"Besser"

" .. den­je­ni­gen, die behaup­ten, kei­ne Vor­ur­tei­le zu haben und sich für poli­tisch kor­rek­te und daher bes­se­re Men­schen hal­ten."


Es gibt genü­gend Bei­spie­le aus den ver­schie­de­nen Pha­sen unse­res Lan­des, in denen es mit Schmäh­ge­dich­ten anfing. Für die natür­lich immer eine Erklä­rung parat war - "Sati­re", "harm­lo­ser Unfug", "ist nicht so gemeint", "kei­ne böse Absicht" - oder ähn­lich waren die Begründungen.
Nur: Damit wur­de Stim­mung erzeugt.
Weil näm­lich die Mas­se der Leser den von Ihnen so gelob­ten "fei­nen Unter­schied" über­haupt nicht ver­stan­den hat - und des­we­gen ledig­lich das Vor­ur­teil sah und verinnerlichte ....
Was der Rezen­sent schrieb ist eine Gefäl­lig­keit für den Autor - klar, wer wür­de sich schon an einen Chef­re­dak­teur her­an­trau­en .... aber genau da beginnt es, da gilt es den Anfän­gen zu wehren!
Ich gebe 'mal ein Bei­spiel, das Sie viel­leicht bes­ser ver­ste­hen - wenn Sie denn über­haupt noch einem ver­nünf­ti­gen Argu­ment zugäng­lich sind:
Kin­der­por­no­gra­phie fängt auch mit ganz harm­lo­sen Bil­dern von Kin­dern an - nur bleibt es nicht dabei, nach und nach wer­den die Auf­nah­men gezielter ....
So ist es auch mit dem Rassismus:
Anfangs sind es doch nur ein paar humor­voll geschrie­be­ne Zei­len - aber das dicke Ende, die Ver­un­glimp­fung, das Ver­ächt­lich­ma­chen fol­gen rasch, sie­he "Stür­mer" im Drit­ten Reich!


  1. Ich habe Vor­ur­tei­le, eine Men­ge. Vor allem gegen "Ras­si­sten", "Berufs­müt­ter", "Gut­men­schen" etc. ....
  2. Ich bin bestimmt nicht in allen Aus­sa­gen "poli­tisch korrekt" ....
  3. Die­se Art von Logik ent­behrt jeder Logik:
    Wer sich für poli­tisch kor­rekt hält, hält sich auch für einen "bes­se­ren Menschen"?

Nun, da ich ja weder ohne Vor­ur­tei­le, noch "poli­tisch kor­rekt" bin, steht ja wohl fest, daß ich mich nicht für einen bes­se­ren Men­schen hal­te .... wobei auch hier zu fra­gen wäre:
"Bes­ser" als wer oder was?
Bes­ser als ein Säu­fer im tie­fen Süden bestimmt!

Ich emp­feh­le Ihnen, Frau bz, die­ses Gedicht zu lesen - völ­lig gra­tis, auch voll von Vor­ur­tei­len, wenn auch kei­nen ras­si­sti­schen - aber wen wun­dert das - es ist von mir .... und dann hof­fe ich für Sie, daß es Ihnen nicht so geht ....

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