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Ach, wie schön war's doch vordem mit Mutti Merkel.
Sooo bequem!

[BEZUG: Wie Deutsch­land die Poli­tik zur Erzie­hungs­an­stalt umbaut – und dabei die Pro­ble­me ver­fehlt #cdupt26]

Eine wirk­li­che Abhil­fe gegen­über dem Pro­blem des Sucht­po­ten­ti­als *(a-)sozialer Medi­en* ist nicht nur "poli­tisch unat­trak­tiv", son­dern weit über den Sach­ver­stand derer hin­aus die letzt­end­lich ihre Stim­me für eine Ände­rung der bis­he­ri­gen Regeln abge­ben müs­sen. Das wäre ja noch inner­halb der Nor­men die seit Jah­ren trau­ri­ger­wei­se für Poli­ti­ker gel­ten, die oft nur "Abnicken" was der Frak­ti­ons­zwang ihnen abverlangt.
Fer­ner weit über dem Hori­zont derer, die im Sin­ne einer Rege­lung For­de­run­gen an die Betrei­ber stel­len müs­sen, die die­se erstens tat­säch­lich hand­ha­ben, sprich tech­nisch umset­zen kön­nen, und die -vor allem!- dann auch geprüft, und im Über­tre­tens­fall sank­tio­niert wer­den können!

Da Poli­tik unzwei­fel­haft zu einer Per­sön­lich­keits­schau wie bei einem "Beau­ty-Pageant" (Schön­heits­wett­be­werb) ver­kom­men ist und es nicht um Kom­pe­tenz son­dern Pro­porz und *Attrak­ti­vi­tät* (bestimmt durch 'Pro­fi­l­agen­ten'{?}) geht.
Da kom­men dann sol­che Fäl­le wie die Frau Wirt­schafts-Lob­by­istin-Fos­sil-Mini­ste­rin Kathe­ri­na Rei­che und extre­me Hard­li­ner wie Innen­mi­ni­ster Dob­rindt her­aus: Geschlif­fe­ne Per­sön­lich­kei­ten, an denen jede Art von Kri­tik abprallt wie Was­ser­trop­fen von einem Lotusblatt.


Das Übel an der Wur­zel zu packen hie­ße: Medi­en­kom­pe­tenz der Her­an­wach­sen­den stär­ken, sie auf die Fall­stricke der *a-sozia­len* Medi­en vor­be­rei­tend zu beglei­ten und ihnen an Bei­spie­len auf­zei­gen wie man den Medi­en­kon­sum beschrän­ken kann ohne 'abge­hängt' zu sein.
 

 

Kommentare

  1. Wobei Medi­en­kom­pe­tenz stär­ken ein wei­tes Feld sein kann. Mit der Defi­ni­ti­on per se ist es ja nicht getan. Den Kids muss bewusst wer­den, was »die­ses Inter­net« genau ist. Man­che Eltern (und ich befürch­te auch Leh­rer) ver­mu­ten hin­ter dem Begriff die Fähig­keit auf dem Smart­phone her­um zu klicken.

    1. Das ist bestimmt nicht sehr weit von der (trau­ri­gen!) Wahr­heit ent­fernt! Gilt ins­be­son­de­re für die Spit­zen der CDU/CSU - mit Aus­nah­me von Frau Bär. Und von den Grü­nen Herr von Notz.
      Wenn es nur irgend­wem unter den Poli­ti­kern gelän­ge die CCC Vor­schlä­ge nüch­tern zu betrach­ten und nicht als *Rand­er­schei­nung* zu sehen, dann wäre ja schon viel gehol­fen. Zugleich käme es dem Land ins­ge­samt zugu­te wenn mehr jun­ge Leu­te die Band­brei­te der EDV/des Inter­nets jen­seits der Mobil­te­le­fo­ne ken­nen lern­ten und sich dar­in zu bewe­gen wüßten ....

      [Die Eltern soll­te man gleich mit *erzie­hen*, denn denen scheint ja selbst nicht klar zu sein, daß auch stun­den­lan­ger Auf­ent­halt vor der Glot­ze nicht pro­duk­ti­ver Umgang mit Medi­en ist!]

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