"click!" auf das Bild um zur 'show' zu gelangen ...!
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
Zwar behaupten Politiker immer wieder ausgeklügelte Sicherheitssysteme verhindeten, daß empfindliche Daten in falsche Hände geraten:
Die Wirklichkeit sieht jedoch ganz anders aus ....
Ja, werden einige sagen, in U.S.A. geht das
- aber bei uns doch nicht ....
Klar, und ich ziehe meine Hosen mit der Kneifzange an ...!
[Zitat/Quelle]" .. Unknown to most new parents .. in the last ten or so years, DNA of newborns has been harvested, tested, stored and experimented with by all 50 states. And all 50 states are now routinely providing these results to the Homeland Security Department. .. unknown to .. new parents .. is that once that 45 days has lapsed, the state now claims that they “own” the DNA of that child. This claimed ownership now allows the state health agency to test, tamper, alter, sell, farm out, and utilize in any way they see fit, the DNA of your newborn. It can be manipulated, spliced with other DNA, and used in ways never intended under the screening program. .. Federal law and the courts have upheld the concept that human DNA cannot be patented. But the .. fine folks .. representing insurance companies, medical institutions, and .. pharma have found a way around that bothersome ruling. .. they have made sure a system has been put in place that allows them to indirectly access what should be the most private of all information, the most identifiable information concerning an individual and in the case of medical and pharmaceuticals, to use it in any way they see fit once the state claims ownership. .. The idea of the state .. claiming ownership of the DNA of anyone .. is so repugnant .. that (one) cannot find the words to express how offensive this is; what an unconscionable breach of humanity this comprises. This issue is not one of party affiliation or a right vs. left drama being played out. This is the groundwork for future discrimination that will most likely surpass employment and insurance targeting but eventually could be used to decide who lives or dies, or who can reproduce. .. "
[ 3.094 / zgl ]
"Der Standard" (Österreich) schreibt:
[Zitat]
" .. Politik setzt zunehmend auf Verunsicherung,
"Risiko" ersetzt den Tatverdacht
- Wenn alle verdächtig sind, müssen alle überwacht werden ..
Der deutsche Innenminister behauptet, Sicherheit und Freiheit gingen Hand in Hand. Erst die Sicherheit ermögliche die Freiheit, sagt der Minister mit der ganzen Gravitas seines Amtes und beweist dadurch, wessen Untertanengeistes Kind er ist. Man kann als Politiker auch anders reden: Lassen Sie mich meine feste Überzeugung kundtun, dass die einzige Sache, die wir zu fürchten haben, die Furcht selbst ist – namenloser, unbedachter, ungerechtfertigter Schrecken. ..
Die Freiheit ist nicht nur ein Naturrecht, sondern der Grundzustand des Menschen. Freiheit bedingt Unsicherheit: Weil jeder tun und lassen kann, was er will, kommt es zu Anmaßungen, Konflikten, Bosheiten.
Stets nach der Staatsgewalt zu rufen, ist Ausdruck einer Missachtung der eigenen Freiheit, die man erst einmal selbst zu verteidigen hat. ..
Zu behaupten, der Staat schaffe unsere Freiheit, stellt die Realität auf den Kopf. Weil aber der Minister so denkt .. wird unsere Politik geprägt von einer fatalen Sehnsucht nach Sicherheit, die Wichtigeres überstrahlt: Solidarität, Nachhaltigkeit, Frieden. ..
Der Präventivstaat ist ein Nimmersatt. Der Bürger braucht keinen Schutz durch den Staat, sondern Schutz vor dem Staat .. " Wie greift der Staat nun seine Bürger an? " .. Die Liste reicht von Kontaktsperre, Einsatz der Bundeswehr im Innern, Rasterfahndung, Online-Durchsuchung, Erfassung biologischer Merkmale über weitreichende Videoüberwachung und Abhörung bis
"Internierung potenziell gefährlicher Personenkreise"
und beinhaltet sogar die
"rechtsstaatlich domestizierte Folter".
Depenheuers Antwort auf die Frage
"Muss der Staat auch seinen Feind als Rechtssubjekt achten?" lautet entschieden:
"Nein!"
Zustimmend zitiert er den emeritierten Verfassungsrechtler Gerd Roellecke:
"Feinde bestraft man nicht. Feinde ehrt und vernichtet man." Wenn Ihnen bei solchen Überlegungen schlecht wird, sind Sie kein Feigling, sondern Besitzer eines gesunden Freiheitsverstandes. .. "
[/Zitat]
Siehe dazu auch den Beitrag "fiat civitas et pereat iustitia".
[ 3.091 / qlv ]
war ja in den vergangenen Tagen WIEN "dran" ...!
Und wie:
Alle Wetterereignisse angefangen von strahlendem Sonnenschein bis zu Hagel und einem mittleren Schneesturm - in dem die superdicken Flocken von der Seite, nicht etwa von oben kommen - und das alles in nur zweieinhalb Tagen ....
Um es gleich vorweg mit einem Zitat der Erklärungen des Fremdenführers auf der Stadtrundfahrt am Donnerstag zu sagen:
"Es ist unmöglich in kurzer Zeit einen Eindruck der "imperialen Größe" des vormaligen "k&k" Österreich zu bekommen - dafür brauchte man Monate, wenn nicht Jahre ... "
- Recht hat er, der Herr Fremdenführer, der nicht nur vom Aussehen, sondern auch von der Erklärung her an den (allerdings bayerischen) Karl Valentin erinnerte ....
Einen Hauch des Imperiums verspürt man aber sicher, wenn man das Ensemble aus Hofburg, Winterpalast, Rathaus und Parlament auf sich wirken läßt .... (nicht ganz leicht, sich darauf bei gefühlten -5°C zu konzentrieren ....)
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| Eingangstreppe | Detail in der Rezeption |
- 2 -
Bild links:
Es sind die Details, die in einer Stadt das Bild prägen .... nicht immer nehmen wir 'bewußt' wahr, aber wenn man genauer hinschaut wird klar was in 'modernen' Städten fehlt: Die kleinen Kunstwerke am Bau, oft nicht teuer, dafür stilprägend - vielerorts findet man heute dagegen nur 'sterile, zweckmäßige' Architektur .... solche Stilelemente kann man nicht 'verpflanzen' - 'moderne, seelenlose' o8/15-Bauwerke könnten dagegen überall auf der Welt stehen .... Einheitsbrei, ohne kulturellen Hintergrund - das wird man in Wien kaum finden ....
Bild rechts:
Was wäre ein Stadtbummel ohne wenigstens einen dieser dringend benötigten Einkäufe?
Ganz recht, aus weiblicher Sicht: Sinnlos!
Das Wetter war allerdings - so muß ich zugeben - unwirtlicher als gedacht, sodaß dem Kauf von Handschuhen kein treffendes Argument entgegengesetzt werden konnte .... nun fehlt allerdings noch die passende Lederjacke .... beim nächsten Mal in Wien.
Vielleicht.
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| Schmiedeeiserne Kunst | über 100 Jahre alt .... |
- 3 -
Es kann nicht gelingen, eine umfassende Sicht der Baukunst Wiens hier darzustellen - ich beschränke mich daher auf wenige Bilder:
Solche, die mir persönlich als 'eindrucksvoll' erscheinen ....
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| Maria Theresia, vielseitige Herrscherin .... |
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| Hofburg, von der Innenstadt aus gesehen. |
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| Hofburg, innen, Detail | Naturhistorisches Museum |
- 4 -
Schloß Schönbrunn ist - neben dem Stadtring mit Palais und Hotels der Spitzenklasse (Ich hatte früher das Vergnügen, einmal drei Tage im "Imperial" zu 'residieren') - zentraler Punkt der Stadtrundfahrt .... die Massen schieben sich durch eng begrenzte Korridore, wesentliche und wertvolle Werke sind nur noch als 'Faksimile' ausgestellt ....
Zu viele Rücksichtslose unterwegs in diesen Tagen, solche, die mit Händen fassen müssen um zu begreifen ....
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| Schönbrunn - Übersicht |
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| Schönbrunn - Blick zum Haupttor |
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| Schönbrunn - linker Seitenflügel |
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| Schönbrunn - Ostermarkt |
- 4a -
Der Unterhalt eines solch riesigen Komplexes kostet natürlich eine Menge Geld - und da beteiligen sich die Touristen aus aller Welt ....
Ich könnte mir gut vorstellen, daß da noch ein klitzekleines Plus für Wien & Österreich herauskommt .... aber das ist ja bestimmt nicht der Hauptzweck ....
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| Preistafel (2008) | Übersichtsplan Schloß & Garten |
- 5 -
Kurioses spielt sich im Stadtbild ab: Da wird ein Schaltkasten 'umfunktioniert' - wird zum Objekt kreativer Veränderung ....
Ob allerdings diese - besondere - Art von "Osterhase" (s.u.) auch unter das Verbot fällt ...?
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| "Verboten!" | Flotter "Osterhase" .... |
- 6 -
"Heilige" gibt es in Wien an vielen Ecken und in den vielen zerstreut liegenden Parks zu bestaunen, 'mal polierter Marmor, 'mal grob behauener Stein - allen gemeinsam ist, daß sie sich unaufdringlich in das Stadtbild einfügen - so, als gehörten sie genau dorthin wo sie stehen ....
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| Mozart-Denkmal | Religiöses Denkmal |
- 7 -
Daß er nicht nur außergewöhnliche Fotos machen kann, sondern auch Skizzen als Wegbeschreibung zu Lokalitäten, in denen man zu Abend essen kann (linkes Bild unten) bewies der H. außerordentlich überzeugend .... denn wir gelangten mit deren Hilfe zum 7-Stern-Brauhaus (rechtes Bild unten), das nur so brummte .... Essen & Trinken sehr gut, ein gelungener Abschluß.
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| "Servietten-Skizze" | 7-Stern-Brauhaus* |
* sehr empfehlenswert sind 'Helles' (herb) und/oder 'Märzen' (süß) ....
Ein besonderes "Dankeschön!" an la-mamma und H., deren Gesellschaft wir am Donnerstag im Café Sperl (Gumpendorferstrasse 11) genießen durften [mehr dazu bei Miss Sophy] - und die uns hinsichtlich Lokalitäten bestens beraten haben .... toll!
[ 3.090 / cdr ]
"Die christlichen Lebensregeln von Johann Rittmeyer" († 1698),
die hier in voller Länge zitiert werden:
4. Heuchle nicht vor dir selber, prüfe ernstlich dein Gewissen und schiebe es nicht hinaus, bis du etwa von einer schweren Todeskrankheit überfallen wirst, sondern denke beizeiten daran, wo du deine ewige Bleibe aufschlagen wirst.
5. Wer des Morgens denkt, er werde den Abend gewiß erleben, und des Abends denkt, er werde den Morgen gewiß erleben, der wandelt in großer Blindheit und Sicherheit.
6. Wer seine guten Werke guten Werke und seine Buße und Bekehrung auf morgen verschiebt, der handelt ebenso klug, als wenn er ein fröhliches Mahl auf gestern ansetzen wollte, denn er hat dann an dem einen eben so viel als an dem anderen.
7. Gedenke, daß deine edle Seele wie ein kleines Vögelchen ist, das sich gerade da auf die Erde setzt, wo ihm hundert Netze gelegt sind, unter denen es nicht sicher sein kann, es sei denn es flöge auf in die Luft. So mußt du auch dein Herz nicht auf die Erde, sondern zum Himmel hin lenken, wenn du deine Seele erhalten willst.
8. Wenn du in dir den Willen zur Bekehrung merkst und hast, so denke daran, daß dies die Stimme des getreuen Erzhirten Jesu Christi ist, der dir als sein verlorenes Schäflein in dein Gewissen ruft; wirst du diese verachten, dann siehe zu, daß du nicht von ihm verachtet werdest.
9. Gutes zu tun verschiebe nicht auf dein Alter, sondern opfere Gott deine blühende Jugend. Denn einem jungen Menschen ist nicht versichert, daß er alt werde. Einem Unbußfertigen aber ist sein Verderben mehr als gewiß.
10. Bedenke, daß dir der Tode alle Augenblicke näher auf den Leib rückt, daß du das Endurteil und den Spruch des ewigen Gerichts unweigerlich anhören mußt und daß du keine Minute sicher bist, vor dasselbe gefordert zu werden.
11. Tue keinem Menschen zu Gefallen etwas Böses, denn sie können dich nicht erretten, wenn dich Gott deswegen verurteilen wird.
12. Laß kein Ding, wie gering oder wie groß es ist, dein Herz mit Unrecht an sich zu bringen suchen, damit nicht die Wurzel allen Übels dadurch in die Frucht bringe, durch welche alles andere Gute erstickt wird.
13. Wer du auch seist, denke daran, daß du nur ein Diener und Haushalter bist, und daß von dir nichts mehr begehrt wird, als daß du treu erfunden werdest.
14. Lege dich niemals schlafen, ohne daß du dich geprüft hast, ob du an diesem Tage in der Gottseligkeit zu- oder abgenommen hast.
15. Auf dem Wege des Herrn still zu stehen, ist dasselbe wie zurück zu gehen. Daher prüfe dich und bedenke, daß umsehen und zurückgehen auf dem schmalen Weg des Lebens sehr gefährlich ist.
16. Sei in deinem Tun gegen jedermann freundlich, aber niemanden mit Absicht beschwerlich.
17. Vor Gott sei demütig und ehrerbietig, bei dir selbst keusch, nüchtern und maßvoll, anderen Menschen gegenüber von Herzen aufrichtig, so wirst du allenthalben durchkommen.
18. Bilde dir nicht ein, du seiest geschickt, etwas Besonderes auszurichten, denn Eigendünkel hat schon Viele verführt.
19. Strebe danach, dem Ernst der Welt, deiner eigenen Fehlsamkeit und dir selbst abzusterben, so wirst du im Leben Gottes zunehmen.
20. Laß deine Barmherzigkeit in Liebe, deine Freundlichkeit in Gebärden, deine Demut in der Kleidung, deine Geduld in Verfolgung und deine guten Sitten im Umgang aus dem Licht deines Herzens kund werden und herausleuchten.
21. Gedenke und bereue drei vergangene Dinge: Das begangene Böse, das unterlassene Gute und den unwiederbringlichen Schatz der unnütz verschwendeten Stunden.
22. Betrachte diese drei gegenwärtigen Dinge: Die Kürze und Ungewißheit des zeitlichen Lebens, die drohende Gefahr für die Seele und, daß es so wenige sind, die solche Gefahr achten oder mit Ernst danach trachten, ihr zu entkommen und selig zu werden.
23. Überlege diese drei zukünftigen Dinge, die ganz gewiß und unweigerlich kommen werden: Den Tod des zeitlichen Lebens, das Urteil und Gericht über all dein Beginnen und die ewige, höllische Pein der Verdammten.
24. Folgende drei Dinge laß zu keiner Zeit aus deinem Gedächtnis kommen: Das Auge, das alles sieht, das Ohr, das alles hört, und das Buch, in dem alles geschrieben wird.
25. Dreierlei nimm deinem Nächsten gegenüber wohl in Acht: Denke nicht leicht von jemanden etwas Böses. Rede nicht gern, wenn du etwas Böses weißt, das du mit gutem Gewissen verschweigen kannst. Höre nicht gern und leihe dein Ohr demjenigen nicht, der etwas Böses von jemanden sagen will, das du von Amts wegen nicht hören mußt. So wird viel Unheil und Verleumdung verhütet werden.
26. Der Obrigkeit und den Mächtigen dieser Welt gegenüber - auch den Wunderlichen und Eigennützigen - beweise Gehorsam in allen äußeren Dingen, die nicht gegen Gott und das Gewissen verstoßen.
27. Sei barmherzig und hilfreich an deinem Nächsten, wenn es ihm nötig ist, und sei bescheiden gegenüber den Niedrigen und Armen.
28. Die zeitlichen Güter und Reichtum dieser Welt achte gering. Hingegen trachte mit herzlichem Ernst nach den ewigen Gütern und, wie du reich in Gott sein mögest. Bedenke, daß ein Quentlein geistlicher und ewiger Güter mehr zu schätzen ist als tausend Zentner irdischer Güter, denn diese vergehen mit uns, jene aber bleiben in Ewigkeit.
29. Überdenke oft deine begangenen Sünden, damit du betrübten Herzens in eine göttliche Traurigkeit geraten und des Trostes heiligen Geistes fähig werden mögest.
30. in allem, was du tust, bedenke, ob du es auch tun würdest, wenn du sofort abscheiden und es vor dem Richterstuhl Christi verantworten solltest.
31. Suche von dem Dienst der Welt loszukommen, ehe du von ihr belohnt wirst, und begib dich zu dem Dienst des Herrn, denn dem zu dienen heißt die edelste Freiheit zu genießen.
32. Bedenke, daß die Keuschheit in großer Gefahr steht, wo man Speisen und Getränke im Überfluß hat, wie auch die Demut in Reichtum und die Gerechtigkeit beim Kaufhandel schwer zu retten ist.
33. Bitte Gott von Herzen, daß er deine begangene Missetat bedecke und dich künftighin allezeit regiere.
34. Befleißige dich in deinem Tun so zu sein, wie du vor den Leuten erscheinen willst, denn Gott urteilt nicht nach dem Schein, sondern nach dem Sein und nach der Wahrheit.
35. Meide die vielen Worte und erschrick von Herzen, wenn du bedenkst, daß du von einem jeden vergeblichen Wort Rechenschaft ablegen mußt.
36. Bedenke, daß deine Werke, wie sie auch seien, nicht sofort vergehen, sondern dir nachfolgen, und daß sie hier auf Erden als Samen der Ewigkeit gesät werden.
37. Wenn du fühlst, daß es dein Herz erfreut und inwendig kitzelt, wenn du gelobt wirst, so gieße unverzüglich Wasser auf das höllische Feuer, das sich in deiner Seele entzündet hat.
38. Nach dem Tode wird dir deine Ehre, Hoheit, Reichtum, Überfluß und das Wohlleben der Welt nicht nachfolgen, sondern das, was du hier getan hast, es sei Gutes oder Böses. Daher bedenke wohl, was du dir vom Guten für die Ewigkeit sammelst.
39. So wie du vor Gottes Gericht zu erscheinen gedenkst, so erscheine heute in deinem Gewissen vor seinem Angesicht. Kannst du aber in der Probe vor dir selber nicht bestehen, mit was für einem Herzen willst du vor Gottes Gericht gehen? Oh, bedenke es wohl!
40. Die Zeit ist höher einzuschätzen als die Ewigkeit, denn mit einem wohlangelegten Stündlein Zeit kann die ganze Ewigkeit, mit aller Ewigkeit aber nicht eine Minute Zeit erkauft werden.
41. Lerne sterben, solange du lebst, so wirst du auch, wenn du stirbst, leben können. Und wer täglich stirbt, wird gerne einmal sterben.
42. Hier ist eine Zeit, Gutes und Buße zu tun. Dort aber ist nichts als Belohnung und Vergeltung des Guten oder Bösen zu erwarten.
43. Betrachte wohl, o Mensch, all dein Beginnen, es seien Gedanken, Worte oder Werke. Dies wird dich zur Erkenntnis deiner selbst bringen. Erkenntnis deiner selbst wird dir deine angeborene Unart, Finsternis und Schalkheit des Herzens zeigen. Dies zu sehen wirkt Unruhe des Gewissens; Unruhe des Gewissens bringt Haß und Verleugnung des Selbst und alles dessen, was gegen Gott ist, hervor. Hierdurch wird das Herz ausgeleert und ganz geängstigt und in sich selbst zerschlagen. Ein ausgeleertes, geängstigtes und zerschlagenes Herz aber kann Gott mit seiner Gnade zu erfüllen nicht unterlassen, noch trostlos verwerfen.
44. Der beste Weg vorwärts zu kommen ist dieser: Daß der Mensch die Anfechtungen, Bewegungen und Versuchungen seines Fleisches scharf wahrnehme und sich darin verleugne.
45. Nicht wer am meisten weiß, sondern wer am meistens liebt, kann den sündlichen Anfechtungen am kräftigsten widerstehen.
46. Je mehr die dich Welt haßt und je weiter du von ihr abgeschieden bist, desto angenehmer bist du Gott, deinem Herrn.
47. Wer für das Empfangene nicht von Herzen dankbar ist, ist auch nicht würdig, mehr zu empfangen.
48. So oft dir ein Glück zustößt, nimm es für eine Probe, die Gott dir auflegt, und für eine Ursache, ihn dafür zu loben und ihm zu danken. So oft dir aber ein Unglück zustößt, so nimm es als ein Mittel zu deiner Buße, Besserung und künftiger Vorsicht an.
49. Die Kräfte deiner Macht erweise in Hilfe an den Elenden. Die Kräfte deiner Weisheit erweise darin, andere zu dulden und zu unterweisen. Die Kräfte deines Reichtums im Wohltun an den Bedürftigen.
50. Durch Unglück laß dich nicht schrecken noch zaghaft machen. Glück mache dich nicht Kühn und stolz.
56. Gewöhne dein Herz an ständige Stoßgebete und heimlichen Seufzern, die du in allen deinen Beginnen, auch mitten unter deiner Arbeit zu Gott schickst, so wirst du manche Not aus dem Weg stoßen und manchen Segen Gottes zu dir herunter holen.
57. Suchst du etwas anderes als einzig und allein Gott in und vor allen Dingen, so wirst du in Zeit und Ewigkeit nichts finden.
58. Vertraue Gott, so bist du versichert, daß er dir in der allergrößten Not am allernächsten ist.
59. Die größte Furcht, die dich oder irgendeinen Menschen betreffen kann, soll sein: Gott nicht zu verlieren.
60. Die Bekehrung ist die erste Pforte und ein heiliges Leben ist der Weg zum Himmel. Obwohl nun diese Pforte enge und der Weg schmal ist, so wird doch das glückselige Ende alles bezahlen.
61. Siehe zu, was du tust, und wisse, daß es unmöglich ist, Gottes und der Welt Freundschaft auf einmal zu genießen.
62. Wer die Freude des ewigen Lebens mit einem zehn- oder zwanzigjährigen Wohlleben dieser Welt verwechselt, der muß sich fürwahr nicht wohl auf den Kaufhandel verstehen.
63. Denke, daß du diesen Tag nicht recht verbracht hast, an dem du kein Unrecht um der Liebe Gottes willen mit Geduld erlittest.
64. Denke daran, daß prunkvolle Kleider Netze und Fallstricke des Teufels sind, mit welchen zu prangen (weil sie ja Zeugnisse unserer Blöße und unseres Abfalls von Gott sind), es die gleiche Bewandtnis hat, als wenn ein vom Galgen entlaufener Dieb mit dem Strick prahlen würde, ja, daß es eine der unsinnigsten Torheiten ist, mit solcher Eitelkeit den Zorn Gottes nicht allein in der Seele, sondern auch über ganze Städte zu erwecken.
65. Haß mit Liebe zu vergelten, gute Werke mit Demut zu üben und das Unrecht zu leiden, muß unwidersprechlich bei einem wahren Christen sein
66. Ein wahrer Christ hält das Leben für nichts anderes als für eine Gelegenheit Gutes zu tun und den Tode für ein Ende seiner Arbeit zu achten.
67. Betrübe dich nicht, daß dich Gott wegen deiner Sünde züchtigt und straft, sondern allein darum betrübe dich, daß du gegen einen so gütigen Herrn und Gott gesündigt hast. Bedenke, daß Gottes Wohltaten und deine Sünde übergroß und unzählig sind, dahingegen dein Wohlverhalten und seine Züchtigungen sehr geringe.
68. Wirst du Gott zu Gefallen deinen Willen zähmen und brechen, so wird Gott dir zu Gefallen den Willen deiner Feinde ganz zunichte machen.
69. Was dir an der Übung der Gottseligkeit hinderlich sein kann, das mußt du mit großem Fleiß vermeiden, alle weltliche, liederliche Gesellschaft fliehen, mit weltlich gesinnten Herzen ohne Not dich nicht vermengen, der Welt Freude für Torheit halten und dagegen dich zu gottseligen Leuten dich gesellen und allenthalben Besserung und Erbauung deines Christentums suchen.
70. Laß dich gerne erinnern und strafen, und wenn dein Nächster dir deine Fehler freundlich zur Besserung vorhält, so nimm es mit Dank an. Gott will damit uns locken, daß wir glauben sollen, er sei unser rechter Vater und wir seine rechten Kinder, auf daß wir getrost und mit aller Zuversicht ihn bitten sollen wie die lieben Kinder ihren lieben Vater.
71. Bitte Gott für den Stand der Obrigkeit, besonders zu den jetzigen Zeiten, daß Gott sie mit seinem Geist regiere und daß sie sich auch von ihm regieren lasse, damit Friede und Gerechtigkeit erhalten werden möge, bis das Wesen dieser Welt völlig zu Staub zerfalle. Denn wo nicht eine Macht von Gott wäre, die der Bosheit etwas Einhalt täte, so würden die Menschen selber einander lebendig auffressen.
72. Wer mit Willen und Belieben bösen, unnützen Gedanken nachhängt, der öffnet die Tür seines Herzens dem Teufel, damit derselbe seine Seele besitze.
73. Niemand ist weise als der sich selber für albern hält und auch von dem Geringsten zu lernen begehrt. Niemand ist würdig, geehrt zu werden, als derjenige, der Gott über alles fürchtet, ehrt und liebt, sich selber geringer als ein Erdenwürmlein hält.
74. Verachte keinen Menschen, denn du weißt nicht, ob du ihn nicht noch benötigst. Es ist ja nichts so geringe, es kann zu etwas nutzen.
75. Freue dich nicht, wenn es denen, die dich hassen, übel ergeht, denn der Herr sieht es und solches ist ein Greuel in seinen Augen.
76. Gewöhne dich mit Ernst an das Stillschweigen (besonders da, wo es nicht nötig ist zu reden), denn das Reden hat so wohl seine Zeit als das Stillschweigen. Solches ist eine allgemeine Arznei und eine Vorsorge vor vielem Unglück und ein bewährtes Hilfsmittel zum Frieden und der Ruhe des Gemüts.
77. Willst du andere belehren, so tue selber das, was du lehrst, denn sonst bist du ein Verführer und machst, daß die Leute mehr sündigen.
78. Vertraue dem keine Heimlichkeiten, der seine eigenen Heimlichkeiten nicht verschweigen kann.
79. Wessen Mund gerne von schändlichen, unzüchtigen und unbilligen Sachen redet, dessen Herz und Wille ist gewiß auch so gesinnt, dergleichen zu vollbringen.
80. Rede keine Lügen, ob sie dir wohl scheinen gütlich zu sein, denn sie werden dir künftig unfehlbar Schaden bringen. Der Mund, der vorsätzlich Lügen redet, tötet die Seele. Befleißige dich aber der Wahrheit, auch wenn du meinst, daß sie dir jetzt schädlich sein könnte, denn sie wird dir zu ihrer Zeit zu großem Nutzen gereichen.
81. Wenn dein Freund auch von reinem Honig wäre, sollst du ihn doch nicht zu essen begehren oder seine Güte mißbrauchen.
82. Solange sich einer vom Zorn einnehmen und überwinden läßt, ist er einst auch nicht für einen Menschen, geschweige denn für einen Christen zu achten.
83. Traue dem nicht, der dir schmeichelt, sondern wisse, daß der, der Weise hat, dir zu liebkosen, der hat auch die Weise, dich bei einem anderen anzuschwärzen.
84. Gottes Eigenschaft ist es, aus nichts etwas zu machen. Darum: Soll Gott etwas mit uns, in uns machen, so müssen wir zuvor zu nichts geworden sein.
85. Gott liebt nichts in uns als seine eigene Güte, die er in uns wirkt, auch wird nichts von Gott belohnt oder gekrönt als sein eigenes Werk, das er in uns verrichtet.
86. Alle gute Gaben kommen von oben herab: Wer nun von oben herab etwas empfangen will, der muß sich notwendig unten oder in niedrigster Demut des Herzens befinden.
87. Laß Gott in deiner Seele wirken, denn ein einziges Werk, das Gott in dir wirkt, ist unvergleichlich besser und edler als alles, was alle Welt von Anbeginn gewirkt hat.
88. Keinen Tag laß vorüber gehen, an welchem du nicht ein Werk der christlichen Liebe an deinem Nächsten beweisest und am Abend dich dessen erinnerst.
89. Weil Christi Werke unsere Lehren sind, so nimm dir vor, jeden Tag ein Wort oder Werk Christi zu betrachten.
90. Alle Tage nimm dir vor, gegen eine bestimmte Sünde anzukämpfen, und rufe Gott um Hilfe an. Alle Abend danke Gott, wenn du so gekämpft hast, wo aber nicht, so bitte Gott um Vergebung.
91. Wenn wir Christi Miterben sein dürfen, ist es nicht genug, daß wir uns grober Sünden enthalten, wir müssen uns auch je mehr und mehr von der Welt unbefleckt behalten.
92. Laß deine tägliche Übung sein: Andächtig beten, fleißig arbeiten und Gott vertrauen.
93. Die Weisheit von oben her ist aufs erste keusch, danach friedsam, gelinde, läßt sich sagen, voll Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch, ohne Heuchelei. Danach prüfe dich.
94. Ein gewisses Kennzeichen, daß man den heiligen Geist hat, ist, wenn man sanftmütig ist, ruhig und von sich selbst nicht mehr hält als sich's gebührt zu halten, und von aller eitlen Lust der Welt sich absondert und sich allezeit herunterhält.
95. Willst du, wenn dir zweifelhafte Dinge vorkommen, Gottes Willen wissen, was zu tun oder zu lassen ist, so nimm wohl wahr, wovor deine Natur am meisten Grauen hat. Dies wähle getrost als das sicherste und beste, was Gott von dir getan haben will.
96. Trachte danach, in deinen Augen der Kleinste zu werden, denn die Größe und Höhe eines Christen besteht nur in seiner Demut und Niedrigkeit.
97. Deine höchste Glückseligkeit suche in einem ruhigen Herzen und reinem Gewissen, denn anders kannst du nicht zur Gemeinschaft Gottes gelangen.
98. Sei ruhig und zufrieden in allem, was Gott (außer deinem eigenen Verschulden) dir schickt und geschehen läßt, denn es geschieht zu deinem Besten, ob du das gleich nicht erkennen kannst. Gedenke, daß seine Regierung und Schickung die allergerechteste, nützlichste und beste ist, ob sie dir gleich des öfteren hart erscheint.
99. Verhalte dich gegenüber einem jeden so, wie du willst, daß dich ein jeder dir gegenüber verhalten soll, und tue jedermann das, was du verlangst, dir getan zu haben.
100. Summa, trachte in wahrer Gelassenheit allein nach dem, was droben ist, da Christus ist, nach dem Reich Gottes in deiner Seele, welches besteht in der innerlichen Ruhe der Seele, reinem gewissen, Vergnügung des Herzens, unbeflecktem Gemüt, das ist: In Friede und Freude des heiligen Geistes. Oder: Mit einem Worte Gottes, in der Liebe Gottes, wie solche in Christo Jesu, unserem Herrn ist. Amen.
[xso]
zum Frühlingsanfang blühen die - winterharten - Camelien auf ....
(Das Bild ist mit der neuen µ820 aufgenommen)
[ 3.085 / sld ]
Für Bewerbungsgespräche gelten bestimmte Regeln. Meist halten sich die Kandidaten daran - manchmal auch nicht .... ob das aus Unwissenheit oder mit Absicht geschieht läßt sich nicht immer sagen .... Eine jüngst veröffentlichte Liste stellt einige dieser "No-no's" zusammen .... könnte hier nicht passieren? Doch, ganz bestimmt!
[Zitat] " .. the top .. most outrageous mistakes were:
- Candidate answered cell phone and asked the interviewer to leave her own office because it was a "private" conversation.
- Candidate asked the interviewer for a ride home after the interview.
- Candidate smelled his armpits on the way to the interview room.
- Candidate said she could not provide a writing sample because all of her writing had been for the CIA and it was "classified".
- When an applicant was offered food before the interview, he declined saying he didn't want to line his stomach with grease before going out drinking.
- A candidate for an accounting position said she was a "people person" not a "numbers person".
- Candidate flushed the toilet while talking to interviewer during phone interview.
- Candidate took out a hair brush and brushed her hair.
[/Zitat]
Weiter Fehler (Häufigkeit in % in Klammern)
[ 3.082 / cdz ]
den Tibetern Kraft,
den Chinesen Einsicht
und dem IOC-Präsidenten* die Krätze an den Hals ....
* Er hat - sinngemäß - gesagt, wegen ein paar Tibetern mehr oder weniger werde man doch so ein 'Weltereignis' nicht absagen .... Klar.
'money talks' - da sind die Tibeter nur im Weg.
Pfui!
Da helfen auch keine bedauernden Worte als Trostpflästerchen ....
.... durch (den heutigen Vertragsabschluß zum) Kauf eines mobilen 'Domizils', auch "Wohnwagen" genannt ....
Na, also.
Dann steht der 'Eroberung' Europas (fast) nichts mehr im Weg ....
[ 3.088/370025871183/aqy ]
PS
Hat jemand einen Rat wie die Verbindung ins Internet auf Reisen
in Europa sicher und kostengünstig hergestellt werden kann?
(Internet-Shops kenne ich schon, ich denke eher an eine personalisierte Lösung).