Wenn die Evolution anders verlaufen wäre?
Welche Lebensformen gäbe es dann auf der Erde?
Oder wie mögen Lebensformen andernorts aussehen?
Diese Frage stellt sich in dem Buch
"Life in Darwin's Universe" Autor Gene Bylinsky [Doubleday, NY]
Statt vieler Worte hier zwei Bilder [stammen aus dem o.g. Buch]


wer weiß... ...noch ist die evolution ja nicht vorbei!
Ganz sicher nicht .... nur leider braucht "sie" ja so lange, daß wir uns das nur vorstellen können - ob's dann wirklich so, oder eben anders kommt?
Wenn ich sagen sollte, was mich am Sterben am meisten ärgert, dann ist es, daß ich nicht mehr erlebe, wie es auf unserem Planeten weitergeht ....
vielleicht isses auch besser so.
Da bin ich, siehe oben, .... anderer Meinung. Vielleicht bin ich auch nur zu neugierig ....
Das zum Beispiel ist ein interessantes Thema.
Wobei ich glaube, dass - wäre die Evolution irgendwie anders verlaufen - die entstandenen Wesen anders aussehen müssten als nur wie Kreuzungen bestehender Arten. Man nehme die Schleimpilze. Sie sind mit keiner anderen Art vergleichbar, bestehen nur aus einer Zelle, können sich bewegen, verfügen über eine rudimentäre Art von Intelligenz, können geteilt werden und wieder zusammenfließen, und zur Fortpflanzung nutzen sie pflanzenähnliche Gebilde. Oder nehmen sie all die Lebensformen aus der Tiefsee, die wir noch gar nicht alle kennen, Bakterien, die an heißen Unterwasserschloten leben und Schwefel essen - Photosynthese und Sauerstoff sind nur eine Variante, auf der Leben basieren kann.
Vielleicht wäre es besser gewesen, die Säugetiere und damit der Mensch wären nie so erfolgreich gewesen, vielleicht ist es aber auch völlig egal. Vielleicht ist der homo sapiens sapiens nur eine mißgebildetes, verkümmertes Zwischenstadium und entwickelt sich in ein paar Millionen Jahren zu etwas ganz anderem? Zum Beispiel zu einem zweibeinigen Schleimpilz. Wer weiß das schon.
Es freut mich .... - wie das blinde Huhn - auch einmal ein gutes Körnchen gefunden zu haben.
Spaß beiseite:
Es ist in der Tat nur ein kleiner Auschnitt, den ich im obigen Beitrag angeschnitten habe. Der Autor hat auch Vorschläge für Umgebungen, die wir zunächst als "lebensfeindlich" bezeichnen würden: CH3-Welten, CO2-Welten, reine H2O-Welten, etc. Die Formen reichen von Ballons zu schlanken, pfeilartigen, gepanzerten oder gläsernen Lebewesen - der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Biologisch betrachtet ist der Mensch bei weitem nicht so erfolgreich wie viele glauben - spätestens wenn die Umwelt "feindlich" wird, haben Menschen doch wenig Repertoire sich zu behaupten. Ja, ich neige auch dazu uns als aussterbende Art auf diesem Planeten zu sehen ....
1. PS:
In Hinblick auf den Tenor Ihres zuvor geschriebenen Textes habe ich mich für *ironiemodus an* entschieden ....
2. PS:
Wie Ihnen ja sicher bekannt ist, leiden ältere Menschen an Schlaflosigkeit. Das gibt mir die Zeit, mich intensiv mit der Formatierung zu befassen .... wenn's schon mit dem Inhalt nicht klappt!
Zweifellos eines DER interessantesten Themen überhaupt.
Der Chef als Alphatierchen ist meist Groß, ein genetischer Vorteil, er bittet nicht, er befiehlt.
Wenn überhaupt, sehe ich den Menschen nicht als aussterbend, sondern als Werkzeug.
Die technologisch fortgerschrittenste Rasse auf diesen Planeten hat eben dadurch, die Fähigkeit das Leben weiterzutragen.
Allen "back to the roots" und Anti-Techno-Fanatikern zum Trotz ist die Technologie (der 3te, sprachlich, semantische Schaltkreis laut Jung und Leary) und die Kritik derer das Mittel dazu. Was wäre spannender?
Das Delphin Bild ist klasse, es erinnert mich an eine der bescheuertsten Theorien die ich je gelesen habe: Der Hund stammt vom Delphin ab.
Ist es der Evolution überhaupt möglich anders zu verlaufen?
Denn schließlich, so wie ich sie verstehe, ist sie eine Anpassung an die Umwelt.
Doch was war der Auslöser zum aufrechten Gang?
Was ermöglichte uns die Hände zu gebrauchen und warum?
Möglicherweise gibt es Antworten dazu, doch Google liefert sie mir nicht, wonach sollte ich auch suchen?
"Aufrechter Gang" war in der Steppe/Savanne Überlebensvorteil:
Wer entweder den Feind oder Beute früher wahrnehmen konnte war erfolgreicher beim Jagen oder Fliehen .... beides nötig zum Überleben!
Werkzeuggebrauch:
Wer Beute auf Distanz z.B. mit Speer erlegen konnte setzte sich geringerer Gefahr aus von eben jener verletzt oder gar getötet zu werden .... auch das ein Vorteil.
(Google liefert nur monokausale Ergebnisse. Wo Transfer geleistet werden muß versagt ein solches Suchsystem .... )