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bookmark_borderEin Mangel, ich weiß ....

Übli­cher­wei­se stre­be ich nach bester Qua­li­tät des­sen, was ich hier ver­öf­fent­li­che. Das gelingt mei­stens, aller­dings in letz­ter Zeit - sehr bedau­er­lich - nicht mehr so gut bei den Bil­dern, die mit dem Mobil­te­le­fon 'geschos­sen' wer­den. Könn­te es sein, daß mit den Jah­ren, das Tele­fon ist nun fast sie­ben Jah­re alt, die Eigen­schaf­ten der für die Auf­nah­men benutz­ten Tei­le nach­läßt, sie 'altern' läßt?

Wie dem auch sei, einen unge­fäh­ren Ein­druck bekommt man auch von den weni­ger hoch auf­ge­lö­sten Bil­dern. Sie sind an ver­schie­de­nen Stel­len im Gar­ten auf­ge­nom­men und zei­gen wel­che Band­brei­te an Pflan­zen in der "Blu­men­wie­sen-Mischung" ent­hal­ten waren. Tag für Tag kom­men neue Blü­ten dazu und die alten, bestäub­ten, gehen in den Samen­bil­dungs­mo­dus und ihre Far­ben­pracht ver­liert sich .... steht man mit­ten zwi­schen den Pflan­zen so hört man das inten­si­ve Sum­men und Brum­men einer Viel­zahl an ver­schie­de­nen Insek­ten. Seit ein paar Tagen mischen sich sogar Schmet­ter­lin­ge zwi­schen Hum­meln, Bie­nen, Schweb­flie­gen und ver­schie­den­ste Käferarten.

Wo "Frue*er"™ tri­ste Gras­flä­chen waren blüht es nun schon seit Wochen. Eine älte­re Nach­ba­rin konn­te sich - man glaubt es kaum - zu einem ".. das sieht ganz anspre­chend aus .." durch­rin­gen um dann aller­dings nach dem Weg durch den Dschun­gel zu fragen ⍢ ....

bookmark_borderGanz schön sauer ....



[Urhe­ber: Kal­da­ri; Eige­nes Werk, Gemein­frei, Link]

 
Wie so oft ist es der Zufall, der dazu führt, dass man sein Wis­sen erweitert. 

Das Video bei DW [DW - Deut­sche Wel­le Live TV (Deutsch)] mit dem Titel "Frank­reich: Das Zitro­nen­wun­der" weck­te mein Inter­es­se und in der Tat: 

Es ist ein sehens­wer­tes Stück Natur­ge­schich­te aus dem oft ver­nach­läs­sig­ten Bereich Pflan­zen mit einem Gut­teil kuli­na­ri­scher Ver­bin­dung, ja sogar ins Mysti­sche und des­sen Ursprungs­ge­biet Fern­ost. Für Jeden etwas dabei, könn­te man sagen. Es ist nur ein kur­zes Video, 4 Minu­ten. Mög­li­cher­wei­se wäre 'mehr' in die­sem Fall ungün­stig - alles Wich­ti­ge wird dar­ge­stellt, wer ver­tie­fen will fin­det hin­rei­chend Linkadressen. 

Viel Spaß!
[Wenn Sie mir dazu ihre Ein­drücke in einem Kom­men­tar schil­dern wäre ich sehr erfreut]

Sie­he auch → dw.com und
Buddha's hand lemon (Citrus medi­ca)

bookmark_borderWas wir nicht sehen - obwohl es ständig passiert

Zuge­ge­ben:
Ein etwas sper­ri­ger Titel.
Den­noch pas­send, denn auch der Inhalt ist 'sper­rig'.
Wenn auch in ande­rem Sinne.

Als ich heu­te unter­wegs war habe ich sie wie­der gese­hen - die unge­heue­ren Men­gen an Blät­tern die der­zeit her­un­ter geweht wer­den und den Boden, Rasen, Wege, Stra­ßen und Dächer bedecken ....
Natür­lich Hor­den von peni­blen Gar­ten­be­sit­zern, die sich dem Schwall an Blät­tern ent­ge­gen­wer­fen .... und kaum ist eine Stel­le 'blät­ter­frei!' zu mel­den haben sich die­se hin­ter­li­sti­gen Baum­ab­kömm­lin­ge schon wie­der an ande­rer Stel­le breit gemacht und was sie bedecken ver­liert an Kontur!

Der deut­sche Gar­ten­be­sit­zer aber gibt nicht auf, greift nun zu här­te­ren Besei­ti­gungs­me­tho­den. Es kom­men Laub­blä­ser in unter­schied­li­cher Grö­ße & Form und sogar Rasen­mä­her zum Ein­satz, die den längst mit "Win­ter­schnitt" sehr kurz geschnit­te­nen Rasen nicht angrei­fen, aber durch ihre Tech­nik in der Lage sind die Blät­ter, die dem Rasen auf­lie­gen, per Luft­strom in den Fang­sack zu expe­die­ren - und dann hat ihr Unwe­sen ein Ende. Sie wer­den kompostiert.

Wenn ich das so betrach­te sehe ich mul­ti­ple Agie­ren­de, die wie einst Sisy­phos in aus­sichts­lo­sem Stre­ben tap­fer kämp­fen - und kann mich nur amü­sie­ren über die Ver­bis­sen­heit und den völ­lig fehl­ge­lei­te­ten Eifer der wacke­ren Grundstückseigner.

Im Wald näm­lich, wenn man offe­nen Auges dort spa­zie­ren geht, sieht man war­um der Auf­wand der getrie­ben wird unsin­nig ist:

Nie­mand geht dort dar­an Blät­ter bei­sei­te zu fegen und auf Hau­fen zu schich­ten. Sie blei­ben da lie­gen wohin sie gefal­len sind. Nichts­de­sto­we­ni­ger wach­sen die Men­gen aller­dings nicht zu immer grö­ße­ren Ber­gen, die schließ­lich die Bäu­me ver­schwin­den las­sen. Denn es gibt Armeen von Getier, Ein­zellern und Pil­zen, ange­fan­gen mit Regen­wür­mern und ihrer Ver­wandt­schaft, bis hin zu Col­l­em­bo­len, die den Blät­tern den Gar­aus machen. Sie zer­klei­nern und bau­en schließ­lich zu klein­sten Stücken ab. Um dann den Natur­ge­wal­ten Was­ser, Wind und Tem­pe­ra­tur zu über­las­sen das Werk des Abbau­ens zu voll­enden und wie­der die che­mi­schen Bau­stei­ne frei zu setzen. 

Mer­ke:
Man­ches blind­wü­ti­ge Wir­ken ist vor die­sem Hin­ter­grund nur lächerlich! 

Abbildung:
Mazer­a­ti­on, maze­rier­tes Blatt, der kom­ple­xe Blatt­auf­bau wird nach und nach aufgelöst.