Sortiert nach

×

bookmark_borderBemerkungen zur NRW-Wahl (II)

Da soll­te man doch stut­zig werden:
Gleich zwei Kan­di­da­tin­nen der Grü­nen in der Liste der unat­trak­tiv­sten Frauen:

Frau Kün­ast (14) und Frau Roth (18).

Wun­dert Sie das?
Mich nicht!
Ich fra­ge mich nur, war­um Frau Höhn (NRW) nicht erwähnt wird .... da Frau Par­ker-Bow­les (GB) die # 1 ist, muß Frau Höhn unter # 0 laufen ....

Aber 'mal ernst­haft:
Man soll­te die Damen nicht nach ihrem Äuße­ren beur­tei­len, Schrö­der ist ja auch nicht gera­de der Attrak­tiv­ste .... erin­nern Sie sich noch was er frü­her 'mal ver­spro­chen hat? Ein Zitat

Ger­hard Schrö­der (hat) 1998 gesagt:
"Wenn wir die Arbeits­lo­sen­quo­te nicht spür­bar sen­ken, haben wir es nicht ver­dient wie­der­ge­wählt zu wer­den". Damals gab es noch unter vier Mil­lio­nen Arbeits­lo­se. Jetzt, im März 2005, sind es mehr als fünf Millionen.

Bil­der (14)+(18) HIER

bookmark_border"beratungsresistent"

Unter­ti­tel
Bemer­kun­gen zu Modeworten

In einer Gewerk­schafts­zei­tung las ich:
Män­ner sind in Sachen "Gefühls­äu­ße­rung",
Frau­en in Sachen "Kör­per­ge­wicht"
bera­tungs­re­si­stent.

Das heißt doch wohl im Klartext:
Män­ner sind unfä­hig, ihre Gefüh­le wahr­zu­neh­men, geschwei­ge denn sie zu erklä­ren und wol­len nicht glau­ben, daß das so ist ....

Frau­en sind unfä­hig ein­zu­se­hen, daß es nicht dar­auf ankommt, der Fik­ti­on "Ide­al­fi­gur" nach­zu­ja­gen, geschwei­ge denn dazu zu über­re­den, auf die x-te Diät zu verzichten ....

bookmark_borderBemerkungen zur NRW-Wahl (I)

Ja, wer die Wahl hat, hat die Qual!



[© Tomicek]

* edit * / Klei­ne Wahl­hil­fe:
Wer nicht gern CITY-MAUT bezah­len möch­te, wer beim Strom kei­nen Auf­schlag für Ein­spei­sung von Wind-kraft-anla­gen mehr haben will, wer ver­hin­dern möch­te, daß sich in NRW nach "roter" Vet­tern­wirt­schaft nun "grü­ne" Vet­tern­wirt­schaft breit macht - der soll­te bei der NRW-Wahl "schwarz-gelb = CDU/FDP" wählen ....

bookmark_borderBemerkungen zu Errungenschaften

Gestern war es end­lich soweit: Spül­ma­schi­nen­kauf!*
Dem beson­ders gün­sti­gen Ange­bot bei "toom" - €299,- - konn­te ich nicht wider­ste­hen. Also: Nichts wie hin ....

Ein net­ter jun­ger Mann in der Elek­tro­ab­tei­lung rann­te los, um die Maschi­ne aus dem Lager zu holen. "Es kann etwas dau­ern" hör­te ich ihm noch rufen, dann war er weg.

Es dau­er­te gut 25 Minu­ten bis er zurück­kam - ohne Maschine!

"Ja, ich muß Ihnen sagen, das Modell aus der Wer­bung ist nicht mehr da. Aber wir haben noch ein ande­res Modell am Lager - wenn Sie das haben wol­len. Es ist nur Ener­gie­ef­fi­zi­enz­klas­se B."

Ich fra­ge nach dem Preis. Der Unter­schied zwi­schen Klas­se A und B ist €60,-! Ich sage: "Holen Sie die Maschi­ne, ich nehm' sie!" Bei dem gerin­gen Auf­kom­men an schmut­zi­gem Geschirr in einem Ein-Per­so­nen-Haus­halt macht das kaum einen Unterschied ....

Nach wei­te­ren 20 Minu­ten War­te­zeit zur Kas­se, €60,- gespart, er hilft mir noch, die Maschi­ne ins Auto zu laden, wünscht mir einen schö­nen Abend, und schärft mir ein, den Bon auf­zu­he­ben: "Wegen der Garan­tie, man weiß ja nie!"

Heu­te habe ich die Maschi­ne in den drit­ten Stock gebracht, ein freund­li­cher - kräf­ti­ger - Mit­ar­bei­ter der HKB (Hansea­ti­sche Kran­kenbeför­de­rung, 040-515151) mach­te es mög­lich, allei­ne hät­te ich das nie geschafft. Ange­schlos­sen ist sie jetzt auch, sie läuft.

Ich den­ke, man soll­te auch ein­mal erwäh­nen, daß es noch hilfs­be­rei­te Ver­käu­fer und freund­li­che Kran­ken­be­för­de­rungs­mit­ar­bei­ter gibt: "Dienst­lei­ster" im wah­ren Sinne.

Viel­leicht wird es ja doch noch etwas mit "Dienst­lei­stun­gen" in unse­rem Land ....

* [für die Zweitwohnung]

* edit *
Wenn ich im Ver­gleich dazu an den hoch­nä­si­gen Ver­käu­fer bei Media­Markt den­ke wird mir ganz anders ....

bookmark_borderBemerkungen zu "Volksvertretern"

Nein, nicht schon wie­der die X-te "Ent­hül­lung", son­dern nur ein Gedan­ke zu der Hand­ha­bung der Neben­tä­tig­kei­ten und ihrer Beurteilung.
Wer mit Arbeits­ver­trag arbei­tet hat meist eine Klausel:
"Jede Neben­tä­tig­keit bedarf der Geneh­mi­gung durch den Arbeitgeber."
Das gilt für "Otto-Nor­mal-Ver­brau­cher".
War­um sper­ren sich dann die vom Volk gewähl­ten und bezahl­ten Damen und Her­ren so sehr uns, ihren "Arbeit­ge­bern", über die­se Neben­tä­tig­kei­ten Aus­kunft zu geben?
Wenn wir, als Arbeit­neh­mer, eine Neben­tä­tig­keit ohne Geneh­mi­gung auf­neh­men und erwischt wer­den, folgt eine frist­lo­se Kündigung ....

Ich plä­die­re dafür, erwisch­te Volks­ver­tre­ter, die es nicht für nötig hal­ten, uns, ihre "Arbeit­ge­ber" zu infor­mie­ren, aus den Par­la­men­ten zu ent­fer­nen, ihnen zu kündigen ....

bookmark_borderBemerkungen zum Zoll

Haben Sie schon ein­mal Sen­dun­gen von außer­halb der EU erhalten?
Wenn ja, wird Ihnen der Rest die­ser Zei­len bekannt vorkommen ....
Wenn nein, wenn Sie es ver­mei­den kön­nen, las­sen Sie es bes­ser sein!

Eine lie­be Freun­din aus (Rot-) Chi­na hat - recht­zei­tig zum Chi­ne­si­schen Neu­jahrs­fest, was dort nach ihren Aus­sa­gen so ähn­lich began­gen wird wie bei uns Weih­nach­ten, näm­lich mit Geschen­ken - ein klei­nes Paket für mei­ne Fami­lie und mich zusam­men­ge­stellt. Ange­ge­be­ner Gesamt­wert US$ 30.-, nach der­zei­ti­gem Umrech­nungs­kurs sind das € 22.27!

Dar­auf habe ich fol­gen­de Gebüh­ren gezahlt:

  • Zoll 6,02
  • Ein­fuhr­um­satz­steu­er 10,85
  • Sum­me 16,87 - dar­auf ent­fal­len weiter:
  • Ver­wal­tungs­ge­bühr 7,20
  • Mehr­wert­steu­er 1,15
  • End­be­trag € 25,22

Da soll 'mal einer behaup­ten, unse­rem Finanz­mi­ni­ster wäre nicht jede Quel­le recht, um die Finanz­lö­cher zu stopfen!

bookmark_borderBemerkungen zu Kindern

Ein Satz vor­weg:
Ja, ich weiß, es hat kürz­lich eine grö­ße­re Kata­stro­phe in Süd-Ost-Asi­en statt­ge­fun­den. Und ja, ich bin erschüt­tert und trau­rig, daß so vie­le Men­schen gestor­ben sind, bzw. ver­letzt wur­den. Aber gibt es nicht auch ande­re Ereig­nis­se rund um die Welt, bei denen weit mehr Men­schen als in die­sem Fall - und anders als hier, ver­meid­bar - getö­tet wer­den? Wo regt sich da Soli­da­ri­tät? Nie­man­dem wäre gehol­fen - und nie­mand wird davon wie­der leben­dig - wenn ich hier mehr als die­se paar Zei­len dazu schrei­ben würde.

Da gibt es bes­se­re Quel­len.

Anson­sten woll­te ich hier über Kin­der­er­zie­hung schreiben.

Auf das The­ma kom­me ich wegen eines kürz­lich statt­ge­hab­ten Restau­rant­be­suchs. Zwei Tische wei­ter eine Grup­pe, ins­ge­samt vier klei­ne Kin­der, so zwi­schen zwei und fünf Jah­re alt - die über Tische und Bän­ke gin­gen, als ob das Lokal ihnen allei­ne gehörte ....

Ja, ich sehe schon vor mei­nem "gei­sti­gen Auge" die Empö­rung wach­sen, aber trotzdem:

Ist es nicht ein Gebot der Höf­lich­keit (von Sei­ten der Eltern die­ser Kin­der), sie so zu beschäf­ti­gen, daß sie ande­re Esser nicht bei gera­de die­ser Hand­lung stö­ren? Und darf man nicht etwas Rück­sicht­nah­me erwar­ten, wenn man sich nicht mit den Kin­dern beschäf­ti­gen will?

Eines der Kin­der kam zu unse­rem Tisch und ließ auf mei­nem Brot­tel­ler sein Auto fah­ren. Nun habe ich grund­sätz­lich nichts gegen Mini­au­tos, die auf Tischen her­um­fah­ren, aber eben doch etwas gegen sol­che, die dies auf mei­nem Tel­ler tun.

Ein freund­li­cher Hin­weis an das Kind, vor­ge­tra­gen mit honig­sü­ßem Unterton:
"Kannst Du bit­te Dein Auto auf dem Tisch fah­ren las­sen, oder, noch bes­ser auf dem Tisch wo Dei­ne Eltern sit­zen?" wur­de mit Her­aus­stecken der Zun­ge, nach­fol­gend hef­ti­gem Zucken der Mund­win­kel und schließ­lich einem Schrei-Wein-Aus­bruch beantwortet ....

Wor­auf­hin die besorg­ten Eltern sich an ihrem Tisch anfin­gen auf­zu­re­gen und Wor­te wie "kin­der­feind­lich" und "rüpel­haft" fielen.

Was war falsch gelaufen?
Kin­der brau­chen Grenzen!
Sie soll­ten wis­sen, daß nicht alles erlaubt ist, was ihnen gera­de so in den Sinn kommt. Daß sie ande­re Men­schen respek­tie­ren müs­sen, also z.B. nur an deren Tisch spie­len, wenn sie dazu ein­ge­la­den werden ....

*edit*
Zum Ver­fall der Sit­ten sie­he HIER

bookmark_borderBemerkungen zur Höflichkeit

Als ich im Som­mer­se­me­ster '70 einer Kom­mi­li­to­nin die Tür auf­hielt fauch­te sie mich an "Bild dir bloß nix ein, reak­tio­nä­rer Schei­ßer!" Das kam uner­war­tet - und war doch sym­pto­ma­tisch für die Zeit.

Übrig geblie­ben ist von der 68'er-Bewegung so man­ches, meist Beklagenswertes.

So ist - sie­he oben - Höf­lich­keit abhan­den gekom­men. Höf­lich­keit als Aus­druck für das respekt­vol­le und tole­ran­te mit­ein­an­der Umge­hen zwi­schen Menschen.

  • Natür­lich kann eine Frau selbst ihren Man­tel holen und ihn anzie­hen - aber ist es nicht eine net­te Geste, ihr dabei zu helfen?
  • Selbst­ver­ständ­lich kön­nen Erwach­se­ne - männ­lich wie weib­lich - selbst eine Tür öff­nen - aber ist es so schwie­rig, die Tür ein wenig län­ger fest­zu­hal­ten, anstatt sie den Nach­fol­gen­den vor's Gesicht zu knallen?
  • Wenn man sich eine Ware im Regal anschau­en möch­te, aber gera­de da ein ande­rer Kun­de steht, muß man ihn dann grob bei­sei­te drücken, anstatt freund­lich - höf­lich - zu fra­gen: "Darf ich 'mal vorbei?"

Und so weiter ....

bookmark_borderBemerkungen zu "Was die Gewerkschaft für Arbeiter und Angestellte erreicht hat"

Heu­te las ich in einer Gewerk­schafts­zei­tung. Dort wur­de dar­ge­stellt, wie­viel man kürz­lich für die Mit­glie­der "her­aus­ge­holt" hat:

  • Kosten­be­tei­li­gung des Arbeit­ge­bers für Fahr­ten mit öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln zwi­schen Woh­nung und Arbeitsstätte;
  • Dienst­rei­se (!) nach USA für drei Mona­te um dort die Arbeits­wei­se einer EDV-Abtei­lung kenn­zu­ler­nen - für Mit­ar­bei­ter einer gleich­ran­gi­gen EDV-Abtei­lung in D;
  • Fest­schrei­bung von Zeit­fen­stern für Allein­er­zie­hen­de: Hier wer­den - unab­hän­gig vom Bedarf der Pro­duk­ti­on - Zei­ten fest­ge­legt inner­halb derer Allein­er­zie­hen­de zur Arbeit ein­ge­teilt wer­den dürfen.

Das alles kostet sehr viel Geld.
Her­ein­zu­ho­len ist das nicht - Preis­er­hö­hun­gen füh­ren unwei­ger­lich zu weni­ger Käu­fen, weni­ger Nach­fra­ge zu weni­ger Arbeitsplätzen!
Was macht also der Arbeitgeber?
Er stellt weni­ger Leu­te ein, spart so, was mit "Betriebs­ver­ein­ba­rung" den Besitz­ständ­lern direkt oder indi­rekt zu zah­len ist.

Es wun­dert mich nicht, daß die Zahl der Arbeits­lo­sen nicht nach unten geht - jeden­falls nicht, wenn sol­che "Ver­ein­ba­run­gen" getrof­fen werden.

Zum Pro­blem "Allein­er­zie­hen­de" hät­te ich einen Vor­schlag, der sehr preis­wert ist und deren Zahl zukünf­tig redu­zie­ren soll­te: Kosten­lo­se Kon­do­me und bes­se­re Sexu­al­auf­klä­rung, das ist alle­mal bil­li­ger als unge­schütz­ter Ver­kehr mit Folgen ....

bookmark_borderBemerkungen zum Preis von Reihenhäusern

Ich ent­sin­ne mich noch an Zei­ten, zu denen ein Rei­hen­haus von 120 m² für 53.000,- DM zu kau­fen war. Damals ver­dien­te ein Leh­rer 2.500,- DM im Monat. Das sind ca. 21 Monats­ge­häl­ter für ein Rei­hen­haus.

Heu­te las ich eine Anzei­ge für Rei­hen­häu­ser: Stück­preis € 220.000,- und zwar für 105 m². Für 120 m² wären das ca. € 250.000,-

Ein Leh­rer ver­dient heu­te durch­schnitt­lich € 3.000,- und wenn man aus­rech­net, für wie­vie­le Monats­ge­häl­ter ein Rei­hen­haus zu haben ist kommt man auf ca. 84. Ganz abge­se­hen von der Qua­li­tät des Bau­ens, denn damals wur­de noch Stein auf Stein gesetzt und heu­te gibt es nicht ein­mal dop­pel­te Wän­de zwi­schen den Häusern.

Der Preis ist mehr als das Vier­fa­che.
Wer kas­siert wohl den Unterschiedsbetrag?

Die Bau­trä­ger?
Die Banken?
Der Staat?

Jeden­falls wun­dert es mich nun nicht mehr, daß die Eigen­tums­quo­te in Deutsch­land unter 30% liegt und die Bau­wirt­schaft hef­tig klagt.