bookmark_borderErblindungsgefahr!

Unter­ti­tel
Bemer­kun­gen zu Brillenreinigern

Wie eini­ge von Ihnen, ver­ehr­te Leser/-innen, kürz­lich gese­hen haben, plagt - und ent­stellt - mich der­zeit eine Ent­zün­dung am lin­ken Auge. Das Bild, das ich hier gezeigt habe ist wie­der weg, es ist selbst mir zu dra­stisch gewe­sen. Und NEIN, ich wer­de es nicht wie­der hier zeigen!

Nun saß ich vor­ge­stern, mit zuge­schwol­le­nem Auge, bes­ser mit zu einem "Seh­schlitz" ver­eng­ten (lin­ken) Auge vor dem Com­pu­ter und stell­te fest:
Ein zuneh­mend blin­des Feld, in dem ich nichts mehr - gar nichts mehr! - sehen konnte.

Der durch­schnitt­lich weh­lei­di­ge Mann der ich bin (ja, mei­ne Damen, ich ste­he zu die­ser Schwä­che), sah natür­lich sofort die Ver­schlim­me­rung der Ent­zün­dung hin zu einem völ­li­gen Ver­lust der Sehkraft ....

Wenig spä­ter, nach zahl­lo­sen "Seh-selbst-ver­su­chen", um das Aus­maß der Pro­gre­di­enz* zu bestim­men, hol­te ich mir einen Kaf­fee in der Küche.

Mei­ne Frau schaut mich an und sagt:
"Dei­ne Bril­le könn­te es sicher ver­tra­gen geputzt zu wer­den .... Du hast da auf dem lin­ken Glas etwas fettiges .... "

Ich war über­haupt nicht erleich­tert, als ich zum Bril­len­putz­tuch griff!

Vor­bei mit dem Mit­leids­sze­na­rio, das ich schon vor mei­nem gei­sti­gen Auge gese­hen hat­te .... ein pro­fa­ner Fett­fleck - kein Anlaß für die Umge­bung an mei­nem "Lei­den" Anteil zu nehmen ....

* des Fort­schrei­tens, im Sin­ne von: Verschlimmerung

bookmark_borderBemerkungen zu Klischees

Sie haben doch sicher auch schon die Groß­pla­ka­te von "DOVE" gesehen?
Klar, über­all in Deutsch­land wer­ben "nor­ma­le" Frau­en - kei­ne "Models" - für das Hautstraffungsprodukt ....

End­lich!
Kei­ne Frau (und kein Mann!) ist so per­fekt, wie es die Wer­bung uns manch­mal vor­gau­keln will.
Das schafft eher Unmut als Solidarität.
Wer sich wohl­fühlt ist schön.
Wer sich schön fin­det ist schön.

Hof­fent­lich bleibt das kei­ne "Ein­tags­flie­ge", hof­fent­lich wird die Kam­pa­gne ein Erfolg, ein Trend, hin zu

"Nor­mal" ist min­de­stens so schön wie "per­fekt".

bookmark_borderBemerkungen zu "Spiel mir das Lied vom Tod"

Ich spre­che nicht vom Film. Viel­mehr von den Umstän­den der Befrei­ung der ita­lie­ni­schen Jour­na­li­stin Giu­lia­na Sgre­na.

Die Ame­ri­ka­ner spie­len ja gern "Wild­west" - erst schie­ssen, dann fragen!

Ich bin gespannt, wie sie sich in die­sem Fall her­aus­ret­ten, wenn es stimmt, daß sie einen ita­lie­ni­schen Geheim­dienst­agen­ten erschos­sen und den Rest der zur Ret­tung der Jour­na­li­stin ein­ge­setz­ten Per­so­nen - und die Jour­na­li­stin auch - zumin­dest ver­letzt haben ....

bookmark_borderBemerkungen zur "Eiszeit"

Manch­mal fragt man sich Ende August war­um denn schon Weih­nachts­prin­ten und Spe­ku­la­ti­us in den Super­märk­ten ver­kauft wer­den - Weih­nach­ten ist doch noch so weit weg .... Nun, an sol­che Ver­hält­nis­se hat man sich mitt­ler­wei­le gewöhnt.

Heu­te Abend aller­dings stand ich stau­nend am Straßenrand!

Ich war gera­de in mei­ne Wohn­stra­ße ein­ge­bo­gen, als ich hin­ter mir eine Glocke läu­ten hör­te. Glocke? Ja, und die hing an einem Eis­wa­gen!

Das Beste kommt noch:
Wäh­rend ich da so stau­nend ver­harr­te, öff­ne­te sich eine Ein­gangs­tür. Her­aus kamen drei jun­ge Leu­te, die sich am Eis­wa­gen bedie­nen ließen ....

In Ham­burg haben wir der­zeit Minustem­pe­ra­tu­ren ....

bookmark_borderBemerkungen zum Vergessen

Haben Sie auch schon ein­mal ver­zwei­felt nach Ihrem Schlüs­sel gesucht?

Heu­te sprach ich mit einer Kol­le­gin, die des­we­gen zwei Ter­mi­ne absa­gen muß­te. Sie konn­te nicht Fah­ren, weil weder Haus­tür- noch Auto­schlüs­sel zu fin­den waren. Absa­gen muß­te sie über die nor­ma­le Tele­fon­lei­tung - auch ihr Mobil­te­le­fon war verschwunden ....

Am Abend woll­te sie sich dann mit einem Glas Sekt trösten.

Sie fand bei die­ser Gele­gen­heit alle Schlüs­sel wie­der, auch das Mobil­te­le­fon, bei­des lag - gut gekühlt - im Eisschrank!

Ihre Fra­ge an mich lau­te­te:"Fängt so das Altern an?"

bookmark_borderBemerkungen zu Horoskopen etc.

Es ist wie­der Zeit für 

Die­ses habe ich frei erfun­den - und doch wuß­ten alle: Es ist echt!
Ich kann ein­fach nicht fas­sen, daß in einer Zeit, in der Son­den zu Jupi­ter und sei­nen Mon­den geschickt wer­den, noch jemand ernst­haft glaubt, unser "Geschick" sei von eben die­sen Ster­nen abhängig ....

Viel­leicht fehlt es mir aber nur an Phantasie!?
Die haben die Gra­pho­lo­gen sicher!

Die Deu­tung der Handschrift 
- ohne daß ein Gra­pho­lo­ge sie je gese­hen hat (!) -
brach­te fol­gen­des Ergebnis:

Der Schrei­ber gibt sich sehr beherrscht bzw. dis­zi­pli­niert und besitzt einen aus­ge­präg­ten Ord­nungs­sinn. Er ist sinn­lich, warm­her­zig, gemüt­lich und phantasievoll.
Im Gro­ßen und Gan­zen wirkt er gelas­sen bis unin­ter­es­siert, wenn er aber von einer Sache über­zeugt ist, über­rascht er sei­ne Umwelt durch sein über­schwäng­li­ches und begei­ste­rungs­fä­hi­ges Auftreten.
Er ist leb­haft und kon­takt­freu­dig. Mit viel Ver­ständ­nis für die Belan­ge ande­rer. Er besitzt so etwas wie einen Beschüt­zer­instinkt. Ein wenig ist die­se Eigen­schaft von einer Ten­denz zum Beherr­schen ande­rer getrübt, wes­halb die­ses Beschüt­zen oft als nicht unei­gen­nüt­zig ein­ge­stuft wer­den muss.
Er ist stets bestrebt, sich gei­stig und see­lisch wei­ter­zu­ent­wickeln. Da er das kei­nem ver­heim­licht, besteht die Gefahr, dass er als bes­ser­wis­se­risch ein­ge­stuft wird.
Der Schrei­ber ist fle­xi­bel, anpas­sungs­fä­hig und sehr agil. Ab und zu wirkt sein dyna­mi­sches Auf­tre­ten etwas über­stürzt und halt­los. Er ist künst­le­risch-hand­werk­lich begabt - oder zumin­dest interessiert.
Der Schrei­ber wirkt oft etwas ner­vös und wenig ent­spannt. Er ist dick­köp­fig und neigt schon mal zu trot­zi­gen Reak­tio­nen. Der Schrei­ber legt sehr viel Wert dar­auf, dass er von der Umwelt ernst genom­men wird. Pri­vat- und Berufs­le­ben trennt er sehr stark voneinander.

Und, nun, da Sie den Text gele­sen haben:
Haben Sie's nicht schon immer gewußt?

bookmark_borderBemerkungen zur Evolution

Wenn die Evo­lu­ti­on anders ver­lau­fen wäre?
Wel­che Lebens­for­men gäbe es dann auf der Erde?
Oder wie mögen Lebens­for­men andern­orts aussehen?

Die­se Fra­ge stellt sich in dem Buch
"Life in Darwin's Uni­ver­se" Autor Gene Bylin­sky [Dou­ble­day, NY]

Statt vie­ler Wor­te hier zwei Bil­der [stam­men aus dem o.g. Buch]