Ingo saß neben mir.
Frau & Toch­ter hin­ter mir und Ingo.
Der saß auf der Fen­ster­sei­te, ich am Gang. 

Ingo, da drü­ben ist jetzt ein Dop­pel­platz frei. Da sitzt du besser ...!
Ingo, ich habe noch einen Sand­wich für dich ...!
Ingo, willst du das Tablet haben um zu lesen
    - auf dei­nem Han­dy ist die Schrift so klein ...!
Ingo, es zieht, hier ist dei­ne Strickjacke ...!
Ingo, ich geh' mal nach vorn, ins Bistro, willst du was von dort ...?
Ingo, Lui­se sagt sie will dich etwas fra­gen. Geht das ...?
Ingo, jetzt wird es aber rumpelig ...!
Ingo, kom­men wir pünkt­lich an ...?
Ingo, ich wer­fe gleich den Abfall in den Behäl­ter bei der Toilette
    - soll ich was von dir mitnehmen ...?

Das ist nur das, was ich erinnere.
Ingo 'über­hör­te' das (fast) Alles ohne jeg­li­che Reaktion.
Sei­ne Toch­ter wur­de zwei Mal von Mut­tern angesprochen.
Beim zwei­ten Mal zisch­te sie in deren Richtung:
" Mut­ter! Du nervst, lass mich in Ruhe!"
Die Mutter:
Ingo, sag' Lui­se dass sie mit mir nicht so reden darf ...!

Ich dach­te bei jeder neu­en Äuße­rung von Ingos Frau:
Fünf Stun­den Auto­bahn­fahrt sind mög­li­cher­wei­se doch nicht so nervig ..?!
Kurz vor Ham­burg war ich so weit, dass ich
- beinahe -
Ingo emp­foh­len hät­te sich schei­den zu lassen.