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bookmark_borderEin Beispiel dafür wie "Politik für Bürger" gestaltet werden kann wenn Politikern nicht als Kapitalistenknechten die Handlungsfreiheit (selbstverschuldet!) fehlt.

Der kana­di­sche Regie­rungs­chef Car­ney gestal­tet seit etwas mehr als einem Jahr die dor­ti­ge Politik.Trotz schwe­rer Fol­gen für die kana­di­sche Wirt­schaft und die Zukunft wich­ti­ger Bran­chen ist es ihm gelun­gen ein welt­wei­tes Netz­werk an Ver­bin­dun­gen zu knüp­fen, daß die - wegen der irra­tio­na­len Hand­lun­gen des ame­ri­ka­ni­schen Prä­si­den­ten - ver­lo­re­nen Berei­che der Wirt­schaft abfängt, bzw. neu her­stellt, um die Abhän­gig­kei­ten zu ver­rin­gern und teil­wei­se total zu ersetzen.

In der Erkennt­nis, daß die­se Maß­nah­men allei­ne nicht mehr Sta­bi­li­tät, geschwei­ge denn Ent­la­stung für die unter den gestie­ge­nen und immer noch stei­gen­den Lebens­hal­tungs­ko­sten stöh­nen­den Men­schen brin­gen, wird nun dei­ne Hilfs­zah­lung in bar für die Kana­di­er auf­ge­legt, die unmit­tel­bar und nicht erst in Mona­ten greift.

So sieht Poli­tik aus die Bür­ger nicht für dumm ver­kauft und auf spä­ter ver­trö­stet, son­dern unmit­tel­bar hilft. Dreht man das gedank­lich ins Gegen­teil um braucht man sich nicht mehr zu wun­dern wie­so dies bei uns nicht klappt .... 

Bei uns wird um Klei­nig­kei­ten geze­tert, wer­den Model­le wegen der Pro­te­ste von Inter­es­sen­grup­pen von vorn­her­ein abge­bro­chen, wer­den Über­wa­chung und Aus­spä­hung for­ciert, Abschie­bun­gen anstatt Inte­gra­ti­on beschleu­nigt, schaut man auf ver­al­te­te Ener­gie­mo­del­le und ver­siebt erneut viel­ver­spre­chen­de Füh­rer­schaft in Zukunfts­tech­no­lo­gien weil es die füh­ren­den Unter­neh­men des Lan­des als Bedro­hung und nicht als Chan­ce sehen. 


Erstar­rung und rück­wärts gerich­te­te Politik:
Eine mehr­heit­li­che, in alle Rich­tun­gen wir­ken­de Unfähigkeit
 

 

[Quell-Link zum kom­plet­ten Video]

bookmark_borderZukunft der Energieversorgung & Klimaneutralität ....
dafür hat die Frau Minister keine Zeit!


Wel­che Grün­de könn­ten die Abwe­sen­heit recht­fer­ti­gen? Todes­fall und Beer­di­gung? Examens­fei­er eines Kin­des? Drin­gen­de, unauf­schieb­ba­re Operation?
Fal­len Ihnen, lie­be Lesen­de noch ande­re wich­ti­ge Grün­de ein?

Die Ausgangssituation:

".. Wie die Pres­se­stel­le des Nie­der­säch­si­schen Mini­ste­ri­ums für Umwelt, Ener­gie und Kli­ma­schutz mit­teilt, blicke der dies­jäh­ri­ge Vor­sit­zen­de der EnMK, Nie­der­sach­sens Ener­gie­mi­ni­ster Chri­sti­an Mey­er, mit Span­nung auf das Tref­fen mit sei­nen Amts­kol­le­gin­nen und -kol­le­gen und der Bun­des­wirt­schafts­mi­ni­ste­rin Reiche .."
[Quel­le]

Ein Zwischenstand:

".. Ener­gie­mi­ni­ster von 15 Bun­des­län­dern for­dern von Rei­che ein Fest­hal­ten am Aus­bau der erneu­er­ba­ren Ener­gien; 30.03.2026; 15:34h .."
»Meh­re­re Bun­des­län­der haben mich ange­sichts der fos­si­len Preis­trei­be­rei und der stän­di­gen neu­en Vor­schlä­ge aus dem Hau­se von Bun­des­mi­ni­ste­rin Rei­che zum Stopp des Aus­baus der Erneu­er­ba­ren, von Was­ser­stoff, der Wär­me­wen­de, der Net­ze, den Bat­te­rie­spei­chern und der Elek­tro­mo­bi­li­tät dazu aufgefordert«
[Quel­le]

Was *normal* ist und erwartet werden muß:

Die EnMK".. dient der Koor­di­nie­rung zwi­schen den Län­dern und der Zusam­men­ar­beit mit der Bun­des­re­gie­rung, die in der Regel durch den für Ener­gie zustän­di­gen Bun­des­mi­ni­ster als Gast teilnimmt .."
[Quel­le]

Warum geht kein Weg an mehr *Erneuerbaren* vorbei?

".. Es geht unter ande­rem um den Umfang, die Kosten und die zeit­li­che Gestal­tung der not­wen­di­gen Trans­for­ma­ti­on – und dies alles vor dem Hin­ter­grund der aktu­el­len welt­po­li­ti­schen Lage und der dar­aus resul­tie­ren­den neu­en Schwer­punkt­set­zun­gen. Die Dis­kus­si­on dar­über wer­den die Mini­ste­rin­nen und Mini­ster sowie Sena­to­rin­nen und Sena­to­ren nicht nur unter­ein­an­der, son­dern auch mit der zustän­di­gen Bun­des­mi­ni­ste­rin füh­ren, die regel­mä­ßig als Gast an der EnMK teilnimmt.
Berich­ti­gung: ".. Auch Bun­des­wirt­schafts­mi­ni­ste­rin Rei­che sei zeit­wei­lig zu der Kon­fe­renz zuge­schal­tet gewe­sen, teilt das Nie­der­säch­si­sche Mini­ste­ri­um für Umwelt, Ener­gie und Kli­ma­schutz mit .." "Zuge­schal­tet" heißt im Klar­text: Sie hat die offe­ne Dis­kus­si­on um ihre Lügen­mär­chen gescheut ....
[Quel­le]

Wo es *brennt*:

- Darum sei die aktu­el­le Ener­gie­po­li­tik der Bun­des­re­gie­rung völ­lig aus der Zeit gefal­len, kri­ti­sier­te Gold­schmidt: „Wenn wir weg wol­len von fos­si­len Ener­gien, müs­sen wir bei erneu­er­ba­ren Ener­gien mehr Tem­po machen. Dazu pas­sen das Netz­pa­ket mit dem Redis­patch-Vor­be­halt über­haupt nicht“;
- Gäbe es laut Gold­schmidt beim Aus­bau der Was­ser­stoff­tech­no­lo­gie mas­si­ve Defizite;
- Genau­so falsch sei­en das Cha­os bei der Dis­kus­si­on um das Gebäu­de­mo­der­ni­sie­rungs­ge­setz oder die ver­zwei­fel­ten Lebens­er­hal­tungs­ver­su­che für fos­si­le Ver­bren­nungs­mo­to­ren im Verkehr.

Warum sich die Ministerin davor drückt anwesend zu sein:

- „Mini­ste­rin Rei­che hat jedoch heu­te gesagt, dass sie mit den mei­sten ihrer Vor­ha­ben noch nicht ein­mal in der soge­nann­ten Früh­ko­or­di­nie­rung ist, also noch nicht ein­mal in der Res­sort­ab­stim­mung“, kri­ti­sier­te Gold­schmidt. Vie­le Pro­jek­te wür­den daher auf Eis lie­gen. „Natür­lich muss man bei Rege­lun­gen auch mal nach­ju­stiert. Aber es kann nicht sein, dass wir nach 1,5 Jah­ren immer noch nicht wis­sen, wann es zu Ent­schei­dun­gen kommt“.
[Quel­le]



Ihre Lügen zu den Absich­ten die sie ver­folgt kann sie in Talk-Shows, Inter­views mit selbst ahnungs­lo­sen Mode­ra­to­ren und in Zei­tungs­ar­ti­keln unwi­der­spro­chen ver­brei­ten - jedoch im Krei­se der Fach­mi­ni­ster aus den Län­dern wür­de sie schnell her­aus­fin­den, daß ihre Masche der nur ver­meint­li­chen, rein rhe­to­ri­schen För­de­rung der Erneu­er­ba­ren durch­schaut ist, und ihr hef­ti­ger Wider­stand ent­ge­gen gebracht würde.
Kein Wun­der also, daß sie sich dem nicht aus­set­zen will und fernbleibt!
Ein Armuts­zeug­nis ange­sichts der Trag­wei­te der Ener­gie­ent­schei­dun­gen für die Zukunft des Stand­orts Deutsch­land
 

 

bookmark_borderKürzungen, leere Versprechen und sinkende Kaufkraft
[schon 2023/24; neu via IW 12.04.26, 09:05]

Jüng­ster Gip­fel der Unverschämtheit:
Eine Ren­ten­re­form die eher zum *Reförm­chen* wur­de und sehr an alte, nutz­lo­se und über­teu­er­te Model­le (Rie­ster!) erin­nert, weil sich die Regie­rung nicht traut wirk­li­che Schrit­te zu unter­neh­men. Wie bei­spiels­wei­se in unse­ren Nach­bar­län­dern Öster­reich & Schweiz, in denen alle Bür­ger in die glei­che Ren­ten­ver­si­che­rung ein­zah­len - völ­lig unab­hän­gig vom tat­säch­lich aus­ge­üb­ten Beruf, ledig­lich ori­en­tiert am Einkommen!
Dazu eine Decke­lung, die bei sehr hohen Ein­künf­ten zwar nach deren Höhe bela­stet - aller­dings nur einen Höchst­be­trag aus­zahlt, weil davon aus­ge­gan­gen wird, ein *Gut­ver­die­ner* sei in der Lage sei­nen höhe­ren Bedarf durch ander­wei­ti­ge Vor­sor­ge abzusichern. 

Das wäre zeit­ge­mäß und sozi­al angemessen. 

Das Her­um­dok­tern an Pfle­ge- und Kran­ken­ver­si­che­rung könn­te schnell erüb­rigt sein - nur müß­te sich dazu die Regie­rung an die Pfrün­de der Phar­ma­in­du­strie her­an­wa­gen: Eine Kap­pung der Prei­se bei den teu­er­sten Aus­ga­ben­po­sten durch kon­ser­va­ti­ve Hand­ha­bung der Ver­ord­nun­gen. Bei­spiels­wei­se nicht immer das neue­ste und teu­er­ste Medi­ka­ment als Stan­dard zu wäh­len, son­dern eine bereits seit Jahr­zehn­ten erprob­te und bewähr­te Medi­ka­ti­on - die meist sehr viel preis­wer­ter ist - als Stan­dard set­zen und wer mehr(neuer) haben will soll zuzah­len. Homöo­pa­thie kom­plett strei­chen - da unwirk­sam. Wer das haben will soll für den Hokus­po­kus selbst zah­len, dann wird sich bald her­aus­stel­len was noch im Markt verbleibt ....

Die Sprit­prei­se mit bereits bekannt unwirk­sa­men Metho­den zu sen­ken zu ver­su­chen hat schon zuvor nicht geklappt und - was bewie­sen ist - klappt auch bei Wie­der­ho­lung nicht: Ach, ach was?
Man könn­te ja mal die Bür­ger fra­gen wie sie sich das vor­stel­len ehe man Mil­li­ar­den nutz­los ver­pufft und außer der Mög­lich­keit sich damit zu brü­sten "ETWAS" getan zu haben, und ganz lei­se zuzu­ge­ben, daß es wie­der nicht erfolg­reich war.

Zur Erhö­hung der Wochen- und Lebens­ar­beits­zeit usw. will ich hier gar nicht Stel­lung neh­men. Sol­che Ideen kom­men nur von Men­schen die nie einen Job im nor­ma­len Arbeits­le­ben beklei­det haben, wie die Jung-Berufs-Poli­ti­ker, die Stu­di­en­ab­bre­cher, die Pla­gia­to­ren, die Quer­ein­stei­ger aus Lob­by­or­ga­ni­sa­tio­nen, denen sie als nütz­li­che Laut­spre­cher ohne son­sti­gen Wert die­nen - und natür­lich vie­le wei­te­re Volks­ver­tre­ter, die durch Erb­schaft und/oder Fami­li­en­be­sitz ein Leben zu füh­ren imstan­de sind, das kei­ne wirt­schaft­li­chen Eng­päs­se kennt - es sei denn sie wirt­schaf­ten es selbst her­un­ter und bekla­gen dann *DIE UMSTÄNDE* ....

Nach­ste­hend fin­den sie eine inter­ak­ti­ve Kar­te aus der Sie ent­neh­men kön­nen wohin sie umzie­hen müs­sen um bei SCHUFA einen bes­se­ren Score-Wert zu bekom­men, denn dort heißt es immer noch "Loca­ti­on-Loca­ti­on-Loca­ti­on!"
[Der Volks­mund sagt: "Wo Tau­ben sind flie­gen Tau­ben hin"]

bookmark_borderEin Experiment das uns Alle betrifft ..?!

Das Geld, das nicht arbei­ten­den Per­so­nen zur Ver­fü­gung gestellt wird ist umstrit­ten - doch dar­auf will ich hier nicht ein­ge­hen. Oder doch:
Die immer wie­der the­ma­ti­sier­te Miß­brauchs­pro­ble­ma­tik besteht über­all da, wo etwas ver­teilt wird was aus öffent­li­chen Kas­sen kommt. Weni­ge Men­schen sind tat­säch­lich rich­tig infor­miert - und doch wer­den Mei­nun­gen ver­brei­tet um sich irgend­wie wich­tig zu machen und *Freun­de* zu gewin­nen. Arm!

Es geht um die Bezahl­kar­ten, die ver­hin­dern sol­len, daß Geld abfließt anstatt hier im Land aus­ge­ge­ben zu werden.

Der erste Feh­ler im Den­ken - und dazu habe ich noch nie etwas Ver­nünf­ti­ges gele­sen - ist doch die unter­schwel­li­ge Ein­mi­schung, die nicht aus­ge­spro­che­ne Bevor­mun­dung dazu, was die Emp­fän­ger mit ihrem Geld anfan­gen. Spa­ren sie etwas davon um die zu Hau­se Geblie­be­nen zu unter­stüt­zen ent­steht doch kein Scha­den, denn der aus­ge­zahl­te Betrag wird davon ja nicht beein­flußt .... und wenn jetzt jemand den Ein­wurf hat dann zah­le die Gemein­schaft für mehr als nötig, dann ist das schä­big, denn die tat­säch­li­chen Sum­men sind ja kei­ne fürst­li­chen Gaben, son­dern am Exi­stenz­mi­ni­mum orientiert. 

Zwei­tens habe ich den Ver­dacht wir sol­len auf sub­ti­le Wei­se an *bar­geld­los* auch auf die­sem Wege ein­ge­stimmt wer­den. Wenn es für einen Teil der Bevöl­ke­rung weit­ge­hend unpro­ble­ma­tisch ist so zu exi­stie­ren - war­um dann nicht die Aus­wei­tung auf die Gesamtbevölkerung? 

Ist es nicht tat­säch­lich so, daß die Bank­kar­ten jeg­li­cher Art nichts ande­res wer­den wür­den als die Bezahl­kar­ten für Wohl­fahrts­emp­fän­ger?

Man könn­te jedem Besit­zer die Exi­stenz ent­zie­hen indem die Nut­zung der Kar­ten zur Ver­fü­gung vom eige­nen Kon­to unbrauch­bar gemacht wer­den. Ein­fach so. Weil es nur wenig Auf­wand bedeutet.
"Wohl kaum rea­li­stisch!" wer­den Sie den­ken - doch wie sieht es aus wenn ein auto­kra­ti­sches System errich­tet wür­de und Sie als *Feind* ein­ge­stuft wären? Was wür­den Sie denn tun um zu über­le­ben? Dem *Gro­ßen Bru­der* hul­di­gen und jed­we­den Wider­stand einstellen ..!?
Neh­men wir die Zah­lung von Renten:
Ist gera­de wenig Geld da kür­zen Leu­te wie Herr Spahn oder der Gift­zwerg Amt­hor skru­pel­los die Beträ­ge die auf die Kon­ten der Emp­fän­ger über­wie­sen wer­den - den­ken Sie, das wür­de zu einer Kla­ge­wel­le und gar Auf­ruhr im Lan­de füh­ren? Oder zu Konsequenzen?

Aus dem rea­len Leben:
Kürz­lich wur­den doch Daten en mas­se von PayPal gestoh­len und so unzäh­li­ge Trans­ak­tio­nen kom­pro­mit­tiert. Als Ergeb­nis bekam ich per sms die Mit­tei­lung mei­ner Bank aus *Sicher­heits­er­wä­gun­gen* wer­de man mir eine neue Kar­te aus­stel­len, eine umfas­sen­de­re Erklä­rung wer­de mir näch­stens ander­wei­tig zugehen.
Nun stel­len Sie sich vor ich hät­te genau jetzt Urlaub gebucht und müß­te die (Kre­dit-) Kar­te im Aus­land nut­zen, da die Debit­kar­te dort nicht akzep­tiert wür­de .... eine ein­sei­ti­ge Hand­lung der Bank zu mei­nen Lasten und ich wäre auf­ge­schmis­sen. Ohne Hand­lungs­al­ter­na­ti­ven - und wahr­schein­lich genau­so ohne recht­li­che Scha­dens­er­satz­an­sprü­che. Ein­fach so.

Vie­le Kon­junk­ti­ve, ich weiß.

Jedoch durch­aus real als Mög­lich­keit denkbar.
Nein, ich fin­de Bezahl­kar­ten sind eine Belei­di­gung und Miß­ach­tung der Wür­de von Men­schen in Not.
Der Skan­dal ist bei Vie­len aller­dings die Tat­sa­che, daß sie jah­re­lang ein­ge­zahlt haben und nun wie Betrü­ger behan­delt wer­den, die etwas ihnen nicht Zuste­hen­des erschlei­chen wollen.
Die Abschaf­fung von Bar­geld und Ersatz durch bar­geld­lo­se und rein digi­ta­le Mög­lich­kei­ten stel­len den Nor­mal­kun­den der Kre­dit­in­sti­tu­te genau auf den sel­ben Platz den die Poli­tik der­zeit den Emp­fän­gern von Sozi­al­lei­stun­gen zuweist. 

bookmark_borderNur Bares ist Wahres!
Vom zunehmenden Druck elektronische Bezahlung zum Standard zu machen und Bargeld abzuschaffen

Bezug: Sen­dung von WISO zur Kartenzahlung

Schon die Über­schrift ".. Bar oder mit Kar­te? War­um Deutsch­land bei der Kar­ten­zah­lung hin­ter­her­hängt .." ist von der Wort­wahl her auf ein bestimm­tes Erge­bis abge­stellt."hin­ter­her­hängt" bedeu­tet doch sowas wie *hin­term Mond*, *alt­backen*, *fort­schritts­feind­lich*, usw. ...

Des­we­gen: Eine sehr ten­den­ziö­se Dar­stel­lung - es gibt ganz ande­re Grö­ßen­ord­nun­gen von Steu­er­hin­ter­zie­hung die mit den Zah­lungs­sy­ste­men nichts zu tun haben. Son­der­bar, daß nur die Klein­de­lik­te ins Visier genom­men wer­den und die gro­ßen Schur­ken mit *Spon­so­ring* (= Bestechung) dafür sor­gen unbe­hel­ligt zu bleiben.
Die Beden­ken hin­sicht­lich der Daten­si­cher­heit (außer­halb der EU) wur­den völig übergangen.

Wie sieht es mit Men­schen mit gerin­gen Ein­künf­ten aus deren Ein­ko­men nicht dafür reicht eine Kar­te für Bezah­lung zu bekom­men? Oder Men­schen mit Behin­de­run­gen, die Auto­ma­ten und elek­tro­ni­sche Zah­lungs­sy­ste­me nicht bedie­nen kön­nen? Bei­spiel "touch­screen" für Blinde??

Völ­lig außer Acht gelas­sen ist die ent­hal­te­ne Ten­denz zur völ­li­gen Abschaf­fung von Bar­geld ... und wenn dann die elek­tro­ni­schen Syste­me aus­fal­len, die Auto­ma­ten für Bar­geld weg sind - wie soll dann bezahlt werden?
Oder wenn es einen System­wech­sel gibt und der Staat die Elek­tro­nik abschal­tet? Oder wenn die Gut­ha­ben mit irgend­wel­chen Abga­ben bela­stet wer­den weil es der Finanz­mi­ni­ster so ver­ord­net? Bar­geld kann so nicht miß­braucht werden.

Zuletzt: Eine Moden­schau der Redak­teu­rin wird gra­tis mit­ge­lie­fert, für jeden Anlaß das *rich­ti­ge out­fit* - Selbst­dar­stel­lung der Zuge­hö­rig­keit zu GenZ? Neii­in, natür­lich alles rei­ner Zufall ....

Dazu eine Samm­lung von Kom­men­ta­ren, nicht ganz zufäl­lig ausgewählt:











bookmark_borderBequemer, sicherer, günstiger ..!?

Alles elek­tro­nisch ohne Alternative?

Mein erster Com­pu­ter (1988) hat­te noch den Tra­fo im Bild­schirm inte­griert und es war die erste Gene­ra­ti­on mit Farb­dis­play. Nicht lan­ge danach kam eine Maschi­ne auf den Schreib­tisch die man mit BTX ver­bin­den - und so in einem Vor­läu­fer des Inter­nets kor­re­spon­die­ren konnte.

Win­dows gab es noch nicht, Text­ver­ar­bei­tung und Nach­rich­ten zu ver­sen­den war aller­dings mög­lich. Rei­he für Rei­he und alle Befeh­le über DOS-Ein­ga­ben. Das sah bei­spiels­wei­se für den Druck unter MS-DOS 2.0 bis 3.2 so aus

print [/d:einheit][/b:puffer][/u:beschäftigttakt]
[/m:maxtakt][s:zeiteinheit][/q:umfang][/t][/c][/p] [lw:][pfadname]

Bestimmt wur­den so der Drucker, die Puf­fer­grö­ße (Daten­men­ge), Stan­dard­wert 512 bytes (!) und wei­te­re Befeh­le für das Betriebssystem.

Genug davon, es geht um etwas völ­lig ande­res, aber eng mit die­sen Anfän­gen aus den spä­ten acht­zi­ger Jah­ren ver­bun­den. Glück­li­cher­wei­se kamen bald sehr viel ein­fa­che­re Pro­gram­me als Win­dows-Ver­sio­nen, mit gra­fi­scher Ober­flä­che, Maus­steue­rung, und sehr viel mehr Spei­cher. Zu wesent­lich höhe­ren Kosten. Aber sehr viel schnel­ler und mit erwei­ter­ten Anwendungen.

Die ersten *smart­phones* kamen so um Ende 2005 - und seit­dem haben die­se Gerä­te ein Touch­screen für die Steuerung.
Die Vor­tei­le Tele­fo­nie mit Kalen­der und Ter­min­da­ten­bank zur Hand zu haben, dazu noch eine Foto-Funk­ti­on, war der Grund für die rasan­te Ver­brei­tung die­ser Technologie.

Wo Vor­tei­le sind gibt es immer auch Nach­tei­le.

Da ist zunächst als erstes die stän­di­ge Ver­füg­bar­keit, "24/7", wie es im Jar­gon heißt. Die stän­di­gen Ände­run­gen am Design, an der Lei­stung, bzw. Funk­to­nen, ist eben­so zu betrach­ten. Sie füh­ren zu einer gera­de­zu zwang­haf­ten Wel­le von Neu­käu­fen - und das, obwohl die älte­ren Ver­sio­nen weder ver­schlis­sen noch funk­ti­ons­un­tüch­tig sind. Der Res­sour­cen­ver­brauch ist enorm - gleich­sin­nig stei­gen die Preise.

Der mitt­ler­wei­le ent­stan­den Digi­tal­zwang ist ein zwei­ter Nachteil:
Es gibt vie­le Lei­stun­gen, die nicht mehr ana­log son­dern nur noch per App wahr­ge­nom­men wer­den kön­nen. So vor­teil­haft die Nut­zung von *smart­phones* also sein kann, sie wird zuneh­mend mit Zwän­gen ver­bun­den die ich zumin­dest nicht mit­zu­ma­chen bereit bin.
Inso­weit gehö­re ich zu den Ver­wei­ge­rern, nicht aus Prin­zip, son­dern weil die Vor­tei­le nicht mehr greif­bar sind.
Die Nach­tei­le sind aus mei­ner Sicht mitt­ler­wei­le grö­ßer als die Vorteile.

Drit­tens greift jede App Daten ab, in Sum­me wird der Nut­zer damit glä­sern und kal­ku­lier­bar. Auf eine Art wie sie noch nie in der Mensch­heits­ge­schich­te mög­lich war. Durch die - ver­brei­te­te - Ahnungs­lo­sig­keit der Gesetz­ge­ber, und so öffent­lich demon­strier­te Unfä­hig­keit Daten­si­cher­heit zu garan­tie­ren, haben Unter­neh­men die Regeln zu ihren Gun­sten aus­ge­brei­tet und sind ver­mut­lich nicht mehr dar­an zu hin­dern das wei­ter zu betrei­ben und dar­aus Nut­zen zu ziehen.
Wohin sol­che Daten­samm­lun­gen füh­ren kön­nen wird in Chi­na schon ein­drück­lich demonstriert:
Das Leben wird von *scores* bestimmt, wer aus dem (poli­tisch) gewünsch­ten Raster fällt ist sozi­al iso­liert und ver­liert schritt­wei­se Bürgerrechte

Ver­ste­hen Sie mich nicht falsch: Smart­phones sind zuerst eine gute Erfin­dung. Nur ist es hier wie in vie­len Wech­sel­fäl­len des Lebens die Art und Wei­se der Nut­zung durch die Besit­zer. Der (vier­te) Nach­teil ist näm­lich die gera­de­zu süch­tig machen­de Art wie die so-genann­ten *sozia­len Netz­wer­ke* auf­ge­baut und pro­gram­miert sind.
Eine Sucht wie Alko­hol, Wet­ten, und *IN-Sein*, dazu zu gehö­ren, ist die stän­di­ge Nut­zung des *smart­phones*.

Es kann mir nie­mand erklä­ren war­um es bes­ser oder unbe­dingt not­wen­dig sein soll anstatt der Bank­kar­te mit dem Tele­fon zu bezah­len. Der ein­zig denk­ba­re Vor­teil (in die­sem Fall) ist doch die Erspar­nis von Per­so­nal bei den Banken. 

Die mög­li­che Zusam­men­füh­rung der Bewe­gungs- und Kauf­da­ten, der Gesamt­si­tua­ti­on der Finan­zen des Nut­zers und die Wei­ter­ga­be von wesent­li­chen phy­si­schen und psy­chi­schen Para­me­tern aus den Apps zum Zwecke der Beein­flus­sung die­ser Per­son für Ver­käu­fer von Waren und Dienst­lei­stun­gen, oder der Beur­tei­lung von Risi­ken für z.B. Ver­si­che­run­gen, sind doch bestimmt nicht als erwünsch­te Fol­gen zu bezeichnen.

Ich ver­ra­te ihnen noch etwas:
Ich kann Men­schen nicht ver­ste­hen, wenn sie sich Chips ein­pflan­zen las­sen, so wie sie zur Kennt­lich­ma­chung von Hun­de­be­sit­zern deren Hun­den ein­ge­pflanzt wer­den, nur weil sie dann kei­nen Schlüs­sel mehr für ihre Haus­tü­re benut­zen müs­sen, oder sich auto­ma­tisch das Flur­licht anschal­tet wenn sie nach Hau­se kommen.

"In the year 2525" aus Juni 1969 kommt mir immer wie­der mal in den Sinn - was damals noch Uto­pie war ist heu­te teil­wei­se schon Wirk­lich­keit: Der Mensch zer­stört sei­ne Lebens­grund­la­gen. Etwas, was ande­re Lebe­we­sen auf die­sem Pla­ne­ten noch nicht geschafft haben und nicht lei­sten könnten.

Ist also das Leben durch Mobil­te­le­fo­ne "Beque­mer, siche­rer, gün­sti­ger" geworden?
1. Beque­mer vielleicht.
2. Siche­rer kei­nes­falls, ganz im Gegen­teil, denn nie wur­den auf der Welt so vie­le Daten und Erkennt­nis­se zu jedem Indi­vi­du­um in den mei­sten Län­dern der Welt erho­ben - auch sol­che, die gege­be­nen­falls GEGEN den Besit­zer ver­wen­det wer­den kön­nen wenn man Macht­er­grei­fung durch eine neo-faschi­sti­sche Regie­rung unterstellt!
3. Gün­sti­ger schon erst recht nicht, wenn man die Prei­se für Mobil­te­le­fo­ne abwägt. Die Tech­nik ist im wesent­li­chen so geblie­ben wie sie vor einem Jahr­zehnt war, es wer­den hin­ge­gen Pseu­do-Inno­va­tio­nen ein­ge­baut die kein Mensch braucht, mit denen die Prei­se gerecht­fer­tigt werden. 

Unterm Strich:
Men­schen ver­wen­den eine auf vie­len Ebe­nen gegen sie gerich­te­te Tech­nik
und begrü­ßen das auch noch!

Bei­trags­bild basiert auf: [Edu­ca­ti­on Group GmbH] (http://bilder.tibs.at/node/24190) Bild-Lizenz: CC BY-NC-SA 3.0 AT]

bookmark_borderSchlitzohren¹ am Werk ..?!
Die große Stunde der Lobbyisten in Sachen Energie

Haben Sie sich schon ein­mal gefragt war­um es in ande­ren Län­dern in Sachen *Ener­gie­wen­de* ganz anders aus­sieht als bei uns? Da den­ke ich zwei­fel­los an den Preis, nicht allei­ne, denn die viel wich­ti­ge­re Fra­ge ist die Pla­nung für die Zukunft und war­um es andern­orts schon sehr viel bes­ser gelun­gen ist auf Elek­tri­zi­tät umzu­schwen­ken, wäh­rend hier aller­lei Irr­we­ge beschrit­ten wurden.

Die Auto­in­du­strie, BMW, Mer­ce­des, VW, Opel, Ford, etc. hat erst die Zei­chen der Zeit fehl­ge­deu­tet und die Revo­lu­ti­on von Ver­bren­ner­mo­to­ren zu Strom­an­trieb ver­pennt. Es dann offen­kun­dig wäh­rend der Regie­rungs­zeit Mer­kel, und deren Inter­ven­tio­nen bei der EU, geschafft, sich die lästi­ge Elek­tro-Kon­kur­renz vom Hals zu hal­ten und wei­ter ihre Hal­den von rei­nen Ver­brenn­erfahr­zeu­gen und einer gerin­gen Zahl von Hybri­den zu reduzieren. 

Dann der Irr­weg *Was­ser­stoff-Antrieb*!
Wer auch nur ein wenig im Phy­sik­un­ter­richt auf­ge­paßt hat lern­te, daß die Umwand­lung von einer Ener­gie­art in eine ande­re mit Ver­lu­sten ver­bun­den ist: Macht man also aus Strom und Was­ser Was­ser­stoff und Sau­er­stoff, so ver­liert man soviel Ener­gie wie für den Pro­zeß gebraucht wird.

Wenn der Wind­strom aus *off-shore-Anla­gen* erst in Was­ser­stoff umge­wan­delt wer­den muß, damit man damit hei­zen und fah­ren kann, sind erheb­li­che Ver­lu­ste an Ener­gie die Fol­ge - doch das schert die Betrei­ber von Tank­stel­len (!) nicht, genau­so wenig die Grund­ver­sor­ger als Besit­zer der Gas­lei­tun­gen, durch die dann der Was­ser­stoff flie­ßen soll.


Hier kommt die Elek­tro­ma­fia ins Spiel:
Sie hat es geschafft die Poli­ti­ker auf den Holz­weg *Was­ser­stoff* für Heiz­zwecke zu schicken. Die Lei­tun­gen in denen bis­her Gas floß sol­len nun für Was­ser­stoff genutzt werden.
Mer­ken Sie schon was?
 

So sichern sich die Grund­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men die Pfrün­de die Kun­den wie bis­her mit Auf­prei­sen abzu­zocken und das Luxus­le­ben in den dor­ti­gen Vor­stands­eta­gen wei­ter zu ermöglichen ....

Fazit: Was­ser­stoff macht allen­falls Sinn als Zwi­schen­spei­cher für Zei­ten ohne Wind und Son­ne.
Die extre­me Ent­zünd­bar­keit von Was­ser­stoff H2 ist eine per­ma­nen­te Gefahr, die um ein Vie­les höher ist als der Betrieb mit LPG/LNG

Die Errich­tung von Lade­säu­len wur­de so ver­kom­pli­ziert, daß es nur Unter­neh­men sich lei­sten kön­nen sol­che Anla­gen ein­zu­rich­ten. Wer so etwas zu Hau­se haben will ist von der *Gna­de* der loka­len Ver­sor­ger abhän­gig, die es geschafft haben sich zu Tor­wäch­tern zu machen, die Lade­mög­lich­kei­ten in Pri­vat­hand unter­bin­den können.
So ver­die­nen sie gleich zwei­mal, mit Mond­prei­sen für Lade­strom und die Betrei­ber lan­gen kräf­tig zu mit Auf­schlä­gen auf das, was sie den Elek­tro­kon­zer­nen zah­len müssen.

Das alt­be­kann­te deut­sche Modell:
Vie­le Zwi­schen­stu­fen, davon eini­ge unnö­tig, dazu kom­pli­zier­te Erlaub­nis­we­ge, und schon sichert man den Lob­by­isten ihre Gewin­ne auf Jahr­zehn­te und der nor­ma­le Ver­brau­cher muß die Zeche zahlen.
Dabei wäre es doch viel ein­fa­cher mög­lich wenn jeder, der eine Lade­mög­lich­keit anbie­ten könn­te, das ohne Erlaub­nis umset­zen dürf­te. Natür­lich unter Beach­tung der tech­ni­schen Sicherheit.
Das geht aber nicht, denn so ent­gin­ge der Grund­ver­sor­gungs­ma­fia der Gewinn der dadurch ent­steht, daß sie Solar­strom von pri­va­ten Anla­gen preis­wert kau­fen und teu­er an Lade­säu­len verkaufen ....

Als Betrei­ber einer Solar­an­la­ge mit 15 kWp bringt es mich beson­ders auf die Pal­me daß nun, nach­dem vie­le Pri­vat­leu­te im Sin­ne der Kli­ma­si­cher­heit Solar­an­la­gen auf­ge­baut haben, die Ener­gie­un­ter­neh­men das Recht bekom­men haben die Ein­spei­sung nach Gut­dün­ken zu dros­seln. Das geht man­cher­orts so weit, daß sogar die Nut­zung des Stroms aus eige­ner Anla­ge(!) unter­bun­den wer­den kann. Vor die­sem Hin­ter­grund erscheint die Tat­sa­che des Stopps bei der Ein­spei­se­ver­gü­tung schon fast als Lappalie.

CDU/CSU und AfD wol­len wie­der Atom­kraft­an­la­gen. Mög­li­cher­wei­se kann denen mal jemand erklä­ren wie lan­ge es dau­ert bis das greift und vor allem was das für gigan­ti­sche Kosten sind. Ver­zet­te­lung ist da noch eine schwa­che Beur­tei­lung. Aber die lau­te­sten Schrei­er wer­den wohl wie­der ein­mal die Mas­sen dazu brin­gen ent­ge­gen ihrem eige­nen Inter­es­se zu wählen.

¹ Schlitz­ohr, auch: Schla­wi­ner, Schlau­ber­ger; nega­tiv: Intelligenzbolzen.

Pas­send zum The­ma (*update* 16-01-2025; 23:00h)
Wie sich Oslo von Ver­bren­nern verabschiedet

bookmark_borderEnergiewende die Dritte: Ruhe am Set!

Es reicht doch schon ein­mal bei you­tube fol­gen­den Bei­trag aufzurufen
Ärger um Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge: Zu viel Solar­ener­gie für’s Netz - quer vom BR

Das Hin­der­nis für die Fort­ent­wick­lung und die Initia­ti­ven sind die Netz­be­trei­ber die zwan­zig Jah­re Lob­by­ar­beit mach­ten und nun die Dau­men auf der Ener­gie­wen­de haben. Den las­sen sie nach unten zei­gen wenn ihnen Pro­fit ent­ge­hen könnte:



Null Ein­spei­sung ist noch ver­ständ­lich, aber den selbst erzeug­ten Strom auf "Null" gere­gelt zu bekom­men - um dann gezwun­gen zu sein teu­er beim Ver­sor­ger ein­zu­kau­fen ist an Idio­tie nicht zu überbieten.

 

Wir haben hier kein Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­blem - wir haben das Pro­blem, dass unse­re Poli­ti­ker (ganz weni­ge Aus­nah­men!) kei­ne Ahnung haben und des­we­gen den Ein­flü­ste­run­gen der Lob­by­isten auf den Leim gehen.
Ein auf­schluß­rei­ches Bei­spiel ist der Preis für Elek­tro­fahr­rä­der, der ist in den letz­ten 10 Jah­ren auf durch­schnitt­lich 3.000€ geklet­tert - ein Tan­dem mit Elek­tro­an­trieb kostet mehr als 12.000€ Basis­preis, mit Aus­stat­tung geht das bis 19.000€! Da ist jede Per­spek­ti­ve ver­lo­ren gegan­gen, ins­be­son­de­re wenn man ver­gleicht was ein Klein­wa­gen für vier Per­so­nen und Bat­te­rien kostet.

Seit Jah­ren wird Poli­tik auf­grund unse­res "Zweit-Stimmen"-Wahlsystems nicht für die Brei­te der Bevöl­ke­rung, son­dern für die gro­ßen Kon­zer­ne und Geld­an­le­ger gemacht: 

Kein nor­mal den­ken­der Mensch kann mehr erfas­sen wie jemals die aus­geu­fer­ten Schul­den wie­der bezahlt wer­den sollen.
Mei­ne Befürch­tung ist, dass Krieg die Vor­aus­set­zun­gen schaf­fen soll einen Neu­an­fang zu gestal­ten .... wenn Alles zer­bombt ist und die Zahl der Emp­fän­ger von staat­li­chen Lei­stun­gen durch Krieg redu­ziert ist kann die Schul­den­spi­ra­le aufs Neue beginnen ....

PS:
Die ruhi­ge & abwie­geln­de Vor­trags­me­tho­de des Betrei­bers des Video­blogs ist genau das, was die Mäch­ti­gen im Land brauchen:
Gedul­di­ge Scha­fe, die nicht auf­mucken, selbst wenn es ihnen an den Kra­gen geht
Wir ste­hen vor dem völ­li­gen Ver­sa­gen der Ener­gie­po­li­tik und hier wird Frie­de, Freu­de, Eier­ku­chen ver­brei­tet gehts noch?

[Aus­gangs­punkt war ein Video zum The­ma "Ampel beschließt Ende der Ein­spei­se­ver­gü­tung - EEG wird grund­le­gend umge­baut" das völ­lig unkri­tisch ledig­lich refe­riert wur­de anstatt den Schla­mas­sel der erneu­ten Ver­un­si­che­rung der Bür­ger durch Poli­ti­ker zu gei­ßeln, die von Unwis­sen­heit getrie­ben immer neue Model­le ent­wickeln .... die dann eben­falls zu schei­tern ver­ur­teilt sind!]

*Update* / noch ein paar Gedan­ken zum Hin­ter­grund der Pro­ble­me bei der Energiewende

Schul­den macht der Staat für die Ener­gie­wen­de - wenn er Sub­ven­tio­nen zahlt, und zwar in sol­chem Umfang, dass einem die Augen tränen.
Das ver­link­te Video muß man natür­lich erst gese­hen haben um den Hin­ter­grund zu ver­ste­hen - ich ver­mu­te mal das ist mei­stens unter­blie­ben. Da geht es um den nicht mehr nur lästi­gen, son­dern anma­ßen­den und unge­setz­li­chen Ein­fluß der Netz­be­trei­ber, die die Erneu­er­ba­ren aus­brem­sen wo es nur geht. Die sich sogar erdrei­sten pri­va­te PV abzu­schal­ten und die Eigen­tü­mer zu zwin­gen teu­ren Netz­strom zu beziehen.

Das Ver­sa­gen der Poli­tik ist eng an die Pro­fits für Netz­be­trei­ber gekoppelt:
Die Poli­ti­ker sind ahnungs­los bis igno­rant, und des­we­gen den Netz­be­trei­bern aus­ge­lie­fert - in Fol­ge müs­sen es dann die PV Anla­gen Besit­zer aus­ba­den .... so killt man Initia­ti­ve, wie damals Herr Gabri­el die Solar­in­du­strie in Deutsch­land kaputt gemacht hat.

Neu­tra­li­tät ist gegen­über der Trick­se­rei der Ener­gie­kon­zer­ne gleich­be­deu­tend mit Schwä­che - das rei­ne *refe­rie­ren* von Maß­nah­men der Regie­rung ist zu dünn. Wenn sich etwas ändern soll müs­sen für die Bür­ger dicke Bret­ter gebohrt werden.

Das habe ich über all den vor­ge­stell­ten Neue­rungs­vor­ha­ben ver­mißt - es sind ja erst Plä­ne, Über­le­gun­gen, und Gedan­ken­spie­le: Ob das über­haupt umge­setzt wer­den wird steht in den Ster­nen, da dreht sich der Wind und schon wird wie­der einen 'neue Sau durchs Dorf getrieben.

LINKAus­ge­bremst, gedeckelt und plei­te - klimareporter°
Sie­he hier­zu auch → Geht das irgend­wie schnel­ler ...? [05.03.2022; 00:01h]

bookmark_borderPhotovoltaik für Alle
- ein US Programm das in der Breite wirkt

Die För­der­pro­gram­me hier­zu­lan­de waren wie ein Trop­fen auf den sprich­wört­li­chen 'hei­ßen Stein' - Solar und E-Auto im Ver­bund wur­de mit bis zu 10.000€ *geför­dert* und das bereit gestell­te Geld war inner­halb weni­ger Stun­den ver­braucht. Genutzt haben die­se För­de­rung Men­schen mit einem Ein­kom­men, das sie auch ohne För­de­rung dazu befä­higt hät­te die­se Moder­ni­sie­rung vorzunehmen.

Den unte­ren Ein­kom­mens­emp­fän­gern - ins­beśon­de­re Rent­ner, deren Haus ihre Inve­sti­ti­on für das Alter ist, die aller­dings kaum Geld 'übrig' haben um ener­ge­tisch zu sanie­ren, oder gar auf Erneu­er­ba­re umzu­stei­gen - wur­de eher noch Angst ein­ge­flößt, weil sie ihre Exi­stenz­grund­la­ge durch not­wen­di­ge Kosten für neue Hei­zungs­an­la­gen schwin­den sahen .... 

Was frü­her sicher schien: Woh­nen zu gün­sti­gen Bedin­gun­gen im eige­nen Haus, wur­de plötz­lich wie Treib­sand, der Alles zu ver­schlin­gen droht. Die Angst geht immer noch um, wenn­gleich mitt­ler­wei­le 'abge­wie­gelt' wur­de, doch 'die Kuh ist noch nicht vom Eis'.

Ganz anders die Pro­gram­me in USA - sicher kein Hort men­schen­freund­li­cher Markt­ver­hält­nis­se - jedoch in Sachen För­de­rung mit maxi­ma­ler Reich­wei­te und umfas­sen­der Ein­be­zie­hung der Men­schen die weni­ger Eigen­tum haben, ist es gelun­gen in vie­len der Teil­staa­ten Pro­gram­me zu gene­rie­ren die brei­te Ener­gie­schöp­fung aus Erneu­er­ba­ren mit gleich­zei­ti­ger För­de­rung gera­de der weni­ger Betuch­ten vereinen.

 


["click!" auf die Abbil­dun­gen vergrößert]

[Ange­sto­ßen wur­de die­se Erör­te­rung durch einen Freund in USA der im Staat Washing­ton, äußer­ster Nord­we­sten der USA, ansäs­sig ist. Sein Dach bekommt eine Solar­an­la­ge, deren Ertrag er für sei­ne Zwecke ver­brau­chen kann - die Kosten belau­fen sich auf eine lang­jäh­rig ange­leg­te, bezahl­ba­re Mie­te für die Solar­pa­nel - der Rest ist Sub­ven­ti­on auf Staatskosten] 

bookmark_borderEWE Oldenburg, Inkompetenz eines Unternehmens

Mein E-Mail an den Pressesprecher

Die bei­den Schrei­ben von EWE, die ich mit Abstand von zwei Tagen in der Post hatte: 

Zuerst das "Erle­di­gungs­schrei­ben" .... wor­auf­hin ich scher­zend zu mei­ner Frau sag­te "Nun muß ich auf wei­te­re Post von mei­nem bevor­zug­ten Gas­ver­sor­ger ver­zich­ten - aber wer weiß, mög­li­cher­wei­se schrei­ben sie mir doch nochmal!"
Ich soll­te Recht behal­ten, denn es folg­te zwei Tage spä­ter eine Mah­nung - mit fünf­mal berech­ne­ter Mahn­ge­bühr! Alle die­se Zah­lun­gen waren zum Zeit­punkt der jewei­li­gen Daten bereits bezahlt.

1. PS
Quel­le zum Zitat im E-Mail

bookmark_borderDer 'Durchbruch' ist erreicht ....

Hier der Link zur Titel­ab­bil­dung, die Ori­gi­nal­grö­ße ist da bes­ser zu erkennen.

Seit der elek­tri­schen Anbin­dung an das Grund­netz / das ört­li­che Ver­sor­gungs­netz düm­pel­te die erreich­te Lei­stung der drei Solar­fel­der bei weni­ger als 10% der theo­re­tisch erreich­ba­ren Kapa­zi­tät. Das konn­te so nicht bleiben.

Wesent­li­che Erkennt­nis der neu­er­li­chen Prü­fung der Ein­stel­lun­gen der Wech­sel­rich­ter [Drei­pha­sen-Hybrid-Wech­sel­rich­ter-SUN-10K-SG04L­P3-EU-Deye] hat erge­ben, daß ohne ange­schlos­se­ne Bat­te­rie eine Zuord­nung von "Master" bzw. "Slave" Attri­bu­ten für die bei­den Wech­sel­rich­ter ("Inver­ter") NICHT mög­lich ist. Das ist nötig um die bei­den Gerä­te so mit­ein­an­der zu ver­bin­den, daß alle Ein­stel­lun­gen am 'Master' Gerät sogleich auf das 'Slave' Gerät über­tra­gen wer­den. Der Her­stel­ler hat die­se Bedin­gung ele­gant zwi­schen aller­lei unwich­ti­gen Details im Benut­zer­hand­buch versteckt.

Das Hand­buch könn­te dadurch wesent­lich ver­bes­sert wer­den, wenn es eine Stich­wort­su­che ent­hiel­te, denn so wäre viel Zeit erspart wor­den um zu den wirk­lich wich­ti­gen Erklä­run­gen zu gelan­gen .... na ja, mög­li­cher­wei­se fin­det sich ein *ERKLÄR-BÄR*, der DEYE den Ver­bes­se­rungs­vor­schlag macht.

Heu­te wur­de also neu ein­ge­stellt - zunächst noch ohne Bat­te­rien - und der Ertrag ent­spricht nun den Aus­le­gun­gen der drei Arrays: Je ca. 5 kWpeak Lei­stung, wovon übli­cher­wei­se im Mit­tel 60% gewon­nen wer­den. Mit­hin 3 kW, das wur­de trotz zeit­wei­ser Abschal­tung des Systems (zur siche­ren Hand­ha­bung für die Prü­fung der Ein­stel­lun­gen) zum ersten Mal erreicht.

Nach Erwerb der nun­mehr nach Durch­mes­ser und Län­ge bestimm­ten Grö­ßen der Bat­te­rie­ka­bel (50mm², 2,4m Län­ge) folgt eine abschlie­ßen­de Betrach­tung zur Gesamt­an­la­ge, ins­be­son­de­re den Punk­ten an denen es 'hak­te' und nach Lösun­gen / Abhil­fe­mög­lich­kei­ten gesucht wer­den mußte. 

Wenn die­se Zusam­men­fas­sung heu­te einen posi­ti­ven *vibe* ver­mit­telt, dann ist das rich­tig & war beabsichtigt:
Die Zit­ter­par­tie ob ich als Laie die not­wen­di­ge und pas­sen­de Kon­fi­gu­ra­ti­on aus­ge­sucht habe ist vor­bei - der Ertrag wird uns all­mäh­lich vom Gas unab­hän­gig machen und die Ein­spei­sung wird nur in sehr engen Gren­zen erfolgen.

Ein beson­de­rer Dank geht an Herrn J. Weber für die erfolg­rei­che Neueinstellung.

bookmark_borderDie Rente ist sicher ...!

Den Satz in dem Titel sprach eins Nor­bert Blüm, ein lin­ker CDU Poli­ti­ker. Ja, lie­be Lesen­de, sowas gab es "Frue*er"™ ein­mal in unse­rem Land. Er war auch nicht der Ein­zi­ge. In CDU und SPD gab es immer ein­zel­ne Poli­ti­ker die von der jewei­li­gen Par­tei­li­nie abwi­chen wenn es um Rech­te für und Lei­stun­gen an jene Men­schen im Land ging die sich von "Erwerbs­ar­beit" ernährten. 

Seit die­ser Zeit ist das poli­tisch Spek­trum klamm­heim­lich immer wei­ter nach rechts abge­wan­dert. Freie Wäh­ler in Bay­ern und AfD anson­sten sind jetzt die ultra-rech­ten Par­tei­en, CDU ist klar rechts, unter­neh­mer­freund­lich ein­ge­glie­dert und was ein­mal die Sozi­al­de­mo­kra­ten unter Wil­ly Brandt waren sind nun die von der "Lin­ken". Ein armes Häuf­lein, das mitt­ler­wei­le sei­ne sozia­li­sti­schen Wur­zeln ver­leug­net und ohne Not vor den Kir­chen* ein­ge­knickt ist, gehol­fen hat es den Genos­sen nicht. Spä­te­stens mit Wagen­knechts Par­tei ist das Schick­sal der "Lin­ken" als Par­tei besiegelt.

In all den Höhen und Tie­fen des Lan­des war es tat­säch­lich die Ren­te, die von allen Regie­run­gen mit allen Mit­teln erhal­ten wur­de. Zwar gab es Kür­zun­gen um die Rela­ti­on Bei­trags­zah­ler zu Ren­ten­be­zie­hern abzu­mil­dern als sich abzeich­ne­te, dass bald anstatt sechs Arbei­ten­den die einen Rent­ner unter­hiel­ten die Quo­te über vier Zah­ler zu nun­mehr zwei Zah­lern pro Rent­ner fal­len würde.

Nun ist es die Ampel­ko­ali­ti­on, die die Ren­te end­gül­tig rui­nie­ren will. Fest ent­schlos­sen die FDP, die seit Jah­ren schon für eine Kapi­tal­deckung (gleich wel­cher Art) trom­melt - kein Wun­der, steht sie doch für jene Wäh­ler, die bei einem sol­chen Modell den höch­sten Pro­fit haben würden.

Es geht um die wei­ter­hin zu sichern­de Finan­zie­rung. Wenig­stens die­sen Pfei­ler will die aktu­el­le Regie­rung nicht schlei­fen. Die Finan­zie­rung jedoch soll im wei­te­sten Sin­ne über Geld­an­la­ge in Akti­en erfol­gen. Dabei gibt es zwei wesent­li­che Fehler:
1. das Grund­ka­pi­tal für den Ein­stieg muss 'geborgt' wer­den - zukünf­ti­ge Gene­ra­tio­nen wer­den die Zin­sen dafür auf­brin­gen müssen;
2. eine sol­che Geld­an­la­ge ist nicht unbe­dingt nur von Vor­teil durch Divi­den­den und Wert­stei­ge­rung - es gibt die Mög­lich­keit von har­schen Ver­lu­sten, die wie­der­um nie vor­her zu sagen sind - aber nach all­ge­mei­ner Beob­ach­tung seĺbst bei Inve­sti­tio­nen in ver­meint­lich 'bom­ben­si­che­re' Anla­ge­ob­jek­te von Fall zu Fall auftreten.

Wie­der ein­mal fal­len den Poli­ti­kern ledig­lich Model­le ein die von den Arbeit­neh­mern getra­gen wer­den sol­len. Dabei wäre doch ein Modell in das alle Bür­ger zah­len - egal wel­chen Beruf sie aus­üben - so wie es in der Schweiz und Öster­reich zu fin­den ist, sehr viel gerech­ter und vor allem sozi­al aus­ge­gli­chen. Die Bei­spie­le zei­gen, dass so - bei glei­cher Bela­stung der Zah­len­den! - die spä­te­ren Ren­ten das zwei- bis mehr­fa­che des­sen betra­gen was unser Modell der­zeit bereitstellt.
Zugleich könn­ten bis zur Errei­chung der kom­plet­ten Umstel­lung erhöh­te Bela­stun­gen des Ertrags aus Kapi­tal­an­la­gen und Gewin­nen von Unter­neh­men fest­ge­legt wer­den, denn schließ­lich sind die von Arbei­ten­den gene­riert worden.



Wie so oft fal­len Ent­schei­dun­gen die die höch­ste Kom­ple­xi­täts­stu­fe haben - dabei gilt doch nicht nur für das Kriegs­hand­werk der Satz "Nur das Ein­fa­che hat Erfolg".

 

 


* Da reibt sich der Alt-Lin­ke die Augen und sucht wo denn der Slo­gan "Reli­gi­on ist Opi­um für das Volk" geblie­ben ist.