Welche von den hier gezeigten Pflanzen lebt NICHT an Land? Bitte ohne nachzusehen antworten ....
Kategorie: Mensch & Pflanzen
bookmark_borderDer lange Weg zur Zivilisation
- der kurze Weg ins Verderben.
Viele Jahrmillionen hat es gedauert bis aus den Waldkronen-Bewohnern Steppenbewohner wurden. Wiederum mehrere Jahrmillionen vergingen bis aus den zaghaften Anfängen dauerhafte Strukturen wuchsen, die sich durch Übertragung von Wissen über mehrere Generationen schließlich festigten und zu der Zivilisation wurden die wir heute weltweit beobachten können.
Genau in den besonderen Fähigkeiten der zivilisatorisch-emanzipierten Gesellschaften liegt indes der Keim ihres Unterganges. Die Menschen haben sich weg von der Natur entwickelt, sie *vergessen*, im steten Bemühen immer komplexere Strukturen zu schaffen:
Nicht nur in Bau, Kunst, Mobilität etc. - nein, ebenso in komplexerer Gesellschaftsstruktur, die nun in wesentlichen Zügen die evolutionären, biologischen Grundlagen aushebeln, ignorieren, wegzuleugnen versuchen.
So wie die amerikanische Gesellschaft dabei ist an ihrer selbst geschaffenen Hybris, dem *Exceptionalism* zugrunde zu gehen, sieht es in der Gesamtschau auf dem Planeten noch grausiger aus - und das ohne die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, die ein solcher Super-Gau realistisch betrachtet hervorrufen müßte!
Die Naturzerstörung hat schon lange jedes Maß der Vernunft verlassen:
Die Einen ignorieren die drastischer werdenden Zeichen, andere fallen in Endzeitstimmung 'Wozu sich mäßigen - es ist ja sowieso zu spät!'. Sie raffen was zu bekommen ist auf und wähnen sich so in trügerischer Sicherheit, manche lenken sich vom drohenden Ende ab und Verleugnen durch ihre Taten jegliche gesellschaftliche Norm.
Standardisiertes, geordnetes, akzeptiertes Wissen ist im Begriff zu verschwinden, es geht in einen endlosen *pool* der Gedächtnisse intelligenter Datenmaschinen ein. Die machen Einheitsbrei aus dem was bisher noch trennbar war und als gesichertes Wissen galt. Wer will denn von sich behaupten die Datenflut noch zu begreifen, geschweige denn Fehlentwicklungen entgegen zu steuern?
Die Bedürfnisse der Menschen werden nach und nach weniger bedeutsam sein als der Erhalt der Großpositronik [21.] .... und wenn Reste der Menschheit sich noch zurück in die Baumwipfel retten können ist der Zirkel geschlossen. Nur sind jetzt die Herausforderungen dadurch gewachsen, daß sie denkenden Maschinen entgegen treten müssen und nun das erdulden was Orang-Utans derzeit schon durchleben:
Verlust des Habitats, Schrumpfung des physischen Raumes, und Gedankenlosigkeit seitens der Widersacher, die ja sessil ganz andere Bedürfnisse haben und den Widrigkeiten des Wetters durch klimatisierte Umgebung nicht ausgeliefert sind.
Weitere Jahrmillionen später werden alle Spuren verschwunden sein.
Kommen dann *Aliens*, so werden sie sich wundern warum sich auf so einem außergewöhnlichen Planeten kein intelligentes Leben, keine Zivilisation entwickelt hat ....
bookmark_borderDie Grundlage allen Lebens auf unserem Planeten
Kennen Sie die Situation wenn etwas herunter gefallen ist und Sie es aufheben wollen, wobei Sie - unbeabsichtigt - mit dem Allewertesten wieder etwas herunterwerfen, und vor Schreck in einer Schraubenbewegung hochfahren, nur um seitlich von Ihnen eine Vase oder einen anderen Gegenstand um- oder herunterzuwerfen?
Diese Kette von Ereignissen gibt es genauso bei anderen Umständen in denen wir als Menschen handeln. Im ewigen Wandel zwischen Herstellung und Zerstörung versuchen wir den bestmöglichen Weg zu finden, einen Weg, der den geringsten Aufwand bei größter Erfolgsaussicht verspricht.
Vor ein paar Tagen hatte ich ein Beispiel - so nebenbei - erwähnt, bei dem in der Absicht die Umwelt zu schonen wesentliche Aspekte vernachlässigt wurden und so die Gesamtbilanz nur so lang *blendend* aussieht, bis man genauer hinsieht und alle betroffenen Parameter in die Bewertung einbezieht.
Der wesentliche Gedanke ist dabei - und wird im folgenden Text genauer erklärt - die lebensnotwendige Erzeugung von Sauerstoff, den Pflanzen, Tiere, und Menschen brauchen. Ohne *grüne Pflanzen* keine Sauerstoffproduktion, und dennoch werden täglich Millionen von Bäumen gefällt ohne an die langfristigen Konsequenzen, nämlich den Tod von tierischem Leben, und darin eingeschlossen der Menschen, zu bedenken.
Unwissenheit tötet, in diesem Fall ganz sicher und ohne Alternativen.
Ich will es am Beipiel von "Heizen mit Holz" erklären, doch zunächst muß einen Bilanz dessen betrachtet werden, was die Bäume aus der Umwelt entnehmen, und was sie im Gegenzug produzieren.
Stichworte: Biomassekreislauf / Kohlenstoffkreislauf
Der Biomassenkreislauf ist die übergeordnete Betrachtungsebene, der Kohlenstoffkreislauf ist ein Teil davon.
Zunächst betrachten wir die PRODUKTIONSEITE:
Die Photosynthese erzeugt mit Hilfe von Sonnenlicht (Energie) aus Kohlendioxid und Wasser eine energiereiche Verbindung, den Traubenzucker. Dieser kann dann im Stoffwechsel der Pflanzen umgebaut werden um die benötigten Strukturelemente aufzubauen.
Was wird für die Photosynthese gebraucht?
Für das Chlorophyll, den grünen Blattfarbstoff, in dessen Struktur die Umwandlung der Einzelelemente zu Traubenzucker stattfindet, werden Stoffe aus der linken Spalte gebraucht; aus den Bausteinen in der rechten Spalte wird dann der Traubenzucker gebildet:
| Bestandteile des Chlrophylls: | Bausteine / Atome | ||||
| Fe | Eisen (Ferrum) | C | Kohlenstoff | ||
| N | Stickstoff (Nitrogenium) | H | Wasserstoff (aus H₂O / Wasser) | ||
| Mg | Magnesium | O | Sauerstoff (aus H₂O / Wasser) | ||
| Endprodukt der Photosynthese: Traubenzucker [C₆H₁₂O₆] | |||||
Pro Jahr produziert eine ausgewachsene Buche (ca. 50 Jahre alt) ca. 38Kg Holz und ca. 36.500 Liter Sauerstoff.
Pro Tag nimmt sie 100 Liter Kohlendioxyd auf und gibt 100 Liter Sauerstoff ab.
| Bestandteile des Holzes im Stamm: | Verbindungen aus nebenstehenden Atomen | ||||
| 48% | C (Kohlenstoff) | 45% | Zellulose | ||
| 27% | O (Sauerstoff) | 22-30% | Lignin (Nadelhölzer mehr als Laubhölzer) | ||
| 6% | H (Wasserstoff) | 22% | Holzpolyosen (Wachse, Harze, Farbstoffe) | ||
| 2% | N (Stickstoff) | ||||
| 17% | Sonstige Elemente | ||||
| [ca. Angaben, diese unterliegen jahreszeitlichem und artspezifischem Wechsel der Anteile] | |||||
Zusammenfassend kann demnach festgestellt werden:
Es erscheint zwar logisch Holz als *nachwachsende Energiequelle* zu verbrennen - jedoch produzieren junge Bäume nur 3-5% dessen, was ein älterer Bäume zu produzieren in der Lage ist. Daraus ensteht eine Reduktion der Mengen an eingebautem CO₂ und die Menge an lebensnotwendigem Sauertstoff wird ebenfall vermindert. Bei gesteigerter Holzproduktion entsteht ein Mangel an Sauerstoff und vom Überschuß aus Kohlendioxyd, der die globale Erwärmung fördert, wird weniger unschädlich gemacht. Im Gegenteil: Durch das Verbrennen von Holz wird CO₂ freigesetzt - und es sind nicht genügend Bäume da, die es verwerten und unschädlich machen könnten.

[Mit Informationen u.a. von Tischler Welzel, Stiftung Unternehmen Wald.]
bookmark_borderTolle Technik,
nur bedauerlicherweise auf Kosten der Natur ....
Ausnahmsweise und mit Bedenken setze ich hier einen Link auf die Webseite, auf die sich diese *Erörterung* bezieht - ich bin ja nicht zum ersten Mal erstaunt, wie blauäugig und kritiklos Vieles vom Autor dieser Videos im wahrsten Sinne *vorgetragen* wird.
"gewaltig nachhaltig" ohne Widerspruch wird hingenommen wenn reihenweise Bäume geschlagen und verheizt wurden & werden [4,5 Raummeter Holz pro Winter; Umrechnungstabelle → dort].
Die CO2 Bilanz sieht doch gleich ganz anders aus wenn man den Verlust an Aufbau und Einbau von CO2 in Biomasse (Holz, Äste, Blätter) einrechnet.
Ganz zu schweigen vom Verlust an Sauerstoff den Mensch und Tier als Lebensgrundlage brauchen ...
Die Faszination für Technik verstellt den Blick auf die Gesamtbilanz die durch das Abholzen der Bäume nach unten gedrückt wird:
Was in einem Haushalt positiv gesehen wird zerstört für viele Lebewesen (Mensch, Tier, und Pflanzen) zugleich deren Lebensraum und beraubt sie des dringend gebrauchten Sauerstoffes.
"gewaltig nachhaltig" ...?
Wohl kaum.
bookmark_borderAnsiedlung
Bekannterweise haben Tiere andere Voraussetzungen als wir Menschen WO sie sich ansiedeln können. Die äußeren Bedingungen müssen stimmen: Ausreichendes Nahrungsangebot, Schutz vor Freßfeinden, Temperaturschwankungen die tolerabel für die jeweilige Art sind, um nur einige zu nennen.
So kommt es, daß es Grenzen der Ausbreitung in geografischen Längen und Breiten gibt, die schwer zu überwinden sind wenn dort die Lebensumstände nicht 'passen'. Denn der wesentliche Faktor, den ich in der Aufzählung oben bewußt ausgespart habe ist Fortpflanzung, anders gesagt "Erhalt der Art", gemeinhin demnach Nachkommenschaft, die dort Fuß fassen kann.
Ein solches Beispiel habe ich kürzlich hier auf meinem Grundstück auf den zwei Fenchel-Stauden gefunden:
Graphosoma lineatum, (auch: Graphosoma italicum), die Streifenwanze.
Eine Bildersuche nach "Graphosoma lineatum" ergab sehr viele ähnliche, teilweise schärfere Abbildungen dieser Pflanzenwanze. Ausführlichere Beschreibung dort → https://www.natur-in-nrw.de
Die Besonderheit ist eine Neigung der Art auf Fenchel (Doldenblütler) Nahrung zu suchen, dort stechen sie die Samen an und saugen den Saft auf. Auch bei der Partnersuche ist diese spezielle Quelle günstig - denn ihre Artgenossen sind dort konzentriert.
Für die ängstlichen Gemüter:
Pflanzenwanzen sind für Menschen NIE eine Gefahr, und ihre Nahrungspflanze schädigen sie nie soweit, daß diese daran untergeht. Sie nehmen nur das was sie zum Überleben brauchen. Da können sie für uns ein gutes Beispiel sein, denn Menschen 'verbrauchen' die Natur völlig hemmungslos ohne die Grenzen zu bedenken.
Die Ausbreitung dieser Art war bisher auf das nördliche Westfalen begrenzt, und es liegt nahe diese Wanderung nach Norden der globalen Erwärmung zuzuordnen.
bookmark_borderDer 'friedliche Islam' fordert
Das etwas andere “Wort zum Sonntag”

Wohlmeinende Politiker waren schon immer eine Gefahr für Deutschland, denn sie vermischen Ideologie und Gefühl entgegen jeder Vernunft: Eine Fortsetzung des kindlichen Glaubens es sei möglich sich etwas *ganz doll* zu wünschen und deswegen werde es dann in Erfüllung gehen.
Dabei verschließen sie ihre Sinne gegen alle Erkenntnisse des Gegenteils:
Christen glauben daran nach dem Tod in ein *Paradies* einzugehen, eine Spielart der mannigfaltigen Versprechen einer Wiedergeburt oder *Reinkarnation*.
Das behaupten die entsprechenden Glaubensvertreter seit vielen tausend Jahren - ohne jemals einen Beweis dafür vorweisen zu können .... es wird stets darauf verwiesen man müsse *glauben*. Diese Art der Argumentation nennt man "Zirkelschluß", der *Beweis* stellt sich demnach aus sich selbst heraus dar. WIKIPEDIA sagt dazu ".. Die Bibel ist Gottes Wort, denn es steht geschrieben „alle Schrift ist von Gott eingegeben“ .. da das Neue Testament ein Teil der christlichen Bibel ist, wird also die Autorität der Bibel durch ein Bibelzitat begründet. Die Bibel zieht damit ihre Autorität als Gotteswort aus sich selbst .."
Erklären Sie das einem geistig wenig flexiblen Hinterwäldler aus dem *bible belt* der USA oder Niederbayern .... nein, das wäre ein unmögliches Unterfangen. Genau so steht es mit dem Versuch den noch kategorischer daherḱommenden Muslim davon zu überzeugen.
So leben wir also auf diesem Planeten und beuten dessen Natur zu unseren Gunsten aus, in dem Bewußtsein, als Menschen von irgendeinem fiktiven Wesen autorisiert zu sein, *ausgewählt*, *nach seinem Ebenbilde*! Solange dieser Kardinalfehler, der von jedweder Religion in der einen oder anderen Art gepflegt wird besteht, wird das ticken der Endzeituhr von Jahr zu Jahr lauter .... und mein einziger Trost dabei ist, daß sämtliche Religionen und deren Vertreter diesem Untergang nicht entkommen werden.
bookmark_borderNeuerwerb
Ich habe mir ein gebrauchtes Aquarium gekauft

Es war völlig leer.
Schrecklich anzusehen.
Dann habe ich Kies und ein paar dicke Steine rein getan.
Schon besser.
Die mit gekaufte Leuchte ist OK, der Außenfilter funktioniert und das Becken ist dicht.
Das war das Signal ein paar Pflanzen zu kaufen und so das Aquarium zu 'beleben' ....
Nun muß es erstmal ein paar Tage so stehen bevor (eventuell) Tiere einziehen können.
[Es wird berichtet werden ....]
bookmark_borderHilfe naht ....
Unser Kirschbaum sitzt voll mit schwarzen, kugeligen Blattläusen.
Sämtliche neuen Triebe (nach der Blüte) sind wie zerknäult zusammen gerollt: Blattlausschaden!
Doch nun kommt eine Schar von gefräßigen Helfern die - hoffentlich - dem Blattlauswirken ein Ende machen:

[Larve des Asiatischen Marienkäfers]
PS
Nicht eine einzige Kirsche am Baum .... alle verdorrt
weil sie keine Nährstoffe mehr bekamen - die haben die Blattläuse aus dem Baum gesaugt.
bookmark_borderWer hilft?
Ich suche den botanischen Namen der Pflanze die oben abgebildet ist.
Während meiner Kindheit war sie überall zu sehen, insbesondere auf teilzerbombten Trümmergrundstücken ....
sie ist heute rar geworden und ich sah sie noch nie in einem Gartencenter.
Wenn Sie den Namen kennen wäre ich Ihnen dankbar für einen Hinweis.
Noch besser wäre natürlich die Information wo man sie kaufen/bekommen kann.
Danke!
bookmark_borderVon 'alten', richtig alten Bäumen ....
Über all den Schreckensnachrichten dieses und vergangener Tage wird völlig vergessen, was im Kleinen, im Verborgenen, oder Unbeobachtet tagtäglich passiert. Es gibt Gebiete der Erde die noch nicht völlig erkundet sind. Dort gibt es Ökosysteme die noch unberührt - aber unter ständiger Bedrohung von geldgierigen Gesellschaften sind. Diese warten nur auf eine Gelegenheit 'zuzuschlagen', und zwar im wörtlichen Sinne und Bäume zu fällen die an diesem Ort mehr als tausend (!) Jahre gestanden haben. Zeugen einer vergangenen Zeit. Einer Zeit, die zwar weniger 'modern' aber sehr viel überlegter im Umgang mit der Natur war.

In der Washington Post war jüngst ein Bericht über einen solchen alten Baum zu lesen. Begleitet von einem Vorher-Nachher-Foto des gleichen Fotografen, der 2022 einen wohl noch älteren Baum fand und dessen Standort geheim gehalten hat um das dortige gefährdete und empfindliche Ökosystem nicht durcheinander zu bringen.
Das hier verkleinert gezeigte Bild der schändlichen Abholzung eines sehr alten Baumes - vom gleichen Fotografen aufgenommen - als Warnung, wie gnadenlos die Holzverwertungsgesellschaften vorgehen:
Keinen Sinn für den Frevel den sie durch ihr Treiben begehen.

PS:
Es ist mir klar, dass es Schlimmeres auf der Welt gibt.
Doch das darf kein Grund sein eine solche Missetat zu ignorieren.
bookmark_borderVon vergangenem Ruhm
oder: Was bleibt, bzw. blieb etwas?
*updated* (04.05.2023)
Oft habe ich mich schon gefragt was das für Menschen sind, die sich bei diesen trash-Sendungen wie "Big Brother" rekrutieren lassen, monatelang aus ihrer normalen Tätigkeit aussteigen, und sich irgendwo in so-genannten Dschungelcamps für bis zu drei Monate (?) Tag und Nacht per Kameras bei allen Lebensumständen, Sex, und dem Essen von abscheulichen, ekeligen Substanzen beobachten lassen.
Per Zufall bin ich bei youtube (einem Link folgend) auf eine dieser Personen gestoßen.
Es war der Gewinner im Jahre 2010, der nun eine Karriere ganz anderer Art anstrebt.
Was er zwischen jetzt und damals so gemacht hat versuchte ich zu recherchieren. Mit wenig Erfolg. Allerdings, es kam heraus was er nun macht. Er ist - staunen Sie ruhig, es ist völlig verständlich:
Veganer Ernährungsberater und Student für Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)
[Hervorhebungen absichtlich gesetzt]
Wenn Sie häufiger hier lesen wissen Sie:
Das Wort "Phytotherapie" triggert mich, es führt dazu weitere Informationen zu suchen und wenn dann noch "Ernährungsberater" dazu kommt läßt es mir keine Ruhe. Nicht bis ich ALLES gefunden habe, was ein komplettes Bild dieses 'Studenten' und seines 'Studiums' aus den Einzelheiten erkennbar macht.

Nun bin ich kein verbissener Feind der Phytotherapie, sofern die eingesetzten Pflanzen - oder Teile davon - gründlich untersucht, standardisiert und zweckmäßig verpackt sind. So, daß eine dem Krankheitsbild angemessene Dosierung erfolgen kann.
Das schließt beispielsweise eine eigene Sammlung dieser Grundstoffe schon in den meisten Fällen aus. Es sei denn, es gibt statistisch gesicherte Angaben, wieviel von welchen Wirkstoffen durchschnittlich an den üblichen Standorten enthalten sind.
Standardisierung bedeutet: Man arbeitet die Pflanzen so auf, dass eine genau bestimmte Menge an Wirkstoff vorhanden ist. Das ist deswegen wichtig, damit eine zu hohe Dosis verhindert wird, denn die Wuchsbedingungen können zu sehr schwankenden Wirkstoffmengen führen.
Gibt es so etwas nicht ist von eigener Sammlung eher abzuraten, denn eine vernünftige Dosierung wird hier zum 'russischen Roulette'. Insbesondere dann, wenn es nur eine geringe therapeutische Breite geben sollte.
Solche Bedenken kommen allerdings dem locker-flockig daherplaudernden, youtubernden *Student(-en) für Phytotherapie* wohl eher nicht, er sprudelt sein *Wissen* nur so heraus, zwischen langen Schlucken von Pflanzensäften, direkt aus dem Mixer - wer macht sich schon heute noch die Mühe aus Gläsern zu trinken?
Ist doch alles rein pflanzlich und gesund, was könnte da schief laufen ..!?
Mir sträuben sich bei dieser unverantwortlichen Lockerheit die Nackenhaare! Es geht hier schließlich um teilweise hoch potente Substanzen, bei denen schon eine leichte Überdosierung schwerwiegende Folgeerscheinungen haben kann, und zwar nicht nur vorübergehend, sondern insbesondere kumulativ, wenn über längeren Zeitraum zugeführt. Zweifellos ist es meistens zu spät für Gegenmaßnahmen wenn sich schleichend die ersten Symptome einer solchen Überdosierung zeigen:
Was in das Körpergewebe eingelagert wurde und dort als Depot gebunden ist läßt sich nicht rasch entfernen oder meist auch nicht neutralisieren.
So kann es selbst bei erkannter Ursache zu spät für den Patienten sein .... er wird in dem Bewußtsein sterben doch alles richig gemacht zu haben und dann sowas ....
Der *Student für Phytotherapie* haut derweil weitere Videos zur tollen Wirkung von Pflanzen heraus, klicks bei youtube sind bares Geld - und wer denkt da schon an Verantwortung den Zusehenden gegenüber?
Das Video mit dem Titel "Tierische vs pflanzliche Proteine- Proteine einfach erklärt+pflanzliche Proteinquellen" enthält - wie alle diese Videos von Laien, die sich mühsam ein wenig Kenntnisse zu komplexen Wissensgebieten erarbeitet haben - viele tatsächlich zutreffende Fakten. Die werden dann allerdings so neu *zusammengewürfelt*, daß genau das herauskommt was uns der Herr Grätsch verkaufen möchte: Vegane Ernährung!
Lesen Sie doch bitte meinen Artikel zu Eiweiß [Titel "Stoffwechselschlacken"], den habe ich geschrieben als ich eine Veröffentlichung, eigentlich nur ein paar Sätze in einem Kommentar, gelesen habe, die behaupteten es gäbe einen Unterschied wie Menschen riechen je nachdem ob sie sich mit oder ohne Fleisch ernährten. Sie finden dort das Originalzitat und (m)eine Richtigstellung aufgrund der wissenschaftlichen Fakten.

[2010:
Gewinner Big Brother]
2022:
Veganer Ernährungsberater und Student für Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)
So stellt sich Timo Grätsch bei Instagram vor:
Gesundheit/Kosmetik
Ernährungsberater.🍃
Student für Phytotherapie🌱
Pflanzenheilkunde
Meditation
Yoga
Sprossenzucht 🌱
Wildkräuter🌾🥦
YouTube: Timo G.
Mehr zu "Ernährung: Eiweiß"
PS:
Herzliche Einladung an Herrn Grätsch oder jede andere einschlägig bewanderte Person hier in einem Kommentar zu erklären was *Student für Phytotherapie* bedeutet und wie man das wird, z.B. Voraussetzungen an Vorbildung, Lehrinstitut, Lehrpläne, (Dauer), Kosten, Abschluß-Nachweis (Urkunde, staatl. anerkannte Titel wie Bachelor o.ä.) ....
Erstveröffentlicht: 19. Jun. 2022 um 16:00 Uhr
Überarbeitet & ergänzt: 04.05.2023
bookmark_borderWas ist das denn?
Forellenangler sind "Fliegenfischer", das heißt sie angeln mit kunstvoll gestalteten Ködern, die den äußeren Merkmalen der Köcherfliegen nachgebildet sind.
Hier geht es allerdings NICHT ums Angeln.
In der nachfolgenden Quelle ➀ mit Link werden diese Tiere nicht nur vorgestellt, sondern ihre Bedeutung als Anzeigeart für die Gewässer- und Umweltqualität erläutert. Es ist ein besonders intensiver Blick auf eine wenig bekannte Tiergruppe an deren Abhängigkeit von Umweltbedingungen sich ablesen läßt wie weit die Veränderungen schon fortgeschritten sind, wie sehr aber auch Erhaltungsmaßnahmen geeignet sind die Populationen wieder zahlenmäßig wachsen zu lassen - und zwar ohne viel Aufwand. Vorsichtshalber füge ich hinzu: Wenn es noch nicht zu einem Zusammenbrechen der Zahlen gekommen ist! Die Wahrscheinlichkeiten dafür werden in der Fachwelt noch kontrovers diskutiert. Ich selbst halte es da eher mit dem Motto "Lieber zu früh als zu spät das Ruder herumwerfen!".
Sofern Sie Englisch nicht gut beherrschen empfehle ich ein Übersetzungsprogramm zu Hilfe zu nehmen um den Text besser zu verstehen.
[Oder klicken Sie auf den nebenstehenden Link um eine Übersetzung als *.pdf-Datei → herunter zu laden]
➀
Warum es schlecht um die Umwelt bestellt ist wenn die Köcherfliegenpopulation zusammenbricht. Diese Tiere sind Anzeigeformen für Verminderung der Wasserqualität, da sie für ihre verschiedenen Stadien, von Ei über 5 Larven zur Puppe, und später als Vollinsekt (Imago), stark fließende, sauerstoffreiche und klare Gewässer brauchen.
Sinkt also ihre Zahl, so ist das eine erste Alarmstufe für den Verfall der natürlichen Umgebung.
[The World’s Oldest Winged Insect Is in Trouble. How Frightened Should We Be?; Mayflies are among nature’s best environmental sentinels — and their current message to us is grim; By Robert O'Harrow Jr.; September 19, 2022]
➁
Wenn Sie mehr über diese wenig bekannte und doch so interessante wie alte Insektenfamilie wissen wollen empfehle ich diesen Artikel, der akribisch und wissenschaftlich korrekt mit Bildern illustriert diese Insekten vorstellt, ihre Lebensweise beschreibt und auf Besonderheiten des Lebenszyklus hinweist.
[WALDZEIT Wälder für Winterthur / Köcherfliegen]
➂
Kurzgefaßte Darstellung die die wichtigsten Fakten zu den Köcherfliegen kompakt erörtert.
[Köcherlarven]
➃
Sehr knapp gehaltene Betrachtung lokaler Gegebenheiten am Rhein und Darstellung von zwei Gruppen der dortigen Population.
[Tiere im Rhein; Köcherfliegen im Rhein]
➄
In gewohnter WIKIPEDIA-Art geschriebene Übersicht mit wissenschaftlicher Einordnung, Systematik und Diskussion der Zugehörigkeiten, und Quellenangaben für die Beschreibung. Erweiterte bildliche Darstellungen verschiedener Unterfamilien und Gattungen.
[Köcherfliegen (Trichoptera)]














