.. Warum bloggen Blogger so gern Kritik?
Weil sie mit den Gegebenheiten unzufrieden sind. Weil sie sich zunehmend übervorteilt fühlen. Belogen und über den Tisch gezogen. Ob von Volksvertretern oder von der sogenannten Leistungsgesellschaft.
Bloglose Mitmenschen stehen am Gartenzaun und schimpfen, oder beim Bäcker, oder am Stammtisch. Sie äußern Unmut im mehr oder weniger kleinen Kreis.
Solch ein Blog allerdings bietet die Möglichkeit, seinen Groll einer Vielheit von Menschen mitzuteilen .."
[Wörtliches Zitat, Hervorhebungen von mir ....]
Recht hat er, der Herr 'oldblog', weil zu Viele mit den Gegebenheiten in diesem Land unzufrieden sind nutzen sie die Möglichkeit sich in Blogs 'Luft' zu machen. Alle anderen Blogger sind esoterische Spinner oder sie stricken und häkeln .... von den wenigen ernsthaften Bloggern 'mal abgesehen. 'Ernsthafte Blogger' sind - für diejenigen, die sich nun fragen was darunter zu verstehen ist - jene Blogger die eine berufliche Qualifikation in dem 'Berichtsfeld' haben über das sie berichten, z.B. Rechtsanwälte, Wirtschaftswissenschaftler, Naturwissenschaftler .... und "nein!", die Journalisten zähle ich nicht dazu. Sie tun nämlich nur so als verstünden sie etwas von den Themen über die sie schreiben - und selbst wenn sie eine einschlägige Vorbildung haben (Zeit-Autor Heinrich Wefing) bewirkt das oft kaum eine angemessen neutrale, abwägende Darstellung ....
Weil also Blogger - überwiegend - kritisch sind, auch ungerecht, verbohrt, etc., mögen es die Politiker überhaupt nicht, daß sowas unkontrolliert abläuft .... und schon wissen wir, warum "STOP"-Schilder gegen KiPo nur der Anfang sind.