
[Quel­le]

„Won­derful World“ (Song­text)
Sam Coo­ke (Song­text)
„Won­derful World“

Ich weiß nicht viel über Geschichte
Ich weiß nicht viel über Biologie
Ich weiß nicht viel über Naturwissenschaftsbücher
Ich weiß nicht viel über mein Französisch

Aber ich weiß, daß ich dich liebe
Und ich weiß, wenn du mich auch liebst
Was für eine wun­der­vol­le Welt das wäre

Ich weiß nicht viel über Geographie
Ich weiß nicht viel über Trigonometrie
Ich weiß nicht viel über Algebra
Ich weiß nicht, wofür ein Rechen­schie­ber gut ist

Aber ich weiß, daß eins und eins zwei ist
Und wenn ich mit dir zusam­men sein könnte
Was für eine wun­der­vol­le Welt das wäre

Ich bin zwar kein Einser-Schüler
Aber ich ver­su­che es
Denn viel­leicht kann ich dei­ne Lie­be gewinnen,
indem ich ein Ein­ser-Schü­ler bin, Baby

Ich weiß nicht viel über Geschichte
Ich weiß nicht viel über Biologie
Ich weiß nicht viel über Naturwissenschaftsbücher
Ich weiß nicht viel über mein Französisch

Aber ich weiß, daß ich dich liebe
Und Ich weiß, wenn du mich auch liebst,
was für eine wun­der­vol­le Welt das wäre!

La ta ta ta ta ta ta (Geschich­te)
Hmm-mm-mm (Bio­lo­gie)
La ta ta ta ta ta ta (Wis­sen­schafts­buch)
Hmm-mm-mm (Fran­zö­sisch, das ich hatte)

Ja, aber ich weiß, daß ich dich liebe.
Und ich weiß, wenn du mich auch liebst,
was für eine wun­der­vol­le Welt das wäre!

.... mal ganz abge­se­hen von den paar Zei­len die oben im Text klit­ze­klein geschrie­ben sind - die gehen höch­stens als Ali­bi für die anson­sten geschil­der­te Igno­ranz durch 

😉

bookmark_borderEinen schweren Verlust verarbeiten .... (²)

Da ging sie hin, mei­ne gelieb­te Son­nen­bril­le!
Sie hat mir über 56 Jah­re treue Dien­ste getan,
Attacken von zwei Dackeln überstanden
die sie an Kor­pus, Glä­sern und Bügeln
zu zer­stö­ren suchten.
Die Glä­ser beka­men in all den Jahren
drei ver­schie­de­ne Gestel­le, die Form blieb!

Ein schwa­cher Trost ist mir die Tatsache,
daß die bei­den Glä­ser noch heil sind
und even­tu­ell, noch völ­lig vage angedacht,
wird sie eines Tages in neu­em Gestell
ein Come-Back erleben ...! 

bookmark_borderWer bestimmt wohin die Gesellschaft sich bewegt?
Zum Blog "Digitale Notizen ツ"; Dirk von Gehlen [anstatt eines dort nicht möglichen Kommentares]

Dem *Direc­tor Think Tank* am Süd­deut­sche Zei­tung-Insti­tut, befaßt mit der digi­ta­len Trans­for­ma­ti­on von Kul­tur, Gesell­schaft und Unter­neh­men, zu wider­spre­chen ist eine gewag­te Sache. Klar. Ich habe kei­ne Bücher geschrie­ben, ken­ne mich nicht in der Jugend­kul­tur aus, und es fehlt mir ein jour­na­li­sti­scher Hin­ter­grund. Lau­fen kann ich aller­dings, in mei­ner Jugend kur­ze und mitt­le­re Strecken, aber mit 80 nur noch jen­seits von Wett­kämp­fen ein paar Tau­send Schrit­te, wie emp­foh­len. Zwan­zig Jah­re Feld-, Wald-, und Wie­sen-Blog betrie­ben zu haben, und auf Basis aka­de­mi­scher Abschlüs­se ein erfolg­rei­ches Berufs­le­ben gestal­tet zu haben zählt ja wohl nicht gegen so viel geball­te Kom­pe­tenz aus Mit­ar­beit und Prak­ti­ka in jun­gen Jah­ren als Grund­la­ge für ein Jour­na­lis­mus-Stu­di­um. "Lobe dich selbst - ande­re wer­den es nicht tun!" ist nahe genug an der Wahr­heit und Selbst­ver­trau­en kann nie schaden!? 

Trotz­dem:

Was mich sofort stut­zig wer­den läßt, dann umtreibt, ist, wenn ein Blog mit einem Betrei­ber, der alle sei­ne beruf­li­che Posi­tio­nen, sei­ne Wer­ke und Schrif­ten, und vor allem sei­ne umfas­sen­den Kom­pe­ten­zen in vie­ler­lei Sach- und Fach­ge­bie­ten auf­zählt, in sei­nem Blog kei­ne Kom­men­ta­re zuläßt.

Traut er sich nicht gegen­tei­li­ge Mei­nun­gen oder Fak­ten zu kontern?
Hält er jene, die sei­ne Gedan­ken auf­neh­men und ver­ar­bei­ten für so viel weni­ger gebil­det, so daß sie ihm kei­ne ange­mes­se­nen Dis­kus­si­ons­part­ner sein können?
Hat er schlicht­weg kei­ne Zeit sich mit Alter­na­ti­ven zu befas­sen weil er schon alle über­legt, geprüft, und bis auf weni­ge ver­wor­fen hat?
Ist ihm nicht klar, daß ein Blog davon lebt / leben soll­te mit den Lesen­den ins Gespräch zu kommen?

Wenn dann noch ein smi­ley am Blog­ti­tel ange­hängt ist, der sug­ge­riert: Nicht so Ernst neh­men - ist doch alles cool, easy, chill .... dann ist das der per­fek­te Weg sich bei Miß­ver­ständ­nis­sen ele­gant her­aus zu reden, flockig, mit einem Lächeln, war doch nicht so, son­dern ganz anders gemeint. So las­sen sich bequem und ohne Fol­gen Unver­schämt­hei­ten ein­fü­gen die im Nach­hin­ein pro­blem­los zu rela­ti­vie­ren sind.

Prei­se wer­den ver­lie­hen weil irgend­wann irgend jemand damit ange­fan­gen hat Prei­se zu ver­ge­ben. Sind sie erst ein­mal da erwar­tet die Gesell­schaft eine Fort­set­zung, neue Preis­trä­ger. Wenn die Wahl eng wird und kei­ne Top-Kan­di­da­ten in Sicht sind - dann wird schon mal auf die zwei­te oder drit­te Wahl zurück gegrif­fen aller­dings ohne das bekannt zu machen. Man geht mit der zu ver­lei­hen­den Wür­de stets gleich um. Schwamm drü­ber, es geht wei­ter, die näch­ste Ver­lei­hung kommt ja schon bald.
Zurück bleibt die Fra­ge ob denn eine Preis­ver­lei­hung gleich­be­deu­tend ist mit der Erkennt­nis die Basis dafür sei eine abso­lu­te Annah­me, ein Fak­tum, eine unum­stöß­li­che Gewiß­heit - das übri­gens sehr viel zwin­gen­der in den Gei­stes­wis­sen­schaf­ten, wäh­rend es das Wesen der Natur­wis­sen­schaf­ten ist stets zu zwei­feln und Wider­le­gung des Bekann­ten zu versuchen.

Da haben es die Gei­stes­wis­sen­schaft­ler - die Jour­na­li­sten rech­nen sich denen doch zu? - natür­lich leich­ter ihre Mei­nung als durch brei­ten Kon­sens getra­ge­ne Erkennt­nis zu eta­blie­ren. Wer woll­te wider­spre­chen, wo es doch nicht um Fak­ten geht die man so ein­fach mit ande­ren Fak­ten wider­le­gen kann? Wird also eine The­se auf­ge­stellt und bekannt gemacht, wir­ken nicht nur die beinhal­te­ten Dar­le­gun­gen, son­dern gleich­sin­nig die Repu­ta­ti­on des­sen, der die­se The­sen dar­ge­stellt und ver­öf­fent­licht hat. 

Unser Land lei­det an Selbst­über­hö­hung wo Selbst­kri­tik ange­mes­sen wäre. Es wird mit Gefühl beur­teilt wo Fak­ten als Kri­te­ri­um ange­mes­se­ner wären. Viel wich­ti­ger als etwas zu wis­sen ist die rich­ti­gen Leu­te zu ken­nen .... Sie wis­sen schon, *net­wor­king und so*, eine Hand wäscht die ande­re, tust-du-mir-nichts-tu-ich-dir-nichts .... über Allem schwebt das Regel­werk für Fort­kom­men: Wenn über­haupt Kri­tik, dann nur in Meta­phern verkleidet.

Nun zum Anlaß für all das, was wei­ter oben steht:
"Deutsch­lands bekann­te­ster Teen­ager: Fünf Grün­de war­um die­ses Land mehr Zahi­de braucht"
Was Deutsch­land zuerst braucht ist der Erhalt der Spra­che, die als umfas­sen­de Gemein­sam­keit die Ver­gan­gen­heit, Gegen­wart und Zukunft des Den­kens und Han­delns bestimmt.

Es ist völ­lig unver­ständ­lich, wenn Män­gel in der Aus­drucks­wei­se, der Sinn­erfas­sung, und dem Regle­ment der Spra­che zu einer "Jugend­ver­si­on der Zukunft" hoch­sti­li­siert wer­den anstatt sie als unzu­rei­chen­de Fähig­keit sich kor­rekt aus­zu­drücken anzu­pran­gern, Herr von Gehlen!

RAP ist Aus­druck von Roh­heit, der Unfä­hig­keit erlit­te­ne oder gefühl­te Ernied­ri­gung ange­mes­sen zu ver­ar­bei­ten weil aus der eige­nen Sozia­li­sa­ti­on kei­ne Mecha­nis­men dafür zur Ver­fü­gung sind - archai­sche Struk­tu­ren eben. Ver­ach­tung von Wer­ten die eine Gesell­schaft zusam­men hal­ten, ein Instru­ment Unver­schämt­hei­ten unge­straft los­zu­wer­den, ja sogar geset­zes­wid­ri­ge Nei­gun­gen als *Kunst* ver­klei­det im *main­stream* unter­zu­brin­gen, sie so zu baga­tel­li­sie­ren und schlei­chend das Koor­di­na­ten­kreuz des Selbst­ver­ständ­nis­ses der Gesell­schaft ins Nega­ti­ve zu verschieben.

14 Jah­re, Sän­ge­rin Sing-Sang-Spre­che­rin und Tän­ze­rin - das reicht?

Da fällt mir doch sofort die Fabel von Amei­se und Gril­le ein:
Wenn der her­an­wach­sen­den Jugend kri­tik­los sol­che Bei­spie­le, Wer­te (?) als Grund­la­ge für eine erstre­bens­wer­te per­sön­lich Zukunft vor­ge­gau­kelt wer­den - wie soll dann jemals die Kul­tur von Arbeit und Frei­zeit her­ge­stellt wer­den die vor­mals den Erfolg des Lan­des als Grund­la­ge ermöglichte?
Irgend­wie anein­an­der gereih­te Tex­te ohne viel Sinn und Her­um­ge­hüp­fe solo oder als Grup­pe, das als *Tanz* benannt wird, als Ersatz für Anstren­gung zu ler­nen, sich zu bewäh­ren und die Zukunft ver­ant­wor­tungs­voll zu gestal­ten? Reicht es denn tat­säch­lich ein Idol zu wer­den wenn man lan­ge Haa­re und Reste von Baby­speck hat .... oh, wie nied­lich, und noch ein Plüsch­tier dabei!?

Vor ein paar Jah­ren hät­te ich noch behaup­tet das wäre wohl eine vor­über­ge­hen­de Erschei­nung, Puber­tät und so, aber nach­dem ich die­se unan­ge­mes­se­nen Lob­prei­sun­gen vom *Direc­tor Think Tank* am Süd­deut­sche Zei­tung-Insti­tut lesen muß­te kom­men mir da hef­ti­ge Zweifel .... 

Bit­te, Herr von Geh­len, erklä­ren Sie mir wie auf die­ser schma­len Basis eine gesell­schaft­li­che Sta­bi­li­tät erreicht und auf­recht erhal­ten wer­den kann, aus was wer­den Wer­te geschöpft, die die Gesell­schaft mit allem ver­sor­gen was zum Über­le­ben gebraucht wird. Hal­ten Sie die Rap­per für die prä­de­sti­nier­ten Gestal­ter der Zukunft?

bookmark_borderVon Aufwand und Nutzen ....



Da beginnt sie wie­der, die Weihnachtsdekorationszeit ....

gefühlt etwas umfang­rei­cher als frü­her. Bei uns in der Stra­ße ste­hen jetzt schon drei auf­blas­ba­re Schneemänner!
Ver­mut­lich gab es da ein Son­der­an­ge­bot. Zuvor sah ich Nach­barn auf hohen Lei­tern ihr Leben ris­kie­ren um Deko-Eis­zap­fen-Ket­ten an der Trau­fe anzubringen.

Der Auf­wand ist erstaun­lich, ich fra­ge mich dabei stets ob sich denn die glei­chen *Deko­künst­ler* ähn­lich ins Zeug wer­fen wenn es um Kli­ma­schutz, Nach­hal­tig­keit, und poli­ti­sche Sta­bi­li­tät geht.
Bei dem Haus, bei dem ich die umfang­reich­ste Beschmückung sehe, wur­de gera­de Anfang Novem­ber an einen Sonn­abend ein etwa 20m hoher Laub­baum von mehr als 40cm Durch­mes­ser mit gro­ßem Auf­wand abge­sägt. Ob die Bewoh­ner wohl wis­sen, daß sie dadurch die Men­ge an pro­du­zier­tem Sau­er­stoff die sie selbst und ihre Nach­barn zum Leben brau­chen, emp­find­lich redu­ziert haben? Da habe ich hef­ti­ge Zwei­fel, denn der Baum muß­te offen­bar wei­chen um einem Wohn­mo­bil und einem Wohn­wa­gen Platz zu machen .... 

Da sage ich mit unse­rem aus Chi­na stam­men­den, spre­chen­den Advents­kranz "Flöli­che Weihnachten!"

[Auf das The­ma auf­merk­sam gewor­den durch die­se Arti­kel → Alt? LED Lich­ter­ket­ten repa­rie­ren]

bookmark_borderHätten Sie's gewußt ..!?

[Über­set­zung: "Hei­zung sorgt für mehr Komfort"]

Ich bin immer wie­der erstaunt mit wel­chen Pla­ti­tü­den Wer­bung daherkommt.
Tex­ten das Anfän­ger oder hal­ten die Wer­be­fuz­zis uns tat­säch­lich für so blöd?

bookmark_border*CYBER DOME* - die heißen Träume des Herrn Dobrindt

Lie­ber Herr Dobrindt,

haben Sie in den letz­ten Jah­ren ein­mal über ihre poli­ti­schen Vor­ha­ben und deren Ergeb­nis­se nach­ge­dacht? So rich­tig kri­tisch, ohne vor­aus zu set­zen es sei doch wohl immer die rich­ti­ge Ent­schei­dung gewe­sen die Sie getrof­fen haben?

Ich habe da mei­ne Zweifel.

Gar nicht nur auf die Ver­gan­gen­heit aus­ge­rich­tet, son­dern *top aktu­ell* wegen ihrer Rei­se nach Isra­el und dem Rei­se­zweck *CYBER DOME*. Es steht doch seit dem Angriff Isra­els auf den Iran und des­sen Ant­wort mit Myria­den von Rake­ten fest, daß die frü­her postu­lier­te lücken­lo­se Abwehr nicht funktioniert.

Stel­len Sie sich bit­te vor wel­che Grö­ßen­un­ter­schie­de an Ter­ri­to­ri­um es zwi­schen Isra­el und Deutsch­land gibt: 22.380 km² Isra­el, 375.588 km²­für Deutsch­land, eine Rela­ti­on von ca. 1:16!

Sie wol­len doch nicht etwa wie ihr baye­ri­scher Kol­le­ge Scheu­er ein Mil­li­ar­den­pro­jekt ansto­ßen, des­sen Schei­tern von vorn­her­ein die grö­ße­re Wahr­schein­lich­keit hat als das Gelin­gen, wenn man die Fak­ten der vor­han­de­nen Abwehr­lei­stung in Isra­el auf bun­des­deut­sche Ver­hält­nis­se überträgt.

Ein­fach gesagt:
Ein *CYBER DOME* für Deutsch­land grenzt an Wahnsinn.
Beweis:
Der Prä­si­den­ten­dar­stel­ler TRUMP möch­te genau sowas gern haben ...!

Wir haben der­zeit viel kon­ven­tio­nel­len Nach­hol­be­darf für die Ver­tei­di­gung an Mate­ri­al und Men­schen der finan­zi­ell schon an äußer­ste Gren­zen des Bezahl­ba­ren stößt.
Wovon soll - bit­te­schön - dann ein sol­ches Rie­sen­pro­jekt bezahlt wer­den, und vor allem: Wer kann so etwas in ver­tret­ba­rem Zeit­rah­men bewerk­stel­li­gen, wenn hier­zu­lan­de schon der Bau eines Groß­flug­ha­fens mehr als zehn Jah­re gedau­ert hat?