angeregt durch ein Posting von HIER
Ein Vergleich:
Was uns wirklich voneinander unterscheidet ist die DNA*. Sie legt fest, was wir können - oder eben nicht (="Anlagen"; "Fertigkeiten"; "Fähigkeiten").
Sie ist das Programm auf der Hauptplatine.
Was wir vom Tag der Zeugung an lernen ist vergleichbar mit den Programmen auf der Festplatte.
"Fehler" sind die "bugs" der Computerprogramme - und wir alle haben sie! In verschiedenen Programmen, in unterschiedlicher Ausprägung ....
Wenn Viele über die gleichen Programme verfügen, die Ergebnisse aber unterschiedlich sind, sagt uns das lediglich etwas über "Fertigkeit der Nutzung", nicht über die "Güte des Programms" aus.
Anders gesagt:
Anlagen der Menschen sind grundsätzlich verschieden. So, wie es verschiedene "Schreibprogramme" gibt, die Unterschiedliches leisten, gibt es auch unterschiedliche Anlagen bei Menschen. Das führt zwangsläufig zu verschiedenem Denken und Handeln, obwohl die "Eingabe", das, was unsere Sinne aufnehmen, identisch ist.
Wenn man zusammenfaßt heißt das:
Verschiedene Programme = Verschiedene Ergebnisse;
Gleiche Programme, aber verschiedene Handhabung = Verschiedene Ergebnisse.
Daraus folgt:
Selbst bei gleicher Ausgangslage ("Anlagen") müssen zwangsläufig die Ergebnisse bei verschiedenen Menschen verschieden sein!
Es lebe die Individualität!
*DNA (auch DNS) Desoxyribo-Nucleic-Acid, Träger der Erbinformation.

individuelle wahrnehmung... ich hatte da mal einen gedanken: was wäre, wenn nicht nur die verarbeitung der daten individuell unterschiedlich wären, sondern es schon beim input unterschiede gäbe?
die software gibt ja an, wie der rechner aufgenommene informationen "versteht" oder interpretiert, bevor er damit arbeiten kann. und viele soundfiles haben unterschiedliche pegel, man kennt es zur genüge.
was ich meine lässt sich einfach erklären:
jeder kennt die farbe grün, und jeder kennt die farbe blau. nun hat A die lieblingsfarbe grün und B die lieblingsfarbe blau. sie beide haben aber keine unterschiedlichen geschmäcker, sie sind nur opfer ihrer eigenen wahrnehmung. natürlich ist grün nicht blau, die wellenlänge sagt ja alles, aber vielleicht sind augen von mensch zu mensch derart unterschieldlich, dass sich frequenzen des lichtes verschieben können.
zumindest weiß noch keiner, wie jemand anders die welt sieht, oder doch?
Die individuelle Wahrnehmung läßt sich leicht prüfen .... Du hast selbst schon darauf hingewiesen: Man nimmt Licht einer definierten Wellenlänge und ordnet ihm einen Namen zu - so lernt jeder, wie eine bestimmte Farbe aussieht. Das ist der erlernte Teil.
Natürlich sagt das noch nichts über das aus, was das pesönliche Erleben des Beobachters ist, aber das ist auch nicht wichtig, denn die Konvention bedeutet: Wellenlänge = Farbname!
Selbst wenn also A blau als grün sähe, würde er es doch - nach Konvention - als blau bezeichnen!
kackweiß und schneegelb ja, A hat es ja nicht anders wissen können. das ist dann ne bewusstseinsfrage. ab wann wird der mensch verantwortlich für das, was er vorher nicht besser wusste. andererseits ist das doch garkein problem, solange die sprache als entschlüssler da ist. sprache macht die individualität rückgängig, schaltet gleich.
sprache ist da im gegensatz zu farben sicher noch viel austauschbarer. wenn ich da an den einfluss der medien denke wird mir schlecht. aber bin ja selbet nicht besser. bei der rechttippreform 2015 werden großbuchstaben hoffentlich abgeschafft. oder sie bleiben freiwillig...
und die zurodnung von wellenlänge und wort: sprache ist mathematik. auf die erkenntnis gehe ich schlafen, dann träum ich wenigstens schön ;)
Gewiß, es ist schon spät, vielleicht zu spät .... für dergleichen schwerwiegende Gedanken ....
Gute Nacht und bis demnächst!
wvs