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bookmark_borderBei uns doch nicht ..?!

Für Bewer­bungs­ge­sprä­che gel­ten bestimm­te Regeln. Meist hal­ten sich die Kan­di­da­ten dar­an - manch­mal auch nicht .... ob das aus Unwis­sen­heit oder mit Absicht geschieht läßt sich nicht immer sagen .... Eine jüngst ver­öf­fent­lich­te Liste stellt eini­ge die­ser "No-no's" zusam­men .... könn­te hier nicht pas­sie­ren? Doch, ganz bestimmt!

[Zitat] " .. the top .. most outra­ge­ous mista­kes were: 

  • Can­di­da­te ans­we­red cell pho­ne and asked the inter­view­er to lea­ve her own office becau­se it was a "pri­va­te" conversation. 
  • Can­di­da­te asked the inter­view­er for a ride home after the interview. 
  • Can­di­da­te smel­led his arm­pits on the way to the inter­view room. 
  • Can­di­da­te said she could not pro­vi­de a wri­ting sam­ple becau­se all of her wri­ting had been for the CIA and it was "clas­si­fi­ed".
  • When an appli­cant was offe­red food befo­re the inter­view, he declined say­ing he didn't want to line his sto­mach with grea­se befo­re going out drinking. 
  • A can­di­da­te for an accoun­ting posi­ti­on said she was a "peo­p­le per­son" not a "num­bers person". 
  • Can­di­da­te flus­hed the toi­let while tal­king to inter­view­er during pho­ne interview. 
  • Can­di­da­te took out a hair brush and brushed her hair.

[/Zitat]

Wei­ter Feh­ler (Häu­fig­keit in % in Klammern) 

  • Unpas­sen­de Beklei­dung (51)
  • Anschwär­zen des letz­ten Arbeit­ge­bers (49)
  • Bewer­ber erscheint unin­ter­es­siert (48)

[ 3.082 / cdz ]

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"Die christ­li­chen Lebens­re­geln von Johann Ritt­mey­er" († 1698),
die hier in vol­ler Län­ge zitiert werden:

4. Heuch­le nicht vor dir sel­ber, prü­fe ernst­lich dein Gewis­sen und schie­be es nicht hin­aus, bis du etwa von einer schwe­ren Todes­krank­heit über­fal­len wirst, son­dern den­ke bei­zei­ten dar­an, wo du dei­ne ewi­ge Blei­be auf­schla­gen wirst.

5. Wer des Mor­gens denkt, er wer­de den Abend gewiß erle­ben, und des Abends denkt, er wer­de den Mor­gen gewiß erle­ben, der wan­delt in gro­ßer Blind­heit und Sicherheit.

6. Wer sei­ne guten Wer­ke guten Wer­ke und sei­ne Buße und Bekeh­rung auf mor­gen ver­schiebt, der han­delt eben­so klug, als wenn er ein fröh­li­ches Mahl auf gestern anset­zen woll­te, denn er hat dann an dem einen eben so viel als an dem anderen.

7. Geden­ke, daß dei­ne edle See­le wie ein klei­nes Vögel­chen ist, das sich gera­de da auf die Erde setzt, wo ihm hun­dert Net­ze gelegt sind, unter denen es nicht sicher sein kann, es sei denn es flö­ge auf in die Luft. So mußt du auch dein Herz nicht auf die Erde, son­dern zum Him­mel hin len­ken, wenn du dei­ne See­le erhal­ten willst.

8. Wenn du in dir den Wil­len zur Bekeh­rung merkst und hast, so den­ke dar­an, daß dies die Stim­me des getreu­en Erz­hir­ten Jesu Chri­sti ist, der dir als sein ver­lo­re­nes Schäf­lein in dein Gewis­sen ruft; wirst du die­se ver­ach­ten, dann sie­he zu, daß du nicht von ihm ver­ach­tet werdest.

9. Gutes zu tun ver­schie­be nicht auf dein Alter, son­dern opfe­re Gott dei­ne blü­hen­de Jugend. Denn einem jun­gen Men­schen ist nicht ver­si­chert, daß er alt wer­de. Einem Unbuß­fer­ti­gen aber ist sein Ver­der­ben mehr als gewiß.

10. Beden­ke, daß dir der Tode alle Augen­blicke näher auf den Leib rückt, daß du das End­ur­teil und den Spruch des ewi­gen Gerichts unwei­ger­lich anhö­ren mußt und daß du kei­ne Minu­te sicher bist, vor das­sel­be gefor­dert zu werden.

11. Tue kei­nem Men­schen zu Gefal­len etwas Böses, denn sie kön­nen dich nicht erret­ten, wenn dich Gott des­we­gen ver­ur­tei­len wird.

12. Laß kein Ding, wie gering oder wie groß es ist, dein Herz mit Unrecht an sich zu brin­gen suchen, damit nicht die Wur­zel allen Übels dadurch in die Frucht brin­ge, durch wel­che alles ande­re Gute erstickt wird.

13. Wer du auch seist, den­ke dar­an, daß du nur ein Die­ner und Haus­hal­ter bist, und daß von dir nichts mehr begehrt wird, als daß du treu erfun­den werdest.

14. Lege dich nie­mals schla­fen, ohne daß du dich geprüft hast, ob du an die­sem Tage in der Gott­se­lig­keit zu- oder abge­nom­men hast.

15. Auf dem Wege des Herrn still zu ste­hen, ist das­sel­be wie zurück zu gehen. Daher prü­fe dich und beden­ke, daß umse­hen und zurück­ge­hen auf dem schma­len Weg des Lebens sehr gefähr­lich ist.

16. Sei in dei­nem Tun gegen jeder­mann freund­lich, aber nie­man­den mit Absicht beschwerlich.

17. Vor Gott sei demü­tig und ehr­erbie­tig, bei dir selbst keusch, nüch­tern und maß­voll, ande­ren Men­schen gegen­über von Her­zen auf­rich­tig, so wirst du allent­hal­ben durchkommen.

18. Bil­de dir nicht ein, du seiest geschickt, etwas Beson­de­res aus­zu­rich­ten, denn Eigen­dün­kel hat schon Vie­le verführt.

19. Stre­be danach, dem Ernst der Welt, dei­ner eige­nen Fehl­sam­keit und dir selbst abzu­ster­ben, so wirst du im Leben Got­tes zunehmen.

20. Laß dei­ne Barm­her­zig­keit in Lie­be, dei­ne Freund­lich­keit in Gebär­den, dei­ne Demut in der Klei­dung, dei­ne Geduld in Ver­fol­gung und dei­ne guten Sit­ten im Umgang aus dem Licht dei­nes Her­zens kund wer­den und herausleuchten.

21. Geden­ke und bereue drei ver­gan­ge­ne Din­ge: Das began­ge­ne Böse, das unter­las­se­ne Gute und den unwie­der­bring­li­chen Schatz der unnütz ver­schwen­de­ten Stunden.

22. Betrach­te die­se drei gegen­wär­ti­gen Din­ge: Die Kür­ze und Unge­wiß­heit des zeit­li­chen Lebens, die dro­hen­de Gefahr für die See­le und, daß es so weni­ge sind, die sol­che Gefahr ach­ten oder mit Ernst danach trach­ten, ihr zu ent­kom­men und selig zu werden.

23. Über­le­ge die­se drei zukünf­ti­gen Din­ge, die ganz gewiß und unwei­ger­lich kom­men wer­den: Den Tod des zeit­li­chen Lebens, das Urteil und Gericht über all dein Begin­nen und die ewi­ge, höl­li­sche Pein der Verdammten.

24. Fol­gen­de drei Din­ge laß zu kei­ner Zeit aus dei­nem Gedächt­nis kom­men: Das Auge, das alles sieht, das Ohr, das alles hört, und das Buch, in dem alles geschrie­ben wird.

25. Drei­er­lei nimm dei­nem Näch­sten gegen­über wohl in Acht: Den­ke nicht leicht von jeman­den etwas Böses. Rede nicht gern, wenn du etwas Böses weißt, das du mit gutem Gewis­sen ver­schwei­gen kannst. Höre nicht gern und lei­he dein Ohr dem­je­ni­gen nicht, der etwas Böses von jeman­den sagen will, das du von Amts wegen nicht hören mußt. So wird viel Unheil und Ver­leum­dung ver­hü­tet werden.

26. Der Obrig­keit und den Mäch­ti­gen die­ser Welt gegen­über - auch den Wun­der­li­chen und Eigen­nüt­zi­gen - bewei­se Gehor­sam in allen äuße­ren Din­gen, die nicht gegen Gott und das Gewis­sen verstoßen.

27. Sei barm­her­zig und hilf­reich an dei­nem Näch­sten, wenn es ihm nötig ist, und sei beschei­den gegen­über den Nied­ri­gen und Armen.

28. Die zeit­li­chen Güter und Reich­tum die­ser Welt ach­te gering. Hin­ge­gen trach­te mit herz­li­chem Ernst nach den ewi­gen Gütern und, wie du reich in Gott sein mögest. Beden­ke, daß ein Quent­lein geist­li­cher und ewi­ger Güter mehr zu schät­zen ist als tau­send Zent­ner irdi­scher Güter, denn die­se ver­ge­hen mit uns, jene aber blei­ben in Ewigkeit.

29. Über­den­ke oft dei­ne began­ge­nen Sün­den, damit du betrüb­ten Her­zens in eine gött­li­che Trau­rig­keit gera­ten und des Tro­stes hei­li­gen Gei­stes fähig wer­den mögest.

30. in allem, was du tust, beden­ke, ob du es auch tun wür­dest, wenn du sofort abschei­den und es vor dem Rich­ter­stuhl Chri­sti ver­ant­wor­ten solltest.

31. Suche von dem Dienst der Welt los­zu­kom­men, ehe du von ihr belohnt wirst, und begib dich zu dem Dienst des Herrn, denn dem zu die­nen heißt die edel­ste Frei­heit zu genießen.

32. Beden­ke, daß die Keusch­heit in gro­ßer Gefahr steht, wo man Spei­sen und Geträn­ke im Über­fluß hat, wie auch die Demut in Reich­tum und die Gerech­tig­keit beim Kauf­han­del schwer zu ret­ten ist.

33. Bit­te Gott von Her­zen, daß er dei­ne began­ge­ne Mis­se­tat bedecke und dich künf­tig­hin alle­zeit regiere.

34. Beflei­ßi­ge dich in dei­nem Tun so zu sein, wie du vor den Leu­ten erschei­nen willst, denn Gott urteilt nicht nach dem Schein, son­dern nach dem Sein und nach der Wahrheit.

35. Mei­de die vie­len Wor­te und erschrick von Her­zen, wenn du bedenkst, daß du von einem jeden ver­geb­li­chen Wort Rechen­schaft able­gen mußt.

36. Beden­ke, daß dei­ne Wer­ke, wie sie auch sei­en, nicht sofort ver­ge­hen, son­dern dir nach­fol­gen, und daß sie hier auf Erden als Samen der Ewig­keit gesät werden.

37. Wenn du fühlst, daß es dein Herz erfreut und inwen­dig kit­zelt, wenn du gelobt wirst, so gie­ße unver­züg­lich Was­ser auf das höl­li­sche Feu­er, das sich in dei­ner See­le ent­zün­det hat.

38. Nach dem Tode wird dir dei­ne Ehre, Hoheit, Reich­tum, Über­fluß und das Wohl­le­ben der Welt nicht nach­fol­gen, son­dern das, was du hier getan hast, es sei Gutes oder Böses. Daher beden­ke wohl, was du dir vom Guten für die Ewig­keit sammelst.

39. So wie du vor Got­tes Gericht zu erschei­nen gedenkst, so erschei­ne heu­te in dei­nem Gewis­sen vor sei­nem Ange­sicht. Kannst du aber in der Pro­be vor dir sel­ber nicht bestehen, mit was für einem Her­zen willst du vor Got­tes Gericht gehen? Oh, beden­ke es wohl!

40. Die Zeit ist höher ein­zu­schät­zen als die Ewig­keit, denn mit einem wohl­an­ge­leg­ten Stünd­lein Zeit kann die gan­ze Ewig­keit, mit aller Ewig­keit aber nicht eine Minu­te Zeit erkauft werden.

41. Ler­ne ster­ben, solan­ge du lebst, so wirst du auch, wenn du stirbst, leben kön­nen. Und wer täg­lich stirbt, wird ger­ne ein­mal sterben.

42. Hier ist eine Zeit, Gutes und Buße zu tun. Dort aber ist nichts als Beloh­nung und Ver­gel­tung des Guten oder Bösen zu erwarten.

43. Betrach­te wohl, o Mensch, all dein Begin­nen, es sei­en Gedan­ken, Wor­te oder Wer­ke. Dies wird dich zur Erkennt­nis dei­ner selbst brin­gen. Erkennt­nis dei­ner selbst wird dir dei­ne ange­bo­re­ne Unart, Fin­ster­nis und Schalk­heit des Her­zens zei­gen. Dies zu sehen wirkt Unru­he des Gewis­sens; Unru­he des Gewis­sens bringt Haß und Ver­leug­nung des Selbst und alles des­sen, was gegen Gott ist, her­vor. Hier­durch wird das Herz aus­ge­leert und ganz geäng­stigt und in sich selbst zer­schla­gen. Ein aus­ge­leer­tes, geäng­stig­tes und zer­schla­ge­nes Herz aber kann Gott mit sei­ner Gna­de zu erfül­len nicht unter­las­sen, noch trost­los verwerfen.

44. Der beste Weg vor­wärts zu kom­men ist die­ser: Daß der Mensch die Anfech­tun­gen, Bewe­gun­gen und Ver­su­chun­gen sei­nes Flei­sches scharf wahr­neh­me und sich dar­in verleugne.

45. Nicht wer am mei­sten weiß, son­dern wer am mei­stens liebt, kann den sünd­li­chen Anfech­tun­gen am kräf­tig­sten widerstehen.

46. Je mehr die dich Welt haßt und je wei­ter du von ihr abge­schie­den bist, desto ange­neh­mer bist du Gott, dei­nem Herrn.

47. Wer für das Emp­fan­ge­ne nicht von Her­zen dank­bar ist, ist auch nicht wür­dig, mehr zu empfangen.

48. So oft dir ein Glück zustößt, nimm es für eine Pro­be, die Gott dir auf­legt, und für eine Ursa­che, ihn dafür zu loben und ihm zu dan­ken. So oft dir aber ein Unglück zustößt, so nimm es als ein Mit­tel zu dei­ner Buße, Bes­se­rung und künf­ti­ger Vor­sicht an.

49. Die Kräf­te dei­ner Macht erwei­se in Hil­fe an den Elen­den. Die Kräf­te dei­ner Weis­heit erwei­se dar­in, ande­re zu dul­den und zu unter­wei­sen. Die Kräf­te dei­nes Reich­tums im Wohl­tun an den Bedürftigen.

50. Durch Unglück laß dich nicht schrecken noch zag­haft machen. Glück mache dich nicht Kühn und stolz.

56. Gewöh­ne dein Herz an stän­di­ge Stoß­ge­be­te und heim­li­chen Seuf­zern, die du in allen dei­nen Begin­nen, auch mit­ten unter dei­ner Arbeit zu Gott schickst, so wirst du man­che Not aus dem Weg sto­ßen und man­chen Segen Got­tes zu dir her­un­ter holen.

57. Suchst du etwas ande­res als ein­zig und allein Gott in und vor allen Din­gen, so wirst du in Zeit und Ewig­keit nichts finden.

58. Ver­traue Gott, so bist du ver­si­chert, daß er dir in der aller­größ­ten Not am aller­näch­sten ist.

59. Die größ­te Furcht, die dich oder irgend­ei­nen Men­schen betref­fen kann, soll sein: Gott nicht zu verlieren.

60. Die Bekeh­rung ist die erste Pfor­te und ein hei­li­ges Leben ist der Weg zum Him­mel. Obwohl nun die­se Pfor­te enge und der Weg schmal ist, so wird doch das glück­se­li­ge Ende alles bezahlen.

61. Sie­he zu, was du tust, und wis­se, daß es unmög­lich ist, Got­tes und der Welt Freund­schaft auf ein­mal zu genießen.

62. Wer die Freu­de des ewi­gen Lebens mit einem zehn- oder zwan­zig­jäh­ri­gen Wohl­le­ben die­ser Welt ver­wech­selt, der muß sich für­wahr nicht wohl auf den Kauf­han­del verstehen.

63. Den­ke, daß du die­sen Tag nicht recht ver­bracht hast, an dem du kein Unrecht um der Lie­be Got­tes wil­len mit Geduld erlittest.

64. Den­ke dar­an, daß prunk­vol­le Klei­der Net­ze und Fall­stricke des Teu­fels sind, mit wel­chen zu pran­gen (weil sie ja Zeug­nis­se unse­rer Blö­ße und unse­res Abfalls von Gott sind), es die glei­che Bewandt­nis hat, als wenn ein vom Gal­gen ent­lau­fe­ner Dieb mit dem Strick prah­len wür­de, ja, daß es eine der unsin­nig­sten Tor­hei­ten ist, mit sol­cher Eitel­keit den Zorn Got­tes nicht allein in der See­le, son­dern auch über gan­ze Städ­te zu erwecken.

65. Haß mit Lie­be zu ver­gel­ten, gute Wer­ke mit Demut zu üben und das Unrecht zu lei­den, muß unwi­der­sprech­lich bei einem wah­ren Chri­sten sein

66. Ein wah­rer Christ hält das Leben für nichts ande­res als für eine Gele­gen­heit Gutes zu tun und den Tode für ein Ende sei­ner Arbeit zu achten.

67. Betrü­be dich nicht, daß dich Gott wegen dei­ner Sün­de züch­tigt und straft, son­dern allein dar­um betrü­be dich, daß du gegen einen so güti­gen Herrn und Gott gesün­digt hast. Beden­ke, daß Got­tes Wohl­ta­ten und dei­ne Sün­de über­groß und unzäh­lig sind, dahin­ge­gen dein Wohl­ver­hal­ten und sei­ne Züch­ti­gun­gen sehr geringe.

68. Wirst du Gott zu Gefal­len dei­nen Wil­len zäh­men und bre­chen, so wird Gott dir zu Gefal­len den Wil­len dei­ner Fein­de ganz zunich­te machen.

69. Was dir an der Übung der Gott­se­lig­keit hin­der­lich sein kann, das mußt du mit gro­ßem Fleiß ver­mei­den, alle welt­li­che, lie­der­li­che Gesell­schaft flie­hen, mit welt­lich gesinn­ten Her­zen ohne Not dich nicht ver­men­gen, der Welt Freu­de für Tor­heit hal­ten und dage­gen dich zu gott­se­li­gen Leu­ten dich gesel­len und allent­hal­ben Bes­se­rung und Erbau­ung dei­nes Chri­sten­tums suchen.

70. Laß dich ger­ne erin­nern und stra­fen, und wenn dein Näch­ster dir dei­ne Feh­ler freund­lich zur Bes­se­rung vor­hält, so nimm es mit Dank an. Gott will damit uns locken, daß wir glau­ben sol­len, er sei unser rech­ter Vater und wir sei­ne rech­ten Kin­der, auf daß wir getrost und mit aller Zuver­sicht ihn bit­ten sol­len wie die lie­ben Kin­der ihren lie­ben Vater.

71. Bit­te Gott für den Stand der Obrig­keit, beson­ders zu den jet­zi­gen Zei­ten, daß Gott sie mit sei­nem Geist regie­re und daß sie sich auch von ihm regie­ren las­se, damit Frie­de und Gerech­tig­keit erhal­ten wer­den möge, bis das Wesen die­ser Welt völ­lig zu Staub zer­fal­le. Denn wo nicht eine Macht von Gott wäre, die der Bos­heit etwas Ein­halt täte, so wür­den die Men­schen sel­ber ein­an­der leben­dig auffressen. 

72. Wer mit Wil­len und Belie­ben bösen, unnüt­zen Gedan­ken nach­hängt, der öff­net die Tür sei­nes Her­zens dem Teu­fel, damit der­sel­be sei­ne See­le besitze.

73. Nie­mand ist wei­se als der sich sel­ber für albern hält und auch von dem Gering­sten zu ler­nen begehrt. Nie­mand ist wür­dig, geehrt zu wer­den, als der­je­ni­ge, der Gott über alles fürch­tet, ehrt und liebt, sich sel­ber gerin­ger als ein Erden­würm­lein hält.

74. Ver­ach­te kei­nen Men­schen, denn du weißt nicht, ob du ihn nicht noch benö­tigst. Es ist ja nichts so gerin­ge, es kann zu etwas nutzen.

75. Freue dich nicht, wenn es denen, die dich has­sen, übel ergeht, denn der Herr sieht es und sol­ches ist ein Greu­el in sei­nen Augen.

76. Gewöh­ne dich mit Ernst an das Still­schwei­gen (beson­ders da, wo es nicht nötig ist zu reden), denn das Reden hat so wohl sei­ne Zeit als das Still­schwei­gen. Sol­ches ist eine all­ge­mei­ne Arz­nei und eine Vor­sor­ge vor vie­lem Unglück und ein bewähr­tes Hilfs­mit­tel zum Frie­den und der Ruhe des Gemüts.

77. Willst du ande­re beleh­ren, so tue sel­ber das, was du lehrst, denn sonst bist du ein Ver­füh­rer und machst, daß die Leu­te mehr sündigen.

78. Ver­traue dem kei­ne Heim­lich­kei­ten, der sei­ne eige­nen Heim­lich­kei­ten nicht ver­schwei­gen kann.

79. Wes­sen Mund ger­ne von schänd­li­chen, unzüch­ti­gen und unbil­li­gen Sachen redet, des­sen Herz und Wil­le ist gewiß auch so gesinnt, der­glei­chen zu vollbringen.

80. Rede kei­ne Lügen, ob sie dir wohl schei­nen güt­lich zu sein, denn sie wer­den dir künf­tig unfehl­bar Scha­den brin­gen. Der Mund, der vor­sätz­lich Lügen redet, tötet die See­le. Beflei­ßi­ge dich aber der Wahr­heit, auch wenn du meinst, daß sie dir jetzt schäd­lich sein könn­te, denn sie wird dir zu ihrer Zeit zu gro­ßem Nut­zen gereichen.

81. Wenn dein Freund auch von rei­nem Honig wäre, sollst du ihn doch nicht zu essen begeh­ren oder sei­ne Güte mißbrauchen.

82. Solan­ge sich einer vom Zorn ein­neh­men und über­win­den läßt, ist er einst auch nicht für einen Men­schen, geschwei­ge denn für einen Chri­sten zu achten.

83. Traue dem nicht, der dir schmei­chelt, son­dern wis­se, daß der, der Wei­se hat, dir zu lieb­ko­sen, der hat auch die Wei­se, dich bei einem ande­ren anzuschwärzen.

84. Got­tes Eigen­schaft ist es, aus nichts etwas zu machen. Dar­um: Soll Gott etwas mit uns, in uns machen, so müs­sen wir zuvor zu nichts gewor­den sein.

85. Gott liebt nichts in uns als sei­ne eige­ne Güte, die er in uns wirkt, auch wird nichts von Gott belohnt oder gekrönt als sein eige­nes Werk, das er in uns verrichtet.

86. Alle gute Gaben kom­men von oben her­ab: Wer nun von oben her­ab etwas emp­fan­gen will, der muß sich not­wen­dig unten oder in nied­rig­ster Demut des Her­zens befinden.

87. Laß Gott in dei­ner See­le wir­ken, denn ein ein­zi­ges Werk, das Gott in dir wirkt, ist unver­gleich­lich bes­ser und edler als alles, was alle Welt von Anbe­ginn gewirkt hat.

88. Kei­nen Tag laß vor­über gehen, an wel­chem du nicht ein Werk der christ­li­chen Lie­be an dei­nem Näch­sten bewei­sest und am Abend dich des­sen erinnerst.

89. Weil Chri­sti Wer­ke unse­re Leh­ren sind, so nimm dir vor, jeden Tag ein Wort oder Werk Chri­sti zu betrachten.

90. Alle Tage nimm dir vor, gegen eine bestimm­te Sün­de anzu­kämp­fen, und rufe Gott um Hil­fe an. Alle Abend dan­ke Gott, wenn du so gekämpft hast, wo aber nicht, so bit­te Gott um Vergebung.

91. Wenn wir Chri­sti Mit­er­ben sein dür­fen, ist es nicht genug, daß wir uns gro­ber Sün­den ent­hal­ten, wir müs­sen uns auch je mehr und mehr von der Welt unbe­fleckt behalten.

92. Laß dei­ne täg­li­che Übung sein: Andäch­tig beten, flei­ßig arbei­ten und Gott vertrauen.

93. Die Weis­heit von oben her ist aufs erste keusch, danach fried­sam, gelin­de, läßt sich sagen, voll Barm­her­zig­keit und guter Früch­te, unpar­tei­isch, ohne Heu­che­lei. Danach prü­fe dich.

94. Ein gewis­ses Kenn­zei­chen, daß man den hei­li­gen Geist hat, ist, wenn man sanft­mü­tig ist, ruhig und von sich selbst nicht mehr hält als sich's gebührt zu hal­ten, und von aller eit­len Lust der Welt sich abson­dert und sich alle­zeit herunterhält.

95. Willst du, wenn dir zwei­fel­haf­te Din­ge vor­kom­men, Got­tes Wil­len wis­sen, was zu tun oder zu las­sen ist, so nimm wohl wahr, wovor dei­ne Natur am mei­sten Grau­en hat. Dies wäh­le getrost als das sicher­ste und beste, was Gott von dir getan haben will.

96. Trach­te danach, in dei­nen Augen der Klein­ste zu wer­den, denn die Grö­ße und Höhe eines Chri­sten besteht nur in sei­ner Demut und Niedrigkeit.

97. Dei­ne höch­ste Glück­se­lig­keit suche in einem ruhi­gen Her­zen und rei­nem Gewis­sen, denn anders kannst du nicht zur Gemein­schaft Got­tes gelangen.

98. Sei ruhig und zufrie­den in allem, was Gott (außer dei­nem eige­nen Ver­schul­den) dir schickt und gesche­hen läßt, denn es geschieht zu dei­nem Besten, ob du das gleich nicht erken­nen kannst. Geden­ke, daß sei­ne Regie­rung und Schickung die aller­ge­rech­te­ste, nütz­lich­ste und beste ist, ob sie dir gleich des öfte­ren hart erscheint.

99. Ver­hal­te dich gegen­über einem jeden so, wie du willst, daß dich ein jeder dir gegen­über ver­hal­ten soll, und tue jeder­mann das, was du ver­langst, dir getan zu haben.

100. Sum­ma, trach­te in wah­rer Gelas­sen­heit allein nach dem, was dro­ben ist, da Chri­stus ist, nach dem Reich Got­tes in dei­ner See­le, wel­ches besteht in der inner­li­chen Ruhe der See­le, rei­nem gewis­sen, Ver­gnü­gung des Her­zens, unbe­fleck­tem Gemüt, das ist: In Frie­de und Freu­de des hei­li­gen Gei­stes. Oder: Mit einem Wor­te Got­tes, in der Lie­be Got­tes, wie sol­che in Chri­sto Jesu, unse­rem Herrn ist. Amen.

[xso]

bookmark_borderFrüher ....

- so hört man dann und wann -
war ALLES besser ....

da waren

  • die Men­schen freundlicher,
  • die Klei­dung angemessener,
  • das Wet­ter ausgeglichener,
  • die Autos schnittiger,
  • die Win­ter kälter,
  • die Som­mer wärmer,
  • das Brot knackiger
  • und

  • die Bröt­chen billiger ....


[ 3.101 / xsa ]
Die Idee kam mir bei einem Kom­men­tar auf die­sen Bei­trag ....

bookmark_bordernature calling ....

Es gibt ja eine gan­ze Palet­te von Klin­gel­tö­nen für's Mobil­te­le­fon: Den 'Clou' bil­den aber bestimmt die soge­nann­ten "Natur­tö­ne", die man jetzt gegen eine Spen­de beim NaBu her­un­ter­la­den kann ....

Ich wer­de den 'N*kia-Jingle' gegen das Wolfs­ge­heul austauschen
- das paßt sogar vom Sinn her zusammen ....

[ 3.129 / dpu ] 

bookmark_borderDoppelt gemoppelt .... (3)

Die arme Studentin ....
in unse­rem Käse­blatt wur­de sie gleich zwei­mal in Beton versenkt ....



Wie pas­send:
Heu­te mor­gen ein Anruf von der Abo-Abteilung
- ich habe das loka­le Käse­blatt nach Dop­pe­lun­gen im Inhalt und einer gan­zen Rei­he ande­rer Unzu­läng­lich­kei­ten abbestellt -
ob ich es mir noch ein­mal über­le­gen wollte ....

Als ich dann das Bei­spiel von heu­te (Abb.) nann­te war dem Anru­fer wohl klar, daß das bestimmt nicht pas­sie­ren wird ....


[ 3.128 / xnt]

bookmark_borderWie in allen Pyramidenorganisationen sind die Einkommen jener Händler und Verkaufsmanager an der Spitze und die Profite der beteiligten Unternehmen abhängig von einem ununterbrochenen Zufluss neuer Investoren an der Basis ....

"Die Wahr­heit über MLM" wird in einem sehr fun­dier­ten, gut geschrie­be­nen Arti­kel dar­ge­stellt. Da ja bekannt­lich das Bes­se­re der Feind des Guten ist set­ze ich hier nur einen Link und ver­traue dar­auf, daß wer erken­nen will durch Lek­tü­re die­ser Erör­te­rung auch erken­nen kann .... wer nicht, die/der nicht!

Und jetzt ist wirk­lich Schluß mit die­sem uner­quick­li­chen The­ma.


[ 3.135 / grw ]


tags: jeans­fee - MLM - rat­ten­fän­ge­rei - betrug? - ver­schleie­rung - depot - wer unten ist ver­liert - wer oben steht ver­dient - jeans... geht immer - das blaue wun­der - Graz - Depot Steiermark

bookmark_borderWas möglich ist ....

wird auch genutzt ....

Ent­ge­gen aller Beteue­run­gen, daß nur der etwas zu befürch­ten habe, der etwas 'Böses' im Sinn hat:


[Quel­le]


Die­ses gera­de­zu expo­nen­ti­el­le Wachs­tum hat bestimmt kei­ne Ent­spre­chung 'im rich­ti­gen Leben' - das ist Para­noia pur ....

*update*
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