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bookmark_border.... nach Kneipp ....


"Aber das ist doch eine The­ra­pie nach Kneipp!"


Klar, kann sein, aber das besagt ja nun bestimmt nichts über die the­ra­peu­ti­sche ver­spro­che­ne tat­säch­li­che Wirksamkeit ....

bookmark_borderDes Kaisers neue Kleider ....

Vie­le "Neu­hei­ten" wären grund­sätz­lich ver­zicht­bar - gäbe es nicht das stän­di­ge Begeh­ren wel­ches uns täg­lich als unab­ding­ba­re Vor­aus­set­zung für Freu­de, Glück und Erfül­lung von der Wer­bung sug­ge­riert wird ....

Dabei sind es meist nicht wirk­li­che "Neu­hei­ten", son­dern 'alter Wein in neu­en Schläu­chen' - und selbst in Zei­ten wie die­sen, in denen der € nicht mehr so locker sitzt wie in den Jah­ren grö­ße­rer Pro­spe­ri­tät scheint genü­gend Geld da zu sein auch völ­lig unnüt­zen Tand zu erwerben ....

Mate­ri­el­le Güter anstatt inne­rer Werte:
Ein trau­ri­ges Bild für eine angeb­lich so 'moder­ne' Zeit ....

bookmark_borderCONTENANCE! *

In die­ser Zeit, in der Jede/-r nur dar­an denkt sich selbst einen Vor­teil gegen­über Ande­ren zu ver­schaf­fen gibt es kaum noch die Ruhe und Gelas­sen­heit zu beob­ach­ten, die "frü*er" an der Tages­ord­nung war:
Läuft etwas 'schief', dann geht das Gebrül­le los - Wut­an­fall, Toben, Nie­der­ma­chen, unflä­tig werden ....

Es fehlt an Abstand, an Ver­ständ­nis für immer wie­der ein­mal vor­kom­men­de Feh­ler - weil kein Mensch 'feh­ler­frei' ist oder sein kann ....

Ruhe zu bewah­ren ist aller­dings immer die bes­se­re Hand­lungs­al­ter­na­ti­ve, denn wer 'aus­flippt' und laut wird hat sei­nem Gegen­über die Flan­ke geöff­net und sich ver­wund­bar gemacht .... eine ganz, ganz schlech­te Posi­ti­on um aus einer Aus­ein­an­der­set­zung sieg­reich hervorzugehen.

"Gebil­det sein" bedeu­tet auch "Con­ten­an­ce (be-)wahren" - in die­sem Sin­ne gibt es wahr­schein­lich mehr unge­bil­de­te Töl­pel als man auf den ersten Blick annimmt, denn eine höhe­re Bil­dung allei­ne macht bestimmt kei­ne 'bes­se­ren' Menschen ....


Wie nutzt man nun den Begriff "Con­ten­an­ce"?
* „die Con­ten­an­ce wahren“
* „die Con­ten­an­ce verlieren“


*
" .. Con­ten­an­ce [kɔtə'naːs; lat. con­ti­nen­tia] stammt aus dem Fran­zö­si­schen und bedeu­tet so viel wie Selbst­be­herr­schung, Hal­tung, Fas­sung .. "

[Zitiert aus WIKIPEDIA]
 

bookmark_borderVom "Nachdenken" ....

oder des­sen Gegenteil ....

Über man­che 'Klei­nig­kei­ten' rege ich mich ja schon nicht mehr auf. Weil es sinn­los ist. Weil offen­bar eine gan­ze Rei­he Zeit­ge­nos­sen ihren Kopf nur dazu benut­zen eine Müt­ze zu tragen ....
 


:c|


 


Heu­te fing es an zu tau­en & gleich­zei­tig begann es zu reg­nen - mit dem Erfolg, daß die Matsch-Was­ser-Mischung den Abfluß in den Gul­li ver­hin­der­te .... die Nach­barn, die für die­sen Gul­li "zustän­dig" sind, waren nicht da, also bin ich mit der Schau­fel bewaff­net dar­an­ge­gan­gen die tief­ste Stel­le neben dem Mehr­zweck­strei­fen so frei­zu­le­gen, daß das Was­ser abflie­ßen konnte.
 

;c)


 


Zwei Stun­den spä­ter:
Irgend­ein Idi­ot ist so über den ver­blie­be­nen Matsch gefah­ren, daß die Rin­ne, die ich frei­ge­macht hat­te, wie­der völ­lig "dicht" ist ....
 

:c(


 

bookmark_borderSchmerz ....

Die Ver­mei­dung von Schmerz ist ein gro­ßes Bedürf­nis jedes Men­schen - und dar­über wird oft ver­ges­sen, daß auch Tie­re Schmerz emp­fin­den können.

Beson­ders die nicht so wei­chen, kusche­li­gen, fell­lo­sen und wech­sel­war­men Tie­re haben unter die­ser Miß­ach­tung zu leiden.

Wäh­rend man frü­her davon aus­ging, daß bestimm­te 'Nie­de­re Tie­re' (bio­lo­gi­sche Bezeich­nung, kei­ne Abwer­tung!) kei­nen Schmerz emp­fin­den zei­gen neue For­schungs­ar­bei­ten auf, daß die­se Vor­stel­lung nicht halt­bar ist.

So wur­den kürz­lich unter den Titeln "Kreb­se haben ein Schmerz­ge­dächt­nis" und "Emp­fin­den Gar­ne­len Schmer­zen?" zwei Stu­di­en vor­ge­legt, die zu einem Über­den­ken man­cher Mei­nun­gen über - und vor allem der "Behand­lung" von "Wir­bel­lo­sen Tie­ren" füh­ren könn­te. Füh­ren wird - weil es unvor­stell­bar ist, daß bei die­ser Tier­grup­pe ein sol­cher Warn­me­cha­nis­mus unnö­tig wäre ....

bookmark_borderWir sind zu dumm ....

für das Inter­net - das wenig­stens behaup­ten der­zeit hoch­ge­lob­te Autoren in viel­be­ach­te­ten Büchern ....

Ich hal­te dagegen:
Wir sind nicht zu dumm, zu infle­xi­bel oder gene­tisch falsch kon­stru­iert, wir sind falsch auf die Zukunft vorbereitet ...!

War­um ist das so?

Weil unser Schul- und Hoch­schul­sy­stem den Her­aus­for­de­run­gen der Zeit entgegensteht:

  • Wo Fle­xi­bi­li­tät des Den­kens gebraucht wird for­dert & för­dert das Bil­dungs­sy­stem wei­ter­hin nur repro­du­zier­ba­res Wissen;
  • Obwohl ver­netz­tes & initia­ti­ves (+ krea­ti­ves!) Den­ken gebraucht wer­den tritt das Bil­dungs­sy­stem genau die­se Eigenschaften/Fähigkeiten mit Füßen und bestraft die Ler­nen­den, die es beherr­schen, auch noch mit schlech­ten Noten;
  • Wäh­rend um die Hoch­schu­len her­um die Infor­ma­ti­onsaus­wahl den Ein­zel­nen her­aus­for­dert stel­len die­se die - vor­mals frei wähl­ba­ren - Cur­ri­cu­la auf schul­ähn­li­che, eng struk­tu­rier­te Ver­an­stal­tungs­rei­hen um ....

Genau in einer Zeit in der sich der Blick auf erfolg­rei­che Unter­neh­men wie z.B. Goog­le rich­ten soll­te - die haben es immer­hin in etwas mehr als einem Jahr­zehnt geschafft unter die ganz Gro­ßen im Welt­markt auf­zu­stei­gen - dro­hen unse­re Retro-Poli­ti­ker ihnen mit Sank­tio­nen anstatt ein­mal die Fra­ge zu stel­len, was denn sol­che Unter­neh­men so erfolg­reich macht ....

Klei­ne Schüt­zen­hil­fe:
1. Es ist zum einen der Umgang mit den Mit­ar­bei­tern, die - so ganz anders als hier - nicht als "Per­so­nal­zif­fer 123" , son­dern als Men­schen mit Ideen und Ver­ant­wor­tungs­be­wußt­sein gese­hen werden ....
Und:
2. Es ist wei­ter die Geschäfts­idee an sich, die nicht den Kon­su­men­ten - nach Art des Power-Mar­ke­tings der letz­ten 50 Jah­re - Pro­duk­te andient oder auf­zwingt, son­dern danach fragt was denn die Kon­su­men­ten vom Unter­neh­men erwar­ten - und genau die­se Pro­duk­te bereithalten ....

bookmark_borderUnter ....

dem Titel:
"Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wan­del:
Die vier Sub­sy­ste­me des Medienapparats"

schreibt Mar­tin Oet­ting:

" .. Der gegen­wär­ti­ge Medi­en­um­bruch hat die Wucht eines Para­dig­men­wech­sels, an des­sen Ende ein neu­es Welt­ver­ständ­nis steht ..

Es steht außer Zwei­fel – jede Demo­kra­tie braucht funk­tio­nie­ren­den pro­fes­sio­nel­len Jour­na­lis­mus. Wir kön­nen es uns nicht lei­sten, dass nie­mand auf­passt, schmerz­haf­te Fra­gen stellt, nach­bohrt, sucht, fin­det, ent­deckt und erklärt. Klar erscheint aber eben­so: mit­tel­fri­stig wer­den die wahr­haft wert­schaf­fen­den Medi­en­ma­cher – an ech­ten The­men arbei­ten­de Redak­teu­re, Jour­na­li­sten, Repor­ter, Volon­tä­re – nicht mehr von den Kru­men bezahlt wer­den, die übrig blei­ben, nach­dem alle ande­ren bezahlt wor­den sind: die Eigen­tü­mer der Ver­brei­tungs­sy­ste­me und all jene, die mit­ar­bei­ten, aber kei­nen jour­na­li­sti­schen Mehr­wert erzeu­gen – weil sie Agen­tur­mel­dun­gen kopie­ren, Bil­der­klick­strecken erfin­den oder Such­ma­schi­nen austricksen .. "

Dies ist nur ein klei­ner Aus­schnitt des gesam­ten Bei­tra­ges - ich kann aber sehr emp­feh­len dort­hin zu gehen und den kom­plet­ten Bei­trag zu lesen - eine so tref­fen­de Ana­ly­se ist mir bis­her noch nicht aufgefallen ....

bookmark_border"LUG & TRUG"

Neu­es aus der Abteilung: ....
"LUG & TRUG"

bei fefe ....

Wir wer­den von den eta­blier­ten Medi­en* gezielt belo­gen und betro­gen, wen wun­dert es da, wenn ver­mehrt Ver­su­che unter­nom­men wer­den das Inter­net zu "regu­lie­ren" um die Wahr­heit zu unter­drücken, das Auf­decken des Lügen­ge­bäu­des durch (z.B.) Blog­ger zu verhindern ...?

* mit Bil­li­gung der Politik

bookmark_borderEs ist nie zu spät ....

einen "Silvestervorsatz"/"Guten Vor­satz zum neu­en Jahr" ["new year's reso­lu­ti­on" von Moni­na Velar­de] zu fas­sen - und wenn man sich damit schwer tut kann man sich Vor­schlä­ge machen lassen ....

(Alles in Englisch!)

 



"click!" auf die Abbil­dung zur Vergrößerung ....
["new year's reso­lu­ti­on" von Moni­na Velar­de.]


 
 
 
* .... wei­te­re Beispiele .... *