bookmark_borderKeine Mücken ....

son­dern "Schna­ken {2}" sind jene Insek­ten, die der Volks­mund als "Mücken" bezeich­net, die Lar­ve {2a} der Wie­sen­schna­ke frißt an Gras­wur­zeln und kann das Gras zum Abster­ben bringen.

{2a}

"Mücken" sind auch nicht die "Stu­ben­flie­gen {1}", obwohl sie im Schwä­bi­schen so bezeich­net wer­den, sie gehö­ren zu einer völ­lig ver­schie­de­nen Gat­tung und sind mit die höchst­ent­wickel­ten Insek­ten der Erde. Stu­ben­flie­gen ent­wickeln sich über ver­schie­de­ne Sta­di­en, die unter {1a} abge­bil­det sind.

{1a}

Das, was uns die lau­en Aben­de ver­saut sind "Stech­mücken {3}", Ver­wand­te der Mos­ki­tos, die es aller­dings in Deutsch­land - noch - nicht gibt, wohl aber im Mit­tel­meer­raum. Die Lar­ve der Stech­mücke {3a} lebt als harm­lo­ser Algen­fres­ser in Tümpeln.

{3a}

Kei­ne Insek­ten sind die Hun­dert- {4} und Tau­send­füß­ler{5}, hier zwei Arten, die in Deutsch­land gefun­den werden:
{5}

Auch kei­ne Insek­ten, son­dern Kreb­se sind die Kel­ler­as­seln

die ünter Blu­men­töp­fen, losen Höl­zern, also an feuch­ten Stel­len in Haus und Gar­ten gefun­den wer­den. Sie gehö­ren zu den älte­sten Tie­ren auf unse­rem Planeten.

bookmark_borderBemerkungen zum "starken" Geschlecht

Män­ner, wir müs­sen es ein­se­hen: Frau­en sind - gene­tisch gese­hen - das stär­ke­re Geschlecht. Wäh­rend wir Män­ner mit einem star­ken X-Chro­mo­som und einem schwa­chen Y-Chro­mo­som vor­lieb neh­men müs­sen, haben Frau­en zwei X-Chro­mo­so­men. Der Vor­teil liegt dar­in, daß bei Defek­ten auf einem Chro­mo­som durch das zwei­te kom­pen­siert wer­den kann. Man den­ke nur an die ver­län­ger­te Lebens­er­war­tung der Frau (sie­he Bei­trag vom 22.04.2004: Bemer­kun­gen zum Gesund­heits­we­sen), die doch wohl nicht aus einer unter­schied­li­chen Lebens­wei­se herrührt.

Nur - lei­der - spricht die beob­ach­te­te Wirk­lich­keit vie­ler­orts auf der Welt noch eine ande­re Sprache!

Wie so oft, ist nicht die bio­lo­gi­sche Wahr­heit gefragt, man ver­läßt sich auf tra­dier­te Vor­ur­tei­le und unter­drückt jene, die eigent­lich die bes­se­ren Vor­aus­set­zun­gen haben. Die Eman­zi­pa­ti­on (der Frau) hat in der soge­nann­ten "west­li­chen Welt" wesent­li­che Fort­schrit­te gemacht, ja, ist zuwei­len in´s Gegen­teil ver­kehrt worden.

Gemach! Das Pen­del schwingt hin und her, mal sind die einen, mal die ande­ren mit mehr Bedeu­tung aus­ge­stat­tet. Und eini­gen männ­li­chen Wesen ist es ganz recht, sich bemut­tern zu las­sen- und wenn es sie ihre "Rudel­füh­rer­po­si­ti­on" kostet. Es hat eben nicht jeder den Drang, Alpha-Wolf zu sein, aber bit­te: nicht spä­ter dar­über meckern.

Nun gibt es schon wie­der ängst­li­che See­len, die befürch­ten, die Män­ner wür­den "unter­ge­but­tert". Aber was ist los in Län­dern, die von fun­da­men­ta­li­sti­schen, isla­mi­schen Füh­rern beherrscht wer­den? Wir soll­ten uns nicht nur dar­über "das Maul zer­rei­ßen", son­dern über­le­gen, wie aktiv gehol­fen wer­den kann.

Begrü­ßens­wert ist der Bei­trag, den bei uns bei­de Geschlech­ter in Arbeits-, Fami­li­en- und gesell­schaft­li­chem Leben lei­sten. Die geschlechts-spe­zi­fi­schen Eigen­hei­ten ergän­zen sich ide­al, Puz­zle­teil fügt sich har­mo­nisch zu Puz­zle­teil - wenn man sie nur läßt. Es freut mich zum Bei­spiel, wie mei­ne Toch­ter mit Selbst­ver­ständ­lich­keit "glei­che Rech­te" genießt und offen­sicht­lich ohne Schwie­rig­kei­ten von der "männ­li­chen" Sei­te. Es freut mich auch, zu sehen, wie jün­ge­re Paa­re sich gemein­sam um ihre Kin­der küm­mern und Ent­schei­dun­gen gemein­sam treffen.

Es kehrt "Nor­ma­li­tät" ein und ich hof­fe, das wird sich auch sta­bi­li­sie­ren: Weni­ger Dog­ma­tik - mehr Fle­xi­bi­li­tät und Intui­ti­on. Und dann pro­pa­gie­ren, wei­ter­ge­ben in Län­dern der Erde, wo es nötig ist.

Mor­gen: "Bemer­kun­gen zum Mode­wort "Eva­lua­ti­on". Bis dann.

bookmark_border"Bemerkungen über Zimmerpflanzen."

Ich behaup­te, man kann in einem Haus­halt aus dem Pfle­ge­zu­stand der Zim­mer­pflan­zen auf des­sen Gesamt­ver­fas­sung schlie­ßen. Man sieht üppi­ge Blu­men­pracht hier, wel­kes Getrüpp dort - und alle Vari­an­ten dazwischen.

Haus­halt ist über­wie­gend Vor­aus­sicht, Orga­ni­sa­ti­on, ein wenig Impro­vi­sa­ti­on. Gute Pfle­ge von Zim­mer­pflan­zen braucht bei­des, wie ein flo­rie­ren­der Haushalt.

So, wie man Holz ab und an mit einem wachs­hal­ti­gen Pfle­ge­mit­tel poliert, brau­chen Pflan­zen ab und an Dün­ger. Nimmt man zuviel Wachs, z.B. für den Eßtisch, schmie­ren sich die Gäste die Ärmel damit ein, hat man zu wenig benutzt, ist der Tisch stumpf und fleckig, unan­sehn­lich. Zu wenig Dün­ger läßt die Pflan­zen küm­mern, zuviel Dün­ger macht die Blät­ter braun und schrunzlig.

Zu häu­fi­ge Tep­pich­rei­ni­gung läßt den Flor ver­schwin­den, zu wenig Rei­ni­gung sorgt für Staub­wol­ken beim Gehen, es ist eben alles eine Fra­ge der Dosie­rung - so wie die Was­ser­men­ge, die den Zim­mer­pflan­zen das Leben und Über­le­ben ermöglicht.

Nun ist das bei vie­len Pflan­zen unter­schied­lich, Suk­ku­len­ten und Kak­teen brau­chen sel­ten Was­ser und Dün­ger, ledig­lich wenn zum Som­mer hin die Tage beson­ders lang sind. Die mei­sten Zim­mer­pflan­zen kom­men mit ähn­lich wenig Was­ser aus, als Faust­re­gel mag gel­ten: Lie­ber weni­ger als mehr. Vie­le Sumpf­pflan­zen hin­ge­gen lie­ben "nas­se" Füße, gut durch­feuch­te­te Erde. Genaue Anlei­tun­gen zu ein­zel­nen Arten wären hier fehl am Plat­ze, dafür gibt es hin­rei­chend vie­le infor­ma­ti­ve Bücher von sach­kun­di­gen Autoren.

Was aber geht aus den ange­deu­te­ten Bei­spie­len her­vor? Pla­nung, nicht Dilet­tan­tis­mus sorgt für akzep­ta­ble Ergeb­nis­se. Kei­ne noch so gute Pla­nung ersetzt aber das Quent­chen "Impro­vi­sa­ti­on" und "Intui­ti­on", das man auch braucht, um sich bei plötz­li­chen Ver­än­de­run­gen an bestän­dig gedei­hen­den Pflan­zen zu erfreuen.

Zurück zu mei­nem Anfangs­ge­dan­ken: Wenn Pflan­zen zur "Deko­ra­ti­on" die­nen, wird es meist um sie gesche­hen sein. Ver­ständ­nis für die Bedürf­nis­se von Zim­mer­pflan­zen ist Vor­aus­set­zung für ihr Über­le­ben - so, wie Ver­ständ­nis für die Abläu­fe in einem Haus­halt zu des­sen Funk­tio­nie­ren führt. Zwei völ­lig unter­schied­li­che Berei­che - und doch ent­schei­den­de Gemeinsamkeiten.

Mor­gen: Der Kanz­ler geht als Par­tei­vor­sit­zen­der, das ist eine gute Vor­la­ge für Bemer­kun­gen zu Par­tei­en in Deutsch­land. Bis dann.

bookmark_borderBemerkungen zur Gentechnik

Kühe mit drei Köp­fen, Men­schen mit sechs Armen, Insek­ten groß wie Tau­ben - das Hor­ror­sze­na­rio lie­ße sich fort­set­zen. Alles ver­meint­li­che Fol­gen der Gen­tech­nik, so kann man lesen. Was ist davon zu halten?

Es ist sicher rich­tig, daß Gefah­ren in jeder Tech­nik lie­gen. Auch in der Gen­tech­nik. Aber Deutsch­land ist das ein­zi­ge Land, in dem Mei­nung vor Infor­ma­ti­on geht. Zu vie­le all­wis­sen­de Fach­leu­te nut­zen die Unwis­sen­heit, die unser Schul­sy­stem hin­ter­läßt, um Stim­mung zu machen - ohne wirk­lich Wis­sen zu ver­brei­ten. Bedau­er­lich ist also nicht, was sie sagen, son­dern daß sie die Schwä­chen ande­rer scham­los ausnutzen.

Unter Gen­tech­nik ver­ber­gen sich meh­re­re Ver­fah­ren, eini­ge völ­lig unge­fähr­lich, ande­re beherrsch­bar gefähr­lich. Es kommt dar­auf an, den Fach­leu­ten die Aus­wahl des Ver­fah­rens zu über­las­sen. War­um? Weil doch wohl nie­mand ernst­haft glau­ben kann, daß die­se Men­schen sich selbst gefährden!

Neh­men wir als erstes das KLONEN. Es ist ein Pro­zeß, bei dem nichts ande­res gemacht wird, als bereits vor­han­de­nes bio­lo­gi­sches Erb­ma­te­ri­al neu zusam­men­zu­stel­len. Ker­ne aus einer Zel­le wer­den in eine ande­re Zel­le über­tra­gen - das war´s. Etwas so, als ob man einen LEGO-Bau­satz für eine Burg dazu benutzt statt­des­sen ein Hoch­haus zu bau­en. Was her­aus­kommt ist natür­lich etwas, das "bio­lo­gisch" nicht ent­stan­den wäre - aber sagen Sie selbst: Kommt Ihnen das beson­ders gefähr­lich vor?

Anders ist es schon bei der NEUKOMBINATION von ein­zel­nen Eigen­schaf­ten von Lebe­we­sen, die von den GENEN bestimmt wer­den. Gene sind Abschnit­te auf der DNS, Des­oxy­ri­bo­nu­clein­säu­re [im eng­li­schen Sprach­raum heißt DNS Des­oxy­ri­bo­Nu­clei­cA­cid], die die­se Eigen­schaf­ten fest­le­gen. Man kann sie "her­aus­schnei­den" und in frem­de Lebe­we­sen ein­set­zen, um die­sen exakt die­se Eigen­schaf­ten zu geben. Das wird z. B. gemacht, um in bestimm­ten Pflan­zen Abwehr­stof­fe zu erzeu­gen, die Insek­ten abweh­ren. Dadurch spart man erstens gif­ti­ge Pflan­zen­schutz­mit­tel, zwei­tens Geld und drit­tens Zeit. Ich kann beim besten Wil­len nicht erken­nen, wie­so das gefährlch sein soll, da die ein­ge­pflanz­ten Gene nicht in das mensch­li­che Erb­gut über­ge­hen kön­nen. Wer etwas ande­res behaup­tet lügt!

Wenn man näm­lich eine sol­che Pflan­ze ißt, wer­den die Zel­len in klein­ste Bau­stei­ne zer­legt - dem mensch­li­chen Ver­dau­ungs­sy­stem ist es egal woher die stam­men - auf­ge­nom­men wer­den sol­che Stof­fe aber nur als eben die­se "klein­sten" Bau­stei­ne, die nicht in der Lage sind irgend­ei­ne Ver­än­de­rung bei uns hervorzurufen.

Wich­ti­ger ist da schon die Sor­ge, die Infor­ma­ti­on könn­te auf ande­re Pflan­zen über­tra­gen wer­den. Das ist sicher mög­lich. Doch sind die Fol­gen gefähr­lich? Für die betrof­fe­nen Fraß­fein­de schon, denn sie wer­den immer weni­ger zu fres­sen fin­den. Es gibt aber nur weni­ge Tie­re, die nur eine ein­zi­ge Nah­rungs­quel­le nut­zen - meist fin­den sie einen Ersatz und kön­nen, viel­leicht in ver­rin­ger­ter Zahl, über­le­ben. Ein paar weni­ger Indi­vi­du­en einer Schäd­lings­art schei­nen mir noch nicht das Geschrei zu recht­fer­ti­gen, das von bestimm­ten Krei­sen hier­zu ange­stimmt wird.

Beson­ders geheim­nis­voll erscheint vie­len Men­schen die drit­te Form, die, zuge­ge­ben, wirk­li­che Gefah­ren in sich trägt: Man pflanzt bestimm­te Eigen­schaf­ten in Viren ein, die ihrer­seits Bak­te­ri­en infi­zie­ren, um sie dann dazu zu bewe­gen, vom Men­schen gewünsch­te Stof­fe zu pro­du­zie­ren. Das nutzt man um z. B. Arz­nei­mit­tel oder ande­re natür­li­che Stof­fe zu erzeu­gen, deren Men­ge in der Natur begrenzt ist und die somit nicht allen Men­schen zur Ver­fü­gung stün­de oder so teu­er wäre, daß sich nur die Wenig­sten eine The­ra­pie lei­sten könn­ten. Hier­un­ter fällt eine "gen­tech­nisch" erzeug­te Sub­stanz aus USA, die in der Lage ist, eine fort­ge­schrit­te­ne Arthro­se so zu ver­än­dern, daß Schmer­zen redu­ziert wer­den und der Ver­lauf ver­lang­samt wird.

Sol­che gen­ver­än­der­ten Bak­te­ri­en sind des­we­gen gefähr­lich, weil es - anders als bei höhe­ren Lebe­we­sen - zu einem "unge­schlecht­li­chen" Aus­tausch von Erb­infor­ma­ti­on zu ande­ren Bak­te­ri­en kom­men kann, dadurch daß die­se sich ein­fach nahe kommen.

Aber:
Sol­che Ver­än­de­run­gen wer­den nur an Bak­te­ri­en vor­ge­nom­men, die dem Men­schen nicht gefähr­lich wer­den kön­nen, da sie von unse­rem System als fremd erkannt und abge­tö­tet wer­den. Zudem sind meh­re­re Sicher­heits­schleu­sen vor­han­den, die ver­hin­dern, daß solch ein Bak­te­ri­um "aus­büchst". Fazit: Auch hier zwar vor­der­grün­dig Gefahr, aber gleich­zei­tig Ent­war­nung, da alle Vor­sor­ge getrof­fen ist, eine Ver­brei­tung zu verhindern.

Und wenn doch ein­mal eins ent­kommt? Die Wahr­schein­lich­keit, daß es sich ein­schlei­chen und ver­meh­ren kann ist 1:1.000.000! Das läßt mich ruhig schlafen.

Anders als der immer häu­fi­ger wer­den­de Gebrauch des Wor­tes "FAKT", über das ich mor­gen in Bemer­kun­gen zum Mode­wort "Fakt" berich­ten wer­de. Ich wün­sche Ihnen eine tol­len Mittwoch.

Nach­trag vom 13. Mai 2004:
Lesen sie HIER kurz und knapp wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Thema.