bookmark_border'Mal so gesehen (III) ....

Schwarz­ar­bei­ter* haben es bestimmt nicht leicht ....
Sie müssen

  • stän­dig in der Angst leben, daß man sie entdeckt .... 
  • sich mit einer viel zu klei­nen Woh­nung begnü­gen, deren ein­zi­ger Vor­teil es ist, daß sie von der All­ge­mein­heit bezahlt wird .... 
  • sich immer den Anschein geben als hät­ten sie kei­ne Arbeit - und ob die­ser Tat­sa­che die trau­ri­gen, mit­füh­len­den Blicke der Arbei­ten­den aushalten .... 
  • ab und an 'mal ein paar Tage aus­set­zen, damit sie die Bera­ter der Arbeits­agen­tur auch zu Hau­se antreffen .... 
  • all das schö­ne, neben der Sozi­al­amts­zah­lung schwarz­ver­dien­te Geld so vor­sich­tig aus­ge­ben, daß sie nicht in Ver­dacht geraten .... 
  • mit der Unge­wiß­heit leben, ob sie mor­gen noch einen (schwar­zen) Job fin­den werden ....

Ein bedau­erns­wer­tes Leben, fürwahr!

*Gilt natür­lich sinn­ge­mäß auch für Schwarz­ar­bei­te­rIn­nen .... dies ist ein poli­tisch kor­rek­tes Weblog!

bookmark_borderNächtliche "Erscheinung" ....

Heu­te, spät­abends, auf mei­nem Weg durch das Gelän­de des UKE ....
Gebäu­de mit gro­ßen Scheiben.
Von innen nimmt man wohl nicht wahr, daß von drau­ßen der gesam­te Raum "ein­ge­se­hen" wer­den kann ....
Raus aus der zivi­len Kleidung,
rein in die Dienstkleidung,
das eine oder ande­re zurechtgerückt ....

Ich bin nicht ste­hen geblieben.
Son­dern - stand­haft, tap­fer - weitergelaufen ....

bookmark_borderWerbe-Kuriosa ....

Bei steht an der Wasch­an­la­ge "Tiger-Wäsche".
Ein Tiger ist eine gro­ße Katze.
Kat­zen lie­ben - wie bekannt - das Was­ser nicht so sehr.
Des­we­gen spricht man ja auch von "Kat­zen­wä­sche" ....

Für das Auto hin­ge­gen erwar­tet man
eine gründ­li­che Wäsche - kei­ne Kat­zen­wä­sche!

Nicht sehr gelun­gen, die Bezeichnung ....

bookmark_borderJeder zweite ....

Ein­trag in mei­nem Coun­ter kommt neu­er­dings aus Köln.
Das wirf Fra­gen auf:

  • Sind alle Blog­ger nach Köln umgezogen? 
  • Und war­um benut­zen die dort ansäs­si­gen Blog­ger alle IE 6.o?
  • Was bewog die­se Blog­ger nach Köln zu zie­hen und IE 6.o zu nut­zen - wo doch Fire­fox viel bes­ser sein soll? 
  • Oder sind die Blog­ger über­haupt nicht nach Köln gezo­gen son­dern lei­ten ledig­lich über Köln um, um mich zu täuschen? 
  • Gibt es eine - natür­lich streng gehei­me - Ver­schwö­rung, um mich glau­ben zu machen, alle wich­ti­gen Blog­ger sei­en in Köln versammelt?

Ich geh' jetzt erst 'mal schla­fen. Mög­lich, daß die Hein­zel­männ­chen wie­der aktiv sind und das Durch­ein­an­der in mei­nem Coun­ter ver­ur­sacht haben ....
Nun brau­che ich drin­gend jeman­den, der in die Rol­le der Schnei­ders­frau schüpft und die Hein­zel­männ­chen vertreibt!

bookmark_borderJugendgefährdende Machenschaften ....

sieht der der 30-jäh­ri­ge Poli­tik­wis­sen­schaft­ler Stroh­mei­er in den Kin­der­se­ri­en "Bibi Blocks­berg" und "Ben­ja­min Blümchen":
Die Seri­en sei­en gegen die Poli­ti­ker aus­ge­rich­tet, ande­rer­seits pro Journalisten.
Wäh­rend Poli­ti­ker - wirk­lich­keits­fern (so der Dozent) - als " .. faul, reich, geld- und macht­gie­rig, ver­schla­gen, am eige­nen Wohl ori­en­tiert sowie unfreund­lich, unmensch­lich und unbe­liebt" dar­ge­stellt wür­den, kämen den Jour­na­li­sten Attri­bu­te wie " .. grund­sätz­lich das "Gemein­wohl" im Blick .. " und " .. auf der "Sei­te der Gerech­tig­keit"" zu.

Da sage ich nur:
Gemach, gemach, Herr 30-jäh­ri­ger Dozent! Wenn Sie erst ein­mal Mit­te 40 sind wer­den Sie sich schä­men, der­ge­stalt über die belieb­ten Kin­der­fi­gu­ren gelä­stert zu haben ....

bookmark_borderMißverständnis ....

"Alte" sprach­li­che Bezeich­nun­gen ber­gen so ihre Tücken
- wie dies Bei­spiel beweist:

Ein Gast­wirt bestell­te fünf Gros Toi­let­ten­pa­pier. Gros ist eine alte Bezeich­nung für zwölf Dut­zend. Der Gast­wirt fand die Bezeich­nung irgend­wie lustig. Was er nicht wuss­te: Er hat­te sich damit zwölf Dut­zend Palet­ten Toi­let­ten­pa­pier gekauft und wun­der­te sich dann war­um auf ein­mal ein LKW vor der Tür stand.

Damit hat der Gast­wirt bis an sein Lebens­en­de in Sachen Toi­let­ten­pa­pier "aus­ge­sorgt"!

bookmark_border"Outfit" Urlaubsimpressionen (X)

In den Ber­gen ist es wich­tig, wet­ter­ge­recht ange­zo­gen zu sein - zumin­dest soll­te man eine ent­spre­chend sinn­vol­le Beklei­dung in Reser­ve haben ....
Heu­te mor­gen war ich "dran" die Bröt­chen zu holen.
Der Ein­fach­heit hal­ber - die Zeit dräng­te und vor­her duschen hät­te zu grö­ße­rer Ver­zö­ge­rung geführt - hielt ich nur den Kopf unter Was­ser und zog ein T-Shirt an, griff nach einer Ber­mu­da, oliv­grün, sehr prak­tisch durch diver­se Sei­ten­ta­schen, schlüpf­te in offe­ne Sandalen ....

Sie kön­nen es sich kaum vor­stel­len, mit wel­chen Blicken ich von einem vor­über­ge­hen­den Her­ren - in eine dicke Wat­te­jacke gehüllt, mit Berg­schu­hen und Ther­mo­ho­se beklei­det - gemu­stert wur­de. Nein, mit­lei­dig ange­se­hen wurde!

Am Lieb­sten hät­te er mir wohl ein pas­sen­des "Out­fit" ver­passt, das der Außen­tem­pe­ra­tur von ca. 6°C - aus sei­ner Sicht - ange­mes­se­ner gewe­sen wäre ....

Ich beto­ne:
Ich habe nicht gefroren!