bookmark_borderZivilisation?

Wie emp­find­lich unse­re Zivi­li­sa­ti­on ist kann man der­zeit beob­ach­ten: Schnee im Münsterland

  • führt zum Strom­aus­fall für Tausende, 
  • der Zug­ver­kehr kommt zum Erliegen, 
  • auf den Auto­bah­nen geht nichts mehr ....

Und wir den­ken, wir wären die "Kro­ne der Schöp­fung"!

bookmark_borderWofür?

Seit Anfang des Jah­res habe ich alle Mün­zen aus­sor­tiert, die nicht aus "D" stam­men - da ist eine beträcht­li­che Sum­me Men­ge zusam­men­ge­kom­men. Anfangs hat­te ich die übli­chen Ideen, wie das Geld wie­der unter die Leu­te kom­men soll­te: ein Abend­essen, ein Geschenk, ein Kurz­ur­laub .... doch je län­ger ich samm­le, desto nebu­lö­ser wird das Ziel.

Und wäh­rend ich für die Mün­zen nach einem grö­ße­ren Behäl­ter Aus­schau hal­te fra­ge ich mich: Wofür samm­le ich eigentlich?

bookmark_borderAntizyklisch ....

soll - wo immer es gebraucht wird - doch wohl bedeu­ten, daß etwas ent­ge­gen dem all­ge­mei­nen Trend ("main­stream"), also in die Gegen­rich­tung läuft.
Da es aber kei­ne Auto­ri­tät gibt, die bestim­men könn­te, was anti­zy­klisch und was - dem­entspre­chend - (pro-)zyklisch ist, bleibt eigent­lich nur die Feststellung:
Es gibt zwei gegen­läu­fi­ge Tendenzen ....

Hmmm, das bringt uns aller­dings nicht viel wei­ter. Unter­stellt man aller­dings, daß, wer sich anti­zy­klisch ver­hält, sich vom main­stream abset­zen will, dann sind wir schon ein Stück weiter.
Anti­zy­klisch heißt dem­nach: Nicht dem all­ge­mei­nen Trend hin­ter­her­lau­fen, son­dern bewußt das Gegen­teil tun.

In die­sem Sin­ne bin ich wohl - zeit­le­bens - ein Anti­zy­kli­ker gewesen ....

bookmark_borderEin herzliches "Danke!" ....

an unse­re Land­wir­te und alle, die in der Land­wirt­schaft arbeiten.

War­um?
Weil mir gera­de danach ist.
Bei den Vor­be­rei­tun­gen für eine Rind­fleisch­sup­pe mit Möh­ren und Kar­tof­feln (ein Quänt­chen Ing­wer, Mus­kat und Knob­lauch sind auch drin) muß­te ich plötz­lich dar­an den­ken. Den­ken, wie selbst­ver­ständ­lich wir es fin­den, jeden Tag fri­sches Gemü­se kau­fen zu kön­nen - und wie wenig wir dabei an jene den­ken, die das mög­lich machen ....

bookmark_border'Mal so gesehen .... (I)

Über die Inhal­te von Blogs kann man(-n)/frau treff­lich strei­ten. Was für einen Teil der Leser hoch­in­ter­es­sant ist kann dem ande­ren Teil nur ein müdes Lächeln ent­locken. Und so kommt es immer wie­der zu sol­chen Bei­trä­gen wie die­sem hier.

Nun wird beklagt, wie flach man­che Inhal­te sind. Hab' ich auch schon beklagt. Aber darf ich mei­nen eige­nen Anspruch immer für den ein­zig rich­ti­gen hal­ten? Wei­che ich nicht auch selbst - jeder hat 'mal gute oder schlech­te Tage - von den eige­nen Prä­mis­sen ab?

Ande­rer­seits wer­den zu lan­ge Sät­ze, unver­ständ­li­ches Ver­schach­teln, kom­pli­zier­ter Inhalt, oder sprach­li­che Pein­lich­kei­ten gegei­sselt .... auch das ist eigent­lich völ­lig irrele­vant. Wer etwas nicht ver­steht wird dort nicht lan­ge lesen, wem die Sät­ze zu kom­pli­ziert sind, der wird zu Web­logs mit knap­pen, ein­fa­chen Sät­zen aus­wei­chen - es gibt doch eine unend­li­che Vielfalt ....

The­men­blogs. Der näch­ste Auf­re­ger. Ich fin­de es sehr mutig, wenn jemand ein ein­zi­ges The­men­feld beackert. Hut ab, das ist wirk­lich Schwerst­ar­beit! Aber ist das ein Frei­brief dafür, sich als "Éli­te-Blog­ger" zu sehen und ande­re nie­der­zu­ma­chen? Über­heb­lich­keit hat noch nie gehol­fen. Scha­de, wenn sich sol­che guten Schrei­be­rIn­nen selbst demontieren.

Ich selbst hal­te es wie das Wetter:
'Mal stür­misch, 'mal hei­ter, 'mal trü­be, 'mal trocken und vor allem "wech­sel­haft" ....

Zum Schluß will ich noch auf einen weit ver­brei­te­ten Irr­tum hinweisen:
Was so chao­tisch gewach­sen ist wie das Inter­net läßt sich zwar für man­cher­lei Geschäf­te nut­zen - das jedoch eher zufäl­lig! Ich bin über­zeugt, daß jeder Ver­such die­ses Cha­os, hier natür­lich in Form von Web­logs, in Bah­nen zu len­ken - und gar damit Geld ver­die­nen zu wol­len - Schiff­bruch erlei­den wird ....
in your dreams kann ich da - nach zwei Jah­ren Teil­ha­be am "Blog­gen" - nur jenen Blog­ge­rIn­nen zuru­fen, die die­ser Fik­ti­on nach­ren­nen .... da mag ihre Spra­che noch so geschlif­fen, ihr Anspruch noch so eli­tär sein ....

bookmark_border"1999"

hat­te ich die Gele­gen­heit nach U.S.A. zu gehen. In die­sem Jahr war für die Ame­ri­ka­ner die Welt noch "in Ordnung" ....
Das änder­te sich schlagartig ....
Drei­ein­halb ereig­nis­rei­che Jah­re schlos­sen sich an ....
Zur Zeit des Anschlags auf das World Trade Cen­ter war ich gera­de im Unter­richt. Ich erin­ne­re mich noch, daß sich die Nach­rich­ten aus New York über­schlu­gen - an wei­te­ren Unter­richt war an die­sem Tag nicht zu denken ....

bookmark_borderSeiner Zeit voraus ....

war der grie­chi­sche Phi­lo­soph Anaxi­man­der

" .. Anaxi­man­der sag­te, bei der Ent­ste­hung des heu­ti­gen, geord­ne­ten Uni­ver­sums hät­te sich aus dem Ewi­gen ein Wär­me und Käl­te Zeu­gen­des abge­son­dert, und dar­aus sei eine Feu­er­ku­gel um die die Erde umge­ben­de Luft gewach­sen, wie um einen Baum die Rinde.

Die Gestir­ne ent­ste­hen laut Anaxi­man­der durch die geplatz­te Feu­er­ku­gel indem das abge­spal­te­ne Feu­er von Luft ein­ge­schlos­sen wer­de. An ihnen sei­en gewis­se röh­ren­ar­ti­ge Durch­gän­ge vor­han­den als Aus­bla­se­stel­len; an die­sen Stel­len sei­en die Gestir­ne sichtbar. ...

Das Meer sei ein Über­rest des ursprüng­li­chen Feuch­ten. Der Ort um die Erde her­um sei näm­lich feucht. Weil das Meer jeweils durch die Son­ne aus­ge­trock­net wer­de, wer­de es sogar ganz trocken sein. Aus einem Teil die­ses Feuch­ten, das durch die Son­ne ver­damp­fe, ent­stün­den die Win­de, indem die fein­sten Aus­dün­stun­gen der Luft sich ausscheiden ...

Die Erde sei das, was von dem ursprüng­li­chen Feuch­ten an den hoh­len Stel­len der Erde übrig geblie­ben sei. Anaxi­man­der sag­te die Erde sei schwe­bend, von nichts über­wäl­tigt, behar­rend infol­ge ihres glei­chen Abstan­des von allen Him­mels­krei­sen. Ihre Gestalt sei rund, gewölbt, ... Regen­güs­se ent­stün­den aus der Aus­dün­stung, wel­che von der Son­ne aus der Erde her­vor­ge­ru­fen werde."
[Quel­le: WIKIPEDIA]

Ich nei­ge zu fol­gen­der Ver­schwö­rungs-Theo­rie:
Anaxi­man­der war ein Außer­ir­di­scher, ein Android, der ver­klau­su­lier­te Infor­ma­tio­nen zur wirk­li­chen Situa­ti­on gab, da exak­te Anga­ben sowie­so nie­mand ver­stan­den hätte ....

Ken­nen Sie auch Fäl­le von außer­ir­di­schem Einfluß?

bookmark_borderNeue Taktik: Buhmannrolle zuschieben ....

Es meh­ren sich die Stim­men, die die FDP bedrän­gen, sich den Roten anzu­nä­hern. Die Absicht ist durch­sich­tig. Es wer­den "Schul­di­ge" auf­ge­baut, denen man es anla­sten kann, wenn Schrö­der mit sei­nem aber­wit­zi­gen Füh­rungs­an­spruch nicht durch­kommt .... zugleich ist dann eine "Ent­schul­di­gung" dafür parat, wenn man sich doch von der Ultra-Lin­ken tole­rie­ren läßt ....

Im übri­gen ver­wei­se ich auf mei­ne Vor­her­sa­ge, wie es zum Schluß aus­ge­hen wird .... Herr Wowe­reit hat ja schon vor der Wahl dar­auf hin­ge­wie­sen .... und auch die Pres­se in Ber­lin mischt kräf­tig in die­ser Rich­tung mit:

" .. Was aber nicht stimmt ist, dass der Wäh­ler unklar gewählt hat. Der Wäh­ler wählt seit 1998 kon­stant eine Mehr­heit jen­seits von FDP und CDU. Der Wäh­ler wählt eine lin­ke Mehr­heit. Das kann jeder fest­stel­len, der auf die Ergeb­nis­se der ver­gan­ge­nen drei Bun­des­tags­wah­len schaut. Die Kon­stel­la­ti­on hieß 1998 und 2002 Rot-Grün. Jetzt müss­te sie Rot-Rot-Grün hei­ßen. Und da sind wir schon beim Pro­blem. Dass aus die­ser rech­ne­ri­schen Mehr­heit kei­ne Regie­rungs­mehr­heit wird, liegt nicht am Wäh­ler, son­dern an den Par­tei­en. Die SPD und die Grü­nen schlie­ßen es aus und auch die Links­par­tei sieht dafür kei­ne Grundlage."

Ach ja, die ersten Kom­men­ta­re aus dem Aus­land sind davon abhän­gig, ob man sich Vor­tei­le eher von der einen oder der ande­ren Sei­te erhofft ....