Eine wirkliche Abhilfe gegenüber dem Problem des Suchtpotentials *(a-)sozialer Medien* ist nicht nur "politisch unattraktiv", sondern weit über den Sachverstand derer hinaus die letztendlich ihre Stimme für eine Änderung der bisherigen Regeln abgeben müssen. Das wäre ja noch innerhalb der Normen die seit Jahren traurigerweise für Politiker gelten, die oft nur "Abnicken" was der Fraktionszwang ihnen abverlangt.
Ferner weit über dem Horizont derer, die im Sinne einer Regelung Forderungen an die Betreiber stellen müssen, die diese erstens tatsächlich handhaben, sprich technisch umsetzen können, und die -vor allem!- dann auch geprüft, und im Übertretensfall sanktioniert werden können!
Da Politik unzweifelhaft zu einer Persönlichkeitsschau wie bei einem "Beauty-Pageant" (Schönheitswettbewerb) verkommen ist und es nicht um Kompetenz sondern Proporz und *Attraktivität* (bestimmt durch 'Profilagenten'{?}) geht.
Da kommen dann solche Fälle wie die Frau Wirtschafts-Lobbyistin-Fossil-Ministerin Katherina Reiche und extreme Hardliner wie Innenminister Dobrindt heraus: Geschliffene Persönlichkeiten, an denen jede Art von Kritik abprallt wie Wassertropfen von einem Lotusblatt.
Das Übel an der Wurzel zu packen hieße: Medienkompetenz der Heranwachsenden stärken, sie auf die Fallstricke der *a-sozialen* Medien vorbereitend zu begleiten und ihnen an Beispielen aufzeigen wie man den Medienkonsum beschränken kann ohne 'abgehängt' zu sein.

Wobei Medienkompetenz stärken ein weites Feld sein kann. Mit der Definition per se ist es ja nicht getan. Den Kids muss bewusst werden, was »dieses Internet« genau ist. Manche Eltern (und ich befürchte auch Lehrer) vermuten hinter dem Begriff die Fähigkeit auf dem Smartphone herum zu klicken.
Das ist bestimmt nicht sehr weit von der (traurigen!) Wahrheit entfernt! Gilt insbesondere für die Spitzen der CDU/CSU - mit Ausnahme von Frau Bär. Und von den Grünen Herr von Notz.
Wenn es nur irgendwem unter den Politikern gelänge die CCC Vorschläge nüchtern zu betrachten und nicht als *Randerscheinung* zu sehen, dann wäre ja schon viel geholfen. Zugleich käme es dem Land insgesamt zugute wenn mehr junge Leute die Bandbreite der EDV/des Internets jenseits der Mobiltelefone kennen lernten und sich darin zu bewegen wüßten ....
[Die Eltern sollte man gleich mit *erziehen*, denn denen scheint ja selbst nicht klar zu sein, daß auch stundenlanger Aufenthalt vor der Glotze nicht produktiver Umgang mit Medien ist!]