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bookmark_borderAbsturz ins Mittelmaß ist nur der Anfang

Han­no­ver, die­se Woche: Finals - gespro­chen fi-nals 


Eine Ent­schei­dung mit ver­steck­ter Reich­wei­te, die sich erst bei nähe­rer Betrach­tung erschließt, steckt in der gewähl­ten Aus­spra­che­re­gel. Es soll *deutsch* gespro­chen wer­den - so wie im Audio-Schnip­sel dargestellt.
Das zugrun­de lie­gen­de eng­li­sche Wort "FINALS"
schlicht zu über­set­zen mit "End­aus­schei­dung", ist uner­wünscht. Zu kom­plex vom Anspruch her für schlich­te Gemü­ter die kein Eng­lisch spre­chen? Eine bil­li­ge Kon­zes­si­on an Unwis­sen­de, wäh­rend frü­her die Gele­gen­heit genutzt wur­de etwas Bil­dung zu ver­brei­ten, das Niveau zu heben?

Anstatt also das eng­lisch gespro­che­ne Wort als ver­bind­lich zu erklä­ren wichen die Ver­an­stal­ter auf die weni­ger ele­gan­te und schlicht­weg fal­sche Aus­spra­che eines eng­li­schen Wor­tes aus ... der Weg des gering­sten Widerstandes.
Ori­en­tie­rung am schwa­chen Kennt­nis­stand einer brei­ten Per­so­nen­zahl die schon durch so ele­men­ta­re Klei­nig­kei­ten über­for­dert ist.
Nicht die End­stu­fe, wie leicht erkennbar:
Denn wo ist die Gren­ze der *Ver­ein­fa­chung*?
Wie weit kommt man den schlich­ten Gemü­tern noch entgegen? 

Begon­nen hat es ein­mal mit den Hin­wei­sen auf Web­sei­ten "Vereinfachte/Einfache [auch: leich­te] Spra­che" die für einen klei­nen Per­so­nen­kreis abge­stellt waren - mitt­ler­wei­le hat sich der Adres­sa­ten­kreis um all jene Per­so­nen erwei­tert die die deut­sche Spra­che nie rich­tig erlernt haben. Man­che man­gels Gele­gen­heit. Vie­le schei­tern wegen man­geln­den Willens.

PS
Die ganz schwe­ren Fäl­le bedie­nen sich gar nicht erst der Sprache:
Sie grei­fen phy­sisch an und sto­ßen unver­ständ­li­ches Kau­der­welsch aus.

bookmark_borderBindet uns Frau Bär¹ einen Bären auf?
*update* [08.07.2026; 22:00h]

Kern­fu­si­on, aus einem Gramm Sub­stanz soviel Ener­gie wie aus ca. 11 t Koh­le gewin­nen, das ist der Traum der vie­le Mil­li­ar­den locker macht und der die *grü­ne Ener­gie­ge­win­nung* end­gül­tig auf das Sie­ger­trepp­chen heben soll.

Bis dahin ist es noch ein lan­ger Weg und der läuft zweigleisig:
- zum einen mit­tels Laser­en­er­gie, Träg­heits­fu­si­on,
- zum zwei­ten mit­tels Magnet­fu­si­on
Füh­rend sol­len lt. Berich­t¹ die USA und Deutsch­land sein, Chi­na erwähn­te in sei­ner Rede² der RWE Chef jedoch nicht.
Wie schon bei ande­ren Tech­no­lo­gien führt die Über­heb­lich­keit gegen­über den chi­ne­si­schen Fort­schrit­ten und Kapa­zi­tä­ten dazu deren Fähig­kei­ten feh­ler­haft ein­zu­schät­zen. Ich erlau­be mir daher die Annah­me, daß wir eines Tages vor der unzwei­fel­haf­ten Tat­sa­che ste­hen die Chi­ne­sen ganz vorn vor­zu­fin­den, denn wenn man die Bevöl­ke­rungs­zahl und die Wahr­schein­lich­keit von Hoch­be­gab­ten zugrun­de legt ist das Ergeb­nis unabdingbar. 

Kern­fu­si­on: Wo die Wert­schöp­fungs­ket­te für die unend­li­che Ener­gie reißt; [Lese­zeit: ca. 8 Minuten]
Stu­die zur Mach­bar­keit & Kosten­ab­schät­zung; Ist es zu erwar­ten, daß sich die Kosten für Fusi­ons­tech­nik jemals amortisieren?

Wohin dann mit all der Ener­gie? Die Ant­wort lau­tet: Bat­te­rien! Wäh­rend hier­zu­lan­de noch um die Fra­ge gerun­gen wird ob man lie­ber Kraft­wer­ke als Reser­ve vor­hal­ten oder Spei­cher-Bat­te­rien beschleu­nigt auf­bau­en soll­te, gibt es andern­orts³ kei­nen Zwei­fel was die Zukunft ver­langt .... wir wer­den also auf die­sem Feld durch die kon­ser­va­ti­ve Hand­lungs­wei­se der Poli­tik ins Hin­ter­tref­fen geraten.

¹ Top 1; ² Top 2; ³ Top 3; ⁴ Top 4; ⁵ Top 5

bookmark_borderDas Reiche-Phantom ....

Rei­che schwebt wie eine bedroh­li­che, alles ver­schlin­gen­de, dunk­le Haß-Wol­ke über­all da, wo für erneu­er­ba­re Ener­gie­er­zeu­gung gerun­gen wird.
Die dunk­le Sei­te wird nicht gewin­nen - das wis­sen wir seit "STAR WARS!"

Aus­schnitt aus der Diskussion:

Der­weil gibt es immer noch Men­schen die an das Gute glau­ben und vor lau­ter Aus­gleich zwi­schen den Lagern die Per­fi­die über­se­hen, die von der Sei­te der Ver­tre­ter der fos­si­len Nutz­nie­ßer mit Zäh­nen und Klau­en ver­tei­digt wird.

bookmark_borderZukunft der Energieversorgung & Klimaneutralität ....
dafür hat die Frau Minister keine Zeit!


Wel­che Grün­de könn­ten die Abwe­sen­heit recht­fer­ti­gen? Todes­fall und Beer­di­gung? Examens­fei­er eines Kin­des? Drin­gen­de, unauf­schieb­ba­re Operation?
Fal­len Ihnen, lie­be Lesen­de noch ande­re wich­ti­ge Grün­de ein?

Die Ausgangssituation:

".. Wie die Pres­se­stel­le des Nie­der­säch­si­schen Mini­ste­ri­ums für Umwelt, Ener­gie und Kli­ma­schutz mit­teilt, blicke der dies­jäh­ri­ge Vor­sit­zen­de der EnMK, Nie­der­sach­sens Ener­gie­mi­ni­ster Chri­sti­an Mey­er, mit Span­nung auf das Tref­fen mit sei­nen Amts­kol­le­gin­nen und -kol­le­gen und der Bun­des­wirt­schafts­mi­ni­ste­rin Reiche .."
[Quel­le]

Ein Zwischenstand:

".. Ener­gie­mi­ni­ster von 15 Bun­des­län­dern for­dern von Rei­che ein Fest­hal­ten am Aus­bau der erneu­er­ba­ren Ener­gien; 30.03.2026; 15:34h .."
»Meh­re­re Bun­des­län­der haben mich ange­sichts der fos­si­len Preis­trei­be­rei und der stän­di­gen neu­en Vor­schlä­ge aus dem Hau­se von Bun­des­mi­ni­ste­rin Rei­che zum Stopp des Aus­baus der Erneu­er­ba­ren, von Was­ser­stoff, der Wär­me­wen­de, der Net­ze, den Bat­te­rie­spei­chern und der Elek­tro­mo­bi­li­tät dazu aufgefordert«
[Quel­le]

Was *normal* ist und erwartet werden muß:

Die EnMK".. dient der Koor­di­nie­rung zwi­schen den Län­dern und der Zusam­men­ar­beit mit der Bun­des­re­gie­rung, die in der Regel durch den für Ener­gie zustän­di­gen Bun­des­mi­ni­ster als Gast teilnimmt .."
[Quel­le]

Warum geht kein Weg an mehr *Erneuerbaren* vorbei?

".. Es geht unter ande­rem um den Umfang, die Kosten und die zeit­li­che Gestal­tung der not­wen­di­gen Trans­for­ma­ti­on – und dies alles vor dem Hin­ter­grund der aktu­el­len welt­po­li­ti­schen Lage und der dar­aus resul­tie­ren­den neu­en Schwer­punkt­set­zun­gen. Die Dis­kus­si­on dar­über wer­den die Mini­ste­rin­nen und Mini­ster sowie Sena­to­rin­nen und Sena­to­ren nicht nur unter­ein­an­der, son­dern auch mit der zustän­di­gen Bun­des­mi­ni­ste­rin füh­ren, die regel­mä­ßig als Gast an der EnMK teilnimmt.
Berich­ti­gung: ".. Auch Bun­des­wirt­schafts­mi­ni­ste­rin Rei­che sei zeit­wei­lig zu der Kon­fe­renz zuge­schal­tet gewe­sen, teilt das Nie­der­säch­si­sche Mini­ste­ri­um für Umwelt, Ener­gie und Kli­ma­schutz mit .." "Zuge­schal­tet" heißt im Klar­text: Sie hat die offe­ne Dis­kus­si­on um ihre Lügen­mär­chen gescheut ....
[Quel­le]

Wo es *brennt*:

- Darum sei die aktu­el­le Ener­gie­po­li­tik der Bun­des­re­gie­rung völ­lig aus der Zeit gefal­len, kri­ti­sier­te Gold­schmidt: „Wenn wir weg wol­len von fos­si­len Ener­gien, müs­sen wir bei erneu­er­ba­ren Ener­gien mehr Tem­po machen. Dazu pas­sen das Netz­pa­ket mit dem Redis­patch-Vor­be­halt über­haupt nicht“;
- Gäbe es laut Gold­schmidt beim Aus­bau der Was­ser­stoff­tech­no­lo­gie mas­si­ve Defizite;
- Genau­so falsch sei­en das Cha­os bei der Dis­kus­si­on um das Gebäu­de­mo­der­ni­sie­rungs­ge­setz oder die ver­zwei­fel­ten Lebens­er­hal­tungs­ver­su­che für fos­si­le Ver­bren­nungs­mo­to­ren im Verkehr.

Warum sich die Ministerin davor drückt anwesend zu sein:

- „Mini­ste­rin Rei­che hat jedoch heu­te gesagt, dass sie mit den mei­sten ihrer Vor­ha­ben noch nicht ein­mal in der soge­nann­ten Früh­ko­or­di­nie­rung ist, also noch nicht ein­mal in der Res­sort­ab­stim­mung“, kri­ti­sier­te Gold­schmidt. Vie­le Pro­jek­te wür­den daher auf Eis lie­gen. „Natür­lich muss man bei Rege­lun­gen auch mal nach­ju­stiert. Aber es kann nicht sein, dass wir nach 1,5 Jah­ren immer noch nicht wis­sen, wann es zu Ent­schei­dun­gen kommt“.
[Quel­le]



Ihre Lügen zu den Absich­ten die sie ver­folgt kann sie in Talk-Shows, Inter­views mit selbst ahnungs­lo­sen Mode­ra­to­ren und in Zei­tungs­ar­ti­keln unwi­der­spro­chen ver­brei­ten - jedoch im Krei­se der Fach­mi­ni­ster aus den Län­dern wür­de sie schnell her­aus­fin­den, daß ihre Masche der nur ver­meint­li­chen, rein rhe­to­ri­schen För­de­rung der Erneu­er­ba­ren durch­schaut ist, und ihr hef­ti­ger Wider­stand ent­ge­gen gebracht würde.
Kein Wun­der also, daß sie sich dem nicht aus­set­zen will und fernbleibt!
Ein Armuts­zeug­nis ange­sichts der Trag­wei­te der Ener­gie­ent­schei­dun­gen für die Zukunft des Stand­orts Deutsch­land
 

 

bookmark_borderUngarn: Hoffnung für mehr Demokratie in Europa?

Zunächst ein­mal fol­gen­de Grunderkenntnis:

Jedes auto­kra­ti­sche System hat eine begrenz­te Halb­werts­zeit. Das heißt, die Selbst­be­rei­che­rung, Kor­rup­ti­on und Ver­brei­tung von Lügen wird nach und nach offen­bar und dann fällt es den Bür­gern wie Schup­pen von den Augen wie es tat­säch­lich um ihr Land steht! Die Ent­täu­schung schlägt in Abwehr um und es kommt zur *Abrech­nung* mit den bis­her Verantwortlichen.

Ungarn befin­det sich nun auf dem Weg zurück nach Euro­pa, weg von Putin, der eine Infor­ma­ti­ons- und Angriffs-Quel­le ver­liert. Nun kommt es dar­auf an die kom­men­den Regie­ren­den mit ihrem Spit­zen­kan­di­da­ten Péter Magyar, Magyars Tis­za-Par­tei, bei der schwie­ri­gen Auf­ar­bei­tung im Staa­te zu hel­fen. Nach Aus­zäh­lung von 84,9 Pro­zent der Stim­men ent­fal­len auf Tis­za 138 von 199 Man­da­ten – das ent­spricht 69,35 Pro­zent und ist eine not­wen­di­ge Mehr­heit um tat­säch­li­che Refor­men in Gang zu setzen.

Mit Span­nung schau­en wir nun ob die­ser Fest­stel­lung / Erkennt­nis nach Über­see, nach den Ver­ei­nig­ten Staa­ten, und stel­len uns die Fra­ge wie lan­ge dort noch der Prä­si­den­ten­dar­stel­ler sein Unwe­sen trei­ben darf, bevor ihn der Mob von Fackel­trä­gern, bewaff­net mit Spitz­hacken, Heu­ga­beln und Dresch­fle­geln aus dem Amt vertreibt.

Auch die Dele­ga­tio­nen von US-Poli­ti­kern die Orban stüt­zen soll­ten waren den Ergeb­nis­sen nach eher kon­tra­pro­duk­tiv. Das läßt für unse­re Polit­land­schaft hof­fen. Denn die Ent­zau­be­rung des eben nicht *almigh­ty* MAGA Kults und des­sen Ver­ban­de­lung mit der AfD könn­te sich als ent­schei­den­der Antrieb zu einer Umkehr vie­ler Wäh­len­den hier­zu­lan­de her­aus­stel­len. Man darf ja 'mal auf Ver­nunft hoffen ....

Und wo wir gera­de dabei sind:

Deutsch­land ist fer­tig mit Frau Rei­che, der Ener­gie-Mafia, und der scham­lo­sen Abzocke samt zuge­hö­ri­gen Lügenmärchen!

 

bookmark_borderAch, wie schön war's doch vordem mit Mutti Merkel.
Sooo bequem!

[BEZUG: Wie Deutsch­land die Poli­tik zur Erzie­hungs­an­stalt umbaut – und dabei die Pro­ble­me ver­fehlt #cdupt26]

Eine wirk­li­che Abhil­fe gegen­über dem Pro­blem des Sucht­po­ten­ti­als *(a-)sozialer Medi­en* ist nicht nur "poli­tisch unat­trak­tiv", son­dern weit über den Sach­ver­stand derer hin­aus die letzt­end­lich ihre Stim­me für eine Ände­rung der bis­he­ri­gen Regeln abge­ben müs­sen. Das wäre ja noch inner­halb der Nor­men die seit Jah­ren trau­ri­ger­wei­se für Poli­ti­ker gel­ten, die oft nur "Abnicken" was der Frak­ti­ons­zwang ihnen abverlangt.
Fer­ner weit über dem Hori­zont derer, die im Sin­ne einer Rege­lung For­de­run­gen an die Betrei­ber stel­len müs­sen, die die­se erstens tat­säch­lich hand­ha­ben, sprich tech­nisch umset­zen kön­nen, und die -vor allem!- dann auch geprüft, und im Über­tre­tens­fall sank­tio­niert wer­den können!

Da Poli­tik unzwei­fel­haft zu einer Per­sön­lich­keits­schau wie bei einem "Beau­ty-Pageant" (Schön­heits­wett­be­werb) ver­kom­men ist und es nicht um Kom­pe­tenz son­dern Pro­porz und *Attrak­ti­vi­tät* (bestimmt durch 'Pro­fi­l­agen­ten'{?}) geht.
Da kom­men dann sol­che Fäl­le wie die Frau Wirt­schafts-Lob­by­istin-Fos­sil-Mini­ste­rin Kathe­ri­na Rei­che und extre­me Hard­li­ner wie Innen­mi­ni­ster Dob­rindt her­aus: Geschlif­fe­ne Per­sön­lich­kei­ten, an denen jede Art von Kri­tik abprallt wie Was­ser­trop­fen von einem Lotusblatt.


Das Übel an der Wur­zel zu packen hie­ße: Medi­en­kom­pe­tenz der Her­an­wach­sen­den stär­ken, sie auf die Fall­stricke der *a-sozia­len* Medi­en vor­be­rei­tend zu beglei­ten und ihnen an Bei­spie­len auf­zei­gen wie man den Medi­en­kon­sum beschrän­ken kann ohne 'abge­hängt' zu sein.
 

 

bookmark_borderEs war einmal ein Steh-auf-Männchen, das lebte ....

Es war ein­mal ein Steh-auf-Männ­chen, das leb­te schon vie­le Jah­re in Amerika.
Bevor irgend­wer erken­nen konn­te, daß es ein Steh-auf-Männ­chen wer­den würde
steck­te man es in eine gewöhn­li­che Schu­le, wo es haupt­säch­lich Unru­he stiftete.
Das moch­ten weder sei­ne Eltern noch die Schu­le, und des­we­gen hieß es:
Ab und ins Inter­nat, ein Mili­tär-Inter­nat, in dem soll­te das Steh-auf-Männchen
ler­nen sich zu beneh­men und end­lich wirk­lich etwas zu lernen.
Weder das Eine noch das Ande­re wur­de erreicht:
Steh-auf-Männ­chen war faul, blieb dumm und lern­te das Mili­tär zu hassen.
Sein Papa brach­te es durch Ein­satz sei­nes Ver­mö­gens in einer Uni­ver­si­tät unter,
einer, in der man sich durch­mo­geln konn­te, und wenn man viel Geld hatte
konn­te man dort sogar einen Abschluß kau­fen der etwas hermachte.

Zum Mili­tär brauch­te das Kerl­chen nicht weil es kran­ke Füße hatte.
Das war zwar geflun­kert, aber wenn wer viel Geld hat, und schlech­te Erfahrung
mit Mili­tär, und teu­re Ärz­te, die für einen Bat­zen cash pas­sen­de Gutachten
schrei­ben, dann kann man vom Wehr­dienst frei­ge­stellt werden.
Als der Papa vom Steh-auf-Männ­chen, bei dem es des­sen Pro­fes­si­on gelernt hatte,
starb, erb­te es einen gro­ßen Brocken des­sen was das Erbe ausmachte.

Nun war das Büb­chen froh: Nicht im Krieg ster­ben, dazu ein fet­tes Vermögen,
und es rief "Was kostet die Welt, wer macht mir einen DEAL, ich will sie haben!"
Doch es wur­de bald gewahr, daß sein Geld nicht reich­te die Welt zu kaufen.
So grü­bel­te es ein wenig und dach­te: Wenn ich eine wei­te­re Fir­ma aufmache
und damit Geld ver­die­ne kommt genug zusam­men die Welt zu kaufen.
So grün­de­te das Steh-auf-Männ­chen eine Fir­ma, dann noch eine, und noch eine und wie­der eine neue, und so weiter.
Jüng­stes Opfer sei­ner Unfähigkeit:
Das erst vor kur­zem nach ihm (mit-)benannte Kennedy-Center!

War­um, so wer­den Sie sich fra­gen, immer mehr Firmen? 

Ganz ein­fach: Mit kei­nem der Geschäf­te ver­dien­te das Steh-auf-Männchen
wirk­lich Geld weil es ein­fach zu blöd war die Fir­men so zu führen,
daß sie pro­fi­ta­bel wur­den. Er muß­te immer von Papas Geld was reintun
weil nichts so rich­tig funk­tio­nier­te, nicht wie er sich das vorstellte.
Weil er näm­lich immer alle Geschäfts­part­ner um ihr Geld betrog, seine
Ange­stell­ten mit Hun­ger­löh­nen abspei­ste, von kei­nem der Geschäfte
die er grün­de­te genug ver­stand um damit etwas zu verdienen ....

Da bekam es den Namen "Steh-auf-Männ­chen", denn obwohl eine Fir­ma nach
der ande­ren Plei­te ging ret­te­te er sich dadurch, daß er Rech­nun­gen nicht
bezahl­te, Geschäfts­part­ner ver­klag­te ob wohl alles OK war, und sie so in
Kon­kurs trieb, weil er noch was von Papas Ver­mö­gen hat­te, die Anderen
aber nicht.

Um dann nicht ins Gefäng­nis gewor­fen zu wer­den beschloß es
- wie einst Adolf Hit­ler - Poli­ti­ker zu wer­den, riß das Maul auf wie er,
log alle Welt an, wie er, weil er Alles viel bes­ser machen könn­te, und schaffte
ein Feind­bild, wie er .... das war das erste Mal, daß er etwas auf
die Bei­ne stell­te das eine Wei­le funk­tio­nier­te, doch dazu spä­ter mehr:
Er mach­te ein­fach was die­ser Herr Hit­ler in sei­nem Buch "Mein Kampf!"
geschrie­ben hat­te und ließ sei­ne Par­tei­kol­le­gen wis­sen bei ihm würde
das dies­mal bes­ser klap­pen als in Deutsch­land nach 1933 .... 

Er wur­de auch gewählt.
Ein­mal. Das hat ihn sehr geär­gert, weil er so viel Mist gebaut hatte,
daß man ihn dafür auf Jah­re ins Gefäng­nis hät­te stecken können.
Sei­ne Geg­ner waren aller­dings über­heb­lich, unge­schickt und langsam,
wes­we­gen er nicht ver­ur­teilt wur­de und noch­mal von sei­nen tum­ben Wählern
zum Prä­si­den­ten­dar­stel­ler gemacht wurde.

Jetzt hat der Lump alle Vor­sicht, Rück­sicht und Mensch­lich­keit über Bord geworfen.
Hat - wie Hit­ler die SS - eine eige­ne Poli­zei gegrün­det, sei­ne heißt ICE.
In den weni­gen Mona­ten seit Janu­ar 2025 hat er nur eines erfolg­reich verstanden:
Sich in der gan­zen Welt, auf sei­nem Kon­ti­nent, und zu Hau­se Fein­de zu schaffen.

So vie­le Fein­de - so wenig Aus­sicht irgend­wie doch noch davon zu kommen
und das Gefäng­nis zu ver­mei­den. Zwar hat er noch­mal mit sei­nem Amt wie ein
Mafio­si Zah­lun­gen erpreßt und sein Ver­mö­gen ver­dop­pelt, doch hel­fen wird
ihm das nicht. Aller­dings ist das nicht in Stein gemei­ßelt: Der Supre­me Court hat ihm ja bekannt­lich einen Per­sil­schein gegen jed­we­de Ver­fol­gung ausgestellt. 

Bleibt mir nur noch fest­zu­stel­len was mei­ne Groß­mutter stets zitierte:
Die Müh­len der Gerech­tig­keit mah­len lang­sam - aber sicher!

PS zur Titel-Bildzeile:
Nach­dem der von ihm ein­ge­setz­te Auf­sichts­rat dar­auf gedrängt hat das Ken­ne­dy-Cen­ter mit dem Trump'schen Namen zu schmücken(!) sind Künst­ler und Zuschau­er fern­ge­blie­ben und haben die Abon­ne­ments gekün­digt .... ein wei­te­res Unter­neh­men das blüh­te und nun durch sein Ein­wir­ken zu Grun­de geht ...!

bookmark_border*Slippery Slope* oder Rutschige Gefällestrecke ....

Das ken­nen Sie bestimmt:
Man glaubt eine Schrä­ge im Abstieg mei­stern zu kön­nen, kommt ins Rut­schen, lan­det auf dem Aller­wer­te­sten, schabt sich Ellen­bo­gen und Hän­de auf und rutscht trotz­dem immer wei­ter bis es fla­cher wird .... an Wie­der­auf­stieg an glei­cher Stel­le ist nicht zu denken!

Nun neh­men wir die­ses Bild und legen es über die Gescheh­nis­se in unse­rem Land.
Wir sind dabei abzu­rut­schen, und die Bedin­gun­gen dafür sind jah­re­lang bekannt, doch von Poli­ti­kern jeg­li­cher Cou­leur wer­den sie igno­riert und der Öffent­lich­keit gegen­über geleugnet.

Dazu ein Zitat, in dem deren Hand­lun­gen, die Dis­kre­panz zwi­schen Anspruch und Aus­füh­rung, noch­mal deut­lich aus­ein­an­der gepflückt werden:


[Ich hat­te in frü­he­ren Artikeln/Kommentaren schon die jetzt wie­der in Füh­rungs­po­si­tio­nen befind­li­chen Damen und Her­ren benannt: Ehe­ma­li­ger Bank­an­ge­stell­ter mit dritt­klas­si­gem Fern­stu­di­um, ehe­ma­li­ger Sozio­lo­ge in Ver­wal­tungs­tä­tig­keit, ehe­ma­li­ge Ener­gie-Lob­by­istin, etc.; Par­la­ments­prä­si­di­um: Ehe­ma­li­ge Wein­kö­ni­gin, mit *Reli­gi­on & Sozi­al­kun­de auf Lehr­amt* als Num­mer Zwei im Staat]

Das Land, Deutsch­land, ist voll von hoch­ge­bil­de­ten und welt­weit aner­kann­ten Fach­leu­ten in allen Fach­be­rei­chen - regiert wird hin­ge­gen von Lob­by­isten, Oppor­tu­ni­sten, Stu­di­en­ab­bre­chern, und Men­schen mit zwei­fel­haf­tem Ver­hält­nis zur Ver­fas­sung und bür­ger­li­chen Rechten.

Kein Wun­der also, wenn Bür­ger am Gelin­gen der Demo­kra­tie hier­zu­lan­de zweifeln.

bookmark_borderWas an meinen Wänden hängt .... [feat. → kniebes]

Was an mei­nen Wän­den hängt .... und wofür ich teil­wei­se sehr trag­fä­hi­ge Haken zur Auf­hän­gung brauchte:
Ori­gi­na­le Kunst in auf­wän­di­gen Rah­men, von Ölbil­dern bis Litho-Druckgrafik,
Foto­gra­fier­te Bil­der und Kollagen,
eine Wanduhr,
Kalender.

Es gibt aller­dings Men­schen deren Wän­de kahl blei­ben. So wie bei kniebes.com, Neue Nach­barn neben­an, von des­sen web­log die Abbil­dung oben im Titel stammt.
In einer sol­chen Woh­nung käme ich mir wie im Gefäng­nis vor.
Obwohl: Selbst dort sind Bil­der an der Wand erlaubt!

Oder es gibt sol­che Nach­barn, wie ich sie vor­mals in einer frisch gekauf­ten Dop­pel­haus­hälf­te just außer­halb von Mün­ster (i.Westf.) erlebt habe. Als wir ein­ge­zo­gen sind waren die dort woh­nen­den Nach­barn schon vie­le Jah­re Besit­zer der ande­ren Hälf­te, und in den ersten Gesprä­chen schien das so, als ob es sich auf abseh­ba­re Zeit nicht ändern wür­de. Das war aller­dings eine Fehl­ein­schät­zung, zog doch nach nur vier Mona­ten dort ein jün­ge­res Ehe­paar mit einem Kind ein.

So begann wenig spä­ter ein Bohr-Mara­thon über vie­le Mona­te, der deren Wän­de nach der Akti­vi­tät mit Bohr­häm­mern zu urtei­len wie Schwei­zer Käse hät­te aus­se­hen las­sen müs­sen. Da wir ja spie­gel­bild­li­che Räu­me hat­ten konn­ten wir das Muster wo gera­de gebohrt wur­de in etwa nach­voll­zie­hen und stan­den oft in Ver­wun­de­rung da und frag­ten uns: "Wie kann es sein, daß in die­sem Haus­be­reich so lan­ge und so oft gebohrt wer­den kann?"

Wis­sen sie wie ich das schließ­lich been­det habe?

Ich habe eine Urkun­de erfun­den. Der Inhalt war 

"Dem erfolg­reich­sten Heim­wer­ker im Fach "Löcher boh­ren" wird hier­mit der "Gol­de­ne BOHRHAMMER" in Wür­di­gung sei­ner mona­te­lan­gen Akti­vi­tät ver­lie­hen. Er hat es ver­mocht - trotz die­ser anhal­ten­den Tätig­keit die Wän­de mit Löchern zu ver­se­hen - den­noch die Sta­bi­li­tät der Sta­tik nicht zu beeinträchtigen."

Es war eine wirk­lich gelun­ge­ne Urkun­de mit Schnör­keln und beein­drucken­den Unter­schrif­ten von fik­ti­ven Men­schen in wich­ti­gen fik­ti­ven Funktionen.

Die Urkun­de habe ich rah­men las­sen und ver­packt, dann die Ver­packung teil­wei­se wie­der auf­ge­ris­sen, so, daß man die ersten Wor­te lesen konn­te. Sodann beim Nach­barn geklin­gelt und sie ihm mit dem Hin­weis über­ge­ben sie sei ver­se­hent­lich bei mir abge­ge­ben wor­den und müs­se wohl für ihn sein.

Das Boh­ren war umge­hend vorbei.
Bis wir aus­ge­zo­gen sind (weil wir ein Haus im Stadt­be­reich von Mün­ster gekauft hat­ten) haben wir nie wie­der mit den Nach­barn gespro­chen, und wenn ich mich recht erin­ne­re ver­mie­den sie es über­haupt direkt mit uns zusammenzutreffen ....

Nach­satz
Ich hat­te erst vor bei knie­bes, Jour­nal & Pho­to­blog einen Kom­men­tar zu schrei­ben - ging bedau­er­li­cher­wei­se nicht, weil es eines von die­sen moder­nen Web­logs ist, die die Kom­men­tar­funk­ti­on, einst das wesent­li­che Merk­mal von Web­logs, abge­schafft haben. Es könn­te natür­lich sein, daß ich alter Opi sie nur nicht gefun­den habe. Als Aus­gleich weiß ich aber nun wel­che Musik im Hin­ter­grund lief als der Arti­kel ent­stan­den ist.
Mög­li­cher­wei­se ist es aber ganz anders und knie­bes klebt Sachen an die Wand ..?!

bookmark_borderAußer Spesen nichts gewesen ..?!

Der *deal maker* hat­te sei­ne Show.
Die gan­ze Ange­le­gen­heit, koste es was es wol­le, durch­ge­peitscht um den Nobel Preis zu erzwingen?
Mehr inter­es­sier­te ihn sowie­so nicht.

Hamas Inhaf­tier­te frei­las­sen ohne Ver­pflich­tung der Orga­ni­sa­ti­on ihre Waf­fen abzu­ge­ben macht die­se Far­ce wert­los. Über­haupt: Wie kann man einen sol­chen Pomp ver­an­stal­ten ohne die Kon­flikt­par­tei­en ein­zu­bin­den? Ohne deren psy­chi­sche Unter­stüt­zung und phy­si­sche Anwe­sen­heit über sie zu bestim­men - und den­noch zu erwar­ten das sei schon OK?

Alle Vor­ha­ben die Trump je ange­faßt hat sind gescheitert.
Auch dieses.

Trump wird - wenn das offen­bar ist - Schul­di­ge für das Schei­tern finden.
Alle sind im Visier - nur er natür­lich nicht.

Vie­le unse­rer EU-Poli­ti­ker haben ihm die Kulis­se berei­tet. Sie soll­ten sich dafür schä­men mit einem sol­chen Lüg­ner, Dreck­sack, und Ver­bre­cher über­haupt zu spre­chen, geschwei­ge denn ihm auch noch den Bauch zu pinseln.

Gel­ten denn in Euro­pa Sit­te, Moral und Anstand nichts mehr?
Hier­zu­lan­de hät­te man ihm die *Bür­ger­li­chen Ehren­rech­te* aberkannt, ihn mit Schimpf & Schan­de geächtet!
Soll das ein Vor­bild für die Jün­ge­ren im Lan­de sein?

Wenn man ein klit­ze­klei­nes biß­chen Posi­ti­ves fin­den will:
Jeden­falls ist die­ses Para­de­bei­spiel eine War­nung für die poten­ti­el­len Frie­dens­ver­hand­lun­gen im Fall Ukrai­ne. Was Trump sagt hat kei­ner­lei Wert - ein Frie­dens­ver­trag hat kei­nen Wert wenn er nicht alle Betei­lig­ten ein­be­zieht, und sowohl ihre Teil­nah­me, als auch ihre Zustim­mung, gesi­chert ist.

[Quel­le Titel­bild]

bookmark_borderStumme & schleichende Bedrohung der Menschheit

Es fin­det eine fast unmerk­ba­re Ver­schie­bung statt die die Wenig­sten von uns aktiv wahr­neh­men. Vor ein paar Jah­ren hat­te ich ein Erleb­nis, das mir die Augen öff­ne­te und die Gefahr, die der Mensch­heit droht, erst so rich­tig klar machte. 

Nein, es geht nicht um Krieg, Hun­gers­not und Klimakatastrophe.
Es geht um Wis­sen das nicht gegoo­gelt ist, son­dern ein­ge­spei­cher­tes Wis­sen dar­stellt! Das, was man "Frue*er"™ als "All­ge­mein­bil­dung" bezeich­net hat. Wiki­pe­dia weist aller­dings auf einen wesent­li­chen Punkt hin, der all­zu oft ver­nach­läs­sigt wird:

Die Gleich­set­zung von All­ge­mein­bil­dung und All­ge­mein­wis­sen unter­schlägt jedoch die Befä­hi­gun­gen des Ver­stan­des, die erfor­der­lich sind, um die Wis­sens­in­hal­te zuein­an­der in Bezie­hung zu set­zen. Erst damit wird es mög­lich, Inhal­te abruf­ba­ren Wis­sens in Zusam­men­hän­gen zu ver­ste­hen. Unver­stan­de­nes lexi­ka­li­sches Stich­wort­wis­sen wird in der Fach­welt eher als „Halb­bil­dung“ aufgefasst.
[All­ge­mein­bil­dung]

Was soll das, wer­den Sie sich fra­gen, war­um soll­te ein wenig weni­ger Wis­sen so gefähr­lich sein?
Es ist gar nicht die Fül­le des Wis­sens allein. Es ist der dar­aus - also aus mehr oder weni­ger ver­füg­ba­rem Wis­sen - ent­ste­hen­de Wan­del des Den­kens und der Urteilsfähigkeit:
Die Beur­tei­lung und Abspei­che­rung des­sen, was als Infor­ma­ti­on auf uns ein­strömt, wird vom vor­han­de­nen Infor­ma­ti­ons­stand geformt. Erst aus dem Zusam­men­wir­ken von gei­sti­gem Ver­ständ­nis der Infor­ma­tio­nen und deren Ein­ord­nung wird ein akzep­ta­bles Weltbild.

Wer also selbst weni­ger - para­tes, durch frü­he­res Ler­nen geschaf­fe­nes - Wis­sen hat, wird sei­ne Umge­bung, sei­ne Mit­men­schen, und sei­nen Lebens­raum anders betrach­ten als Jene, die über einen grö­ße­ren Umfang und bes­se­re Ver­ar­bei­tungs­fä­hig­keit verfügen.
Siehe:

[Quel­le]

Gehen wir nun in die Zeit vor dem Auf­schwung der digi­ta­len Revo­lu­ti­on zurück und betrach­ten wie gelebt und gelernt wur­de, so wird klar wel­cher Unter­schied nicht ohne Fol­gen blei­ben kann. Bücher und Unter­rich­te waren damals noch die wesent­li­che Quel­le des Wis­sens­zu­ge­winns. So konn­te pro Zeit­ein­heit nur begrenz­tes Wis­sen ange­sam­melt wer­den - doch die­se Begren­zung ist nicht wesent­lich ver­schie­den wenn man die heu­ti­ge Situa­ti­on ansieht. Denn an der Auf­nah­me­fä­hig­keit der Mensch­heit hat sich - noch - nichts verändert.
Was sich geän­dert hat ist der Inhalt des­sen was kon­su­miert wer­den kann, was ange­bo­ten wird, und vor allem wie es die Betrach­ten­den auf­neh­men kön­nen, sei es gewollt oder unterbewußt.

Die Ten­denz geht weg von Fak­ten hin zu Mei­nun­gen, grund­le­gen­de Struk­tu­ren der Wis­sen­schaft wer­den nicht durch Ver­su­che und Beob­ach­tung wider­legt, son­dern allei­ne durch Zwei­fel, gegen­tei­li­ge Mehr­heits­bil­dung oder schlicht Unver­ständ­nis wegen man­geln­der Grund­la­gen an Erkenntnissen.

Der Vor­gang ver­stärkt sich durch zuneh­men­de Nut­zung der digi­ta­len Kapa­zi­tä­ten und führt - schlei­chend - zu einem Teufelskreis:
Weni­ger eige­nes, ein­ge­spei­cher­tes Wis­sen läßt das Inter­es­se und den Fokus schwin­den Neu­es dazu zu ler­nen; die sofor­ti­ge Ver­füg­bar­keit von digi­tal gespei­cher­ter Infor­ma­ti­on macht für Vie­le das 'selbst-ler­nen' zu einer über­flüs­si­gen Auf­ga­be, da sie noch dazu beschwer­li­cher ist als digi­tal Abruf­ba­res zu nut­zen. Es wird immer weni­ger Wis­sen beim Indi­vi­du­um übrig blei­ben, denn wer ver­lernt hat zu ler­nen hat immer weni­ger Inter­es­se es zu ändern, es aufzufrischen. 

Zukünf­ti­ge Gene­ra­tio­nen wer­den sich immer mehr auf fremd­ge­steu­er­te Infor­ma­tio­nen ver­las­sen. Deren Beur­tei­lung auf Rele­vanz und Plau­si­bi­li­tät wird zuneh­mend erschwert, denn es fehlt an selbst gewon­ne­nen Erfah­run­gen und einem sta­bi­len Denk­ge­bäu­de, in das das erwor­be­ne Wis­sen ein­ge­fügt ist - ein sol­ches Muster wird gar nicht erst gebil­det wenn vor­ran­gig und unkri­tisch Ver­laß auf ange­bo­te­ne Infor­ma­tio­nen herrscht.

Zusam­men­ge­faßt ent­steht dem­nach fol­gen­des Bild:
Die Steue­rung der Infor­ma­tio­nen wird kom­plett von einer immer klei­ner wer­den­den Zahl von Pro­du­zen­ten bestimmt wer­den und die Kon­su­mie­ren­den haben immer weni­ger Urteils­fä­hig­keit man­gels nie oder nur bruch­stück­haft erwor­be­nem Wissen.
Wir steu­ern ohne Brem­sen auf eine Zukunft zu in der die Mensch­heit sich durch Kli­ma­ver­än­de­run­gen selbst aus­merzt, und auf dem Weg dort­hin durch den Ein­fluß weni­ger, den öffent­li­chen Dis­kurs beherr­schen­der, Krei­se dar­an gehin­dert wird deren Nar­ra­tiv zu hin­ter­fra­gen oder gar ad absur­dum zu führen.
Mög­li­cher­wei­se ist die­se Ent­wick­lung auf ande­ren Pla­ne­ten im Uni­ver­sum ähn­lich gelau­fen und da hät­ten wir einen wei­te­ren Grund dafür, daß es nie gelin­gen wird mit *Ali­ens* in Kon­takt zu kommen ....


[Anstoß zur Beschäf­ti­gung mit dem The­ma: Out­sour­cing Our Memo­ry: How Digi­tal Tools Are Res­ha­ping Human Thought; Kathe­ri­ne Brod­s­ky; August 15, 2025; 12 min read ]

bookmark_borderCHINA, das medientechnisch vernachlässigte Land

Wann haben Sie, lie­be Lesen­de, zuletzt einen Arti­kel zu Gescheh­nis­sen in Chi­na gesehen/ gele­sen? Damit mei­ne ich nicht Nach­rich­ten zu Par­tei­ta­gen, Stel­lung­nah­men zu Reden ande­rer Regie­rungs­mit­glie­der über Chi­na und selbst­ver­ständ­lich auch nicht Klatsch aus der Medienbranche.
Wie sieht es mit der tech­no­lo­gi­schen Ent­wick­lung und dem Fort­schritt der Wis­sen­schaf­ten dort aus? Nada, Null, Nix!

Nein, son­dern so *rich­ti­ge* Nach­rich­ten über den All­tag der Bevöl­ke­rung, über Fami­li­en, über das Berufs­le­ben, die Woh­nungs­si­tua­ti­on, die Ver­sor­gungs­la­ge, die all­ge­mei­nen Lebens­hal­tungs­ko­sten und was man dort so als Frei­zeit­be­schäf­ti­gung macht.

Wir wer­den in den Öffent­li­chen Medi­en mit immer neu­en Kri­mis bedient, Talk­shows an fast jedem Wochen­tag, der Ätna spuckt Feu­er, und in Paki­stan gibt es Über­schwem­mun­gen. Aus USA wird über die Unver­schämt­hei­ten und - ent­schul­di­gen Sie die For­mu­lie­rung - jeden Furz des Prä­si­den­ten­dar­stel­lers Trump und sei­ne Lach­trup­pe von Dilet­tan­ten berichtet.

Doch was so täg­lich in Chi­na pas­siert ist offen­bar kei­ne (oder: fast kei­ne) Sen­dung wert.
Mich macht so etwas stut­zig und ich kann mir zwei Grün­de dafür vorstellen:

1. Es wür­de hier zu Beschä­mung, Neid und drän­gen­den Fra­gen an die Poli­tik füh­ren wenn man unse­re Ver­hält­nis­se ver­glei­chen wür­de - weil die Chi­ne­sen hier als dum­me Bau­ern dar­ge­stellt wer­den obwohl sie uns doch in den mei­sten Fel­dern des orga­ni­sier­ten Staats­we­sen weit vor­aus sind;
2. Es herrscht blan­ke Unkennt­nis und Ideen­lo­sig­keit bei den Medi­en was und wie man über Chi­na berich­ten könn­te, weil man nicht das nöti­ge Per­so­nal vor Ort hat, oder, wenn man es hat, beschränkt es sich auf sowie­so schon über­la­ste­te Kor­re­spon­den­ten die für meh­re­re Inter­es­sen­ten arbei­ten und ein­fach kei­ne Zeit zu Krea­ti­vi­tät und mehr als Rou­ti­ne-Bla-bla haben.

Klar, es gibt mehr, kei­ne Fra­ge, doch das sind die ersten Gedan­ken die ich dazu hatte/habe. Wie sehen Sie das - füh­len Sie sich *aus­rei­chend* und/oder *umfas­send* zu Chi­na informiert?
Geben Sie ein­mal in einer Such­ma­schi­ne "Chi­ne­si­sche Impres­sio­nen" ein - nur Kli­schee, Folk­lo­re, Geschich­te, das *moder­ne* Chi­na fin­det dort NICHT statt. Es sei denn auf Berichts­ei­ten von pri­va­ten Besu­chern die kein Besuchs­pro­gramm gebucht haben.