Wer noch immer keine Idee für ein Weihnachtsgeschenk hat könnte
fündig werden ....
[via TomsWelt]
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
von Religion auf Entscheidungen des Staates.
Vordergründig geht es um "Babyklappen" - in Wirklichkeit geht es aber um den Einfluß von Kirche(-n) auf das Gemeinwesen .... es mutet schon befremdlich an, wenn Institutionen (hier = Glaubensgemeinschaften), deren Mitgliederzahlen seit Jahren schwinden, sich als Regulativ und "letzte Instanz" in Fragen von Sitte, Moral und Ethik verstehen.
" .. Der Säkularstaat hat den Ethik-Terror zurecht verbannt. Weil die Kaste der Moralwächter nicht demokratisch legitimiert ist. Weil hier Gesinnungsethik waltet, wo politische Verantwortung gefordert ist. Die verschlossenen Babyklappen wären ein Triumph solcher Moralapostel und eine Niederlage der Menschenwürde.
Was hier Ethik heißt, ist Machtmissbrauch von Gesinnungswächtern, die selbstgerecht ein Prinzip über das Leben stellen. Am Ende dieser Straße der ethischen Lebenswissenschaften steht die Diktatur des Guten, die das Leben vor sich selbst beschützen will .. "
[Quelle des Zitates; via lawblog]
Ähnlichen "Gesinnungsterror" erleben wir ja auch in anderen Lebensbereichen:
Die "Gesundheitsfaschisten" versuchen ALLEN ihre Lesart von 'gesundem Leben' aufzuzwingen - die Fiktion des Zusammenhanges zwischen Aktiv- und Passivrauchen wäre da nur eines von vielen Beispielen ....
" .. Es gilt dem Feindbild Islam und dem Märchen von der Islamisierung Europas entschieden entgegenzutreten und nicht wie CDU-Vize Bosbach Verständnis, für die "Sorge vor Islamisierung" zu äußern. Musliminnen und Muslime brauchen als religiöse Minderheit den aktiven Schutz gegen Diskriminierung von Seiten aller demokratischen Parteien. Dies muss die Lehre aus der deutschen Geschichte sein .. "
(Quelle)
Es gilt immer zu bedenken:
Es mögen nur eine Handvoll Muslime sein die 'Extreme' vertreten, das mag auch 'ungefährlich' erscheinen wenn man die große Zahl der weltweit vorhandenen, bekennenden Islamgläubigen sieht - aber die Vergangenheit hat doch sehr deutlich gezeigt (Bsp. Iran, Bsp. Afghanistan), daß es genau diese extrem denkenden (und handelnden!) Vetreter des Islam sind, die die Massen beherrschen und damit Richtung und Ziele 'vorgeben' - davor die Augen zu verschließen und auf 'die gemässigten Massen' zu hoffen ist - gelinde gesagt - weltfremd.
Stattdessen muß auf "Aufklärung" und "Bildung" gesetzt werden - das hat Europa trotz des heftigen Widerstandes der Kirchen, der ja auch heute noch stellenweise andauert (!) - aus dem Mittelalter herausgeführt ....
Die Linken sollten auch - meinethalben allein, besser allerdings im Verbund mit anderen 'Gleichgesinnten' am Hauptübel der Ghetto-Bildung ansetzen:
Der Bildungsferne vieler muslimischer Eltern, die dann - so wie früher in den 50ern "die" Arbeiterfamilien - den Wert einer umfassenden Bildung ihren Kindern nicht vermitteln oder sie gar davon fernzuhalten suchen ....
Siehe hierzu auch:
something went wrong, terribly wrong
Daß eine PKW-Maut kommen solle wurde noch vor den Wahlen vehement abgestritten.
Vor den Wahlen!
Wie aber mittlerweile wohl auch der letzte Dummkopf begriffen haben sollte wird vor Wahlen immer genau das Gegenteil von dem versprochen was hinterher durchgesetzt wird - ob es die Bevölkerung will oder nicht ....
Der ADAC macht Front gegen Planspiele zur Pkw-Maut und sieht mehr Verkehrstote:
Allein, das wird die PKW-Maut nicht verhindern ...! Und weiter kommt nach meiner Einschätzung noch eine Innenstadt-Maut in vielen Ballungszentren dazu .... somit sind wir dann - anders als in vielen europäischen Ländern - wieder einmal Melkkühe der Politik, denn andernorts sind wenigstens die Ballungszentren so vom Mautsystem getrennt, daß es dort nicht zu Ausweichbewegungen des Schwer- und Berufsverkehrs kommt, was eine überproportionale Belastung der noch verbliebenen 'ruhigeren' Zonen der Großstädte nach sich ziehen wird.
Zwar faselt die CSU noch etwas von 'belastungsneutrale(-r) Einführung' - aber das sind die üblichen Nebelkerzen um die wahren Absichten zu verschleiern.
Für den Straßenbau wird nichts übrig bleiben. Der Finanzminister hat so viele Löcher zu stopfen daß ihm ein solcher "Maut-Regen" nur recht sein kann .... und schließlich wird die FDP dafür sorgen, daß die PKW-Maut eingeführt wird um nicht Gefahr zu laufen eine Besteuerung von PKW ab 3,5 t. mitverantworten zu müssen:
Das wäre für die FDP nicht klug, denn viele ihrer Wähler kommen aus dem Mittelstand - und Kleinfirmen fahren kleine LKW über 7,5 t. ....
[Zitat] Uta Spiegel, geschäftsführende Gesellschafterin, führt dazu aus:
„Es ist erstaunlich, wie konstant die Bewertung einer PKW-Maut über Alter und Bildungsniveau ist. Auch sind sich Frauen und Männer einig. Bei einstellungsbezogenen Fragen ist es eher charakteristisch, dass sich bei differenzierter Betrachtung einzelner demografischer Merkmale erhebliche Unterschiede aufzeigen lassen.“ [/Zitat]
Dazu gibt es auch eine Grafik:

Vor dem Hintergrund der jüngst bekannt gewordenen Verträge zwischen der Regierung Schröder und dem Maut-Konsortium könnte man sich die Haare raufen:
Dort werden Milliarden für die Betreiber garantiert - unabhängig vom tatsächlichen Ergebnis, also den Einnahmen - und für die Wartung sind Summen vereinbart die man guten Gewissens als "Mondpreise" bezeichnen kann ....
Damit ich richtig verstanden werde:
Ich bin prinzipiell nicht gegen eine PKW-Maut! Aber bitteschön so, daß das Geld nur dem Autobahnbau zugute kommt, keine 'privaten' Betreiber von Autobahnstrecken zugelassen werden und einer völlig ausgeglichenen Bilanz für die deutschen Autofahrer - zahlen sollen doch bitte all jene Nutzer in deren Ländern wir die teilweise horrenden Beträge für die Autobahnfahrten berappen müssen - egal ob per Vignette oder Km-Maut-Gebühren ....
Als ich jüngst durch Frankreich fuhr habe ich z.B. von Grenze Spanien bis Grenze Luxemburg insgesamt mehr als € 120,- (nur) an Autobahngebühren in "F" gezahlt - zusätzlich natürlich ca. € 0,10 / pro Liter Benzin mehr, 'on top' auf den normalen Preis, der im Vergleich zu den Kosten die Tankstellen abseits der Autobahnen berechneten ....
Vor ein paar Tagen hatte ich ja schon auf das Trugbild aufmerksam gemacht mit dem wir als Bevölkerung 'ruhig' gehalten werden:
Dem - angeblichen - Wirtschaftsaufschwung ....
Nun ist es auch bei Karl Weiss - Journalismus zu lesen, auch da mit Grafik (plus Zahlen des Statistischen Bundesamtes) belegt:
Von Aufschwung kann nicht die Rede sein - eher von Deflation und Rezession, real sowohl als auch währungsbereinigt gehen die Zahlen nach unten - nicht nach oben ....
.... und leise dudelt die Weihnachtsmusik aus den Lautsprechern der Kaufstätten und den Buden der Weihnachtsmärkte.
ist im Parallel-Weblog zu lesen ....
Endlich!
Das eher 'verschlafene' Münster - angeblich "die lebenswerteste Stadt in Deutschland *edit* der Welt"* - hat ihren Bauskandal:
Eine große Firma, die Farben herstellt und nebenbei Stück für Stück ein Gelände zwischen Münster's Automeile und der Autobahnzufahrt aufgekauft hat baut gerade einen Büroturm. Den mögen die auf der gegenüberliegenden Straßenseite wohnenden Menschen nicht. Vor einigen Monaten formierte sich eine Initiative, deren Ziel es ist etwas gegen diesen "Schandfleck" zu tun ....
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Nun darf man zu hohen Gebäuden stehen wie man mag, aber schließlich haben die Bauherren eine Baugenehmigung für ihre Planungen erhalten ....
Das gibt dem Vorhaben eine rechtliche Grundlage ...?
Nicht, wenn man den nebenstehenden Text** liest - dort werden nämlich Zustandekommen und Rechtmäßigkeit in Zweifel gezogen.
Denn der WDR hat 'ausgegraben', daß just jene Farbenfirma - die Bauherrin - vor Erteilung der Baugenehmigung der Stadt eine Summe von € 200.000,- für die Sanierung der Stadtbücherei 'gespendet' hat:
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Natürlich streiten sowohl die Stadt als auch die Firma jeden Zusammenhang zwischen der Spende und der Baugenehmigung ab, vehement!
Der Stadtdirektor sagt lt. Pressebericht dazu (clipping rechts):
Was soll er auch sonst tun?
ZUGEBEN - wenn es denn so (oder ähnlich) gelaufen ist - wird das doch niemand ....
Ega wie.
Ich behaupte:
Wir sind auf dem Niveau einer Bananenrepublik!
Das ist nur die Spitze des Eisbergs, denn personell besteht zwischen den städtischen Verwaltungen, den Parteien, den großen Unternehmen und den Vereinen mehr als nur ein "Netzwerk", da sind "Amigos" am Werk - Stichwort "Kramermahl"! - und es wäre gut, wenn dieser Skandal den Anlaß gäbe, diesen Augiasstall einmal gründlich auszumisten ....
* Das soll - nach Aussage der "WELT" - bei einer Befragung herausgekommen sein;
** (aus: Münster'sche Zeitung v. 27.11.2009)
Konnte ich doch. Es ging darum eines unserer Lokalblätter für zwei Jahre zu bestellen - und dafür eine "Prämie" von € 100,- zu vereinnahmen .... allerdings als 'Reduzierung' auf den Preis des Abos, nicht etwa in bar ...!
"Bauernfängerei" nannte man so etwas früher.
Es ist eine Frechheit, denn wenn man weiterdenkt ist klar, was die Initiatoren solcher Aktionen von ihren potentiellen (neuen) Kunden halten: Sie halten sie nämlich für 'blöd' - und spätestens seit der anderen (hirnrissigen) Werbung einer der METRO-Töchter weiß jeder Kunde was er auf solche scheinbar vorteilhaften Angebote zu erwidern hat:

ist heute in das Aquarium eingezogen:
Ein "Zweifarbiger Schleimfisch" [Ecsenius bicolor] - und weil sie/er (?) nicht aus dem 'Wohnstein' ausziehen wollte habe ich den gleich mitgekauft ....
Das Video hat 6,77 MB - es dauert also ein wenig bis es geladen ist .... zur Orientierung:
Links oben ist eine Makro-Alge auf einer Muschelschale, darunter nach rechts erscheint der Fisch. Erstmal nur ganz kurz - um dann nach rechts zu ihrem/seinem 'Wohnstein' zu schwimmen und - Schwanz zuerst ! - in die darin befindlichen Röhre zu schlüpfen ....
Das
Video ....
"Qualitätsjournalismus"
Untertitel: Und ich, warum fragt mich niemand ...?
Die Stadt Münster führt alljährlich - wie in der Abbildung des Artikels aus der "Westfälische Nachrichten" vom 20.11.2009 zu sehen ist - eine "Bürgerbefragung" durch. Das ist eine durchaus begrüßenswerte Maßnahme:
Die Stadtverwaltung fragt die Bürger, die Bürger antworten.
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Doch jetzt stellt sich der interessierte Bürger die Frage:
"Wer wählt die zu teilnehmenden Bürger aus, und nach welchen Kriterien?"
Die Antwort auf darauf bleibt der Redakteur der den Artikel verfaßt hat, ein Herr Martin Kalitschke, schuldig - dabei ist es doch die Aufgabe eines Journalisten Hintergründe zu erforschen und Aufklärung zu suchen bzw. zu schaffen ....
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Ich wohne z.B. seit 1984 in Münster. Die "Bürgerbefragung" gibt es lt. Artikel der WN seit 1988 [siehe dazu kleinen Ausschnitt links], das sind 21 Jahre. In all diesen Jahren wurde ich noch nie "befragt", obwohl ich in dieser Zeit in vier verschiedenen Stadtteilen gewohnt habe - und, wie eine Blitzumfrage bei all meinen Bekannten aus Münster ergab - auch von denen hat noch niemand an der Umfrage teilgenommen ...!
Wer also wird befragt?
Mit einer "handverlesenen" Befragtenschar ließe sich trefflich die Politik der Stadt "positiv" darstellen - ist es das, was den Oberbürgermeister dazu bewegt zu bemerken das sei 'noch ausbaufähig'?
Wer also wird befragt?
Menschen, von denen die Stadtverwaltung annimmt sie seien den Maßnahmen gegenüber
eingestellt?
Oder sind es rein zufällig ausgewählte Menschen
denen lediglich gemeinsam ist daß sie in Münster wohnen?
Der Beitrag der WN jedenfalls gibt zu dieser wichtigen Auswahl keine Antwort - genausowenig werden die Inhalte genannt, zu denen in der "Bürgerumfrage" Stellung genommen werden soll. Man kann nämlich 'ergebnisoffen' oder 'führend' oder gar 'suggestiv' fragen:
Je nach Fragestellung ist dann die Antwort möglicherweise schon vorweggenommen ....
Aber da bin ich wahrscheinlich schon wieder zu kritisch oder gar mißtrauisch der 'Obrigkeit' gegenüber.
Die würde solcherlei Manipulationen nie zugeben zulassen.
Die will ja nur unser Bestes.
Untertitel: Und ich, warum fragt mich niemand ...?
Die Stadt Münster führt alljährlich - wie in der Abbildung des Artikels aus der "Westfälische Nachrichten" vom 20.11.2009 zu sehen ist - eine "Bürgerbefragung" durch. Das ist eine durchaus begrüßenswerte Maßnahme:
Die Stadtverwaltung fragt die Bürger, die Bürger antworten.
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Doch jetzt stellt sich der interessierte Bürger die Frage:
"Wer wählt die zu teilnehmenden Bürger aus, und nach welchen Kriterien?"
Die Antwort auf darauf bleibt der Redakteur der den Artikel verfaßt hat, ein Herr Martin Kalitschke, schuldig - dabei ist es doch die Aufgabe eines Journalisten Hintergründe zu erforschen und Aufklärung zu suchen bzw. zu schaffen ....
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Ich wohne z.B. seit 1984 in Münster. Die "Bürgerbefragung" gibt es lt. Artikel der WN seit 1988 [siehe dazu kleinen Ausschnitt links], das sind 21 Jahre. In all diesen Jahren wurde ich noch nie "befragt", obwohl ich in dieser Zeit in vier verschiedenen Stadtteilen gewohnt habe - und, wie eine Blitzumfrage bei all meinen Bekannten aus Münster ergab - auch von denen hat noch niemand an der Umfrage teilgenommen ...!
Wer also wird befragt?
Mit einer "handverlesenen" Befragtenschar ließe sich trefflich die Politik der Stadt "positiv" darstellen - ist es das, was den Oberbürgermeister dazu bewegt zu bemerken das sei 'noch ausbaufähig'?
Wer also wird befragt?
Menschen, von denen die Stadtverwaltung annimmt sie seien den Maßnahmen gegenüber
eingestellt? Oder sind es rein zufällig ausgewählte Menschen
denen lediglich gemeinsam ist daß sie in Münster wohnen?
Der Beitrag der WN jedenfalls gibt zu dieser wichtigen Auswahl keine Antwort - genausowenig werden die Inhalte genannt, zu denen in der "Bürgerumfrage" Stellung genommen werden soll. Man kann nämlich 'ergebnisoffen' oder 'führend' oder gar 'suggestiv' fragen:
Je nach Fragestellung ist dann die Antwort möglicherweise schon vorweggenommen ....
Aber da bin ich wahrscheinlich schon wieder zu kritisch oder gar mißtrauisch der 'Obrigkeit' gegenüber.
Die würde solcherlei Manipulationen nie zugeben zulassen.
Die will ja nur unser Bestes.