Bemerkungen zu chronischen Kranheiten

Vie­le chro­ni­sche Krank­hei­ten neh­men seit Jah­ren extrem zu:

  • All­er­gien,
  • Dia­be­tes,
  • Rheu­ma.

Allein 2003 stieg die Zahl der Dia­be­ti­ker um 30.000 Pati­en­ten an, und das nicht etwa, weil man bewuß­ter nach ihnen "gesucht" hät­te, nein, weil man bei Rou­ti­ne­un­ter­su­chun­gen mehr davon "aus­ge­fil­tert" hat - die Zahl ist abso­lut gewachsen.

Mit einer chro­ni­schen Krank­heit zu leben heißt sich nach den Bedin­gun­gen der Krank­heit zu rich­ten, sein Leben umzu­stel­len und sich völ­lig neu zu ori­en­tie­ren. Das ist für die Mas­se der Betrof­fe­nen nicht leicht und sie suchen Hilfe.

Son­der­ba­rer­wei­se bie­ten gera­de die Kran­ken­kas­sen wenig Hil­fe, sie stre­ben viel­mehr danach, Model­le zu ent­wickeln, die Kosten spa­ren. Hil­fe kommt von einer Sei­te, die in der Dis­kus­si­on um das Gesund­heits­we­sen oft als Buh­mann dar­ge­stellt wird: Von der Industrie.

Ohne die breit ange­leg­ten Unter­richts- und Pati­en­ten­auf­klä­rungs-Kam­pa­gnen der Indu­strie wären die Chroniker 

  • schlecht bera­ten,
  • schlecht geschult und noch 
  • schlech­ter versorgt.

Vie­le wir­ken am Erfolg mit: Ärz­te, Bera­ter, Apo­the­ker, Inter­es­sen­grup­pen und Selbst­hil­fe­ver­ei­ne. Die Zusam­men­ar­beit ist gut, manch­mal sehr gut - und die betrof­fe­nen Pati­en­ten pro­fi­tie­ren davon.

Ein gutes Bei­spiel, wie durch gemein­sa­mes Han­deln etwas erreicht wer­den kann. Hof­fent­lich wir­ken sich die ein­ge­lei­te­ten Refor­men im Gesund­heits­we­sen nicht so aus, daß die sich gera­de erst ent­wickeln­de Betreu­ungs­kul­tur "aus­ge­trock­net" wird und die wün­schens­wer­ten Ent­wick­lun­gen zum Erlie­gen kom­men, bevor sie ein Maxi­mum an Nut­zen für die Betrof­fe­nen bie­ten konnten.

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