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Bär­tier­chen, auch Was­ser­bä­ren oder Moos­schwein­chen genannt, sind mikro­sko­pisch klei­ne und (vor­wie­gend) was­ser­le­ben­de Tie­re, die an vie­len ver­schie­de­nen Orten auf der Erde gefun­den wer­den. Sie haben vier Paa­re von Bei­nen, von denen jedes am Ende mit vier bis acht Klau­en besetzt ist.

Die Tar­dig­ra­da (Klas­se) sind nahe Ver­wand­te der Arthro­po­den, mit denen sie eini­ge Merk­ma­le gemein­sam haben, wie, aber nicht beschränkt auf, ein Bauch­mark, ein Exo­ske­lett, und paa­ri­ge, seg­men­tier­te Anhang­s­or­ga­ne (Extre­mi­tä­ten).

Bär­tier­chen sind für ihre Fähig­keit bekannt selbst extre­men Bedin­gun­gen von unter Null bis über den Sie­de­punkt durch den Pro­zess der Anhy­dro­bio­se zu wider­ste­hen und tole­rie­ren. Es han­delt sich um eine Form von Kryp­to­bio­se, wäh­rend der die mei­sten Funk­tio­nen eines Orga­nis­mus als Reak­ti­on auf ungün­sti­ge Bedin­gun­gen ein­ge­stellt wer­den.

[Über­set­zung W.v.Sulecki; Originaltext/Quelle]

Ent­deckt wur­den die Bär­tier­chen von Johann August Ephraim Goe­ze im Jahr 1773. Ein ita­lie­ni­scher For­scher, Laz­z­a­ro Spall­an­za­ni, beschrieb sie 1777 und nann­te sie Tar­dig­ra­da was soviel wie "lang­sam geher" bedeu­tet.

Es folgt eine Aus­wahl von Vide­os, das erste davon mit deut­schem, die bei­den letz­ten mit eng­li­schem Text.

Wei­te­re Quel­len: