Seit eini­ger Zeit woh­ne ich in einer Stra­ße, die den Namen des bekann­ten Dich­ters und Kaba­ret­ti­sten aus den ersten Jah­ren des letz­ten Jahr­hun­derts, Joa­chim Rin­gel­natz, trägt.

 In der Abbil­dung ist eines sei­ner 'Gedich­te' aus der Zeit zu sehen, als er noch ".. groteske(n), anarchistische(n) Unsinns­poe­sie .. " schrieb.
 

Kürz­lich stell­te ein Gesprächs­part­ner die Fra­ge, ob ich denn 'etwas' von Rin­gel­natz zitie­ren kön­ne - ich muss­te pas­sen, denn zwar hat­te ich wegen sei­ner Ähn­lich­kei­ten zu Chri­sti­an Mor­gen­stern schon eini­ge sei­ner Wer­ke gele­sen, aber zitie­ren? Nein, das konn­te ich nicht.
 

Nun also mache ich mich dar­an das - solan­ge ich hier noch woh­ne - nicht noch­mal zu erle­ben ....
 
 

" .. Doch begeg­nen Rin­gel­nat­zen

Häß­lich alte Fraun mit Kat­zen,

Geht er schnell drei Schritt zurück.

Denn er sagt: Das bringt kein Glück .. "