- die Glocken läuten was das Zeug hält -
und ich sitze hier zu Hause völlig ohne schlechtes Gewissen:
So kommt man bestimmt in die Hölle ....
Autor: wvs
bookmark_borderSauber ....
aber anstatt 'müde' bin ich 'hellwach' - das hab' ich nun davon ...!
Lesen, darüber nachdenken und es in das eigene Weltbild einsortieren.
Wir sind priviligiert, andernorts geht's ums Überleben ....
bookmark_borderNur 'mal so zum Nachdenken ....
Es kann nicht oft genug gesagt werden - hier wenigstens noch unterhaltsam ....
Aufgestöbert bei youtube nachdem ich einem Link bei Blitzi folgte ....
bookmark_border3. Teilabschnitt: Vorgarten
Heute morgen um kurz nach sieben bin ich aus dem Bett gefallen .... gut eine halbe Stunde bevor der Wecker hätte 'losgehen' sollen: Das war aber ganz positiv, denn ich konnte noch den Hund um die Häuser führen bevor es richtig losging ....
Um es kurz zu machen:
Der in S-Form auf das Haus zuführende Weg aus Basalt-Pflastersteinen ist fertig, die äußeren Umrandungen für die geklinkerten noch zu verklinkernden Flächen stehen, die Zwischenräume sind angefüllt ....
Ich habe noch ein kleines Fundament für einen Pfosten (300×300 mm) herstellen lassen, auf dem soll später der Postkasten angebracht werden (und darunter baue ich eine Röhre für die Zeitung ein). Nach der Mauer erschüttert mich so ein kleiner Pfosten nicht die Bohne, denn da sind drei sehr viel höhere Pfosten eingebaut ....
*edit*
Der schwierigste Teil der Vorgartenarbeiten ist geschafft
- nun folgen nur noch Arbeiten die Routine sind ....
Bedauerlicherweise kann ich immer noch keine Bilder liefern, denn es war schon wieder zu spät und zu dunkel - ich werde das morgen am Tag nachholen und hier integrieren. Jetzt brauche ich nur noch eine Dusche und dann geht es u.U. ab in die Kiste, vielleicht schreibe ich aber noch ein paar Zeilen an/von meinem Italien-Bericht. Mal sehen.
*2. edit*
Heute (So. 14.09.2008) war es schon früh sonnig:
Ich konnte die Bilder knipsen, s.o. ....
Hey, heute habe ich es sogar geschafft für eine Dreiviertelstunde die Äugen zu schließen - bis der Milchmann kam und klingelte, mehr als dreimal, weil ich ganz, ganz weit weg war ....
bookmark_border2. Teilabschnitt: Vorgarten
Nachdem ich ja schon über die Vorarbeiten (Arbeitstitel "1. Teilabschnitt", später zu "Zaunbiegen" geändert) berichtet habe - hier das 'update': Die Schmutzfangwanne vor der Haustüre ist neu verlegt, die Kanaldeckel (2) sind freigelegt und die Ausgleichsringe (je 1) werden morgen entfernt .... Auch ein Teilbereich der Begrenzung zur Straße hin ist fertig, man kann die endgültige Form schon schemenhaft erkennen ....
Als schwierig stellte sich das sehr unterschiedliche Gefälle des Vorgartens heraus: Keine Begrenzung war irgendwie im Lot, alles so hingepfuscht .... das stellt nun eine Herausforderung dar, denn gegen schiefe Einfassungen helfen nur schiefe Ebenen .... das ist so überhaupt nicht nach meinem Ordnungsgefühl!
Bild folgt morgen, heute war es zu spät zum photographieren.
Ach ja, ich habe noch dazugelernt: Estrichbeton ist etwas anderes als Maurermörtel, und Zement unterscheidet sich von beiden dadurch, daß ihm kein Sand beigemengt ist .... außerdem haben die drei Gemische unterschiedliche 'Standzeiten' - d.h. sie werden unterschiedlich schnell fest.
Nur so als Hinweis, falls es 'mal jemand gebrauchen kann .... allerdings ohne jegliche Gewähr!
Ich brauche wohl nicht darauf hinzuweisen, daß es natürlich keine Chance für ein Mittagsschläfchen gab - als die Zeit gewesen wäre mußte ich soffie zum Bahnhof bringen. Damenausflug (drei Tage Emden/Borkum) - das Wetter ist so wie es an der Küste sein muß: stürmisch & Regen .... "Die Frisur sitzt", die Wachsjacke hält hoffentlich den Regen ab ....
bookmark_borderZaunbiegen ....
geht leichter als ich dachte:
Mit der Flex an den Biegestellen einseitig durchtrennt konnte ich die "Müllbox" (Bild) zurechtbiegen, dann noch die Abdeckung obendrauf, die Reste rechts und links dran: Fertig! Zunächst hatte ich alle Teile mit Draht fixiert, abends kam dann der Freund unserer Tochter mit seinem Schweißgerät und hat es prima 'zusammengebraten' .... die Box ist innen 1555×575 mm, außen 1600×625 mm - drei Tonnen passen so hinein .... man muß sich das nun 'bewachsen' mit Efeu, Knöterich und Geißblatt vorstellen ....
Aber es wird noch einige Zeit dauern bis das soweit ist ....
Der Containerfahrer hat sich Zeit gelassen: 14:00 - 15:00h war vereinbart, gekommen ist er um 16:30h ....
Freitag um 15:00h geht es dann richtig los, zwei Bekannte mit entsprechender Erfahrung machen die Pflasterarbeiten, ich bin zum Materialheranschaffen verdonnert .... davor muß ich noch die Reste des Bewuchses entfernen. Die dürfen nicht in den Container, denn Mischabfall wird recht teuer, 'sortenreiner' Inhalt (Erde & Steine) kostet nur die Hälfte ....
Ach ja, bevor ich es vergesse:
Mein Mittagsschlaf ist schon wieder ausgefallen ...!
bookmark_border2 Kg Weintrauben ....
ergeben 8 Gläser Marmelade. Das kann ich - jetzt - aus eigener Erfahrung berichten (Vorgehensweise in den Kommentaren unten). Weil ich nachmittags die Trauben geerntet habe und sie am Abend zu Marmelade verarbeitete .... es ist der erste Versuch, denn in diesem Jahr habe ich mich erstmals seit wir eingezogen sind zeitig genug darum gekümmert ein Netz zu spannen, damit die Vögel uns nicht die Ernte streitig machen. Gelungen.
Dabei hatte der Tag wenig vielversprechend angefangen, denn nach nur 4,5h Schlaf wurde ich heute am Morgen um 08:30h aus dem Bett geläutet:
Lieferung von Klinkern, Basaltpflaster, Sand, Schotter und Split für die Vorgarten-Neugestaltung .... ich hatte immer den Donnerstag im Kopf, aber es stimmt, Mittwoch war vereinbart. Dann mußte ich alle Materialien trennen, weil beim Abkippen ein großes Durcheinander entstanden war - so gegen Mittag war das erledigt.
Danach habe ich den rückwärtigen Garten ein wenig 'gelichtet', denn nach mehr als zwei Wochen Abwesenheit war das bitter nötig - vom Volumen her kam es mir so vor als wäre ich sechs Wochen weggewesen ...!
Dazwischen habe ich noch einen Container für den Aushub bestellt und schließlich zwei Zaunfelder 2500×1030 mm für die Umkleidung der Mülltonnen (3) bestellt und so um 14:00h in Empfang genommen - etwas angesäuert bin ich deswegen, weil zusätzlich zu dem Materialpreis eine nicht abgeprochene Lieferpauschale abgerechnet wurde. €10,- sind nicht die Welt, aber die Art und Weise wie das lief ärgerte mich doch für eine Weile ....
Meinen Mittagsschlaf werde ich wohl morgen 'nachholen' müssen. Wenn nichts dazwischenkommt ....
Ach ja, und nun ist bestimmt auch klar, warum ich immer noch nicht von der Italienreise berichtet habe .... aber der Bericht kommt. Versprochen!
bookmark_border"Familienfreundlich" ....
und "kinderfreundlich" sind heutzutage die TOP-Adjektive .... gut so.
Aber dann doch bitte auch gleichzeitig:
Höflich, rücksichtsvoll, freundlich, leise, zurückhaltend, unaufdringlich ....
Ich bin solange 'kinderfreundlich' bis ein Kind mit schmuddeligen Schokoladen- und Keksfingern und voller Windel den Versuch unternimmt - unaufgefordert! - auf mir herumzuklettern um mich am Bart zu ziehen.
Die Eltern waren recht agitiert, als das Kind nach meinem - zugegeben scharf gesprochenen - "NEIN!" weinend zu ihnen zurückkam .... Erziehung heißt auch:
- Konsequentes Verhalten der Eltern den Kindern gegenüber und
- Regeln des Umganges miteinander / mit Fremden bei den Kindern ein(-zu-)studieren
Mir macht es bestimmt keinen Spaß kleine Kinder zu erschrecken.
Aber irgendwo ist die Grenze, da beginnt der "Selbschutz" ....
bookmark_border"Die Bahn" - eine Tragödie in mehreren (Auf-)zügen ....
ausführlich in Augenschein genommen ....
(mehr .... )
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Alessandria, Autoreisezug, Autoverladung, Autozug, Bahntechnik, Bordrestaurant, DB, DB Autozug, Die Bahn, Düsseldorf, Liegewagen, Mehdorn, rauchfrei, Verona, Züge, Schlafwagen, City-Nachtexpress.
bookmark_border"Die Bahn" - eine Tragödie in mehreren (Auf-)zügen ....
"Die Bahn" - eine Tragödie in mehreren (Auf-)zügen ....
1. Aufzug
Die sogenannten "Standardpreise" (Auto €149,- plus Fahrer €60,- sind Einwegpreise - also zu verdoppeln ....) seien 'ausverkauft' hieß es bei der Buchung .... verfügbar waren nur die "Normalpreise", ca. 60% höher ....
Tatsächlich wurden in Düsseldorf ca. 25 Autos und eine Handvoll Motorräder verladen. Die Hälfte des Zuges war leer, auch die Hälfte der Liegewagen ....
Denken die Bahnverantwortlichen eigentlich sie hätten es mit stummen, tauben und blinden Kunden zu tun, denen sie solche Märchen von 'voll belegt' auftischen können?
2. Aufzug
Die - sogenannten - Klimaanlagen in den Abteilen der (in diesem Jahr war ich mittlerweile schon in vier) Auto-Züge(-n) taugen nur dazu den Reisenden die Nachtruhe zu rauben - außer einem ständigen Lärmpegel schaffen sie nämlich nichts .... wenigstens waren bei drei der Fahrten die Fenster unverriegelt und der Fahrtwind brachte die ersehnte Frischluft - bedauerlicherweise aber auch den Fahrtlärm ....
3. Aufzug
"Bordrestaurant" oder gar "Speisewagen" - das gab es wohl früher 'mal, da gab es auch noch ausgebildetes Servicepersonal und richtige Köche .... heute ist es ein schmuddeliger Wagen mit schmuddeligen Sitzen an mit schmuddeligen Decken getarnten (wahrscheinlich auch schmuddeligen) Tischen.
Das Personal ist zwar oft/meist/in einigen Fällen bemüht, aber unausgebildet, vom Anschein berufsfremd und wohl nur per Schnellkurs auf 'Service' getrimmt - mindestens entsteht dieser Eindruck, wenn während des Servierens der Daumen in der Suppentasse ruht oder flapsig angemerkt wird " .. ihr trinkt doch bestimmt aus der Flasche .. ". Sehe ich so aus als ob ich Bier aus der Flasche trinke? Nein, aber die Bedienung sah so aus .... wenn denn - und das führt zu dem ....
4. Aufzug,
die Speise- und Getränkedisposition nicht an Grenzen ihres Tuns gestoßen ist .... eine beliebte Ausrede war: Das ist alles schon weg. Die Gäste vor Ihnen .... usw. blah, blah .... ein wenig verblüffend, vor allem weil der "Speisewagen" erst seit einer halben Stunde geöffnet war und die meisten Gäste lediglich Getränke vor sich stehen hatten .... 'vom Faß' gab es in keinem der Wagen - warum steht es dann überhaupt noch auf der Karte?
Ich habe in keinem der vier Züge das zu Essen/zu Trinken bekommen was ich haben wollte:
Ausverkauft,
die Mikrowelle ausgefallen,
Kaffee aus Thermoskannen oder Pulveraufguß (pfui Spinne!),
der Koch erkrankt
(gibt es eigentlich so etwas wie eine Personaldisposition und Notfall-Ersatz/-Bereitschaft bei der Bahn?),
der Wagen falsch mit Strom versorgt und alle Sicherungen hin ....
Erstaunliche Kreativität bei den Ausreden - völlig unzulängliche bis katastrophale Disposition!
5. Aufzug
Das Personal - unsere ostdeutschen Landsleute mögen es mir verzeihen - scheint überwiegend aus Sachsen und Umgebung zu kommen - leben dort eigentlich Menschen die ein besonderes Faible für Tätigkeiten bei der Bahn haben? Doch "Halt!", in einem Zug traf ich auf einen Studenten (!) der aushilfsweise (!) hin und wieder als "Zugbegleiter" fährt. Toller Job. Er konnte wenigstens die meisten Worte in der englischen Ansage richtig aussprechen .... oder sollte ich besser sagen ".. viele Worte der englischen Ansage .."?
Ich kann auch verstehen, daß Menschen mit chronischen Hautkrankheiten arbeiten wollen (und sollen). Aber muß das ausgerechnet bei der Essenszubereitung und -ausgabe sein? Ich halte das für eine Zumutung. Auch - und insbesondere - für die Betroffenen!
6. Aufzug
Nichtraucher-Züge sind ein Witz. Klar, vordergründig wird auf 'Regeln' gepocht, sie machen jeden subalternen Kleingeist zum rasenden Napoleon .... im Stillen allerdings gibt es viele Möglichkeiten der Umgehung - Nein, ich werde nicht petzen wie genau das bewerkstelligt wird, denn ich habe auch davon 'profitiert', davon, daß der überwiegende Teil der "Zugschaffenden" selbst Raucher sind und nach Auswegen aus ihrem und der Reisenden Dilemma suchen ....
"Rauchfrei" - lachhaft! Es wäre bestimmt viel sinnvoller - und vor allem ehrlicher! - einen zweiten Bistrot-Wagen (ganz hinten, vor den Auto-Waggons) anzuhängen und dort den Reisenden und dem Personal das Rauchen zu gestatten, schließlich dauern solche Fahrten (Beispiel: Düsseldorf-Verona) von 19:00h bis 10:00h am nächsten Tag .... da zwingt man doch die Menschen geradezu nach 'kreativen Ausnahmen' und 'Hintertürchen' zu suchen ....
Angeblich waren ja auch die Raucher an der Verschmutzung der Abteile, Toiletten und Gänge Schuld - sonderbar: Jetzt wird dort nicht mehr geraucht und es stinkt trotzdem, überall Flecken, Kratzer und Dreckschichten ....
Pleiten, Pech & Pannen .... das beschreibt es wohl knapp.
Bei einem Fahrpreis von €500,- (Auto, zwei Personen, Hin- und Rückfahrt) darf man dann doch etwas mehr Service, Sauberkeit und Kundenfreundlichkeit erwarten. Und zu Butter statt Becel im Frühstückspaket müßte es auch reichen. Denke ich.
Die Bahn wohl nicht.
Sonst hätte ich hier am Ende 'was außerordentlich Positives schreiben müssen ....
Na ja, Hauptsache Herr Mehdorn bekommt seine Bezüge - denn das sind wohl die wichtigsten '-züge' für ihn, ansonsten wird gespart:
Beim Personal, bei der Sauberkeit, bei den technischen Einrichtungen in den Zügen ....
Nee, so wird das nichts.
Nächstes mal fahre ich wieder mit dem Auto. Auf dessen eigenen Rädern ....
Nachsatz:
Und nach Wien nehme ich NIKI - die sind freundlich, flott und höflich. Außerdem braucht der Nachtzug nach Wien gut viermal so lang wie ein Flug mit 'check-in' und 'check-out' und Anfahrt zum Flughafen - in der Zeit kann ich schon eine Mélange und ein Gebäck im Kaffeehaus genießen ....
bookmark_borderVerblüffende Ideen ....
haben eine Eigenschaft gemeinsam:
Viele denken
- wenige handeln
- noch weniger Menschen setzen erfolgreich um ....
Es lohnt sich diesen LINK anzuklicken.
(Nicht vergessen den Ton einzuschalten und Ganzbildmodus zu wählen).