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bookmark_borderArbeitslosigkeit: Dauer

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[Quel­le]


Es sieht in den U.S.A. schlim­mer aus als man es aus den Medi­en erfährt:

  1. Mitt­ler­wei­le dau­ert die (durch­schnitt­li­che) Arbeits­lo­sig­keit län­ger als die Bezugs­dau­er - die ist dort auf maxi­mal 26 Wochen festgeschrieben ....
  2. 5.4 Mil­lio­nen Arbeit­neh­mer sind län­ger als 27 Wochen arbeitslos, ....
  3. das ent­spricht 35,6% aller Arbeitslosen
  4. Die­se Zah­len sind die höch­sten erho­be­nen Wer­te seit Beginn der Sta­ti­stik im Jahr 1948

Und bei uns?

Wir nähern uns lt. Regie­rungs­aus­sa­ge der "Voll­be­schäf­ti­gung"
- aller­dings in so klei­nen Schrit­ten daß man es kaum wahr­neh­men kann ...!

bookmark_borderx für u - steppenhund/DDR

wvs - 4. Okt, 18:35
Der bedeu­tend­ste Effekt ....
den der Fall der DDR hat­te war unzäh­li­ge (wohl­vor­be­rei­te­te, wenn man den Wor­ten von Mar­kus Wolf glau­ben darf,) STA­SI-Mtar­bei­ter "frei­zu­stel­len" - die sind in alle Welt aus­ge­schwärmt - mit Papie­ren ver­se­hen die ihnen eine Mög­lich­keit boten im Aus­land Fuß zu fas­sen und sich dort 'sozi­al' zu integrieren:
Ich habe Eini­ge davon in U.S.A. getrof­fen, wohl­be­stallt mit 'faculty'-Posten und Abschlüs­sen von DDR-Bil­dungs­ein­rich­tun­gen die par­tei­ge­führt oder min­de­stens par­tei­nah waren ....
Das war die 'Éli­te', für die so gesorgt wor­den war - und alle dar­un­ter Ein­zu­ord­nen­den sind geblie­ben. Sie sind - das ist ja mitt­ler­wei­le bekannt - als 'Mit­läu­fer' (gedeckt durch die in die neu­ge­bil­de­ten Ost-Able­ger der West-Par­tei­en geschlüpf­ten "Block­flö­ten") in Posi­tio­nen gekom­men die ihnen ein gesi­cher­tes Aus­kom­men ermög­li­chen .... Vie­le, auch das ist ja bekannt, sind sogar in die Gauck-Behör­de geholt wor­den weil sie sich mit dem Mate­ri­al am besten aus­ken­nen .... ja, ja, das muß man eben so glau­ben .... die ehe­ma­li­ge Beauf­trag­te für die Wie­der­ein­glie­de­rung von poli­ti­schen Gefan­ge­nen der DDR in Frankfurt/Oder war - wel­che Iro­nie! - dann nach der Wen­de Lei­te­rin des Arbeits­am­tes Frankfurt/Oder .... die­je­ni­gen DDR-Bür­ger, die das System zum Wan­ken brach­ten sind von der Ent­wick­lung abge­schnit­ten - ihnen feh­len die Seil­schaf­ten und der 'Stall­ge­ruch' der lini­en­treu­en Par­tei­mit­läu­fer - sie sind die wah­ren Opfer der Wiedervereinigung ....
Zwei Ergeb­nis­se die sich dar­aus entwickeln:
Erstens wur­de die Ent­wick­lung zu einer 'frei­en' Gesell­schaft in "D" gebremst, denn die DDR-Bür­ger sind mit Mas­se Unter­ta­nen und obrig­keits­gläu­big, und zwei­tens wird durch den Ver­bleib / die Wie­der­auf­nah­me der frü­he­ren 'Amts­trä­ger' ein DDR-restau­rie­ren­der Effekt her­vor­ge­ru­fen. Man schaue sich nur unse­re Noch- und bald-wie­der-Kanz­le­rin an:
Ein typi­sches Bei­spiel für den Auf­stieg einer ange­paß­ten Parteischranze ...!
Ent­wick­lun­gen die sich gegen das Grund­ge­setz rich­ten wären in einer Par­tei­en­land­schaft wie sie zu Zei­ten vor der Wen­de da war nie mög­lich gewe­sen. Wir haben "Wie­der­ver­ei­ni­gung" gewollt - bekom­men haben wir einen Mix aus 66% DDR-Men­ta­li­tät und 33%-Westmentalität, eine muf­fi­ge, staats­ab­ge­wand­te, obrig­keits­hö­ri­ge, trä­ge, bil­dungs­fer­ne Bürgermasse:
" .. Aber in der Sum­me kön­nen wir Ost­deut­schen uns nicht bekla­gen über die letz­ten 20 Jah­re .." schreibt Köpp­nick. Klar. Schon die Unter­schei­dung in "Ost" und "West" zwan­zig Jah­re nach der Wie­der­ver­ei­ni­gung spricht Bän­de. Daher sehen "Wir West­deut­schen" das etwas anders ....
Das ist die unbe­que­me Wahr­heit mit der wir zwan­zig Jah­re nach dem Mau­er­fall leben müs­sen - ich ver­wei­se da nur auf z.B. die­sen Beitrag:
Ein Bild sagt mehr als tau­send Wor­te .... vor allem aber der Text unter dem Bild ist außer­or­dent­lich aufschlußreich!
*edit* /(22:00h)
Da habe ich doch glatt ver­ges­sen auf den Film einzugehen:
Sol­che rühr­se­lig-span­ned ange­leg­ten Mach­wer­ke wer­den genau für das Publi­kum gedreht das ich wei­ter oben beschrie­ben habe .... Man braucht nicht nach­zu­den­ken, weil im Film bereits die Guten und die Bösen klar zu erken­nen sind. Da das aber mit der Wirk­lich­keit - die natür­lich viel nuan­cier­ter ist - nichts zu tun hat hal­te ich der­glei­chen für Zeit­ver­schwen­dung. Wie über­haupt den über­wie­gen­den Teil des Fern­se­hens. Ich kann gewöhn­lich an einer Hand abzäh­len was ich in einem Monat an Sen­dun­gen gese­hen habe ....
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  • lügt dem glaubt man über­haupt nicht mehr ....

und der fin­det sich spä­ter - par­odiert - im Inter­net wie­der .... mau­lig ist die SPD weil NIEMAND erkennt, wie sehr sie sich um die sozi­al Schwa­chen, Arbeit­neh­mer und Rent­ner bemüht hat ....

 



 


[Varia­ti­on eines Bil­des von F!XMBR]

bookmark_borderNackte am Tag der Deutschen Einheit?

 



 

[Bild­quel­le WIKIPEDIA]

Nackt sieht man da Hans Eichel, Ger­hard Schrö­der, Ange­la Mer­kel, Edmund Stoi­ber und Gui­do Wester­wel­le in hei­te­rer Stim­mung: "Die haben Spaß am Koalie­ren, Kon­su­mie­ren und Kopu­lie­ren", so der Künst­ler.

Bis auf die Rei­hen­fol­ge der Aus­sa­ge stimmt die Einschätzung ....
und sie sche­ren sich einen Dreck um das VOLK, denn ihre Pfrün­de sind gesichert.

bookmark_borderWer ....

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  • lügt dem glaubt man über­haupt nicht mehr ....

und der fin­det sich spä­ter - par­odiert - im Inter­net wie­der .... mau­lig ist die SPD weil NIEMAND erkennt, wie sehr sie sich um die sozi­al Schwa­chen [Hartz IV],
Arbeit­neh­mer [ALG II; Öff­nung der Zeit­ar­beit durch redu­zier­ten Kün­di­gungs­schutz] und
Rent­ner ["Ren­te mit 67"] bemüht hat ....

 



 

[Varia­ti­on eines Bil­des von F!XMBR]

bookmark_borderAus den Tiefen des Mittelalters in die Neuzeit ....

Ame­ri­ka ist im Umbruch - aller­dings nicht nur öko­no­misch, son­dern vor allem gei­stig-mora­lisch und in Hin­blick auf die Ein­mi­schung reli­giö­ser Strö­mun­gen auf die Poli­tik. Da ist natür­lich der Auf­schrei, das Ent­set­zen der tra­di­tio­nell-christ­li­chen Orga­ni­sa­tio­nen groß, sehen sie doch *in der Ent­fer­nung von Gott* zugleich ihre Basis des/ihres Ein­kom­mens schwinden ....

The num­ber of peo­p­le who cla­im no reli­gious affi­lia­ti­on, mean­while, has dou­bled sin­ce 1990 to fif­teen per­cent, its hig­hest point in histo­ry. Non-belie­vers now repre­sent the third-hig­hest group of Ame­ri­cans, after Catho­lics and Baptists.

Other head­lines:
1) The num­ber of Chri­sti­ans has declined 12% sin­ce 1990, and is now 76%, the lowest per­cen­ta­ge in Ame­ri­can history.
2) The growth of non-belie­vers has come lar­ge­ly from men. Twen­ty per­cent of men express no reli­gious affi­lia­ti­on; 12% of women.
3) Young peo­p­le are fle­e­ing faith. Near­ly a quar­ter of Ame­ri­cans in their 20’s pro­fess no orga­ni­zed religion.
4) But the­se non-belie­vers are not par­ti­cu­lar­ly athe­ist. That num­ber hasn’t bud­ged and stands at less than 1 per­cent. (Agno­stics are simi­lar­ly less than 1 per­cent.) Instead, the­se indi­vi­du­als have a belief in God but no inte­rest in orga­ni­zed reli­gi­on, or they belie­ve in a per­so­nal God but not in a for­mal faith tradition.

[Quel­le des Zita­tes: http://www.foxnews.com/opinion/2009/09/25/bruce-feiler-christians-americans-gone]

Es bleibt zu wün­schen, daß sich die­se - aus mei­ner Sicht erfreu­li­che - Ent­wick­lung rasch aus­brei­tet, zumin­dest mit glei­cher Geschwin­dig­keit fort­setzt .... wenn es auch zur Fol­ge hat, daß eini­ge der Betrof­fe­nen die Zei­chen der Zeit rich­tig deu­ten und ihr 'Heil' in Euro­pa suchen - doch damit wer­den wir hier fer­tig, es wur­den schon viel schlim­me­re (auch reli­giö­se!) Strö­mun­gen abgefedert ....