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bookmark_borderKürzungen, leere Versprechen und sinkende Kaufkraft
[schon 2023/24; neu via IW 12.04.26, 09:05]

Jüng­ster Gip­fel der Unverschämtheit:
Eine Ren­ten­re­form die eher zum *Reförm­chen* wur­de und sehr an alte, nutz­lo­se und über­teu­er­te Model­le (Rie­ster!) erin­nert, weil sich die Regie­rung nicht traut wirk­li­che Schrit­te zu unter­neh­men. Wie bei­spiels­wei­se in unse­ren Nach­bar­län­dern Öster­reich & Schweiz, in denen alle Bür­ger in die glei­che Ren­ten­ver­si­che­rung ein­zah­len - völ­lig unab­hän­gig vom tat­säch­lich aus­ge­üb­ten Beruf, ledig­lich ori­en­tiert am Einkommen!
Dazu eine Decke­lung, die bei sehr hohen Ein­künf­ten zwar nach deren Höhe bela­stet - aller­dings nur einen Höchst­be­trag aus­zahlt, weil davon aus­ge­gan­gen wird, ein *Gut­ver­die­ner* sei in der Lage sei­nen höhe­ren Bedarf durch ander­wei­ti­ge Vor­sor­ge abzusichern. 

Das wäre zeit­ge­mäß und sozi­al angemessen. 

Das Her­um­dok­tern an Pfle­ge- und Kran­ken­ver­si­che­rung könn­te schnell erüb­rigt sein - nur müß­te sich dazu die Regie­rung an die Pfrün­de der Phar­ma­in­du­strie her­an­wa­gen: Eine Kap­pung der Prei­se bei den teu­er­sten Aus­ga­ben­po­sten durch kon­ser­va­ti­ve Hand­ha­bung der Ver­ord­nun­gen. Bei­spiels­wei­se nicht immer das neue­ste und teu­er­ste Medi­ka­ment als Stan­dard zu wäh­len, son­dern eine bereits seit Jahr­zehn­ten erprob­te und bewähr­te Medi­ka­ti­on - die meist sehr viel preis­wer­ter ist - als Stan­dard set­zen und wer mehr(neuer) haben will soll zuzah­len. Homöo­pa­thie kom­plett strei­chen - da unwirk­sam. Wer das haben will soll für den Hokus­po­kus selbst zah­len, dann wird sich bald her­aus­stel­len was noch im Markt verbleibt ....

Die Sprit­prei­se mit bereits bekannt unwirk­sa­men Metho­den zu sen­ken zu ver­su­chen hat schon zuvor nicht geklappt und - was bewie­sen ist - klappt auch bei Wie­der­ho­lung nicht: Ach, ach was?
Man könn­te ja mal die Bür­ger fra­gen wie sie sich das vor­stel­len ehe man Mil­li­ar­den nutz­los ver­pufft und außer der Mög­lich­keit sich damit zu brü­sten "ETWAS" getan zu haben, und ganz lei­se zuzu­ge­ben, daß es wie­der nicht erfolg­reich war.

Zur Erhö­hung der Wochen- und Lebens­ar­beits­zeit usw. will ich hier gar nicht Stel­lung neh­men. Sol­che Ideen kom­men nur von Men­schen die nie einen Job im nor­ma­len Arbeits­le­ben beklei­det haben, wie die Jung-Berufs-Poli­ti­ker, die Stu­di­en­ab­bre­cher, die Pla­gia­to­ren, die Quer­ein­stei­ger aus Lob­by­or­ga­ni­sa­tio­nen, denen sie als nütz­li­che Laut­spre­cher ohne son­sti­gen Wert die­nen - und natür­lich vie­le wei­te­re Volks­ver­tre­ter, die durch Erb­schaft und/oder Fami­li­en­be­sitz ein Leben zu füh­ren imstan­de sind, das kei­ne wirt­schaft­li­chen Eng­päs­se kennt - es sei denn sie wirt­schaf­ten es selbst her­un­ter und bekla­gen dann *DIE UMSTÄNDE* ....

Nach­ste­hend fin­den sie eine inter­ak­ti­ve Kar­te aus der Sie ent­neh­men kön­nen wohin sie umzie­hen müs­sen um bei SCHUFA einen bes­se­ren Score-Wert zu bekom­men, denn dort heißt es immer noch "Loca­ti­on-Loca­ti­on-Loca­ti­on!"
[Der Volks­mund sagt: "Wo Tau­ben sind flie­gen Tau­ben hin"]

bookmark_borderBruce Springsteen. #NoKings

Bruce Springsteen. #NoKings

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— Indi­vi­si­ble ❌👑 (@indivisible.org) 28. März 2026 um 21:10


[via Blues­ky]
[Titel­bild → DORT]

bookmark_borderAch, wie schön war's doch vordem mit Mutti Merkel.
Sooo bequem!

[BEZUG: Wie Deutsch­land die Poli­tik zur Erzie­hungs­an­stalt umbaut – und dabei die Pro­ble­me ver­fehlt #cdupt26]

Eine wirk­li­che Abhil­fe gegen­über dem Pro­blem des Sucht­po­ten­ti­als *(a-)sozialer Medi­en* ist nicht nur "poli­tisch unat­trak­tiv", son­dern weit über den Sach­ver­stand derer hin­aus die letzt­end­lich ihre Stim­me für eine Ände­rung der bis­he­ri­gen Regeln abge­ben müs­sen. Das wäre ja noch inner­halb der Nor­men die seit Jah­ren trau­ri­ger­wei­se für Poli­ti­ker gel­ten, die oft nur "Abnicken" was der Frak­ti­ons­zwang ihnen abverlangt.
Fer­ner weit über dem Hori­zont derer, die im Sin­ne einer Rege­lung For­de­run­gen an die Betrei­ber stel­len müs­sen, die die­se erstens tat­säch­lich hand­ha­ben, sprich tech­nisch umset­zen kön­nen, und die -vor allem!- dann auch geprüft, und im Über­tre­tens­fall sank­tio­niert wer­den können!

Da Poli­tik unzwei­fel­haft zu einer Per­sön­lich­keits­schau wie bei einem "Beau­ty-Pageant" (Schön­heits­wett­be­werb) ver­kom­men ist und es nicht um Kom­pe­tenz son­dern Pro­porz und *Attrak­ti­vi­tät* (bestimmt durch 'Pro­fi­l­agen­ten'{?}) geht.
Da kom­men dann sol­che Fäl­le wie die Frau Wirt­schafts-Lob­by­istin-Fos­sil-Mini­ste­rin Kathe­ri­na Rei­che und extre­me Hard­li­ner wie Innen­mi­ni­ster Dob­rindt her­aus: Geschlif­fe­ne Per­sön­lich­kei­ten, an denen jede Art von Kri­tik abprallt wie Was­ser­trop­fen von einem Lotusblatt.


Das Übel an der Wur­zel zu packen hie­ße: Medi­en­kom­pe­tenz der Her­an­wach­sen­den stär­ken, sie auf die Fall­stricke der *a-sozia­len* Medi­en vor­be­rei­tend zu beglei­ten und ihnen an Bei­spie­len auf­zei­gen wie man den Medi­en­kon­sum beschrän­ken kann ohne 'abge­hängt' zu sein.
 

 

bookmark_borderGefragt wird nach dem *kleinen Finger*
Genommen wird der ganze Arm ...!

USA wol­len Fin­ger­ab­drücke und Gesichts­scans für visa­frei­es Rei­sen,
EU-Regie­run­gen geben nach 

".. Die EU-Län­der¹ berei­ten sich dar­auf vor, den Ver­ei­nig­ten Staa­ten Zugang zu natio­na­len bio­me­tri­schen Daten­ban­ken zu gewäh­ren, in denen sen­si­ble per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten wie Fin­ger­ab­drücke und Gesichts­bil­der gespei­chert sind. Im Gegen­zug dafür soll die Visum­frei­heit für Rei­sen in die USA bei­be­hal­ten wer­den .. Ent­schei­dend ist, dass das EU-wei­te Abkom­men nur die Arten von Daten­ban­ken und Daten­ka­te­go­rien fest­legt, auf die die USA Zugriff haben wer­den. Die ein­zel­nen Regie­run­gen wer­den mit Washing­ton genau aus­han­deln, wel­che natio­na­len Daten­ban­ken und Daten von Bür­gern den US-Behör­den letzt­end­lich zugäng­lich gemacht wer­den .. Trotz der zuneh­mend ange­spann­ten Bezie­hun­gen zwi­schen der EU und den USA in einer Rei­he von Han­dels- und Rechts­staat­lich­keits­fra­gen scheint die Aus­sicht, daß die USA Zugang zu sen­si­blen Daten von Mil­lio­nen von Euro­pä­ern erhal­ten, unter den EU-Regie­run­gen nicht umstrit­ten zu sein. Die Staa­ten stimm­ten zu, der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on im Dezem­ber ein Ver­hand­lungs­man­dat für den Rah­men zu ertei­len .."
[Quel­le]

Es ist völ­lig unver­ständ­lich wenn auf der einen Sei­te sen­si­ble Daten aus Euro­pa durch umfas­sen­de Maß­nah­men vor Aus­beu­tung durch US-Kon­zer­ne - die stets alle Infor­ma­tio­nen die sie haben an die US-Behör­den wei­ter­rei­chen müs­sen - geschützt wer­den, das hin­te­re Scheu­nen­tor aber wei­ter geöff­net wer­den soll, durch das nicht nur die­se Daten in kom­pak­ter Form, son­dern auch noch ent­ge­gen der übli­chen Vor­be­hal­te für die USA, genau­er der Regie­rung der USA (!), auf einem gol­de­nen Tablett ser­viert wer­den sollen.

Für die paar Tou­ri­sten die jetzt noch in die USA rei­sen soll­te es doch finan­zi­ell kein Pro­blem sein ein Visum zu erwer­ben und damit Zugang zu erhal­ten - anstatt Hun­dert­tau­sen­de von per­sön­li­chen Infor­ma­tio­nen über Bür­ger der EU ohne jede Gegen­lei­stung der US Regie­rung zu überlassen.


"Daten­spar­sam­keit" sieht anders aus!
Soll­te man bei der EU mög­li­cher­wei­se dar­an glau­ben auf die­sem Weg den Herrn Prä­si­den­ten­dar­stel­ler mil­de und abwä­gend zu stim­men so soll­te doch das bis­he­ri­ge auto­kra­tisch-kri­mi­nel­le Han­deln und die ins­ge­samt auf Abschot­tung getrimm­te Poli­tik des Lan­des durch die Strip­pen­zie­her im Hin­ter­grund, die die Agen­da 2025 voll­enden wol­len ein wesent­li­cher Abschreckungs­fak­tor dafür sein sich in vor­aus­ei­len­den Gehor­sam zu ent­blö­ßen und EU-Bür­ger ohne Rei­se­ab­sich­ten unnö­tig *glä­sern* zu machen.
 

In mei­ner Hei­mat, dem Bun­des­land Hes­sen, gibt es eine Rede­wen­dung die hier ange­mes­sen scheint:

Vom wil­den Watz gebissen!"

Das meint, daß die Han­deln­den ohne Sinn und Ver­stand vor­ge­hen, weil sie durch den Biß eines wil­den Schwei­nes in Panik gera­ten sind. Dabei erwar­ten wird doch von unse­ren Poli­ti­kern eine sorg­sa­me Abwä­gung des­sen, was sie tun und ande­ren Staa­ten zur Ver­fü­gung stellen.

Sie­he hier­zu auchDer wah­re Grund

¹".. Es gibt ein paar Ausnahmen:
Däne­mark und Irland wer­den nicht an den Rah­men gebun­den sein: Kopen­ha­gen, weil es aus den EU-Ver­trä­gen aus­ge­klam­mert wur­de, und Dub­lin, weil Irland nicht zur Paß-frei­en Zone der EU, dem Schen­gen-Raum, gehört .." [Quel­le]

bookmark_borderZu wichtig um es zurück zu halten ...!

Bit­te sehen Sie sich das nach­fol­gen­de Video an.
Das ist der Grund dafür war­um Fun­da­men­ta­li­sten Frau­en fürchten:
Sie sind über­wie­gend sehr viel klü­ger als die Beton­köp­fe
die nichts kön­nen als Dog­men herunterzuspulen.
Es stellt einen Ver­gleich an den man nicht ein­fach so weg­wi­schen kann.

Jede Form von reli­giö­ser Bevor­mun­dung der Gesell­schaft ist ein Übel!

Die "Gefahr" droht nicht von einer im Fokus befind­li­chen Reli­gi­on - sie droht durch Ein­sickern der christ­li­chen Dog­men in die deut­sche Poli­tik unter dem Deck­man­tel der "Erhal­tung fun­da­men­ta­ler deut­scher Werte"!

bookmark_borderLieber Herr Dobrindt, ....
*update* [14.11.2025; 11:00h]

Lie­ber Herr Dobrindt,

ich erin­ne­re mich noch an die Zeit als Sie sich mit einem groß-karier­ten Sak­ko in die Öffent­lich­keit bege­ben haben - doch bedau­er­li­cher­wei­se steck­te in dem gro­ßen Karo ein (immer noch) klein­ka­rier­ter Opportunist.

Wäh­rend der vie­len Jah­re in denen Frau Mer­kel unser Land in Still­stand gehal­ten hat sind unzäh­li­ge Ein­wan­de­rer nach Deutsch­land gekom­men die sich in kei­ner Wei­se zuvor für unser Land in irgend­ei­ner Art und Wei­se nütz­lich gemacht hat­ten - da haben Sie nicht gewet­tert und die Frau Kanz­le­rin auf­ge­for­dert dem Ein­halt zu gebieten.

Sie sind doch angeb­lich Christ? Sogar ein Katho­li­scher? Min­de­stens steht es so in öffent­lich zugäng­li­chen Informationen.
Dann müß­ten Sie die *Sie­ben leibliche(n) Wer­ke der Barm­her­zig­keit* ken­nen, und da ver­wei­se ich ins­be­son­de­re auf das fünf­te Werk, das lautet:

Frem­de beherbergen

Ich erin­ne­re mich sofert an die Nach­rich­ten vom 02.09.2025, die die deut­sche Bevöl­ke­rung dar­über infor­mier­ten, daß Sie strikt die Visa-Ertei­lung für all jene Afgha­nen ableh­nen die aus Paki­stan wie­der in ihre Hei­mat ver­schafft wur­den, weil sie die ihnen frü­her zuge­sag­ten Visa noch immer nicht erhal­ten hat­ten. Nun dro­hen ihnen dra­sti­sche Fol­gen wenn die Tali­ban ihrer hab­haft werden.

1. Die­se Men­schen haben der Bun­des­re­pu­blik Dien­ste geleistet;
2. Sie haben das schon wäh­rend der Zeit der Sta­tio­nie­rung deut­scher Sol­da­ten unter Gefahr für Leib & Leben getan;
3. Ihnen wur­de zuge­sagt sie nach Deutsch­land kom­men zu las­sen als Aner­ken­nung, und um ihnen für ihren Ein­satz zu danken. 

250 Men­schen. Eine ver­schwin­dend gerin­ge Zahl vor dem Hin­ter­grund der frü­her unkon­trol­lier­ten Einwanderung.
Natür­lich läßt sich einwenden:
Ein­mal muß damit ange­fan­gen wer­den dem einen Rie­gel vor­zu­schie­ben. Stimmt!
Doch aus­ge­rech­net bei die­sen Men­schen, die sich um unser Land ver­dient gemacht haben, soll nun damit begon­nen werden?

Das ist mehr als wider­sin­nig, will­kür­lich und eine Schan­de für unser Land.
Zudem ist es - die CSU ist doch eine christ­lich ori­en­tier­te Par­tei? - zutiefst beschä­mend vor dem Gebot der Barm­her­zig­keit und Näch­sten­lie­be das für alle Chri­sten gül­tig ist.

Glaubt man der BILD Zei­tung, so wol­len Sie einen „Cyber Dome“ für Deutsch­land - und vor einem sol­chen Mil­li­ar­den-Vor­ha­ben knau­sern Sie bei den Kosten für 250 bedroh­te Menschen?

Durch so ein schä­bi­ges Ver­hal­ten schafft man sich kei­ne Freun­de im Aus­land ... und im Inland? 

Bei *cor­rec­tiv* wur­de eine (nicht reprä­sen­ta­ti­ve) Umfra­ge aus­ge­führt die abfrag­te wie die Leser zum Ver­hal­ten der Regie­rung ste­hen - das Ergeb­nis ist nie­der­schmet­ternd! Ein wei­te­rer Beweis dafür, daß Poli­ti­ker aller Rich­tun­gen mei­nen es bes­ser zu wis­sen als die Bevöl­ke­rung in deren Namen & Auf­trag sie tätig sind.
In die­sem Fall ist es beson­ders deut­lich: Barm­her­zig­keit und sogar der lang­fri­sti­ge Nut­zen für den guten Ruf der Nati­on wer­den für Applaus von Rechts geop­fert. Eine him­mel­schrei­en­de Schande! 

Erst-Ver­öf­fent­licht am: 3. Sep. 2025 um 15:04 Uhr

bookmark_borderEs kann nicht oft genug gesagt & verbreitet werden!


".. Die über­wäl­ti­gen­de Mehr­heit der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger spricht sich für einen "welt­an­schau­lich neu­tra­len Staat" aus, in dem kei­ne Reli­gi­ons- oder Welt­an­schau­ungs­ge­mein­schaft pri­vi­le­giert oder dis­kri­mi­niert wird. So ver­tre­ten 84 Pro­zent der Befrag­ten die Auf­fas­sung, Poli­ti­ke­rin­nen und Poli­ti­ker soll­ten "ihre Ent­schei­dun­gen nicht auf ihre per­sön­li­chen reli­giö­sen Über­zeu­gun­gen stüt­zen", son­dern sich "welt­an­schau­lich neu­tral ent­schei­den". 82 Pro­zent votie­ren dafür, dass "staat­li­che Ein­rich­tun­gen wie Gerich­te, Schu­len oder Poli­zei grund­sätz­lich welt­an­schau­lich und reli­gi­ös neu­tral" sein soll­ten. 75 Pro­zent mei­nen, dass Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten bei der Beset­zung von Rund­funk­rä­ten "kei­ne bevor­zug­te Stel­lung erhal­ten" soll­ten. 65 Pro­zent spre­chen sich gegen das isla­mi­sche Kopf­tuch von Leh­re­rin­nen in öffent­li­chen Schu­len aus und 61 Pro­zent leh­nen es ab, dass die katho­li­sche Kir­che wei­ter­hin medi­zi­nisch indi­zier­te Schwan­ger­schafts­ab­brü­che in ihren Kli­ni­ken ver­bie­ten darf .."

  [Quel­le des Zita­tes]

Es steht außer Zwei­fel, daß es eine Grund­la­ge unse­rer Rechts- und Gerech­tig­keits­auf­fas­sung auf Basis (auch) der Ideen der Glau­bens­ge­mein­schaf­ten gibt. Doch wie der Islam nur als Glau­bens­ge­mein­schaft hier­zu­lan­de aner­kannt wer­den kann wenn er sich dem Grund­ge­setz unter­wirft, so soll­te das für die ande­ren Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten gleich­sin­nig gelten.
Die Auf­klä­rung (1720 - 1800) hat Wis­sen­schaft und Ratio­na­li­tät gebracht, die Frei­heit des Indi­vi­du­ums, Men­schen­rech­te und Gleich­heits­ge­bot - kämp­fen wir dar­um dies nicht von Dog­ma­ti­kern, Wun­der­gläu­bi­gen und Men­schen, die an Engel und Teu­fel glau­ben (!) zunich­te machen zu lassen.

Weg mit den Reli­gi­ons­un­ter­rich­ten aus den Schu­len, her mit Unter­richt zu den Grund­la­gen der beleb­ten und unbe­leb­ten Welt und des Uni­ver­sums .... Reli­gi­on ent­lar­ven als eine wesent­li­che Trieb­kraft für Leid und Dis­kri­mi­nie­rung von Frau­en, für Erhalt patri­ar­cha­li­scher Struk­tu­ren, und Recht­fer­ti­gung von 'hei­li­gen' Krie­gen, die doch nur der mensch­li­chen Gier den Weg bereiten.

bookmark_borderZu Charlie Kirk ist genug gesagt ....

Sie­he die­sen - sehr gelun­ge­nen - Car­toon von Clay Ben­nett des­sen gesam­tes Werk ich ihnen wärm­stens empfehle!

.... wen­den wir also den Blick auf die Fol­gen, das, was die Trump'sche Admi­ni­stra­ti­on dar­aus macht:
Anders­den­ken­de wer­den zu Staats­fein­den erklärt und vor allem der erste Ver­fas­sungs­zu­satz "FREE SPEECH" wird für alles geschleift was dem Régime und ins­be­son­de­re dem Prä­si­den­ten­dar­stel­ler nicht gefällt. Zen­sur, wo doch die Nati­on sich einst rühm­te die Welt mit ihren FREIHEITEN zu beglücken.

Eines muß man den Pro­jekt 2025 Pla­gia­to­ren lassen:
Sie haben Mein Kampf erfolg­reich auf US Ver­hält­nis­se ange­paßt und das wofür Hit­ler von 1921 bis 1933 brauch­te in knapp acht Mona­ten durch­ge­peitscht. Nun dür­fen wir dem­nächst zur Kennt­nis neh­men, daß die ersten (miß­lie­bi­gen) Demo­kra­ten in KZ Inter­nie­rungs­la­gern THANKSGIVING fei­ern dür­fen .... und die Begren­zung der Amts­zeit für US Prä­si­den­ten durch den Supre­me Court auf­ge­ho­ben wurde.
Danach wird - der erste Ver­fas­sungs­zu­satz ist ja sowie­so schon pas­se - die Evan­ge­li­ka­le Staats­re­li­gi­on eingeführt. 

Das Frau­en­wahl­recht ist dann näch­ste Opfer. "Von den Tali­ban ler­nen heißt sie­gen ler­nen!"¹ bedeu­tet für die USA Frau­en das arbei­ten gegen Ent­gelt außer Haus zu ver­bie­ten, Frau­en brau­chen kei­ne Bil­dung, sie müs­sen ler­nen sich ihren Män­nern unterzuordnen.

¹ dem Slo­gan "Von der Sowjet­uni­on ler­nen heißt sie­gen lernen!"

bookmark_borderStumme & schleichende Bedrohung der Menschheit

Es fin­det eine fast unmerk­ba­re Ver­schie­bung statt die die Wenig­sten von uns aktiv wahr­neh­men. Vor ein paar Jah­ren hat­te ich ein Erleb­nis, das mir die Augen öff­ne­te und die Gefahr, die der Mensch­heit droht, erst so rich­tig klar machte. 

Nein, es geht nicht um Krieg, Hun­gers­not und Klimakatastrophe.
Es geht um Wis­sen das nicht gegoo­gelt ist, son­dern ein­ge­spei­cher­tes Wis­sen dar­stellt! Das, was man "Frue*er"™ als "All­ge­mein­bil­dung" bezeich­net hat. Wiki­pe­dia weist aller­dings auf einen wesent­li­chen Punkt hin, der all­zu oft ver­nach­läs­sigt wird:

Die Gleich­set­zung von All­ge­mein­bil­dung und All­ge­mein­wis­sen unter­schlägt jedoch die Befä­hi­gun­gen des Ver­stan­des, die erfor­der­lich sind, um die Wis­sens­in­hal­te zuein­an­der in Bezie­hung zu set­zen. Erst damit wird es mög­lich, Inhal­te abruf­ba­ren Wis­sens in Zusam­men­hän­gen zu ver­ste­hen. Unver­stan­de­nes lexi­ka­li­sches Stich­wort­wis­sen wird in der Fach­welt eher als „Halb­bil­dung“ aufgefasst.
[All­ge­mein­bil­dung]

Was soll das, wer­den Sie sich fra­gen, war­um soll­te ein wenig weni­ger Wis­sen so gefähr­lich sein?
Es ist gar nicht die Fül­le des Wis­sens allein. Es ist der dar­aus - also aus mehr oder weni­ger ver­füg­ba­rem Wis­sen - ent­ste­hen­de Wan­del des Den­kens und der Urteilsfähigkeit:
Die Beur­tei­lung und Abspei­che­rung des­sen, was als Infor­ma­ti­on auf uns ein­strömt, wird vom vor­han­de­nen Infor­ma­ti­ons­stand geformt. Erst aus dem Zusam­men­wir­ken von gei­sti­gem Ver­ständ­nis der Infor­ma­tio­nen und deren Ein­ord­nung wird ein akzep­ta­bles Weltbild.

Wer also selbst weni­ger - para­tes, durch frü­he­res Ler­nen geschaf­fe­nes - Wis­sen hat, wird sei­ne Umge­bung, sei­ne Mit­men­schen, und sei­nen Lebens­raum anders betrach­ten als Jene, die über einen grö­ße­ren Umfang und bes­se­re Ver­ar­bei­tungs­fä­hig­keit verfügen.
Siehe:

[Quel­le]

Gehen wir nun in die Zeit vor dem Auf­schwung der digi­ta­len Revo­lu­ti­on zurück und betrach­ten wie gelebt und gelernt wur­de, so wird klar wel­cher Unter­schied nicht ohne Fol­gen blei­ben kann. Bücher und Unter­rich­te waren damals noch die wesent­li­che Quel­le des Wis­sens­zu­ge­winns. So konn­te pro Zeit­ein­heit nur begrenz­tes Wis­sen ange­sam­melt wer­den - doch die­se Begren­zung ist nicht wesent­lich ver­schie­den wenn man die heu­ti­ge Situa­ti­on ansieht. Denn an der Auf­nah­me­fä­hig­keit der Mensch­heit hat sich - noch - nichts verändert.
Was sich geän­dert hat ist der Inhalt des­sen was kon­su­miert wer­den kann, was ange­bo­ten wird, und vor allem wie es die Betrach­ten­den auf­neh­men kön­nen, sei es gewollt oder unterbewußt.

Die Ten­denz geht weg von Fak­ten hin zu Mei­nun­gen, grund­le­gen­de Struk­tu­ren der Wis­sen­schaft wer­den nicht durch Ver­su­che und Beob­ach­tung wider­legt, son­dern allei­ne durch Zwei­fel, gegen­tei­li­ge Mehr­heits­bil­dung oder schlicht Unver­ständ­nis wegen man­geln­der Grund­la­gen an Erkenntnissen.

Der Vor­gang ver­stärkt sich durch zuneh­men­de Nut­zung der digi­ta­len Kapa­zi­tä­ten und führt - schlei­chend - zu einem Teufelskreis:
Weni­ger eige­nes, ein­ge­spei­cher­tes Wis­sen läßt das Inter­es­se und den Fokus schwin­den Neu­es dazu zu ler­nen; die sofor­ti­ge Ver­füg­bar­keit von digi­tal gespei­cher­ter Infor­ma­ti­on macht für Vie­le das 'selbst-ler­nen' zu einer über­flüs­si­gen Auf­ga­be, da sie noch dazu beschwer­li­cher ist als digi­tal Abruf­ba­res zu nut­zen. Es wird immer weni­ger Wis­sen beim Indi­vi­du­um übrig blei­ben, denn wer ver­lernt hat zu ler­nen hat immer weni­ger Inter­es­se es zu ändern, es aufzufrischen. 

Zukünf­ti­ge Gene­ra­tio­nen wer­den sich immer mehr auf fremd­ge­steu­er­te Infor­ma­tio­nen ver­las­sen. Deren Beur­tei­lung auf Rele­vanz und Plau­si­bi­li­tät wird zuneh­mend erschwert, denn es fehlt an selbst gewon­ne­nen Erfah­run­gen und einem sta­bi­len Denk­ge­bäu­de, in das das erwor­be­ne Wis­sen ein­ge­fügt ist - ein sol­ches Muster wird gar nicht erst gebil­det wenn vor­ran­gig und unkri­tisch Ver­laß auf ange­bo­te­ne Infor­ma­tio­nen herrscht.

Zusam­men­ge­faßt ent­steht dem­nach fol­gen­des Bild:
Die Steue­rung der Infor­ma­tio­nen wird kom­plett von einer immer klei­ner wer­den­den Zahl von Pro­du­zen­ten bestimmt wer­den und die Kon­su­mie­ren­den haben immer weni­ger Urteils­fä­hig­keit man­gels nie oder nur bruch­stück­haft erwor­be­nem Wissen.
Wir steu­ern ohne Brem­sen auf eine Zukunft zu in der die Mensch­heit sich durch Kli­ma­ver­än­de­run­gen selbst aus­merzt, und auf dem Weg dort­hin durch den Ein­fluß weni­ger, den öffent­li­chen Dis­kurs beherr­schen­der, Krei­se dar­an gehin­dert wird deren Nar­ra­tiv zu hin­ter­fra­gen oder gar ad absur­dum zu führen.
Mög­li­cher­wei­se ist die­se Ent­wick­lung auf ande­ren Pla­ne­ten im Uni­ver­sum ähn­lich gelau­fen und da hät­ten wir einen wei­te­ren Grund dafür, daß es nie gelin­gen wird mit *Ali­ens* in Kon­takt zu kommen ....


[Anstoß zur Beschäf­ti­gung mit dem The­ma: Out­sour­cing Our Memo­ry: How Digi­tal Tools Are Res­ha­ping Human Thought; Kathe­ri­ne Brod­s­ky; August 15, 2025; 12 min read ]

bookmark_borderNur Bares ist Wahres!
Vom zunehmenden Druck elektronische Bezahlung zum Standard zu machen und Bargeld abzuschaffen

Bezug: Sen­dung von WISO zur Kartenzahlung

Schon die Über­schrift ".. Bar oder mit Kar­te? War­um Deutsch­land bei der Kar­ten­zah­lung hin­ter­her­hängt .." ist von der Wort­wahl her auf ein bestimm­tes Erge­bis abge­stellt."hin­ter­her­hängt" bedeu­tet doch sowas wie *hin­term Mond*, *alt­backen*, *fort­schritts­feind­lich*, usw. ...

Des­we­gen: Eine sehr ten­den­ziö­se Dar­stel­lung - es gibt ganz ande­re Grö­ßen­ord­nun­gen von Steu­er­hin­ter­zie­hung die mit den Zah­lungs­sy­ste­men nichts zu tun haben. Son­der­bar, daß nur die Klein­de­lik­te ins Visier genom­men wer­den und die gro­ßen Schur­ken mit *Spon­so­ring* (= Bestechung) dafür sor­gen unbe­hel­ligt zu bleiben.
Die Beden­ken hin­sicht­lich der Daten­si­cher­heit (außer­halb der EU) wur­den völig übergangen.

Wie sieht es mit Men­schen mit gerin­gen Ein­künf­ten aus deren Ein­ko­men nicht dafür reicht eine Kar­te für Bezah­lung zu bekom­men? Oder Men­schen mit Behin­de­run­gen, die Auto­ma­ten und elek­tro­ni­sche Zah­lungs­sy­ste­me nicht bedie­nen kön­nen? Bei­spiel "touch­screen" für Blinde??

Völ­lig außer Acht gelas­sen ist die ent­hal­te­ne Ten­denz zur völ­li­gen Abschaf­fung von Bar­geld ... und wenn dann die elek­tro­ni­schen Syste­me aus­fal­len, die Auto­ma­ten für Bar­geld weg sind - wie soll dann bezahlt werden?
Oder wenn es einen System­wech­sel gibt und der Staat die Elek­tro­nik abschal­tet? Oder wenn die Gut­ha­ben mit irgend­wel­chen Abga­ben bela­stet wer­den weil es der Finanz­mi­ni­ster so ver­ord­net? Bar­geld kann so nicht miß­braucht werden.

Zuletzt: Eine Moden­schau der Redak­teu­rin wird gra­tis mit­ge­lie­fert, für jeden Anlaß das *rich­ti­ge out­fit* - Selbst­dar­stel­lung der Zuge­hö­rig­keit zu GenZ? Neii­in, natür­lich alles rei­ner Zufall ....

Dazu eine Samm­lung von Kom­men­ta­ren, nicht ganz zufäl­lig ausgewählt:











bookmark_borderCHINA, das medientechnisch vernachlässigte Land

Wann haben Sie, lie­be Lesen­de, zuletzt einen Arti­kel zu Gescheh­nis­sen in Chi­na gesehen/ gele­sen? Damit mei­ne ich nicht Nach­rich­ten zu Par­tei­ta­gen, Stel­lung­nah­men zu Reden ande­rer Regie­rungs­mit­glie­der über Chi­na und selbst­ver­ständ­lich auch nicht Klatsch aus der Medienbranche.
Wie sieht es mit der tech­no­lo­gi­schen Ent­wick­lung und dem Fort­schritt der Wis­sen­schaf­ten dort aus? Nada, Null, Nix!

Nein, son­dern so *rich­ti­ge* Nach­rich­ten über den All­tag der Bevöl­ke­rung, über Fami­li­en, über das Berufs­le­ben, die Woh­nungs­si­tua­ti­on, die Ver­sor­gungs­la­ge, die all­ge­mei­nen Lebens­hal­tungs­ko­sten und was man dort so als Frei­zeit­be­schäf­ti­gung macht.

Wir wer­den in den Öffent­li­chen Medi­en mit immer neu­en Kri­mis bedient, Talk­shows an fast jedem Wochen­tag, der Ätna spuckt Feu­er, und in Paki­stan gibt es Über­schwem­mun­gen. Aus USA wird über die Unver­schämt­hei­ten und - ent­schul­di­gen Sie die For­mu­lie­rung - jeden Furz des Prä­si­den­ten­dar­stel­lers Trump und sei­ne Lach­trup­pe von Dilet­tan­ten berichtet.

Doch was so täg­lich in Chi­na pas­siert ist offen­bar kei­ne (oder: fast kei­ne) Sen­dung wert.
Mich macht so etwas stut­zig und ich kann mir zwei Grün­de dafür vorstellen:

1. Es wür­de hier zu Beschä­mung, Neid und drän­gen­den Fra­gen an die Poli­tik füh­ren wenn man unse­re Ver­hält­nis­se ver­glei­chen wür­de - weil die Chi­ne­sen hier als dum­me Bau­ern dar­ge­stellt wer­den obwohl sie uns doch in den mei­sten Fel­dern des orga­ni­sier­ten Staats­we­sen weit vor­aus sind;
2. Es herrscht blan­ke Unkennt­nis und Ideen­lo­sig­keit bei den Medi­en was und wie man über Chi­na berich­ten könn­te, weil man nicht das nöti­ge Per­so­nal vor Ort hat, oder, wenn man es hat, beschränkt es sich auf sowie­so schon über­la­ste­te Kor­re­spon­den­ten die für meh­re­re Inter­es­sen­ten arbei­ten und ein­fach kei­ne Zeit zu Krea­ti­vi­tät und mehr als Rou­ti­ne-Bla-bla haben.

Klar, es gibt mehr, kei­ne Fra­ge, doch das sind die ersten Gedan­ken die ich dazu hatte/habe. Wie sehen Sie das - füh­len Sie sich *aus­rei­chend* und/oder *umfas­send* zu Chi­na informiert?
Geben Sie ein­mal in einer Such­ma­schi­ne "Chi­ne­si­sche Impres­sio­nen" ein - nur Kli­schee, Folk­lo­re, Geschich­te, das *moder­ne* Chi­na fin­det dort NICHT statt. Es sei denn auf Berichts­ei­ten von pri­va­ten Besu­chern die kein Besuchs­pro­gramm gebucht haben.

bookmark_borderNeue Sprache = veränderte Wahrnehmung

Ein emp­feh­lens­wer­tes Video das sich mit der gedank­li­chen Erwei­te­rung von Wahr­neh­mung durch Erler­nen einer Fremd­spra­che mit Begrif­fen befaßt die in der Mut­ter­spra­che nicht iden­tisch vor­han­den sind.
Die The­se ist demnach:
Was nicht sprach­lich dar­ge­stellt wer­den kann exi­stiert nicht - erst wenn ein Wort gefun­den / geschöpft ist tritt der Gedan­ke ins Bewußtsein.

Ich emp­feh­le den Kanal "Brit in Ger­ma­ny" allen, die sich mit einer sehr tief­grei­fen­den Betrach­tung der deut­schen Gesell­schaft - durch den Spie­gel der Sicht­wei­se eines Aus­län­ders - befas­sen möch­ten. Liest man die Dar­stel­lun­gen in sei­nem Kanal als *posi­ti­ve Kri­tik und Anstoß zum Nach­den­ken über das eige­ne Land und sei­ne Bür­ger*, so gewinnt man jeden­falls eine gedank­li­che Erwei­te­rung des eige­nen Horizonts. 


[Quel­le "Brit in Ger­ma­ny"]