Eine gan­ze Bran­che ist dabei zu ver­schwin­den, wie Nebel­schwa­den in der Son­ne zu zer­rin­nen da denkt man an "Video Kil­led the Radio Star" - und jetzt kommt die Bran­che selbst nicht mehr klar ....
(Über­set­zung der Titel­zei­le: "Immer mehr zer­ron­nen, dahin­ge­schwun­den")
.

Als ich kürz­lich nach Han­no­ver fuhr fiel mir an der Strecke auf:
Eine rie­sen­gro­ße Video­thek war weg, Laden dicht, lee­re Schau­fen­ster und Licht aus.

Da habe ich nach­ge­se­hen was die Such­ma­schi­nen sagen - und in der Tat, wäh­rend es 2018 noch etwa 600 Video­the­ken gab waren es 2019 nur noch ca. 400.

Das ist nur eine Bran­che die beson­ders betrof­fen ist.

Wei­te­re wer­den fol­gen. Wenn erst ein­mal die auto­ma­ti­sier­ten Fahr­zeu­ge soweit gedie­hen sind, dass man sie ohne Beden­ken auf den öffent­li­chen Stra­ßen fah­ren las­sen kann wird es eine wei­te­re "Wel­le" geben: Dann wer­den alle pro­fes­sio­nel­len Fah­rer über­flüs­sig. Was also mit den ersten Robo­ter­ar­men in der Fahr­zeug­pro­duk­ti­on begann und heu­te zu Band­stra­ßen ohne jeden Men­schen als Pro­duk­ti­on gefah­ren wird war nur der Anfang des Unter­gan­ges für vie­le Bran­chen .... selbst Spe­zia­li­sten wie Simul­tan­dol­met­scher, hoch­do­tier­te und geschätz­te Kön­ner, sind irgend­wann durch Über­set­zung­schips in Ohr­hö­rern ersetz­bar .... und so wird es wei­ter gehen bis mensch­li­che Arbeit völ­lig über­flüs­sig ist.

Der gewal­ti­ge Umbau der Gesell­schaft, den das erfor­dert, ist selbst ansatz­wei­se viel pro­ble­ma­ti­scher als bei­spiels­wei­se heu­te der Kli­ma­wan­del und die nöti­gen Maß­nah­men ihn abzu­wen­den oder min­de­stens zu ver­lang­sa­men.

Da sehe ich tief­schwarz für die näch­sten Genera­tio­nen wenn ich mir die Arbeits­wei­se der Poli­tik anschaue, die immer nur ver­trö­stet und ihre Mini­schrit­te dem Bür­ger als "Gro­ßen Wurf" ver­kau­fen will. Aber viel­leicht waren ja die "Pira­ten" ihrer Zeit weit vor­aus als sie ein kom­ple­xes, elek­tro­ni­sches Wahl- und Mit­wir­kungs­sy­stem geschaf­fen haben. So etwas könn­te die Poli­ti­ker in der Zukunft über­flüs­sig machen - und dem demo­kra­ti­schen Gedan­ken mög­li­cher­wei­se sogar dien­lich sein.