Bemerkungen zur Evolution

Wenn die Evo­lu­ti­on anders ver­lau­fen wäre?
Wel­che Lebens­for­men gäbe es dann auf der Erde?
Oder wie mögen Lebens­for­men andern­orts aussehen?

Die­se Fra­ge stellt sich in dem Buch
"Life in Darwin's Uni­ver­se" Autor Gene Bylin­sky [Dou­ble­day, NY]

Statt vie­ler Wor­te hier zwei Bil­der [stam­men aus dem o.g. Buch]

Kommentare

    1. Ganz sicher nicht .... nur lei­der braucht "sie" ja so lan­ge, daß wir uns das nur vor­stel­len kön­nen - ob's dann wirk­lich so, oder eben anders kommt?

      Wenn ich sagen soll­te, was mich am Ster­ben am mei­sten ärgert, dann ist es, daß ich nicht mehr erle­be, wie es auf unse­rem Pla­ne­ten weitergeht ....

  1. Das zum Bei­spiel ist ein inter­es­san­tes Thema. 

    Wobei ich glau­be, dass - wäre die Evo­lu­ti­on irgend­wie anders ver­lau­fen - die ent­stan­de­nen Wesen anders aus­se­hen müss­ten als nur wie Kreu­zun­gen bestehen­der Arten. Man neh­me die Schleim­pil­ze. Sie sind mit kei­ner ande­ren Art ver­gleich­bar, bestehen nur aus einer Zel­le, kön­nen sich bewe­gen, ver­fü­gen über eine rudi­men­tä­re Art von Intel­li­genz, kön­nen geteilt wer­den und wie­der zusam­men­flie­ßen, und zur Fort­pflan­zung nut­zen sie pflan­zen­ähn­li­che Gebil­de. Oder neh­men sie all die Lebens­for­men aus der Tief­see, die wir noch gar nicht alle ken­nen, Bak­te­ri­en, die an hei­ßen Unter­was­ser­schlo­ten leben und Schwe­fel essen - Pho­to­syn­the­se und Sau­er­stoff sind nur eine Vari­an­te, auf der Leben basie­ren kann. 

    Viel­leicht wäre es bes­ser gewe­sen, die Säu­ge­tie­re und damit der Mensch wären nie so erfolg­reich gewe­sen, viel­leicht ist es aber auch völ­lig egal. Viel­leicht ist der homo sapi­ens sapi­ens nur eine miß­ge­bil­de­tes, ver­küm­mer­tes Zwi­schen­sta­di­um und ent­wickelt sich in ein paar Mil­lio­nen Jah­ren zu etwas ganz ande­rem? Zum Bei­spiel zu einem zwei­bei­ni­gen Schleim­pilz. Wer weiß das schon.

    1. Es freut mich .... - wie das blin­de Huhn - auch ein­mal ein gutes Körn­chen gefun­den zu haben.

      Spaß bei­sei­te:
      Es ist in der Tat nur ein klei­ner Auschnitt, den ich im obi­gen Bei­trag ange­schnit­ten habe. Der Autor hat auch Vor­schlä­ge für Umge­bun­gen, die wir zunächst als "lebens­feind­lich" bezeich­nen wür­den: CH3-Wel­ten, CO2-Wel­ten, rei­ne H2O-Wel­ten, etc. Die For­men rei­chen von Bal­lons zu schlan­ken, pfeil­ar­ti­gen, gepan­zer­ten oder glä­ser­nen Lebe­we­sen - der Phan­ta­sie sind kei­ne Gren­zen gesetzt!

      Bio­lo­gisch betrach­tet ist der Mensch bei wei­tem nicht so erfolg­reich wie vie­le glau­ben - spä­te­stens wenn die Umwelt "feind­lich" wird, haben Men­schen doch wenig Reper­toire sich zu behaup­ten. Ja, ich nei­ge auch dazu uns als aus­ster­ben­de Art auf die­sem Pla­ne­ten zu sehen ....

      1. PS:
      In Hin­blick auf den Tenor Ihres zuvor geschrie­be­nen Tex­tes habe ich mich für *iro­nie­mo­dus an* entschieden ....
      2. PS:
      Wie Ihnen ja sicher bekannt ist, lei­den älte­re Men­schen an Schlaf­lo­sig­keit. Das gibt mir die Zeit, mich inten­siv mit der For­ma­tie­rung zu befas­sen .... wenn's schon mit dem Inhalt nicht klappt!

  2. Zwei­fel­los eines DER inter­es­san­te­sten The­men überhaupt.
    Der Chef als Alpha­tier­chen ist meist Groß, ein gene­ti­scher Vor­teil, er bit­tet nicht, er befiehlt.

    Wenn über­haupt, sehe ich den Men­schen nicht als aus­ster­bend, son­dern als Werkzeug.
    Die tech­no­lo­gisch fort­ger­schrit­ten­ste Ras­se auf die­sen Pla­ne­ten hat eben dadurch, die Fähig­keit das Leben weiterzutragen.

    Allen "back to the roots" und Anti-Tech­no-Fana­ti­kern zum Trotz ist die Tech­no­lo­gie (der 3te, sprach­lich, seman­ti­sche Schalt­kreis laut Jung und Lea­ry) und die Kri­tik derer das Mit­tel dazu. Was wäre spannender? 

    Das Del­phin Bild ist klas­se, es erin­nert mich an eine der bescheu­ert­sten Theo­rien die ich je gele­sen habe: Der Hund stammt vom Del­phin ab.

    Ist es der Evo­lu­ti­on über­haupt mög­lich anders zu verlaufen?
    Denn schließ­lich, so wie ich sie ver­ste­he, ist sie eine Anpas­sung an die Umwelt.
    Doch was war der Aus­lö­ser zum auf­rech­ten Gang?
    Was ermög­lich­te uns die Hän­de zu gebrau­chen und warum?
    Mög­li­cher­wei­se gibt es Ant­wor­ten dazu, doch Goog­le lie­fert sie mir nicht, wonach soll­te ich auch suchen?

    1. "Auf­rech­ter Gang" war in der Steppe/Savanne Überlebensvorteil: 
      Wer ent­we­der den Feind oder Beu­te frü­her wahr­neh­men konn­te war erfolg­rei­cher beim Jagen oder Flie­hen .... bei­des nötig zum Überleben!

      Werk­zeug­ge­brauch:
      Wer Beu­te auf Distanz z.B. mit Speer erle­gen konn­te setz­te sich gerin­ge­rer Gefahr aus von eben jener ver­letzt oder gar getö­tet zu wer­den .... auch das ein Vorteil.

      (Goog­le lie­fert nur mono­kau­sa­le Ergeb­nis­se. Wo Trans­fer gelei­stet wer­den muß ver­sagt ein sol­ches Suchsystem .... )

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