sollte man lieber nicht so genau ansehen ....
Archiv
bookmark_borderKeine Experimente!
So lautete einst eine Wahlwerbung / ein Wahlplakat (?) - ich hätte daran denken sollen!
Übermütig habe ich nämlich gestern in der Nacht versucht hier auf eine neuere Version von "wordpress" 'up-zu-daten' .... glücklicherweise hatte ich zuvor ein 'backup' gemacht, denn nach dem Hochladen der neuen Version ging überhaupt nichts mehr .... sollte also Jemand zwischen 22:00 h am 07.10. und 13:00 h am 08.10. eine Fehlermeldung erhalten haben, dann war der Grund meine 'Unfähigkeit' zwischen den Dateien zu unterscheiden die nicht geändert / geändert werden sollen .... wie man hier erkennen kann hat das 'backup' seinen Dienst getan!
PS
Das 'dashboard' ist immer noch nicht ganz OK - aber das läuft im Hintergrund und sollte beim Lesen/Schreiben nicht stören ....
bookmark_border"Intelligente Stromzähler" revisited ....
[Wörtlich zitiert / Quelle]
Warnung vor Intelligenten Stromzählern
Die Stromzähler verraten nicht nur personenbezogene Daten, sie sind auch ein neues Sicherheitsrisiko.
In Großbritannien wird wie in anderen Ländern geplant, zur Reduzierung des Stromverbrauchs massenhaft in den Privathaushalten intelligente Messgeräte zu installieren, die Verbrauchsdaten in Echtzeit auch an die Energiekonzerne senden und den Kunden Informationen bieten sollen, wann Strom am billigsten ist. Auf der Hand liegt, dass damit nicht nur ein weiteres Überwachungstool geschaffen wird, das personenbezogene Daten einsammelt, sondern das Fernablesen der Daten auch die Möglichkeit bietet, das gesamte Netz lahmzulegen oder Daten zu klauen.
Die britische Datensicherheitsfirma Detica, die bereits das Verteidigungs- und Justizministerium berät, hat vor den Risiken der intelligenten Stromzähler anlässlich einer Konsultation des Energieministeriums gewarnt. Bislang gebe es 40 Millionen installierte intelligente Zähler weltweit, bei denen es bereits zu Sicherheitsgefährdungen gekommen sei, beispielsweise seien Kundendaten gehackt worden, es sei zu DoS-Angriffen gekommen, selbst Geheimdienste anderer Länder hätten versucht, in die Netze einzudringen, so der Telegraph. Die Zähler und die Netzwerke müssten daher vor Einführung gesichert werden, schließlich zähle die Stromversorgung nach der Regierung zur kritischen Infrastruktur.
Denkbar sei, dass die Zähler durch Würmer infiziert werden, die dann wie in Computernetzen sich von Zähler zu Zähler zu verbreiten. Auf diese Weise könnte ein ganzes Stromnetz lahmgelegt oder auch einzelne Kunden gesperrt werden. In den USA hat die Firma IOActive bereits demonstriert, dass sich ein Wurm entwickeln lässt, der sich erfolgreich verbreitet hat. Damit ließen sich, so die Firma, Hunderttausende von Privathaushalten zur selben Zeit vom Strom abschalten.
Florian Rötzer 05.10.2009
Ich hatte ja schon früher auf diese "Intelligenten Stromzähler" und die damit verbundenen Gefahren hingewiesen - dennoch planen z.B. die Stadtwerke Münster einen flächendeckenden Einsatz .... daran wird sich wohl auch nichts ändern, trotz aller vorgebrachten Sicherheitsbedenken, weil extra für die Steuerung und Ausgabe der neuen Zähler eine Ausgliederung (Service-Gesellschaft) erfolgte - die macht man bestimmt nicht rückgängig ....
bookmark_borderEU-Zahlen: Arbeitskosten & Wohnsituation
[Quelle: EU, diese Tabellen gehören zum Beitrag "Mindestlohn"]
Arbeitskosten je Stunde und Struktur der Arbeitskosten,
2006
|
(1) | (in €)
|
(2) | (in %)
|
|||
|
(3)
|
(4)
|
(5)
|
||
|
EU27
|
20,35
|
:
|
:
|
:
|
|
Belgien
|
31,58
|
69,2
|
30,3
|
0,5
|
|
Bulgarien
|
1,65
|
78,5
|
20,9
|
0,7
|
|
Tsch. Republik
|
7,14
|
72,6
|
26,1
|
1,3
|
|
Dänemark
|
31,98
|
86,7
|
10,9
|
2,4
|
|
Deutschland
|
27,70
|
76,3
|
23,3
|
0,4
|
|
Estland
|
5,50
|
73,6
|
25,1
|
1,3
|
|
Irland
|
:
|
:
|
:
|
:
|
|
Griechenland
|
13,37
|
78,8
|
21,7
|
0,0
|
|
Spanien
|
15,77
|
73,4
|
24,9
|
1,7
|
|
Frankreich
|
30,31
|
67,1
|
28,6
|
4,3
|
|
Italien
|
21,39
|
:
|
:
|
:
|
|
Zypern
|
11,98
|
84,9
|
15,1
|
0,0
|
|
Lettland
|
3,1
|
78,7
|
20,6
|
0,8
|
|
Litauen
|
4,21
|
71,5
|
28,2
|
0,3
|
|
Luxemburg
|
31,98
|
83,9
|
15,2
|
0,9
|
|
Ungarn
|
6,34
|
69,1
|
26,9
|
4,0
|
|
Malta
|
8,69
|
93,1
|
6,9
|
0,0
|
|
Niederlande
|
27,41
|
76,9
|
21,0
|
2,1
|
|
Österreich
|
26,67
|
73,2
|
24,0
|
2,8
|
|
Polen
|
6,03
|
80,2
|
16,6
|
3,3
|
|
Portugal
|
10,97
|
77,5
|
21,2
|
1,3
|
|
Rumänien
|
2,68
|
72,1
|
26,1
|
1,8
|
|
Slowenien
|
11,29
|
82,6
|
13,4
|
4,0
|
|
Slowakei
|
5,33
|
75,0
|
24,1
|
0,9
|
|
Finnland
|
27,39
|
78,0
|
20,8
|
1,2
|
|
Schweden
|
32,16
|
66,2
|
30,6
|
3,3
|
|
Ver. Königreich
|
24,47
|
79,2
|
18,4
|
2,5
|
|
Island
|
32,37
|
83,6
|
16,4
|
0,0
|
|
Schweiz
|
33,81
|
83,5
|
14,9
|
1,6
|
(1) Durchschnittliche Arbeitskosten je Stunde
(2) Struktur der Arbeitskosten
(3) Gesamtlöhne und -gehälter
(4) Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung
(5) Andere Arbeitskosten
: Daten nicht verfügbar
![]()
Wohnbesitzverhältnisse der Haushalte in %,
2005
|
Wohneigentum
|
Miete**
|
|
|
EU25
|
62,7
|
37,3
|
|
Belgien
|
66,6
|
33,5
|
|
Bulgarien
|
:
|
:
|
|
Tsch. Republik
|
70,6
|
29,4
|
|
Dänemark
|
58,2
|
41,8
|
|
Deutschland
|
44,3
|
55,7
|
|
Estland
|
88,0
|
12,0
|
|
Irland
|
77,7
|
22,3
|
|
Griechenland
|
73,2
|
26,8
|
|
Spanien
|
83,3
|
16,8
|
|
Frankreich
|
58,3
|
41,7
|
|
Italien
|
71,9
|
28,1
|
|
Zypern
|
68,3
|
31,7
|
|
Lettland
|
76,7
|
23,3
|
|
Litauen
|
87,8
|
12,2
|
|
Luxemburg
|
69,4
|
30,6
|
|
Ungarn
|
86,5
|
13,5
|
|
Malta
|
75,0
|
25,0
|
|
Niederlande
|
54,3
|
45,7
|
|
Österreich
|
51,6
|
48,4
|
|
Polen
|
54,4
|
45,6
|
|
Portugal
|
72,9
|
27,1
|
|
Rumänien
|
:
|
:
|
|
Slowenien
|
81,6
|
18,4
|
|
Slowakei
|
77,4
|
22,7
|
|
Finnland
|
66,0
|
34,0
|
|
Schweden
|
60,6
|
39,4
|
|
Ver. Königreich
|
68,5
|
31,5
|
|
Island
|
82,5
|
17,5
|
|
Norwegen
|
75,8
|
24,2
|
: Daten nicht verfügbar
![]()
bookmark_borderMindestlohn
Unter dem Titel "Das Märchen vom Mindestlohn" schreibt ein Michael Grandt eine Menge Unsinn zusammen ....
Das fängt damit an, daß er die Mindestlöhne in den EU-Staaten auflistet:
" .. Die gesetzlichen Mindeststundenlöhne in den einzelnen EU-Staaten sind:
- Luxemburg: 9,73 €
- Frankreich: 8,82 €
- Irland: 8,65 €
- Niederlande: 8,58 €
- Belgien: 8,41€
- Großbritannien: 6,41 €
- Österreich: 5,99 €
- Griechenland: 4,28 €
- Malta: 3,67 €
- Slowenien: 3,45 €
- Portugal: 2,71 €
- Tschechien: 1,77 €
- Estland: 1,73 €
- Slowakei: 1,70 €
- Polen: 1,65 €
- Lettland: 1,47 €
- Ungarn: 1,43 €
- Litauen: 1,40 €
- Rumänien: 0,83 €
- Bulgarien: 0,71 € .. "
Die addiert er und bildet die Quersumme:
" .. Im Durchschnitt liegt der Mindestlohn in den EU-Ländern, die ihn eingeführt haben, also bei 4,17 EUR. Richtig müsste das Argument [der Mindestlohnbefürworter, Anm.] also heißen: »20 EU-Staaten haben einen gesetzlichen Mindestlohn eingeführt, der im Durchschnitt bei 4,17 EUR, also unter unseren Hartz-IV-Sätzen für einen Alleinstehenden* liegt.
Dann folgert er daraus:
" .. Demnach liegen nur fünf der 20 EU-Länder, die einen gesetzlichen Mindestlohn eingeführt haben, über unseren Hartz-IV-Sätzen, zudem liegen die Mindestlöhne bei 30 bis 60 Prozent der nationalen Durchschnittslöhne. Wenn man diese Tatsachen objektiv betrachtet, relativiert sich die Forderung »Mindestlohn über alles« und entpuppt sich nur als Augenwischerei .. "
Klar, wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht kommt man möglicherweise zu einem solchen Ergebnis - völlig außer Acht gelassen ist dabei nämlich wie hoch die (durchschnittlichen) Lebenshaltungskosten in den jeweiligen Ländern sind. Gleichermaßen fehlt der Bezug zu den tatsächlich gezahlten Durchschnittslöhnen, Arbeitskosten je Stunde und Struktur der Arbeitskosten in den genannten Ländern.
Das Einzige was sich beim Lesen des Artikels relativiert ist die Meinung über den Autor - war man anfangs noch angetan von seinem Fleiß - mit dem er die 'Mindestlöhne' der EU-Staaten zusammengetragen hat - so ist man später geschockt von der absoluten Einseitigkeit seiner Aussage. Die vielen Zahlen sollten also nur dazu dienen eine bereits vorher gefaßte Meinung zu untermauern .... ein Beispiel dafür, warum manche Medien mehr und mehr Leser verlieren ....
So simpel sind die Leser nicht zu übertölpeln, Herr Grandt!
Es ist immer das gleiche Problem:
Hat ein Autor 'Erfolg' auf einem bestimmten Themenfeld so wird er 'übermütig' und fängt an zu Themen zu schreiben von denen er nichts versteht ....
"In der Begrenzung zeigt sich erst der Meister!",
Herr Grandt ....
* Beispiel:
Ein Alleinstehender Hartz-IV-Empfänger erhält 729 EUR »netto« (AL II + Unterkunft + Heizkosten). Dies entspricht etwa einem Bruttolohn von etwa 1.000 EUR (nicht eingerechnet ist, dass der Staat die Zahlungen an die Rentenversicherung weiterführt) – bei angenommenen 37,5 Stunden pro Woche ein Stundenlohn von 6,67 EUR.
Siehe auch diesen Beitrag zum Thema ....
ysx
bookmark_border"Intelligente Stromzähler" revisited ....
[Wörtlich zitiert / Quelle]
Warnung vor Intelligenten Stromzählern
Die Stromzähler verraten nicht nur personenbezogene Daten, sie sind auch ein neues Sicherheitsrisiko.In Großbritannien wird wie in anderen Ländern geplant, zur Reduzierung des Stromverbrauchs massenhaft in den Privathaushalten intelligente Messgeräte zu installieren, die Verbrauchsdaten in Echtzeit auch an die Energiekonzerne senden und den Kunden Informationen bieten sollen, wann Strom am billigsten ist. Auf der Hand liegt, dass damit nicht nur ein weiteres Überwachungstool geschaffen wird, das personenbezogene Daten einsammelt, sondern das Fernablesen der Daten auch die Möglichkeit bietet, das gesamte Netz lahmzulegen oder Daten zu klauen.
Die britische Datensicherheitsfirma Detica, die bereits das Verteidigungs- und Justizministerium berät, hat vor den Risiken der intelligenten Stromzähler anlässlich einer Konsultation des Energieministeriums gewarnt. Bislang gebe es 40 Millionen installierte intelligente Zähler weltweit, bei denen es bereits zu Sicherheitsgefährdungen gekommen sei, beispielsweise seien Kundendaten gehackt worden, es sei zu DoS-Angriffen gekommen, selbst Geheimdienste anderer Länder hätten versucht, in die Netze einzudringen, so der Telegraph. Die Zähler und die Netzwerke müssten daher vor Einführung gesichert werden, schließlich zähle die Stromversorgung nach der Regierung zur kritischen Infrastruktur.
Denkbar sei, dass die Zähler durch Würmer infiziert werden, die dann wie in Computernetzen sich von Zähler zu Zähler zu verbreiten. Auf diese Weise könnte ein ganzes Stromnetz lahmgelegt oder auch einzelne Kunden gesperrt werden. In den USA hat die Firma IOActive bereits demonstriert, dass sich ein Wurm entwickeln lässt, der sich erfolgreich verbreitet hat. Damit ließen sich, so die Firma, Hunderttausende von Privathaushalten zur selben Zeit vom Strom abschalten.
Florian Rötzer 05.10.2009
Ich hatte ja schon früher auf diese "Intelligenten Stromzähler" und die damit verbundenen Gefahren hingewiesen - dennoch planen z.B. die Stadtwerke Münster einen flächendeckenden Einsatz .... daran wird sich wohl auch nichts ändern, trotz aller vorgebrachten Sicherheitsbedenken, weil extra für die Steuerung und Ausgabe der neuen Zähler eine Ausgliederung (Service-Gesellschaft) erfolgte - die macht man bestimmt nicht rückgängig ....
bookmark_borderWarnung vor Intelligenten Stromzählern
[Wörtlich zitiert / Quelle]
Warnung vor Intelligenten Stromzählern
Die Stromzähler verraten nicht nur personenbezogene Daten, sie sind auch ein neues Sicherheitsrisiko.In Großbritannien wird wie in anderen Ländern geplant, zur Reduzierung des Stromverbrauchs massenhaft in den Privathaushalten intelligente Messgeräte zu installieren, die Verbrauchsdaten in Echtzeit auch an die Energiekonzerne senden und den Kunden Informationen bieten sollen, wann Strom am billigsten ist. Auf der Hand liegt, dass damit nicht nur ein weiteres Überwachungstool geschaffen wird, das personenbezogene Daten einsammelt, sondern das Fernablesen der Daten auch die Möglichkeit bietet, das gesamte Netz lahmzulegen oder Daten zu klauen.
Die britische Datensicherheitsfirma Detica, die bereits das Verteidigungs- und Justizministerium berät, hat vor den Risiken der intelligenten Stromzähler anlässlich einer Konsultation des Energieministeriums gewarnt. Bislang gebe es 40 Millionen installierte intelligente Zähler weltweit, bei denen es bereits zu Sicherheitsgefährdungen gekommen sei, beispielsweise seien Kundendaten gehackt worden, es sei zu DoS-Angriffen gekommen, selbst Geheimdienste anderer Länder hätten versucht, in die Netze einzudringen, so der Telegraph. Die Zähler und die Netzwerke müssten daher vor Einführung gesichert werden, schließlich zähle die Stromversorgung nach der Regierung zur kritischen Infrastruktur.
Denkbar sei, dass die Zähler durch Würmer infiziert werden, die dann wie in Computernetzen sich von Zähler zu Zähler zu verbreiten. Auf diese Weise könnte ein ganzes Stromnetz lahmgelegt oder auch einzelne Kunden gesperrt werden. In den USA hat die Firma IOActive bereits demonstriert, dass sich ein Wurm entwickeln lässt, der sich erfolgreich verbreitet hat. Damit ließen sich, so die Firma, Hunderttausende von Privathaushalten zur selben Zeit vom Strom abschalten.
Florian Rötzer 05.10.2009
Ich hatte ja schon früher auf diese "Intelligenten Stromzähler" und die damit verbundenen Gefahren hingewiesen - dennoch planen z.B. die Stadtwerke Münster einen flächendeckenden Einsatz .... daran wird sich wohl auch nichts ändern, trotz aller vorgebrachten Sicherheitsbedenken, weil extra für die Steuerung und Ausgabe der neuen Zähler eine Ausgliederung (Service-Gesellschaft) erfolgte - die macht man bestimmt nicht rückgängig ....
bookmark_borderEin Bild von ....
bookmark_borderDa hat der (Noch-) Innenminister ....
bookmark_borderEin wörtliches Zitat ....
einer Lesermeinung [3. Kommentar: Oliver | 04.10.2009 - 00:38] die zu einem Artikel von tknuewer [Thomas Knüwer] mit dem Titel "Change? We can't believe it" im Handelsblatt Weblog zu lesen ist. Es geht um die Unfähigkeit der Verlage sich mit den 'neuen Medien' auseinanderzusetzen und den Schritt in eine 'moderne' Art der Berichterstattung zu machen ....
Von allen Kommentaren fand ich den hier zitierten am treffendsten formuliert:
Was mich persönlich viel mehr ärgert ist diese Ignoranz für wichtige Themen in der modernen Medienwelt. Ein schönes Beispiel ist der Vertrag von Lissabon. Überall kann ich lesen, dass die Iren ja jetzt endlich zugestimmt haben, aber kein Wort darüber, was da eigentlich für Repressionen und katastrophale Folgen für unsere Demokratie an diesem Vertrag hängen. So etwas erfährt man leider nur aus einzelnen Medien, durch Selbst-Googlen oder durch Blog, die einen für diese Thematik sensibilisieren.
Oder das Drama um die Schweinegrippe. Es müsste in jedem Medium zu lesen/sehen/hören sein, dass diese sog. "Katastrophe" eine riesige Lachnummer ist, die nur dazu dient, Pharmakonzernen viel Geld zu bescheren, im Zweifel auch auf Kosten von Menschenleben. Stattdessen sehen wir Horrormeldungen und Menschen mit Atemmasken, die uns ganz viel Angst machen sollen.
Oder warum höre ich tiefergehende Informationen über die "Sauerlandgruppe" nur im DLF, während alle anderen Medien irgendwas von imaginären Terrorbedrohungen faseln, die ihnen vom BKA in den Füller diktiert wurden? Warum weiß niemand, dass der "Hassprediger" seine Gehaltsschecks vom Verfassungsschutz bekam?
Journalismus macht sich seit Jahren selbst obsolet. Nicht wegen seiner medialen Aufbereitung, sondern wegen seiner Belanglosikeit, seiner Propaganda (SPD vs Bild) und seiner mangelnden Qualität. Enthüllungen gibt es seit Jahren keine mehr und wenn laufen sie bestenfalls im 3Sat Nachtprogramm. Im Abendprogramm erfahre ich dafür die Kopulationsgewohnheiten diverser C-Promis, nur um von den echten Nachrichten abzulenken.
Mittlerweile werde ich aber mit grundlegenden Informationen aus jeder privaten Quelle besser informiert als von den dutzend Käseblättern, die ihre Informationen ungeprüft von DPA abschreiben, ohne dass selbst ein Denkprozess einsetzt. Ausserdem ist es wirklich schwierig, sich selbst eine Meinung zu bilden, wenn man überall nur noch eine Einheitsmeinung lesen kann.
Wie eine neue Art "Journalismus" aussehen könnte wird heftig diskutiert - eine Meinung dazu kommt aus England - wirklich treffend, wenigstens soweit ich es als 'journalistischer Laie' beurteilen kann. [LINK zum Originaltext (Englisch) | via "Fischmarkt"]
Irgendwo muß ja 'angesetzt' werden - und ganz ohne Abkehr von liebgewordenen Gewohnheiten ändert sich schließlich nichts ....
bookmark_borderEs kann ....
nicht oft genug gesagt werden:
Wir haben nicht den Terrorismus zu befürchten - sondern die vermeintlich 'wohlmeinenden' und völlig abwegigen Vorkehrungen der CDU/CSU Innenpolitiker gegen den Terrorismus ....

