"Zum hinter den Spiegel zu stecken" -

das ist ein Aus­druck dafür, daß etwas Bemer­kens­wer­tes prä­sent gehal­ten wer­den soll. Bei "Exi­sten­zi­el­les Bes­ser­wis­sen" liest frau/man(-n) in der Sei­ten­spal­te fol­gen­den Text (Aus­zug, vol­ler Text dort):

"Exi­sten­zi­el­les Bes­ser­wis­sen, was ist das?
Es kann sich dar­um han­deln, bes­ser über gewis­se gehei­me oder kano­ni­sche Fak­ten Bescheid zu wis­sen, durch ein offe­ne­res, impro­vi­sier­tes Leben mit einer grö­ße­ren Men­ge gesell­schaft­li­cher Daten in Kon­takt zu kom­men, .. Es han­delt sich durch­aus um einen eli­tä­ren Anspruch, aber um kei­nen ari­sto­kra­ti­schen. Das bes­se­re Leben ist erwor­ben, nicht ererbt, es ist eine Fra­ge der Ein­stel­lung ... [D.Diederichsen]"

Ganz rich­tig, die Beto­nung liegt auf "erwor­ben" - und das erfor­dert Anstren­gung. Dar­an schei­tert es meist ....
Anstren­gen will sich kaum noch jemand, aber die mit Anstren­gung (=Lei­stung!) ver­bun­de­ne Beloh­nung wol­len Vie­le haben ....

* edit *
Kur­zer Nachtrag:
Ich den­ke, wenn man auf einer lan­gen Tra­di­ti­on fußt, ist gera­de die­se Tra­di­ti­on ein Ansporn, nicht auf dem aus­zu­ru­hen, was Vor­ge­ne­ra­tio­nen geschaf­fen haben, son­dern sich selbst als der Tra­di­ti­on "wür­dig" zu erweisen ....

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