bookmark_borderEs gibt Menschen ....

für die man sich - stell­ver­tre­tend und mit­füh­lend - freut.

So hat­te ich jüngst einen Anruf von einer Mit­ar­bei­te­rin im medi­zi­ni­schen Umfeld, die, obwohl hoch­qua­li­fi­ziert, ihren Job ver­lo­ren hatte:
Umstruk­tu­rie­rung, Kostendämpfung ....
man kennt die Begründungen ....

Sie rief nun letz­te Woche an und erzähl­te mir, daß sie eine neue Stel­le gefun­den hat und sich dort äußerst wohl fühlt:
"Ich kann Ihnen gar­nicht deut­lich machen wie schlecht ich mich gefühlt habe, als ich den frü­he­ren Job auf­ge­ben muß­te. Jetzt fra­ge ich mich allen Ern­stes, ob ich das nicht schon frü­her hät­te tun sollen."

Manch­mal hat so ein Wech­sel - obwohl erzwun­gen - offen­sicht­lich auch sei­ne guten Sei­ten .... mög­li­cher­wei­se wäre das für vie­le Men­schen ein inter­es­san­ter Denkansatz!

bookmark_borderZur Abstraktion / Konkretisierung ....

nur fol­gen­de Anmerkung:
Abstrak­ti­on ist aus mei­ner Sicht nötig um Sach­ver­hal­te ver­gleich­bar zu machen - immer wenn Umset­zung in die Pra­xis gefragt ist müs­sen kon­kre­te Vor­ge­hens­wei­sen fest­ge­legt werden.

Bei­des bedingt sich also, wobei ich - aus­drück­lich - fest­stel­le, daß kei­ne Wer­tung impli­ziert ist:
Sowohl abstrak­te wie kon­kre­te Vor­ge­hens­wei­sen sind nötig, um unser Leben zu gestal­ten. Wei­ter kommt man aber - aus mei­ner Sicht - wenn sich zur kon­kre­ten Fähig­keit (manu­ell, hand­werk­lich) auch abstrak­te Fähig­keit gesellt, und da let­ze­re kom­pri­mie­rend wirkt wer­den Pha­sen von Ver­such und Irr­tum übersprungen.

Fazit:
Wenn ich gedank­lich etwas vor­weg­neh­men kann spa­re ich mir lang­wie­ri­ge prak­ti­sche Versuche ....

bookmark_borderMillionenräuber in Südafrika gefaßt ....

stand heu­te auf unse­rer Lokal­sei­te unter "Ver­misch­tes".
Als der Mann - der in Deutsch­land als Ange­stell­ter eines Geld­trans­port­un­ter­neh­mens gear­bei­tet und 1,3 Mil­lio­nen abge­räumt hat­te - Ver­wand­te abho­len woll­te griff die Poli­zei zu.

Da muß ich doch gleich 'mal nach­se­hen ob noch alle Blogs die ich so ken­ne "online" sind, oder ob eines aus Süd­afri­ka fehlt .... !

bookmark_border"Aufmerksame" Nachbarschaft ....

- und ihre Fol­gen .... oder:
Die Kri­po bear­bei­tet außer­or­dent­lich wich­ti­ge Fäl­le, Unwich­ti­ges - etwa eini­ge Fäl­le von Wirt­schafts­be­trug - bleibt liegen ....

Die­se Erfah­rung mach­te ein Zei­tungs­re­dak­teur in unse­rem Vor­ort zu Weih­nach­ten. Auf der Suche nach einem Weih­nachts­mo­tiv hielt er kurz an, um einen am Seil hän­gen­den Weih­nachts­mann* zu photographieren.
Wenig spä­ter bekam er von der Kri­po einen Anhö­rungs­bo­gen, in dem er erklä­ren soll­te, war­um er das Haus geknipst habe .... da war ein "auf­merk­sa­mer Nach­bar" tätig gewor­den und hat­te das Num­mern­schild notiert.

Ich will nur hof­fen, daß der­sel­be Nach­bar auch spät­nachts, wenn auf der Stra­ße jemand um Hil­fe ruft, genau­so geset­zes- und rechts­be­wußt ist und ohne Zögern zu Hil­fe eilt .... !


* Bei­spie­le sie­he unter "Das Grau­en" ....

bookmark_borderAnstatt Weihnachtsgeschenken ....

hier eine klei­ne Samm­lung von sel­te­ne­ren Murphy's Laws

  • An acci­dent is when poor pre­pa­ra­ti­on meets up with insuf­fi­ci­ent time for correction.
  • Never attri­bu­te to mali­ce what can be ade­qua­te­ly explai­ned by stupidity.
  • One can­not mana­ge too many affairs: like pump­kins in the water, one pops up while you try to hold down the other.
  • Life is what hap­pens while you are making other plans.
  • When in love men and women will act ratio­nal­ly when all other pos­si­bi­li­ties have been exhausted.

    • I. When you are ear­ly ever­yo­ne else will be late. 
    • II. If you are late, ever­yo­ne else will have arri­ved just one minu­te ear­lier than you and bla­me you for ALL the lost time.

bookmark_borderVerzweifelte Versuche ....

der Lokal­zei­tung die Sei­ten "zu fül­len" - u.a. mit Infor­ma­tio­nen rund ums Internet: 

  • Mobil­te­le­fo­ne:
    "Fea­turi­tis" - Die mei­sten Nut­zer sind über­for­dert und gebrau­chen nur Bruch­tei­le der bereit­ge­stell­ten Fea­tures - sin­ni­ger Titel: "Fea­turi­tis" - toll, ein neu­es Wort, ein Kan­di­dat für das Unwort des Jahres ....
  • AP-Mel­dung:
    "Web­logs- jeder kennt sie - aber nur weni­ge sind häu­fi­ger dort". Es wird auf die zuvor bereits erwähn­te Stu­die von Fitt­kau & Maaß hin­ge­wie­sen. Da waren ja vie­le Blog­ger ent­setzt über die ein­sei­ti­ge Stel­lung­nah­me pro Tages­pres­se. Kaum ver­wun­der­lich, wenn eine Tages­zei­tung das gern hört und ent­spre­chend posi­tiv kommentiert .... 
  • Online-Duden / Duden openoffice:
    "Instal­liert & Aus­pro­biert" Wird sehr gelobt, ich neh­me an, es ist eine Kopie aus einer Pres­se­mit­tei­lung des ver­öf­fent­li­chen­den Untern­he­mens. Wie sich die soft­ware in Wirk­lich­keit, in der Jour­na­li­sti­schen Pra­xis macht kann man bei Herrn seh­pferd ein­mal hier und auch hier lesen ....
  • Wiki­pe­dia vs. Ency­clo­pe­dia Bri­tan­ni­ca: "Wiki­pe­dia-Bei­trä­ge hal­ten dem Ver­gleich stand .." 
    Abge­se­hen von weni­gen Flops in den letz­ten Mona­ten wer­den Feh­ler meist inner­halb vier Mona­ten "aus­ge­merzt" - und die Qua­li­tät der Bei­trä­ge ist min­de­stens auf dem Niveau des Stan­dard-Nach­schla­ge­wer­kes. Hin­weis auf die der­zeit lau­fen­de "fund-rai­sing-Kam­pa­gne" von WIKIPEDIA ....

.... und so neben­bei auch ein paar zusätz­li­che Zeilen
- dies­mal völ­lig neu­tra­ler Infor­ma­ti­on hier bei mir ....

bookmark_border@ budenzauberin: Da gibt es feine Unterschiede ....

sie zäh­len z.B. nicht als "jemand" - sie sind "Feind", mit­samt ihrer Cli­que von Halb­ge­bil­de­ten, Aus­ge­flipp­ten und Rand­exi­sten­zen, die glau­ben zu jedem The­ma mit­re­den zu kön­nen, weil sie "Goog­le" bedie­nen kön­nen - denn sie haben sich so benom­men und beneh­men sich noch immer so - ich erin­ne­re nur an Ihre pene­tran­ten Lügen über mich im Ras­si­sten­blog und ihre Ver­su­che sich hier als Lese­rin einzutragen ....

Nun ist mir klar, war­um Ihr vor­he­ri­ger Part­ner es offen­sicht­lich mit Ihnen nicht mehr aus­ge­hal­ten hat:
Sie sind ein­fach zän­kisch, schrecken vor nichts zurück, ken­nen kei­ne Gren­zen wenn es Ihnen in den Kram paßt - selbst Ver­leum­dung und völ­li­ge Umdeu­tung von Inhal­ten gehö­ren da zu ihrem Repertoire ....
"Schuld" tra­gen immer nur ande­re Men­schen*, Sie sind ja nahe­zu unfehlbar:
Auch dann noch, wenn Sie sich für die Todes­stra­fe** aus­spre­chen.
Schlimm­stes und nie­der­stes Stammtisch-Niveau!

.... im Übri­gen will Herr syn­op­so - zu Recht - bei sich kei­ne Fremd-Dis­kus­sio­nen .... also schrei­ben sie gern was sie wol­len, Sie wer­den mich aber nicht dazu brin­gen, dort zu ant­wor­ten - und neben­bei Herrn syn­op­so zu verärgern.

Schlau ein­ge­fä­delt, aber doch zu durchsichtig ....


*


Wel­ches nor­ma­le Kind reagiert der­art ver­schreckt auf eine freund­li­che Geste? Eines, des­sen Mut­ter (s.o.) sagt:
"Ich mag das nicht!" Kein Wunder.
Kin­der ler­nen haupt­säch­lich durch Vorbild ....


**


Was ich vermisse:
Eine Stel­lung­nah­me der Ver­leum­de­rin, die ja letz­tens so vehe­ment gegen die Todes­stra­fe*** pole­mi­siert hat .... zwei­er­lei Maß?


***


Sind Sie - Frau eclipse/Verleumderin - auch eben­so empört, wenn Ihre gute Freun­din die Todes­stra­fe fordert?

bookmark_borderWie gut, daß ....

es umfas­send infor­mier­te und - vor allem - dif­fe­ren­zie­ren­de Blog­ger gibt.
Sonst wüß­ten wir über­haupt nichts über die
- beson­ders tief anzusetzende -
Fru­stra­ti­ons­schwel­le der "35plus-gene­ra­ti­on"*;**:


" .. und beson­ders albern wird es dann immer an der stel­le,
wo ober­leherer­haft recht­schreib- oder gram­ma­tik­feh­ler auf­ge­grif­fen werden .. "


Nicht, daß sie jetzt etwa den­ken:
"Das klingt aber auch - irgend­wie - oberlehrerhaft."
Sehen sie:
Es kommt immer dar­auf an WER etwas auf­greift und dar­über schreibt. Da ich nicht Mit­te Drei­ssig son­dern etwas älter bin, 'mache' ich mich eben gut als 'Feind' ....


* Damit mei­ne ich jene Blog­ger, die als Kin­der vor schwie­ri­gen Ent­schei­dun­gen stan­den, wenn sie von ihren Müt­tern gefragt wurden:
"Möch­test Du lie­ber das grü­ne oder das rote Bonbon?"
Gewohnt immer das Rich­ti­ge zu tun, sind die Ange­hö­ri­gen jener Gene­ra­ti­on natür­lich schnell fru­striert, wenn es 'mal nicht nach ihrem Wil­len geht oder wenn sie es hin­neh­men müs­sen, daß man nicht - wie Mut­tern - so tut, als ob sie kei­ne Feh­ler machten ....
** Wie alle Pau­scha­lie­run­gen ist auch die­ser Bei­trag unge­recht - aber mit vol­ler Absicht. Denn manch­mal muß man über­trei­ben um etwas deut­li­cher zu machen ....

bookmark_border"Beherzigen!"

muß man allen Blog­gern Men­schen zuru­fen, wenn man die lan­ge Liste von "Guten Vor­sät­zen" bei Herrn seh­pferd gele­sen hat .... der aller­letz­te Satz in die­sem Bei­trag ist: 


" .. Aber den Anspruch habe ich schon
– und ver­sa­gen darf ich hin und wie­der auch einmal."


Wie treffend!

Ach ja, wenn sie dort sind, soll­ten sie auch gleich die­sen Bei­trag lesen ....

bookmark_border"Besser"

" .. den­je­ni­gen, die behaup­ten, kei­ne Vor­ur­tei­le zu haben und sich für poli­tisch kor­rek­te und daher bes­se­re Men­schen hal­ten."


Es gibt genü­gend Bei­spie­le aus den ver­schie­de­nen Pha­sen unse­res Lan­des, in denen es mit Schmäh­ge­dich­ten anfing. Für die natür­lich immer eine Erklä­rung parat war - "Sati­re", "harm­lo­ser Unfug", "ist nicht so gemeint", "kei­ne böse Absicht" - oder ähn­lich waren die Begründungen.
Nur: Damit wur­de Stim­mung erzeugt.
Weil näm­lich die Mas­se der Leser den von Ihnen so gelob­ten "fei­nen Unter­schied" über­haupt nicht ver­stan­den hat - und des­we­gen ledig­lich das Vor­ur­teil sah und verinnerlichte ....
Was der Rezen­sent schrieb ist eine Gefäl­lig­keit für den Autor - klar, wer wür­de sich schon an einen Chef­re­dak­teur her­an­trau­en .... aber genau da beginnt es, da gilt es den Anfän­gen zu wehren!
Ich gebe 'mal ein Bei­spiel, das Sie viel­leicht bes­ser ver­ste­hen - wenn Sie denn über­haupt noch einem ver­nünf­ti­gen Argu­ment zugäng­lich sind:
Kin­der­por­no­gra­phie fängt auch mit ganz harm­lo­sen Bil­dern von Kin­dern an - nur bleibt es nicht dabei, nach und nach wer­den die Auf­nah­men gezielter ....
So ist es auch mit dem Rassismus:
Anfangs sind es doch nur ein paar humor­voll geschrie­be­ne Zei­len - aber das dicke Ende, die Ver­un­glimp­fung, das Ver­ächt­lich­ma­chen fol­gen rasch, sie­he "Stür­mer" im Drit­ten Reich!


  1. Ich habe Vor­ur­tei­le, eine Men­ge. Vor allem gegen "Ras­si­sten", "Berufs­müt­ter", "Gut­men­schen" etc. ....
  2. Ich bin bestimmt nicht in allen Aus­sa­gen "poli­tisch korrekt" ....
  3. Die­se Art von Logik ent­behrt jeder Logik:
    Wer sich für poli­tisch kor­rekt hält, hält sich auch für einen "bes­se­ren Menschen"?

Nun, da ich ja weder ohne Vor­ur­tei­le, noch "poli­tisch kor­rekt" bin, steht ja wohl fest, daß ich mich nicht für einen bes­se­ren Men­schen hal­te .... wobei auch hier zu fra­gen wäre:
"Bes­ser" als wer oder was?
Bes­ser als ein Säu­fer im tie­fen Süden bestimmt!

Ich emp­feh­le Ihnen, Frau bz, die­ses Gedicht zu lesen - völ­lig gra­tis, auch voll von Vor­ur­tei­len, wenn auch kei­nen ras­si­sti­schen - aber wen wun­dert das - es ist von mir .... und dann hof­fe ich für Sie, daß es Ihnen nicht so geht ....