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bookmark_borderWeil ich oft überzeichne: 
Heute 'mal das Gegenteil

Zwei Vide­os - nach­ein­an­der auf­ge­nom­men. Das Zwei­te teil­wei­se als Reak­ti­on auf Kom­men­ta­re zum Ersten.

@lexdobry

In other words, the world defi­ni­te­ly doesn’t think we’re gre­at again. 

♬ ori­gi­nal sound - Lex Dobry


@lexdobry

If the enti­re world thinks we’re hea­ding towards des­truc­tion, there’s a rea­son why. 

♬ ori­gi­nal sound - Lex Dobry

Mal abge­se­hen von den typi­schen US-Begriff­lich­kei­ten [wie "Ame­ri­ka" als Bezeich­nung für die USA unter Ver­nach­läs­si­gung der Tat­sa­che, daß es sich um die Bezeich­nung für den gesam­ten Kon­ti­nent han­delt] ist es eine Mischung aus Wis­sens­durst, Neu­gier­de und Erstau­nen - so wie bei vie­len US-Bür­gern die erken­nen müs­sen wie sehr ihr eige­nes Bild von ihrem Land von dem abweicht, das ande­re Län­der haben.

 
 
 

bookmark_borderKennen Sie das ...?

Bei Radio­mu­sik, die so im Hin­ter­grund häu­fig ein­ge­schal­tet ist, hört man ja nicht beson­ders kon­zen­triert zu. Es plät­schert gän­gi­ge Aus­wahl je nach Sen­der so vor sich hin. Abfäl­lig wird manch­mal als "Fahr­stuhl­mu­sik" bezeich­net was zu Gehör kommt. Böse, böse!

Als ich gestern so in der Küche wer­kel­te hör­te ich für ein paar Minu­ten dann aller­dings doch kon­zen­triert zu und es fiel mir wie Schup­pen von den Augen: Was ich seit Jah­ren über­hört hat­te war der Text die­ses Schla­gers, der als ein Mani­fest, die Grund­la­ge ame­ri­ka­ni­scher High School Erzie­hung gel­ten kann.

Ich nen­ne es ver­ein­facht ein­mal "Das Igno­ran­ten-Lied", der Text lau­tet so

"Won­derful World" lyrics
Sam Coo­ke Lyrics
"Won­derful World"

Don't know much about history
Don't know much biology
Don't know much about a sci­ence book
Don't know much about the French I took

But I do know that I love you
And I know that if you love me, too
What a won­derful world this would be

Don't know much about geography
Don't know much trigonometry
Don't know much about algebra
Don't know what a slide rule is for

But I do know one and one is two
And if this one could be with you
What a won­derful world this would be

Now, I don't cla­im to be an A student
But I'm try­ing to be
For may­be by being an A stu­dent, baby
I can win your love for me 

Don't know much about history
Don't know much biology
Don't know much about a sci­ence book
Don't know much about the French I took

But I do know that I love you
And I know that if you love me, too
What a won­derful world this would be

La ta ta ta ta ta ta (Histo­ry)
Hmm-mm-mm (Bio­lo­gy)
La ta ta ta ta ta ta (Sci­ence book)
Hmm-mm-mm (French I took)

Yeah, but I do know that I love you
And I know that if you love me, too
What a won­derful world this would be
[Quel­le]

„Won­derful World“ (Song­text)
Sam Coo­ke (Song­text)
„Won­derful World“

Ich weiß nicht viel über Geschichte
Ich weiß nicht viel über Biologie
Ich weiß nicht viel über Naturwissenschaftsbücher
Ich weiß nicht viel über mein Französisch

Aber ich weiß, daß ich dich liebe
Und ich weiß, wenn du mich auch liebst
Was für eine wun­der­vol­le Welt das wäre

Ich weiß nicht viel über Geographie
Ich weiß nicht viel über Trigonometrie
Ich weiß nicht viel über Algebra
Ich weiß nicht, wofür ein Rechen­schie­ber gut ist

Aber ich weiß, daß eins und eins zwei ist
Und wenn ich mit dir zusam­men sein könnte
Was für eine wun­der­vol­le Welt das wäre

Ich bin zwar kein Einser-Schüler
Aber ich ver­su­che es
Denn viel­leicht kann ich dei­ne Lie­be gewinnen,
indem ich ein Ein­ser-Schü­ler bin, Baby

Ich weiß nicht viel über Geschichte
Ich weiß nicht viel über Biologie
Ich weiß nicht viel über Naturwissenschaftsbücher
Ich weiß nicht viel über mein Französisch

Aber ich weiß, daß ich dich liebe
Und Ich weiß, wenn du mich auch liebst,
was für eine wun­der­vol­le Welt das wäre!

La ta ta ta ta ta ta (Geschich­te)
Hmm-mm-mm (Bio­lo­gie)
La ta ta ta ta ta ta (Wis­sen­schafts­buch)
Hmm-mm-mm (Fran­zö­sisch, das ich hatte)

Ja, aber ich weiß, daß ich dich liebe.
Und ich weiß, wenn du mich auch liebst,
was für eine wun­der­vol­le Welt das wäre!

.... mal ganz abge­se­hen von den paar Zei­len die oben im Text klit­ze­klein geschrie­ben sind - die gehen höch­stens als Ali­bi für die anson­sten geschil­der­te Igno­ranz durch 

😉

bookmark_border.... und unser Kanzler sieht in *NUKLEAR* die Zukunft!

Manch­mal habe ich den Ein­druck wir leben in einer Welt in der die unmög­li­chen, mehr­di­men­sio­na­len Dar­stel­lun­gen von irren Poli­ti­kern zum Leben erweckt wer­den sol­len - obwohl doch jeder klar den­ken­de Mensch das als sofort als *gei­stig gestört* anse­hen würde.

[Abbil­dung via Inge­nieurs­kunst - Dr. Ing. Patrick Sau­ter; Kanz­ler Merz für Kern­ener­gie → TAZ]

bookmark_borderEs war einmal ein Steh-auf-Männchen, das lebte ....

Es war ein­mal ein Steh-auf-Männ­chen, das leb­te schon vie­le Jah­re in Amerika.
Bevor irgend­wer erken­nen konn­te, daß es ein Steh-auf-Männ­chen wer­den würde
steck­te man es in eine gewöhn­li­che Schu­le, wo es haupt­säch­lich Unru­he stiftete.
Das moch­ten weder sei­ne Eltern noch die Schu­le, und des­we­gen hieß es:
Ab und ins Inter­nat, ein Mili­tär-Inter­nat, in dem soll­te das Steh-auf-Männchen
ler­nen sich zu beneh­men und end­lich wirk­lich etwas zu lernen.
Weder das Eine noch das Ande­re wur­de erreicht:
Steh-auf-Männ­chen war faul, blieb dumm und lern­te das Mili­tär zu hassen.
Sein Papa brach­te es durch Ein­satz sei­nes Ver­mö­gens in einer Uni­ver­si­tät unter,
einer, in der man sich durch­mo­geln konn­te, und wenn man viel Geld hatte
konn­te man dort sogar einen Abschluß kau­fen der etwas hermachte.

Zum Mili­tär brauch­te das Kerl­chen nicht weil es kran­ke Füße hatte.
Das war zwar geflun­kert, aber wenn wer viel Geld hat, und schlech­te Erfahrung
mit Mili­tär, und teu­re Ärz­te, die für einen Bat­zen cash pas­sen­de Gutachten
schrei­ben, dann kann man vom Wehr­dienst frei­ge­stellt werden.
Als der Papa vom Steh-auf-Männ­chen, bei dem es des­sen Pro­fes­si­on gelernt hatte,
starb, erb­te es einen gro­ßen Brocken des­sen was das Erbe ausmachte.

Nun war das Büb­chen froh: Nicht im Krieg ster­ben, dazu ein fet­tes Vermögen,
und es rief "Was kostet die Welt, wer macht mir einen DEAL, ich will sie haben!"
Doch es wur­de bald gewahr, daß sein Geld nicht reich­te die Welt zu kaufen.
So grü­bel­te es ein wenig und dach­te: Wenn ich eine wei­te­re Fir­ma aufmache
und damit Geld ver­die­ne kommt genug zusam­men die Welt zu kaufen.
So grün­de­te das Steh-auf-Männ­chen eine Fir­ma, dann noch eine, und noch eine und wie­der eine neue, und so weiter.
Jüng­stes Opfer sei­ner Unfähigkeit:
Das erst vor kur­zem nach ihm (mit-)benannte Kennedy-Center!

War­um, so wer­den Sie sich fra­gen, immer mehr Firmen? 

Ganz ein­fach: Mit kei­nem der Geschäf­te ver­dien­te das Steh-auf-Männchen
wirk­lich Geld weil es ein­fach zu blöd war die Fir­men so zu führen,
daß sie pro­fi­ta­bel wur­den. Er muß­te immer von Papas Geld was reintun
weil nichts so rich­tig funk­tio­nier­te, nicht wie er sich das vorstellte.
Weil er näm­lich immer alle Geschäfts­part­ner um ihr Geld betrog, seine
Ange­stell­ten mit Hun­ger­löh­nen abspei­ste, von kei­nem der Geschäfte
die er grün­de­te genug ver­stand um damit etwas zu verdienen ....

Da bekam es den Namen "Steh-auf-Männ­chen", denn obwohl eine Fir­ma nach
der ande­ren Plei­te ging ret­te­te er sich dadurch, daß er Rech­nun­gen nicht
bezahl­te, Geschäfts­part­ner ver­klag­te ob wohl alles OK war, und sie so in
Kon­kurs trieb, weil er noch was von Papas Ver­mö­gen hat­te, die Anderen
aber nicht.

Um dann nicht ins Gefäng­nis gewor­fen zu wer­den beschloß es
- wie einst Adolf Hit­ler - Poli­ti­ker zu wer­den, riß das Maul auf wie er,
log alle Welt an, wie er, weil er Alles viel bes­ser machen könn­te, und schaffte
ein Feind­bild, wie er .... das war das erste Mal, daß er etwas auf
die Bei­ne stell­te das eine Wei­le funk­tio­nier­te, doch dazu spä­ter mehr:
Er mach­te ein­fach was die­ser Herr Hit­ler in sei­nem Buch "Mein Kampf!"
geschrie­ben hat­te und ließ sei­ne Par­tei­kol­le­gen wis­sen bei ihm würde
das dies­mal bes­ser klap­pen als in Deutsch­land nach 1933 .... 

Er wur­de auch gewählt.
Ein­mal. Das hat ihn sehr geär­gert, weil er so viel Mist gebaut hatte,
daß man ihn dafür auf Jah­re ins Gefäng­nis hät­te stecken können.
Sei­ne Geg­ner waren aller­dings über­heb­lich, unge­schickt und langsam,
wes­we­gen er nicht ver­ur­teilt wur­de und noch­mal von sei­nen tum­ben Wählern
zum Prä­si­den­ten­dar­stel­ler gemacht wurde.

Jetzt hat der Lump alle Vor­sicht, Rück­sicht und Mensch­lich­keit über Bord geworfen.
Hat - wie Hit­ler die SS - eine eige­ne Poli­zei gegrün­det, sei­ne heißt ICE.
In den weni­gen Mona­ten seit Janu­ar 2025 hat er nur eines erfolg­reich verstanden:
Sich in der gan­zen Welt, auf sei­nem Kon­ti­nent, und zu Hau­se Fein­de zu schaffen.

So vie­le Fein­de - so wenig Aus­sicht irgend­wie doch noch davon zu kommen
und das Gefäng­nis zu ver­mei­den. Zwar hat er noch­mal mit sei­nem Amt wie ein
Mafio­si Zah­lun­gen erpreßt und sein Ver­mö­gen ver­dop­pelt, doch hel­fen wird
ihm das nicht. Aller­dings ist das nicht in Stein gemei­ßelt: Der Supre­me Court hat ihm ja bekannt­lich einen Per­sil­schein gegen jed­we­de Ver­fol­gung ausgestellt. 

Bleibt mir nur noch fest­zu­stel­len was mei­ne Groß­mutter stets zitierte:
Die Müh­len der Gerech­tig­keit mah­len lang­sam - aber sicher!

PS zur Titel-Bildzeile:
Nach­dem der von ihm ein­ge­setz­te Auf­sichts­rat dar­auf gedrängt hat das Ken­ne­dy-Cen­ter mit dem Trump'schen Namen zu schmücken(!) sind Künst­ler und Zuschau­er fern­ge­blie­ben und haben die Abon­ne­ments gekün­digt .... ein wei­te­res Unter­neh­men das blüh­te und nun durch sein Ein­wir­ken zu Grun­de geht ...!

bookmark_borderWenn das Undenkbare in die Wirklichkeit gezerrt wird ....


Dai­ly­mo­ti­on Video Player

Von künst­li­cher Intel­li­genz zu huma­no­iden Robo­tern sind wir schon gekom­men. Aber sind wirk­lich alle recht­li­chen, ethi­schen, mora­li­schen und bio­lo­gi­schen Aspek­te schon so durch­dacht, daß das Undenk­ba­re nicht nur denk­bar wer­den, son­dern phy­si­sche Gestalt anneh­men kann? Gibt es mög­li­cher­wei­se schon gehei­me Ent­wick­lun­gen die vor der All­ge­mein­heit ver­bor­gen werden?

Wenn es noch nicht so weit ist:
Wer setzt die Gren­zen des­sen was als "Expe­ri­ment" in der Zukunft wahr wer­den kann?

[Bezug: 12 Months of KAI Fea­ture (Eng­lish Sub­bed) 2021]

bookmark_borderSo geht Widerstand gegen US Ausspähungsmechanismen

Seit Jah­ren schon ste­hen Soft­ware­sy­ste­me zur Ver­fü­gung die alle Funk­tio­nen der pro­prie­tä­ren Pen­dants ame­ri­ka­ni­schen Ursprungs gleich­wer­tig zu erset­zen in der Lage sind.
Anstatt sich von US Regie­rungs­mit­glie­dern wie dem Wen­de­hals Rubio Vor­wür­fe für die Inter­net­si­cher­heits­maß­nah­men machen zu las­sen haben die Fran­zo­sen die Reiß­lei­ne gezo­gen und tren­nen sich von Aus­spä­hung, Aus­beu­tung und Bevor­mun­dung durch die US Institutionen.

Noch mehr Hin­wei­se auf Alternativen
[Nicht durch­gän­gig freie Software]

bookmark_borderEinen schweren Verlust verarbeiten .... (²)

Da ging sie hin, mei­ne gelieb­te Son­nen­bril­le!
Sie hat mir über 56 Jah­re treue Dien­ste getan,
Attacken von zwei Dackeln überstanden
die sie an Kor­pus, Glä­sern und Bügeln
zu zer­stö­ren suchten.
Die Glä­ser beka­men in all den Jahren
drei ver­schie­de­ne Gestel­le, die Form blieb!

Ein schwa­cher Trost ist mir die Tatsache,
daß die bei­den Glä­ser noch heil sind
und even­tu­ell, noch völ­lig vage angedacht,
wird sie eines Tages in neu­em Gestell
ein Come-Back erleben ...! 

bookmark_borderWie fanden Sie, liebe Lesende,
ihren Biologie-Unterricht?

Die­ser Bei­trag ent­stand als Kom­men­tar zu einem Arti­kel des hpd über einen Vor­trag zur Evo­lu­ti­on des Auges - einer Ent­my­sti­fi­zie­rung, die dar­stellt, war­um es zur Ent­ste­hung kom­pli­zier­ter Augen (wie denen der Säu­ge­tie­re) kei­nes "Schöp­fers" bedurf­te, son­dern wie eine schritt­wei­se Ver­än­de­rung schließ­lich zu den heu­te beob­ach­te­ten For­men führte. 

Beden­ken Sie bit­te dabei¹, daß es in den letz­ten Jahr­zehn­ten auf vie­len Gebie­ten der Bio­lo­gie (und ande­rer Natur­wis­sen­schaf­ten) eine rasan­te Ent­wick­lung gab!
Als ich 1970 anfing zu stu­die­ren gab es noch kei­ne Bio­che­mie als eigen­stän­di­ge Fach­rich­tung, sie war in die Phy­sio­lo­gie *ein­ge­glie­dert*. Eben­so gab es nur Ansät­ze an man­chen Hoch­schu­len die Gene­tik als eigen­stän­di­ges Fach zu sehen/lehren. Heu­te, nur 50 Jah­re spä­ter, ist das kaum noch glaub­haft zu machen.

Die Sicht­wei­se die Schul-Bio­lo­gie als eine Art abge­speck­te Ver­si­on des Faches zu leh­ren und auf weni­ge Grund­la­gen zu redu­zie­ren ist der erste gro­ße Man­gel in der Vorgehensweise:

Ein Ansatz der viel bes­ser gewe­sen wäre (und sich bedau­er­li­cher­wei­se heu­te immer noch nicht durch­ge­setzt hat!) ist es über­grei­fen­de Prín­zi­pi­en zu leh­ren und ver­ein­fach­te Merk­ma­le als Hil­fe zur Unter­schei­dung zu unter­rich­ten um eine Brei­te der Erkennt­nis­se wach­sen zu lassen.

Etwa so:
Wie unter­schei­den sich die Glie­der­tie­re von­ein­an­der? Durch die Zahl ihrer Bei­ne, Kreb­se 10, Spin­nen 8, Insek­ten 6 ... um nur ein Bei­spiel auf­zu­zei­gen. Die Ver­schie­den­heit der auf­bau­en­den Struk­tu­ren kön­nen dann fol­gen, sie wer­den aller­dings viel bes­ser ein­zu­ord­nen sein als wenn man nur ihre Form ver­glei­chend ein­stu­die­ren läßt.
Es kommt nicht immer auf ver­tief­tes Fach- oder Spe­zi­al­wis­sen hin­sicht­lich Mole­kül­auf­bau und Reak­ti­ons-Ein­zel­hei­ten im Zitrat-Zyklus an - viel wich­ti­ger wäre des­sen zen­tra­le Posi­ti­on für man­nig­fal­ti­gen Mole­kül-Umbau exem­pla­risch dar­zu­stel­len. Wer da *ange­fixt* ist lernt von allei­ne ver­tie­fend weiter.

Wenn dann noch die Beden­ken­trä­ger schwei­gen, die Exkur­sio­nen von Schü­lern in die freie Natur (mit festem Unter­su­chungs­ziel!) für zu gefähr­lich, zu auf­wen­dig und zu umständ­lich hal­ten, dann wird die Begei­ste­rung für das *Erfor­schen*, das alle Kin­der (und meist noch Jugend­li­che) haben wenn man sie nicht durch Fron­tal­un­ter­richt mit unnüt­zem Abfra­ge­wis­sen voll­ge­stopft und abge­stumpft hat, dann steht der Brei­te des Ver­ständ­nis­ses und damit des Wis­sens nichts im Wege.

So, da habe ich mich ein wenig *aus­ge­las­sen* und fas­se noch­mal zusammen:
Weni­ger drö­ger Lern­stoff - selbst erfor­schen las­sen - mehr prak­ti­sche Bio­lo­gie in der Natur als im Klas­sen­zim­mer ... und wenn schon dort, dann mit Pflan­zen & Tie­ren *zum anfas­sen* anstatt auf Bildschirmen.

Der Bio­lo­gie­un­ter­richt den ich erlebt habe war so wie der, den Sie beschrei­ben². Ich hat­te nur wenig Spaß dar­an und habe außer­halb der Schu­le 'stu­diert' - bin schließ­lich Bio­lo­ge gewor­den. Ein­ein­halb Jah­re habe ich Begei­ste­rung für das Fach als "Aus­hilfs­leh­rer" in einem Gym­na­si­um vor­ge­lebt. Wur­de nur des­we­gen kein Leh­rer, weil mir das Lehr­plan-Kon­zept & -Kor­sett zu eng erschien. Des­we­gen habe ich das Diplom-Stu­di­um been­det. In die­ser kur­zen Zeit in der Schu­le ist es mir immer­hin gelun­gen zwei Schü­ler so zu moti­vie­ren, daß sie selbst Bio­lo­gie stu­diert haben ....

Kom­men­tar beim hpd am 20. Janu­ar 2026 - 0:22 Per­ma­nen­ter Link

¹ Sie­he die­sen Kommentar
² Sie­he → dort

bookmark_borderGefragt wird nach dem *kleinen Finger*
Genommen wird der ganze Arm ...!

USA wol­len Fin­ger­ab­drücke und Gesichts­scans für visa­frei­es Rei­sen,
EU-Regie­run­gen geben nach 

".. Die EU-Län­der¹ berei­ten sich dar­auf vor, den Ver­ei­nig­ten Staa­ten Zugang zu natio­na­len bio­me­tri­schen Daten­ban­ken zu gewäh­ren, in denen sen­si­ble per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten wie Fin­ger­ab­drücke und Gesichts­bil­der gespei­chert sind. Im Gegen­zug dafür soll die Visum­frei­heit für Rei­sen in die USA bei­be­hal­ten wer­den .. Ent­schei­dend ist, dass das EU-wei­te Abkom­men nur die Arten von Daten­ban­ken und Daten­ka­te­go­rien fest­legt, auf die die USA Zugriff haben wer­den. Die ein­zel­nen Regie­run­gen wer­den mit Washing­ton genau aus­han­deln, wel­che natio­na­len Daten­ban­ken und Daten von Bür­gern den US-Behör­den letzt­end­lich zugäng­lich gemacht wer­den .. Trotz der zuneh­mend ange­spann­ten Bezie­hun­gen zwi­schen der EU und den USA in einer Rei­he von Han­dels- und Rechts­staat­lich­keits­fra­gen scheint die Aus­sicht, daß die USA Zugang zu sen­si­blen Daten von Mil­lio­nen von Euro­pä­ern erhal­ten, unter den EU-Regie­run­gen nicht umstrit­ten zu sein. Die Staa­ten stimm­ten zu, der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on im Dezem­ber ein Ver­hand­lungs­man­dat für den Rah­men zu ertei­len .."
[Quel­le]

Es ist völ­lig unver­ständ­lich wenn auf der einen Sei­te sen­si­ble Daten aus Euro­pa durch umfas­sen­de Maß­nah­men vor Aus­beu­tung durch US-Kon­zer­ne - die stets alle Infor­ma­tio­nen die sie haben an die US-Behör­den wei­ter­rei­chen müs­sen - geschützt wer­den, das hin­te­re Scheu­nen­tor aber wei­ter geöff­net wer­den soll, durch das nicht nur die­se Daten in kom­pak­ter Form, son­dern auch noch ent­ge­gen der übli­chen Vor­be­hal­te für die USA, genau­er der Regie­rung der USA (!), auf einem gol­de­nen Tablett ser­viert wer­den sollen.

Für die paar Tou­ri­sten die jetzt noch in die USA rei­sen soll­te es doch finan­zi­ell kein Pro­blem sein ein Visum zu erwer­ben und damit Zugang zu erhal­ten - anstatt Hun­dert­tau­sen­de von per­sön­li­chen Infor­ma­tio­nen über Bür­ger der EU ohne jede Gegen­lei­stung der US Regie­rung zu überlassen.


"Daten­spar­sam­keit" sieht anders aus!
Soll­te man bei der EU mög­li­cher­wei­se dar­an glau­ben auf die­sem Weg den Herrn Prä­si­den­ten­dar­stel­ler mil­de und abwä­gend zu stim­men so soll­te doch das bis­he­ri­ge auto­kra­tisch-kri­mi­nel­le Han­deln und die ins­ge­samt auf Abschot­tung getrimm­te Poli­tik des Lan­des durch die Strip­pen­zie­her im Hin­ter­grund, die die Agen­da 2025 voll­enden wol­len ein wesent­li­cher Abschreckungs­fak­tor dafür sein sich in vor­aus­ei­len­den Gehor­sam zu ent­blö­ßen und EU-Bür­ger ohne Rei­se­ab­sich­ten unnö­tig *glä­sern* zu machen.
 

In mei­ner Hei­mat, dem Bun­des­land Hes­sen, gibt es eine Rede­wen­dung die hier ange­mes­sen scheint:

Vom wil­den Watz gebissen!"

Das meint, daß die Han­deln­den ohne Sinn und Ver­stand vor­ge­hen, weil sie durch den Biß eines wil­den Schwei­nes in Panik gera­ten sind. Dabei erwar­ten wird doch von unse­ren Poli­ti­kern eine sorg­sa­me Abwä­gung des­sen, was sie tun und ande­ren Staa­ten zur Ver­fü­gung stellen.

Sie­he hier­zu auchDer wah­re Grund

¹".. Es gibt ein paar Ausnahmen:
Däne­mark und Irland wer­den nicht an den Rah­men gebun­den sein: Kopen­ha­gen, weil es aus den EU-Ver­trä­gen aus­ge­klam­mert wur­de, und Dub­lin, weil Irland nicht zur Paß-frei­en Zone der EU, dem Schen­gen-Raum, gehört .." [Quel­le]