Welche von den hier gezeigten Pflanzen lebt NICHT an Land? Bitte ohne nachzusehen antworten ....
Kategorie: Pflanzen
bookmark_borderHochbeete
[160cm breit; 56cm tief; 42cm hoch]
Um der ständigen Schneckenplage Herr zu werden - letztes Jahr war ja besonders schlimm - habe ich zwei Hochbeete gebaut. Die Maße sind willkürlich gewählt, allerdings doch an die vorhandenen Terrassenbretter angepasst, die 5,3m Länge haben. Sie stammen noch vom Vorbesitzer des Hauses, der sie als Unterbau für einen Mini-Pool 3x8m genutzt hatte.
Aus einer Länge konnte ich so drei Teilstücke zu je 1,6 m sägen, pro Beet waren je drei Bretter für Vorder- und Rückseite nötig, insgesamt erhielt ich also aus vier (von viel mehr vorhandenen) Längen die nötigen 12 Teile.
Die Endstücke sind 50cm breit, das ergab zwar rechnerisch 10 Stück aus einer Länge, allerdings nutzte ich da solche Bretter, die schon etwas beschädigt waren mit, und brauchte deswegen drei Stück (anstatt der rechnerisch nur nötigen zwei.
Erste Lage Tannen- und Kiefernzapfen![]() |
Zweite Lage Sägemehl![]() |
Dritte Lage drei Säcke Blumenerde![]() |
Vierte Lage drei Säcke Blumenerde![]() |
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Letzte Lage 1 Sack Blumenerde zuoberst verteilt Die beiden Beete schließen die Terrasse nach links hinten zur Wiese ab. ![]() |
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Sägemehl:

Insgesamt:
14 Säcke Blumenerde, nochmal 2 in Reserve zum Nachfüllen;
eine Rolle Volieren-Draht (5x0,5m; 23,99€);
zwei Behälter Sägemehl (waren noch vorhanden);
drei 2m-Kiefer-Kantholz-Stangen (3,8x3,8cm) und
ca. 200 Schrauben (4x60mm) verbraucht.
[Blumenerde je Sack 2,-€; Kantholz pro Stange 5,38€.]
PS:
Die benutzten Bretter sind 14cm breit und ca. 3,5cm dick
(unterschiedliche Riffelung auf Ober- und Unterseite).
bookmark_borderDie Grundlage allen Lebens auf unserem Planeten
Kennen Sie die Situation wenn etwas herunter gefallen ist und Sie es aufheben wollen, wobei Sie - unbeabsichtigt - mit dem Allewertesten wieder etwas herunterwerfen, und vor Schreck in einer Schraubenbewegung hochfahren, nur um seitlich von Ihnen eine Vase oder einen anderen Gegenstand um- oder herunterzuwerfen?
Diese Kette von Ereignissen gibt es genauso bei anderen Umständen in denen wir als Menschen handeln. Im ewigen Wandel zwischen Herstellung und Zerstörung versuchen wir den bestmöglichen Weg zu finden, einen Weg, der den geringsten Aufwand bei größter Erfolgsaussicht verspricht.
Vor ein paar Tagen hatte ich ein Beispiel - so nebenbei - erwähnt, bei dem in der Absicht die Umwelt zu schonen wesentliche Aspekte vernachlässigt wurden und so die Gesamtbilanz nur so lang *blendend* aussieht, bis man genauer hinsieht und alle betroffenen Parameter in die Bewertung einbezieht.
Der wesentliche Gedanke ist dabei - und wird im folgenden Text genauer erklärt - die lebensnotwendige Erzeugung von Sauerstoff, den Pflanzen, Tiere, und Menschen brauchen. Ohne *grüne Pflanzen* keine Sauerstoffproduktion, und dennoch werden täglich Millionen von Bäumen gefällt ohne an die langfristigen Konsequenzen, nämlich den Tod von tierischem Leben, und darin eingeschlossen der Menschen, zu bedenken.
Unwissenheit tötet, in diesem Fall ganz sicher und ohne Alternativen.
Ich will es am Beipiel von "Heizen mit Holz" erklären, doch zunächst muß einen Bilanz dessen betrachtet werden, was die Bäume aus der Umwelt entnehmen, und was sie im Gegenzug produzieren.
Stichworte: Biomassekreislauf / Kohlenstoffkreislauf
Der Biomassenkreislauf ist die übergeordnete Betrachtungsebene, der Kohlenstoffkreislauf ist ein Teil davon.
Zunächst betrachten wir die PRODUKTIONSEITE:
Die Photosynthese erzeugt mit Hilfe von Sonnenlicht (Energie) aus Kohlendioxid und Wasser eine energiereiche Verbindung, den Traubenzucker. Dieser kann dann im Stoffwechsel der Pflanzen umgebaut werden um die benötigten Strukturelemente aufzubauen.
Was wird für die Photosynthese gebraucht?
Für das Chlorophyll, den grünen Blattfarbstoff, in dessen Struktur die Umwandlung der Einzelelemente zu Traubenzucker stattfindet, werden Stoffe aus der linken Spalte gebraucht; aus den Bausteinen in der rechten Spalte wird dann der Traubenzucker gebildet:
| Bestandteile des Chlrophylls: | Bausteine / Atome | ||||
| Fe | Eisen (Ferrum) | C | Kohlenstoff | ||
| N | Stickstoff (Nitrogenium) | H | Wasserstoff (aus H₂O / Wasser) | ||
| Mg | Magnesium | O | Sauerstoff (aus H₂O / Wasser) | ||
| Endprodukt der Photosynthese: Traubenzucker [C₆H₁₂O₆] | |||||
Pro Jahr produziert eine ausgewachsene Buche (ca. 50 Jahre alt) ca. 38Kg Holz und ca. 36.500 Liter Sauerstoff.
Pro Tag nimmt sie 100 Liter Kohlendioxyd auf und gibt 100 Liter Sauerstoff ab.
| Bestandteile des Holzes im Stamm: | Verbindungen aus nebenstehenden Atomen | ||||
| 48% | C (Kohlenstoff) | 45% | Zellulose | ||
| 27% | O (Sauerstoff) | 22-30% | Lignin (Nadelhölzer mehr als Laubhölzer) | ||
| 6% | H (Wasserstoff) | 22% | Holzpolyosen (Wachse, Harze, Farbstoffe) | ||
| 2% | N (Stickstoff) | ||||
| 17% | Sonstige Elemente | ||||
| [ca. Angaben, diese unterliegen jahreszeitlichem und artspezifischem Wechsel der Anteile] | |||||
Zusammenfassend kann demnach festgestellt werden:
Es erscheint zwar logisch Holz als *nachwachsende Energiequelle* zu verbrennen - jedoch produzieren junge Bäume nur 3-5% dessen, was ein älterer Bäume zu produzieren in der Lage ist. Daraus ensteht eine Reduktion der Mengen an eingebautem CO₂ und die Menge an lebensnotwendigem Sauertstoff wird ebenfall vermindert. Bei gesteigerter Holzproduktion entsteht ein Mangel an Sauerstoff und vom Überschuß aus Kohlendioxyd, der die globale Erwärmung fördert, wird weniger unschädlich gemacht. Im Gegenteil: Durch das Verbrennen von Holz wird CO₂ freigesetzt - und es sind nicht genügend Bäume da, die es verwerten und unschädlich machen könnten.

[Mit Informationen u.a. von Tischler Welzel, Stiftung Unternehmen Wald.]
bookmark_borderNeuerwerb
Ich habe mir ein gebrauchtes Aquarium gekauft

Es war völlig leer.
Schrecklich anzusehen.
Dann habe ich Kies und ein paar dicke Steine rein getan.
Schon besser.
Die mit gekaufte Leuchte ist OK, der Außenfilter funktioniert und das Becken ist dicht.
Das war das Signal ein paar Pflanzen zu kaufen und so das Aquarium zu 'beleben' ....
Nun muß es erstmal ein paar Tage so stehen bevor (eventuell) Tiere einziehen können.
[Es wird berichtet werden ....]
bookmark_borderWie Zimmerpflanzen Denkfehler hervorrufen,
oder: Gut gemeint - aber schlecht belegt
Die erstaunliche Vielfalt des Themenspektrums bei der "taz" ist mir erst kürzlich wieder aufgefallen - weswegen ich zufrieden bin mit meiner Wahl dort ein paar Euro für den Weiterbestand zu investieren. Kann ich Ihnen nur empfehlen.
Dort gab es einen Artikel zur Renaissance der Zimmerpflanzen - ich hatte gar nicht wahrgenommen, dass es da Strömungen gegen Pflanzen gegeben hatte - der sehr fundiert darstellte, welche Pflanzen wo und an welchen Stellen besser nicht in der Wohnung mit leben können.
Eine der erörterten Fragen war, ob Pflanzen die Luft verbessern können, eine zweite Frage befasste sich mit dem besonderen 'sozialen Wert' pflanzlicher Dekoration in Büros. Dazu nahm eine Kommentatorin Stellung, die in guter Absicht, belegt mit Zitaten, 'Beweise' für ihre Argumente erbringen wollte.

Indes, mit leider untauglichen Zitaten!
Was die nette Frau als "Zitate" präsentiert ist - sehr bedauerlich - Zweit- oder Drittmeinung aus nicht-wissenschaftlichen Quellen. Da herrscht offenbar eine Riesenlücke im Verständnis was denn eine 'zitierfähige wissenschaftliche Quelle' ausmacht.
Jedenfalls nicht das, was auf der Marketingseite eines Blumentopf- und Gartengeräteverkäufers steht, und auch nicht das, was auf einer PUBLIREPORTAGEN-Seite zu steht. Selbst der dritte Link führt nicht zu einer wirklichen Originalarbeit.
Ebendort finden sich aber Hinweise auf ernstzunehmende Grundlagenpapiere, die signifikante Befunde darstellen. Einige davon sind mitnichten ohne Fehler, so werden entweder die Teilnehmerzahlen und/oder die Prüfkriterien nicht offengelegt, bzw. sind unzureichend aus statistischer Sicht.
Es bleiben allerdings Arbeiten übrig, die als Beweis gelten können.
Bilanzierend stelle ich dementsprechend fest:
Gut gemeint ist nicht immer gut belegt - da ist noch Bedarf für Erkenntnis dessen, was tatsächlich als "wissenschaftlicher Beweis" (siehe Links unten) gelten kann - und was eben nicht!
Nichtsdestoweniger ist mir die Kommentatorin sympathisch, denn mir gefällt schon das Bild, das sie für ihren Avatar gewählt hat.

→ ... eine wissenschaftliche Grundeinstellung ... (2019)
→ Mit Wissenschaft tun sich selbst Wissenschaftler schwer ←[Übersicht; 2018]
→ Wissenschaft (2014)
bookmark_borderStellen Sie sich ....
Stellen Sie sich einmal unter einen blühenden Lindenbaum und hören Sie auf das vieltausendfache Summen der Bienen und Hummeln, die ihrer Nahrungssuche nachgehen und dabei für die Bestäubung der Blüten sorgen - um die nächste Generation des Baumes zu gewährleisten.

Dann stellen Sie sich vor dieser Baum wird gefällt, weil man einen Parkplatz für ein Auto einrichten will.
Mit einem Schlag ist die Nahrungsgrundlage der Insekten weg.
Das wäre so, als ob man in ihrem Wohnort alle Einkaufsläden für Lebensmittel sofort und ohne Ersatz schließen würde.
Nicht nur das:
Auch den Vögeln, die in diesem Baum nisten nähme man ihre Unterkunft.
Wo sollen sie nun wohnen?
Das wäre so, als ob man ganze Viertel an ihrem Wohnort abreißen würde und damit viele Menschen obdachlos machen würde.
Jetzt stellen Sie sich vor, das passiert jeden Tag auf einer Fläche, die mehreren Fußballfeldern entspricht.
Keine Bedeutung hier wenn das in Südostasien oder Südamerika passiert?
Falsch!
Die Lufthülle umgibt den kompletten Planeten - und was irgendwo auf der Welt passiert hat überall eine Auswirkung.
Diese Bäume produzieren den für uns lebenswichtigen Sauerstoff.
Nur Bäume und andere grüne Pflanzen.
Wenn Sie sich das vorstellen werden Sie Angst bekommen eines Tages zu ersticken wenn die Bäume weg sind, die niederen Grünpflanzen mit Glyphosat gekillt wurden und die Algen in den erwärmten Meeren abgestorben sind.
Wenn keine Bäume mehr da sind:
Zu Recht!

Quelle (Bild): CC BY-SA 3.0; File:Tilia x vulgaris11.JPEG; Erstellt: 11. Juli 2005
bookmark_borderAm Beispiel lernen ....
*update* [22:30 Uhr]
"Flatten The Curve!"¹ oder "Die Kurve abflachen!" wird zum meistgebrauchten Satz des Jahres 2020 werden und in die Geschichte der Menschheit als eine der großen Herausforderungen eingehen. Große Teile der Weltbevölkerung sind gerade dabei die Exponentialkurve kennenzulernen. Was noch vor wenigen Monaten für Viele völlig unwichtig war, was für noch mehr Leute unverständlich und daher nebensächlich und zu vernachlässigen war, ist heute weit verbreitet, und die Bedeutung ist immer mehr Menschen klar:
Wir sind auf diesem Planeten eine - trotz wesentlichen Fortschritts in vielen Bereichen der Lebensführung - verwundbare Art, die von so etwas winzigem wie einem Virus in ernsthafte Bedrängnis gebracht werden kann.
.
Von da ist es - hoffentlich! - nicht weit zu einer weiteren Erkenntnis:
Was für die Sterberate bei CORONA gilt ist genauso für die Sterberate der Umwelt➇ gültig! Zudem ist es die gleiche Kurve, die wegen der endlosen Umweltbelastung ins Verderben führt. Wer spricht allerdings angesichts der Pandemie noch von "Fridays for Future"? Dabei wäre es doch dringender denn je das zu tun.
Wenn wir uns die Kurven für
1. Verlust der Biodiversität➃,
2. Umweltzerstörung / Klimawandel➂➇ und
3. Corona-Pandemie
ansehen stellen wir eine verblüffende Übereinstimmung fest. Wie die Zahl der Sterbefälle bei CORONA exponentiell wächst wenn nichts/zu wenig dagegen getan wird (Beispiel USA), gehen derzeit viele Arten unter. Die Intensität des Artensterbens➁ hat sich dem aufsteigenden Ast der Exponentialkurve genähert. Waren es in der Zeit vor 1900 nur wenige Arten➅ die ausgestorben sind, so sind es im letzten Jahrhundert (1900−1999) schon mehrere Hundert➄ und allein in den ersten zehn Jahren dieses Jahrhunderts➀➂➆ schon wieder fast 200 Arten gewesen.
Man kann leicht erkennen, wohin das führt. Wenn man es sehen will. Daran genau habe ich Zweifel. Deswegen halte ich die Darstellung der Analogie zu CORONA für eine Möglichkeit die Dringlichkeit der Schonung der Umwelt und in Sachen Umweltschutz zu verknüpfen, um so möglicherweise doch noch mehr Aufmerksamkeit zu erreichen.
Abbildung 1. [Bild-Quelle WIKIPEDIA]:

Wie deutlich zu erkennen ist bewegt sich die Kurve [rot] anfangs nur sehr langsam nach oben - dann allerdings, in der letzten Phase geht es steil nach oben .... und dann ist es zu spät noch das Ruder herumzureißen!
Abbildung 2. (Kurve im Hintergrund)
Abbildung 3.
[blau= Fallzahlen USA; rot= Fallzahlen BRD.]

* edit *
¹ Ganz aktuell zur Entwicklung in USA:
" .. Die Johns-Hopkins-University verzeichnete 2751 Tote zwischen Montagabend und Dienstagabend. Die Todesrate ist damit wieder gestiegen: Zuletzt hatten die Zahlen unter der Marke von 2000 gelegen .. "
* 2. edit *
So kann man mit einer Infektion umgehen - Voraussetzung ist allerdings die Fertigkeit das zeichnerisch umzusetzen - und die Infektion zu überleben ...!

➀ → 160 bekannte Arten sind im letzten Jahrzehnt ausgestorben
➁ → Ausgestorbene Tiere der Neuzeit
➂ → Das Verschwinden der Arten ist die Krise des Jahrhunderts
➃ → Biodiversität: Die Vielfalt des Lebens
➄ → Das sechste Aussterben: Die Vielfalt des Lebens geht verloren
➅ → Liste der neuzeitlich ausgestorbenen Säugetiere
➆ → More than 31,000 species are threatened with extinction; That is 27% of all assessed species.
➇ → Folgen des Klimawandels | Klimapolitik - European Commission
Siehe hierzu auch → Halb voll, ganz voll ....
bookmark_borderApfelsaft, Apfelwein und Co.
Bonuscontent: Paviane, Hunde & Katzen
Wann haben Sie zuletzt so richtig 'natürlichen' Apfelsaft getrunken?
Ich meine solchen Saft, der aus reifen, geschroteten Apfelstücken gepresst wird und nur die natürliche Süße und eine Trübung von Eiweißstoffen und Schaleninhaltstoffen hat.
In den späten 80er Jahren, als es noch häufiger zu Erkrankungen nach Genuß von frisch gepresstem Apfelsaft kam, war es für die kleinen, lokalen Lieferanten des Materials klar, dass sie ihre Produktion ändern mussten - oder mangels Kundschaft Pleite gehen würden.
Vernünftige, vorbeugende Maßnahmen gegen bakteriell oder mykotroph ausgelöste Störungen bestehen darin, auf die Verwendung von Fallobst zu verzichten bzw. bei dessen Verwendung einen zusätzlichen Reinigungsgang hinzu zu fügen.
Die von den Vermarktern der Säfte und Weine aus Obst (also nicht nur bei Äpfeln) vorgeschlagene Lösung war jedoch die Pasteurisierung, die den Geschmack, den Körper und den Charakter von echtem Saft oder natürlich gegorenem Wein verändert.
Wer jetzt erwartet hatte die Landwirtschaftslobby werde das das Wort ergreifen und sich für die kleinen Erzeuger, die solche Maßnahmen wegen der geringen erzeugten Mengen nicht oder nur schwer erwirtschaften konnten in die Bresche werfen, der hatte falsch gedacht:
Sie blieben stumm, und so sind die meisten hierzulande verkauften Säfte und Obstweine 'Industrieprodukte', mit nur geringfügigen Unterschieden. Denn das Besondere, den regionalen Charakter durch regional wachsende Sorten mit typischem Geschmack darstellende, ist wegen der umfangreichen 'Behandlung' verschwunden.
"Apfelsaft" in Supermärkten, in Großbetrieben erzeugt, ist heute überwiegend eine klare Flüssigkeit, die fast nichts mit frisch gepresstem Apfelmost - und gelegentlich sogar nichts mehr mit Äpfeln zu tun hat.
Wenn sie sich etwas Gutes tun wollen schauen Sie sich 'mal in der Gegend um wo sie wohnen. Da gibt es bestimmt einen spezialisierten Bauernhof der ihnen selbst produzierten Saft oder Wein aus lokal gewachsenen Früchten verkaufen kann - nur gibt es da dann kein Sonderangebot
"Apfelsaft (aus Konzentrat) 1,5 Ltr. für 99 Cent!"

Zum Schluss möchte ich Sie noch auf eine außergewöhnliche Tierbeziehung aufmerksam machen:
Das friedliche Zusammenleben zwischen Pavianen, Hunden und Katzen. Evolution ist ein vom Menschen unabhängiges Grundprinzip der belebten Natur - deswegen findet sie immer statt.

Das ist für mich der tröstliche Gedanke in dieser uneinsichtigen Welt, die von Menschen dominiert ist die nur ihren eigenen Nutzen im Sinn haben. So, als ob sie alleine auf dem Planeten wohnten. Evolution wird noch existieren wenn sich die Menschen selbst ausgerottet haben.

Ganz zum Schluss noch "Bohemian Rhapsody" à la TRUMP
- ein Glanzstück der Persiflage!
bookmark_borderDie Kurven deuten auf das Ende hin ....
Zitat:
» .. Der selbsternannte „Edelprimat“ auf der Höhe seiner „Schaffenskraft“...
→ vermehrt sich im Übermaß,
→ plündert die Weltmeere und gibt ihnen als Dankeschön Plastik-Müllstrudel von kontinentalen Ausmaßen zurück, die, als Mikro- und Nanoplastik zermalen(sic!), Eingang in die Nahrungskette — nicht nur der Meeresbewohner — finden,
→ plündert und vergiftet Seen, Flüsse und Süßwasserreservoire,
→ verpestet die landwirtschaftlichen Flächen und ist für deren Erosion verantwortlich,
→ „produziert“ in Tier-KZs Folter-Fleisch und verbraucht gigantische Anbauflächen zur Produktion des erforderlichen pflanzlichen Futtermaterials,
→ vernichtet Regenwälder im Rekordtempo,
→ beraubt die Mitwelt rücksichtslos ihrer Lebensräume und dezimiert die Artenvielfalt in atemberaubender Schnelligkeit .. «
[QUELLE: Ullrich Mies: Planetarer Supergau; Der Homo sapiens sapiens erweist sich als evolutionäre Fehlentwicklung.Samstag, 19. Oktober 2019, 13:00 Uhr].


[QUELLE Abbildungen: Charts ].
Fast alle Kurven die hier gezeigt werden sind Exponentialkurven - ich habe schon zuvor stets darauf hingewiesen, dass man die Auswirkung der gemessenen Parameter erst ganz zum Schluß erkennt, dann, wenn es zu spät ist Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Offenbar wird, dass Politiker in allen Ländern nicht verstanden haben, wie nah wir am (sprichwörtlichen) Abgrund stehen, und dass es nicht mehr "Fünf-vor-Zwölf", sondern "Eine-Minute-nach-Mitternacht" ist. Zu spät.
In mehreren Artikeln habe ich zum Thema "Vernichtung des Homo sapiens durch sich selbst - eine Fehlentwicklung der Evolution erweist sich als Todesurteil für den Planeten" Stellung genommen und es von verschiedener Seite beleuchtet. Nun las ich den oben zitierten/verlinkten Artikel bei "rubikon" und fand dort einige Abbildungen zu der Entwicklung in den letzten ca. 70 Jahren. Erschreckend, wie alle Parameter genau diese Einschätzung der Selbstzerstörung untermauern.
Aber vielleicht ist es tatsächlich so, dass unsere Bestimmung auf diesem Planeten ist den Untergang der Lebewesen zu beschleunigen - um danach aus den Resten der Erbinformation, die den Untergang überleben wird, eine neue Flora und Fauna entstehen zu lassen, die es besser versteht mit den Ressourcen umzugehen.
Weitere Artikel zum Thema:
- Erkenntnisse lassen sich nicht 'diskutieren': Exponentiell - sag' ich doch schon länger ....
- Palmölspekulation - doch der Umweltschaden kann nicht rückgängig gemacht werden: Revisited: Die 'GIER' triumphiert .... *update* (04−01−2017)
- Was zum 'Verstehen' fehlt: Erkennbare Mängel
- Die Exponentialfunktion, bildlich dargestellt: Halb voll, ganz voll ....
- Auch die Weltbevölkerung wächst exponentiell: Die Weltbevölkerung steigt und die vorhandenen Resourcen schwinden .... *ÜBERSETZUNG*
- Grenzen des Verständnisses der Welt: Ungeeignet!
- Festhalten an der Fiktion es könne ewiges Wachstum geben: Vom "Wachstum"
- Wie wir die Grundlagen unseres Daseins auf dem Planeten selbst zerstören: Im Nebel herum stochern ....
- Bis 2050 endgültig "CO2-neutral" ist 25 Jahre zu spät: Noch utopischer ....
- Zurück zu manueller Arbeitskraft: Plädoyer für die Abschaffung aller Gartenkleingeräte die mit Motoren betrieben werden
bookmark_borderManchmal ....
Manchmal findet die Wissenschaft etwas heraus was in der Vergangenheit als reine Annahme postuliert wurde. Wahrscheinlich eine der bekanntesten Comicfiguren ist 'Popeye' der Seemann, der stets dann zu einer Dose Spinat griff, wenn er gegen irgendein Hindernis oder einen Widersacher kämpfen musste.

Bei "The Daily Cartoonist" konnte man jetzt lesen:
" .. It was the secret to Popeye’s super-human strength – but leading athletes look likely to be banned from following his lead.
Nearly a century after the creation of the cartoon sailor, and his love of spinach, scientists have realised he might have been on to something.
Researchers at the Free University of Berlin have found that ecdysterone – a hormone found in spinach – is so powerful that they want it considered a performance-enhancing drug.
The research team found a significant spike in performance among those who took the supplement in large quantities. The team, whose study was funded by the World Anti-Doping Agency (WADA), gave athletes capsules of ecdysterone during a ten-week strength training session .. "
Es war das Geheimnis von Popeyes übermenschlicher Stärke - aber es ist wahrscheinlich, dass Spitzensportler daran gehindert werden, seinem Beispiel zu folgen.
Fast ein Jahrhundert nach der Erschaffung des Comic-Seemanns und seiner Liebe zum Spinat haben Wissenschaftler erkannt, dass er damit auf etwas gestoßen sein könnte.
Forscher der Freien Universität Berlin haben herausgefunden, dass Ecdysteron - ein im Spinat vorkommendes Hormon - so stark ist, dass sie meinen, es als leistungssteigerndes Medikament betrachten zu müssen.
Das Forscherteam stellte einen signifikanten Leistungsanstieg bei denjenigen fest, die das Supplement [Anm.d.Übers.: Nahrungsergänzungsmittel] in großen Mengen einnahmen. Das Team, dessen Studie von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) finanziert wurde, gab Athleten während eines zehnwöchigen Krafttrainings Ecdysteron-Kapseln.
Nachdem nun - fast in all den großen Blättern des Landes - und in "Spektrum der Wissenschaft" darüber zu lesen war muss es ja wohl wahr sein ...!
Es bleibt allerdings eine Frage offen:
Wieviel Spinat muss man essen um eine Wirkung zu sehen?
Das erfahren Sie - zusammen mit anderen Einzelheiten, die hier nicht berichtet wurden - im Spektrumartikel.
bookmark_borderVon Hundehaaren, Natoratten*, Chips- und Erdnußflockenresten
Da liegt er nun, der Topf Heidekraut, der einst seinen Platz auf dem Balkon der ersten Etage hatte. So tief gefallen, ganz bis auf die Erde. Glücklicherweise hat er niemandes Kopf getroffen. Na, das wäre ein schlimmes Ende gewesen ....
So liegt er herum. Niemand hat Schaden genommen außer dem Plastikgefäß, das bei dem Aufprall zersprungen ist. Seit Tagen schon liegt er da, ohne dass sein Fehlen im Balkonkasten den Besitzern aufgefallen wäre.
Wie es wohl dazu kam? Ein Blumentopf fällt ja nicht einfach so herunter. Geschah es als der Wohnzimmerteppich über die Balkonbrüstung ausgeschüttelt wurde? Sowas passiert nicht am hellichten Tag. Dazu entschließt man sich spätabends oder nachts. Wohl in der Hoffnung so werde es bestimmt nicht bemerkt.
Doch spätestens wenn Hundehaare, Natoratten*, Chips- und Erdnußflockenreste auf dem unteren Balkon gefunden werden steht fest:
Entsorgung von Wohnungsschmutz ohne Staubsauger - es geschieht offenbar unter dem Gesichtspunkt der Energieersparnis. Einmal den Teppich ausschütteln - 0,05 Kw/h gespart!
Oder es ist einfach nur Nachlässigkeit den Topf da liegen zu lassen? Ein Symptom dafür, wie wenig Sorgfalt bei manchen Menschen herrscht? Ein Indiz dafür, dass es offenbar Überfluß gibt? Denn das Fehlen eines Gewächses in der Gruppierung der Balkonpflanzen müßte doch auffallen .... irgendwie, irgendwann?
Diese häßliche Lücke im Arrangement der Blumenpracht.
Möglicherweise ist es die Tatsache, dass ein solches Heidekraut, wenn es nicht gerade blüht, nicht sehr ansehnlich ist. Ein Stiefkind unter all den prächtigen Pflanzen. Zu unscheinbar, als dass sein Schicksal die Besitzer anrühren könnte.
* Natoratten = Staubgebilde, Flusen, die sich zusammenballen und besonders auf glatten Böden die Ecken zieren - ihre Bewegung bei Luftzug gleicht der von weghuschenden Ratten ....
bookmark_borderHeute ....
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.... mal 'was ganz anderes:

Aufgenommen bei einer Außentemperatur von 22°C. Wurde ja auch langsam Zeit, dass sich die Sonne nach drei Tagen bedecktem Himmel wieder mal zeigte ...! Es war nicht die einzige Hibiskusblüte, und zudem sieht man allenthalben noch andere blühende Sträucher & Bäume.
Wie z.B. diesen wunderschön blühenden Jasmin:

[ⓒ Photos: W.v.Sulecki]
"click!" auf das Bild vergrößert.




















